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Exklusive Städtereise Salzburg in kleiner Gruppe

Reisebericht: 06.09. – 10.09.2026

Salzburg begeistert mit einer einzigartigen Mischung aus Geschichte, Kultur und beeindruckender Landschaft. Wir freuen uns auf eine intensive Kurzreise in kleiner Reisegruppe.

Carola Gastmeier

Ein Reisebericht von
Carola Gastmeier

Pferdedenkmal am Siegmundstor – © Carola Gastmeier (Eberhardt TRAVEL) In der Altstadt Sphaera – © Carola Gastmeier (Eberhardt TRAVEL) Konditorhandwerk und Kaffeehäuser  – © Carola Gastmeier (Eberhardt TRAVEL) Kunst an den Häusern  – © Carola Gastmeier (Eberhardt TRAVEL) Friedhof  – © Carola Gastmeier (Eberhardt TRAVEL) Blick von der Stadtmauer  – © Carola Gastmeier (Eberhardt TRAVEL) In den Räumen der Festung  – © Carola Gastmeier (Eberhardt TRAVEL) Stiftsbibliothek – © Carola Gastmeier (Eberhardt TRAVEL) Über 100 Jahre alte Bücher  – © Carola Gastmeier (Eberhardt TRAVEL) Friedhof rechte Altstadt  – © Carola Gastmeier (Eberhardt TRAVEL) Gabrielskapelle auf dem Sebastianfriedhof – © Carola Gastmeier (Eberhardt TRAVEL) Schloss Mirabell – © Carola Gastmeier (Eberhardt TRAVEL)

06.09.2026 Anreise nach Salzburg

Im Verlauf des Tages kommen die 5 Gäste unserer wirklich kleinen Reisegruppe in Salzburg an.
Wir haben uns 18 Uhr im Hotel verabredet. Unsere Reiseleiterin Carola empfängt uns mit einer handgefertigten Mozartkugel, damit wir eine erste Einstimmung bekommen.
Nach einem kurzen Kennenlernen spazieren wir gemütlich zum vorbestellen Restaurant und sammeln Eindrücke der schönen Stadt in der Abendstimmung ein.
Beim Abendessen lernen wir uns näher kennen und verbringen einen gemütlichen Abend.

07.09.2026 Stadtrundgang in Salzburg

Unser Tag in Salzburg begann um 9:00 Uhr mit einem Treffen in der Hotellobby. Dort wurden wir von unserem örtlichen Guide Carolin begrüßt, die uns den ganzen Tag durch die Stadt begleiten sollte. Nach einer kurzen Begrüßung machten wir uns gemeinsam auf den Weg zur Talstation der Festungsbahn.

Von dort aus fuhren wir hinauf zur Festung Hohensalzburg. Schon während der Auffahrt konnten wir erste schöne Ausblicke auf Salzburg genießen. Oben angekommen, besichtigten wir die beeindruckende Festung, die hoch über der Stadt thront und das Stadtbild Salzburgs entscheidend prägt. Die mehr als 900 Jahre alte Festung ist das Wahrzeichen der Stadt und gehört zu den größten und am besten erhaltenen Burganlagen Europas.

Wir erkundeten das weitläufige Burgareal und besichtigten unter anderem die Panoramatour, das Zeughaus, die Fürstenzimmer und das Magische Theater. Besonders beeindruckend war natürlich der Ausblick von der Festung. Von hier oben konnten wir weit über die Dächer der Salzburger Altstadt und die umliegende Landschaft blicken. Es war ein schöner erster Eindruck von der Stadt und gleichzeitig ein guter Einstieg in unseren Tag.

Nach einer individuellen Mittagspause setzten wir unseren Rundgang durch Salzburg fort. Dabei konnten wir die Stadt noch einmal aus einer anderen Perspektive kennenlernen und viele der historischen Gebäude und Plätze entdecken. Besonders schön war es, durch die engen Gassen der Altstadt zu gehen und die besondere Atmosphäre Salzburgs auf uns wirken zu lassen. Carolin zeigte uns viele versteckte Ecken und machte uns auf die vielen Handwerksbetriebe aufmerksam.

Am Nachmittag stand noch ein ganz besonderes Ziel auf unserem Programm: das Stift St. Peter. Gegen 14:00 Uhr besuchten wir das traditionsreiche Kloster, das seit dem Jahr 696 besteht und als ältestes Kloster im deutschen Sprachraum mit ununterbrochener Tradition gilt.

Wir besichtigten unter anderem den Kreuzgang und die beeindruckende Bibliothek. Besonders interessant fand ich die Stiftsbibliothek, die als älteste Bibliothek Österreichs gilt und mehr als 100.000 Bücher beherbergt. Neben zahlreichen Druckwerken befinden sich dort auch wertvolle Handschriften und Inkunabeln. Der Besuch vermittelte uns einen guten Eindruck davon, welche Bedeutung das Stift über viele Jahrhunderte für das religiöse und kulturelle Leben Salzburgs hatte.

Nach dem ereignisreichen Tag gingen wir zurück zum Hotel. Dort hatten wir noch etwas Zeit, um uns auszuruhen und für den Abend frisch zu machen.

Gegen 19:30 Uhr machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum St. Peter Stiftskulinarium. Das Restaurant liegt nur etwa 600 Meter vom Hotel entfernt, sodass wir bequem dorthin spazieren konnten. Dort erwartete uns ein dreigängiges Abendessen.

Als Vorspeise gab es eine Tafelspitzsuppe mit einer saisonalen Einlage. Anschließend wurde uns ein Wiener Schnitzel vom Schweinerücken mit Petersilienerdäpfeln serviert. Zum Abschluss gab es Salzburger Nockerl – eine typische Salzburger Spezialität, die einen schönen Abschluss unseres Abendessens bildete.

Nach dem Essen ließen wir den Tag bei einem gemütlichen Spaziergang zurück zum Hotel ausklingen. Hinter uns lag ein abwechslungsreicher Tag mit vielen Eindrücken: von der beeindruckenden Festung Hohensalzburg über die historische Altstadt bis hin zum traditionsreichen Stift St. Peter.

08.09.2026 Auf den Spuren Mozarts und durch das historische Salzburg

Nach dem Frühstück im Hotel ließen wir den Morgen zunächst ganz entspannt angehen. Wir hatten etwas Zeit zur freien Verfügung und konnten den Vormittag in Ruhe beginnen, bevor wir uns auf den Weg zu einem der wohl bekanntesten Orte Salzburgs machten: Mozarts Geburtshaus in der Getreidegasse.

Das markante gelbe Gebäude ist heute eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Hier wurde Wolfgang Amadé Mozart im Jahr 1756 geboren. Die Familie Mozart lebte insgesamt 26 Jahre in diesem Haus, bevor sie später in das Mozart-Wohnhaus am heutigen Makartplatz umzog.

Wir besichtigten das Geburtshaus auf eigene Faust und konnten uns dadurch in unserem eigenen Tempo durch die Ausstellung bewegen. Besonders interessant war es, einen Einblick in die damalige Wohnung der Familie Mozart zu bekommen. Die Räume vermitteln einen guten Eindruck davon, wie die Familie damals gelebt hat. Zu sehen waren außerdem zahlreiche originale Erinnerungsstücke, Familienschätze und Instrumente, die einen ganz persönlichen Zugang zum Leben und Wirken Mozarts ermöglichten.

Der Besuch machte uns noch einmal bewusst, welch außergewöhnliche Bedeutung Mozart für Salzburg hat. Seine Spuren sind in der Stadt überall zu finden, und der Besuch seines Geburtshauses ließ seine Geschichte für uns besonders greifbar werden.

Nach einer individuellen Mittagspause stand am Nachmittag eine weitere Stadtführung auf unserem Programm. Dieses Mal ging es auf die etwas weniger bekannte rechte Seite der Salzburger Altstadt. Unsere Stadtführerin Carolin nahm uns mit zu Orten, die abseits der großen Touristenströme liegen, aber trotzdem eine interessante und bewegte Geschichte erzählen.

Unser Weg führte zunächst zum Sebastianfriedhof. Der historische Friedhof strahlt eine ganz besondere, fast schon stille und geheimnisvolle Atmosphäre aus. Wir besichtigten auch die Gabrielskapelle und erfuhren dabei viel über die Geschichte dieses besonderen Ortes.

Anschließend spazierten wir durch die Linzergasse. Die historische Straße mit ihren Geschäften, alten Häusern und kleinen Gassen vermittelte uns einen ganz anderen Eindruck von Salzburg. Unsere Stadtführerin erzählte uns viel über die Entwicklung dieses Stadtteils und machte uns auf zahlreiche Details aufmerksam, die man bei einem Spaziergang allein wahrscheinlich leicht übersehen hätte.

Am Abend wartete noch ein besonderer Höhepunkt auf uns: ein Konzert im Schloss Mirabell. Im historischen Marmorsaal des Schlosses erlebten wir ein Konzert mit Werken von Mozart und Haydn.

Schon allein der Marmorsaal war für uns ein Erlebnis. Der prachtvolle barocke Raum gehört zu den schönsten historischen Konzertsälen Salzburgs. Besonders faszinierend fanden wir den Gedanken, dass bereits die Familie Mozart hier für die Salzburger Erzbischöfe musiziert hatte. Dadurch bekam das Konzert für uns eine ganz besondere Atmosphäre.

Die Musiker präsentierten die Werke von Mozart und Haydn mit großer Lebendigkeit und einem sehr schönen Zusammenspiel. Wir konnten die Musik in dieser beeindruckenden historischen Umgebung ganz auf uns wirken lassen. Nach einer kurzen Pause wurde das Konzert fortgesetzt, und die Zeit verging viel zu schnell.

09.09.2026 Salzburg zwischen Musikgeschichte, Festspiel und Genuss

Auch an diesem Morgen machten wir uns nach dem Frühstück zu Fuß auf den Weg zu unserem ersten Programmpunkt: dem DomQuartier Salzburg. Schon der Weg durch die Altstadt war angenehm, und wir konnten dabei noch einmal die besondere Atmosphäre Salzburgs genießen.

Am Vormittag erwartete uns eine Führung durch das DomQuartier. Dabei tauchten wir tief in die Musikgeschichte Salzburgs ein. Besonders faszinierend war für uns, dass wir uns dabei an Originalschauplätzen bewegten, an denen bereits vor mehreren Jahrhunderten Musik gemacht wurde.

Das DomQuartier verbindet die Prunkräume der ehemaligen fürsterzbischöflichen Residenz mit dem Bereich des Salzburger Doms und weiteren historischen Räumlichkeiten. Hier wirkten bedeutende Musiker und Komponisten, darunter Georg Muffat, Michael Haydn und natürlich Wolfgang Amadeus Mozart und sein Vater Leopold.

Während der Führung wurde uns deutlich, welche wichtige Rolle Musik im Leben der Salzburger Erzbischöfe spielte. Die Musiker, die damals am Hof beschäftigt waren, komponierten nicht nur für diese Räumlichkeiten, sondern führten ihre Werke hier auch selbst auf. Besonders schön fanden wir, dass unsere Führung im obersten Stockwerk des Domes zu Ende war. So konnten wir von weit oben die ganze Pracht des herrlichen Bauwerkes bewundern und die kunstvollen Deckenmalereien anschauen.

Nach diesem musikalisch und historisch sehr interessanten Vormittag machten wir eine individuelle Mittagspause in Salzburg. Anschließend stand bereits der nächste besondere Programmpunkt auf unserem Tagesplan: eine Führung durch die Salzburger Festspielhäuser.

Wir trafen uns am Großen Festspielhaus und bekamen bei der Führung interessante Einblicke in die Welt der Salzburger Festspiele. Die Festspielhäuser sind eng mit der kulturellen Geschichte der Stadt verbunden und gehören zu den bedeutendsten Veranstaltungsorten für klassische Musik und Theater.

Während des Rundgangs konnten wir Bereiche kennenlernen, die man als Besucher einer Veranstaltung normalerweise nicht zu sehen bekommt. Dabei wurde uns auch deutlich, welcher Aufwand hinter den großen Aufführungen steckt und welche Bedeutung die Festspielhäuser für das kulturelle Leben Salzburgs haben.

Nach der Führung hatten wir den restlichen Nachmittag und den frühen Abend zur freien Verfügung. Wir nutzten die Zeit, um noch einmal ganz in Ruhe durch die Salzburger Altstadt zu bummeln. Dabei entdeckten wir kleine traditionelle Geschäfte und ließen uns einfach ein wenig durch die Gassen treiben.

Besonders schön war es, die vielen alten Handwerksbetriebe rund um die Getreidegasse zu entdecken. Salzburg hat sich an vielen Stellen seinen traditionellen Charakter bewahrt, und gerade die kleinen Geschäfte und Werkstätten machten den Spaziergang zu einem besonderen Erlebnis.

Am Abend machten wir uns schließlich auf den Weg zu unserem letzten Programmpunkt des Tages. Zum Abschluss erwartete uns noch ein gemeinsames Abendessen im Imlauer Sky Restaurant.

Das Restaurant bot einen schönen Rahmen, um den ereignisreichen Tag ausklingen zu lassen. Bei einem dreigängigen Abendessen konnten wir die vielen Eindrücke noch einmal Revue passieren lassen.

Mit dem Abendessen über den Dächern der Stadt fand dieser Tag und auch diese kurze Reise nach Salzburg einen besonders schönen Abschluss.

10.09.2026 Abreise

Heute heißt es schon wieder Koffer packen. Wir werden die Erinnerungen und schönen Eindrücke noch lange in unserem Gedächtnis behalten.


Fünf wunderschöne Tage in Salzburg liegen hinter uns – voller besonderer Eindrücke, gemeinsamer Erlebnisse und unvergesslicher Momente. Wir haben viel gesehen, Neues entdeckt, miteinander gelacht und die besondere Atmosphäre dieser schönen Stadt genossen.

Nun heißt es Abschied nehmen von Salzburg, aber die vielen schönen Erinnerungen und Erlebnisse nehmen wir mit nach Hause. Eine Reise, die uns sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Vielen Dank für diese schöne gemeinsame Zeit – und vielleicht heißt es schon bald wieder: Auf nach Salzburg!


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