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Singlereise über Silvester nach Zypern

Reisebericht: 27.12. – 03.01.2026

Diese Silvesterreise auf der Insel der Aphrodite verbindet gemeinsames Erleben, kulturelle Entdeckungen und genussvolle Momente – ein Jahreswechsel voller schöner Momente und mediterraner Lebensfreude

Carmen Kiefer

Ein Reisebericht von
Carmen Kiefer


Samstag, 27.12.2025 Willkommen auf Zypern – ihre Singlereise beginnt

„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“ – und genau das zeigt sich bereits am frühen Morgen unserer Silvesterreise nach Zypern. Noch vor Sonnenaufgang starten die Gäste aus Leipzig und Berlin ihre Reise auf die sonnige Mittelmeerinsel. Die Vorfreude ist groß, doch schon in der Nacht zuvor gibt es aufregende Momente: Der Flug ab Dresden wird annulliert, und die betroffenen Gäste müssen kurzfristig umgebucht werden. Flexibilität ist gefragt – und sie zahlt sich aus.
In Frankfurt stoßen weitere Reisende zur Gruppe, die aufgrund von Schwierigkeiten bei der Gepäckabgabe mit etwas Verspätung eintreffen. Umso herzlicher ist die Begrüßung, als schließlich alle beisammen sind. Gemeinsam fliegen wir weiter nach Larnaca, wo uns unser Reiseleiter Antonis bereits freundlich erwartet und willkommen heißt.
Mit dem Bus fahren wir zum Mediterranean Beach Hotel. Dort erhalten wir bei einem Begrüßungsdrink die ersten Informationen zu unserer bevorstehenden Reise und können nach dem langen Tag langsam ankommen. Staunend schweifen unsere Blicke durch die festlich geschmückte Hotellobby, die mit ihren vielen glitzernden Lichtern einen ganz besonderen weihnachtlichen Zauber ausstrahlt.
Anschließend beziehen wir unsere großzügigen, mit allem Komfort ausgestatteten Zimmer. Die Aussicht können wir zu diesem Zeitpunkt nur erahnen, denn inzwischen ist es bereits dunkel.

Im Restaurant wartet schon ein reichhaltiges Buffet mit vielen landestypischen Spezialitäten auf uns. In entspannter Atmosphäre lassen wir es uns schmecken, kommen miteinander ins Gespräch und lernen uns besser kennen. Im Laufe des Abends treffen Gäste aus Basel und Düsseldorf ein und ergänzen die Gruppe. In der Nacht stoßen noch weitere Mitreisende dazu, die aufgrund der Flugannullierung über Prag umgebucht wurden.
Nach diesem ereignisreichen Auftakt ist uns nicht mehr nach weiteren Aktivitäten. Müde, aber zufrieden, fallen wir bald in unsere Betten – gespannt auf alles, was diese besondere Silvesterreise auf Zypern noch für uns bereithält.

Sonntag, 28.12.2025 Limassol erleben – Antike, Altstadtflair & Meeresrauschen

Nach einem ausführlichen Frühstück, bei dem wirklich kein Wunsch offenbleibt, steigen wir voller Vorfreude in den Bus zu unserem ersten Ausflug. Schon unterwegs nutzt Antonis die Fahrt, um uns von der Wasserknappheit auf Zypern zu erzählen – ein Thema, das den Alltag auf der Insel bis heute prägt und uns einen ersten Einblick in die besonderen Herausforderungen des Landes gibt.
Unser Ziel ist die antike Stadt Kourion, unweit von Limassol, eindrucksvoll auf einer Anhöhe gelegen. Vom höchsten Punkt aus genießen wir einen weiten Blick über die Küste. In einem kleinen Pavillon nutzen wir die besondere Atmosphäre für eine launige Vorstellungsrunde: Jeder erzählt ein wenig über sich und seine persönliche Motivation, warum es ihn oder sie gerade zu dieser Silvesterreise nach Zypern zieht. Schnell entsteht eine offene, lebendige Stimmung in der Gruppe.
Beim anschließenden Rundgang durch die antike Stätte lässt Antonis die Vergangenheit lebendig werden. Er erklärt die Bedeutung der Gebäude, die heute nur noch als Ruinen erhalten sind, und erzählt von der einstigen Größe Kourions. Nebenbei lenkt er unseren Blick immer wieder auf die typische mediterrane Pflanzenwelt Zyperns: wilde, nicht essbare Pistazien, Meerzwiebeln, Johannisbrotbäume und wilden Spargel. Besonders interessant sind die Johannisbrotkerne – sie dienten früher als Maßeinheit, denn ein Kern wiegt rund 0,2 Gramm und entspricht damit einem Karat.
Ein weiterer Höhepunkt ist die frühchristliche Basilika mit ihren freigelegten Mosaiken, die christliche Motive zeigen. Sie erzählen davon, dass das Christentum bereits im 4. Jahrhundert nach Christus zur Staatsreligion auf Zypern wurde – zurückgehend auf die Missionsreisen der Apostel Paulus und Barnabas.
Auf der Rückfahrt nach Limassol genießen wir die abwechslungsreiche Landschaft. Der Bus fährt durch weitläufige Zitrusplantagen mit Mandarinen, Grapefruits, Orangen und Zitronen, die durch Zypressen als Windschutz voneinander getrennt sind. Dazwischen ziehen Olivenhaine und Weinberge an uns vorbei – ein Bilderbuch des mediterranen Lebensraums.
In Limassol angekommen, bummeln wir durch die Altstadt und unternehmen eine kleine Stadtbesichtigung. Wir schlendern entlang der modernen Marina, vorbei am alten Hafen, und staunen über den im mediterranen Stil gehaltenen Weihnachtsmarkt. Zur Mittagszeit gönnen wir uns eine entspannte Pause an der Marina und genießen das milde, sonnige Winterwetter.
Am Nachmittag fahren wir zurück zum Hotel. Dort bleibt noch Zeit für einen Spaziergang entlang der wunderschönen Strandpromenade. Langsam setzt die Dämmerung ein, und in unseren komfortablen Hotelzimmern mit Meerblick begleitet uns das beruhigende Rauschen der Wellen. Schon bald ist es Zeit für das Abendessen – ein stimmungsvoller Ausklang eines ereignisreichen Tages voller Eindrücke.

Montag, 29.12.2025 Zwischen Kulturen – Ausflug nach Nordzypern mit Kyrenia und Nikosia

Heute führt uns ein besonderer Ausflug in den türkischen Teil der Insel. Bereits auf der Busfahrt nutzt Antonis die Zeit, um uns in die bewegte Geschichte und die politische Situation Zyperns einzuführen. Er erzählt, dass auf der Insel schon vor über 6000 Jahren Kupfer entdeckt wurde – ein Bodenschatz, der Zypern früh zu Wohlstand und Bedeutung verhalf. Der Reichtum des Landes zog im Laufe der Jahrtausende immer neue Eroberer an und leitete eine lange Zeit wechselnder Fremdherrschaften ein: Assyrer, Ägypter, Römer, das Byzantinische Reich, Kreuzritter, Venezianer, Osmanen und schließlich prägten die Briten die Insel. Erst 1960 wurde Zypern unabhängig – bis dahin war es über Jahrtausende hinweg nahezu ununterbrochen besetzt.
Besonders eindringlich schildert Antonis die Tragödie der Teilung: die türkische Invasion als sogenannte Schutzmacht, den daraus resultierenden Krieg und die bis heute spürbaren Folgen für die Menschen auf beiden Seiten der Insel. Seit 2005 ist die Grenze geöffnet, und Antonis spricht mit viel Empathie über die Hoffnung vieler Zyprioten, dass die Insel eines Tages wieder vereint sein wird. Es wird viel für die Verständigung zwischen den Völkern getan, auch wenn der Weg dorthin lang ist.
Der Grenzübertritt erfordert Geduld. Leider verzögert sich unsere Weiterfahrt, da die türkische Reiseleiterin, die unseren Bus begleiten muss – dies ist eine Vorschrift für Tagesbesucher von der griechischen Seite –, verspätet eintrifft. Schließlich können wir weiterfahren und erreichen Kyrenia, eine der schönsten Städte im Norden der Insel.
In der Hafenfestung bestaunen wir die sorgfältig restaurierten Überreste eines rund 2400 Jahre alten Frachtschiffes, ein eindrucksvolles Zeugnis der antiken Seefahrt. Anschließend bleibt Zeit, entlang des malerischen Hafens zu bummeln. Kurz vor der Weiterfahrt überrascht uns Antonis mit einer zypriotischen Spezialität: Tahinopita, einem Kuchen aus Johannesbrotmehl mit Sesampaste.
Es gilt jedoch noch mehr zu entdecken, und wir machen uns auf den Weg nach Nikosia. Dort erwartet uns eine weitere Verkostung von traditionellem Börek in der Büyük-Han-Karawanserei, ein kulinarischer Einblick in die orientalisch geprägte Küche des Nordens. Anschließend besuchen wir die Selimiye-Moschee, ein beeindruckendes Bauwerk, das ursprünglich als gotische Kathedrale errichtet wurde.
Am Grenzübergang zurück in den Süden, den wir zu Fuß überqueren, müssen wir nochmals Geduld aufbringen: Rund 45 Minuten Wartezeit sind einzuplanen. Danach bleibt uns noch etwas Freizeit auf der europäischen, griechisch-zypriotischen Seite der Insel, bevor wir die Heimfahrt antreten.
Bei schönem Sonnenuntergang fahren wir schließlich zurück zu unserem Hotel nach Limassol. Die untergehende Sonne taucht die Landschaft in warmes Licht und bildet einen würdigen Abschluss dieses bewegenden Tages.

Dienstag, 30.12.2025 Das Herz Zyperns – Dörfer, Klöster und Wein im grünen Hinterland von Limassol

Bei strahlendem Sonnenschein wachen wir auf – ein weiterer Tag voller Entdeckungen liegt vor uns. Unser heutiges Ziel ist Lania, ein kleines Künstlerdorf mit gerade einmal 57 Einwohnern, idyllisch im Hinterland von Limassol gelegen.
Auf der Busfahrt dorthin erzählt Antonis über die Landwirtschaft auf Zypern. Er berichtet von den wichtigsten Agrarprodukten der Insel: Früchte wie Mangos, Zitrusfrüchte, Bananen und Wassermelonen, dazu die bekannten Zypern-Kartoffeln und natürlich Oliven. Gleichzeitig macht er auf die Schattenseiten aufmerksam: Ernteausfälle durch zunehmenden Wassermangel und Saharastaub während der Blütezeit. Umso deutlicher wird, warum der Tourismus heute die wichtigste Einnahmequelle der Insel ist.
Nach etwa einer halben Stunde Fahrt erreichen wir zunächst das Erzengel-Michael-Kloster, ein neu erbautes und prachtvoll ausgeschmücktes Kloster, eingebettet in ein wunderschön angelegtes Gelände mit Rosen- und Zitrusbäumen. In ruhiger Atmosphäre erklärt uns Antonis ausführlich die orthodoxe Liturgie und erzählt, wie zypriotische Familien ihre kirchlichen Feiertage begehen.
Anschließend setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen Lania. Bei einem Spaziergang durch das pittoreske Dorf mit seinen liebevoll restaurierten Häusern und engen Gassen scheint die Zeit stillzustehen. In einem ursprünglichen Kafeneon legen wir eine Pause ein, probieren einen typisch zypriotischen Kaffee, kräftig und aromatisch, und werden von Antonis mit selbst gebackenen, mit Oliven gefüllten Hörnchen verwöhnt.
Nach einer kurzen Weiterfahrt erreichen wir das Weingut Gerolemo bei Omodos, auf etwa 700 Metern Meereshöhe gelegen. Hier erfahren wir mehr über die einheimischen Rebsorten Xynisteri und Maratheftiko. Die Weinprobe entwickelt sich schnell zu einem fröhlichen Erlebnis.
Unsere Entdeckertour führt uns weiter nach Omodos. Wir spazieren durch den charmanten Ort, besuchen das Kloster zum Heiligen Kreuz, begegnen einem Priester und gönnen uns eine entspannte Kaffeepause auf dem Dorfplatz.
Die Rückfahrt führt durch eine von Bränden gezeichnete Landschaft, in der bereits neues Grün Hoffnung macht.
Mit der Dämmerung kehren wir ruhig und nachdenklich ins Hotel zurück.

Mittwoch, 31.12.2025 Auf den Spuren der Aphrodite und Johanniter & Silvesterabend

Schon in der Nacht begleitet uns das stetige Rauschen der Wellen. Am Morgen ist der Himmel grau verhangen, und es regnet – für die Zyprioten ein Grund zur Freude.
Antonis reagiert flexibel und hat ein Alternativprogramm vorbereitet. Statt der geplanten Wanderung fahren wir zum Umweltzentrum Akrotiri. Auf der Fahrt erzählt er von Sitten und Gebräuchen der Insel, von Silvesterfeiern im Familienkreis und von großen Hochzeiten.
Wir passieren einen englischen Militärstützpunkt und sehen eine umstrittene Abhöranlage. Im Umweltzentrum informieren wir uns über Fauna und Flora der Insel und beobachten Flamingos auf dem Salzsee.
An der Johanniterburg Kolossi besteigen wir die Zinnen und verkosten innerhalb der mächtigen Maueren den Süßwein Kommandaria. Antonis überrascht uns zudem mit einer kleinen Stärkung aus Erdbeeren, Käse, Brot, Salami, Zivania und selbst eingelegten Oliven.

Danach fahren wir weiter zum Felsen der Aphrodite. Der Regen hat sich verzogen, und bei Sonnenschein legen wir einen ausgiebigen Fotostopp ein und bewundern das eindruckvolle Schauspiel schäumender Wellen.
Zurück in Limassol bereiten wir uns auf den Silvesterabend vor. Nach einem Aperitif erwartet uns ein festliches Gala-Dinner. Das Buffet lässt keine Wünsche offen. Eine Show bietet Unterhaltung und eine Band sorgt für Stimmung. Wer mag, tanzt ausgelassen, während andere den Abend ruhiger ausklingen lassen.
Um Mitternacht stoßen wir gemeinsam auf das neue Jahr an und ziehen wir uns spät, aber zufrieden in unsere Zimmer zurück.

Donnerstag, 01.01.2026 Neujahr – entspannt und genussvoll

Am Neujahrstag dürfen wir nach Herzenslust ausschlafen und den Tag ganz nach unserem eigenen Geschmack gestalten. Einige nutzen die Gelegenheit und gehen sogar im Meer schwimmen, ganz nach zypriotischer Tradition, um das neue Jahr frisch und mutig zu beginnen.
Doch um 12:00 Uhr bittet uns unsere Reisebegleitung Carmen zu einer Überraschung. Neugierig versammeln wir uns im Foyer, wo auch Antonis bereits auf uns wartet. Gemeinsam machen wir uns bei herrlichem Sonnenschein auf den Weg in die gepflegten Grünanlagen des Hotels. Dort steht der traditionelle Neujahrskuchen, die Vasilopita, bereit. Mit diesem Brauch verbindet sich ein besonderer Wunsch, denn wer die im Kuchen versteckte Münze findet, soll das ganze Jahr über Glück haben.
Mit großer Aufmerksamkeit schneidet Antonis den Kuchen an, und jeder von uns erhält ein Stück. Die Spannung ist spürbar, bis sich das Glück zeigt: Anke entdeckt tatsächlich die Münze in ihrem Kuchenstück. Unter Applaus bekommt sie ein kleines Geschenk überreicht, und wir genießen gemeinsam den köstlichen Kuchen in fröhlicher Runde.
Auch für das leibliche Wohl zur Mittagszeit ist bestens gesorgt. Im Hotel erwartet uns ein besonderes Neujahrsbuffet, und den verführerischen Köstlichkeiten können wir kaum widerstehen. Gut gestärkt gehen wir in den Nachmittag.
Einige von uns unternehmen anschließend eine kleine Wanderung zum nahe gelegenen archäologischen Park, andere verfolgen ganz eigene Pläne oder lassen sich im Wellnessbereich des Hotels verwöhnen.
Nach einem gemeinsamen Abendessen klingt der Neujahrstag entspannt und genussvoll aus, ganz im Zeichen eines gelungenen Starts ins neue Jahr.

Freitag, 02.01.2026 Von Larnaca bis Lefkara

Unser Aufenthalt auf Zypern neigt sich dem Ende zu. Der letzte Ausflugstag führt uns zunächst nach Larnaca. Heute begleitet uns Sotti als Reiseleiterin. Bereits auf der Fahrt erzählt sie uns anschaulich von religiösen Bräuchen auf Zypern. Sie berichtet von der Taufe Christi am 6. Januar, einem hohen kirchlichen Feiertag, und vom Palmsonntag, an dem traditionell Olivenzweige gesegnet werden. Auch das Johannisbrot kommt zur Sprache, dessen Schoten einst als das schwarze Gold Zyperns galten und eine wichtige wirtschaftliche Rolle spielten.
In Larnaca besuchen wir die Kirche des Heiligen Lazarus. Der Überlieferung nach ließ sich Lazarus nach dem Tod Jesu auf Zypern nieder und wurde von den Aposteln Paulus und Barnabas zum Bischof geweiht. In der Krypta der Kirche besichtigen wir den Sarkophag des Heiligen Lazarus – ein Ort von besonderer spiritueller Bedeutung und stiller Atmosphäre.
Anschließend bleibt Zeit zur freien Verfügung. Wir nutzen sie für einen Spaziergang entlang der langen, von Palmen gesäumten Uferpromenade und genießen den Sonnenschein sowie den Blick aufs Meer. Danach fahren wir weiter zum Salzsee, wo wir erneut Flamingos beobachten können, die mit ihrer eleganten Erscheinung immer wieder faszinieren.
Zur Mittagszeit erreichen wir eine Olivenmühle. Hier erhalten wir eine anschauliche Erklärung zur Herstellung von Olivenöl und dürfen Olivenpaste mit geröstetem Brot verkosten. Für viele ist dies die ideale Gelegenheit, hochwertiges Olivenöl als kulinarisches Souvenir einzukaufen.
Über eine kurvenreiche Straße fahren wir anschließend zum nahe gelegenen Bauernhaus von Loula. Dort verkosten wir selbst produzierten Halloumi und erfahren aus erster Hand, wie dieser typisch zypriotische Käse hergestellt wird. Staunend betrachten wir die ungewöhnliche Einrichtung ihres Hauses, das aus einem einzigen großen Raum besteht und mit zahlreichen Familienfotos und Kunststoffblumen geschmückt ist. An einer langen Tafel mitten im Raum nehmen wir zu einem kleinen Imbiss Platz und genießen die herzliche Gastfreundschaft.
Unsere Fahrt führt uns weiter nach Lefkara, dem berühmten Dorf der Stickereikunst. Der Legende nach soll Leonardo da Vinci hier einst eine Decke für den Altar des Mailänder Doms bestellt haben. Wir bummeln durch das weihnachtlich geschmückte Dorf, besuchen den gut frequentierten Weihnachtsmarkt und probieren die angebotenen Delikatessen.
Am Nachmittag treten wir reich an Eindrücken die Rückfahrt zum Hotel an.

Es ist bereits dunkel, als wir von Antonis und unserem zuverlässigen Busfahrer Yannis abgeholt werden. Es geht zum Abendessen in eine typisch zypriotische Taverne, wo uns eine traditionelle Fisch-Meze erwartet. Gang für Gang werden zahlreiche kleine Köstlichkeiten serviert – ein wahres Fest für Augen und Gaumen. Selbstverständlich gibt es auch schmackhafte Alternativen für alle, die keinen Fisch mögen, sodass wirklich jeder auf seine Kosten kommt.
In fröhlicher Runde stoßen wir mit einem von Herzen kommenden Yamas auf die vergangenen Reisetage an. Als besondere Überraschung überreicht Carmen uns im Namen von Eberhardt eine kleine Dose Olivenöl – ein schönes Erinnerungsstück an diese erlebnisreiche und stimmungsvolle Silvesterreise. Natürlich darf auch eine Anerkennung für unseren Busfahrer Yannis und unseren Reiseleiter Antonis nicht fehlen, die uns während der gesamten Reise zuverlässig und mit viel Engagement begleitet haben.
Mit dem landestypischen Schnaps Zivania und einem letzten gemeinsamen Yamas lassen wir diesen geselligen Abend ausklingen. Zufrieden und voller schöner Erinnerungen kehren wir anschließend ins Hotel zurück.

Samstag, 03.01.2026 Rückreise von Zypern

Heute heißt es endgültig Abschied nehmen von Zypern. Am Vormittag können wir uns alle Zeit der Welt lassen, denn der Transfer zum Flughafen ist erst für den frühen Nachmittag geplant. Noch einmal genießen wir das ausgiebige Frühstück, lassen die vergangenen Tage Revue passieren und kosten die entspannte Atmosphäre in vollen Zügen aus. Einige nutzen die verbleibende Zeit für ein letztes Bad im Meer, andere spazieren an der Strandpromenade entlang oder genießen den Wellnessbereich des Hotels.
Nach dem Check-out treffen wir uns in der sonnigen Hotelanlage zu einem gemeinsamen Gruppenfoto – ein letzter Moment, der unsere schöne Zeit auf der Insel festhält. Dann heißt es für den Großteil der Gäste Abschied nehmen. Zwei Teilnehmer werden separat mit dem Taxi zu ihrem späteren Flug nach Larnaca gebracht.
Hinter uns liegt ein traumhafter Jahreswechsel auf der Insel der Aphrodite, unter Palmen und im milden mediterranen Klima. Der Abschied ist von Wehmut begleitet, doch zugleich schauen wir erwartungsvoll nach vorn. Ein neues Jahr liegt vor uns – wer weiß, mit welchen spannenden Erlebnissen, Begegnungen und Reisen es gefüllt sein wird. Die Erinnerungen an diese besondere Silvesterreise nach Zypern nehmen wir auf jeden Fall mit nach Hause.


Liebe Eberhardt-Reisefreunde,
„wenn einer eine Reise tut…“ so habe ich den Bericht begonnen. Nach der für manche von uns chaotischen Heimreise hat sich dieses Sprichwort wieder einmal bewahrheitet. Ich hoffe, ihr habt dennoch die Zypern-Reise in guter Erinnerung. Es war schön mit euch den Jahreswechsel zu feiern. Bleibt gesund, neugierig und offen für neue Abenteuer – vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja irgendwann wieder bei einer Eberhardt-Reise.
Ich würde mich sehr freuen!
Herzlichst
Carmen Kiefer


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