Nordkap und Lofoten – Rundreise Skandinavien
Reisebericht: 08.07. – 21.07.2026
Erleben Sie die Höhepunkte Schwedens, Finnlands und Norwegens: Eine 14-tägige Rundreise voller majestätischer Fjorde, mystischer Polarlichter-Geschichte und den magischen Lofoten!
Ein Reisebericht von
Marlies Krause
08.07.2026 – Aufbruch gen Norden & von Kiel hinaus auf die Ostsee
Aufbruch gen Norden
Die 14-tägige Rundreise durch Skandinavien inklusive Nordkap und Lofoten startete bei Sonnenschein zu sehr früher Stunde vom Flughafen Dresden. Mit nur 2 Gästen, dafür gut gelaunt, startete die Fahrt pünktlich mit unserem Buschauffeur Roy. In Ahrensfelde wurden pünktlich 3 weitere Gäste eingeladen und weiter ging es bei Sonnenschein Richtung Kiel.
Unsere Anreise führte uns Schritt für Schritt dem Norden entgegen. Je weiter wir Richtung Küste fuhren, desto mehr spürte man die Veränderung der Landschaft: Die hügelige Mitte Deutschlands wich weiten, grünen Wiesen, bevor sich schließlich am Horizont die maritime Kulisse Schleswig-Holsteins auftat.
Dank sehr guter Verkehrslage kamen wir schon kurz vor 13 Uhr an der Fähre an und hatten noch Zeit für einen kleinen Bummel in der Nähe vom Hafen. Mit 3 Gästen ging es in ein Café, wo wir Zeit zum Reden und Genießen hatten.
Bis 15 Uhr trafen die restlichen Reisegäste am Fährterminal der Stena Line am Schwedenkai in Kiel ein, so dass wir zu dieser Zeit schon Boarding machen konnten.
Von Kiel hinaus auf die Ostsee
Nach dem zügigen und entspannten Check-in ging die gesamte Reisegruppe gemeinsam an Bord der M/S Stena Scandinavica. Die Gäste bezogen zunächst ihre Kabinen und trafen sich danach auf dem Sonnendeck. Danach stand die Zeit ganz im Zeichen der Entspannung und des gegenseitigen Kennenlernens. Erste Gespräche wurden geführt, während die Sonne unsere Gesichter umschmeichelte.
Das Fährschiff legte im späten Sonnenlicht langsam vom Kai ab. Beim reichhaltigen skandinavischen Schlemmerbuffet inklusive Getränken herrschte eine gelöste, vorfreudige Stimmung. Bei guten Gesprächen und ersten Ausblicken auf die Ostsee stimmten sich alle perfekt auf das bevorstehende Skandinavien-Abenteuer ein.
Nach dem Abendessen gab es nochmal die Möglichkeit, auf dem Sonnendeck die Abendsonne zu genießen. Unser schwimmendes Hotel bringt uns über Nacht nach Göteborg.
09.07.2026 – Von den Schären Göteborgs über den Vätternsee und nach Stockholm
Guten Morgen, Schweden!
Der Tag begann mit einem fantastischen Ausblick: Während wir uns am reichhaltigen Frühstücksbuffet stärkten, glitt unsere Fähre sanft in den Hafen von Göteborg ein. Die Skyline der zweitgrößten Stadt Schwedens und das ruhige Wasser hießen uns im schönen Morgenlicht in Skandinavien willkommen.
Nachdem unser Buschauffeur den Zoll passiert hatte, ging es für unsere Reisegruppe sofort im komfortablen Reisebus bei wunderbarem Sonnenschein weiter gen Osten. Die Landschaft wandelte sich rasch in das klassische Schwedenbild: Sanft geschwungene Hügel, dichte Nadel- und Mischwälder und immer wieder typisch rote Holzhäuser (falunrot), die wie bunte Tupfer in der Landschaft leuchteten.
Entlang des schimmernden Vätternsees & Geschichte hautnah
Ein absolutes Landschaftshighlight unserer heutigen Etappe war die Fahrt entlang des Vätternsees, des zweitgrößten Sees Schwedens. Das kristallklare, tiefblaue Wasser des schmalen, aber enorm tiefen Sees begleitete uns über viele Kilometer.
Die Schlossruine bei Gränna am Vätternsee (Brahehus) war unser erster Halt auf dem Weg nach Stockholm. Von dort hatte man einen herrlichen Blick auf den See.
Später legten wir einen besonderen Kultur-Abstecher ein: den Besuch des weltberühmten Runensteins von Rök. Vor der Kulisse der idyllischen Agrarlandschaft bestaunten wir die längste zusammenhängende Runeninschrift der Welt, die überdacht vor der Kirche von Rök steht. Ein faszinierender Einblick in die Geisteswelt der Wikingerzeit!
Ankunft in der Hauptstadtregion & Ausklang
Am späten Nachmittag näherten wir uns schließlich der schwedischen Hauptstadt. Wir steuerten unser Domizil für die Nacht an: das moderne Quality Hotel Strawberry Arena in Solna.
Um 19:30 Uhr traf sich die Gruppe im Hotelrestaurant zu einem vorzüglichen 3-Gänge-Menü und begrüßte zu diesem Zeitpunkt unsere 2 Fluggäste. In entspannter Atmosphäre ließen wir die Eindrücke des ersten Tages auf schwedischem Boden Revue passieren.
10.07.2026 – “Venedig des Nordens”, das Geheimnis der Vasa & Fahrt entlang der schwedischen Ostküste
Königlicher Glanz und schwedisches Flair
Nach einem gestärkten Start beim Frühstück, rollte unser Reisebus bei angenehmen 21 Grad hinein ins Herz von Stockholm. Die auf 14 Inseln erbaute Hauptstadt empfing uns von ihrer schönsten Seite – überall blitzte das blaue Wasser zwischen den prachtvollen historischen Fassaden hervor.
Um 9 Uhr nahm uns unsere örtliche Stadtführerin Alexa am imposanten Stadshuset (Rathaus) aus rotem Backstein in Empfang. Von dort ging es weiter zu unserer Stadtrundfahrt und einem anschließenden Stadtrundgang ab dem Königlichen Schloss durch die malerischen Gassen der Altstadt (Gamla Stan). Ein Überraschungs-Highlight bot sich uns um 10 Uhr, als wir die traditionelle kleine Wachablösung am Schloss miterleben konnten. Einige Gäste hatten zuvor schon gefragt, ob wir an der Haupt-Wachablösung teilnehmen könnten? Dies war zeitlich jedoch nicht möglich. Umso schöner, dass unsere Überraschung gut ankam! Es gab zudem einem kurzen Fotostopp für den atemberaubenden Panoramaausblick an der Nobelstraße.
Das maritime Wunder: Das Vasa-Museum
Alexa führte uns anschließend durch das weltberühmte Vasa-Museum – ein weiterer unbestrittener Höhepunkt unseres Vormittags. Das mächtige Kriegsschiff, das 1628 auf seiner Jungfernfahrt vor den Toren der Stadt sank und dank des Brackwassers der Ostsee zu 98 Prozent im Original erhalten blieb, raubte uns den Atem. Nach der Führung vertieften wir unser Wissen mit dem englischsprachigen Dokumentarfilm über den Bau, die spektakuläre Bergung und die langjährige Konservierung dieses einzigartigen Kunstschatzes.
Dem Norden entgegen: Entlang des Bottnischen Meerbusens
Ca. 13 Uhr hieß es Abschied nehmen von der Metropole. Mit einem kurzen, aber heftigen Regenguss verabschiedete sich Stockholm von uns.
Unsere Route führte uns nordwärts, vorbei an der universitären Traditionsstadt Uppsala, und schloss dicht an die Küste des Bottnischen Meerbusens an. Die Landschaft veränderte sich merklich: Die Besiedlung wurde dünner, die Wälder dichter und die Blicke auf die schwedische Ostküste immer weitläufiger.
Am späteren Nachmittag legten wir bei sommerlichen 23 Grad eine wunderbare Kaffeepause in Tönnebro ein. An gemütlichen Tischen direkt am Wasser haben einige Gäste frische schwedische Zimtschnecken und andere regionale Leckereien genossen.
Ankunft in der „Steinstadt“ Sundsvall
Gegen 18:45 Uhr erreichten wir schließlich unser Hotel, das Quality Hotel Sundsvall. Nach dem Abendessen lud das milde Wetter noch zu Aktivitäten ein. Um 20:45 Uhr brach ich mit einer kleinen Gruppe von fünf Gästen zu einem gemeinsamen Abendspaziergang durch Sundsvall auf. Die als Stenstaden (Steinstadt) bekannte Stadt verzauberte uns mit ihrer prächtigen Backsteinarchitektur aus dem späten 19. Jahrhundert, die nach einem großen Stadtbrand entstand. Um 22:00 Uhr kehrten alle begeistert von dem hübschen, stimmungsvollen Ort ins Hotel zurück.
11.07.2026 – Über spektakuläre Brücken nach Lappland: von Sundsvall entlang der Höga Kusten nach Luleå
Kulinarischer Auftakt & Panoramablicke
Der Tag begann kulinarisch auf höchstem Niveau: Unsere Reisegruppe genießt das herausragende Frühstücksbuffet im Hotel. Der stilvolle Frühstückssaal bot von frischen Smoothies und Ingwer-Shots bis hin zu liebevoll angerichteten Chia-Pudding-Gläschen alles, was das Herz begehrte.
Das erste Highlight ließ nicht lange auf sich warten: Nach kurzer Fahrt gab es einen Abstecher hinauf zum Aussichtsturm Norra Berget. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 21 °C bot sich uns ein fantastischer Rundblick über das morgendliche Sundsvall, die Sundsvall-Brücke und die umliegende Landschaft.
Naturwunder Höga Kusten & historische Schätze
Anschließend steuerten wir eines der geografischen Highlights der Reise an: das UNESCO-Weltnaturerbe Höga Kusten (Hohe Küste). Hier erhebt sich das Land seit der letzten Eiszeit in weltweit einzigartiger Weise aus dem Bottnischen Meerbusen. Wir machten einen Stopp bei warmen 24 °C an der beeindruckenden Högakustenbron. Die imposante Hängebrücke bot ein spektakuläres Fotomotiv vor der Kulisse steiler Granitklippen und felsiger Inseln.
Auf unserer Weiterfahrt gen Norden legten wir einen Halt im historischen Hüttenwerk Olofsfors Bruk ein. Das idyllische Areal mit dem charmanten Café Fröken Grön, kleinen Handwerksläden und einer Ausstellung lud zum Verweilen oder zu einem Spaziergang ein. Der letzte Stopp an diesem Tag war ein kultureller: Ziel war die historische Kirchstadt Lövanger mit ihren traditionellen, falunroten Holz-Kirchhäusern.
Das Tor zu Lappland: Luleå
Kurz nach 17:30 Uhr erreichten wir schließlich unser Tagesziel: die Hafenstadt Luleå, das Tor zu Schwedisch-Lappland. Die Stadt empfing uns in feierlicher Stimmung, da vor Ort gerade das bunte Stadtfest stattfand. Unser Hotel für diese Nacht war das Quality Hotel Luleå.
Um 19:00 Uhr trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen. In einem wunderschönen Raum gab es das 3-Gänge-Menü in Form eines vielseitigen Vorspeisenbuffets, zartes Hähnchen in Rotweinsauce mit Grillkartoffeln und abgerundet durch einen köstlichen Schokoladenkuchen mit Sahne und Kaffee.
Dank der hohen Breitengrade schien die Sonne auch zu später Stunde noch am Horizont. Viele Gäste nutzten die magische, helle Sommernacht für einen ausgiebigen Spaziergang an der Uferpromenade oder tauchten in das bunte Treiben des Stadtfests ein.
12.07.2026 – Überschreiten des Polarkreises: von Schweden nach Finnisch–Lappland
Auf ins Land der Rentiere und Mittsommernächte
Der Morgen begann in Luleå bei angenehm frischen 16 °C und einem leicht bewölkten Himmel – perfektes Reisewetter für unsere große Etappe gen Norden! Nach dem Frühstück rollte unser Bus los Richtung schwedisch-finnischer Grenze.
Schon kurz nach dem Grenzübertritt veränderte sich das Panorama spürbar: Wir ließen die Ostseeküste hinter uns und tauchten tief in die faszinierende Einsamkeit Lapplands ein. Dichte Nadelwälder, spiegelglatte Seen und weite Moorlandschaften prägten das Bild, während wir auf den Straßen Finnisch-Lapplands unterwegs waren.
Magische Momente im Weihnachtsmanndorf Rovaniemi
Wir erreichten endlich den geografischen und emotionalen Höhepunkt des Tages: Rovaniemi, das offizielle Tor zum Polarkreis. Im weltberühmten Weihnachtsmanndorf hielten wir inne für ein ganz besonderes Erlebnis – den Schritt über die magische Linie des nördlichen Polarkreises!
Die Gäste hatten Freizeit und nutzten diese für Erinnerungsfotos auf der Polarkreis-Linie, verschickten Postkarten aus dem offiziellen Postamt des Weihnachtsmanns (versehen mit dem begehrten Polarkreis-Sonderstempel) oder statteten dem Santa Claus persönlich einen kurzen Besuch ab. Trotz der sommerlichen Temperaturen lag ein Zauber in der Luft, der Jung und Alt begeistert hat. Es gab Möglichkeiten für Shopping von Weihnachtsartikeln oder Genuss im schönen Café.
Durch die Fjelllandschaft nach Saariselkä
Nach der Pause im Santa Claus Village setzten wir unsere Fahrt weiter Richtung Norden fort. Die Landschaft wurde immer spektakulärer. Immer wieder wanderten unsere Blicke nach draußen, um nach den ersten frei laufenden Rentieren Ausschau zu halten, die für diese Region so charakteristisch sind.
Am späten Nachmittag erreichten wir schließlich unser Ziel: das bekannte Wintersport- und Outdoor-Zentrum Saariselkä. Hier bezogen wir unser Quartier im Holiday Club Saariselkä. Das Hotel befindet sich gerade in einer größeren Umbauphase, was die Aufenthaltsqualität leider schmälerte.
Um das Hotelgelände gab es dann für viele Gäste einen wahren und emotionalen Glücksmoment: Rentiere ganz nah zu erleben! Das war Magie pur - die Tiere ließen sich durch uns oder Autofahrer absolut nicht beirren und grasten oder liefen durch die Gegend. Elterntiere mit ihrem Nachwuchs so nah zu erleben, war für uns Gänsehaut erzeugend und wird sicher in Erinnerung bleiben!
13.07.2026 – Zum Ende der Welt: vom Inari–See durch die Finnmark zum Nordkap
Durch das Herz von Finnisch-Lappland
Unsere Reise führte uns heute weiter nach Norden, hinein in das magische Reich der Samen.
Unser erster Weg führte die Gruppe am Vormittag zur beeindruckenden Bärenhöhle. Es war wunderbar, die Natur beim Hinaufsteigen der Treppen zu genießen. Frische Waldluft war ein regelrechter Genuss und oben angekommen, erfüllte ein Gefühl von Zufriedenheit Körper und Geist. Auf den Bänken gab es eine kurze Verschnaufpause, bevor es wieder treppab zum Bus ging.
Wir passierten die finnisch-norwegische Grenze und machten Station im samischen Kulturzentrum Karasjok. Leider sind die Museumsräume derzeit geschlossen, da das Museum grundlegend erneuert und vergrößert werden wird, damit die Kultur der Samen künftig eine entsprechende Würdigung erhält! Auf dem Außengelände gibt es ein Freilichtmuseum, was die Gäste sich ansehen konnten.
Entlang des Porsangerfjords nach Norwegen
Die anschließende Busfahrt bot Landschaftskino der Extraklasse. Nach einem kurzen Fotostopp in Lakselv am glitzernden Porsangerfjord, genossen wir während der Fahrt die herrlichen Ausblicke, die uns der Fjord im weiteren Reiseverlauf bot. Ein sehr friedliches Bild - Berge, glitzerndes Wasser und natürlich auch Rentiere, die gemütlich auf der Straße oder am Wegesrand liefen, gehörten zur malerischen Kulisse.
Ankunft im hohen Norden: Honningsvåg
Über die beeindruckende Straßenführung durch den Nordkap-Tunnel erreichten wir schließlich die Insel Magerøya und fuhren direkt zu unserem Hotel, dem Scandic Hotel in Honningsvåg.
Um 17 Uhr wollte ich mit interessierten Gästen einen kurzer Spaziergang unternehmen. Allerdings machte uns das typisch raue Küstenwetter mit Regen einen Strich durch die Rechnung, sodass wir den Stadtbummel kurz hielten. Um 19 Uhr versammelte sich die Gruppe zum Abendessen im Hotel. Das Buffet begeisterte alle durch eine hervorragende Organisation und superfreundliches Personal.
Das große Finale: Die Mitternachtssonne am Nordkap
Pünktlich um 20:45 Uhr trafen wir uns am Bus mit unserem örtlichen Chauffeur und brachen zum legendären Nordkap auf. Nach einem Fotostopp, der aufgrund von Sturm leider nur sehr kurz war, erreichten wir um 21:30 Uhr das Plateau. Der Wind heulte gewaltig. Es war sehr stürmisch auf dem Klippenplateau, weshalb wir den Aufenthalt im Freien an dem weltberühmten Globus an den Wetterbedingungen ausrichten mussten. Umso schöner war es, sich in die architektonisch faszinierende Nordkaphalle zurückzuziehen. Hier verbrachten wir die späten Abendstunden:
Ein absolutes Highlight war der Panoramafilm in der Etage -3, der auf drei Leinwänden lief und das Nordkap im Wandel der Jahreszeiten eindrucksvoll einfing. Nach einem ersten Treffen im Eingangsbereich um 23 Uhr verlängerten wir den Aufenthalt noch bis 23:30 Uhr – das war aber das Maximum, da für die Nacht noch stürmischere Böen angekündigt waren.
Im magischen, tief stehenden Licht der Mitternachtssonne, die trotz der Wolken und des Sturms eine ganz mystische Atmosphäre erzeugte, blickten wir stolz auf das geographische Ende Europas. Ein unvergesslicher Tag geht zu Ende!
14.07.2026 – von den Steinzeit–Künstlern zu den eisigen Gipfeln der Lyngenalpen
Abschied von der Nordkapinsel
Nach dem Frühstück brachen wir von der Insel Magerøya auf. Der Norden zeigte sich noch einmal von seiner rauen, arktischen Seite: Bei windigen 9 °C, Regen und stürmischen Böen ging die Fahrt vorbei am majestätischen Porsangerfjord gen Süden, Richtung Alta, dem kulturellen Zentrum der Region.
Moderne Architektur & das Erbe der Steinzeit in Alta
In Alta erwartete uns ein erster visueller Höhepunkt: Wir legten einen Fotostopp an der berühmten Nordlichtkathedrale (Nordlyskatedralen) ein. Das spektakuläre, spiralförmige Bauwerk aus Titan fesselte alle Blicke. Einige Gäste nutzten die Gelegenheit für einen kurzen Blick in das beeindruckende Innere der Kathedrale.
Anschließend ging es nach Alta, wo wir im Alta Museum in Hjemmeluft tief in die Menschheitsgeschichte eintauchten. Auf dem wunderschön angelegten Freigelände direkt am Ufer des Altafjords bewunderten wir die weltberühmten Felsgravuren, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Während einer hochinteressanten Führung lernten wir, dass die rote Farbe nicht original sei und nachträglich aufgetragen wurde und nun schonend abgelöst wird, um den Urzustand der Kunstwerke zu bewahren. Im Anschluss lud das Museums-Café mit seiner fantastischen Panoramaterrasse zum Genießen und Verweilen ein.
Entlang des Lyngenfjords zu den Lyngenalpen & kulinarischer Ausklang
Gegen 15 Uhr setzten wir unsere Route fort. Die Landschaft zeigte sich nun von ihrer dramatischsten Seite: Die Fahrt führte uns entlang des glitzernden Lyngenfjords. Von der Straße aus bot sich ein atemberaubendes Panorama auf die imposanten Lyngenalpen , deren schroffe, felsige Gipfel selbst mitten im Sommer noch mit strahlendem Schnee und eisigen Gletschern bedeckt sind.
Ca. 19 Uhr erreichten wir unser Etappenziel in Oteren und bezogen das Lyngenfjord Hotel. Das Team vor Ort empfing uns überaus herzlich und die Gäste freuten sich über die schicken, neuwertig eingerichteten Zimmer mit herrlichem Blick auf die Natur.
Um 19:30 Uhr versammelten wir uns zum gemeinsamen Abendessen, das vom überaus aufmerksamen Service serviert wurde. Ein regionales Menü bildete den perfekten Abschluss dieses erlebnisreichen Tages: nach dem Essen ließen wir den Abend im gemütlichen Hotel entspannt ausklingen.
15.07.2026 – über spektakuläre Brücken auf die Inselwelt der Lofoten
Südostwärts durch die Fjordlandschaft
Nach einem ausgiebigen Frühstück hieß es Abschied nehmen vom Lyngenfjord. Unsere Route führte uns weiter südlich durch die beeindruckende Provinz Nordland. Wir legten einen kurzen Zwischenstopp beim Sami Shop Heia ein, wo sich die Gelegenheit bot, handgefertigte Souvenirs der samischen Kultur zu entdecken.
Gegen Mittag erreichten wir den imposanten Tjeldsund, eine schmale Meerenge, die das norwegische Festland von der Insel Hinnøya trennt. Wir hielten wir an der mächtigen Tjeldsundbrücke für einen Fotostopp und eine Pause. Das dortige Restaurant bot den Gästen einen hervorragenden Panoramablick auf die Strömungen des Sunds und die umliegende Inselwelt.
Ankunft auf den Lofoten & die Vågan Kirche
Obwohl das Wetter am Nachmittag von Regen und frischem Wind geprägt war, bot die wilde, rau-romantische Landschaft eine beeindruckende Kulisse. Wir passierten die Vesterålen und überquerten die Raftsundbrücke – das spektakuläre Tor zu den Lofoten.
Anschließend steuerten wir die Vågan Kirche, auch bekannt als Lofotenkathedrale, an – die größte Holzkirche nördlich von Trondheim. Aufgrund des anhaltenden Regens und des stärkeren Windes verzichteten wir auf weitere Freiluft-Stopps und fuhren direkt weiter zu unserer Unterkunft.
Authentisches Lofoten-Flair in Mortsund
Gegen 17:30 Uhr erreichten wir schließlich unser Etappenziel für die nächsten zwei Nächte: das Statles Rorbusenter A/S in Mortsund. Genau pünktlich zu unserer Ankunft hörte der Regen auf! Die Gäste bezogen die typischen roten Rorbu-Hütten in einzigartiger Kulisse! Die ehemaligen Fischerhütten, die direkt am Wasser gebaut sind und historischen Charme perfekt mit modernem Komfort verbinden, sind ein authentisches Lofoten-Feeling. Um 19 Uhr trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen im wunderschön eingedeckten Restaurant mit Panoramablick. Das überaus freundliche Personal verwöhnte uns mit einem köstlichen 3-Gänge-Menü.
Ein spontaner Geheimtipp zum Ausklang
Nach dem Essen lud der aufklarende Abend zu einer Erkundung ein. Zusammen mit vier Gästen unternahm ich einen kleinen Spaziergang. Nur zwei Minuten von unseren Hütten entfernt, hat ein Gast das Lofoten Seafood Center entdeckt und mir dies mitgeteilt. Als Kleingruppe sind wir nochmal hingegangen und eine sehr nette Mitarbeiterin erklärte uns spontan die Tradition der Stockfisch-Herstellung, zeigte uns einen informativen Kurzfilm über die lokale Lachszucht und beantwortete geduldig all unsere Fragen – ein echter Insider-Einblick!
16.07.2026 – im Reich der Wikinger & malerische Inselperlen der Lofoten
Wikingergeschichte hautnah in Borg
Da die geplante Fjordkreuzfahrt in den Trollfjord mit dem Hybridschiff aufgrund der Sturmlage am Vortag abgesagt werden musste, nutzten wir die Gelegenheit, um noch tiefer in die faszinierende Kultur und Natur der Lofoten einzutauchen.
Nach dem Frühstück starteten wir bei frischen 12 °C, leichtem Nieselregen und ersten zaghaften Sonnenstrahlen zu unserer großen Inselrundfahrt. Unser erstes Ziel war das Wikingermuseum Lofotr in Borg. Hier herrschte vor 1.000 Jahren einer der mächtigsten Wikingerhäuptlinge Nordnorwegens.
Nach etwas Freizeit erkundeten wir das weltweit größte rekonstruierte Wikinger-Langhaus. Wir lauschten direkt im Langhaus einem spannenden Vortrag. An wunderschön gedeckten Tischen wurde uns anschließend eine kräftige, traditionelle Wikingersuppe serviert. Im Langhaus herrschte eine herrlich rustikale Atmosphäre. Nach dem Mahl gab es Freizeit für das Langhaus oder auch, um zum nachgebauten Wikingerschiff am Seeufer spazieren zu können.
Svolvær & Henningsvær
Bei mittlerweile 13 °C und trockenem Wetter setzten wir unsere Inseltour fort.
Wir machten Halt in Svolvær, dem geschäftigen Hauptort der Inselgruppe. Die Gäste genossen 1,5 Stunden Freizeit zum Flanieren an der bunten Hafenzeile oder besuchten das Lofoten-Kriegsmuseum direkt am Kai.
Anschließend steuerten wir das berühmte Fischerdorf Henningsvær an – oft auch als das „Venedig der Lofoten“ bezeichnet. Das Dorf erstreckt sich über mehrere kleine Inseln im Meer. Die Gäste nutzten die Stunde zum Bummeln durch die kunstvollen Galerien, kleine Handwerksläden und entlang der charmanten Fischerhäfen.
Gemütlicher Ausklang in Mortsund
Um 18:20 Uhr kehrten wir in unsere idyllische Unterkunft in Mortsund zurück. Auf der Fahrt dorthin peitschte nochmal der Wind und zeigte uns, dass die Absage der Fahrt auf dem Fjord die richtige Entscheidung war! Um 19 Uhr genossen wir das gemeinsame Abendessen in entspannter Atmosphäre.
Im Anschluss nutzte ich den Abend, um auch mit der zweiten Gruppe der Gäste das direkt benachbarte Lofoten Seafood Center zu besuchen. Leider gab es diesmal eine Führung.
Ein rundum gelungener Tag auf den Lofoten geht zu Ende – vollgepackt mit Geschichte, Inselromantik und strahlendem Sonnenschein!
17.07.2026 – Abschied von den Inseln & erneute Polarkreis–Überquerung nach Mo i Rana
Postkarten-Idylle auf den westlichen Lofoten
Der Tag begann mit kühlen, aber klaren 12 °C. Nach dem Frühstück nutzten wir die Fahrt zum Fährhafen für die wohl spektakulärsten Landschaftseindrücke der westlichen Lofoten.
Wir erreichten das absolute Bildmotiv der Region: das weltberühmte Fischerdorf Reine. Die roten Rorbuer im ruhig gelegenen Fjordwasser, eingerahmt von den majestätisch aufragenden Felszinken des Reinebringens – ein Fotomoment wie aus dem Bilderbuch!
Mit der Fähre aufs Festland & Fahrt durch das Saltfjell
Um 10:30 Uhr erreichten wir den Fährhafen Moskenes zur Einschiffung. Auf der mehrstündigen Fährüberfahrt über den Vestfjord konnten die Gäste bei ruhiger See entspannen. Um 15 Uhr legte die Fähre pünktlich in Bodø an und der Reisebus rollte weiter gen Süden. Die Route führte uns durch die spektakuläre Provinz Nordland und hinauf in die beeindruckende Gebirgslandschaft des Saltfjell-Nationalparks.
Erneute Polarkreis-Überquerung & Etappenziel Mo i Rana
Mitten auf der Hochebene des Saltfjells überquerten wir von am zeitigen Abend zum zweiten Mal auf unserer Reise den Polarkreis. Am Polarkreiszentrum legten wir einen Stopp ein. Das markante Gebäude markiert die magische Grenze zwischen der polaren und der gemäßigten Zone. Die Gäste nutzten die Zeit für Fotos oder eine kurze Pause im Café oder Shop.
Weiter ging die Fahrt bergab ins Tal und zu unserem Hotel in Mo i Rana, dem Scandic Meyergården. Da an diesem Abend das Abendessen in der Reihenfolge der Ankunft vergeben wurde, nutzte ich mit einigen Gästen noch die Zeit, um Mo i Rana etwas zu erkunden. Danach gab es ein schönes Buffet.
18.07.2026 – durch die Fjellregion Trøndelag zur Königsstadt Trondheim
Wassermassen im Sonnenlicht & das Tor zu Nord-Norwegen
Nach einem hervorragenden Frühstück machten wir uns auf den Weg Richtung Süden. Unsere Route führte uns durch die abwechslungsreiche Provinz Trøndelag, wo sich imposante Fjelle und breite Flussläufe abwechseln.
Am späteren Vormittag legten wir einen ersten spektakulären Fotostopp am Wasserfall Laksforsen ein. Bei zumindest bemühtem Sonnenschein stürzten die mächtigen Wassermassen des Vefsna-Flusses eindrucksvoll in die Tiefe. Die Gäste nutzten die Zeit für Fotos, einen kurzen Abstecher in den Souvenirshop oder einen Kaffee im Panoramacafé.
Auf den Spuren der Geschichte: Stiklestad
Am Nachmittag bot das Kulturzentrum Stiklestad einen Einblick in die norwegische Geschichte. Stiklestad gilt als die Wiege des modernen Norwegen: Hier fiel im Jahr 1030 König Olav Haraldsson (der Heilige Olav) in einer historischen Schlacht, was den Weg für die Christianisierung und Einigung des Landes ebnete. Das weitläufige Areal und die historischen Gebäude boten einen faszinierenden Einblick in diese Epoche.
Ankunft in Trondheim & Panoramablick zum Ausklang
Am zeitigen Abend erreichten wir Trondheim, die drittgrößte Stadt und erste historische Hauptstadt Norwegens. Bei der Einfahrt genossen wir eine kurze Orientierungs-Stadtrundfahrt, um einen ersten Eindruck von den berühmten Holzhäusern an der Nidelva und dem imposanten Nidarosdom zu bekommen.
Um 18 Uhr bezogen wir unser modernes Domizil direkt am Fjord: das Clarion Hotel & Congress Trondheim. Ein toller Service des Hotels: Das 3-Gänge-Abendessen konnte flexibel auf 19:00 Uhr vorverlegt werden, sodass wir den Abend in aller Ruhe genießen konnten.
Im Anschluss gab es für Interessierte einen gemeinsamen Spaziergang in der näheren Umgebung des Hotels und am Ufer. Ein absolutes Highlight des Abends war der Besuch der Dachterrasse des Hotels, von der aus sich den Gästen ein fantastischer Weitblick über den Trondheimfjord und die Stadt im milden Abendlicht bot.
19.07.2026 – von der Königsstadt Trondheim über das Dovrefjell an den Mjøsa–See
Morgenstund in Trondheim: Nidarosdom & Bakklandet
Der Tag begann mit einem kulinarischen Highlight: Das Frühstücksbuffet in Trondheim war überaus vielfältig und toll arrangiert.
Gut gestärkt nutzten wir den Vormittag bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 14 °C für die Erkundung der historischen Königsstadt. Start und Ziel unseres Stadtaufenthalts war das unbestrittene Wahrzeichen Norwegens: der prachtvolle Nidarosdom mit seinen filigran verzierten Westfassaden. Für interessierte Gäste (ca. 8–10 Personen) bot ich einen gemeinsamen Spaziergang an: Wir schlenderten zunächst über den Torvet (Hauptplatz) und danach über die Bakke Brücke und hatten einen fantastischen Blick auf die historischen, alten Speicherhäuser. Durch das idyllische Viertel Bakklandet ging es dann über die alte Stadtbrücke (Gamle Bybro) zurück zum Bus. Die malerischen, bunten Holzhäuser und die historischen Speicherhäuser direkt am Fluss Nidelva boten fantastische Fotomotive. Um 11 Uhr verabschiedeten wir uns schließlich von Trondheim.
Trolle, Fjelle und das sagenumwobene Gudbrandsdal
Unsere Reise führte uns nun südwärts hinauf in die spektakuläre Gebirgswelt des Dovrefjells. Am zeitigen Nachmittag legten wir einen kurzen Fotostopp an der liebevoll gestalteten Dovregubbens Hall ein, wo Troll-Figuren vor der Bergkulisse zu Ausflügen in die nordische Mythenwelt einluden.
Im Anschluss machten wir Halt in Dombås, wo die Gäste Zeit für Souvenirs, einen Kaffee oder einen Blick auf die imposante Steinkirche hatten. Auf der anschließenden Etappe durch das weite, grüne Gudbrandsdal bremste uns eine Baustelle mit einem etwa 30-minütigen Stau kurz aus, was der guten Stimmung im Bus jedoch keinen Abbruch tat.
Der letzte kurze Stopp war in der Olympiastadt Lillehammer. Aufgrund des Zeitverlusts war der Aufenthalt dort kürzer als geplant.
Ankunft in Hamar & Fahrerwechsel
Gegen 19:30 Uhr erreichten wir schließlich unser Tagesziel: die Stadt Hamar am Ostufer des riesigen Mjøsa-Sees. Wir bezogen unser Quartier im Hotel Scandic Hamar. Am Abend war dann der geplante Fahrerwechsel. Roy wurde am Vortag schon “verabschiedet” und es wurde ihm gedankt.
Um 20 Uhr traf sich die gesamte Gruppe zum Abendessen, wo wir den Tag gemütlich ausklingen ließen.
20.07.2026 – von Oslos Kunst und Kultur hinaus auf die Ostsee
Sonniger Auftakt am Mjøsa-See & Das Kunstwerk Oslos
Der vorletzte Tag unserer großen Skandinavien-Rundreise begann bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 16 °C. Nach dem Frühstück verließen wir Hamar und fuhren entlang des malerischen, glitzernden Ufers des Mjøsa-Sees – Norwegens größtem Binnensee – gen Süden in die norwegische Hauptstadt Oslo.
Wir erreichten den berühmten Vigeland-Skulpturenpark und um 10 Uhr nahm uns unsere sympathische Stadtführerin Eva direkt am Denkmal der Gustav-Vigeland-Statue in Empfang. Bei einem faszinierenden Spaziergang durch die Parkanlage, bewunderten wir die beeindruckenden Bronze- und Granitskulpturen, allen voran den imposanten Monolithen.
Anschließend ging es weiter auf eine kombinierte Stadtrundfahrt/-rundgang zu den architektonischen Höhepunkten Oslos: Wir sahen beispielsweise das markante Rathaus aus rotem Backstein (Austragungsort der Friedensnobelpreis-Verleihung) und liefen zum prachtvollen Königlichen Schloss. Eva erzählte zudem viel zu dem Leben und der derzeitigen Situation in Norwegen.
Abschied an der Oper & Fahrt nach Göteborg
Der Abschluss der Stadtführung führte uns an das Ufer des Oslofjords zur spektakulären Oper von Oslo, mit ihrem besonderen Dach, weil es begehbar ist. Hier hieß es zum ersten Mal Abschied nehmen: Zwei unserer Gäste beendeten hier ihre Rundreise, um den verbleibenden Tag in der Hauptstadt zu nutzen und am Abend ihren Heimflug anzutreten.
Kurz nach 12 Uhr verließen wir Oslo und steuerten über die schwedische Grenze gen Süden. Die schwedische Westküste begleitete uns auf unserer Fahrt zurück nach Göteborg.
Leinen los: Die Nachtfähre der Stena Line
Wir trafen pünktlich am Fährterminal der Stena Line in Göteborg ein. Nach einem reibungslosen Check-in bezog die Reisegruppe ihre Kabinen und traf sich sogleich auf dem Sonnendeck, um bei bester Stimmung und Sonne die Ausfahrt zu genießen. Pünktlich um 17:45 Uhr hieß es: „Leinen los!“ – die Fähre glitt langsam durch die idyllischen Göteborger Schären hinaus auf die offene Ostsee.
Von 18:00 bis 19:30 Uhr ließen wir den Abend im Nordic Restaurant kulinarisch ausklingen. Das vielfältige Schlemmerbuffet bot eine tolle Auswahl an Speisen, und bei inkludiertem Bier, Wein, Kaffe und Softdrinks ließen wir in geselliger Runde die unvergessliche Reise voller fantastischer Natur- und Kultureindrücke ausklingen!
Ich habe mich während des Abends von allen Gästen im persönlichen Gespräch verabschiedet und hoffe, den ein oder anderen Gast auf einer anderen Reise nochmal zu sehen. Vielen Dank für diese gemeinsame Zeit!
—
21.07.2026 – Heimreise nach Deutschland: Abschied von einer unvergesslichen Nordland–Rundreise
Frühstück an Bord & Ankunft im Hafen von Kiel
Unsere Reisegruppe genoss ein letztes Frühstück an Bord des Fährschiffes der Stena Line. Während die schleswig-holsteinische Küste und die Kieler Förde an den Fenstern vorbeizogen, machten sich alle bereit für die Ankunft.
Aufgrund technischer bzw. organisatorischer Verzögerungen im Kieler Hafen hatte die Fähre etwas Verspätung. Das freundliche Bordpersonal reagierte hervorragend: Im Nordic Restaurant wurden den Gästen kleine Snacks und Getränke zur Überbrückung der Wartezeit angeboten, sodass alle entspannt bleiben konnten.
Verabschiedung in Kiel & Fahrt gen Süden
Um 09:55 Uhr erfolgte schließlich die Kofferausgabe. Hier verabschiedeten wir die ersten Gäste der Gruppe, die ihre Heimreise individuell ab dem Fährterminal Kiel antraten.
Pünktlich um 10 Uhr startete unser Reisebus die finale Etappe Richtung Heimat. Unsere Route führte uns ohne Stau zügig gen Süden. Von 14:30 bis 15:00 Uhr legten wir einen geplanten Zwischenstopp in Ahrensfelde-Blumberg bei Berlin ein. Das bereits wartende Transferfahrzeug nahm die Umsteiger in Empfang. Die Übergabe verlief dank des sehr freundlichen Fahrers absolut reibungslos.
Anschließend ging es auf die letzte Etappe über die Autobahn Richtung Sachsen.
Pünktliche Ankunft in Dresden
Gegen 17:20 Uhr erreichten wir schließlich planmäßig unseren Endpunkt am Flughafen Dresden. Nach der Entladung des Gepäcks verabschiedete sich ich mich von den verbliebenen 2 Gästinnen.
Eine beeindruckende und erlebnisreiche 14-tägige Rundreise durch Schweden, Finnland und Norwegen – von den Schären Göteborgs über das Nordkap und die traumhaften Lofoten bis hin zur Königsstadt Trondheim – ging damit zu Ende.
Liebe Reisegäste,
14 Tage voller unvergesslicher Momente liegen hinter uns! Wir haben die weiten Wälder Schwedens durchquert, die Stille Finnlands gespürt und am stürmischen und bewölkten Nordkap gestanden. Rentiere haben unseren Weg versüßt und die einzige Elch-Kuh wird uns definitiv ebenso in Erinnerung bleiben! Wir haben die schneebedeckten Gipfel der Lyngenalpen bestaunt, den Inselzauber der Lofoten erlebt und Geschichte in Stockholm, Trondheim und Oslo geatmet.
Doch was diese Reise wirklich besonders gemacht hat, waren Sie, liebe Gäste! Wir haben sehr viele Stunden im Bus verbracht, was kein leichtes Unterfangen war, das ist mir bewusst! Ich hoffe, die magischen Eindrücke des Nordens tragen Sie noch lange im Alltag.
Europa
Asien
Orient
Nordamerika
Südamerika
Afrika
Ozeanien