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Reisebericht: Aloha - Kreuzfahrt im Inselparadies Hawaii

07.11. – 22.11.2010, 15 Tage San Francisco - Kreuzfahrt: Oahu - Big Island - Maui - Kauai

Begleiten Sie mich im folgenden Text auf eine erlebnisreiche Reise durch Kalifornien und den Inseln des Hawaiianischen Archipels. Eine Reise, die es lohnt erlebt zu werden!Anreise nach San FranciscoEs war noch sehr früh am Morgen, als ich mich auf den Weg zum Dresdner Flughafen machte. Meine Uhr zeigte gerade erst 5:00 Uhr als ich am vereinbarten Treffpunkt ankam, einige meiner Reisegäste waren bereits vor mir da. Ich begrüßte all meine lieben Mitreisenden und gemeinsam checkten wir problemlos ein. Die Bordkarten hatte ich bereits am Vorabend ausgedruckt und mit dabei. Ebenso waren die Sitzplätze wunschgemäß reserviert, so dass wir überglücklich und ohne unseren schweren Koffer unser Frühstück im Restaurant "Chili" einnehmen konnten. Die Kontrolle im Anschluss verlief ebenso fix wie der Abflug und wir starteten pünktlich gegen 07:15 Uhr mit der Lufthansa nach Frankfurt.In Frankfurt hatten wir genug Zeit, um zum Anschlussterminal zu gelangen, wo es nach ca. 1,5 Stunden weiter nach San Francisco ging. Auf dem Weg zum nächsten Terminal in Frankfurt trafen wir auf unsere beiden Herren, die von Leipzig geflogen kamen. Unsere Reisegruppe, die aus 11 lieben Leuten plus mir bestand, war damit komplett!Der Weiterflug um 10:10 Uhr erfolgte ebenfalls mit der Lufthansa und wir landeten schon 2,5 Stunden später in San Francisco – Zumindest auf dem Papier. Fantastisch!!! :-)Durch die Zeitverschiebung von neu Stunden, dauerte der Flug jedoch tatsächlich 11,5 Stunden, aber die Zeit verging, denn es gab genug Getränke und Speisen an Bord.Kurz nach dem Mittag landeten wir in der einzigartigen Stadt San Francisco und wurden von unserer örtlichen Reiseleiterin Henriette sehr nett begrüßt. Henriette stammt ursprünglich aus Holland und ist vor vielen Jahren nach San Francisco gezogen. Die Verständigung klappte demzufolge wunderbar und alle schlossen sie in ihr Herz. Gemeinsam mit unserem Gepäck machten wir uns sogleich auf den Weg ins Stadtzentrum, wo sich unser gebuchtes Hotel Pickwick befand. Die einstündige Fahrt verging dabei wie im Flug, denn rechts und links ergaben sich immer wieder neue, faszinierende Bilder. Da ich bereits im Jahr 2004 in San Francisco gewesen bin, erinnerte ich mich doch sofort wieder an diese tolle Stadt! Wir bezogen fix unsere Zimmer, denn wir wollten den Tag genießen und die Stadt bereits zu Fuß erkunden. Pünktlich um 16 Uhr starteten wir zu einem ersten Fußmarsch in Richtung Union Square. Immer bergauf und bergab – das ist schon etwas merkwürdig in so einer großen Stadt. San Francisco besteht aus insgesamt 43 Hügeln, die zwischen 31 und 282 Meter hoch sind. Als es langsam dunkel wurde, kehrten wir um und trafen uns mit Henriette am Hotel. Gemeinsam spazierten wir gemütlich zu einem nahe gelegenen italienischen Restaurant namens "Buca di Beppo". Uns wurde ein leckeres 3-Gang-Menü serviert, das allen sehr gut schmeckte. Dazu probierten wir selbstverständlich das amerikanische Bier. Gut gestärkt erreichten wir wieder das Hotel und fielen müde und erschöpft von diesem langen Tag in unsere Betten. Sightseeing in San Francisco

Pünktlich morgens um 9 Uhr starteten wir gemeinsam mit Henriette zur Stadtrundfahrt durch San Francisco. Bergauf und bergab chauffierte uns der örtliche Reisebus zunächst zu der  berühmtesten Straße der Stadt  – der Lombard Street. Das kleine Teilstück zwischen Hyde Street und Leavenworth Street ist wohl jedermann bekannt, denn es ist das kurvenreichste Straßenstück der Welt.Aufgrund der Steilheit wurde die Straße serpentinartig gebaut und man darf diese lediglich hinunter fahren – nicht hinauf. Wir standen ein Weilchen an der der Ecke Hyde Street und Lombard Street, denn von hier hat man einen traumhaften Ausblick über San Francisco. Auf der Hyde Street sehen wir schon die berühmte Cable Car mit lautem Gebimmel angefahren kommen, die direkt vor uns zum Stehen kommt. Passanten steigen auf- und ab. Weiter in Richtung Bucht sehen wir das berühmteste Gefängnis der Welt – Alcatraz. Für dieses konnten wir noch die allerletzten Karten für den Nachmittag ergattern. Alle waren schon gespannt! 90 Grad weiter östlich erblicken wir, immer noch auf der Kreuzung stehend, den berühmten Coit Tower. Dieser ist nach einer berühmten Feuerwehrfrau benannt worden. Im Hintergrund des Coit Towers tauchte die über acht Kilometer lange Oakland Bay Bridge auf. Und immer wieder die vielen Hills (Hügel), die sich über die gesamte Stadt verteilen… Das ist wirklich ein bemerkenswerter Anblick. Aber dann hieß es: Los laufen – das steilste Stück Straße der Welt hinunter! Für Fußgänger gibt es rechts und links Treppen.  Unten angekommen blieben wir alle stehen und betrachteten einige Minuten die langsam hinunter fahrenden Autos. Jeder wollte ein rotes Auto auf seinem Foto haben :-) Als dies erledigt war, stiegen wir wieder in den Bus und dieser brachte uns weiter zur Hauptsehenswürdigkeit der Stadt – der Golden Gate Brücke. Wir stiegen aus, um dieses Wunderwerk aus der Nähe zu betrachten. Der Himmel war klar, so dass wir die Brücke in der Gesamtheit bestaunen konnten. Einige unserer Reiseteilnehmer waren bereits in San Francisco gewesen – aber dieser Anblick fasziniert einen immer wieder! Bei einer Länge von 2,3 Kilometer waren Stahldrähte notwendig, die aneinandergeknüpft eine Länge von 129.000 Kilometer ergeben. Und das bei einem Gewicht von 887.000 Tonnen – eine Meisterleistung aus dem Jahr 1937!
Die Überquerung der Golden Gate Brücke stand für den kommenden Tag im Programm, so dass wir weiter fuhren. Nun wollten wir uns die Stadt „von oben“ ansehen und gelangten daher zu den Zwillings-Hügeln, den sogenannten Twin Peaks. Aus einer Höhe von knapp 280 Meter überblickten wir die gesamte Stadt San Francisco. Wahnsinn! Das gesamte Buchtgebiet ist riesengroß! Man bräuchte wohl Wochen, um sich wirklich alle Schönheiten dieser Stadt anzuschauen. Zu guter Letzt unseres heutigen Ausfluges erwartete uns noch der Stadtpark von Alamo Square. Bekannt ist dieser Platz mit den sieben viktorianischen Häusern unter anderem aus der US-amerikanischen Serie „Full House“. Alcatraz Pünktlich um 13:55 Uhr liefen wir mit dem Boot vom Pier 33 aus und kamen ca. 20 Minuten später auf der berühmt berüchtigten Gefängnisinsel von Alcatraz an. Alle Reisegäste meiner Reisegruppe kamen mit, denn dies hatte (bis auf mich) bisher noch keiner gesehen! Nach einem kurzen Fußmarsch bergauf erhielten wir Audio-Guides in deutscher Sprache und das Hörerlebnis begann mit dem individuellen Rundgang!  Eröffnet wurde das Gefängnis im Jahr 1934 und viele berühmte Gangster waren hier inhaftiert: Al Capone 1934-39, Alvin Creepy Karpis 1936-62, Maschin Gun Kelly 1934-51 und Robert Franklin Stroud 1942-59. Viele der Verbrecher versuchten auszubrechen, aber keiner hat es wohl geschafft, lebend ans andere Ufer zu gelangen. Die Strömungen waren stark und kalt. 1963 wurde das Gefängnis jedoch bereits wieder geschlossen, da die Unterhaltungskosten sehr hoch waren. Das Salzwasser zerstörte viel und die Gebäude verfielen. Wir hörten während des Rundgangs durch das Gefängnis die Originalkommentare einiger ehemaliger Insassen, die von ihren Hafterlebnissen berichten. Das war mehr als interessant!Wieder zurück auf dem Festland erwartete uns Henriette und die Reisegruppe teilte sich auf. Einige wollten zurück ins Hotel, der Rest zu Fuß mitten durch die Stadt. Wir machten uns auf den Weg und kamen zunächst an der Transamerica-Pyramide vorbei. Seit 2001 darf man diese nicht mehr betreten bzw. hinauf fahren. So gingen wir weiter in den Stadtteil Chinatown.  Durch die langsam eintretende Dämmerung waren viele Laternen bereits erleuchtet. Das sah natürlich einladend aus. Pünktlich zum Abendessen erreichten wir wieder das Hotel. Mit dem Bus fuhren wir am Abend zur Fisherman’s Wharf. Im großen Restaurant „Neptun’s Palace“ speisten wir zu Abend – es gab leckeren Lachs.
Weinanbaugebiet Napa Valley Wir verließen die Stadt San Francisco in nördliche Richtung und überquerten zunächst die Golden Gate Brücke. Auf der anderen Seite hielten wir kurz für einen Fotostopp, denn die Skyline ist am Morgen wunderbar anzusehen. Nach einiger Zeit im Bus erreichen wir die Weinregion von Kalifornien.  Dies erstreckt sich auf einem Gebiet, welches 80 – 240 Kilometer von San Francisco entfernt liegt. Das Napa Tal ist eher eng und nur ein paar Meilen breit und von vulkanischem Gebirge umgeben. Die flache Talebene und die umliegenden Gebirge sind voller Obstplantagen und Rebenfelder. Kleine Orte und Dörfer wie Napa, Yountville, Rutherford und Calistoga liegen inmitten dieser lieblichen Bauernlandschaft. Einige der Weingüter sind kleine Bauernhöfe, andere wiederum sind in spektakulären Villen, Viktorianischen Häusern oder sogar in Schlössern untergebracht, die im Europäischen Stil gebaut wurden. Wir hielten zunächst beim Weingut Hess, wo man uns den Weinanbau erläuterte. Anschließend durften wir natürlich das Glas erheben und etliche der edlen Tropfen verkosten. In gut gelaunter Stimmung fuhren wir weiter zum Weingut Viansa, welches sehr italienisch angehaucht war. Auch hier ließ man uns nicht lange warten und wir bekamen Vino Rosso und Vino Bianco zum kosten. Da das Wetter wunderbar warm und sonnig war, beschlossen wir, uns Mittagsmahl draußen einzunehmen. Auf einer Panoramaterrasse nahmen wir Platz und ließen uns frisches italienisches Baguette mit Wein schmecken.Am Nachmittag fuhren wir weiter zur Kellerei Domaine Chandon – einem etwas exklusiveren Weingut.  Hier unternahmen wir einen Rundgang durch den Weinkeller und betrachteten die zahlreichen Holzfässer. Wieder im Hauptgebäude angekommen, durften wir Platz zur Verkostung nehmen. Wir erfuhren, wie man eine Sektflasche öffnet, ohne dass der Korken knallt – das hatte vorher noch niemand gewusst. Aber es funktionierte – beeindruckend! Etliche Weingläser später verließen wir das Gut, denn es wurde langsam dunkel draußen. Wir nahmen Platz im Bus und es dauerte nicht lang, bis unheimliche Stille im Bus herrschte. Der Wein hatte es in sich und die Augenlider wurden schwer :-)

Yosemite Nationalpark
Pünktlich um 8 Uhr morgens verließen wir San Francisco und fuhren über die Oakland Bay Brücke in Richtung Landesinnere. Fünf Stunden Fahrt lagen vor uns, die wir ohne Stau absolvierten. Für heute war ein Picknick im Yosemite Nationalpark geplant, so dass wie in einem kleinen Ort nahe des Nationalpark hielten, um uns mit der nötigen Verpflegung einzudecken. 12 deutsche Touristen plünderten in voller Vorfreude den amerikanischen Supermarkt und Eberhardt TRAVEL übernahm die Kosten für dieses zusätzliche Picknick – eine gelungene Überraschung und alle waren glücklich. Sogar Bier fiel mit ins Budget, so dass wir für den Tag bestens gerüstet waren. :-)Wir fuhren an unserer Lodge vorbei, wo wir diese Nacht verbringen wollten und weiter in Richtung Eingang des Nationalparks. Hier verspeisten wir an einem gemütlichen Fleck mitten auf einer Lichtung am Flussufer unsere Vorräte. Ca. eine Stunde später fuhr uns der Bus weiter hinein in den Park, denn das Wetter war gut und es hatte die Wochen vorher geregnet, so dass die riesigen Wasserfälle wieder zu bestaunen waren. Der wohl berühmteste Wasserfall  des Parks – der Bridalveil Fall war vom Tunnel View Aussichtspunkt in seiner Pracht atemberaubend schön anzusehen. So klar und ohne Wolken ist das nur selten möglich. Nun wollten wir den Wasserfall noch aus der Nähe betrachten und fuhren zum Wasserfall hin. Nach einem kurzen Spazierweg von ca. 15 Minuten erreichten wir den 188 Meter hohen Wasserfall und waren ihm ganz nah. Da er sich als einzelner frei fallender Wasserfall mit einem langen weißen Schleier präsentiert, halten viele den Bridalveil Fall für den schönsten Wasserfall im Park.   Aber auch der höchste Wasserfall Nordamerikas ist hier im Yosemite Nationalpark zu Hause – die  739 Meter hohen Yosemite Falls. Auch hier hatten wir Glück und sie waren aufgrund des Regens der vergangenen Tage ebenfalls gut gefüllt. Wir unternahmen einen Spaziergang von ca. einer Stunde und kamen an unzähligen schönen Stellen des Nationalparks vorbei. Von jeder Stelle aus hatten wir einen neuen Blick auf die umliegenden Wasserfälle. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichten wir das Besucherzentrum, um uns noch ein wenig über den Park schlau zu machen und natürlich einen der Stempel abzuholen, die man in jedem Park in Nordamerika bekommen kann.
Im Dunkeln kamen wir schließlich zum Abendessen in unserem Quartier für eine Nacht an – wir übernachteten in der Cedar Lodge – einer schönen Anlage mit mehreren kleinen Häusern auf zwei Etagen. Unser Abendessen nahmen wir im Restaurant ein, es gab leckeres Steak oder Fisch. Auf alle Fälle sehr köstlich und gut. Alle lobten wieder das Essen!

Bildergalerie zur Reise

Kommentare zum Reisebericht

Als Mitreisender kann ich den Reisebericht von Kerstin nur bestätigen.Ich weilte bereits zum zweitenmal in San Fran- cisco und den Yosemite-Nationalpark.Es ist immer eine Rei- se wert.

Andreas Annecke
30.11.2010
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