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Reisebericht: Rundreise Venezuela - Natur und Abenteuer pur

27.10. – 13.11.2010, 18 Tage Rundreise mit Orinoco-Delta - Canaima-Nationalpark - Anden - Tierwelt in den Llanos - Baden in der Karibik

Vielen Dank an alle Reisegäste, die mit Ihrem Zutun eine unvergessliche Reise durch Venezuela mitgestaltet haben. Wir haben eine einzigartige Natur in den Anden, im Canaima-Nationalpark, im Orinoco-Delta und an der Karibikküste erleben dürfen!

Mittwoch, 27.10.2010

Aufgeregt und nach wenigen Stunden Schlaf treffen wir uns nach dem kurzen Zubringerflug mit der gesamten Reisegruppe am Flughafen in Frankfurt. Jetzt gilt es noch einmal zehn Fugstunden und ca. 8000 Kilometern zu überbrücken und wir landen am Nachmittag in Caracas. Hier bestehen wir eine erste Geduldsprobe, da für die gesamten Lufthansa-Passagiere eine Person für die Passkontrolle und Einreise abgestellt wird. Am Ausgang des Sicherheitsbereiches empfängt uns unser venezolanischer Reiseleiter Nelson und wir fahren gemeinsam ins Hotel. Nach einem ersten gemeinsamen Abendessen, fallen wir müde ins Bett.

Donnerstag, 28.10.2010

Heute stehen wir noch vor Tagesanbruch auf und stärken uns mit dem frisch zubereiteten Frühstück: frisch gepresster Saft, Rührei, Toast und Schinken. Am Flughafen erwartet uns anschließend eine lange Schlange am Check-In, eine lange Schlange an der Flughafensteuer und eine lange Schlange an der Sicherheitskontrolle. Die Zeit wird immer knapper, aber Nelson versichert uns, dass das normal ist und die Maschine nicht ohne uns startet. Und tatsächlich, schließt der Gate erst nachdem wir im Flugzeug Platz genommen haben. In El Vigia werden wir von zwei Autos abgeholt und starten unsere Fahrt in die Anden. Unterwegs halten wir an einer „Zuckerrohrfabrik“, eine kleine Manufaktur wo Zuckerrohr gepresst, der gewonnene Saft aufgekocht und dann mit Zucker zu einer Art Bonbonmasse in Würfel gegossen wird. Von hier führt uns die Fahrt hinauf in den kleinen Ort San Juan, wo wir die farbenfrohe Kirchenfassade am Hauptplatz sehen.

Ortschaft San Juan
Ortschaft San Juan

 

Nach einer kurzen Weiterfahrt besuchen wir die Kaffee-Hacienda „El Carmen“ und genießen den frisch zubereiteten Kaffee in historischem Ambiente. Zum Mittag kehren wir in ein uriges Lokal ein und probieren das Nationalgericht „pabellon“ (Reis mit schwarzen Bohnen, getostete Banane und gezupftes Rindfleisch), was allen gut schmeckt. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Hotel „Mistafi“ im Zentrum der Andenhauptstadt Mérida.

Freitag, 29.10.2010

Nach dem Frühstück verlassen wir Mérida und nähern uns den Bergen. Unterwegs halten wir in kleinen, gut gepflegten Orten und unternehmen eine gemütliche Wanderung in „La Mucay“, ein Naherholungsgebiet im Nationalpark „Sierra Nevada“. Hier bestaunen wir das undurchdringliche Grün des Bergnebelwaldes. Nach dem Mittag biegen wir in ein schmales Andental ab und erreichen bald eine Höhe von 3.400 Metern. Nach einem kurzen Stopp in Gavidia und Besuch des Gasthauses von Dona Rosalie, erreichen wir unsere Posada, die in einem herrlichen Tal liegt. Hier lassen wir den Abend in der urigen Atmosphäre am Kamin des Hauses in geselliger Runde ausklingen.

 

Ein Bild von: Peggy Schkade
 

Ein Bild von: Peggy Schkade

 

Samstag, 30.10.2010

Unser erster Stopp heute ist am Paso del Aguila, dem höchsten Bergpass Venezuelas. Hier haben wir eine fantastische Aussicht auf die umliegenden Berge und sehen die bis zu drei Meter hohen frailejones, Mönchsgewächse.


 

 

Anschließend stärken wir uns beim Mittagessen für einen etwas abenteuerlichen Ausritt mit kleinen Andenpferden zur Laguna Negra. Über Stock und Stein führen uns die Pferde bergauf und –ab bis zur Lagune. Die weniger Abenteuerlustigen spazieren den gleichen Weg entlang auf den eigenen Füßen bis zu einem Aussichtspunkt auf die Lagune und haben genug Zeit, die Flora der Umgebung zu bestaunen. Am Abend erreichen wir wieder Mérida.

Sonntag, 31.10.2010

Die Berge, die die Stadt umgeben, zeigen sich heute morgen von ihrer besten Seite. Bei einer kleinen Stadtrundfahrt sehen wir Plaza Milla, Plaza Bolívar und Plaza de las heroínas, wo die höchste Seilbahn der Welt ihren Startpunkt hatte (seit zwei Jahren leider außer Betrieb).

 

Am Plaza Milla, Merida
Am Plaza Milla, Merida

Anschließend fahren wir zum Jardin Botanico (botanischen Garten), wo wir die verschiedenen Themengärten mit Flora aus der ganzen Welt bestaunen. Nach dem Mittagessen und einem letzten Blick auf die Stadt von oben verabschieden wir uns von Merida und reisen zurück zum Flughafen El Vigia. Leider hat unsere Maschine zwei Stunden Verspätung und wir erreichen letztendlich erst gegen 23 Uhr unser Hotel.

 

Montag, 01.11.2010

Nach wenigen Stunden Schlaf fliegen wir von Caracas über Puerto Ordaz nach Canaima. In einem kleinen Flugzeug überfliegen wir nach ca. einer halben Stunde Flugzeit den Canaima-Nationalpark und die beeindruckenden Tafelberge. Bald zeigt sich uns der Wasserfall „Salto Angel“, etwas in Wolken aber dennoch einmalig. Nach unserer Landung in Canaima werden wir durch einen umgebauten LKW mit Sitzplätzen zum Camp Parakaupa gebracht. Die Anlage ist sehr grün und die Zimmer sind hübsch. Von einer Terrasse hat man den Blick bis zur Lagune Canaima.

 

An der Canaima Lagune
An der Canaima Lagune

Am Nachmittag steht der Ausflug zum Salto Sapo auf unserem Programm. Im motorisierten Kanu überqueren wir die Canaima Lagune und wandern bis zum Wasserfall Sapo. Hier geht es nur in Badesachen bekleidet weiter. Mit Trekkingschuhen wagen wir uns hinter den Wasserfall und werden von oben bis unten geduscht. Auf der anderen Seite angekommen, freuen wir uns über das kleine Abenteuer und genießen den Blick auf den Wasserfall. Wieder zurück an der Lagune erwartet auch noch ein zweiter Wasserfall unseren Besuch. Auch hier ist die Wasser-Gardine wieder toll von hinten zu durchschauen. Und wir haben auch hier Gelegenheit, uns unter die „Wasserfall-Dusche“ zu stellen. Komplett durchnässt, macht uns der Regen jetzt auch nichts mehr aus und nach kurzer Zeit sind wir wieder zurück im Trocknen im Camp.

 

Dienstag, 02.11.2010

Heute hat sich ein großer Teil der Gruppe für den fakultativen Ausflug zum Salto Angel entschieden. Die anderen Gäste relaxen heute im Camp und unternehmen am Nachmittag einen Spaziergang mit Nelson zur großen Lagune. Wir werden kurz vor 4 Uhr geweckt und starten 5 Uhr unseren Ganztages-Ausflug zum Angel Fall. Dazu reisen wir für 10 Minuten im LKW zum Carrao-Fluss oberhalb der Lagune und steigen hier ins motorisierte Kanu um. Hier werden wir leider erst einmal dazu gezwungen unsere Regensachen anzuziehen, denn die ersten 20 Minuten werden wir von einem starken Regenguss begleitet. Das ändert sich jedoch schnell wieder und bald können wir den Blick auf die tolle Natur um uns herum schweifen lassen. An einer Stelle wandern wir 20 Minuten, da diese zu gefährlich ist, um sie mit dem Boot zu passieren.

 

Zu Fuß des Wasserfalls
Zu Fuß des Wasserfalls

Die Tafelberge sind früh am Morgen noch leicht von Wolken verhüllt, aber trotzdem faszinierend anzusehen. Nach einem kleinen Frühstück an Land geht es noch einmal ca. zwei Stunden flussaufwärts. Gegen 9 Uhr haben wir dann unseren Startpunkt für die 1,5stündige Wanderung zum Wasserfall erreicht. Durch den Regenwald laufen wir bei 90 Prozent Luftfeuchtigkeit über große Wurzeln und Steine. Bald zahlt sich jedoch unsere Mühe aus und wir werden mit einem atemberaubenden Blick auf den fast 1000 Meter hohen Wasserfall belohnt. Hier genießen wir erst einmal in aller Ruhe. Gegen Mittag treten wir den Rückweg zum Fluss an und werden unten schon mit einem Mittagessen erwartet – gegrilltes Hühnchen. Nach einem erlebnisreichen und unvergesslichen Erlebnis erreichen wir gegen 17 Uhr wieder das Camp.

Mittwoch, 03.11.2010

Den heutigen Vormittag entspannen wir im Camp. Einige nutzen die Zeit, um noch einmal in der Lagune baden zu gehen. Nach dem Mittagessen besteigen wir wieder das Flugzeug und fliegen nach Ciudad Bolivar. Auch hier werden wir wieder bei gemütlichen 30 Grad Celsius und 99 Prozent Luftfeuchtigkeit empfangen. Nachdem wir uns im Hotel frisch gemacht haben besteigen wir ein Ausflugsboot und unternehmen eine Bootsfahrt auf dem Orinoco zur ersten Brücke, die über den Fluss in den 70er Jahren gebaut wurde. Wieder an Land fängt es leider an zu regnen, so dass wir nach einem kurzen Stopp am Plaza Bolivar wieder zurück ins Hotel fahren. Bei einem ordentlichen Abendessen im Hotel lassen wir den Tag ausklingen.

Donnerstag, 04.11.2010

Wir verlassen Ciudad Bolivar und reisen in Richtung Orinoco-Delta. Nach einigen Stopps und ca. vier Stunden Fahrt erreichen wir Puerto Boca de Uracoa. Hier steigen wir ins Motorboot mit Sonnendach um, unser Fortbewegungsmittel im Delta für die nächsten Tage. Das Campamento Ubanoco liegt circa eine Stunde vom Hafen entfernt und besteht aus kleinen Häusern mit je fünf Zimmern, die mit Betten und Moskitonetzen sowie einer „Dusche“ (Wasserstrahl aus der Wand) und Waschbecken ausgestattet sind.

Sonnenuntergang im Delta
Sonnenuntergang im Delta

 

Nachdem wir im Camp angekommen sind, die Zimmer bezogen und zu Mittag gegessen haben, unternehmen wir einen Ausflug im Boot. Wir sehen die Nachbargemeinde, in der die Warao leben. Wir sehen Wasserbüffel, Brüllaffen und Stinkhühner und erleben zum Abschluss einen schönen Sonnenuntergang. Zurück im Camp bereitet uns die einheimische Familie, die das Camp leitet, ein leckeres Abendessen zu und wir lassen den Abend gemütlich ausklingen.

Freitag, 05.11.2010

Siedlung im Delta

Nach dem Frühstück und der Anprobe der Gummistiefel steigen wir wieder ins Motorboot und erkunden das Delta mit seinen unzähligen Flüssen. Auf einem kleineren Seitenarm sehen wir Kapuzineräffchen und die Moriche-Palme. Nach einem kurzen Stopp an einer Delta-Raststelle holen wir unseren Warao-Wanderguide ab und fahren zur nächsten Anlegestelle. Leider hat der Fluss so starkes Hochwasser, dass ein großer Teil überflutet ist und dadurch schwer passierbar. Ein Teil der Gruppe schlägt sich trotzdem durch den kniehohen Morast. Der Guide zeigt uns wie die Einheimischen die Pflanzen zum Überleben und zur Wundheilung nutzen. Aber die Mücken fallen über uns her, so dass wir zum Teil sehr stark gezeichnet zum Ausgangspunkt zurückkehren. Dabei erwischte es einige mehr als andere :-). Anschließend fahren wir zum Mittagessen an einem anderen Rastplatz und verspeisen Hühnchen mit Kartoffel-Rote Beete Salat. Wir passieren eine Warao Siedlung, wo uns ein Mädchen zeigt wie mühsam die Herstellung einer Hängematte ist. Nachdem wir die beeindruckend roten Scharlach-Ibisse und Tukane beim Fliegen beobachtet haben kehren wir zum Camp zurück.

Samstag, 06.11.2010

Heute werden wir schon 5.30 Uhr durch unseren Reiseleiter geweckt und verlassen das Delta. Nach einer reichlichen Stunde Bootsfahrt sind wir wieder zurück in der Zivilisation. Nach über vier Stunden Fahrt erreichen wir das Küstengebirge und essen in dem Fahrt Restaurant „La Solana“ zu Mittag. Es gibt Rindfleisch in einer leckeren Bratensoße mit Reis und gebratenen Bananen. Anschließend besuchen wir die Guacharo Höhle in der die gleichnamigen Nachtvögel „los Guacharos“ leben. Der Spaziergang in die Höhle dauert eine gute Stunde (ca. 450 Meter hinein) und wir werden durch das gruselige Kreischen der Vögel begleitet. Wieder zurück im Tageslicht, atmen wir erleichtert auf. Wir reisen weiter und erreichen das Kaffeepflanzerdorf Caripe, wo wir die Kaffeeplantage „Jardin del Oriente“ besuchen. Der Plantagenbesitzer erklärt uns alles um die Planzungen und die Weiterverarbeitung. Kurze Zeit später erreichen wir unser Hotel und haben etwas Zeit zum frisch machen. Am Abend fahren wir noch einmal hinauf zur Höhle und lauschen den Vögeln wie sie nun zur Nahrungssuche die Höhle verlassen. Der Parkwächter lässt uns sogar noch einmal hinab zum Eingang der Höhle und beantwortet unsere Fragen sehr ausführlich – ein schaurig-unvergessliches Erlebnis.

Sonntag, 07.11.2010

Heute beschließen wir eine kurzfristige Änderung noch vor dem Frühstück. Frau G. meldet sich mit dem Vorschlag gleich das gesamte Gepäck zum Frühstück mitzunehmen… gesagt, getan. :-) Wir kommen in den Genuss eines guten Frühstücks und fahren anschließend von Caripe durch die grünen Berge, vorbei am höchsten Gipfel des Küstengebirges Cerro Negro in Richtung Karibik. Gegen Mittag treffen wir in der kleinen Küstenstadt Rio Caribe ein, wo wir zum Mittagessen verweilen. Der Weg wird nun zunehmend kurvig und schwierig zu fahren. Aber bald erreichen wir nach einem kurzen Fußmarsch den Strand von Querepare.

Ankunft am Strand von Querepare
Ankunft am Strand von Querepare

 

Hier erfrischen wir uns bei einem ersten, aufregenden Bad im karibischen Meer. Die Austattung der Zimmer kennen wir nun schon von unserem Camp im Orinoco-Delta. Alle kleinen und großen Schwierigkeiten (mit dem Schließen der Türen, mit Wasser und Strom) sind mit viel Geduld auch bald behoben. Die Unterkunft ist einfach, Bett mit Moskitonetz und das Wellenrauschen als Hintergrundmusik, aber wir werden damit belohnt, dass der Strand uns allein zur Verfügung steht. Nach dem Abendessen bleibt der Dorf-Elektriker und animiert uns mit seiner Band und der karibischen Musik zum tanzen.

Montag, 08.11.2010

Am Morgen treffen wir uns zu einem zeitigen Bad im karibischen Meer. Anschließend frühstücken wir gemütlich mit Blick zum Meer und stärken uns für den etwas abenteuerlichen Einstieg ins Boot. Der Wind und somit der Wellengang sind sehr stark. Wir geben unser komplettes Gepäck zuerst an Bord und klettern dann nacheinander in Badesachen an Bord des Motorbootes. Nach 40 Minuten Fahrt erreichen wir Playa Medina und haben hier etwas Zeit zum Baden und Spazieren, bevor wir gegen 14 Uhr den Traumstrand verlassen. Unterwegs besuchen wir eine Kakaoplantage mit Museum und werden in die verschiedenen Etappen der Schokoladenherstellung eingeführt. Am Ende erhalten wir eine Kostprobe vom selbst gebrannten Schokoladenlikör. Wir übernachten im Hotel Shalimar, welches im orientalischen Stil gebaut wurde, in Rio Caribe.

Dienstag, 09.11.2010

Mit einigen Startschwierigkeiten am Morgen wegen fehlendem Wasser in den Zimmern, starteten wir den heutigen Tag mit einem Besuch des Marktes in Carupano. Hier bestaunen wir Fisch, Fleisch und Obst in allen Variationen. Nach einem kurzen Stopp in einer Bäckerei reisen wir entlang der Karibikküste in Richtung des kleinen Fischerortes Santa Fé. Nachdem wir im Restaurant am Hafen zu Mittag gegessen haben werden wir jedoch von starkem Regen überrascht und können unsere Bootsfahrt nicht wie geplant durchführen. Wir fahren ca. eine Stunde in unser Hotel nach Puerto La Cruz und nutzen den nun wieder sonnigen Nachmittag für einen Spaziergang entlang der Strandpromenade, wo sich auch unser Hotel befindet.

Mittwoch, 10.11.2010

Nach dem Frühstück fahren wir wieder nach Santa Fé, um eine Bootsexkursion zu den Inseln des Mochima-Nationalparks zu unternehmen. Die Sonne begleitet uns und so leuchten uns die Korallen schon bei unserem ersten Schorchelversuch bunt entgegen.

Schnorcheln und Baden im Nationalpark
Schnorcheln und Baden im Nationalpark

 

Anschließend ankern wir mit dem Boot in einer Bucht und Nelson überrascht uns mit einem hausgemachten Salat – Ensalada Ruso – und frischem Brot. Auch hier haben wir wieder Zeit zum Baden und Schnorcheln. Etwas weiter draußen treffen wir dann auf die Delfine, die lange unser Boot begleiten. Auf kleinen Steilfelsen beobachten wir Pelikane, Tölpel und Fregattvögel. Nach einem letzten schönen Schnorcheln mit Korallen treten wir die Rückfahrt nach Santa Fé und ins Hotel an. Zu Abend essen wir auf der hübschen Terrasse des Hotels Neptuno und fallen anschließend erschöpft in die Federn.

Donnerstag, 11.11.2010

Wir reisen westwärts entlang bewaldeter Berhänge und erreichen am frühen Nachmittag Caracas. Hier entspannen wir nachmittags im Hotel und genießen abends ein Abschlussabendessen mit großem Buffet im Hotel.

Freitag, 12.11.2010 und Samstag, 13.11.2010

Am Vormittag sehen wir noch einmal die geschäftige Seite der venezolanischen Hauptstadt und besuchen eine ehemalige Hacienda und heutiges Kolonialmuseum Quinta Anauco. Anschließend fahren wir zum Flughafen, checken überpünktlich auf unseren Flug ein und fliegen zurück nach Deutschland. Am nächsten Tag verabschieden wir uns am Flughafen in Frankfurt.

Bildergalerie zur Reise

Kommentare zum Reisebericht

Beim Anschauen der Fotos, Zuhören und Lesen bekomme ich Fernweh - ist eine tolle Reise.

Annett
18.11.2010

War eine klasse Reise durchs faszinierende Venezuela + jede Menge Abenteuer - so wie ich mir das vorstellte... :) Für die etwas aktiveren gab es einige Möglichkeiten, Kalorien zu verbrennen, z.B. in den Anden auf 4280m vorbei an unzähligen Frailejones oder bei einer Wanderung an der Laguna Negra; an der Laguna Canaima konnte man einen Blick hinter die Kulissen äh die Wasserfälle werfen; im Orinoco-Delta ging es in Gummistiefeln durch den Regenwald - theoretisch war ich durch passende Kleidung und vor Ort erworbenen Mückenschutz bestens ausgerüstet, praktisch liebten mich die Moskitos aber mehr als gewünscht... *seufz* Als Ausgleich fing ich dafür dann beim Angeln einen Piranha... :) Eine Bootstour durch die Inselwelt des Mochima-Nationalparks führte uns zu einem einsamen Strand, wo es durch Sonne, Sand und Wasser irgendwie zu einem Erholungseffekt kam - wer mich kennt, weiß, wie ungewohnt dies für mich ist... ;o) Der Höhepunkt der Reise war für mich definitiv der Ausflug zum Salto Angel, welcher in dieser Jahreszeit, die man bisher "Trockenzeit" nannte, eher selten zu realisieren ist. Dank der umfangreichen Regenfälle in den Tagen/Wochen zuvor war uns dies aber möglich; natürlich erwartete uns sowohl bei der Hin- als auch Rückfahrt im Boot eine ordentliche Portion Regen, aber kurz vor Ankunft besann sich die Sonne endlich auf ihre Aufgaben und vom Rio Churun ging es nun die letzten 1,89km Luftlinie zum Ziel zu Fuß weiter... Dabei zeigte & erklärte der einheimische Reiseleiter Camillo uns die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt, bis wir endlich am Aussichtspunkt den höchsten Wasserfall der Welt bewundern konnten... :-) Wer wollte (ich natürlich *g*), konnte dann noch Camillo den Weg hinunter folgen, wo man sich am "Pool" direkt vom Wasser des herabstürzenden Salto Angel erfrischen konnte - der Blick von da nach oben, ein Traum... :) Für mich waren es nicht langweilige & komfortable Stadthotels sondern vor allem die in unberührter Natur & im Einklang damit befindlichen Unterkünfte, die den Reiz dieser Reise ausmachten: in den Anden, wo der Abend am Kaminfeuer ausklang, im Orinoco-Delta, wo der Morgen mit einem traumhaften Sonnenaufgang begann, auf der Halbinsel Paria mit ihren Hütten direkt am Strand... :)

Jens Hähnel
24.04.2012
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