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Rundreise quer durch Kanada – Ost und West

Reisebericht: 06.07. – 20.07.2026

Diese abwechslungsreiche große Rundreise quer durch Kanada führt uns in 15 Tagen durch die großen Metropolen an der Ostküste und die beeindruckenden Berge im Westen.

Dr. Andreas Wolfsteller

Ein Reisebericht von
Dr. Andreas Wolfsteller

2. Tag: Stadtrundfahrt in Montréal – Im World Trade Centre – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 4. Tag: Fahrt durch den Omega-Wildpark – Bisons – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 5. Tag: Stadtrundfahrt Ottawa: Nationalmuseum für Geschichte in Gatineau – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 5. Tag: Ottawa bis Toronto – Ankunft in Rockport – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 5. Tag: Ottawa bis Toronto – Bootsfahrt zu den Thousand Islands – „Schwiegermutterinsel“ – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 7. Tag: Ankunft im Westen – Eisstadion im Olympiapark in Calgary – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 8. Tag: Banff-Nationalpark – Spaziergang durch den Johnston Canyon – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 8. Tag: Banff-Nationalpark – Spaziergang durch den Johnston Canyon – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 10. Tag: Erkundungen in Jasper-Nationalpark – Bootsfahrt zur Spirit Island auf dem Maligne Lake – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 10. Tag: Erkundungen im Jasper-Nationalpark – Mit der Jasper Skytram auf den Whistlers Mountain – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 13. Tag: Fakultativer Ausflug nach Vancouver Island – Zwischenstopp in Chinatown – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL) 13. Tag: Fakultativer Ausflug nach Vancouver Island – Rückfahrt nach Vancouver in der Abendsonne – © Andreas Wolfsteller (Eberhardt TRAVEL)

1. Tag (Montag, 06. Juli 2026): Flug nach Kanada – Ankunft in Montréal

Auf dem Flug von Leipzig nach Frankfurt habe ich ausnahmsweise mal einen Fensterplatz und kann mich an den von der Morgensonne beschienenen Wolkenformationen erfreuen. In Frankfurt lerne ich dann am Gate alle meine Gäste kennen, die mit mir Kanada erkunden möchten (ein Ehepaar kenne ich sogar schon von einer Irland-Reise). Vom Flug nach Montréal mit Air Canada bekomme ich ehrlich gesagt nicht viel mit, da ich noch ein bisschen Schlaf nachholen muss. Nachdem wir die Einreiseformalitäten überstanden (wir mussten ein bisschen warten) und alle Fragen beantwortet haben, werden wir von unserem Stadtführer Louis in Empfang genommen, der selbst erst vor wenigen Minuten mit dem Flugzeug gelandet ist (allerdings aus Boston). Ich kenne ihn schon gut von früheren Reisen, genau wie unseren Chauffeur Clive. Das beruhigt ungemein, denn ich weiß, dass alles gut klappen wird. Um die Zeit bis zum Einchecken im Hotel zu überbrücken, beschließen wir, zum Mont Royal zu fahren. Auf dem „Hausberg” gibt es einen schönen Aussichtspunkt, den wir nach 10 Minuten Fußmarsch durch den grünen Park erreichen. Während wir uns am herrlichen Panorama erfreuen, ächzen wir doch ein bisschen unter der Hitze, die uns etwas überrascht. Aber die Sonne will anscheinend sehr nett zu uns sein – an unserem ersten Reisetag in Kanada. Wie gut, dass es neben dem Châlet einen Eisstand gibt. Es dauert dann leider doch noch etwas, bis wir im Hotel unsere Zimmer beziehen können. Aber die Zimmer sind sehr schön und auch die Aussicht ist prächtig. Wir sind wirklich mittendrin in der Stadt. Clive fährt uns dann freundlicherweise noch zum ersten gemeinsamen Abendessen für meine HP-Gäste in einem Steakrestaurant in der Altstadt und holt uns anschließend wieder ab. Max und Jacques leisten ihm derweil im Bus Gesellschaft. Nach mehr als einem halben Jahr haben sich die drei sicher viel zu erzählen.

2. Tag (Dienstag, 07. Juli 2025): Stadtrundfahrt in Montréal – Weiterfahrt nach Québec

Clive freut sich schon sehr darauf, heute erneut sein Können als Fahrer auf der Formel-1-Rennstrecke unter Beweis stellen zu dürfen (heimlich hat er sogar in den letzten Monaten geübt). Und Max und Jacques sitzen in der ersten Reihe! Zuvor steigert ein Fotostopp auf der Île Sainte-Hélène mit Blick auf die Altstadt und den Pont Jacques Cartier die Spannung. Die Sichtung mehrerer Murmeltiere bringt uns Punkte bei Louis, aber am Ende nur Ehre und Anerkennung. Dann sind wir endlich auf dem Circuit Gilles Villeneuve und Clive darf durchstarten – zumindest bis zum nächsten Tempo-30-Schild. So werden wir schon in der ersten Kurve von Rennradlern überholt. In der Altstadt kommen wir aufgrund eines Feuerwehreinsatzes sogar noch langsamer vorwärts, weshalb wir spontan aussteigen und mit Louis zu Fuß durch die Altstadt in Richtung World Trade Centre laufen. Dort treffen wir nicht nur auf ein Teilstück der Berliner Mauer, sondern begeben uns auch hinab in die berühmt-berüchtigte Unterstadt von Montréal. Am Kongresszentrum tauchen wir wieder auf und laufen von dort aus zur Place d’Armes vor der Basilique Notre-Dame de Montréal, wo wir uns schließlich von Louis verabschieden. Nach der Besichtigung der Kirche haben meine Gäste noch etwas Freizeit in der größten Stadt der Provinz, bevor wir (mit Zwischenhalt am Olympiastadion) in Richtung Québec weiterziehen. Ein weiterer Zwischenhalt erfolgt am Sanctuaire Notre-Dame du Cap am Sankt-Lorenz-Strom, wo wir uns über Wunder wundern und die flinken und putzigen Eichhörnchen be-wundern. In Québec angekommen fallen wir gleich aus dem Bus in die belebte Obere Altstadt und dürfen dort als Gruppe ein neues Restaurant testen. Es hinterlässt einen guten Eindruck, ebenso wie die Stadt. Deshalb freuen wir uns sehr auf die morgige Stadtrundfahrt mit meiner Freundin Nadia.

3. Tag (Mittwoch, 08. Juli 2026): Stadtrundfahrt in Québec City – Ahornsirup–Mittagessen – Montmorency–Wasserfälle

Meine Freundin Nadia erwartet uns gut gelaunt an der Manège Militaire und möchte uns ihre langjährige Wahlheimat präsentieren – obwohl wir sie zur falschen Jahreszeit bereisen. Denn laut Nadia muss man Quèbec unbedingt im Winter erleben. Aber zurück in den Sommer. Sie zeigt uns erstmal den großen Park neben der Zitadelle, in dem die Franzosen vor langer Zeit in einer Schicksalsschlacht ihre Kolonie Neufrankreich an England verloren. Heute gibt es hier einen schönen Aussichtspavillon am Fluss und tolle Blumenrabatten. Außerdem zeigt uns Nadia das hübsche Parlamentsgebäude, ein paar Straßen der Oberen Altstadt und die Untere Altstadt. Letztere erkunden wir zu Fuß und erfreuen uns an den rekonstruierten Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert. Hier sieht es wirklich aus wie in einer kleinen französischen Stadt! Nach der Stadtführung mit Nadia verlassen wir Québec jedoch für einige Stunden und erkunden die nähere Umgebung. Auf der Île d’Orléans werden wir zu einem traditionellen Essen bei einem Ahornsirup-Produzenten erwartet. Es gibt Gerichte aus der frankokanadischen Küche, die einst zum Dank die Erntehelfer erhalten haben. Ein paar Einblicke in die Produktion des „flüssigen Goldes“ erhalten wir natürlich auch. Als Verdauungsspaziergang hat Eberhardt gleich einen Besuch im Canyon Sainte-Anne für uns gebucht. Die denken wirklich an alles! Wer mag, kann hier auch mit der Zipline über die Schlucht düsen. Dann geht es noch zur beeindruckenden Basilika Sainte-Anne de Beaupré und zu den Montmorency Falls. Die Wasserfälle sind 30 Meter höher als die Niagarafälle im „verfeindeten“ Ontario, was die Québécois nicht müde werden zu betonen. Damit wir auch noch ein bisschen Freizeit in Québec haben, setzt uns Clive anschließend freundlicherweise noch einmal am Parlamentsgebäude ab. Von hier aus unternehmen wir einen Abendspaziergang durch die Obere Altstadt bis zum gewaltigen Eisenbahnhotel Château Frontenac und zur Dufferin Terrace. Die Aussicht von der Terrasse gehört einfach zu jedem Québec-Besuch dazu! Über die Halsbrechertreppe oder die Standseilbahn gelangen wir nach unten und suchen uns individuell Plätze in den hübschen kleinen Restaurants, um den Abend ausklingen zu lassen. Dann holt uns Clive wieder ab und fährt uns für die zweite Übernachtung zu unserem Hotel zurück.

4. Tag (Donnerstag, 09. Juli 2026): Québec bis Ottawa – Kanadische Tierwelt im Omega–Wildpark – Weiterfahrt nach Ottawa

Obwohl wir „La Belle Province“ Québec gern noch weiter erkundet hätten, sieht der Reiseplan nun vor, dass wir in die englischsprachige Provinz Ontario weiterziehen. Also steuert Clive den Bus am Morgen vom Hotel aus auf den Highway zurück in Richtung Trois-Rivières und Montréal. Leider soll sich die Wettervorhersage bewahrheiten: Auf der Höhe von Montréal setzt ein stetiger leichter Landregen ein, aber es könnte schlimmer sein. Wir biegen vom Sankt-Lorenz-Strom ab und folgen dem Ottawa River durch die südlichen Ausläufer des Kanadischen Schildes. Im Omega-Wildpark bei Montebello wartet dann zunächst die Mittagspause auf uns. Schon beim Essen fällt es uns schwer, uns auf die leckeren Gerichte zu konzentrieren, da draußen zwei niedliche Polarfüchse und eine Schwarzbären-Mama mit ihren drei Jungtieren für Fotos posieren. Während der Tour durch den Park im umgebauten Schulbus sehen wir dann noch viele weitere Tiere, darunter Wapitis, Damwild, Bisons, Bergziegen, einen Elch, Maultierhirsche, Grauwölfe und noch weitere Schwarz- und Zimtbären. Zum Glück macht den Tieren der Regen nicht allzu viel aus. Auch wir sind ja im Bus gut geschützt. Im Anschluss an unseren Besuch im Omega-Wildpark fahren wir weiter bis in die Hauptstadt Ottawa. Für kanadische Verhältnisse ist es nicht mehr weit; nach nur etwas mehr als einer Stunde Fahrt erreichen wir das Lord Elgin Hotel im Herzen der Stadt. Der Regen hat nun auch nachgelassen, sodass wir noch einen kleinen Abendspaziergang zum Parlamentshügel, Rideau-Kanal und Château Laurier unternehmen können. Für morgen sieht die Wettervorhersage schon wieder ganz anders aus, sodass einer Stadtrundfahrt durch Ottawa bei Sonnenschein nichts entgegen steht.

5. Tag (Freitag, 10. Juli 2026): Stadtrundfahrt Ottawa – Bootsfahrt zu den Thousand Islands – Kingston – Weiterfahrt nach Toronto

Schon sieht das Wetter wieder besser aus und wir starten mit einer kleinen Stadtrundfahrt in den Tag. Es geht durch das Botschaftsviertel bis zu den Wohnsitzen des Premierministers und der Generalgouverneurin und wieder zurück in das Stadtzentrum. Die Deutsche Botschaft liegt gleich am Rideau-Kanal, sodass die Mitarbeiter im Winter gleich die Schlittschuhbahn vor der Haustür haben. Es gibt sicher schlechtere Jobs auf der Welt! Beim Fotostopp am Nationalmuseum für Geschichte und Gesellschaft in Gatineau können wir dann zum Abschluss noch einmal fast alle Sehenswürdigkeiten Ottawas ablichten, die gerade wunderschön von der Morgensonne beleuchtet werden, angefangen von der Nationalgalerie über das Parlament bis zum Obersten Gerichtshof und der Nationalbibliothek. Dann verlassen wir die Hauptstadt und fahren zurück an den Sankt-Lorenz-Strom. In Rockport erwartet uns eine Bootsfahrt zu den Thousand Islands. Für jeden von uns ist die passende Größe dabei – von winzig klein bis stattlich groß. Einziger „Mangel“ der Heart Island mit dem Boldt Castle: Sie liegt in den USA. Beim anschließenden Mittagessen in Rockport können wir uns über unsere Präferenzen austauschen. Ein bisschen Platz im Magen sollten wir uns noch lassen, denn beim folgenden Zwischenstopp in Kingston führe ich meine Gäste zu einer Eisdiele mit (u. a.) ganz vielen Sorten Schokoladeneis. Mit ihrer herrlichen Lage, entspannten Atmosphäre und schönen Gebäuden ist die Stadt des Kalksteins definitiv einen Abstecher wert, insbesondere an einem sonnigen Tag wie heute, der auch jede Menge Straßenmusiker anzieht. Wir lauschen eine Weile einer jungen Sängerin mit einer tollen Stimme, bevor wir unsere Fahrt nach Toronto fortsetzen. Unterwegs passieren wir Pickering und damit auch die Wohnung unseres Fahrers Clive. Doch leider wird auch er mit uns im Hotel in Toronto übernachten müssen, das wir am Abend erreichen. Die meisten Gäste begleiten mich dann noch zu einem kurzen Spaziergang zum Dundas Square, Eaton Centre sowie zum Alten und Neuen Rathaus der größten kanadischen Stadt. Somit können wir uns schon einen ersten Eindruck vom hier herrschenden Trubel und Leben verschaffen und sind gespannt auf die Stadtrundfahrt am nächsten Tag.

6. Tag (Samstag, 11. Juli 2026): Stadtrundfahrt Toronto – Niagara–on–the–Lake – Bootsfahrt zu den Niagarafällen – Übernachtung in Niagara Falls

Der sechste Tag unserer Reise durch Kanada beginnt mit der wohl größten Auswahl am Frühstücksbuffet auf der gesamten Reise. Entsprechend gut gestärkt treffen wir uns später mit Clive zur Stadtrundfahrt. Wir drehen ein paar Kreise durch die Innenstadt und fahren unter anderem durch die Chinatown, das Univiertel und um das Parlament von Ontario herum, den „Pink Palace“. Dann kommen wir vor dem CN Tower zu stehen und fast alle meine Gäste wollen auch mit hinauf. Die Stadt liegt uns nun wortwörtlich zu Füßen. Nur ein Glasboden trennt uns mitunter vom Blick nach unten. Wir können weit über den Lake Ontario blicken, sehen die Toronto Islands, den Hauptbahnhof Union Station und natürlich ganz viele moderne Hochhäuser um den CN Tower herum. Bevor wir Toronto verlassen, machen wir noch eine Pause im Distillery District, wo man anschaulich erleben kann, wie sich ein ehemaliges Industriegelände zu einem lebendigen Stadtviertel umfunktionieren lässt. Einen Teil mag die Schokoladenfabrik zum Erfolg beigetragen haben. Hier gibt es auch wieder leckeres Eis. Ebenso übrigens in Niagara-on-the-Lake, einem hübschen Künstlerörtchen an der Mündung des Niagara River in den Ontariosee. Das scheinen auch andere mitbekommen zu haben. Gefühlt ist halb Toronto an diesem herrlichen Samstag auf dem Weg in die Niagara-Region. Mehrere Großbaustellen tragen außerdem ihren Teil zum Stau bei. Wir brauchen unglaubliche drei Stunden bis zum Busparkplatz und liegen damit 1-1,5 Stunden hinter dem Zeitplan zurück. Nichtsdestotrotz schaffen wir alles, was wir uns für heute noch vorgenommen haben. Dazu gehören vor allem die Bootsfahrt zu den Niagarafällen, während der wir ordentlich nassgespritzt werden (wer mag), und der Fotostopp am Aussichtspunkt Table Rock oberhalb der kanadischen Hufeisenfälle. Hier sorgt ein prächtiger Regenbogen für Begeisterung. Wer dann immer noch nicht genug hat von den Wasserfällen, kann – nachdem wir im Hotel eingecheckt haben – mit Clive und mir zu Niagara Helicopters fahren und einen Rundflug buchen. Viel bessere Bedingungen als heute werden sich nicht finden. Da kurz vor „Ladenschluss“ wenig Betrieb herrscht, kommen Clive und ich sogar ebenfalls in den Genuss eines Rundflugs über die Niagarafälle (ich selbst tatsächlich zum ersten Mal). Bis 22 Uhr am Abend müssen wir dann alle noch durchhalten, denn die Amerikaner spendieren täglich ein kleines aber feines Feuerwerk.

7. Tag (Sonntag, 12. Juli 2026): Fahrt zum Flughafen von Toronto – Flug nach Calgary – Stadtrundfahrt in Calgary – Fahrt in die Rocky Mountains

Ein knallroter Bus mit Eishockey-Lackierung wartet an diesem Sonntagmorgen samt Fahrerin Lisa vor dem Hotel auf uns, um uns zum Flughafen von Toronto zu bringen. Haben wir etwa auch noch Blaulicht an? Oder warum kommen wir so schnell voran wie die Feuerwehr? Wir schaffen die Strecke von gestern in nur etwa 1,5 Stunden – einfach verrückt! Mehr Zeit am Flughafen, um die Tücken der Automatentechnik zu meistern! Der Flug geht schnell rum, wir landen pünktlich in Calgary und werden dort von Habib abgeholt. Er wirkt sehr zurückhaltend, aber kennt Alberta wie seine Westentasche und fährt auch ohne zu zögern immer noch dorthin, wo andere Busfahrer inzwischen furchtsam weichen. In Calgary herrscht Volksfeststimmung, denn es ist der letzte Tag der Stampede. Überall Menschen, überall Cowboyhüte und -stiefel, überall viel Trubel und Musik. Für uns insofern ein Wermutstropfen, als wir die Stampede Grounds und die berühmte Saddledome Arena nur aus dem Bus heraus sehen, ebenso wie die Olympic Plaza am Rathaus, die eine riesige Baustellengrube ist. Viel Betrieb herrscht bei warmen Temperaturen und Sonne satt auch draußen am ehemaligen Olympiazentrum. Doch hier können wir immerhin an zwei verschiedenen Punkten aussteigen und die Bobbahn und die Skisprungschanzen fotografieren sowie uns im Café einen Kaffee und Verpflegung kaufen. Der Kaffee kommt uns sehr gelegen, denn wir mussten schließlich zeitig aufstehen und nach Ankunft im Westen auch noch die Uhren um zwei Stunden zurückstellen. Gestärkt brechen wir in die Rocky Mountains auf, die wir in den nächsten Tagen ausgiebig erkunden wollen. Heute machen wir zumindest noch einen Abstecher zum Lake Minnewanka. Mit zwei Dickhornschafen (auf der Hinfahrt) und mindestens vier Maultierhirschen (am Parkplatz) sehen wir auch schon die ersten wilden Tiere! (Streifen- und Eichhörchen sollen an dieser Stelle zumindest eine lobende Erwähnung finden!) Das fängt doch gut an! Unser Hotel in Banff liegt direkt an der Hauptstraße und macht ebenfalls einen guten Eindruck. Es ist zwar ein altehrwürdiges Haus, wurde aber drinnen schön renoviert und auch das Personal ist sehr freundlich. Wir beziehen zur Abwechslung mal wieder für zwei Nächte unsere Zimmer und schwärmen dann aus in Richtung Supermarkt/Restaurants, denn unsere Mägen machen sich langsam wieder bemerkbar, sind sie doch noch auf die Ostküstenzeit geeicht! Guten Appetit!

8. Tag (Montag, 13. Juli 2026): Banff–Nationalpark mit Lake Louise und Moraine Lake – Wanderung im Johnston Canyon – Freizeit in Banff

Wir dürfen heute den ganzen Tag im Banff-Nationalpark verbringen und beginnen auch gleich mit einem Abstecher zum Aussichtspunkt am Mount Norquay, den Habib freundlicherweise vorgeschlagen hat. Unter uns liegt Banff in all seiner Pracht und direkt vor uns auf der Wiese tummeln sich ein paar Erdhörnchen. Ein weiterer Fotostopp mit Blick auf den Castle Mountain unterbricht die Fahrzeit bis zum Lake Louise. Der berühmteste aller kanadischen Gletscherseen und sein Nachbar – der Moraine Lake – bilden gemeinsam den Höhepunkt des Tages. Welcher See schöner ist? Das liegt wie immer im Auge des Betrachters. Ich persönlich liebe die Aussicht vom Rock Pile am Moraine Lake in alle Richtungen – niedliche Streifenhörnchen inklusive. Nach einem weiteren Abstecher zum historischen Bahnhof von Lake Louise (bekannt aus Dr. Schiwago) begeben wir uns für unsere Mittagspause ins Lake Louise Village. Am Nachmittag steht noch eine schöne kleine Wanderung im Johnston Canyon auf dem Programm. Die Sonne scheint schön ins Tal hinein und nach dem Spaziergang wartet das angeblich beste Softeis der Welt als Belohnung. Drei weitere Fotostopps an den Vermilion Lakes, an den Bow Falls und an der Surprise Corner runden den Tagesausflug ab. Das ikonische Banff Springs Hotel sieht auch diese Gruppe leider nur von außen, jedoch geht es uns im Mount Royal Hotel ja auch nicht schlecht. Am späten Nachmittag und am Abend können meine Gäste wieder ausschwärmen und die Geschäfte und Restaurants auf der Banff Avenue und in der Fußgängerzone ausgiebig erkunden.

9. Tag (Dienstag, 14. Juli 2026): Icefields Parkway – Bow Lake – Peyto Lake – Athabasca–Gletscher – Jasper

Mit einem Fotostopp/kleinen Spaziergang an meinem Lieblingsaussichtspunkt an den Hoodoos verabschieden wir uns aus Banff und treten die Weiterreise in den Jasper-Nationalpark an. Selbstredend ist das Wetterglück auch heute wieder auf unserer Seite. Ich lehne mich sogar so weit aus dem Fenster zu behaupten, dass ich auf dem Icefields Parkway schon sehr lange nicht mehr so eine klare Sicht hatte wie heute. So kommen die Berge, Gletscher und Gletscherseen – wie der Bow Lake und der Peyto Lake – auf unseren Fotos besonders schön zur Geltung. Am frühen Nachmittag erreichen wir das Besucherzentrum am Columbia Icefield und begeben uns an Bord eines „Ice Explorer“-Busses. Mit einer unglaublichen Höchstgeschwindigkeit von 16 km/h gelangen wir auf der „langsamsten Achterbahn der Welt“ über die Seitenmoräne auf den Athabasca-Gletscher. Mit uns ist noch eine Gruppe australischer Farmer an Bord des rot-weißen Ungetüms, für die die Bergwelt der Rocky Mountains natürlich ein krasser Gegensatz zur Heimat ist. Wir können uns etwa 20 Minuten auf dem Gletscher bewegen und auch frisches Gletscherwasser abfüllen, das angeblich jung halten soll. (Haben wir aber eigentlich nicht nötig.) Mit einem weiteren Spaziergang zu den Athabasca Falls lassen wir den Tag langsam austrudeln und erreichen schließlich am frühen Abend die Becker’s Chalets ein Stück südlich von Jasper. In unseren Blockhütten fühlen wir uns gleich wohl, wozu auch die herrliche Umgebung beiträgt. Ein kleiner Umtrunk mit Zauberwasser auf meinem Zimmer läutet das Abendprogramm ein. Danach begeben wir uns ins Hotelrestaurant, wo heute z. B. Wapiti-Steak und Forelle auf dem Programm stehen. Der Schokoladenkuchen zum Dessert bringt uns dann aber alle an die Kapazitätsgrenzen!

10. Tag (Mittwoch, 15. Juli 2026): Jasper–Nationalpark mit Maligne Lake

Ein weiterer schöner Tag in Kanada bricht heran. Heute wollen wir den Jasper-Nationalpark erkunden und weitere Tiere sehen. Habib fährt uns freundlicherweise am Morgen bis zum Pyramid Lake, wo wir auf eine kleine Insel laufen und die Reflexionen der Berge im Wasser bewundern können. Am kleineren Patricia Lake machen wir auf dem Rückweg einen weiteren kurzen Fotostopp, denn die Spiegelungen sind hier noch besser zu sehen. Dann geht es nach Jasper zurück und meine Gäste bekommen etwas Freizeit, um Besorgungen zu erledigen und durch den Ort zu bummeln. Zum Glück hat heute in meinem Lieblingscafé niemand mit Bärenspray rumgesprüht. Wenn es wenigstens die Bären anlocken würde … ja, dann hätte ich ja nicht mal was dagegen! Von Jasper aus geht es dann auf der Maligne Lake Road in Richtung des gleichnamigen Sees. Den erreichen wir gegen Mittag nach einem weiteren Fotostopp am Medicine Lake. Während meine Gäste Zeit für ein Mittagessen, einen Einkauf im Shop oder einen Uferspaziergang haben, melde ich uns für die Bootsfahrt zur Spirit Island an. Da kommen heute alle mit – und das freut mich sehr, denn dieser Ausflug lohnt sich immer. Zwei junge Damen bilden heute unsere Crew aus Kapitänin und Reiseleiterin und fahren uns über den Maligne Lake, vorbei an Bergen und Gletschern. Etwa in der Mitte Gletschersees liegt die berühmte Spirit Island. Kurz bevor wir dort am Steg anlegen, sichten wir eine Elchkuh am Ufer! Hurra! Die Kapitänin fährt sogar ein Stück zurück, damit wir sie besser fotografieren können. Nachdem sie weitergezogen ist, legen wir an, dürfen am Ufer eine kleine Runde drehen, sodass wir die Spirit Island und das sich dahinter öffnende Tal besonders gut fotografieren können, und dann geht es wieder zum Ausgangspunkt der Tour zurück. Wie immer dauert es ein bisschen länger als die angekündigten 1,5 Stunden, aber die Zeit für ein Eis im Waffelhaus lassen wir uns nicht nehmen! In Höhe des Medicine Lakes sehen wir während der Rückfahrt sogar noch eine kleine Herde Dickhornschafe mit Jungtier! Am späten Nachmittag kann ich dann etwa die Hälfte der Gruppe noch zu einer Auffahrt auf den Whistlers Mountain mit der Seilbahn „überreden“. Von der Bergstation führt ein Wanderweg weiter hinauf zum Gipfel. Je weiter wir laufen, desto besser wird natürlich die Aussicht auf die umliegenden Berge und die tiefen Täler unter uns. Bis ganz nach oben schaffen wir es aber aus Zeitgründen nicht. Schließlich wollen wir auf keinen Fall das zweite Abendessen in den Becker‘s Chalets verpassen!

11. Tag (Donnerstag, 16. Juli 2026): Weiterreise nach British Columbia – Mount Robson – Spahats Falls – Kamloops

Heute verlassen wir Alberta und fahren nach British Columbia weiter – die letzte kanadische Provinz, die wir auf dieser Reise besuchen werden. Der Yellowhead Pass markiert gleichzeitig auch die Grenze zwischen dem Jasper-Nationalpark und dem Mount-Robson-Provinzpark. Wir halten an, machen Fotos von den Schildern und vom Portal Lake und stellen die Uhren um eine weitere Stunde zurück. Selbstverständlich können meine Wetterengel den Mount Robson dann in seiner ganzen Pracht, d. h. ohne Wolkenmütze bewundern. Auch heute erleben sie Sonne pur und blauen Himmel. Nach der längeren Pause am höchsten Berg der kanadischen Rocky Mountains halten wir wenig später erneut und unternehmen einen kleinen Spaziergang zu den Rearguard Falls. Anschließend haben wir einige Kilometer zurückzulegen. Zwischen Rocky Mountains und Columbia Mountains führt uns der Highway über Blue River bis nach Clearwater. Damit ist der größte Teil der Strecke geschafft – die landschaftlich aber sehr reizvoll war – und wir haben uns eine späte Mittagspause verdient. Wer mag, kann mit mir zu Tim Hortons gehen und damit ein Stück „kanadische Esskultur“ erleben. Für einen Abstecher zu den Spahats Falls im Wells Gray Park haben wir noch Zeit. Ein letztes Mal fahren wir in ein Bear Country, also Bärengebiet, sehen aber leider wieder nur Jacques und Max. Immerhin lohnt die Aussicht ins Tal des Clearwater River. Nun folgt noch das letzte Stück Fahrt bis Kamloops. Da wir die Eisdiele in Barrière aus mir unerfindlichen Gründen verpassen, muss ich mir einen Plan B überlegen. Im Nachhinein gar nicht schlimm, denn wir können die Eispause mit einem Spaziergang durch den Riverside Park am Thompson River verbinden. Auf diese Weise sehen wir gleich auch noch ein bisschen was von Kamloops, denn unser Hotel liegt dann in den Außenbezirken der Stadt an einem Hang. Vom Hotelrestaurant bin ich positiv überrascht und auch die Aussicht von dort über Kamloops ist sehr schön.

12. Tag (Freitag, 17. Juli 2026): Weiterfahrt nach Vancouver – Stadtrundfahrt

Insgesamt hatten wir auf der Reise bisher großes Wetterglück. Außerdem haben wir Ontario verlassen, bevor dort die schlimmen Waldbrände ausbrachen, die Trump fast das WM-Finale versaut hätten. (Das Leid und die Gesundheit der Kanadier waren Donald herzlich egal.) Doch auch im Westen toben mehrere Brände. Der Himmel über Kamloops war gestern durch Asche getrübt — laut Einheimischen schon seit drei Tagen. Auf dem Highway nach Vancouver merken wir aber nicht mehr viel davon. Jedoch fahren wir an zwei ganz kleinen Bränden vorbei, die gerade per Hubschrauber gelöscht werden. Sie holen Wasser aus dem Fluss und werfen es dann über den Brandherden ab. In einem hübschen kleinen Ort namens Hope („Hoffnung“) legen wir unsere heutige Mittagspause ein. Hier wurde Rambo gedreht, woran zwei Skulpturen aus Holz erinnern. Musikalisch begleitet von Michael Bublé erreichen wir den Großraum Vancouver und schließlich auch die Stadt selbst. Vom Queen Elizabeth Park aus können wir schon die Downtown sehen sowie die Berge im Hintergrund. Durch den dichten Feierabendverkehr quälen wir uns zur Granville Island und laufen zur großen Markthalle. Hier besteht nochmal die Chance, ein leckeres Eis zu verspeisen. Dann geht es hinein in die Häuserschluchten der Downtown. Habib fährt uns durch Chinatown und das Altstadtviertel „Gastown“. Ferner passieren wir die berühmte Dampfuhr, die Waterfront Station, das Kreuzfahrtterminal Canada Place und den Olympic Cauldron. Letzter Programmpunkt der Stadtrundfahrt ist der Stanley Park, die grüne Lunge von Vancouver. Von hier aus können wir sehr gut die Skyline fotografieren und die Wasserflugzeuge bei Start und Landung beobachten, weshalb wir an den Totempfählen im Park eine letzte Pause einlegen. Wer zur anderen Seite durchläuft, kann auch schon die Lions Gate Bridge erblicken. Nun muss uns Habib nur noch am Hotel abladen, dann endet auch schon unsere gemeinsame Zeit in Westkanada. Es ist ein modernes Hotel mitten in der Downtown bestehend aus mehreren gläsernen Türmen. Die Zimmer sind jedoch sehr gemütlich. Für meine HP-Gäste gibt es zum Abschluss des Pakets nochmal ein sehr leckeres Abendessen in einem edlen Restaurant auf der Robson Street. Kulinarisch ist es uns auf dieser Reise wirklich gut ergangen – angefangen in Québec bis hier in Vancouver.

13. Tag (Samstag, 18. Juli 2026): (Fakultativer) Ausflug nach Vancouver Island – Victoria – Butchart Gardens

Angesichts der Wolkendecke über Vancouver und des Regens in der vergangenen Nacht, der am Morgen noch langsam auströpfelt, zweifeln meine Gäste, die mich auf den Ausflug nach Vancouver Island begleiten (und es sind derer fast alle), an der Wettervorhersage für Victoria. Doch schon am Fährterminal in Tsawwassen sieht es viel freundlicher aus. Je mehr wir uns der Provinzhauptstadt Victoria nähern, desto weniger Wolken sind am Himmel. Die Überfahrt nach Swartz Bay fühlt sich fast wie eine Mini-Kreuzfahrt an und führt an hübschen Inseln und Häuschen vorbei. In Victoria machen wir einen Fotostopp im Beacon Hill Park und fahren dann entlang der Uferstraße zum Inner Harbour. Dort verabschieden wir uns vorübergehend von Dave, unserem heutigen Fahrer, und erkunden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Victoria zu Fuß. Dazu gehören das Parlamentsgebäude, das Royal Museum of BC mit dem Helmcken House sowie das Empress Hotel, wo wir kurz durch den „Dienstboteneingang“ hineinschlüpfen und die Schönen und Reichen beim Einnehmen ihres Afternoon Teas beobachten. Bevor wir am Nachmittag zu den Butchart Gardens fahren, legen wir einen Stopp in Chinatown ein, fotografieren das Tor sowie den Zebrastreifen mit den Tierkreiszeichen und laufen durch die schmalste Straße von Victoria. In den Butchart Gardens dürfen meine Gäste dann die herrliche Blütenpracht in den verschiedenen Bereichen der Anlage (darunter den Senkgarten und den Japanischen Garten) bewundern, während ich mich nach dem obligatorischen Fotospaziergang meinem liebsten Hobby widme, der Eisverkostung. Bei 23 Grad und Sonnenschein genau richtig als Erfrischung. So endet unsere Reise quer durch Kanada, wie sie begonnen hat: mit tollem Urlaubswetter. Leider müssen wir zurück zur Fähre und zurück nach Vancouver, weshalb wir die Rückfahrt mit der Spirit of British Columbia ganz besonders genießen und alle Eindrücke in uns aufsaugen. Immerhin wartet ja noch eine letzte Nacht im schönen Sheraton-Hotel auf uns. Und wir können ja – nachdem uns Dave pünktlich dorthin zurückgebracht hat – auch noch einen Abendspaziergang durch die Downtown von Vancouver unternehmen.

14. Tag (Sonntag, 19. Juli 2026): Abschied von Vancouver – Rückflug nach Deutschland

Die letzte Nacht und das letzte Frühstück in Vancouver gehen leider viel zu schnell vorbei. Ehe wir uns versehen, sitzen wir im Bus und werden von unserem heutigen Fahrer AJ zum Flughafen gebracht. Dort sind wir schnell mit allen Prozeduren fertig und warten auf das Boarding. Wenn wir wenigstens das WM-Finale schauen könnten! Zur Halbzeit steht es 0:0, das bekommen wir durch den Live-Ticker noch mit. Doch dann sitzen wir in der Boeing 787 und schweben über die Berge Kanadas der Heimat entgegen. Wenigstens hat der Kapitän Mitleid mit uns und hält und auf dem Laufenden. So erfahren wir zeitnah, dass Spanien Weltmeister geworden ist – und fast das gesamte Flugzeug bricht in Jubel aus.

15. Tag (Montag, 20. Juli 2026): Ankunft in Frankfurt und Heimreise

Nach einem insgesamt sehr ruhigen Flug mit nur wenigen Turbulenzen landen wir sogar zu zeitig in Frankfurt, etwa 30 Minuten zu früh. Wir sind jedoch froh, den „Eisschrank“ verlassen und uns mal wieder bewegen zu können. Leider müssen wir uns als Gruppe nun voneinander verabschieden, denn unsere Wege trennen sich nun nach 14 gemeinsam verbrachten Tagen auf dem Frankfurter Flughafen. Immerhin vier Gäste begleiten mich noch im ICE bis Leipzig, sodass der finale Abschied noch ein bisschen hinausgezögert wird.


Liebe Gäste meiner Kanada-Reisegruppe im Juli 2026,

ich danke euch allen für die angenehmen Gespräche und gemeinsamen Erlebnisse auf dieser Reise. Es war lustig, es war schön und es gab leckeres Essen und gutes Eis! Ein besonderer Dank geht an unsere Fahrer Clive und Habib, die beide mit ihrer freundlichen, unkomplizierten Art und eigenen Impulsen zum Gelingen der Reise beigetragen haben. Ihr habt dazu als Wetterengel für richtig schönes sonniges Reisewetter gesorgt, weshalb ihr alle auch gern nochmal mit mir verreisen dürft! An diese schöne Reise werde ich mich noch lange erinnern (am besten mit einem Gläschen Sortilège in der Hand). Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn ich euch bald wieder als Gäste auf einer Eberhardt-Reise begrüßen darf.

Herzlichst

Euer Andreas Wolfsteller


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