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Holland intensiv erleben – Zwischen Grachten, Windmühlen und einer Prise Meeresluft

Reisebericht: 09.07. – 18.07.2026

Von Amsterdam bis Friesland, von Grachten bis Windmühlen: Eine abwechslungsreiche Reise durch die Niederlande voller Kultur, Genuss und gemeinsamer Erlebnisse liegt hinter uns.

Sabine Möllering-Stork

Ein Reisebericht von
Sabine Möllering-Stork

Abendstimmung in Bunnik – © Sabine Möllering-Stork (Eberhardt TRAVEL) Amsterdam - Stadt der Fahrräder – © Sabine Möllering-Stork (Eberhardt TRAVEL) Grachtenhäuser in Amsterdam – © Sabine Möllering-Stork (Eberhardt TRAVEL) Gracht in Amsterdam – © Sabine Möllering-Stork (Eberhardt TRAVEL) Kaaspakhuis Woerden – © Sabine Möllering-Stork (Eberhardt TRAVEL) Sint Janskerk Gouda – © Sabine Möllering-Stork (Eberhardt TRAVEL) Paleis Het Loo – © Sabine Möllering-Stork (Eberhardt TRAVEL) Barocke Gärten – © Sabine Möllering-Stork (Eberhardt TRAVEL) Skulptur – © Sabine Möllering-Stork (Eberhardt TRAVEL) Historische Kirche in den Hoorn – © Sabine Möllering-Stork (Eberhardt TRAVEL) Wohnzimmer im Zuiderzeemuseum – © Sabine Möllering-Stork (Eberhardt TRAVEL) Hubbrücke in Sneek – © Sabine Möllering-Stork (Eberhardt TRAVEL)

Anreise nach Bunnik

Früh am Morgen um 6:00 Uhr startete unsere Reisegruppe mit zunächst 9 Gästen in Dresden bei bestem Sommerwetter in Richtung Niederlande – und das schöne Wetter sollte uns erfreulicherweise während der gesamten Reise begleiten Die weitere Route führte über Chemnitz und Jena, wo weitere Reiseteilnehmer zustiegen. So waren wir schließlich mit einer kleinen Reisegruppe von insgesamt zwölf Gästen unterwegs – beste Voraussetzungen für eine persönliche und entspannte Reise. Während draußen die Landschaft langsam flacher wurde, stieg im Bus die Vorfreude auf die kommenden Tage. Nach unserer Ankunft im Hotel in Bunnik nutzten viele Gäste den lauen Sommerabend noch für einen kleinen Ortsrundgang. Gemeinsam spazierten wir entlang des Kromme Rijn – dem „Krummen Rhein“ – und lernten unseren beschaulichen Übernachtungsort kennen. Ein schöner und entspannter Auftakt unserer Reise.
Unser Hotel in Bunnik erwies sich in den nächsten Tagen als idealer Ausgangspunkt für die täglichen Ausflüge. Schnell wurde deutlich, dass die Niederlande weit mehr zu bieten haben als Windmühlen, Tulpen und Käse.

Tagesausflug nach Amsterdam

Ein Höhepunkt unserer Reise war der Besuch von Amsterdam, der wohl bekanntesten Stadt der Niederlande. Auf der Fahrt in die Hauptstadt stieg die Vorfreude, denn Amsterdam verbindet wie kaum eine andere Stadt Geschichte, Kultur und lebendiges Stadtleben.
Bei einer Stadtführung mit unserem Reiseleiter Ton lernten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der Stadt kennen. Zwischen den historischen Grachtenhäusern, den zahlreichen Brücken und den belebten Straßen erfuhren wir Interessantes über die Geschichte Amsterdams und das Leben in der niederländischen Hauptstadt.
Anschließend erlebten wir die Stadt noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive bei einer Grachtenrundfahrt. Vom Wasser aus boten sich wunderschöne Blicke auf die schmalen Kaufmannshäuser, die typischen Hausboote und die zahlreichen Kanäle, die Amsterdam seinen unverwechselbaren Charakter verleihen.
Danach blieb Zeit zur freien Verfügung. Einige Gäste nutzten die Gelegenheit für einen Besuch des Van-Gogh-Museums und kehrten begeistert von den beeindruckenden Werken und der besonderen Atmosphäre zurück. Andere erkundeten die Stadt auf eigene Faust, genossen einen Kaffee am Wasser oder ließen einfach das lebendige Treiben auf sich wirken.
Ein abwechslungsreicher Tag, der uns Amsterdam von vielen verschiedenen Seiten nähergebracht hat.

Den Abend ließen wir anschließend gemeinsam bei einem gemütlichen Restaurantbesuch in Bunnik ausklingen. Dabei wurde noch lange über die vielen Eindrücke des Tages gesprochen.

Woerdener Käsehaus, Windmühle

Ein besonderer Besuch führte uns nach Woerden, eine gemütliche Stadt im Grünen Herzen der Niederlande. Bei einem kurzen geführten Rundgang lernten wir die historische Innenstadt kennen und erfuhren Interessantes über die Geschichte und das Leben in dieser typisch niederländischen Stadt.
Ein Höhepunkt war der Besuch des traditionellen Käsemarktes. Hier konnten wir die bekannten Handklapjes erleben – den traditionellen Handschlag, mit dem früher die Käsehändler ihre Geschäfte besiegelten. Ein schönes Stück niederländischer Tradition, das bis heute gepflegt wird.
Anschließend besuchten wir das Kaaspakhuis, das historische Käselagerhaus, und erhielten einen Einblick in die Bedeutung des Käsehandels für die Region. Natürlich durfte auch der eine oder andere Blick auf die berühmte Spezialität der Niederlande nicht fehlen.
Zum Abschluss ging es zur Windmühle De Windhond. Die historische Getreidemühle zeigt eindrucksvoll, welche wichtige Rolle Windmühlen früher im Alltag der Niederländer spielten.
Ein abwechslungsreicher Besuch, bei dem wir Geschichte, Tradition und typisch niederländische Lebensart auf kleinem Raum erleben konnten.

Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise war der Besuch von Den Haag, dem politischen Zentrum der Niederlande. Bei einem geführten Rundgang begleitete uns unsere Reiseleiterin Mathilde, die uns mit viel Wissen und kleinen Geschichten ihre Stadt näherbrachte.
Gemeinsam entdeckten wir die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten der Stadt, darunter das Mauritshuis mit seiner berühmten Kunstsammlung und die königlichen Gebäude im Stadtzentrum. Mathilde erzählte uns Interessantes über die Geschichte Den Haags, das niederländische Königshaus und die besondere Rolle der Stadt als Sitz der Regierung und internationaler Institutionen.
Zwischen historischen Bauwerken, eleganten Straßen und modernen Einflüssen zeigte sich Den Haag als eine Stadt voller Gegensätze – politisches Zentrum, königliche Residenz und zugleich eine Stadt mit viel Lebensqualität.
Dank der lebendigen Erzählungen von Mathilde wurde der Rundgang zu einer abwechslungsreichen Begegnung mit einer der bedeutendsten Städte der Niederlande.
Anschließend ging es weiter nach Scheveningen, wo wir direkt am Hafen gemeinsam zu Abend aßen. Bei maritimer Atmosphäre ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.

Hafenrundfahrt in Rotterdam und Ausflug zu den Windmühlen von Kinderdijk

Ein weiterer Höhepunkt war Rotterdam. Die moderne Architektur überraschte viele Gäste. Die berühmten Kubushäuser sorgten ebenso für staunende Blicke wie die beeindruckende Markthalle mit ihrer farbenfrohen Deckengestaltung. Im Alten Hafen zeigte sich schließlich, wie gelungen historische Gebäude und moderne Architektur miteinander harmonieren.
Ein besonderes Erlebnis war anschließend die Hafenrundfahrt. Vom Wasser aus erhielten wir einen eindrucksvollen Einblick in den größten Seehafen Europas. Vorbei an riesigen Containerschiffen, modernen Umschlaganlagen und Werften wurde schnell deutlich, welche enorme wirtschaftliche Bedeutung der Rotterdamer Hafen bis heute besitzt und warum er als Tor Europas gilt.

Ein besonderes Erlebnis erwartete uns in Kinderdijk, einer der bekanntesten Landschaften der Niederlande. Nach einem kurzen Film und dem Besuch der Ausstellung erfuhren wir mehr über die Geschichte der Windmühlen und den jahrhundertealten Kampf der Menschen gegen das Wasser. Anschließend erlebten wir die beeindruckende Mühlenlandschaft vom Wasser aus. Während unserer Bootsfahrt entlang der zahlreichen Windmühlen boten sich wunderschöne Ausblicke auf dieses einzigartige UNESCO-Welterbe. Der Besuch einer historischen Windmühle machte schließlich anschaulich, wie die Menschen früher mit der Kraft des Windes lebten und arbeiteten.
Nach diesen vielen Eindrücken blieb noch Zeit für einen gemütlichen Spaziergang zurück zum Bus – mit vielen schönen Fotomotiven und sicherlich einigen bleibenden Erinnerungen an diesen besonderen Ort.

Ausflug nach Gouda mit Besuch einer Siroopwafelbäckerei und Besuch der Porzellanstadt Delft

Auch Gouda durfte auf unserer Reise natürlich nicht fehlen. Bei einem kurzen Stadtrundgang lernten wir die historische Altstadt mit ihren schönen Gebäuden und dem besonderen Flair der Käsestadt kennen.
Ein süßer Höhepunkt erwartete uns anschließend in der Sirupwaffelbäckerei Kamphuisen. Dort erfuhren wir, wie die berühmten niederländischen Stroopwafels hergestellt werden. Natürlich durfte auch eine Kostprobe der frisch zubereiteten Waffel nicht fehlen – ein Genuss, dem kaum jemand widerstehen konnte.
Danach blieb noch Zeit zur freien Verfügung, um Gouda auf eigene Faust zu entdecken, durch die Gassen zu schlendern oder vielleicht noch eine kleine niederländische Spezialität als Erinnerung mit nach Hause zu nehmen.

Auch Delft begeisterte uns mit seinem besonderen Charme und seiner liebevoll erhaltenen Altstadt. Bei unserem Rundgang entdeckten wir viele kleine und große Sehenswürdigkeiten, die das besondere Flair dieser Stadt ausmachen.
Unser Weg führte uns unter anderem zum Oostpoort, dem letzten erhaltenen Stadttor Delfts, das mit seinen Türmen ein wunderschönes Fotomotiv bietet. Wir schlenderten durch die Bonte Ossteeg mit ihrem besonderen Kunstwerk und entdeckten das bekannte blaue Herz, ein beliebtes Fotomotiv inmitten der historischen Gassen.
Weiter ging es vorbei an der Vrouwe van Rijnsburgerbrug, einer der charmanten Brücken über die Delfter Grachten, die einen schönen Blick auf die historischen Häuser und das Wasser bietet. Natürlich durften auch die beiden bedeutendsten Kirchen der Stadt nicht fehlen: die Oude Kerk (Alte Kirche) mit ihrem charakteristisch geneigten Turm und die Nieuwe Kerk (Neue Kirche) am Marktplatz, die eng mit dem niederländischen Königshaus verbunden ist.
Nach dem gemeinsamen Rundgang blieb ausreichend Zeit zur freien Verfügung. Einige Gäste nutzten die Gelegenheit für einen Kaffee an der Gracht, andere erkundeten die kleinen Gassen, Geschäfte und versteckten Winkel der Stadt ganz individuell.

Ausflug nach Amersfoort und Paleis Het Loo

Auch Amersfoort überraschte uns mit seiner wunderschönen historischen Altstadt und ihrem ganz besonderen Flair. Bei unserem Rundgang tauchten wir ein in die Geschichte der mittelalterlichen Hansestadt und entdeckten zahlreiche liebevoll erhaltene Gebäude und Plätze.
Ein Höhepunkt war der Blick auf den berühmten Langen Jan, den imposanten Turm der St.-Georgs-Kirche (Sint-Joriskerk). Mit seinen rund 98 Metern prägt er die Silhouette der Stadt und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Amersfoorts.
Unser Weg führte uns außerdem durch das historische Viertel Monnikendam mit seinen alten Stadttoren und malerischen Wasserläufen. Besonders beeindruckend sind die zahlreichen Mauerhäuser, die direkt auf den ehemaligen Stadtmauern errichtet wurden und heute zu den schönsten Fotomotiven der Stadt gehören.
Zwischen den kleinen Gassen, Grachten und historischen Bauwerken zeigte sich Amersfoort von seiner gemütlichen Seite. Nach dem gemeinsamen Rundgang blieb noch Zeit zur freien Verfügung, um die Stadt auf eigene Faust zu genießen, ein Café zu besuchen oder weitere schöne Ecken zu entdecken.

Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise war der Besuch von Paleis Het Loo, der ehemaligen Sommerresidenz des niederländischen Königshauses. Schon die prachtvolle Anlage und die weitläufigen Gärten lassen erahnen, welche Bedeutung dieser Ort über Jahrhunderte hatte.
Bei einem Rundgang durch das Schloss erhielten wir interessante Einblicke in das Leben der Oranier und konnten die prunkvoll eingerichteten Räume, historischen Sammlungen und die besondere Atmosphäre des Hauses erleben.
Anschließend blieb Zeit, die beeindruckenden Barockgärten von Paleis Het Loo zu erkunden. Die symmetrisch angelegten Beete, Wasserspiele und kunstvoll gestalteten Gartenbereiche zeigen eindrucksvoll die Gartenkunst vergangener Zeiten. Bei einem Spaziergang durch die Anlage boten sich immer wieder schöne Ausblicke und ruhige Momente zum Genießen.
Ein Besuch, der Geschichte, Architektur und Gartenkunst auf besondere Weise miteinander verbunden hat.

Stadtführung in Alkmaar, Besuch in Egmond aan Zee und Weiterfahrt nach Earnewald in Friesland

Ein weiterer schöner Programmpunkt unserer Reise führte uns nach Alkmaar. Bei einer Stadtführung mit unserer Stadtführerin Mathilde entdeckten wir die historische Altstadt und erfuhren viele interessante Geschichten über die traditionsreiche Käsestadt.
Unser Rundgang führte uns unter anderem zum Waaggebouw, dem historischen Waaghaus, das als Wahrzeichen Alkmaars gilt. Hier wurde früher der Käse gewogen und gehandelt – bis heute erinnert das Gebäude an die große Bedeutung des Käsehandels für die Stadt.
Weiter ging es vorbei an der beeindruckenden Grote Sint-Laurenskerk, der größten Kirche Alkmaars. Das spätgotische Bauwerk prägt mit seiner imposanten Größe das Stadtbild und erzählt von der reichen Vergangenheit der Stadt.
Auch das historische Gerichtsgebäude gehörte zu den Stationen unseres Rundgangs. Das Gebäude erinnert an die frühere Rechtsprechung und die wichtige Rolle, die Alkmaar über Jahrhunderte als Verwaltungs- und Handelsstadt spielte.
Mit viel Wissen, Humor und kleinen Geschichten brachte Mathilde uns ihre Stadt näher. So wurde der Rundgang zu einer abwechslungsreichen Begegnung mit Geschichte, Architektur und typisch niederländischer Atmosphäre.

Auf dem Weg nach Friesland legten wir noch einen kurzen Stopp in Egmond aan Zee ein. Der beliebte Badeort an der Nordseeküste zeigte uns eine ganz andere Seite der Niederlande: weite Strände, frische Meeresluft und das typische Flair eines Küstenortes.
Bei einem Spaziergang konnten wir den Blick auf die Nordsee genießen und die besondere Atmosphäre des Ortes auf uns wirken lassen. Am Mittwoch lockte zusätzlich der kleine Markt mit seinen bunten Ständen und lud zum gemütlichen Bummeln ein.
Anschließend setzten wir unsere Fahrt Richtung Earnewâld in Friesland fort, wo wir am Abend unser neues Hotel bezogen, mitten in der friesischen Seenlandschaft gelegen. Earnewâld liegt mitten im Nationalpark De Alde Feanen und wir lernten wir eine ganz andere Seite der Niederlande kennen. Wasser, Schilfgürtel, kleine Kanäle und zahlreiche Boote prägen hier das Landschaftsbild.
Ein besonderer Abschnitt unserer Strecke führte uns über den berühmten Abschlussdeich (Afsluitdijk). Dieses beeindruckende Bauwerk verbindet Nordholland mit Friesland und trennt das IJsselmeer von der Nordsee.
Während der Fahrt über den Deich wurde deutlich, wie eng das Leben der Niederländer mit dem Wasser verbunden ist. Der Afsluitdijk ist nicht nur eine wichtige Verkehrsverbindung, sondern auch ein Symbol für den jahrhundertealten Kampf der Niederlande gegen das Meer.

Ausflug nach Texel

Ein besonderer Höhepunkt unserer Reise war der Ausflug auf die Insel Texel, die größte der niederländischen Watteninseln. Bereits die Überfahrt mit der Fähre ab Den Helder war ein Erlebnis. Bei der Fahrt über das Wattenmeer konnten wir die besondere Landschaft genießen und uns auf einen abwechslungsreichen Tag auf der Insel freuen.
Während unseres Texel-Ausflugs besuchten wir auch den kleinen Ort Den Hoorn im Süden der Insel. Der charmante Ort ist vor allem für seine ruhige Atmosphäre, die alten Häuser und die markante Hervormde Kerk mit dem weithin sichtbaren weißen Turm bekannt.
Bei einem kurzen Aufenthalt konnten wir durch die beschaulichen Straßen schlendern und den besonderen Charakter dieses typisch friesischen Inseldorfes genießen. Den Hoorn liegt nur wenige Kilometer von der Küste entfernt und vermittelt mit seiner Ruhe und der besonderen Landschaft einen schönen Eindruck vom ursprünglichen Texel.
Ein kleiner, aber sehr stimmungsvoller Stopp während unseres erlebnisreichen Tages auf der Insel.

Auf Texel erwartete uns außerdem ein Besuch in der TX Brauerei und Destillerie. Bei einer interessanten Führung erfuhren wir, wie hier regionale Spezialitäten entstehen. Natürlich durfte auch eine Kostprobe nicht fehlen – bei der Verkostung konnten wir die besonderen Biere und Destillate der Insel kennenlernen.

Anschließend ging es mit einer gemütlichen Kutschfahrt weiter durch die abwechslungsreiche Landschaft Texels. Unser Ziel war das beeindruckende Naturgebiet De Slufter, eines der bekanntesten Naturschutzgebiete der Insel. Hier kann das Meer durch natürliche Öffnungen in die Dünenlandschaft gelangen und sorgt für eine einzigartige Flora und Fauna.
Bei einem kurzen Stopp genossen wir Kaffee, Tee und einen kleinen Schnaps in geselliger Runde. Unsere Begleiterin übersetzte die Erklärungen auf Deutsch und vermittelte uns interessante Informationen über die Landschaft, die Natur und das Leben auf Texel.
Nach einem erlebnisreichen Tag auf der Insel hieß es wieder Abschied nehmen. Mit der Fähre ging es zurück nach Den Helder und anschließend über den beeindruckenden Abschlussdeich (Afsluitdijk) zurück nach Friesland. Ein Tag voller Natur, Genuss und besonderer Eindrücke, der vielen Gästen sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.

Rund um das Ijsselmeer mit Dampfzug und Schiff, Besuch des Zuiderzeemuseums und einen kurzen Abstecher nach Sneek

Ein weiterer abwechslungsreicher Tag führte uns zunächst über den beeindruckenden Abschlussdeich (Afsluitdijk) in Richtung IJsselmeer. Während der Fahrt über den Deich wurde wieder einmal deutlich, wie eng die Niederlande mit dem Wasser verbunden sind. Das gewaltige Bauwerk schützt das Land vor dem Meer und hat gleichzeitig das IJsselmeer als großes Binnengewässer entstehen lassen.
Unser erster Halt war Hoorn. Die historische Hafenstadt am IJsselmeer empfing uns mit ihrem maritimen Flair, alten Fassaden und gemütlichen Gassen. Von hier aus begann unser besonderes Erlebnis mit der historischen Museumsbahn. In gemütlichen Wagen ging es durch die typisch niederländische Landschaft bis nach Medemblik. Die Fahrt mit der nostalgischen Eisenbahn versetzte uns ein Stück weit zurück in vergangene Zeiten und bot viele schöne Eindrücke entlang der Strecke.
In Medemblik angekommen, blieb zunächst Zeit für einen kurzen Rundgang durch die charmante Hafenstadt. Zwischen historischen Gebäuden, kleinen Gassen und dem Hafen konnten wir die besondere Atmosphäre dieses Ortes am IJsselmeer genießen.
Anschließend wechselten wir das Verkehrsmittel und setzten unsere Reise mit dem Dampfer von Medemblik nach Enkhuizen fort. Die gemütliche Schifffahrt über das IJsselmeer bot uns noch einmal eine ganz andere Perspektive auf die niederländische Wasserlandschaft und machte diesen Ausflug zu einem besonderen Erlebnis.
Unser Ziel war das historische Museumsdorf Enkhuizen, das uns mit seinen alten Häusern, Werkstätten und traditionellen Gebäuden in vergangene Zeiten entführte. Nach dem Besuch blieb noch Zeit für einen kurzen Spaziergang durch Enkhuizen bis zu unserem Bus. Die charmante Hafenstadt mit ihren historischen Fassaden und dem maritimen Flair lud zum Verweilen und Fotografieren ein.
Weiter ging es über den Houtribdijk von Enkhuizen nach Lelystad. Dieser rund 26 Kilometer lange Verbindungsdeich trennt das IJsselmeer vom Markermeer und verbindet die Provinzen Noord-Holland und Flevoland miteinander. Während der Fahrt wurde erneut sichtbar, wie stark die Niederlande ihre Landschaft durch den Bau von Deichen und Wasserbauwerken geprägt haben.
Zum Abschluss des Tages machten wir noch einen kurzen Stopp in Sneek in Friesland. Bei einem kleinen Rundgang entdeckten wir die gemütliche Altstadt mit ihren Grachten, historischen Gebäuden und dem bekannten Wassertor (Waterpoort) – eines der Wahrzeichen der Stadt.
Ein Tag voller verschiedener Eindrücke: historische Eisenbahn, Schifffahrt, Hafenstädte, Deiche und typisch niederländische Landschaften – abwechslungsreicher hätte ein Ausflug rund um das IJsselmeer kaum sein können.
Weiter ging es über den Deich von Enkhuizen nach Lelystad. Auch diese Strecke zeigte eindrucksvoll, wie die Niederländer mit großem technischem Aufwand neues Land gewonnen und ihre Landschaft verändert haben.
Zum Abschluss des Tages machten wir noch einen kurzen Stopp in Sneek in Friesland. Bei einem kleinen Rundgang entdeckten wir die gemütliche Altstadt mit ihren Grachten, historischen Gebäuden und dem bekannten Wassertor (Waterpoort) – eines der Wahrzeichen der Stadt.
Ein Tag voller verschiedener Eindrücke: historische Eisenbahn, Schifffahrt, Wasserlandschaften und typisch niederländische Städte – abwechslungsreicher hätte ein Ausflug rund um das IJsselmeer kaum sein können.

Rückreise nach Dresden

Nach vielen schönen Erlebnissen, interessanten Begegnungen und abwechslungsreichen Tagen hieß es nun Abschied nehmen von den Niederlanden. Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück traten wir die Rückreise nach Dresden an.
Bei der Abfahrt zeigte sich der Himmel zunächst noch etwas bewölkt – doch im Laufe des Tages schien es, als würden wir der Sonne entgegenfahren. Während die Landschaft langsam an uns vorbeizog, blieb Zeit, die vielen Eindrücke der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen: die Grachten von Amsterdam, die Windmühlen von Kinderdijk, die Küstenlandschaften, die historischen Städte und natürlich die vielen gemeinsamen Momente unserer Reisegruppe.
Unterwegs verabschiedeten wir bereits die ersten Gäste. In Jena und später in Limbach-Oberfrohna endete für einige Mitreisende unsere gemeinsame Reise. Mit herzlichen Abschiedsworten und vielen schönen Erinnerungen im Gepäck ging es für die verbleibenden Gäste weiter bis nach Dresden.
Eine Reise voller Wasser, Windmühlen, Kultur und Genuss ging damit zu Ende. Doch die schönsten Erinnerungen bleiben – und vielleicht begleitet uns beim nächsten Mal wieder ein kleines Stück niederländische Lebensfreude.


Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Gästen für die angenehme Reise, das entgegengebrachte Vertrauen und die vielen netten Gespräche. Es hat viel Freude gemacht, diese Rundreise gemeinsam mit Ihnen zu erleben.
Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und sage von Herzen: Bedankt, tot ziens und hoffentlich tot de volgende keer – bis zum nächsten Mal.
Ihre Reiseleiterin
Sabine Möllering-Stork


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