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Quer durch Kanada mit Team Canada

Reisebericht: 23.09. – 07.10.2026

25 Reiselustige mit großer Vorfreude starteten endlich in das Abenteuer Kanada Ost und West in 15 Tagen. Wunderbare Natur, aufregende Metropolen und freundliche Einheimische verzaubern uns!

Katja Haubold

Ein Reisebericht von
Katja Haubold

Montreal St Joseph Kirche.jpg – © Katja Haubold (Eberhardt TRAVEL) Montreal Yachthafen bei Abendsonne.jpg – © Katja Haubold (Eberhardt TRAVEL) Quebec Chateau Frontenac Abendansicht.jpg – © Katja Haubold (Eberhardt TRAVEL) Quebec Canyon Sainte-Anne Wasserfall.jpg – © Katja Haubold (Eberhardt TRAVEL) Ottawa Kunstmuseum.jpg – © Katja Haubold (Eberhardt TRAVEL) 1000 Inseln Schiffahrt.jpg – © Katja Haubold (Eberhardt TRAVEL) Calgary Wintersportzentrum.jpg – © Katja Haubold (Eberhardt TRAVEL) Athabasca Visitor Center mit Gletscheraussicht.jpg – © Katja Haubold (Eberhardt TRAVEL) Idylle in den Rocky Mountains.jpg – © Katja Haubold (Eberhardt TRAVEL) Dawson Falls.jpg – © Katja Haubold (Eberhardt TRAVEL) Totempfähle Stanley Park.jpg – © Katja Haubold (Eberhardt TRAVEL) Victoria Regierungsgebäude.jpg – © Katja Haubold (Eberhardt TRAVEL)

Mittwoch, 23. September 2026 – Anflug nach Montreal

Bereits in den frühen Morgenstunden traf sich eine kleine Gruppe Reisender in Dresden für den Flug nach Frankfurt. Die Lufthansa Maschine startete pünktlich und landete auf den Punkt in Frankfurt am Main. Nach einem stärkenden Frühstück begaben wir uns zum Abfluggate des Fluges der Air Canada. Dort trafen nach und nach alle vorfreudigen Gäste ein und wir konnten uns schon etwas kennenlernen. Wir starteten pünktlich, wurden unterwegs bestens versorgt - wieder landeten wir überpünktlich und registrierten uns an den Einreiseterminals. Gemeinsam meisterten wir die vielen Fragen des Computers. Am Ausgang nahm uns Steffi, unsere örtliche Reiseleiterin, freundlich in Empfang und bei strahlendem Sonnenschein begaben wir uns zum Reisebus. Unser Fahrer Clive war sehr stolz auf seinen nagelneuen Bus und die beiden sollten uns nun eine Woche im Osten des Landes begleiten. Wir fuhren in Richtung Stadt, mussten aber feststellen, dass zahlreiche Straßen aufgrund der Weltmeisterschaften im Straßenradrennen gesperrt waren. So hieß es spontan umplanen. Steffi erzählte uns viele nützliche Dinge für unseren Aufenthalt, während wir uns durch den Stau kämpften. Endlich erreichten wir St. Joseph, die größte Kirche von ganz Kanada, welche wir für einen Fotostop von außen besuchten. Der nächste Halt versprach einen Panoramablick auf das Olympiagelände. Hier fanden 1976 die olympischen Sommerspiele statt. Anschließend durften wir uns im Hotel etwas entspannen, bevor wir zum Abendessen starteten. Es ging zu Fuß in Richtung St. Lorenz Strom. Wir genossen die ersten Laubfärbungen in den Parks am Wasser und die Stadtansichten und schlenderten gemütlich in Richtung Restaurant. Das Vieux Port ist eines der ältesten Steakhäuser von Montreal und wir genossen frisch gegrillten Lachs und Steak. Ein Toast auf die bevorstehende, gemeinsame Reise sollte zum Auftakt nicht fehlen. Da alle schon sehr lange auf den Beinen waren, freuten sich jetzt alle Gäste auf die riesengroßen Betten im Hotel. Gute Nacht in Montreal!

Donnerstag, 24. September 2026 von Montreal nach Quebec

Beim Frühstück genossen wir erstmalig die Auswahl eines nordamerikanischen Frühstücksbuffets. Alle hatten in den großen Betten gut geschlafen, auch wenn der eine oder andere mit der Zeitumstellung mitten in der Nacht den Tag einläuten wollte. Anschließend ging es auf eine wunderbare Entdeckungstour mit Stadtführer Louis über die Inseln Montreals. Bei perfektem Sonnenschein genossen wir den Blick auf die Formel 1 Strecke von Gilles Villeneuve und entdeckten dabei auch die olympische Ruderstrecke von 1976. Wir überquerten den Sankt Lorenz Strom mehrfach und spazierten anschließend unter den spannenden Erzählungen von Louis durch die wunderschöne Altstadt Montreals. Hier war die Besichtigung der Notre Dame Kirche ein besonderes Highlight. Die Mittagspause verbrachte die Mehrheit der Gruppe in einer typischen Creperie. Nach dem Mittag fuhren wir weiter in Richtung Quebec City. Entlang des Highways durften wir die ersten Ausblicke auf die gefärbten Laubbäume genießen. Anschließend bezogen wir das Hotel in Quebec, ein bisschen ließ man uns noch auf die Zimmer warten. Nach kurzer Wartezeit konnten wir uns jedoch für das Abendessen umziehen. In der Altstadt erwartete uns ein Bio-Bistro mit einer wahrlich innovativen Auswahl. Wer kann schon sagen, in Kanada Perlhuhnbratwurst mit Cranberry- Füllung gegessen zu haben. Als wir das Lokal verließen war es bereits Nacht geworden. Die Gebäude der Altstadt waren romantisch beleuchtet und so drehten wir eine wahrlich unvergessliche Runde bis hinauf zum am meisten fotografiertesten Hotel der Welt, dem Hotel Frontenac.

Freitag, 25. September 2026 – in und um Quebec

Ein neuer Tag mit perfektestem Sonnenschein-Wetter erwartete uns am Morgen. Nach kurzer Fahrt begrüßte uns Joanne, die örtliche Stadtführerin in Quebec. Eine wahrliche Meisterin ihres Faches - merkte man ihr das Schauspieltalent doch sofort an. Der Aussichtspunkt an der alten Festung bot traumhafte Aussichten auf den Sankt Lorenz Strom, auf welchem heute zahlreiche Segelboote kreuzten. Beim anschließenden Spaziergang durch die Stadt lernten wir das Parlament, die ältesten Gebäude der Stadt und die wunderschönen Plätze kennen. Wir nahmen die Treppen in die Unterstadt und verabschiedeten uns von Joanne mit einem lustigen Hochzeitsritual. Die Mittagspause verbrachten viele Gäste beim Genuss der lokalen „Poutine“, Pommes Frites mit Bratensoße und allerlei Extras. Außerdem konnten wir noch das Flair in den wunderhübschen Gassen aufsaugen, wahrlich das Flair einer französischen Kleinstadt. Doch der Tag bot noch weitere Highlights. Nach kurzen Fahrzeit durch kanadische Siedlungen erreichten wir den St. Anne Canyon und waren inmitten kanadischer Natur. Wir nahmen alle mutig die beiden Hängeseilbrücken und entdeckten den bunten Regenbogen an den Wasserfällen. Ein anschließender Stop an der größten Wallfahrtskirche Quebecs, der St. Anne de Beaupre durfte nicht fehlen. Am späten Nachmittag erreichten wir die Montmorence Fälle, welche die Fallhöhe der Niagara Fälle sogar um 30 Meter überboten. Im Winter frieren diese vollständig zu und es ist möglich, an den Fällen nach oben zu klettern. Zum Abendessen kehrten wir in eine Zuckerhütte vor der Stadt en. Ein wahrliches Farb-Schauspiel mitten im Wald gelegen. Die Abendsonne ließ die wunderschön gefärbten Bäume noch leuchtender erscheinen. Wir lernten vom charmanten Kanadier Antoine alles über die Ahornsirup Produktion und aßen anschließend sehr gesellig gemeinsam die Spezialitäten eines echten Sugar Shaks dass sich die Tische bogen. Bei viel Spass genossen wir den Abend, eine musikalische Einlage sollte nicht fehlen und einige versuchten sich an den Löffelinstrumenten der Einheimischen und bei einer Tanzeinlage. Als krönenden Abschluss stellten wir unsere eigenen Eis-Lutscher aus Ahornsirup her. Müde und sehr glücklich von diesem intensiven Tag fielen wir anschießend nach kurzer Busfahrt in unsere Betten.

Samstag, 26. September 2026 – ein Tag in der Wildnis

Der heutige Morgen startete musikalisch, gab es doch ein Geburtstagskind zu beglückwünschen. Und so stimmten wir ein lautstarkes Happy Birthday ein, bevor wir uns auf den Weg nach Ottawa machten. Die Pause unterwegs wurde zu einem ausgesprochen typischen Beispiel kanadischer Lebenskultur und so dauerte es schon etwas länger, bis jeder Gast seinen Lieblingscafe und Timbits, Donutkugeln von Tim Hortons in der Hand hielt. Die lange Busfahrt wurde durch die humorvollen Erzählungen aus Steffi sehr kurzweilig. Gegen Mittag erreichten wir den Wildpark. Wir aßen ein wunderbares Mittagsmenü mit direktem Blick auf die vorbeiziehende Schwarzbärenfamilie. Anschließend stiegen wir in den alten Schulbus, der mit uns quer durch den Park fuhr. In den verschiedenen Stationen entdeckten wir zahlreiche Tiere Kanadas, so zum Beispiel Wapitihirsche, viel Dammwild, Bisons, Wölfe, Eichhörnchen, Wildschweine und Schwarzbären. Dem Elch sangen wir sogar ein Ständchen. Trotzdem ließ er sich nicht beim Mittagsschlaf wecken und zeigte nur sein Geweih. Was haben wir gelacht. Weiter ging es im Bus nach Ottawa, dort erreichten wir ein wunderschönes ehrwürdiges Hotel der Stadt, das Hotel Lord Elgin. In der Stadt fand gerade die 200 Jahr Feier statt. Und so war es doch um Einiges voller als sonst. So entschieden wir uns für ein schnelles, gemeinsames Abendessen mit Stadtspaziergang bei sehr milden Temperaturen.

Sonntag, 27. September 2026 – von Ottawa über die 1000 Inseln nach Toronto

Heute hieß es zeitig aufstehen, denn Steffi ließ es sich nicht nehmen, uns ihre Heimatstadt Ottawa ganz besonders liebevoll nahezubringen. Wir starteten zu Fuß in Richtung Parlament. Dort spielten sich die Dudelsackspieler gerade für den nationalen Feiertag warm. Wir bestaunten die alten Gebäude und liefen in Richtung Rideau Kanal und weiter bis zum Bywart Market. Anschließend ging es mit dem Bus zum Nationalmuseum für Geschichte. Wir durften noch einen Blick auf die größte Sammlung von Totempfählen werfen, bevor wir in Richtung Toronto weiterfuhren. Wir folgten dem Sankt Lorenz Strom und erreichten Rockport. Dort genossen wir eine schaukelnde Bootsfahrt über die 1000 Inseln, welche teilweise bereits zum Staatsgebiet der USA gehörten. Wir hatten Glück mit dem Wetter und es blieb während der Fahrt trocken. Den heute ungewöhnlich starken Wellengang haben wir alle gut überstanden. Wir probierten Ahornsirupkekse und genossen anschließend unser tolles Mittagessen im Pub des Ortes in geselliger Atmosphäre. Nun ging es weiter bis nach Toronto. Die Millionenmetropole am Ontariosee begrüßte uns mit einem recht umfangreichen Stau. Und so bezogen wir die Hotelzimmer erst bei Sonnenuntergang. Ein Großteil der Gruppe zog noch los zu einem lokalen Brauereirestaurant und besichtigte die bunten Leuchtreklamen der Stadt, bevor wir müde ins Bett fielen.

Montag, 28. September 2026 – von Toronto nach Niagara

Am heutigen Morgen erwachten wir im größten Hotel Kanadas und wurden zum Frühstück mit einem wunderbaren Buffet verwöhnt. Anschließend ging es auf Stadtrundfahrt durch Toronto. Die Metropole empfing uns am Morgen mit ruhigeren Ausblicken. Wir entdeckten auch hier eine Stadt unter der Stadt und fuhren anschließend zum Destillerie-District, wo wir an hübschen Backsteinhäusern entlangbummelten. Ein großes Herzschild fand eine ganz besondere Bedeutung für unsere Reisegruppe und so lichteten wir nicht nur alle Pärchen hier ganz romantisch ab, sondern die örtliche Reiseleitung Steffi nahm gleich alle Männer der Gruppe in Beschlag für ein Foto. Weiter ging es zum CN Tower in luftige Höhe. Die Aussicht von oben war gigantisch und wir sahen den städtischen Flughafen, den Ontariosee und weitere Highlights der Stadt aus der Luft. Manch Reisegast traute sich auf die Glasplattform. Anschließend wurde der üppige Shop des Towers ausgiebig geplündert. Unser nächster Stop waren die Niagara Fälle. Wir wurden mit hübschen Regencapes ausgestattet, bis wir wie eine rosa Pinguingruppe aussahen und bestiegen ein Schiff, was uns näher an die Fälle bringen sollte. Die ganz Mutigen bestiegen das Oberdeck, manch einer suchte sich einen gemütlicheren und vor allem trockeneren Platz im Unterdeck. Macht nichts, anschließend wurden die besten Bilder freundschaftlich ausgetauscht. Beim anschließenden Promenadenspaziergang kam jeder auf seine Kosten, ob Erfrischung oder Souvenir. Anschließend bedankten wir uns bei Steffi und Clive musikalisch mit einem von einer mitreisenden selbst gedichteten Lied. Was für eine Kreativität. Die beiden waren begeistert. Wir bezogen das wunderbare Hotel, wurden mit leckeren Keksen begrüßt und gingen alle gemeinsam zum Abendessen in ein nahes Restaurant und probierten uns durch die kanadisch-mexikanische Speisekarte. Anschließend bummelten wir durch den Ort Niagara, ein gefühltes kleines Las Vegas und bewunderten die nachts beleuchteten Niagara-Fälle. Nun hieß es aber zurück zum Hotel, denn pünktlich 22 Uhr genossen wir die herrliche Aussicht aus den Zimmern des Hotels auf das Feuerwerk über den Wasserfällen. So viele Erinnerungen, so viel Spass am heutigen Tag!

Dienstag, 29. September 2026 – Umzug in den Westen Kanadas

Heute kam der große Tag des Wechsels vom Osten Kanadas in den Westen des weiten Landes. Wir genossen ein letztes Frühstück gemeinsam mit Steffi und Clive und fuhren dann zum Flughafen. Dort hieß es dann leider Abschied nehmen. Wir hatten Steffi sehr ins Herz geschlossen mit ihrer lebenslustigen Energie, ihren interessanten Geschichten und Anekdoten. Bei einer Videokonferenz sagten wir alle noch einmal Hallo zu Ihrer kanadischen Mama und dann verabschiedeten wir Steffi und Clive am Flughafen unter tosendem Applaus. Natürlich begleitete uns Steffi mit in den Flughafen. Nachdem wir unsere Koffer an den Automaten auf das Kofferband gebracht haben, bummelten wir durch den Flughafen und dann ging es auf den 4 Stunden Flug nach Calgary. Der Flug war ausgebucht und so waren wir recht glücklich, als wir landeten, alle unser Koffer vollzählig in Empfang nahmen und direkt am Kofferband von unserer örtlichen Reiseleitung Wolfgang in Empfang genommen wurden. Wir fuhren direkt in die Innenstadt von Calgary und genossen Aussichten auf die Skyline und den berühmten Sattledome. Nach einem Stopp am Olympiazentrum und einem Blick auf den Jamaica Bob von 1976 fuhren wir weiter nach Banff. Es handelte sich um ein prächtiges Wintersport Hotel mitten in Banff mit einer wunderschönen Lobby inklusive Kaminfeuer. Auch unsere Zimmer waren sehr gemütlich ausgestattet. Heute gingen wir in kleinen Gruppen in den Restaurants des Ortes essen, viele schlossen sich der Reisebegleitung Katja an. Gute Nacht in Banff!

Mittwoch, 30. September 2026 – ein traumhafter Tag in den Rocky Mountains

Nach einer erholsamen Nacht in Banff starteten wir morgens bei strahlendem Sonnenschein aber knackiger Kälte in die Rocky Mountains. Und was sollte es für ein Tag werden. Schon der erste Foto Stopp ließ erahnen, was uns heute erwarten würde. Strahlender Sonnenschein, schneebedeckte Berge, Kristallklare türkise Bergseen und wunderschöne Wälder, durch die sich immer wieder Wasserfälle und Flüsse ihren Weg bahnten. Eine Wanderung zum Johnson Canyon Wasserfall am frühen Morgen machte uns alle munter. Weiter ging es zum weltbekannten Lake Louise, wo wir über die exorbitanten Kanuleihpreise lachten. Dennoch war die Schlange lang. Auch der Stopp am Morraine Lake wurde zum Naturschauspiel. Wir warteten am Spiral Tunnel auf einen Zug, einige von uns sahen immerhin noch das Ende vom Zug unten aus dem Tunnel herausfahren. Wir folgten dem Highway No 1 und genossen einen echten Road Trip. Am Nachmittag begeisterte uns noch der Emerald Lake mit seiner wunderschönen Lage und seinem strahlenden türkisenen Wasser. Heute waren die Straßen weitestgehend leer und so schafften wir eine riesengroße Runde durch den Park. Die Naturbrücke am Kicking Horse Fluss begeisterte uns und wir beschlossen den Tag mit einer Auffahrt zum Mount Northway, wo wir einen wunderbaren Ausblick auf Banff genossen. Auf dem Weg zum Hotel zurück, ging ein stattlicher Hirsch mitten über die Straße, gefolgt von seinen Kühen. Ein wunderbarer Tag in Banff ging zu Ende mit einer Sammelbestellung an Reisebegleiterin Katja, die uns mit allerlei Erkältungsmedikamenten versorgte. Die Temperaturunterschiede von Ost nach West und allerlei Klimaanlagen forderten ihren Tribut in Team Canada.

Donnerstag, 1. Oktober 2026 – Rocky Mountains Gletscher Abenteuer

Am heutigen Morgen begrüßte uns Banff mit Minus 4 Grad. Trotz Sonnenschein spürten wir, dass der Winter schon bald einbrechen würde. Wir unternahmen am traditionsreichen Hotel der Canadian Railways, dem Fiarmont Banff Spring Hotel einen kleinen Spaziergang entlang des Golfplatzes und dem Elbow River. Anschließend fuhren wir auf eine Anhöhe, von welcher wir einen schönen Ausblick auf das Hotel und den gesamten Ort hatten. Weiter ging es quer durch den Banff Nationalparks. Wir erreichten Lake Minnewonka und genossen die Aussicht über die herrlichen Weiten Kanadas. Für die Mittagsverpflegung erreichten wir wieder Lake Louise Village und deckten uns mit leckeren Sandwiches und köstlichem Kaffee für die Mittagsverpflegung ein. Natürlich sollte ein Bummel durch die zahlreichen Läden nicht fehlen. Nun ging es in Richtung Columbia Icefield, einem riesigen Eisfeld, auf dem sich auch der Athabasca Gletscher befindet. Ein Geheimtip von Wolfgang, unserem örtlichen Reiseleiter ließ uns am Peytolake halten. Dieser doch etwas unbekanntere See begeisterte uns alle: von einer Anhöhe aus breitete sich der türkisfarbene See unter uns aus. Im Hintergrund entfaltete sich die ganze Pracht der Kanadischen Berge mit schneebedeckten Gipfeln. Wir waren begeistert. In Athabasca angekommen fuhren wir mit Bussen in Richtung Eisfeld und stiegen dann in die Offroad Busse um. Dessen Reifen waren 1,5 m hoch und brachten uns über die steilste Straße Kanadas mit über 30 % Steigung hinauf auf den Athabasca Gletscher. Es pfiff gewaltig. Wir waren begeistert von der riesigen Gletschereismenge und verbrachten eine unvergessliche Zeit auf dem Gletscher. Ordentlich durchgefroren machten wir uns auf dem Rückweg. Am Abend erreichten wir Jasper. Die Waldbrände von 2024 waren über lange Strecken weit vor Jasper sichtbar und wir waren sehr betroffen über die Ausmaße. Dennoch ist der Ort landschaftlich wunderschön. Wir erreichten unser Domizil am Ortsrand. Wir verliebten uns sofort in die kleinen Chalets, die wir alle bezogen durften. Alle verfügten über einen eigenen Kamin und waren kleine Ferienwohnungen. Im Restaurant des Hotels probierten viele Gäste heute ein schmackhaftes Hirschsteak. Wir fielen nach diesem langen Tag müde in unsere Betten und genossen die Ruhe des Ortes.

Freitag, 2. Oktober 2026 – Bummeln in Jasper und mystische Wildnis

Der heutige Morgen empfing uns frisch und ein bisschen grau. Wir genossen in den Becker Chalets ein rustikales Frühstück mit wunderbarer Aussicht auf den Fluss und die Berge in Jasper. Nach dem Frühstück gab es für unser zweites Geburtstagskind der Reise ein kleines Ständchen. Nicht ganz vollzählig starteten wir heute in Richtung Maligne Lake. Hierfür mussten wir einige Höhenmeter überwinden. Auf dem Weg stoppten wir am idyllischen Pyramid Lake. Ein stattlicher Wapiti Hirsch begrüßte uns vom Straßenrand mit seiner Familie. Wir stoppten anschließend in der einladenden, gemütlichen Kleinstadt Jasper. Im Bahnhof wurde Dr. Schiwago vor vielen Jahren gedreht. Heute begrüßte uns im Bahnhof ein ausgestopfter Grizly Bär, dem wir tief in die Augen schauten. Anschließend bummelten wir durch die hübschen Geschäfte und Bäckereien. Weiter ging es zum Medicine Lake, ein mystischer See, dessen Wasser unterirdisch abfließt. Am Maligne Lake angekommen, wanderten wir entlang des Sees auf der Suche nach Elchen. Doch wir entdeckten nur die Hinterlassenschaften, wir hatten ihn knapp verpasst. Die Schifffahrt auf dem Maligne Lake genossen wir in vollen Zügen, ging es doch in die menschenleere Wildnis ohne Straßen und Häuser. Das Wasser war trotz wolkenbedecktem Himmel türkisblau. Wir durften an der Spirit Island kurz aussteigen und wunderbare Bilder des mystischen Ortes sammeln. Auf der Rückfahrt nach Jasper entdeckten wir einen Maultierhirsch auf der Straße, der an seinen langen, runden Ohren unschwer zu erkennen war. Da wir den Aufenthalt in Jasper am Morgen so genossen haben, stoppten wir auf dem Rückweg erneut in dieser charmanten Stadt. Zurück in unseren hübschen Chalets genossen wir die ländliche Umgebung, bis wir gemeinsam im Gourmet Restaurant des Hotels erneut ein schmackhaftes Menü genossen.

Samstag, 3. Oktober 2026 – von den Rockies in Richtung Pazifik

Der heutige Morgen startete mit einem letzten Frühstück in den Becker Chalets in Jasper. Wie verließen die liebgewonnenen Häuschen und verluden erneut unsere Koffer. Und wieder gab es ein Geburtstagskind zu ehren. Wir wurden immer besser. Heute wurde nicht nur mit Stimme, sondern auch mit Ukulele gratuliert. Das Geburtstagskind selbst bedankte sich mit einem besinnlichen Gedicht und so fuhren wir glücklich und beseelt in Richtung Pazifik. Unser erster Stop sollte heute Mount Robson sein, der größte Berg der kanadischen Rocky Mountains. Doch sollten wir das Glück haben, einen der wenigen Tage im Jahr zu erwischen, wo er ohne graue Wolkenwand zu sehen war? Bei unserer Ankunft sah es nicht danach aus doch kurz bevor wir in den Bus stiegen, lichtete sich der Himmel und ließ doch ein paar Einblicke auf die Spitze des Berges zu. Wir waren begeistert. Weiter ging es nach Dawson Falls in den Wells Gray Provincial Park. Dort besuchten wir hübsch Wasserfälle. Wolfgang und Katja hatten ein kleines Picknick heimlich vorbereitet und so genossen wir kanadische Spezialitäten: probierten Whiskylikör und Ahornsirupkekse und so manchen Snack, bevor wir uns auf die Weiterfahrt machten. Der heutige Tag war von längeren Busfahrten geprägt und so hatten wir Gelegenheit, die vielen Fotos zu sortieren, noch einmal im Reiseführer nachzulesen oder einfach die Seele baumeln zu lassen. Auch so einen Tag braucht es auf einer erlebnisreichen Rundreise. In Kamloops angekommen, bewunderten wir die veränderte Landschaft im weiten Tal jenseits der Rocky Mountains. Das Hotel erinnerte mit seinen privaten Decks und den Trauerweiden an eine Szene aus "vom Winde verweht". Im Hotelrestaurant wurde geheiratet und wir mittendrin. Was will man mehr.

Sonntag, 4. Oktober 2026 – von Kamloops nach Vancouver

Der heutige Morgen empfing uns noch ein bisschen neblig, doch am späten Vormittag fand uns die Sonne wieder. Wir waren auf dem Weg in Richtung Pazifik. Die Mittagspause verbrachten wir in einer hübschen Kleinstadt namens Hope, in die wir uns sofort verliebten. Überall gab es hübsche Figuren, welche mit der Kettensäge gesägt waren, schließlich ist Hope die Kettensägekunst-Welthauptstadt. Im örtlichen Park fand ein kleiner regionaler Markt statt, es gab viele nette Einheimische, welche schnell mit uns ins Gespräch kamen. Dazu Live-Musik einer örtlichen Band. Wir kosteten getrocknete Cranberries vom lokalen Farmer und kauften frische Äpfel. Einfach wunderschön. Wir ließen bei strahlendem Sonnenschein die Seele baumeln bis Wolfgang uns zusammensuchte, wir hatten glatt die Abfahrtszeit des Busses verträumt. Doch nun ging es tatsächlich weiter in Richtung Vancouver. Nach einer kleinen Rundfahrt ging es zu Fuß weiter in Richtung Stadthafen und Dampfuhr. Wir warteten gespannt auf das kleine Konzert aus Dampf aus den Pfeiffen der Uhr und staunten anschließend über die geschickten Landemanöver der Wasserflugzeuge. Anschließend fuhren wir auf die gegenüberliegende Seite, dem Stanley Park, und genossen ausgiebige Blicke auf die wunderschöne Skyline von Vancouver. Das heutige Highlight bildete der gemeinsame Spaziergang zum Strand. Dort ging gerade die Sonne unter, der Himmel war leuchten orange und wir genossen den Anblick der im Pazifik untergehenden Sonne. Es wurde sogar die Wassertemperatur mit den Füßen getestet. Anschließend besuchten wir gemeinsam das Restaurant Sylvia, ein ehrwürdiges Lokal mit der ältesten Bar Vancouvers, wo wir uns einstimmig aus dem Wahlmenü für regionalen Wildlachs entschieden, was die Kellnerin zum schmunzeln brachte, hatten wir doch 3 Speisen zur Auswahl. Anschließend bummelten wir müde zum Hotel zurück. Die erneute Zeitverschiebung um eine Stunde hatte den Tag doch recht lang werden lassen.

Montag, 5. Oktober 2026 – Vancouver Island Tagesausflug

Heute morgen starteten wir schon sehr früh in Richtung Vancouver Island. Die Fähre wartete schließlich nicht auf uns. Wolfgang erzählte uns viel über den Industriehafen. Doch sehen konnten wir nichts, tiefer Nebel hing über der Stadt. Und so wurde es eine Fährüberfahrt wie von Geisterhand gesteuert. Als wir in Vancouver Island ankamen, fuhren wir mit dem Bus nach Victoria. Es klarte schnell auf und die Sonne kam heraus. Es wurde ein wunderschöner Tag. Nach kurzer Stadtrundfahrt bummelten wir durch die hübschen Straßen Victorias, die üppig mit Blumen dekoriert war. Die Einkaufsstraße bot erneut Möglichkeiten, Souvenirs für zu Hause zu erstehen und die eine oder andere Eiskugel wurde verzehrt. Anschließend fuhren wir zu Butchers Garden, einem botanischen Garten der besonders schönen Sorte. Wir staunten über die wunderschöne Anlage, die Blüten leuchteten noch in voller Pracht Anfang Oktober und besonders die Dahlien in allen Regenbogenfarben begeisterten uns. Auf der anschließenden Fährrückfahrt konnten wir nun auch die umliegenden Inseln sehen und genossen die Fahrt durch das Meer. Zurück am Hotel waren wir uns einig, dass noch ein gemeinsamer Abschiedsumtrunk gefunden werden musste und so besuchten wir erneut Sylvias Bar, wo man über unsere große Gruppe staunte, aber sich doch redlich Mühe gab, uns allen einen schönen Platz zu ermöglichen. Wir stießen an auf zwei phantastische Wochen. Doch unsere Koffer warteten auf uns. Schließlich musste alles für den Heimflug noch gut verstaut werden. Gute Nacht in Vancouver!

Dienstag, 6. Oktober 2026

Unser letztes Frühstück führte uns noch einmal in Sylvias Restaurant. Es gab heute etwas ganz besonderes: Frühstück à la carte. Ein besonderes Frühstücksgericht für jeden Einzelnen hübsch angerichtet. Wir genossen die letzten Momente in der ganzen Reisegruppe. Zum Abschied gab es ein amüsantes, sehr liebes Ständchen der gesamten Reisegruppe für Wolfgang und Katja, begleitet von der wunderbaren Ukulele. In den letzten zwei Wochen waren wir zu einer sehr lieben Gemeinschaft geworden, auf jeden wurde Rücksicht genommen und ein jeder wurde geschätzt. Was für eine liebe Gruppe! Wehmütig ging es zurück zum Hotel, jetzt noch schnell den Koffer schließen und ab zum Flughafen. Dort erwarteten uns Etikettendrucker und Kofferwaagen, all das meisterten wir nun mit links, da wir schon Erfahrungen in Toronto gesammelt hatten. Doch oh jeh, viele Koffer waren zu schwer, also hieß es kurzerhand umpacken bis alles passte. Aber auch das haben wir mit einem Lachen gemeistert. Die Maschine startete pünktlich aber rappelvoll und so waren wir sehr glücklich, dass wir den vorabendlichen Checkin sehr ernst genommen hatten und alle einen Platz im Flieger fanden.

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Durch die Zeitverschiebung kam der neue Tag sehr schnell auf uns zugerauscht. In Frankfurt sogar 30 Minuten vor der geplanten Zeit angekommen, verabschiedeten wir uns sehr herzlich, fanden uns dann doch am Kofferband und freuten uns über die erneute gemeinsame Zeit. Anschließend strömten wir in alle Himmelsrichtungen in unsere Heimatorte.


Zwei Wochen Kanada in einem Ritt - Liebes Team Canada, es war eine großartige Zeit mit sympatischen Menschen. Ihr wart eine sehr liebe Reisegruppe, die das Reisen sichtlich genossen haben. Ich hoffe, ihr erinnert euch noch lange an die wunderbaren gemeinsamen Tage und geselligen Abende und geht immer mal "ein halbes Pipi", wenn es mal wieder schnell gehen muss. Ich hab es sehr genossen, Euch auf dieser wunderbaren Reise in dieser tollen Runde zu begleiten und wünsche Euch ganz ganz viel Gesundheit, damit noch viele Fernreisen folgen! Eure Reisebegleitung Katja


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