Single Reise in das Elsass
Reisebericht: 20.09. – 26.09.2026
Die wunderschönen Fachwerkorte mit ihrem herrlichen Blumenschmuck, die Elsässer Weinstraße, die imposante Hochkönigsburg und der beeindruckende Odilienberg haben uns sehr begeistert.
Ein Reisebericht von
Kerstin Hugel
Anreise nach Ruffach
Früh am Morgen starteten wir in Dresden zu unserer Reise ins Elsass. Unsere Fahrt führte uns zunächst über Eisenach und weiter in Richtung Frankfurt. Vorbei an abwechslungsreichen Landschaften und zahlreichen Städten ging es stetig unserem Ziel entgegen.
Nach einer längeren Fahrt erreichten wir über Oldenburg schließlich das Elsass. Je näher wir Colmar kamen, desto mehr veränderte sich die Landschaft. Weinberge und typische elsässische Dörfer prägten nun das Bild und machten Lust auf die kommenden Tage.
Über Colmar ging es weiter nach Rouffach, unserem Ausgangspunkt für die Reise. Nach der langen Anfahrt konnten wir am Abend in Ruhe ankommen, die ersten Eindrücke vom Elsass sammeln und uns auf die bevorstehenden Erlebnisse freuen.
Straßburg – Bootsfahrt auf der Ill
Ein abwechslungsreicher Tag erwartete uns in Straßburg. Bei einer interessanten Stadtrundfahrt lernten wir die verschiedenen Facetten dieser beeindruckenden Stadt kennen. Wir entdeckten das historische Zentrum ebenso wie das moderne Europaviertel mit seinen bedeutenden europäischen Institutionen. Auch die prachtvolle Neustadt mit ihren imposanten Gebäuden beeindruckte uns. Dabei erfuhren wir viel Wissenswertes über die bewegte Geschichte Straßburgs und seine besondere deutsch-französische Prägung.
Anschließend erkundeten wir die historische Altstadt bei einem gemütlichen Stadtrundgang. Malerische Gassen, prächtige Fachwerkhäuser und das imposante Straßburger Münster prägten das Stadtbild. Natürlich durfte auch ein Besuch des Münsters nicht fehlen. Besonders beeindruckten uns die kunstvoll gestaltete Silbermannorgel und die berühmte Astronomische Uhr.
In der anschließenden Freizeit konnten wir Straßburg auf eigene Faust entdecken. Einige von uns schlenderten durch das besonders charmante Viertel „La Petite France“ mit seinen idyllischen Kanälen, romantischen Brücken und liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern.
Bei schönem Wetter ließen wir den Tag schließlich bei einer entspannten Schifffahrt auf der Ill ausklingen. Vom Wasser aus boten sich noch einmal ganz besondere Ausblicke auf die historischen Gebäude, Brücken und malerischen Viertel der Stadt. So konnten wir Straßburg aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erleben – zu Fuß, während der Stadtrundfahrt und vom Wasser aus.
Colmar – Eguisheim – Riquewihr
Unser Besuch in Colmar begann mit einem gemütlichen Stadtrundgang durch die wunderschöne historische Altstadt. Die liebevoll restaurierten Fachwerkhäuser, farbenfrohen Fassaden und blumengeschmückten Gassen verliehen der Stadt eine ganz besondere Atmosphäre. Wir schlenderten durch die engen Straßen, vorbei an kleinen Plätzen und entlang der Kanäle des idyllischen Viertels „Klein-Venedig“. Dabei konnten wir die besondere Mischung aus elsässischer Tradition und französischem Charme genießen.
Anschließend ging es nach Eguisheim, einem der besonders malerischen Orte des Elsass. Bei einem Spaziergang erkundeten wir die verwinkelten Gassen, die von wunderschönen Fachwerkhäusern und üppigem Blumenschmuck gesäumt werden. Die kreisförmig angelegte Altstadt mit ihren kleinen Innenhöfen und liebevoll dekorierten Häusern machte den Rundgang zu einem besonderen Erlebnis. Eigentlich wollten wir mit einem Bummelzug Eguisheim und die Weinberge entdecken. Doch leider war der Zug kaputt. So entschlossen wir uns kurzerhand, stattdessen Riquewihr zu erkunden.
Während eines Spaziergang durch die Altstadt, bei dem wir das besondere Flair Riquewihrs genießen und die zahlreichen kleinen Geschäfte und liebevoll geschmückten Häuser entdecken konnten. Die bunten Fachwerkhäusern, engen Gassen und historischen Stadttoren machen die Stadt zu einem besonderen Ort. Mit dem Bummelzug ging es in die wunderschöne Landschaft. Die Fahrt führte immer weiter in die Weinberge wo wir den herrlichen Blick über die sanften Rebhänge und die elsässische Landschaft genossen.
Alle drei Orte begeisterten uns auf ihre ganz eigene Weise – mit ihrem historischen Charme, den farbenprächtigen Fachwerkhäusern und dem wunderschönen Blumenschmuck. Sie vermittelten uns einen herrlichen Eindruck von der Vielfalt und Schönheit des Elsass.
Hochkönigsburg – Riberville – Weinverkostung
Unser Tag begann mit dem Besuch der imposanten Hochkönigsburg. Bei einer interessanten Führung erfuhren wir viel über die Geschichte der Burg, ihre früheren Bewohner und das Leben im Mittelalter. Besonders beeindruckend waren die gut erhaltenen Räume, die mächtigen Mauern und der herrliche Blick über die elsässische Landschaft.
Anschließend ging es weiter nach Ribeauvillé. Bei einem gemütlichen Spaziergang erkundeten wir den charmanten Ort mit seinen malerischen Fachwerkhäusern, kleinen Gassen und historischen Gebäuden. Danach führte uns unser Weg nach Dambach-la-Ville, einem weiteren hübschen Weinort an der Elsässer Weinstraße.
Hier erwartete uns eine Führung im Weingut Ruhlmann. Wir erhielten interessante Einblicke in den Weinbau, die Arbeit im Weinberg und die Herstellung der verschiedenen elsässischen Weine. Schön war die anschließende Fahrt mit dem Bummelzug durch den Ort hinaus in die Weinberge. Gemächlich rollten wir vorbei an den Rebstöcken und konnten dabei die herrliche Landschaft und die sanften Weinberge genießen.
Zum Abschluss durfte natürlich eine Weinverkostung nicht fehlen. In gemütlicher Runde probierten wir verschiedene Weine des Weinguts und ließen den erlebnisreichen Tag bei einem guten Tropfen und vielen schönen Eindrücken ausklingen.
Käserei – Kaysersberg – Vogesenrundfahrt
Am Vormittag stand der Besuch der Käserei Haxaire auf dem Programm. Bei einer interessanten Führung erhielten wir einen Einblick in die traditionelle Herstellung der regionalen Käsespezialitäten und erfuhren viel über die Verarbeitung der Milch und die Reifung des Käses. Bei der anschließenden Verkostung konnten wir die verschiedenen Käsesorten natürlich auch selbst probieren – ein Genuss für alle Käseliebhaber.
Anschließend ging es nach Kaysersberg den Geburtsort Albert Schweizer. Bei einem gemütlichen Spaziergang entdeckten wir den wunderschönen Ort mit seinen historischen Fachwerkhäusern, malerischen Gassen und kleinen Brücken. Das besondere Flair des elsässischen Städtchens lud zum Bummeln oder zum Besuch der Burg ein.
Zum Mittagessen fuhren wir weiter zur Ferme Auberge Glasborn. In gemütlicher Atmosphäre konnten wir regionale Spezialitäten genießen und uns für den weiteren Tag stärken.
Danach begann unsere Vogesenrundfahrt. Über kurvenreiche Straßen führte die Fahrt hinauf zum Col de la Schlucht. Immer wieder boten sich beeindruckende Ausblicke auf die bewaldeten Hänge und die weite Landschaft der Vogesen.
Unser nächstes Ziel war der Grand Ballon, mit 1.424 Metern der höchste Berg der Vogesen. Oben angekommen, erwartete uns eine schöne Aussicht über die Berglandschaft. Bei guter Sicht reichte der Blick weit über die Vogesen und die umliegende Landschaft. Ein abwechslungsreicher Tag mit Käse, elsässischer Kultur, regionaler Küche und beeindruckenden Landschaften ging damit zu Ende.
Gertwiller – Obernai – Odilienberg
Unser Tag begann in Gertwiller, dem bekannten Lebkuchenort im Elsass. Bei einem Besuch bei Fortwenger tauchten wir in die Welt des traditionellen elsässischen Lebkuchens ein. Wir erfuhren Interessantes über die Herstellung und die Geschichte dieser besonderen Spezialität. Natürlich blieb auch Zeit, die vielen Köstlichkeiten zu bestaunen und das eine oder andere Mitbringsel zu entdecken. Anschließend ging es weiter nach Obernai. Bei einer Stadtführung erkundeten wir die historische Altstadt mit ihren wunderschönen Fachwerkhäusern, malerischen Plätzen und verwinkelten Gassen. Dabei erfuhren wir viel über die Geschichte der Stadt und ihre besondere Bedeutung im Elsass. Die Führung endete am Sechseimerbrunnen, einem der bekannten Wahrzeichen Obernais.
Danach blieb noch Zeit, unseren letzten Tag im Elsass ganz gemütlich und kulinarisch ausklingen zu lassen. Bei einem guten Glas elsässischen Wein ließen wir die vielen schönen Eindrücke unserer Reise noch einmal Revue passieren.
Am Nachmittag führte uns der Weg hinauf zum Odilienberg. Bei einer interessanten Führung lernten wir den heiligen Ort und seine lange Geschichte kennen. Wir besichtigten das Kloster und die beeindruckenden Anlagen und erfuhren mehr über die heilige Odilia, die Schutzpatronin des Elsass. Besonders beeindruckend war auch die Lage des Odilienbergs hoch über der elsässischen Ebene und der herrliche Ausblick über die Landschaft.
Ein abwechslungsreicher Tag ging zu Ende – mit süßen Eindrücken aus Gertwiller, historischen Entdeckungen in Obernai und der beeindruckenden Atmosphäre des Odilienbergs.
Heimreise
Leider ging unsere schöne Reise ins Elsass viel zu schnell zu Ende. Mit vielen besonderen Erlebnissen, schönen Eindrücken und unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck traten wir die Heimreise an.
Wie schon bei der Hinfahrt führte uns unser Weg über Colmar, Frankfurt und Eisenach zurück in Richtung Dresden. Während die Landschaft langsam an uns vorbeizog, ließen wir die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren. Wir hatten beeindruckende Burgen und historische Orte besucht, malerische Dörfer entdeckt, die herrliche Landschaft der Vogesen genossen und natürlich die kulinarischen Spezialitäten und guten Weine des Elsass kennengelernt.
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