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Silvesterreise nach Zypern

Reisebericht: 28.12. – 04.01.2026

Unsere Silvesterreise nach Zypern bot Kultur, Genuss, Natur und entspannte Momente, perfekte Tage voller Highlights, kleiner Abenteuer und unvergesslicher Eindrücke.

Celine Patzak

Ein Reisebericht von
Celine Patzak


Anreise und Ankunft in Paphos

Der Tag begann für viele von uns bereits in den frühen Morgenstunden. Individuell oder gemeinsam machten wir uns auf den Weg zur Mittelmeerinsel Zypern. Nach einem angenehmen Flug erreichten wir unser Ziel, wo wir bereits von unserer örtlichen Reiseleitung herzlich in Empfang genommen wurden. Schon hier war die Vorfreude auf die kommenden Tage deutlich spürbar.
Im Anschluss ging es per Transfer weiter nach Paphos zu unserem komfortablen 4-Sterne-Hotel. Während der Fahrt boten sich in der Abenddämmerung erste Eindrücke von der Landschaft Zyperns, die Lust auf mehr machten.
Nach der Ankunft bezogen wir unsere Zimmer, einige Gäste entschieden sich noch kurzfristig für einen Zimmerwechsel, was aber dank der guten Organisation schnell und problemlos geklärt werden konnte, bevor wir uns direkt zum gemeinsamen Abendessen begaben.
In entspannter Atmosphäre ließen wir den Anreisetag bei einem schmackhaften Abendessen ausklingen. Es blieb Zeit für erste Gespräche, ein Kennenlernen untereinander und den Austausch der ersten Eindrücke. Anschließend gestaltete jeder den Abend ganz individuell, ob bei einem gemütlichen Beisammensein, einem kleinen Spaziergang oder einfach bei etwas Ruhe nach dem Reisetag.
So endete unser erster Tag auf Zypern angenehm und entspannt und stimmte uns perfekt auf die kommenden Erlebnisse der Reise ein.

Kloster und Dörfer rund um Paphos

Nach einem erholsamen ersten Abend starteten wir in unseren zweiten Reisetag und machten uns auf, die Umgebung von Paphos näher kennenzulernen. An diesem Tag wurden wir von unserer örtlichen Reiseleiterin Myria begleitet, die uns mit viel Fachwissen und spannenden Informationen durch das Programm führte.
Unser erster Programmpunkt führte uns hinauf in die Berge von Paphos zum beeindruckenden Kloster Agios Neophytos. Hoch oben gelegen, bot dieser besondere Ort nicht nur eine ruhige und beinahe meditative Atmosphäre, sondern auch wunderschöne Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Bei der Besichtigung der im 12. Jahrhundert gegründeten Klosteranlage konnten wir die kunstvollen Fresken und Ikonen in der Höhlenkirche bewundern und erfuhren mehr über das Leben des Einsiedlers Neophytos.
Anschließend setzten wir unsere Fahrt fort in das charmante Dorf Ineia. Von dort aus erreichten wir das Schildkrötenmuseum nach einem kurzen Spaziergang. Im Museum erhielten wir interessante Einblicke in den Schutz und die Erhaltung der auf Zypern heimischen Schildkrötenarten und lernten mehr über die verschiedenen Arten, die auf der Insel vorkommen. Die liebevoll gestalteten Ausstellungsstücke und anschaulichen Informationen machten diesen Programmpunkt zu einer lehrreichen Erfahrung.
Weiter führte uns der Ausflug in den idyllischen Nordwesten der Insel in das kleine Dorf Gialia, das eingebettet zwischen grünen Hügeln und Orangenhainen liegt. In einer traditionellen, familiengeführten Taverne wurden wir herzlich empfangen und genossen beim gemeinsamen Mittagessen die typischen Aromen der zypriotischen Küche.
Direkt im Anschluss besuchten wir die zur Taverne gehörende Orangenplantage, die seit Generationen von derselben Familie mit großer Leidenschaft bewirtschaftet wird. Gemeinsam schlenderten wir durch die sonnenverwöhnten Reihen der Orangenbäume und wer wollte, konnte seine eigene Orange direkt vom Zweig pflücken, ein besonderes und authentisches Erlebnis.
Zurück im Hotel genossen wir die Eindrücke des Tages in entspannter Atmosphäre und rundeten ihn mit einem gemeinsamen Abendessen ab.

Kulinarischer Ausflug ins Inselinnere

Unser dritter Reisetag begann früh, als wir gemeinsam in den Bus stiegen. Unsere örtliche Reiseleiterin Myria begleitete uns wie gewohnt. Heute stand ein besonders abwechslungsreicher und kulinarischer Ausflug auf dem Programm, bei dem wir die Spezialitäten Zyperns hautnah erleben konnten.
Der erste Stopp führte uns in das charmante Dorf Arsos. Bei einem kurzen Spaziergang durften wir das traditionelle Produkt Soutzoukos probieren, eine süße Spezialität aus Trauben und Nüssen, die den Geschmack Zyperns direkt vermittelt. Anschließend besichtigten wir das örtliche Volkskundemuseum und legten eine kleine Pause in einem der typischen Kafenia ein, um die entspannte Atmosphäre bei einem frisch zubereiteten Kaffee oder Tee zu genießen.
Weiter ging es zur Weinverkostung im Weingut Gerolemos. Es wurden verschiedene zypriotische Weine angeboten, unter anderem Weiß-, Rot- und Roséwein, der berühmte Commandaria sowie die traditionelle Spirituose Zivania. Dazu gab es frisches Brot, Oliven, Olivenöl und Halloumi, für jeden war etwas dabei und so konnten wir die Vielfalt der zypriotischen Weinkultur auf unkomplizierte und genussvolle Weise kennenlernen.
Anschließend erkundeten wir das malerische Dorf Omodos. Beim Spaziergang durch die verwinkelten Gassen entdeckten wir die älteste Weinpresse der Insel und besichtigten das historische Kloster Timios Stavros. Die Mischung aus Geschichte, Architektur und den Weinbergen rundum machte den Besuch besonders eindrucksvoll.
Zum Abschluss des Tages kehrten wir in die Taverne von Takis ein und genossen ein traditionelles Meze. Vom frischen Brot und Dips über Halloumi mit Ei und gegrilltem Fleisch, jede Kleinigkeit war ein Erlebnis für sich. Ein besonderes Highlight war der Busfahrer, der vor der Rückfahrt zum Hotel sogar noch Mandeln direkt vom Baum pflückte und sie zum Probieren reichte, ein liebevoller, spontaner Moment, der allen ein Lächeln aufs Gesicht zauberte.
Am Abend trafen wir uns wieder zum gemeinsamen Abendessen im Hotel und ließen den kulinarisch geprägten, abwechslungsreichen Tag in geselliger Runde ausklingen.

Handwerk, Kultur und Silvesterabend

Die erste Station am vierten Reisetag war die traditionsreiche Savvas Pottery in Yeroskipou, die bereits in vierter Generation von der Familie Savvas betrieben wird. Dort wurde uns live vorgeführt, wie aus einfachem Ton kunstvolle Keramikstücke entstehen. Besonders spannend war, dass wir sogar Wünsche äußern durften, welche Formen der Töpfer zeigen sollte, und zum Abschluss konnte man sich ein Lieblingsstück direkt vor Ort kaufen.
Nur wenige Minuten entfernt besuchten wir anschließend die beeindruckende Agia Paraskevi Kirche, eine der ältesten byzantinischen Kirchen Zyperns aus dem 9. Jahrhundert. Die seltene Fünfkuppel-Architektur sowie die faszinierenden Wandmalereien und Ikonen im Inneren machten den Besuch zu einem Ort der Ruhe, Geschichte und Spiritualität zugleich. Eigentlich war danach eine Wanderung zum berühmten Felsen der Aphrodite geplant, doch das Wetter spielte zunächst nicht mit und es begann zu regnen. Stattdessen besuchten wir das Archäologische Museum von Paphos, wo wir interessante Einblicke in die Geschichte der Region erhielten. Auf dem Rückweg besserte sich das Wetter glücklicherweise wieder, sodass wir dennoch zum Felsen der Aphrodite fahren konnten. An einem schönen Aussichtspunkt legten wir einen kurzen Fotostopp ein und genossen den Blick auf das Meer, während Myria die Legende rund um die Liebesgöttin Aphrodite noch einmal lebendig werden ließ.
Zum Mittagessen ging es anschließend in eine Taverne, wo Moussaka serviert wurde. Wer gehofft hatte, dass dies ein leichter Snack sei, wurde schnell eines Besseren belehrt, denn die Portionen waren reichlich und zeigten, dass die Zyprioten wirklich gerne gut und viel essen. Frisch zubereitet und voller Geschmack war das Mittagessen ein echtes kulinarisches Highlight.
Am Nachmittag kehrten wir ins Hotel zurück und hatten etwas Zeit zum Entspannen, bevor der festliche Silvesterabend begann. Zu Beginn des Abends gab es kleine organisatorische Schwierigkeiten, sodass alle etwas Geduld mitbringen mussten, aber nach kurzer Klärung konnten wir alles lösen, und die Stimmung blieb ungetrübt. Das stilvolle Buffet im Hotel bot kulinarische Highlights aus der Region und Inklusivgetränke, und bei stimmungsvoller Musik ließen wir das alte Jahr Revue passieren. Gemeinsam genossen wir die gute Gesellschaft und stießen voller Vorfreude auf ein glückliches neues Jahr an. Um Mitternacht überraschte das Hotel die Gäste mit einem fröhlichen Luftballon-Regen auf der Tanzfläche anstatt Feuerwerk, der für ausgelassene Stimmung sorgte. Direkt danach wurde die traditionelle Vasilopita serviert, der Glückskuchen für das neue Jahr. Zufrieden, satt und voller guter Laune ging es danach für alle müde, aber glücklich ins Bett.

Neujahrstag in Paphos

Am Neujahrstag starteten wir nach den Feierlichkeiten des Silvesterabends ganz entspannt in den Morgen. Nach dem Ausschlafen genossen viele die Annehmlichkeiten des Hotels, während andere trotz des ganz schön kräftigen Windes die frische Meeresluft nutzten und einen Spaziergang am Strand unternahmen. Wer Lust hatte, konnte gemeinsam mit anderen Teilnehmern bis zum Hafen von Paphos gehen und dabei die Wellen, das glitzernde Mittelmeer und die friedliche Atmosphäre der Stadt auf sich wirken lassen. Der Vormittag bot viel Raum für Ruhe und Entspannung, aber auch für erste kleine Erkundungen oder gemütliche Gespräche bei Kaffee und Tee. Jeder konnte den Tag nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten und die ersten Stunden des neuen Jahres in Ruhe genießen.
Am Abend traf sich die Gruppe wieder zum gemeinsamen Abendessen im Hotel. Dabei führten wir die Tradition der Vasilopita noch einmal für unsere Gruppe durch, denn am Silvesterabend hatte niemand die Münze gefunden. In den Kuchen ist eine kleine Münze eingebaut, und wer sie entdeckt, sagt man, dem soll im neuen Jahr Glück widerfahren. Dieses Mal hatte ein Gast das Glück, die Münze zu finden, und durfte sich zusätzlich über eine kleine Belohnung in Form von Ouzo freuen. Gemeinsam genossen wir das leckere Abendessen, die fröhliche Stimmung und ließen den ersten Tag des neuen Jahres entspannt und voller guter Laune ausklingen.

Antike, Genuss und Lefkara

Am Morgen verließen wir Paphos und fuhren entlang der sonnigen Südküste Richtung Limassol. Unser erster Halt war die antike Stadt Kourion, einer der bedeutendsten archäologischen Orte Zyperns. Bei einem Spaziergang durch die beeindruckenden Ruinen bewunderten wir das gut erhaltene Amphitheater und die kunstvollen Mosaike. Die spektakuläre Aussicht auf das tiefblaue Mittelmeer begleitete uns dabei.
Anschließend führte uns die Fahrt in die Altstadt von Limassol. Bei einem gemütlichen Rundgang durch die charmanten Gassen erlebten wir die besondere Mischung aus Tradition und Moderne und erhielten spannende Einblicke in die Entwicklung der Stadt zur heutigen Kultur- und Hafenmetropole.
Im Anschluss besuchten wir eine traditionelle Olivenpresse im Hinterland von Limassol. Hier erfuhren wir Wissenswertes über die Herstellung von Olivenöl, das auf Zypern seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle spielt. Von dort aus spazierten wir gemeinsam hinunter zur nahegelegenen Ziegenfarm der Familie Loullas, idyllisch gelegen inmitten der zypriotischen Landschaft.
Auf der Farm erlebten wir die Herstellung des berühmten Halloumi-Käses hautnah, von der frischen Ziegenmilch bis zum fertigen Produkt. Natürlich durfte auch eine Verkostung nicht fehlen. In gemütlicher Runde probierten wir den traditionellen Käse und genossen die ruhige Atmosphäre des Hinterlands.
Am Nachmittag ging die Fahrt weiter in die kühleren Höhen des Troodos-Gebirges. Auf etwa 500 Metern Höhe erreichten wir das malerische Dorf Lefkara, dessen enge, gepflasterte Gassen und Kalksteinhäuser wie aus der Zeit gefallen wirken. Passend zur Jahreszeit fand dort gerade ein kleiner Weihnachtsmarkt statt, den wir bei unserem Aufenthalt besuchen konnten und der dem Ort eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre verlieh. Bei einem Spaziergang durch das Dorf konnte man außerdem die berühmten Lefkara-Stickereien entdecken, für die der Ort bis heute bekannt ist. Einer Legende nach soll sogar Leonardo da Vinci im 15. Jahrhundert eine Tischdecke aus Lefkara für den Mailänder Dom erworben haben.
Am späten Nachmittag erreichten wir unser neues Hotel in Larnaca, direkt am Strand gelegen. Nach dem Zimmerbezug mit Meerblick blieb Zeit, um die neue Umgebung zu genießen und den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen entspannt ausklingen zu lassen.

Nikosia entdecken

Am siebten Reisetag führte uns unser Ausflug in die geteilte Hauptstadt Zyperns, Nikosia, eine Stadt, in der Geschichte, Kultur und Alltag eng miteinander verbunden sind.
Zu Beginn besichtigten wir den Präsidentenpalast kurz von außen, bevor wir anschließend die Agios-Giannes-Kathedrale betraten. Die eindrucksvollen Fresken im Inneren vermittelten einen spannenden Einblick in die religiöse Kunst und Geschichte Zyperns.
Im Anschluss spazierten wir entlang der Demarkationslinie, die die Stadt bis heute teilt, und überquerten schließlich die Grenze auf die türkisch-zypriotische Seite Nikosias. Dort besuchten wir die beeindruckende Selimiye-Moschee, die mit ihrer besonderen Architektur und Geschichte faszinierte. Danach führte unser Weg über den Bandabulia-Markt gefolgt von einem kurzen Stopp am historischen Büyük Han und bot Gelegenheit für einen kleinen Snack sowie Zeit zum Verweilen in diesem stimmungsvollen Innenhof. Anschließend ging es zurück über die Grenze auf die griechisch-zypriotische Seite der Stadt.
Hier stand nochmals Freizeit zur Verfügung. Wer wollte, konnte im Shacolas Tower Museum and Observatory bis in den elften Stock fahren und den beeindruckenden Blick über die Dächer Nikosias genießen oder die Zeit für einen letzten Einkaufsbummel nutzen.
Am Nachmittag kehrten wir zurück nach Larnaca und ließen die vielen Eindrücke dieses besonderen Tages entspannt nachwirken.

Rückreise

Am achten und letzten Reisetag hieß es Abschied nehmen von Zypern. Nach ereignisreichen Tagen voller neuer Eindrücke machten wir uns auf den Weg zum Flughafen Larnaca, um die Heimreise nach Deutschland anzutreten.
Ganz reibungslos verlief der Tag zunächst nicht, denn aufgrund einer Luftraumsperrung über Griechenland verzögerte sich unser Abflug. Trotz der ungeplanten Situation blieb die Stimmung gelassen, und zum Glück konnten wir am selben Tag noch mit Verspätung nach Deutschland starten. Dort traten alle ihre individuelle Weiterreise in die Heimat an.
Für Gäste, die durch die Verzögerung ihren Anschlussflug verpasst hatten, wurde direkt vor Ort eine Übernachtungsmöglichkeit organisiert, sodass auch sie spätestens am folgenden Tag sicher nach Hause fliegen konnten.
Mit vielen schönen Erinnerungen, besonderen Momenten und neuen Eindrücken im Gepäck ging damit eine rundum gelungene Silvesterreise zu Ende, die uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.


Am Ende blieb vor allem eines zurück, das Gefühl, eine intensive und stimmige Zeit miteinander verbracht zu haben. Jeder Tag hatte seinen eigenen Charakter und trug auf seine Weise zum Gesamterlebnis bei. Mit vielen persönlichen Erinnerungen im Gepäck ging diese gemeinsame Zeit zu Ende und wird noch lange positiv nachwirken.


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