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Einzigartige Bergbahnen und wunderbares Alpenpanorama

Reisebericht: 13.07. – 21.07.2026

Spektakuläre Bahnfahrten
von der steilsten Seilbahn der Welt über die älteste Zahnradbahn bis zur einzigartigen Cabrio-Seilbahn

Gerd Müller

Ein Reisebericht von
Gerd Müller

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Montag 13.07.2026 Anreise von Dresden bis Interlaken

Mit sieben Reisegästen starteten wir 6.00 Uhr ab Dresden. An der Raststätte im Vogtland erfolgte der Fahrerwechsel, unser Anfahrer Axel konnte den Bus an Cordula übergeben, welche uns nun die weitere Reise chauffieren wird. In Leupoldsgrün im Fränkischen wollten wir auf dem Autobahnparkplatz zwei weitere Gäste aufnehmen, doch dieser Treffpunkt war wegen Fahrbahnmarkierungen ab heute früh gesperrt. Nach ein paar Telefonaten konnten wir die Gäste in Münchberg Nord unproblematisch aufnehmen. Jetzt waren wir vollständig. Entlang der Strecke passierten wir Bayreuth und Nürnberg und machten noch eine größere Pause auf der A9 an der Raststätte Illertal-West. Unser letzter Halt in Deutschland war Lindau am Bodensee, der Tank musste ja auch für die kommenden Tage aufgefüllt werden. Weiter ging es durch den Pfändertunnel über den Rhein in die Schweiz hinein. Entlang der Grenze zum Fürstentum Lichtenstein geht es weiter am Walensee + Zürichsee vorbei über den Hirzelpass am Zuger See nach Luzern. Wir fahren weiter am Sarnersee + Lungernersee entlang und danach über den 1008 m hohen Brüningpass am Brienzer See nach Interlaken. Wir erreichen nach langer Fahrtstrecke gegen 18.15 Uhr unser Hotel Carlton Europe. Da wir uns dort zuvor angemeldet haben, werden wir bereits erwartet und es gibt einen kleinen Willkommenstrunk. Nun geht es erstmal in die Zimmer zum Koffer auspacken. Beim köstlichen Abendessen lernen wir die weiteren vier Mitreisenden kennen, welche schon seit 03.07. auf der großen Schweiz-Rundreise einzigartige Gipfelerlebnisse genießen konnten.

Dienstag 14.07.2026 Ausflug zum Niesen und Blausee

Alle Gäste haben sich von der langen Fahrt erholt und können wie auch die weiteren Tage ein sehr gutes Frühstücksbuffet genießen. Nach einer kurzen Fahrzeit erreichen wir Mülenen im Kandertal. Unser Bus verblieb am Bahnhofsgebäude und wir hatten nur paar Meter zu laufen zur Talstation der Niesenbahn. Wir konnten bereits eine Bahn eher mit der 1910 eingeweihten Standseilbahn auf den Niesen (dieser wird wegen seiner imposanten Form auch oft als Schweizer Pyramide bezeichnet) hinauf fahren. Auf einer Fahrtstrecke von 3506m überwindet diese Bahn einen Höhenunterschied von immerhin 1669 Höhenmetern. Entlang der Fahrtstrecke befindet sich eine Treppe mit 11.674 Stufen- die längste Treppe der Welt. Sie wird nur einmal im Jahr im Juni für einen Treppenlauf für Sportler aus aller Welt freigegeben. Wir aber konnten zum Glück mit der Bahn hinauf fahren.
Bei bestem Wetter konnten wir den Rundumblick auf die Bergwelt der Berner Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau und die Seen des Berner Oberlandes genießen.
Einige Reisegäste sind in der Freizeit bis zur Mittelstation gelaufen. Im Anschluss nach der Talfahrt mit der Niesenbahn ging es mit dem Bus weiter zum Naturpark Blausee, einem Kleinod der Alpen. Diese märchenhafte Landschaft dort ist nach einem Felssturz vor ca. 15.000 Jahren entstanden. Wir konnten mit einem Ruderboot eine Runde auf dem glasklarem Wasser mitfahren und dabei die Blausee Saga erfahren bzw. auch noch einen kleinen Rundgang um den See machen. Forellen sahen wir im Wasser, aber leider gab es keine zum Verkosten, nur in tiefgekühlter Form im Verkaufsshop. Danach ging es zum Hotel zurück, wir hatten Freizeit zum Ergründen der Stadt mit den vielen Touristen aus aller Welt. Das Wetter war hervorragend, wir konnten wir auf der Terrasse das Abendessen genießen.

Mittwoch 15.07.2026 Ausflug nach Grindelwald und den First

Heute war unser Ziel der bekannte und von vielen Touristen besuchte Urlaubsort. Im Winter sind hier Skifahrer und im Sommer ist Grindelwald ein beliebter Wanderort. Von hier aus geht es für viele vom Basislager hinauf auf die berühmte Eiger-Nordwand, welche erstmals 1938 erfolgreich bestiegen wurde. Über die Zwischenstationen (wir können sitzenbleiben) Bort und Schreckfeld geht es mit Sechsergondelbahnen hinauf auf den 2168m hohen First. In der Freizeit haben wir von der Terrasse einen wunderbaren Ausblick auf die Berner Alpen. Einige Gäste nutzten die Freizeit und liefen zum höhergelegenen Bachalpsee und sprangen sogar hinein. Fast alle unserer Reisgäste nutzten den `First Cliff Walk`, den spektakulären Klippen-Rundweg, welcher über eine Hängebrücke, einen Felspfad und einen Aussichtssteg führt , dieser ragt weit über den Abgrund. Von hier aus hat man einen tollen Ausblick ins Lauterbrunnental, wo es zahlreiche Wasserfälle, wie den Bachlägerwasserfall und einen Blick zur Moorlandschaft Bachalpsee gibt. Für Abenteuerlustige gibt es hier viele Möglichkeiten: man kann den Firstflieger nutzen (eine ca. 800 Meter lange Seilrutsche mit bis zu 84 Km/h) einen First Glider oder mit geländegängigen Dreirädern bzw. mit Stehrollern ins Tal fahren. Nach der Talfahrt trafen wir uns unten wieder und liefen gemeinsam zum etwas außerhalb geparkten Bus. Nach der Rückkehr war Freizeit zum Bummeln und danach gemeinsames Abendessen.

Donnerstag 16.07.2026 fakultativer Ausflug zum Schilthorn

Cordula, unsere Busfahrerin brachte uns ins Lauterbrunnental nach Stechelberg. Die steilste Seilbahn der Welt, welche erst seit 2024 in Betrieb ist, brachte uns über 775 Höhenmeter bei einer maximalen Steigung von 159,4% hinauf nach Mürren. Von dort aus ging es weiter mit einer anderen Großkabinenbahn , der ebenfalls erst 2025 eröffneten Funifor-Luftseilbahn weiter steil hinauf nach Birg. Dort legten wir eine Pause ein, um den Ausblick von der großzügigen Terrasse zu haben. Einige Gäste begaben sich auf den atemberaubenden Felsensteg, den Sky- u. Thrill-Walk`, welcher sich an den senkrechten Felsen entlang schlängelt. Dort gibt es eine Plattform mit Glasboden, ein Seilrost sowie ein Kriechtunnel über dem Abgrund. Nun aber weiter mit der letzten Großkabinenbahn aufs 2970 m hohe Schilthorn. Wir konnten von der Aussichtsplattform bei sehr schönem Wetter das 360-Grad-Panorama genießen und mit etwas Phantasie und Fernglas sogar bis zum Mont Blanc schauen. Das Mittagessen gab es für uns im Drehrestaurant `Piz Gloria`, welches sich langsam um die die eigene Achse dreht und immer wieder neue Ausblicke gewährt. Das Schilthorn und das Restaurant war Schauplatz des legendären James-Bond-Filmes `Im Geheimdienst Ihrer Majestät` mit George Lanzenby. Davon konnten wir uns im Anschluss im `Walk of Fame`überzeugen. Hier hinterließen die Mitwirkenden ihre Spuren und originalgetreue Requisiten. Man kann sich in den Bob oder in den Hubschrauber setzen oder auch im Kino die spektakulären Szenen zum Film mit dem Bösewicht Blofeld anschauen. Die Talfahrt unterbrachen wir im autofreien Mürren (1638m) und bummelten durch den schönen Ort. Nach der Rückkehr ins Tal fuhren wir in unser Hotel zurück. Es gab Freizeit für uns und Gelegenheit zum letzten Bummel durch Interlaken und zum Koffer packen. Heute gab es zum Abendessen das langersehnte Schweizer Käse-Fondue, welches wir für ja so vereinbart hatten. Dies ist ein warmes Gericht aus geschmolzenem Käse der Region. Es wird in einem speziellen gußeisernem Topf serviert und wird auf einem Tischbrenner warm gehalten. Mit einer Fonduegabel spießt man sich das Weißbrot auf und tunkt es in den heißen Käse. Es war sehr lecker und hat allen sehr gut gemundet.

Freitag 17.07.2026 Freilichtmuseum Ballenberg und Fahrt nach Flüeli–Ranft

Koffer verladen undanschließend Fahrt nach Ballenberg ins Freilichtmuseum.
Hier wurden über 100 originale jahrhundertealte historische Gebäude aus der gesamten Schweiz zusammengetragen und wieder aufgebaut. Sehr anschaulich wird das Leben vergangener Zeiten und alte Handwerkstechniken in den verschiedenen Höfen und Häusern dargestellt. Wir kamen pünktlich und hatten eine sehr informative Führung durch das großzügige Gelände. Mittagessen gab es danach im Wirtshaus `Alter Bär. Hier gab es ein traditionelles Gericht der Bergbauernküche: Blattsalat mit Älplermagronen= Makkaroni-Chips und Kartoffelstückchen werden gemeinsam gekocht und mit einer deftigen Soße aus Sahne und Käse vermengt- hat prima geschmeckt. Nach dem Mittagessen konnten wir individuell das Gelände erkunden und trafen uns am Eingang Ost wieder ein, um gemeinsam mit der kostenlosen Ballenberg-Bahn durch das riesige Gelände zurück zu fahren. Danach fuhren wir über den Brüninpass weiter in unser Hotel Flüematte in Flüeli Ranft. 16.00 Uhr trafen wir dort ein und konnten unser Quartier für die nächsten Tage beziehen. Nach der Großstadt Interlaken waren wir hier in einem ruhigen Fleckchen in wunderbarer Lage angekommen. Unser Hotel ist nun ein 3-Sterne-Hotel -einfach, aber mit allem notwendigem Komfort. Es wird sehr gern von Pilgerern aufgesucht, welche in diesen Pilgerort kommen. In diesem Ort lebte und wirkte im 15. Jahrhundert Bruder Klaus (Niklaus von Flüe), der als Schweizer Nationalheiliger gilt. Hier ist sein Geburts- und Sterbeort. Der Legende nach verließ er den Ort 1647, nachdem sein ältester Sohn (er hatte 10 Kinder) bereits 20 Jahre alt war und die Familie bereits als Bauer ernähren konnte, mit Einverständnis seiner Frau die Familie, um Einsiedler zu werden. Er pilgerte zunächst Richtung Hochrhein, erlebte der Legende nach im Windental eine Vision, kehrte um und ließ sich in der Ranftschlucht, nur wenige Minuten von seinem Haus als Einsiedler nieder. Er soll fast zwanzig Jahre lang ohne reale Nahrung und Getränke gelebt haben. Klaus besaß eine immense moralische und spirituelle Autorität und nahm von seiner Einsiedelei aus massiven Einfluss auf die Innen- und Außenpolitik der Schweiz und rettete so 1481 die noch junge Eidgenossenschaft vor einem Bürgerkrieg (Stanser Vorkommnis). Reisen vermied er als Eremit, nutzte aber dafür Mittelsmänner, welche seine Botschaften weitertrugen. Er konnte zwar selbst nicht lesen oder schreiben, diktierte aber Vertrauten seine Visionen. Wir hatten Freizeit und konnten den Pilgerort mit Oberer + Unterer Ranftkapelle + Einsiedlerzelle erkunden. 18.30 Uhr war Abendessen mit einem 3-Gänge-Menue.Es war lecker und es gab wie in den Folgetagen Nachschlag bei der Hauptspeise (welche immer sehr sehr gut schmeckten) für die ganz Hungrigen.

Samstag 18.07.2026 Ausflug nach Stoos/ Fronalpstock + Schwyz

Nach dem Frühstück ging es 8.30 Uhr nach Schwyz zur Talstation der Stoosbahn. Mit der neuen, steilsten Bergbahn der Welt ging es hinauf zum Bergdorf Stoos auf 1300m Höhe. Seit 2017 in Betrieb, überwindet sie mit 110% = 47,7 Grad Steigung den Höhenunterschied. Weltrekord! Dank dem automatischen Niveauausgleich stehen die einzelnen Kabinen immer waagerecht- diese futuristische Bahn ist wirklich einmalig. Leider hatten wir, nachdem wir oben ausstiegen zum ersten Mal während unserer Reise Regen, aber ganz schön heftig. Also legten wir eine Pause ein und spazierten eine Weile später zu den wenige Minuten entfernten 4er-Sesselliften, welche uns auf den Stoos in 1922m Höhe hinaufbrachten. Oben gab es einen imposanten Aussichtspunkt, von dem man einen Zehn-Seen-Blick hat und zum Rütli am Urnersee- hier ist der sagenumwobene Gründungsort der Schweiz. Wir liefen den kleinen Panorama-Spazierweg an Kühen vorbei und genossen den die Natur. Leider war das Wetter gerade nicht so schön, es zog Gewitter auf und wir stellten uns am Gipfelrestaurant unter. Die Sessellifte fuhren aus Sicherheitsgründen nicht, so dass wir ca. 30 Minuten dort verblieben-kein Problem. Nach dem Gewitter ging es mit dem Lift wieder hinunter und ich telefonierte Cordula wieder zur Einstiegsstelle für unsere Reisegäste. Das Zusammenarbeit zwischen uns Beiden die ganze Reise über wunderbar geklappt, wir ergänzten uns reibungslos. Wir fuhren nach Schwyz, um den Ort zu erkunden. Besonders ansehenswert ist in Schwyz das denkmalgeschützte Parlaments- u. Gerichtsgebäude, welches mit historischer Fassadenmalerei ins Auge sticht. Aber auch das Kirchenareal St. Martin sowie das Kapuzinerkloster und das Bundesbriefmuseum (hier liegt die Gründungsurkunde der Schweiz von 1291) konnte in der Freizeit erkundet werden. Weiter ging es nach Sachseln, wo wir natürlich in die Pfarr-u. Wallfahrtskirche mussten, denn hier liegen die Gebeine des Bruders Klaus. Danach fuhren wir ins Hotel zurück und es gab unser Abendessen.

Sonntag 19.07.2026 Standseilbahn Stanserhorn und Cabrio–Seilbahn zum Stanserhorn + Luzern

Heute ging es mit unserem Bus zur Talstation der nostalgischen Standseilbahn, welche bereits seit 1893 in Betrieb ist. Wir fuhren von Talhöhe 450m in 10 Minuten nach Kälti auf 710m Höhe hinauf. Dort stiegen wir in die moderne Cabrio-Seilbahn um, welche in weiteren 10 Minuten den Gipfel auf 1900m Höhe erreicht.
Viele unserer Gäste nutzen natürlich die offene Plattform oben auf der Gondel. Diese doppelstöckige Pendelbahn ist seit 2012 in Betrieb, eine absolute Weltneuheit mit faszinierender Technik (seitliche Tragseile und ein hydraulischer Gewichtsausgleich sorgen für eine stabile Fahrt ohne störende Seile). Oben erwartete uns bereits ein Ranger zur Führung auf dem gut angelegten Gipfelweg und erläuterte uns vieles zur Fauna und Flora der Alpen sowie zur umliegenden Bergwelt. Ein weiterer Höhepunkt war natürlich der Murmeltierpark. Hier konnten wir die possierlichen und geselligen Tiere aus nächster Nähe bei ihren ausgelassenen Spielen beobachten. Vom Berg aus konnten wir die einmalige Sicht auf das Alpenpanorama mit Eiger, Mönch und Jungfrau genießen sowie im Drehrestaurant (ein Rondorama- ein Drehteller dreht einen Teil des Bodens in 43 Minuten einmal um die eigene Achse) einkehren. Nach der Talfahrt ging es weiter nach Luzern. Cordula konnte uns unweit des Stadtzentrums am Inselquai aussteigen lassen. Wir hatten es also nicht weit bis zur berühmten Kapellbrücke (bekannte Holzbrücke aus dem 14. Jahrhundert mit den dreieckigen Gemälden aus dem 17. Jahrhundert unter dem Dach) mit dem großen Wasserturm und in die sehr schöne Altstadt mit Jesuitenkirche, Fritschibrunnen (Zentrum der Luzerner Fasnacht), Mühlenplatz, Rathaussteg usw. Nach knapp zwei Stunden individueller Freizeit holte uns unser Bus wieder ab und es ging zurück ins Hotel und zum Abendessen.

Montag 20.07.2026 fakultativer Ausflug Schiff Vierwaldstätter See + Zahnradbahn auf die Rigi

Heute war schon 8.00Uhr Abfahrt vom Hotel, denn wir mussten zeitig an der Schiffsanlegestelle Pier 1 sein. Das war auch gut so, denn so wie wir ankamen, durften wir aufs Schiff und diese war richtig voll. Das Wetter war gut und wir konnten alle draußen sitzen. Unser Dampfer, die Uri- ist der älteste aktive Schaufelraddampfer der Schweiz- stammt von 1901. Unsere Fahrzeit war eine knappe Stunde. Gemütlich ging es auf dem Vierwaldstätter See entlang bis nach Vitznau. Unterwegs hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf die phantastische Landschaft. Heute war sogar der Pilatus richtig zu sehen. Direkt gegenüber der Ausstiegsstelle wartete bereits unsere Bahn, die historische Rigibahn auf uns. Perfekt, für uns war reserviert und so konnten wir die älteste Zahnradbahn der Welt im wahrsten Sinne des Wortes in vollen Zügen genießen. Ganz gemächlich windet sich der Zug durch Wälder und Wiesen auf die Rigi in 1800m Höhe. Von gibt es einen wunderbaren Blick auf die Zentralschweizerseen und die Berge der Berner Alpen. Zu Füßen liegen der Vierwaldstätter See und der Zugersee. Leider zog es etwas zu, die Wolken ließen uns immer wieder nur Lücken für faszinierende Ausblicke zu. Also ging es weiter in den Lokschuppen 7- hier steht die weltweit einzig fahrbare Zahnraddampflok mit stehendem Kessel aus dem Jahr 1873. Nach den vielen Eindrücken ging es mit modernen Gelenktriebwagen über Zwischenhalte wie Rigi-Staffelhöhe (bis hierher waren einige Gäste unserer Gruppe über einen sehr schönen Blumenpfad mit enormer botanischer Vielfalt gelaufen) im sehr vollen Zug wieder hinunter. Unser Bus holte uns wieder ab und wir fuhren nach Küßnacht. Hier machten wir einen Stopp an der berühmten `Hohlen Gasse`. Der Historie nach soll hier Wilhelm Tell den Landvogt Gessler erschossen haben. Also hinauf zur Tellskapelle und anschließend unten zum modernen Informationspavillon. Einen vorletzten Halt gab es noch an der Astrid-Kapelle direkt am Vierwaldstätter See. Diese Gedenkstätte erinnert an den tragischen Verkehrsunfall der belgischen Königin Astrid, die dort 1935 bei einem Autounfall verstarb. Der allerletzte Halt war in Sachseln am Einkaufsmarkt Denner, um paar schöne Dinge wie Schweizer Käse oder Schokolade für zu Hause zu kaufen. Nach der Ankunft im Hotel war etwas Zeit, um die Koffer für die Heimreise zu packen. Es gab noch einmal ein leckeres Abendessen: Bouillon mit Flädli, als Hauptspeise Schweinskarrebraten mit Rotweinsauce+ Kartoffelstock+ Rosenkohl mit Zwiebeln sowie als Dessert Haselnusseis mit Rahm. Danach saßen wir alle noch einmal zusammen, um den Urlaub Revue passieren zu lassen. Ich hatte ein Urlaubsquiz vorbereitet mit Fragen und kleinen Preisen für alle Reisegäste. Das war nochmal ein schöner Abschluss, es hat allen Spaß gemacht.

Dienstag 21.07.2026 Heimreise

Alle Koffer sind im Bus, nun ging es pünktlich 8.00 Uhr auf die Heimreise. Über den Brüningpass, über Luzern und den Hirzelpass dieselbe Strecke wie auf der Hinfahrt entlang bis zur Autobahnraststätte Buchs mit direktem Blick hinüber zum Schloss Vaduz im Fürstentum Lichtenstein. Nach einem Tankstopp in Lindau zurück in Deutschland geht es weiter Richtung Heimat. In Münchberg Nord verabschiedeten wir unsere ersten Reisegäste.
In Chemnitz verließ uns unsere Busfahrerin Cordula, welche uns die ganzen Tage über kompetent, sicher und freundlich chauffiert hatte- dafür hier nochmal ein großer Dank. Weiter brachte uns Busfahrer Axel, welcher uns schon hinzu auf den ersten Kilometern begleitet hatte. Wir erreichten Dresden und einige Gäste blieben noch bis Bautzen im Bus.

Es war eine wunderschöne Reise mit imposanten Bergen, Bahnen und vielen phantastischen Eindrücken.
Vielen lieben Dank meinen Reisegästen für das harmonische und gute Miteinander. Vielleicht sieht man sich auf einer anderen künftigen Reise ja mal wieder.

Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles erdenklich Gute und bleiben Sie vor allen Dingen gesund.


Diese Reise mit den außergewöhnlichen Bergbahnen muß man erlebt haben.
Dazu dieses phantastischen Alpenpanorama und die herrliche Natur.
Wir durften einen Einblick in die Geschichte der Schweiz nehmen und historische Gebäude sowie alte Handwerkstechniken kennenlernen.
Auf eine Wiederkehr, denn es gibt noch viele andere historische und einzigartige Bergbahnen, Berge, Panoramen, Kantone und Städte...


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