Bahnerlebnis Schweiz – Glacier – und Bernina–Express
Reisebericht: 02.07. – 11.07.2026
Die Schweiz ist eines der bekanntsten Urlaubsländer der Welt. Geprägt durch Gegensätze, reiche Landschaftsbilder, durch die Alpen, viele Täler und Gebirgszüge. Sie sind dabei !
Ein Reisebericht von
Gisela Hohlfeld
Donnerstag, 02.07.2026 Anreise nach Davos in der Schweiz
Am frühen Morgen starteten wir in Dresden gemeinsam mit Gästen für eine Tiroler Urlaubswoche bis zum Rasthof Nürnberg, Hier übergeben wir die Tirolreisegäste zur Weiterfahrt und nach der Pause geht es für uns an Ulm, Bregenz und Landquart nach Davos. Am zeitigen Abend erreichten wir das Hotel Hilton in Davos .
Davos ist bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts dank seiner klimatischen Vorzüge ein führender Sommer- und Winterkurort. Bekannt wurde Davos zunächst durch den Arzt Alexander Spengler als Kurort für Lungenkranke. In der Folge entstanden zahlreiche Sanatorien, wie das Privatsanatorium Schatzalp, und eine Vielzahl von Freizeitangeboten mit Wanderwegen,Tanzveranstaltungen, Theater- und Konzertaufführungen. In seinem berühmten Roman "Der Zauberberg" gibt Thomas Mann einen Einblick in das Leben des Kurortes Anfang des 20. Jahrhunderts. Bis heute bieten die Landschaft mit den Aussichtsbergen Jacobshorn, Parsenn, Schatzalp und Rinnerhorn, zahlreiche Bergbahnen und Freizeiteinrichtungen beste Bedingungen für einen angenehmen Aufenthalt sowohl im Sommer als auch im Winter. Davos ist ebenfalls Ausgangspunkt für Fahrten mit dem Bernina - Express und mit den Zügen der Rhätischen Bahn – wegen der roten Lackierung der Loks und Wagen auch liebevoll "Die kleine Rote" genannt.
Um 18.00 Uhr erwartete uns ein Abendessen als 3-Gang-Menü.
Freitag, 03.07.2026 Fahrt mit dem Bernina Express von Tirano nach Pontresina
Am heutigen Rundreisetag unternehmen wir die erste der beeindruckenden Zugfahrten in der Schweiz.
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus über den Flüela – Pass unser erster Fotostopp , ins Engadin - Kanton Graubünden. Es geht bergan zum nächsten Fotostopp mit Blick zum Morteratschgletscher, super Ausblicke und auch der Bernina-Express konnte bereits im Foto festgehalten werden, nächstes Ziel war der Berninapass. Auch hier wurde eine Pause eingelegt und die Bergwelt betrachtet. Unsere Fahrt führte uns zum Kreisviadukt nach Brusio, einmalig dieser Anblick und ins Puschlaver Tal mit dem See nach Tirano, in Italien.
Uns erwarteten beeindruckende Ausblicke auf die imposante Bahnstrecke, auf der wir am Nachmittag reisen. In dem kleinen Ort erwartete uns der Bernina-Express. Der Zug verlässt den Bahnhof auf einer Höhe von 425 Metern. Die Berninalinie ist die höchste Bahnverbindung, die offen – ohne Scheiteltunnel – über die Alpen führt. Die Bahnstrecke ist eine der größten technischen Meisterleistungen in der Geschichte des Bahnbaus. Schwindelerregende Brücken, Kehren und beeindruckende Streckenabschnitte mit herrlichen Aussichten in die Graubündner Bergwelt haben uns fasziniert. Höhepunkt war sicher die Passage des Kreisviaduktes bei Brusio.
Ein guter Haltepunkt der Bahn war bei Alp Grüm, Ausblicke ins Tal und auf die Gletscherwelt des Palü-Gipfels, dieser gehört bereits zur Berninagruppe . Der Zug überwindet den Berninapass bei 2.235 Metern und endet in Pontresina auf 1.800 Metern.
Bei Morteratsch, kurz vor Pontresina, hatten wir noch einmal beeindruckende Blicke auf den Morteratsch, einen der imposantesten Gletscher der Schweiz. Es waren beeindruckende Ausblicke auf der imposante Strecke.
Als schöne Erinnerung an diese Fahrt erhielt jeder Reisegast eine kleine Berninabahn mit Schokoladeninhalt.
Am Bahnhof Pontresina erwartete uns schon unser Reisebus . Wir fuhren wieder durch Graubünden, dem Engadin über den Flüelapass zurück nach Davos.
Diese Strecke hatten wir bereits am Morgen bereist.
18.00 Uhr erwartete uns ein gutes Abendessen als 3-Gang-Menü im Hilton Garden Inn Davos
Samstag, 04.07.2026 Ausflug ins Engadin über Zernez nach St. Moritz und zurück über den Julierpass und Tiefencastel ins Landwassertal
Wir fahren von Davos aus über den 2.383 Meter hohen
Flüelapass nach Zernez, Zuez und St. Moritz.
Der erste Aufenthalt wurde in Zuoz eingelegt – ein typisches Engadiner Dorf mit sehr schönen
Engadiner Herrenhäusern und einen Dorfplatz – hier ist auch nochmals ein tolles Ensemble der Engadiner Herrenhäuser. Den Abschluss bildete die Kirche mit den beeindruckenden Glasfenstern.
Wir fuhren weiter nach St. Moritz
Im bekannten Schweizer Wintersportort hatten wir die Möglichkeit, einen kleinen Bummel zu unternehmen. Der Ort besteht aus dem auf einer sonnigen Terrasse oberhalb des Sees liegenden stadtähnlichen Dorf und dem in der Talsohle liegenden Heilbad. Im oberen Teil befinden sich die mondänen Hotelpaläste, in denen sich jedes Jahr viele Prominente erholen.
Gemeinsam gingen wir durch die Unterführung am Bahnhof und den Bahnhofsvorplatz über die
Fußgängerbrücke ins Parkhaus zur Rolltreppe. Mit der Rolltreppen oder dem Schrägaufzug ging es nach St. Moritz Dorf. Hier erreichten wir nach kurzem die Fußgängerzone und das Ortszentrum.
Lassen wir uns vom einzigartigen Flair gefangen nehmen !
Nach diesem Bummel führte uns der Weg über den 2.284 Meter hohen Julierpass . Eine neue interessante Anlage war für uns der Blickfang, ein Zelt für Theaterveranstaltungen. Mit der Abfahrt vom Pass erreichten wir ebenfalls ein neues Bauwerk, den „ Weißen Turm “ , der an die Zuckerbäcker erinnern soll.
Nach Tiefencastel war der Abzweig nach Filisur. Wir unternahmen noch einen Abstecher zum Parkplatz am Albulafluss. Ein kurzer Spaziergang zum Landwasserviadukt, angekommen und die Aussicht war grandios, die Räthische Bahn fuhr gerade über das Viadukt , Fotoaufnahmen gelangen damit sehr gut. Es war noch ein besonderer Abschluss für den heutigen Tages. Durch das landschaftlich schöne Landwassertal erreichten wir 17.30 Uhr das Hotel Hilton in Davos.
18.30 Uhr trafen wir uns zum Abendessen als 3-Gang-Menü.
Sonntag, 05.07.2026 Freizeit in Davos
Heute genießen wir den Aufenthalt in Davos.
Zahlreiche Bergbahnen befinden sich in und um Davos, ebenso markierte Wanderwege. Davos und seine Umgebung sind ein Eldorado für Wanderfreunde. Mit der Gästekarte hatten wir teilweise freie Fahrt auf dem Streckennetz der Rhätischen Bahn. Viele Bergbahnen bieten die Möglichkeit, auf einen der umliegenden Berge zu fahren.
Vorschläge gab es genug :
All diese Berge erreichten wir bequem mit Bergbahnen.
1. die Schatzalp (1.861 Meter), diese Auffahrt nutzen die meisten Reiseteilnehmer, mit Besichtigung des Alpengartens bzw. einer Wanderung auf der Alp.
2. das Jakobshorn (2.590 Meter) Bahnauffahrt und Rundumblick - Wandermöglichkeit am Plateau
3. die Parsennbahn führte Sie bis auf das Weissfluhjoch in 2.844 Meter Höhe. Dies ist der schönste Aussichtspunkt und eröffnete ein einmaliges Panorama von der Silvretta bis zu den Berner Alpen und zum Berninamassiv.
Gegen 18.00 Uhr trafen wir uns wieder zum Abendessen.
Es wurden noch viele Gespräche geführt, Austausch und Wandererlebnisse von diesem Tag.
Es war ein wunderschöner Tag in Davos, leider heißt es morgen Abschied nehmen. Die nächste Bahnreise – Glacier-Express – erwartete uns.
Montag, 06.07.2026 Fahrt mit dem Glacier–Express von Filisur über Chur nach Zermatt
Heute steht ein weiterer Höhepunkt auf Ihrem Programm: Die Fahrt mit dem Glacier-Express.
Nach dem Frühstück bringt uns der Bus zum Bahnhof nach Filisur. Dort besteigen wir den Glacier-Express und fahren im Panoramawagen der 2. Klasse vorbei an Disentis, über den Oberalppass und vorbei an Andermatt nach Zermatt im Wallis. Ein überwältigendes Erlebnis bietet die Fahrt im "langsamsten Schnellzug der Welt". Zahlreiche Tunnel, Viadukte und Passüberquerungen stellen Meisterleistungen des Eisenbahnbaus dar. Auf steilen Streckenabschnitten helfen Zahnräder an den Loks und Wagen, sowie Zahnstangen zwischen den Gleisen beim Anstieg und auch beim Bremsen. So ist es möglich, dass auch steilste Abschnitte überwunden werden können. Die einzigartige Hochgebirgslandschaft mit faszinierenden Ausblicken in die Bergwelt und das Rhônetal mit seinen vielfältigen Landschaftsformationen haben uns begeistert - die Rheinschlucht, das Kloster Disentis, der Oberalppass . u.v.m. -.
Im Zug erhielt unser Gruppe eine Älpler-Tasche = Lunchbox inkl. einem Getränk.
Nach einer erlebnisreichen Bahnfahrt erreichen wir schließlich Zermatt.
Die Unterkunft war im Arca & Naco Aparthotel Zermatt. Unsere Koffer waren bereits im Hotel. Diese hatte unser Fahrer Marco bereits mit dem Taxitranfer hier hergebracht.
Das Abendessen nahmen wir in einem Restaurant in Zermatt ein, welches wir in wenigen Gehminuten erreichten.
Dienstag, 07.07.2026 Zermatt – Fahrt auf den Gornergrat
Nach einem guten Frühstück bummeln wir gemeinsam zur Bahnstation der Gornergratbahn. In wenigen Minuten hatten wir diese erreicht und bestiegen bereits 9.10 Uhr die Bahn. Am frühen morgen waren noch nicht zu viele Gäste an der Bahn.
In Zermatt beginnt die Strecke der höchstgelegenen Zahnradbahn Europas, der Gornergratbahn. In etwa 35 Minuten erreichten wir eine Höhe von 3.130 Metern und haben bei schönem Wetter einen herrlichen Blick auf das imposante Matterhorn. Es führt ein Lift ein Stück oberhalb der Bahnstation
zum Hotelgebäude. Alternativ konnte man auch den Weg hochlaufen. Es wird empfohlen in das Multimediakino zu gehen, am Gebäude die Aufschrift -Zoom - , es gibt 3 Räume, im ersten 3-D-Film über Jahreszeiten am Matterhorn, im zweiten Raum Periskope – so was Ähnliches wie interaktives Fernglas – im dritten Raum befinden sich Sessel, dort kann man mittels einer 3-D-Brille über das Matterhorn „fliegen“. Eine interessante Ausstellung.
Das Gornergratplateau oberhalb vom Restaurant ermöglichte uns einen Rundumblick über die Monte Rosa Gruppe, dem Breithorn, dem kleinen Matterhorn bis weit hinüber zum Weißhorn oder Rothorn . Auch die Gletscher lagen uns zu Füßen, diese gehen leider immer weiter zurück .
Jeder der Reisegäste konnten dann auch individuell nach Zermatt zurückfahren.
Wir haben uns aber verabredet – 13.25 Uhr gemeinsam eine Station bis zum Rotenboden zurück zufahren, ein Ausstieg dort ermöglichte uns über den Alpengarten hinunter zum Riffelsee zu wandern. Eine wunderbare Spiegelung des Matterhorns belohnte uns. Wir wanderten gemeinsam weiter mit wunderbaren Aussichten zur nächsten Bahnstation, dem Riffelberg.
Etwas freie Zeit verblieb noch für den Ort. Auf keinen Fall sollten wir es versäumen, durch das seit der Erstbesteigung des Matterhorns durch Edward Whymper bekannt gewordenen Zermatt zu bummeln. Moderne Hotels und wunderschöne alte Walliser Holzhäuser prägen das Bild des autofreien Ortes. Sehenswert sind die Bahnhofstraße, der Marktplatz mit dem Murmeltierbrunnen und der Friedhof, auf dem viele Bergsteiger, die am Matterhorn verunglückt sind, ihre letzte Ruhe fanden.
18.00 Uhr nahmen wir das Abendessen wieder im Restaurant Chalet Swis ein.
Mittwoch, 08.07.2026 Ausflug auf das Rothorn – Besuch des Matterhorn Museums und Raclette–Abend auf Furi
Nach einem guten, reichlichen Frühstück , spazierten wir gemeinsam zur Rothornbahn. Dort warteten wir noch auf eine zweite Reisegruppe von Eberhardt Travel, um gemeinsam die Auffahrt zu nutzen.
Die Auffahrt auf das Rothorn mit der Sunnegga-Bahn und der Seilbahn . Die
unterirdische Standseilbahn brachte uns auf Sunnegga. Uns bietet sich ein
traumhafter Ausblick auf das Matterhorn und die anderen Berge rund um Zermatt. Mit einer
Gondelumlaufbahn und einer Kabinenseilbahn erreichen Sie das Rothorn auf 3.104 Metern.Bei jeder Staion legten wir erst einmal eine kurze Pause ein, um uns von der Schönheit der Berge begeistern zu lassen . Das Wetter war hervorragend. Ein Ausblick jagte den Anderen. Wir genießen das einzigartige Panorama.
Es konnte somit wieder jeder Reisegast für sich entscheiden, Bahnfahrt retour oder Abstieg zu Fuß über den Blumenweg, für diese Alternative entschieden sich ebenfalls vier Reisegäste .
Am Nachmittag besuchten wir das Matterhorn-Museum. Wir bestaunten viele interessante Episoden aus der Geschichte des weltberühmten Bergsteigerortes und des Bergsteigens in Zermatt. Ebenso verblieb noch Zeit wieder durch den Ort zu bummeln.
Besonders interessant ist der alte Ortskern mit seinen wettergegerbten Holzhäusern und den Speichern mit Mäuseplatten. Die Speicherhäuschen stehen auf runden Steinplatten, damit die Mäuse nicht an die Vorräte kamen.
Am frühen Abend nutzen wir die Grüne Buslinie in Zermatt, um vom Hotel zur Talstation des Matterhorn glacier Express zu gelangen und fahren mit der Gondelbahn auf Furri.
Im urigen Bergrestaurant erwartet uns das Abendessen mit einer typischen Schweizer Spezialität, dem Raclette.
Ein Racletteabend auf Furi !
Im Bergrestaurant Furi wird ein Aperó, Vorspeisenteller, Raclette und Fruchtsalat gereicht.
Das Essen wird durch Folklore-Musik von zwei Handörgeli-Spielern begleitet.
21.00 Uhr beginnt extra für unsere Reisegruppe die Talfahrt nach Zermatt,mit der Pendelbahn als Sonderfahrt und Spaziergang bzw. für den bestellten Taxitransfer erreichen wir das Hotel. Ein gelungener und abwechslungsreicher Tag geht zu Ende !
Donnerstag, 09.07.2026 Freizeit in Zermatt – Ausflug auf das Kleine Matterhorn
Nach einem gemeinsamen guten Frühstück konnte man diesen Tag selbst gestalten.
Der Tag steht einigen Reiseteilnehmern zur freien Verfügung.
Vielleicht nutzten Sie die vielfältigen Wandermöglichkeiten rundum Zermatt. Ein gut ausgebautes Wanderwegenetz bietet Routen in allen Schwierigkeitsgraden. Leichte
Spaziergänge in Zermatt oder anspruchsvollere Wanderungen zu den Gipfeln rund um den Ort laden ein.
Auch heute lud die Seilbahnfahrt mit der anderen Reisegruppe zum Ausflug auf das Kleine Matterhorn ein.Wir nutzen wieder die grüne Buslinie zur Talstation. Die Seilbahn brachte uns auf 3.883 Meter Höhe. Von hier hatten Sie einen fantastischen Blick zum Matterhorn und die umliegenden Berge. Sie konnten die Bergsteiger beim Aufstieg zum Breithorn beobachten und Ihre Blicke bis nach Italien schweifen lassen . Es war erforderlich unbedingt warme Kleidung, feste schneetaugliche Schuhe anzuziehen und genügend Wasser zu trinken. Das ist in der Höhe sehr wichtig.
Wir fuhren mit der Gondelbahn (8er-Umlaufbahn) nach Schwarzsee, weiter zur Station – Trockener Steg- und schließlich zur Bergstation Kleines Matterhorn.
Oben angekommen unternahmen wir als erstes den Aufstieg zur Aussichtsplattform , es waren noch wenig Gäste an dieser super Aussicht . Damit konnten wir einen ersten Rundumblick gut genießen und fotografieren, was aber nicht lange anhielt, viele Besucher kamen nach uns zur Aussicht.
Es wurden Informationen gegeben was alles anzuschauen war.
Ob im Restaurant - Cinema-Lounge, Aussichtspunkt, Gletschergrotte und Gletscher .
Ein besonderes Erlebnis in dieser Höhe zu stehen , das Wetter war einmalig schön und die Aussichten grandios. Es wird allen Teilnehmern lange in Erinnerung bleiben .
Selbst nur das zuschauen des Aufstieges zum Breithorn oder der Blick zum Gornergrat und Rothorn, was wir die Tage vorher schon besucht hatten.
Jeder Reisegast konnte selbst entscheiden, wann man zurückfährt. Ein lohnender Aus-und Umstieg
war die Station Schwarzsee, was auch genutzt wurde.
Alle Reiseteilnehmer trafen sich pünktlich 18 Uhr im Restaurant zum Abendessen. Zum Abschluß gab es noch ein leckeres Dessert mit Schweizer Fahne.
Freitag, 10.07.2026 Fahrt von Zermatt entlang des Vierwaldstätter Sees auf die Schwägalp am Fuße des Säntis
Nach dem Frühstück verlassen wir Zermatt , die Koffer wurden durch unseren Busfahrer Marco und Taxitransfer bereits nach Täsch zum Reisebus gebracht und verladen.
Wir spazierten zum Bahnhof und nahmen den Shuttlezug von Zermatt nach Täsch . Dort erwartet uns der Reisebus zur Weiterfahrt durch die beeindruckende Bergwelt der Schweiz und bietet uns neue Eindrücke.
Über das Mattertal, Rhonetal im Wallis, durch das Gebiet Goms geht es bis Oberwald entlang der Glacierstrecke. Von hier nehmen wir die Auffahrt nach Gletsch, der Kreuzungspunkt für die Passstraßen Grimsel – und Furka. Hier wurden mehrere Westernfilme gedreht, unter anderen einer mit Charles Bronson oder den Bond-Film „Goldfinger“ mit Sean Conny. Leider ist vom Rhonegletscher nichts zu sehen. Dieser ist in den letzten 20 Jahren immer weiter zurück geschmolzen .
Unser erster Stopp wird am Grimselpass, am Toten See eingelegt, dann geht es wieder kurvenreich bergab, an den Grimselstauseen vorbei ins Haslital, entlang der Aare,zum Bezirkshauptort Meiringen, bekannt durch Sherlock Homes - berühmter englischer Meisterdedektiv -, fahren wir zum Brünigpass (1.007 m). Danach sehen wir den Sarnersee und legen die Mittagspause ein. In Kürze erreichen wir den Vierwaldstätter See mit Luzern.
Der Vierwaldstättersee weist eine einzigartige landschaftliche Vielfalt auf. Umgeben ist der See
von imposanten Gipfeln wie Rigi, Pilatus und Stanserhorn. Diese sind durch interessante Bergbahnen erschlossen. Am Ufer des Sees befinden sich wunderschöne Urlaubsorte, die teilweise mediterranes Flair haben. Luzern mit der berühmten Kapellbrücke ist der Hauptort am Nordufer des Sees und bietet viele touristische Attraktionen wie die Altstadt mit wunderschönen Gassen und Plätzen.
Wir spazieren gemeinsam entlang vom See zur Kapellbrücke, diese überqueren wir mit vielen Information und erreichen den Kapellplatz mit dem Narren-Faschingsbrunnen. Weiter geht es über einige Plätze mit Rathaus, Zunfthaus, Wein-und Kornmarkt zum Mühlenplatz, zum Ausfluss des Vierwaldstättersees. Die Reuss ist der Abfluss und wird entsprechend geregelt. Über die Spreuerbrücke geht es am andere Ufer mit Ausblicken auf die alte Stadtmauer zurück, wir schauen noch in die Jesuittenkirche. Der Reisebus erwartet uns wieder am Inselsquai zur Weiterfahrt über den Zugersee ins Appenzeller Land.
Hier liegt direkt am Fuße des Säntis auf einer Alm in 1.283 Metern Höhe "Säntis – das
Hotel". Bei einem typischen Appenzeller Menü genießen wir den Abend in der einsamen Bergwelt.
Samstag, 11.07.2026 Rückreise von der Schwägalp
Nach dem gemütlichen Frühstück vom reichhaltigen Buffet blieb noch Zeit, in der kleinen
Alpschaukäserei auf der Schwägalp vorbeizuschauen.
Dieses wurde teilweise auch schon am Abend genutzt.
Koffer verstauen und Einstieg für die Rückreise.
Wir starten 9.30 Uhr von der Schwägalp und nehmen schöne Erinnerungen an diese Bergwelt im Gepäck mit nach Hause.
Mit kleiner Verzögerungen erreichten wir den ersten Ausstieg in Münchberg .
In Dresden verabschieden wir dann die letzten Reiseteilnehmer .
Es geht eine wunderschöne Reise mit Glacier – und Bernina Express, sowie vielen Bahnerlebnissen in der Schweiz zu Ende. Die Bergwelt hat sich von der schönsten Seite auf dieser Reise präsentiert.
Es blieben keine Wünsche offen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute – Gesundheit, Freude an der Aufarbeitung dieser wunderschönen gemeinsamen Reise.
Ihre Reiseleiterin
Gisela Hohlfeld
Europa
Asien
Orient
Nordamerika
Südamerika
Afrika
Ozeanien