Rundreise Schweiz – Jungfraujoch – Pilatus – Hoher Kasten
Reisebericht: 05.06. – 12.06.2026
Erleben Sie die Schweiz von ihrer schönsten Seite – spektakuläre Alpenpanoramen, das Berner Oberland, der Pilatus und das idyllische Appenzeller Land erwarten Sie...
Ein Reisebericht von
Katrin Deutschbein
1. Tag – Freitag, 05.06.2026: Anreise nach Interlaken (ab Dresden = 871 Bus–km)
Unsere Reise begann mit einer angenehmen und komfortablen Busfahrt ab Dresden. Voller Vorfreude auf die bevorstehenden Erlebnisse führte uns die Strecke zunächst vorbei an Nürnberg und weiter in Richtung Süden bis zum malerischen Bodensee. Schon unterwegs boten sich immer wieder reizvolle Ausblicke, die die Anreise zu einem besonderen Teil der Reise werden ließen. Vom Bodensee aus setzten wir unsere Fahrt in die Schweiz fort. Je näher wir den Alpen kamen, desto beeindruckender präsentierte sich die Landschaft. Majestätische Berggipfel, saftig grüne Wiesen und idyllische Dörfer begleiteten unseren Weg und sorgten für zahlreiche unvergessliche Eindrücke. Entlang des wunderschönen Vierwaldstättersees und vorbei an der charmanten Stadt Luzern führte unsere Route weiter über den landschaftlich reizvollen Brünigpass. Die abwechslungsreiche Natur und die herrlichen Panoramablicke machten diese Fahrt zu einem besonderen Erlebnis und steigerten die Vorfreude auf unser Reiseziel. Am Abend erreichten wir schließlich Interlaken, eingebettet zwischen imposanten Bergen und glitzernden Seen. Im stilvollen „Carlton Europe Vintage Erwachsenenhotel“ wurden wir herzlich empfangen. Die einladende Atmosphäre des Hauses, die liebevollen Details der Einrichtung und die ausgesprochene Freundlichkeit des Personals ließen uns sofort wohlfühlen. So klang der erste Reisetag in entspannter Stimmung aus und stimmte uns wunderbar auf die kommenden Tage voller neuer Entdeckungen und schöner Erlebnisse ein.
2. Tag – Samstag, 06.06.2026: Thun – Thunersee (67 Bus–km)
Nach einem guten Frühstück im Hotel begann ein erster erlebnisreicher Tag in der Schweiz. Obwohl sich der Himmel an diesem Morgen teilweise wolkenverhangen zeigte, blieb es angenehm und die Vorfreude auf den Ausflug war ungebrochen. Mit dem Bus machten wir uns am Vormittag auf den Weg in die malerische Stadt Thun. Während einer informativen Stadtführung lernten wir die schönsten Ecken und bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen. Besonders beeindruckend präsentierte sich das majestätisch über der Altstadt thronende Schloss Thun, das nicht nur durch seine historische Architektur, sondern auch durch den herrlichen Blick auf die Stadt und die umliegende Bergwelt begeisterte. Im Anschluss blieb Zeit für eigene Erkundungen. Einige schlenderten durch die verwinkelten Gassen der Altstadt, andere genossen die entspannte Atmosphäre bei einer Tasse Kaffee in einem der gemütlichen Straßencafés. Ein besonderer Höhepunkt erwartete uns am Nachmittag: Die Rückfahrt nach Interlaken erfolgte mit dem historischen Schaufelraddampfer „Blümlisalp“ über den idyllischen Thunersee. Während der rund zweistündigen Fahrt boten sich immer wieder reizvolle Ausblicke auf die Uferlandschaften, die charmanten Ortschaften und die von Wolken umspielten Berggipfel. Die nostalgische Atmosphäre an Bord verlieh der Schifffahrt einen ganz besonderen Charme und machte diesen Reiseabschnitt zu einem unvergesslichen Erlebnis. So klang ein abwechslungsreicher und erlebnisreicher Tag in entspannter Atmosphäre aus.
3. Tag – Sonntag, 07.06.2026: Interlaken – Harder Kulm
Nach einem erneut reichhaltigen und schmackhaften Frühstück im Hotel begannen wir den Tag in angenehmer Erwartung unseres Ausflugs auf den Harder Kulm. Das Wetter zeigte sich wechselhaft mit einem freundlichen Mix aus Sonne und Wolken, blieb jedoch den ganzen Tag über trocken. Gegen 9 Uhr machten wir uns zu Fuß auf den kurzen Weg zur Talstation der Harderbahn, die sich direkt gegenüber unseres Hotels befindet. Die historische Standseilbahn brachte uns in wenigen Minuten bequem auf rund 1.300 Meter Höhe. Von der Bergstation führte ein kurzer Spaziergang zur Aussichtsplattform, von der sich ein eindrucksvoller Blick auf Interlaken sowie den Thuner- und Brienzersee eröffnete. Auch wenn sich die Berggipfel zeitweise hinter Wolken versteckten, bot die Landschaft eine reizvolle und stimmungsvolle Kulisse. Die meisten Reiseteilnehmer nutzten anschließend die Gelegenheit zu einer etwa einstündigen Rundwanderung auf dem sogenannten „Elfenweg“. Der abwechslungsreiche Weg führt durch die Natur des Harder Kulm und lud mit ruhigen Waldabschnitten zum Verweilen ein. Am Nachmittag stand Freizeit in Interlaken auf dem Programm. Einige Gäste schlossen sich zu einem Spaziergang ins benachbarte Unterseen zusammen. Besonders der historische Stadthausplatz mit seinen gut erhaltenen Häusern und dem traditionellen Ortsbild vermittelt einen Eindruck vom ursprünglichen Charakter des alten Marktfleckens. Interessierte konnten zudem das Turiseum besuchen. Das kleine Museum widmet sich der Entwicklung des Tourismus im Berner Oberland und zeigt auf anschauliche Weise, wie sich Interlaken von einem beschaulichen Ort zu einer international bekannten Feriendestination entwickelte.
4. Tag – Montag, 08.06.2026: Jungfraujoch
Der heutige Tag hielt zweifellos einen der großen Höhepunkte unserer Schweizreise bereit. Zunächst einmal blieb unser Bus in Interlaken stehen, denn die gesamte Tagesroute wurde mit verschiedenen Bahnen zurückgelegt – eine Reise, die bereits für sich genommen ein besonderes Erlebnis war. Am Morgen fuhren wir mit der Berner-Oberland-Bahn von Interlaken Ost nach Lauterbrunnen. Während der knapp halbstündigen Fahrt begleiteten uns immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die alpine Landschaft. In Lauterbrunnen stiegen wir in die Wengernalpbahn um, die uns auf die Kleine Scheidegg brachte. Auf über 2.000 Metern Höhe gelegen, bildet sie den Pass zwischen Eiger und Lauberhorn und eröffnet eindrucksvolle Ausblicke auf die umliegende Bergwelt. Nach einem weiteren Umstieg begann die letzte Etappe zum Jungfraujoch. Die traditionsreiche Jungfraubahn, die bereits 1912 eröffnet wurde, führte uns auf ihrer 9,3 Kilometer langen Strecke hinauf zum höchstgelegenen Bahnhof Europas auf 3.454 Metern Höhe – nicht umsonst trägt dieser Ort den Beinamen „Top of Europe“. Das Wetter zeigte sich dabei von seiner besten Seite. Es gab zwar eine kleine Wolkendecke, aber immer wieder gaben sie den Blick auf die majestätischen Gipfel frei. Gerade dieses Wechselspiel verlieh dem Aufenthalt eine besondere Stimmung. Immer wieder wurden wir mit faszinierenden Ausblicken auf die hochalpine Landschaft belohnt, die lange in Erinnerung bleiben werden. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Eispalastes. Die kunstvoll in das Eis gearbeiteten Gänge und Skulpturen begeisterten die Besucher und boten ein Erlebnis, das unabhängig vom Wetter seinen ganz eigenen Zauber entfaltet. Am Nachmittag traten wir die Rückreise an. Diese führte zunächst zur Station Eigergletscher, von wo aus wir mit dem modernen Eiger-Express nach Grindelwald schwebten. Die Fahrt mit der hochmodernen 3S-Bahn bot nochmals beeindruckende Perspektiven auf die Bergwelt. Am Grindelwald Terminal erfolgte ein letzter Umstieg, bevor wir schließlich wieder unseren Ausgangspunkt Interlaken Ost erreichten. Nach dem kurzen Spaziergang zurück zum Hotel ließen wir diesen außergewöhnlichen Tag in gemütlicher Runde ausklingen. Beim gemeinsamen Abendessen wurde ein traditionelles Käsefondue serviert. Dabei werden verschiedene Käsesorten zu einer cremigen Masse geschmolzen, in die Brotstücke eingetaucht werden – eine typische Schweizer Spezialität, die nicht nur wärmt, sondern auch Geselligkeit und Genuss miteinander verbindet. In angenehmer Atmosphäre wurde noch lange über die Erlebnisse des Tages gesprochen, bevor ein eindrucksvoller Reisetag zu Ende ging.
5. Tag – Dienstag, 09.06.2026: Luzern–Interlaken–Express – Luzern – Pilatus (82 Bahn–km / 14 Bus–km)
Leider meinte es das Wetter heute nicht mehr ganz so gut mit uns. Der Himmel zeigte sich meist wolkenverhangen, und immer wieder gingen Regenschauer nieder. Dennoch ließen wir uns die Vorfreude auf die bevorstehenden Erlebnisse nicht nehmen. Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns vom freundlichen Team des Hotels „Carlton-Europe“. Nachdem das Gepäck im Bus verstaut war, spazierten wir zum Bahnhof Interlaken Ost, wo unsere heutige Bahnreise begann. Die Verbindung zwischen Interlaken und Luzern zählt zu den schönsten Bahnstrecken der Schweiz, und so war schnell klar, dass wir diese Etappe ganz entspannt mit dem berühmten Luzern-Interlaken-Express zurücklegen würden. Während der rund zweistündigen Fahrt begleiteten uns immer wieder eindrucksvolle Ausblicke auf die abwechslungsreiche Landschaft des Berner Oberlandes und der Zentralschweiz. Fünf glasklare Seen und markante Berggipfel säumten die Strecke. Kurz vor dem Brünigpass wechselte der Zug auf Zahnradantrieb, um die Steigung zum über 1.000 Meter hohen Pass mühelos zu bewältigen. Gegen Mittag erreichten wir Luzern, wo uns bereits zwei sympathische Stadtführerinnen herzlich empfingen. Nicht umsonst gilt Luzern mit dem Vierwaldstättersee als die „Essenz der Schweiz“. Auf engem Raum vereinen sich hier eine geschichtsträchtige Stadt, eine reizvolle Seenlandschaft und eine beeindruckende Bergkulisse. Während unseres Rundgangs tauchten wir in die bewegte Geschichte Luzerns ein und besuchten selbstverständlich auch die weltberühmte Kapellbrücke, die seit dem 14. Jahrhundert das Stadtbild prägt. Ebenso beeindruckte die Jesuitenkirche, der erste große Barockbau der Schweiz. Unser Spaziergang führte weiter durch die malerische Altstadt. Liebevoll bemalte Häuserfassaden, verwinkelte Gassen und historische Plätze verliehen der Stadt ihren ganz besonderen Charme. Besonders der Weinmarkt, an dem Luzern im Jahr 1332 dem Eidgenössischen Bund beitrat, vermittelte ein Stück lebendige Schweizer Geschichte. Am Nachmittag brachte uns eine kurze Busfahrt nach Alpnachstad. Dort wartete bereits ein weiteres Erlebnis auf uns – die Fahrt mit der steilsten Zahnradbahn der Welt. In rund einer halben Stunde ging es hinauf zum 2.132 Meter hohen Pilatus-Kulm. Der markante Berg ist seit Jahrhunderten von Sagen und Legenden umwoben. Sein heutiger Name wird häufig mit der Überlieferung um Pontius Pilatus in Verbindung gebracht, während er früher unter dem Namen „Fräkmünt“ bekannt war. Am späten Nachmittag erreichten wir den Pilatus-Kulm und bezogen unsere Zimmer im gemütlichen Hotel „Bellevue“ beziehungsweise im benachbarten „Kulm-Hotel“. Für viele unserer Gäste ging mit dieser besonderen Übernachtung auf über 2.000 Metern Höhe ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Einzig das Wetter zeigte sich weiterhin zurückhaltend – die Wolken hüllten den Gipfel vollständig ein und versperrten uns an diesem Abend leider die sonst so grandiose Aussicht. Doch gerade die besondere Atmosphäre hoch oben in den Bergen und die Vorfreude auf den kommenden Morgen machten den Aufenthalt dennoch zu etwas ganz Besonderem.
6. Tag – Mittwoch, 10.06.2026: Pilatus – Zürich – Schwägalp (169 Bus–km)
Die Nacht auf über 2.000 Metern Höhe war für viele ein ganz besonderes Erlebnis. Fernab vom Alltag und umgeben von der Ruhe der Berge ließ es sich erstaunlich gut schlafen. Wer den Tag mit einem besonderen Naturerlebnis beginnen wollte, musste allerdings früh aufstehen... Bereits gegen 6 Uhr trafen sich die ersten Frühaufsteher, in der Hoffnung auf einen eindrucksvollen Sonnenaufgang und weite Ausblicke. Auch wenn sich die Sonne an diesem Morgen leider nicht spektakulär in Szene setzte, wurden wir dennoch belohnt. Für kurze Momente rissen die Wolken auf und gaben den Blick auf den tief unten liegenden Vierwaldstättersee und die umliegende Bergwelt frei – ein stiller und stimmungsvoller Tagesbeginn, der in schöner Erinnerung bleiben wird. Zurück im Hotel erwartete uns ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Gut gestärkt und voller Eindrücke verabschiedeten wir uns anschließend vom Pilatus. Der Weg ins Tal war dabei selbst wieder ein Erlebnis. Mit der modernen Panoramakabine „Dragon Ride“, deren großzügige Fenster und die besondere Bauweise beinahe ein Gefühl des Schwebens vermitteln, ging es in wenigen Minuten hinunter zur Fräkmüntegg. Von dort führte uns die Gondelbahn in gemütlicher Fahrt weiter nach Kriens. Trotz des wechselhaften Wetters boten sich unterwegs immer wieder schöne Ausblicke auf das Luzerner Seebecken und die umliegenden Berge. In Kriens wartete bereits unser Buschauffeur Helge, der uns sicher zur nächsten Station unserer Reise brachte. Ziel war Zürich, die größte Stadt der Schweiz und zugleich ihr wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Trotz ihrer internationalen Bedeutung hat sich die Stadt ihren besonderen Charme und ihre angenehme Überschaubarkeit bewahrt. Während einer interessanten Stadtführung erhielten wir einen Einblick in die Geschichte und das Leben der Limmatstadt. Besonders beeindruckend war einmal mehr die herrliche Lage am Zürichsee, dessen Ufer zum Flanieren und Verweilen einladen. Auch wenn Zürich im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen eher beschaulich wirkt, nimmt die Stadt innerhalb der Schweiz eine herausragende Stellung ein und prägt das Land in vielerlei Hinsicht. Leider zeigte sich das Wetter auch hier von seiner unbeständigen Seite, und zeitweise gingen kräftige Regenschauer nieder. Dennoch ließen wir uns die gute Stimmung nicht verderben und setzten am Nachmittag unsere Reise fort. Gegen Abend erreichten wir schließlich die Schwägalp im Appenzeller Land, malerisch gelegen zu Füßen des mächtigen Säntis. Inmitten der eindrucksvollen Berglandschaft ließen wir den Tag in aller Ruhe ausklingen. Mit vielen neuen Eindrücken und schönen Erinnerungen im Gepäck richtete sich der Blick bereits voller Vorfreude auf die kommenden Erlebnisse in der Nordostschweiz.
7. Tag – Donnerstag, 11.06.2026: Hoher Kasten – Appenzell – Wanderung auf der Schwägalp (56 Bus–km)
Nach einer erholsamen Nacht auf der idyllisch gelegenen Schwägalp und einem reichhaltigen Frühstück, das keine Wünsche offenließ, brachen wir voller Vorfreude zu unserem heutigen Ausflug auf. Kaum zu glauben, dass bereits der vorletzte Tag unserer Reise durch die Schweiz angebrochen war. Die vergangenen Tage waren wie im Flug vergangen, und dennoch warteten noch einmal einige besondere Erlebnisse auf uns. Zunächst führte uns die Fahrt mit dem Bus nach Brülisau, dem Ausgangspunkt für die Auffahrt auf den Hohen Kasten. Der markante Aussichtsberg erhebt sich auf 1.794 Meter Höhe und bietet ein beeindruckendes Panorama über das Appenzeller Land, den Bodensee sowie bis in die Alpen Österreichs und Liechtensteins. Das Wetter zeigte sich dabei von seiner reizvollen Seite – während die Sicht in Richtung Appenzell und zum Bodensee außergewöhnlich klar war und herrliche Fernblicke ermöglichte, hüllten Wolken die gegenüberliegende Bergwelt teilweise geheimnisvoll ein. Gerade dieses Wechselspiel verlieh der Landschaft ihren ganz besonderen Reiz. Anschließend ging es weiter nach Appenzell, dem Hauptort des Halbkantons Appenzell Innerrhoden. Bei einem gemütlichen Spaziergang durch den liebevoll erhaltenen Ortskern entdeckten wir entlang der malerischen Hauptgasse die für die Region typischen, bunt bemalten Häuser mit ihren geschwungenen Giebeln. Dazwischen stehen stattliche steinerne Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, die dem Ort seinen unverwechselbaren Charakter verleihen. Fast schien es, als wäre man in eine Ansichtskarte eingetaucht. Am späten Nachmittag erwartete uns noch ein ganz besonderes Erlebnis. Gemeinsam mit einer einheimischen Wanderführerin unternahmen wir eine gemütliche Wanderung auf der Schwägalp. Mit viel Herzlichkeit und Humor vermittelte sie uns Wissenswertes über die Almwirtschaft und das Leben in dieser einzigartigen Bergregion. Dabei würzte sie ihre Erklärungen immer wieder mit unterhaltsamen Geschichten und kleinen Anekdoten, die für manchen Schmunzler sorgten. Auch der Wettergott meinte es an diesem Tag noch einmal gut mit uns und bescherte uns viele freundliche Stunden. So ging ein abwechslungsreicher und rundum gelungener Tag in entspannter Atmosphäre zu Ende. Zugleich wurde uns bewusst, dass sich unsere erlebnisreiche Reise langsam dem Ende näherte – ein Gedanke, der bei vielen bereits ein wenig Wehmut aufkommen ließ.
8. Tag – Freitag, 12.06.2026: Rückreise (bis Dresden = 705 Bus–km)
Heute hieß es leider bereits wieder Abschied nehmen vom Appenzeller Land und der idyllischen Schwägalp. Der letzte Tag unserer Reise war angebrochen, und passend zur Stimmung zeigte sich das Wetter noch einmal von seiner wenig freundlichen Seite. Regen und kühle Temperaturen bestimmten den Morgen, und auch der mächtige Säntis blieb uns zum Abschied verborgen – dicht verhüllt von tiefhängenden Wolken. So begleiteten uns graue Wolken und anhaltender Regen auf unserer Rückfahrt. Dennoch verlief die Heimreise weitgehend reibungslos, und es blieb ausreichend Zeit, die vielen Eindrücke und Erlebnisse der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen. Am Abend erreichten wir schließlich Dresden, den Ausgangspunkt unserer Reise. Damit ging eine abwechslungsreiche und eindrucksvolle Reise durch die Schweiz zu Ende. Nach vielen gemeinsamen Erlebnissen, zahlreichen schönen Begegnungen und unvergesslichen Eindrücken verabschiedeten wir uns herzlich voneinander – dankbar für eine rundum gelungene Reise und mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck, die sicherlich noch lange nachklingen werden.
Ich möchte allen Mitreisenden an dieser Stelle noch einmal von Herzen alles Gute wünschen – vor allem beste Gesundheit, viel Glück und die Freude am Reisen, die uns auch auf dieser gemeinsamen Reise begleitet hat. Gemeinsam haben wir unvergessliche Momente erlebt, die sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben werden. Ich freue mich schon heute auf ein Wiedersehen und darauf, gemeinsam mit Ihnen weitere schöne Reiseziele zu entdecken und neue Abenteuer zu erleben.
Herzlichst
Ihre/Eure Reiseleiterin
Katrin Deutschbein
Meine nächsten Reisen:
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