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Schweiz mit Jungfraujoch, Pilatus und Hoher Kasten

Reisebericht: 24.08. – 01.09.2026

Verschneite Berggipfel, smaragdfarbene Seen, Bergbahnen mit einer beeindruckenden Geschichte und bekannte Städte-
Grüezi mitenand !

Heike Heinen

Ein Reisebericht von
Heike Heinen

Harder Kulm und Brienzer See – © Heike Heinen (Eberhardt TRAVEL) Jungfrau und Jungfraujoch – © Heike Heinen (Eberhardt TRAVEL) Foto in der Luzern: Rathaus von der Reuss-Seite – © Heike Heinen (Eberhardt TRAVEL) Pilatusbahn – © Heike Heinen (Eberhardt TRAVEL) Hochzeit im Zunfthaus zur Meisen – © Heike Heinen (Eberhardt TRAVEL) St. Gallen: Stiftsbibliothek – © Heike Heinen (Eberhardt TRAVEL) Flaschenwand in der Markthalle – © Heike Heinen (Eberhardt TRAVEL) Chocolarium – © Heike Heinen (Eberhardt TRAVEL) hier kann man naschen – © Heike Heinen (Eberhardt TRAVEL) Säntis – © Heike Heinen (Eberhardt TRAVEL) Ade Schweiz! – © Heike Heinen (Eberhardt TRAVEL)

Montag, 24.08.26 : Anreise

Exklusiv startete pünktlich eine kleine Gruppe in einem 5☆Reisebus von Dresden Richtung Schweiz. Die Fahrt verlief durch das Vogtland, entlang des Fichtelgebirges, vorbei an der Festspielstadt Bayreuth und Nürnberg zügig und stau frei. Am Autobahnkreuz Feuchtwangen ging es nicht mehr westwärst, sondern gen Süden weiter durch die Schwäbische Alb Richtung Bodensee. Dieser begleitete uns, allerdings nicht sichtbar, auf der kurzen Fahrt durch Österreich. Nach 23 km durch das Bundesland Vorarlberg überquerten wir den Rhein. Ein "grüezi" huschte uns über die Lippen, die Schweiz begrüßte uns. Die Sonne begleitete uns weiter auf dem Weg zum herrlich gelegenen Walensee, dem Zürichsee, über die Hirzelhöhe, zum Vierwaldstättersee. Dieser sollte in den kommenden Tagen nochmals unser Ausflugsziel werden. Nach 871 km hatten wir unser Tagesziel erreicht: das weltbekannte Interlaken auf fast 600 Höhenmetern im Berner Oberland, eingebettet zwischen Thuner und Brienzer See.
Zum Abendessen begrüßten wir 6 Personen, die bereits in den vergangenen Tagen einen anderen Teil der bezaubernden Schweiz kennengelernt haben.
Wir waren nun vollzählig. Wir genossen das erste gemeinsame Abendessen im Hotel Carlton-Europe Vintage und freuten uns auf den kommenden Tag mit dem Ausflug nach Thun.

Dienstag, 25.08.26 : Thun & Thuner See

Bei leichtem Nieselregen und 16 Grad starteten wir unseren Ausflug nach Thun und den Thunersee.
Entlang des Südufers fahrend, gab es den ersten freien Blick auf den pyramidenförmigen Niesen. Dieser markante Gipfel ist alljährlich Mitte Juni Schauplatz des "Niesenlaufes", einem Treppenlauf. Die über 11000 Stufen haben die besten in diesem Jahr in etwa 1 h zurück gelegt.
In Thun begrüßte uns Nicola, die uns mit viel Liebe zu ihrer Stadt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten näher brachte. Sie strahlte ebenso wie die Sonne, die uns nunmehr begleitete.
Zunächst schauten wir den Surfkünsten einiger junger Leute zu, die in den wilden Strudeln der Aare ihrem Hobby nach gingen. Die Aare teilt die Stadt in 3 Teile, wobei es zwischen der Oberen und Inneren Aare eine langgestreckte Insel gibt, die den Namen Bälliz trägt. Der Mühlenhof wird heute 10 Monate von gastronomischen Einrichtungen genutzt, und 2 Monate im Jahr finden auf ihm Feste und Veranstaltungen statt. Seinen Namen hat er von der Getreidemühle, die bis Ende des 19. Jahrhunderts dort stand. Durch das Staufer-Gässli ging es auf den Rathausplatz, von dem man einen wunderbaren Blick auf das auf einem Hügel gelegene Schloss hatte. Dies zu erreichen ist heute ganz einfach, hat doch die Stadt Thun aus dem Hügel quasi einen Schweizer Käse gemacht und eine Tiefgarage mit Lift eingebaut. So waren wir in Windeseile oben und konnten nunmehr die Stadt und die Aare unter uns genießen.
Über fast 200 Treppen ging es wieder hinunter. Mit einem belebenden frischen Quellwasser wurden wir durch Nicola dazu ermuntert.
Nach einem individuellen Bummel, einer kurzen Mittagspause oder einem erfrischenden Eis trafen sich die meisten am Bus zur Rückfahrt entlang den Nordufers des Thunersees .
4 Gäste genossen das herrliche Panorama während einer über 2stündigen Schifffahrt.
Der Spätnachmittag stand in Interlaken zur freien Verfügung.

Mittwoch, 26.08.2026: Harder Kulm

Wir konnten etwas länger schlafen und ganz ausgiebig das Hotelfrühstück genießen.
Laut Wetterbericht sollte am späten Vormittag die Sonne wieder strahlen, also war der Tag wie geschaffen für eine Bergfahrt.
Nur wenige Gehminuten trennen das Hotel Carlton-Europe von der Talstation der Harder Kulm Bahn. 1908, nach 3 Jahren Bauzeit, für den Besucherverkehr eröffnet, wird sie bis heute gern genutzt, um eine wunderbare Aussicht auf Seen und Berge zu genießen.
In weniger als 10 Minuten hatten wir den Höhenunterschied von 755 m überwunden und gingen gemeinsam zur Aussichtsplattform, dem 2- Seen- Steg, in der Nähe des Bergrestaurants. Unterwegs begrüßten uns lustig dreinschauende Holzfiguren, die Alphorn, die Schweizer Flagge und Käselaibe trugen.
Wie 2 funkelnde Juwelen lagen Brienzer und Thuner See unter uns. Wichtiger war aber der Blick in die Ferne. Und wir hatten Glück, das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau konnten wir deutlich sehen.
Eine Wanderung auf dem "Elfenweg" schloss sich für einige von uns an. Wieder zurück am Bergrestaurant gab es eine Erfrischung und jeder konnte individuell die Abfahrt planen.
Ein Spaziergang durch Interlaken am Nachmittag rundete einen sehr gemütlichen Tag ab.
Am Abend machten wir uns schon einmal gedanklich auf die Reise zum Jungfraujoch, die wir am nächsten Tag live erleben würden.
Ich gab allgemeine Informationen, aber auch Spezielles zur Geschichte der Bahnstrecke und den Besichtigungspunkten auf fast
3500 m Höhe.

Donnerstag, 27.08.2026: Jungfrau, Eiger & Mönch

Das die Schweiz ein bedeutendes Eisenbahnland ist, weiß ein Jeder.
Aber heute erwarteten uns gleich 3 Bahnen am Vormittag: die Berner Oberland-Bahn zwischen Interlaken und Lauterbrunen, die Wengernalpbahn zwischen Lauterbrunnen und Kleine Scheidegg und die Jungfrau Bahn mit dem höchstgelegensten Bahnhof Europas zwischen Kleine Scheidegg und Jungfraujoch.
Von Interlaken fuhren wir zunächst mit der Bahn nach Lauterbrunnen. Der Ort ist bekannt durch 72 Wasserfälle, die man aber nicht alle von der Bahn aus sieht. Nach einem schnellen Umstieg ging es mit der Wengernalpbahn auf die Kleine Scheidegg. Eine Pause von 50 Minuten ermöglichte uns einen Spaziergang zu einem Punkt, von dem man Grindelwald gut sehen konnte. Gleichzeitig konnten wir uns an die mittlerweile erreichte Höhe von 2061 m gewöhnen und das berühmte Dreigestirn aus der Nähe betrachten. Die Sonne schickte ihr bestes Licht. Wir sahen das Dreigestirn Eiger/Mönch und Jungfrau perfekt, konnten es aber nicht richtig gegen die Sonne fotografieren.
Den Abschluss der Bahnfahrten am Vormittag bildete die Jungfrau Bahn selbst. Ein absolutes Meisterwerk hat Adolf Guyer-Zeller, ab 1896 geschaffen, dessen Vollendung er leider im Jahre 1912 nicht mehr erlebte.
Auf 9,3 km windet sich die Zahnradbahn ein kurzes Stück oberirdisch, bevor sie über 7 km durch in den Fels gehauene Tunnels fährt. Adolf Guyer-Zeller wollte sie ursprünglich bis auf die Jungfrau bauen, also bis auf über 4100 m. Dazu kam es nicht. Sie endet auf einem sogenannten Gletschersattel, dem Jungfraujoch auf 3454 m, welches auch die Kantonsgrenze zwischen Bern und Wallis darstellt.
Auf einem beschilderten Rundweg, der "Discovery Tour" kann man in die "Erlebniswelt Jungfraujoch" eintauchen, d.h. den Eispalast mit seinen herrlichen Eisskulpturen bewundern, auf die Aussichtsplattform mit dem Namen "Sphinx" sich begeben, im höchstgelegensten Lindt-Schokoladengeschäft oder dem höchstgelegensten Uhrengeschäft der Welt einkaufen. Aber was sind all die materiellen Güter gegen diese einzigartige Landschaft. Ein Traum aus Fels, Schnee und Eis, und wir wurden mit Sonnenschein belohnt! Zumindest am Anfang, ab dem frühen Nachmittag verhüllten die Wolken immer mal wieder das gesamte Areal.
Das Gebiet Jungfrau/Aletschgletscher hat man übrigens auch zum Weltnaturerbe erklärt.
Nach etwa 3 h Aufenthalt auf dem Jungfraujoch hieß es Abschied nehmen. Aber es ging spektakulär weiter: der Eiger-Express erwartete uns. In nur 15 Minuten fuhren wir von 2328 m auf 937 m Höhe. Für diese Bahn steht der Name Doppelmayr.
Konrad Doppelmayr gründete das Unternehmen nahe Bregenz 1893. Heute liefert Doppelmayr Anlagen in die ganze Welt, ist Weltmarktführer. Am Terminal nahe Grindelwald angekommen, ging es schließlich zur letzten Bahnfahrt nach Interlaken Ost.
Wir waren uns alle einig, ein eindrucksvoller Ausflugstag ging dem Ende zu.
Den Abschluss im Hotel Carlton-Europe bildete ein extra für Eberhardt bestelltes Käsefondue mit Brot, Kartoffeln und sauer eingelegtem Gemüse.

Freitag, 28.08.2026: Zentralbahn, Luzern & Pilatus

Es hieß die Koffer einpacken. Wir verabschiedeten uns von Interlaken und dem schönen Berner Oberland.
Mit dem Interlaken-Luzern-Express der Zentralbahn AG fuhren wir von Interlaken Ost über das Holzschnitzerdorf Brienz, die Sherlock Holmes-Stadt Meiringen, den 1013 m hohen Brünigpass, Lungern dem höchstgelegensten Dorf im Halbkanton Obwalden nach Luzern. Dort erwartete uns bereits Susy . Sie stellte uns in den kommenden 2 h die herrlich am Vierwaldstätter See und der Reuss gelegene Stadt vor.
Sehenswürdigkeiten wie die barocke Jesuitenkirche, die berühmten Reuss-Übergänge Spreuer- und Kapellbrücke, der Wein-, und Kornmarkt, die Museggmauer, verschiedene Altstadt-Brunnen und der Wasserturm standen selbstverständlich auf dem Programm.
In der anschließenden Freizeit gab es, da es anfing zu regnen, einen Besuch in einem der vielen Kaffeehäuser und Chocolatiers der Stadt und man verwöhnte sich mit Kuchen und Eis.
Am Nachmittag verließen wir Luzern, aber nicht den Vierwaldstätter See. Dieser begleitete uns Richtung Alpnach, denn dort hieß es umsteigen auf die berühmte Pilatus Bahn.
Mit Sonne hatten wir die Talstation der Pilatus Bahn schon während unserer Busfahrt nach Interlaken bei der Anreise gesehen.
Der Regen hatte zwar schon in Luzern nachgelassen, aber der Himmel zeigte sich im Grau.
Wir freuten uns wieder auf eine technische Meisterleistung: nach 3 Jahren Bauzeit hatte man die Pilatus-Zahnradbahn 1889 fertiggestellt. Sie hält einen Weltrekord, denn sie ist die steilste Zahnradbahn der Welt mit einer Maximalsteigung von 48%.
Dort wo einst Königin Victoria und Richard Wagner logierten, waren wir für 1 Nacht zu Gast ! Na gut, die Hotels auf dem Pilatus wurden mittlerweile etwas umgebaut, aber mit dem Gedanken an diese Persönlichkeiten, die auch die herrliche Landschaft einst genossen, konnten wir durchaus gut umgehen.
Heute gibt es 2 Hotels auf dem Pilatus, das "Bellevue" und das "Kulm". Beide werden durch einen unterirdischen Gang miteinander verbunden, in dem man auf Tafeln und original Zeitungsausschnitten interessante Informationen zur Geschichte der Pilatus Bahn erfährt.
Wieder regnete es, an einen Spaziergang in der verbleibenden Freizeit bis zum Abendessen war nicht zu denken.
Nach einem Apero im Restaurant "Queen Victoria" genossen wir auf 2073 m Höhe unser Abendessen. Exklusiv für Eberhardt!
Während das Dessert schließlich gereicht wurde, kam etwas Unruhe im ganzen Saal auf. Die Sonne hatte sich durch die Wolkendecke gekämpft, es hatte aufgehört zu regnen und man sah 2 Regenbogen, einen in sehr intensiver Farbe. Jeder, der Handy oder Kamera dabei hatte, lief auf die Terrasse, um dieses herrliche Naturschauspiel aufzunehmen. Es war eine so wunderbare Stimmung. Unvergesslich.
Für den kommenden Morgen sagte man sehr gutes Wetter voraus. Vielleicht konnten wir sogar noch die aufgehende Sonne vom Pilatus genießen?

Samstag, 29.08.2026: Zürich & Schwägalp

Wir hatten himmlisch gut geschlafen! Nur hier und da war das Läuten der Kuhglocken in der Ferne zu hören.
Und Petrus hatte unsere Wünsche erhört! Die Sonne schickte ihre ersten Strahlen um 6.40 Uhr über die Berge. Einige von uns haben dieses einzigartige Erlebnis genossen und sind früh aufgestanden. Wunderschön - auf dem "Esel" oder, wer die vielen Stufen nicht zurücklegen konnte, auf der Aussichtsplattform stehend das Tageserwachen zu beobachten. Das wird noch lange in unseren Köpfen bleiben.
Selbst Steinböcke waren zu sehen und labten sich am frischen mineralienhaltigen Wasser am "Drachenweg".
Nach einem stärkenden Frühstück trafen wir uns zur Talfahrt. Dieses Mal bestiegen wir 2 Seilbahnen, die 2015 erbaute "Dragon Ride" , die uns vom Pilatus nach Fräkmüntegg brachte und die 4er-Kabinen-Seilbahn, die alsbald auch umgebaut werden soll.
In Kriens erwartete uns wieder Sergey, und mit unserem 5-Sterne-Bus fuhren wir in die größte Stadt des Landes. Am Stadthausquai in Zürich stieg Sandra ein, mit ihr ging es zunächst auf eine kleine Rundfahrt, vorbei an der Oper, dem Kunsthaus, der Universität, der größten des Landes mit rund 29000 Studenten.
Gottfried Semper baute das ETH, das Eidgenössische Polytechnikum, an dem noch einmal 26000 Personen studieren.
Vom Zürichberg ging es langsam wieder hinunter zum Hauptfluss, der Limmat und zum Zürichsee. Ein Foto von der Fontäne oder dem Löwen wurde gern gemacht. Die Sonne strahlte.
Auf dem anschließenden Stadtspaziergang gab es noch weitere Informationen z.B. zu Groß-und Fraumünster und dem Paradeplatz,
und etwas Freizeit rundete den Aufenthalt in Zürich ab.
Unser nächstes Ziel war die Schwägalp am Alpstein.
Auf dem Weg hinauf auf fast 1400 m gab es viele Informationen.
In 2026 kommt es zum 3. Umbau der Säntis-Bahn, nach 1935 und 2000. Wir sahen die Veränderungen bzw. Bauarbeiten. Im Moment wurden die Trageseile über die einzige Stütze bis zur Bergstation gezogen. Fertigstellung soll im Dezember sein.
Am Abend wurden wir wieder mit einem guten Abendessen verwöhnt, diesmal konnten wir im Hotel ein leckeres Riesling Schaumsüppchen und Ostschweizer Poulet auf Whiskysoße genießen.

Sonntag, 30.08.2026: St. Gallen & Chocolarium

Es gab einen Sonntagsausflug, der uns von der Schwägalp zunächst in die Kloster- und Textilstadt St. Gallen führte.
Am Wasserfall der Steinach, so ist überliefert, hat der Legende nach "der irische Mönch Gallus im Jahr 612 Rast gehalten. Auf der Suche nach der Einsamkeit kam Gallus mit Diakon Hiltibod von Arbon am Bodensee hier herauf. Hier fiel er in die Dornen und verstand dies als Zeichen Gottes, an diesem Ort zu bleiben."
"Hier hatte er die wundersame Begegnung mit dem Bären, der ihm gehorchte."
"Beim Grab des Heiligen entstanden im Jahr 719 das Kloster und später die Stadt St.Gallen."
Dies kann man am Kleinen Wasserfall der Steinach nachlesen.
Wir schauten nach einem kurzen Stadtbummel mit unserer Stadtführerin Ulrike das Klosterareal und die beeindruckende Klosterbibliothek an. Bücher und Schriftstücke von unschätzbarem Wert lagern in diesem barocken Saal. Es gleicht einem kleinen Wunderwerk. Nicht ohne Grund hat man die Bibliothek mit dem Klosterbezirk zum UNESCO- Weltkulturerbe erklärt.
Nach dem Aufenthalt in St. Gallen gab es einen Abstecher zum Bodensee.
Der Flugplatz Altenrhein feierte an diesem Wochenende seinen 100sten Geburtstag. Es war sehr viel los.
Dem Flugplatz Altenrhein gegenüber befindet sich eine aussergewöhnliche Markthalle im Stile Friedensreich Hundertwassers. Auf Initiative der Familie Lindemann wurde diese Markthalle erbaut und ist heute eine architektonische Besonderheit, die immer wieder von vielen Besuchern fotografiert wird. Auch für uns bedeutete es einen Kurzaufenthalt. Sogar einen Parkplatz für unser "Car" bekamen wir trotz des Trubels noch.
Dann wurden wir mit "Süßem" verwöhnt. Ein Besuch des Chocolarium in Flawil stand auf dem Programm. Während der Führung gab es die Informationen zur Herstellung der Schokolade von der Kakaobohne bis hin zur Verpackung.
Unterwegs konnten wir immer wieder Schokolade naschen.
Dieser erlebnisreiche Tag fand mit einer 1stündigen Wanderung um die Schwägalp mit dem Ranger Simon ein Ende.

Montag, 31.08.1016: Hoher Kasten & Appenzeller Land

In der Nacht hatte es auf der Schwägalp kräftig gestürmt und etwas geregnet.
Wie würde das Wetter auf dem heutigen Aussichtsgipfel "Hoher Kasten " sein?
Die Fahrt über Urnäsch, Appenzell nach Brülisau verlief in der Sonne. Je höher wir mit der 1964 eröffneten und Anfang 2003 umgebauten Seilbahn kamen, desto dichter wurde die Wolkendecke. Lt. Wetterbericht sollte es einen Mix aus Sonne und Wolken auf dem Gipfel geben, was leider nicht zutraf. Somit blieb zwar schon die Möglichkeit durch den Alpengarten und über den Europa- Rundweg zu laufen, aber es war nicht so angenehm, und wir hatten überhaupt keinen Rundblick.
Im drehbaren Bergrestaurant traf man sich somit zu Kaffee, Limonade o.ä. und nette Gespräche rundeten den Aufenthalt ab.
In Appenzell legten wir einen Stopp zum Bummel ein. Das Zentrum ist bekannt durch die herrlich bemalten Häuser, die Tafeen und die im Inneren wertvoll ausgeschmückte barocke Pfarrkirche St. Maurizius.
Gegen 15.00 Uhr hatte sich der Almabtrieb, die Alpfahrt, wie sie hier genannt wird, angekündigt.
Wir hatten sie schon (verfrüht) in Brülisau gesehen. Die Ziegen laufen mit Kindern voran, dann kommen Sennerin/ Senner, danach 3-4 mit Kuhschellen geschmückte Kühe, dann die Herde und schließlich der Bauer mit seinem "Bläss", dem treuen vierbeinigen Begleiter.
Es war schön, dieses besondere Ereignis live erleben zu dürfen.
Vor dem Abendessen gab es auf der Schwägalp noch einen Besuch in der Käserei, wobei einige Kostproben für uns vorbereitet waren.
Ein gutes Abendessen mit Kalbsbraten und Spätzli und einem Appenzeller Bier, hatten wir doch schon einiges darüber gehört, rundete auch diesen letzten Ausflugstag und den Abend ab.

Dienstag, 01.09.2026: Heimreise

Wieder hieß es die Koffer einzupacken, aber nicht um zu einem anderen Gipfel oder Hotel zu fahren, sondern in die Heimat.
Viele Eindrücke konnten wir in den vergangenen 8 Tagen, einige von uns sogar in 18 Tagen genießen.
Uf Wiederluege !
Bei 11 Grad und herrlichem Sonnenschein verabschiedeten wir uns vom "Hotel Das Säntis".
Die Fahrt von der Schwägalp, über Vorarlberg, durch Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen verlief nahezu staufrei, so dass wir pünktlich an den einzelnen Ausstiegsstellen ankamen. Dresden begrüßte uns am Abend mit 24 Grad.


Diese Reise war ein Erlebnis!
Viele neue Erfahrungen und Eindrücke vom herrlichen Alpenland Schweiz durften wir sammeln.
Weitesgehend wurden wir auf unseren Touren mit blauem Himmel und Sonnenschein verwöhnt.

Danke Ihnen, verehrte Gäste, für das nette Miteinander.
Gern würden wir Sie wieder bei "Eberhardt" begrüßen!
Bleiben Sie gesund!
Herzlichst
Heike


Bildergalerie zur Reise


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