Wanderreise Zypern – aktiv & genussvoll auf der Mittelmeer–Insel
Reisebericht: 18.03. – 27.03.2026
Wandern auf Zypern ist ein besonderes Erlebnis. Die Insel bietet eine beeindruckende Vielfalt an Landschaften - schöne Küsten über duftende Wälder, blühende Mandelbäume bis hin zu den Höhen des Troodo
Ein Reisebericht von
Peter Walther
Anreise nach Zypern – 18.03.2026
Treffpunkt war der Weiterflugbereich am Flughafen Frankfurt nach Zypern. Es waren alle gut angereist und wir konnten uns schon kurz begrüßen.
Fast alle hatten schon eine weite Anreise sowohl per Flugzeug, Bahn oder Auto. Wir waren vollzählig, die von Frankfurt starteten.
Das Boarding war pünktlich, dennoch hoben wir mit ca 30 Minuten verspätung ab. Der Flug war ruhig, wir überflogen die Alpen, wo wir noch weiße Gipfel erkennen konnte, da unter uns eine geschlossene Wolkendecke befand, die sich bis Zypern hielt.
Das Auschecken am Flughafen Larnaca ging reibungslos von statten und unser Bus, der uns in Hotel bringen sollte, stand bereits.
Die Busfahrt zu sich dahin, da der Busfahrer die Alternative über Nicosia nahm und doch wir in einen Stau kamen.
So hatten wir einen ersten Eindruck von Zypern vom Bus aus erhaschen können. Im Hotel angekommen, hat die örtliche Reiseleiterin Jenny Schauroth schon erwartet. Die Zimmerverteilung ging schnell von statten. Zwischenzeitlich sind auch die zwei Gäste aus Wien eingetroffen.Sie sind direkt geflogen und mit einem Taxi vom Flughafen transferiert worden.
Nach eine kurzen Begrüßung und Einweisung durch unsere RL Jenny gab es Abendessen als Buffet.
Für fast alle von uns endete ein langer Reisetag.
Wanderung entlang des Madari–Wanderpfad im Troodosgebirge; 19.03.2026
Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse wurde das Programm geändert. Jenny (unser örtlicher Tourguide) entschied sich für die Wanderung zum Madari Gipfel.
Der Bus holte uns um 9 Uhr ab und brachte uns zum Ausgangspunkt der Wanderung.
Der Madari ist der zweithöchste Gipfel auf Zypern und trotz des schlechten Wetters konnten wir immer wieder Weitblicke erhaschen.
Wir waren 6 km unterwegs und hatten 310 Höhenmeter zu bewältigen.
Der Bus brachte uns dann zur Mittagszeit in die Taverne, wo es ein Meze-Essen gab. Gut gestärkt bestiegen wir wieder den Bus und fuhren in den Troodos GeoPark, das in einem ehemaligen Asbestabbaumine befindet. Hier haben wir viel über die Entstehung der Insel Zypern erfahren und über die Vorkommen der vielen Bodenschätze.
Zurück per Bus zum Hotel, wo dann ein leckeres Abendessen ab 19 Uhr in Buffetform auf uns wartete.
Trotz des schlechten Wetters (Regen) war die Stimmung gut.
Wanderung zu einer Scheunendachkirche; Freitag, 20.03.2026
Die Nacht war ruhig, abgesehen von den Dauerregen in der Nacht.
Frühstück war für 7.30 Uhr anberaumt.
Abfahrt sollte heute um 8.15 Uhr mit dem Bus sein. Jenny hat sich für den heutigen Tag eine Route ausgedacht, auf der wir auf eine Scheunendachkirche zu wandern. Sie hat es in drei Etappen aufgeteilt. Am Ende jeder Etappe gab es die Möglichkeit die Wanderung abzubrechen und in dem bereitstehenden Bus zur Kirche zu fahren.
Das Wetter hielt ganz gut und wir konnten alle drei Etappen zu Fuß machen.
Die Gesamtstrecke waren 9,3 km und 290 Höhenmeter im Aufstieg, sowie 400 Höhenmeter im Abstieg.
Die Scheunenkirchen (Weltkulturerbe) haben wir besichtigt und wurde von Jenny erklärt.
Als Mittagsessen hatten wir ein Lunchpaket dabei, da es aber wieder in strömen regnete, fuhren wir in die Taverne von den Schwiegereltern von Jenny. Dort aßen wir unser Sandwich, zu dem gab es ein Freigetränk auf Kosten von Eberhardt Travel und die Schwiegermutter von Jenny hat Kuchen gebacken und spendiert.
Der Bus brachte uns zurück ins Hotel. Inzwischen regnete es in Strömen mit Hagelschauer und Gewitter.
Wir waren froh gut im Hotel dann gegen 18.30 Uhr unser Abendessen genießen zu können
Besichtigungstag; Samstag, 21.03.2026
Die Nacht war geprägt von Gewitter, Starkregen und Hagelschauer. Am Morgen konnten wir auch Schnee in den Bergen sehen.
Deshalb gab es heute ein komplettes Planänderung. Es sind Besichtigungen an gesagt.
Frühstück ab 7.30 Uhr und Abfahrt mit dem Bus war um 9.00 Uhr geplant.
Da gab es die erste Überraschung für die Gäste. Wir wurden von einem Oldtimerbus abgeholt. Es ist ein Bedfordbus aus den 60er Jahren. Die Überraschung kam sehr gut bei den Gästen an.
Der Fahrer steuerte zunächst die große Kirchen von Kyperounta an. Diese Kirche ist neu Bauzeit von 2002-2012. Die Heilige Asseniuskirche ist dennoch prachtvoll ausgeschmückt.
Danach steuerten wir das kleine Dorfmuseum an, wo wir einen Eindruck vom Leben der Dorfbewohner aus alten Zeiten bekommen haben.
Wir steuerten den Dorfkern an, begaben uns in die alte kleiner Kirche aus dem Jahr 1780. Anschließend wärmten wir uns in einer typischen Dorfkneipe bei einem Kaffee auf, bevor die Fahrt mit dem Oldtimer nach Agros ging.
Zunächst kurzer Abstecher in eine Fleischräucherei bevor es ein Meze Essen in der Taverne gab.
Gut gestärkt besichtigen wir die Rosenmanufaktur (Herstellung von Rosenöl) mit Einkaufsmöglichkeit, sowie dann zur Niki, wo kandierte Früchte und Marmeladen hergestellt werden.
Zurück zum Hotel, wo noch ein Gruppenbild mit Oldtimerbus gemacht wurde. Und wir um 19.00 Uhr das Abendessen vom Buffet genießen konnten.
Fahrt an die Küste; Sonntag, 22.03.2026
Heute soll es an Meer gehen und vielleicht auch dass es dadurch etwas wärmer wird.
Frühstück wie immer ab 7.00 Uhr und auschecken im Hotel. Abfahrt war um 8.45Uhr anberaumt.
Die Fahrt ging über Nebenstraßen durch Dörfer und Jenny hatte viel Zeit uns viel über Geschichte, Land und Leute zu erzählen. Wir lauschten sehr aufmerksam.
In der Nähe des Felsen der Aphrodite begann die Wanderung. Nach einem kurzen Regenguss wurde das Wetter zunehmend besser und wir hatten das erste Mal richtig Sonnenschein.Immer Entlang der Klippen verlief die Wanderung mit tollen Ausblicke auf die weißen Kalkfelsen, die den Wellen des Mittelmeeres trotzen. Entlang des Wegs konnten viele schöne Blumen erstaunt werden.
Über eine Hochebene gelangten wir in das Dorf Pissouri. Dort genossen wir ein gutes Mittagessen in einer Taverne.
Mit dem Bus ging es zu den Aphrodite Felsen, die wir mit einer kurzen Pause bestaunen konnten, bevor weiter nach Latchi ging zum Hotel. Wir checkten ein und genossen noch die Atmosphäre am Strand und ließen den Tag nach einem guten Buffetessen bei einem Glas Rotwein ausklingen
Wanderung zur und oberhalb der Avakas Schlucht; Montag, 23.03.2026
Nach einer ruhigen Nacht gab es Frühstück ab 7.00 Uhr.
Heute Stand eine Wanderung zur Avakas Schlucht auf dem Programm.
Abfahrt war 8 Uhr, da Vormittags weniger Regen angesagt war. Kurz nach dem Start der Wanderung setzte leichter Regen ein, der aber bald wieder aufhörte.
Wir wanderten über Feldwegen und kamen an einen Aussichtspunkt, an dem wir auf die Lara Bucht, auch bekannt als Schildkrötenbucht, sehen konnten. Weiter ging es auf einen Pfad (Geheimtipp) oberhalb der Schlucht, sodass wir herrliche Blicke in die Schlucht und Weitblicke aufs Meer hatten.
Insgesamt waren es 11 km und 40 Höhenmeter im Aufstieg und 630 Höhenmeter im Abstieg.
Am Zielort Agios gab es Mittagessen. Köstlichen Fisch (Dorade) wurde uns serviert.
Mit dem Bus ging es zur ins Hotel, wo wir gegen 15.30 Uhr eintrafen.
Wir hatten sogar noch etwas Sonne, sodass wir auch den Strand besichtigen konnten.
Das Abendessen in Form von Buffet stand für uns ab 18.30 Uhr bereit.
Freizeit auf der Akamas–Halbinsel, Dienstag, 24.03.2026
Der Tag war für jeden zur freien Verfügung.
Frühstück wie immer ab 7 Uhr.
Das Wetter war vormittags noch trocken, aber der Nachmittag war komplett verregnet.
Viele nutzten den Tag um sich das Dorf Latchi mit Hafen anzusehen oder machten eine Wanderung in der Umgebung.
Wanderung im Dorf Gialia; Mittwoch, 25.03.2026
Aufgrund der Wetterlage wurde spontan entschieden heute in das Dorf Gialia zu fahren und dort unsere Wanderung zu machen. Der Wetterbericht sagte für den nächsten Tag sonniges Wetter vorher, was für die Wanderung auf der Akamas-Halbinsel besser ist.
Wir startete um 9.00 Uhr vom Hotel mit dem Bus. Alle waren schon etwas aufgeregt und gespannt, da heute handwerkliches Geschick als erstes auf dem Programm stand. Wir durften unser eigenes Olivenbrot backen. Wir kamen bei der Wirtin der kleinen Taverne an und wurden bereits erwartet. Sie hatte den Teig schon vorbereitet. Ihr Enkeltochter zeigte uns wie wir es machen sollten. Jeder bekam einen Klumpen Teig, musste ihn aus Wellen und mit einer vorbereiteten Olivenmischung füllen. Die Kunst war den Brotrohling auf ein Blech zu bekommen. In einem Lehmofen, der mit Holz angeheizt wurde, kamen die Brot zum Fertigbacken rein.
Während die Brote im Ofen waren, starteten wir unsere Wanderung. Diese führte oberhalb des Dorfen entlang eines alten Bewässerungssystem. Ein kleines Hinternis gab es zu überwinden. Ein Bach, der solange Jenny die Wanderung kennt, noch nie Wasser führte,musste überquert werden. Es blieb uns nicht weiter übrig als die Schuhe auszuziehen und barfuß den Bach zu durchqueren. Das war aufregend und bot Abwechslung.
Der Gialia Nature Trail hatte 7,6km Länge und wir hatten 90 Höhenmeter im Aufstieg und 100 Höhenmeter im Abstieg.
Jetzt hatten wir den richtigen Appetit zum Mittagessen. Wir hatten ein leckeres Essen in der Taverne, wo wir auch unser Olivenbrot gebacken hatten, das wir anschließend mitnehmen konnten.
Die Busfahrt gin zurück und gegen 15.30 Uhr erreichten wir wieder das Hotel.
Wanderung auf der Akamas–Halbinsel mit Aussichtsberg Moutti tis Soutiras
Wir hatten ja das Wanderprogramm getauscht, sodass heute die Wanderung auf der Akamas-Halbinsel anstand.
Und dazu gibt es zusagen......Königstour bei Kaiserwetter.
Alles richtig gemacht. Bei aller Besten Wetter ging mit dem Bus um 8.30 Uhr los. Wir fuhren nur einen kurze Wegstrecke und begannen die Tour auf am Einstieg vom Adonis Nature Trail. Es ging stetig bergauf vorbei an typischen Pflanzen von Zypern. Bei einer Trinkwasserquelle machten wir die erste Rast und konnten bereits das Zwischenziel den Aussichtsberg Moutti tis Soutiras sehen.
Der Weg ist gut angelegt und beschildert. Wir erreichten den den Gipfel und hatten ein WOW, was für eine gigantische Aussicht auf die Halbinsel und die Küstenlinie mit ihren Buchten. Das Wasser schimmerte in den schönsetn Farben von Türkis bis Dunkelblau. Wir hatten einen super Tag erwischt für die Wanderug, die wir als Krönung unseres Zyperaufenthalt bezeichnen konnte. Alle waren begeistert und wir konnten uns nicht satt sehen an diesen herrlichen Weitblicken. Auch der Weg nach unten über den Aphrodite Trail bot uns immer wieder diese tolle Weitblicke.
Wirklich nicht übertrieben, wenn diese Runde als eine der schönsten Wanderungen Zyperns bezeichnet wird.
Unten angekommen, besuchten wir noch das Bad der Aphrodite, bevor wir nach einer kurzen Pause in der Taverne dort, den Bus bestiegen und zurück zum Hotel fuhren.
Daten zur Wanderung: 10km Länge, 440 Höhenmeter in Auf und Abstieg.
Alle waren noch so begeistert von dieser Tour, dass viele auf der Terrasse vom Hotel saßen, die Sonnen vom Spätnachmittag genoßen und noch von der Wanderung schwärmten. Es gab sogar auch noch mutige Gäste, die ein kurzes Bad im Mittelmeer machten.
Der Abend war dann geprägt von den Erinnerungen, von einem schönen Essen und einen gemeinsamen Dank an den Busfahrer und der Wanderführerin Jenny. Bekamen wir alle ein Wanderzertifikat mit zwei Gruppenbilder von der Zyprischen Agentur.
Wir sprachen noch den Ablauf des nächsten Tag durch und ließen den Abend langsam ausklingen.
Abreisetag und Abschied von Zypern, Freitag, 27.03.2026
Leider kam nun der Tag zum Abschied nehmen.
Schon um 7.30 Uhr mussten wir uns von unseren beiden Gästen aus Wien verabschieden, da Ihr Flug bereits zu Mittag ging.
Wir, die anderen Gäste haben den Vorschlag von Jenny angenommen und bereits 9.30 Uhr die Abreise vom Hotel zu machen. Wir haben viel Zeit und planten einen Zwischenstopp in Pafos ein. Dort hatten wir 1,5 Stunden zu freien Verfügung. Die meisten von den Gästen besichtigten den archälogischen Park von Parfos. Das sind Ausgrbungsstätten aus römischer, vorchristlicher Zeit mit großartig erhaltenen Mosaiken. Nicht umsonst ist der Park Weltkulturerbe.
Auch der Hafen mit der Promende hat es den Gästen angetan.
Danach gig die Fahrt Richtung Larnaca, wo wir noch in der Nähe vom Flughafen auf einem Salzsee Flamingos sehen konnten.
Der Abschied viel schwer hatten wir uns doch als Gruppe so gut verstanden. Unsere RL Jenny hat wirklich ein glückliches Händchen gehabt und die Tag so geplant, dass wir selten vom Regen nass wurden.
Der Abschied war schon etwas emotional.
Tschüss Zypern
In der Summe sind alle Reisegäste sich einig: Die Wanderreise nach Zypern bleibt in bester Erinnerung und hat sich für jeden gelohnt. Die schöne Gemeinschaft hat die Reise zu einem besonderen Erlebnis gemacht, das noch lange nachklingen wird.
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