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Traumhafte Bahnerlebnisse in der Schweiz bei herrlichem Wetter

Reisebericht: 18.06. – 30.06.2026

Einzigartige Bahnerlebnisse bei 19 Fahrten mit 11 verschiedenen Bahnen und faszinierende Bergblicke bei 14 Fahrten mit dem Bus über 6 verschiedene Pässe!

Annette Probst-Weise

Ein Reisebericht von
Annette Probst-Weise

009 Morteratschgletscher - Rhätische Bahn – © Annette Probst-Weise (Eberhardt TRAVEL) 054 Engadin-Rundfahrt - Zuos - Kirche – © Annette Probst-Weise (Eberhardt TRAVEL) 067 Fahrt mit dem Glacier Express - Rheinschlucht – © Annette Probst-Weise (Eberhardt TRAVEL) 122 Fahrt nach Flüeli-Ranft - Niederwald im Goms – © Annette Probst-Weise (Eberhardt TRAVEL) 146 Fahrt nach Flüeli-Ranft - Besuch der Aareschlucht – © Annette Probst-Weise (Eberhardt TRAVEL) 147 Fahrt nach Flüeli-Ranft - Besuch der Aareschlucht – © Annette Probst-Weise (Eberhardt TRAVEL) 149 Fahrt nach Flüeli-Ranft - Besuch der Aareschlucht – © Annette Probst-Weise (Eberhardt TRAVEL) 158 Fahrt auf das Brienzer Rothorn - Brienzersee mit Eiger, Mönch und Jungfrau und den Berner Alpen – © Annette Probst-Weise (Eberhardt TRAVEL) 182 Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee - Wassersporteler im Sog des Schiffes – © Annette Probst-Weise (Eberhardt TRAVEL) 210 Fahrt mit der Furka-Dampf-Bahn - Stopp an der Station Furka – © Annette Probst-Weise (Eberhardt TRAVEL) 263 Ausflug auf die Schynige Platte - Fahrt mit der nostalgischen Zahnradbahn - – © Annette Probst-Weise (Eberhardt TRAVEL) 277 Ausflug auf die Schynige Platte - Die nostalgische Zahnradbahn – © Annette Probst-Weise (Eberhardt TRAVEL)

Anreise nach Davos 786 km

Unsere Reise beginnt pünktlich in Dresden. Wir fahren zunächst durch das Fichtelgebirge, die Fränkische Schweiz und weiter zum Bodensee. Am Nachmittag überqueren wir die Grenze zur Schweiz. Im Rheintal führt uns die Route an Liechtenstein und Sargans vorbei nach Graubünden, in den größten Kanton der Schweiz. Nun geht es durch das Prättigau nach Davos. Im Hotel Hilton Garden Inn werden wir nach einer staufreien Fahrt herzlich begrüßt und können unsere schönen, großzügigen Zimmer beziehen. Den Tag beschließen wir mit einem leckeren Abendessen.

Mit dem Bernina–Express von den Palmen zu den Gletschern – 239 km Bus + 65 km Zug

Strahlender Sonnenschein weckt uns am Morgen. Wir starten gut gelaunt in den Tag. Die erste Bahnfahrt mit dem Bernina Express steht auf unserem Programm. Unser Bus erklimmt den Flüelapass in 2338 Metern Höhe. Weiter führt uns unsere Tour durch das Engadin entlang des Inn nach Pontresina. In dem Ort legen wir eine kleine Pause am Bahnhof ein. Wir folgen Bahnstrecke der Bernina-Linie. Es geht vorbei am Morteratsch-Gletscher, dem Lago Bianco über den Bernina-Pass auf 2.309 Meter Höhe. Auf der Passhöhe genießen wir die wunderschöne Sicht auf das Piz Palü und den Palü-Gletscher. Jetzt fahren wir hinab in das Puschlav und nach Tirano in Italien. Im italienischen Tirano auf einer Höhe von 429 Metern endet unserer Fahrt mit dem Bus. Es bleibt etwas Zeit, um zu spazieren und die Palmen und verschiedene mediterrane Pflanzen zu bestaunen. Natürlich genießen wir ein italienisches Eis. Anschließend steht der Bernina-Express für uns bereit. Im Panoramawagen der 2.Klasse erleben wir nun die beeindruckende Bernina-Linie. Dies ist die einzige Strecke in den Alpen, welche offen, ohne Scheiteltunnel über die Alpen führt. Den ersten Höhepunkt der Strecke erreicht der Zug kurz nach der Grenze zwischen Italien und der Schweiz: das Kreisviadukt in Brusio. Der Zug überwindet auf diesem einzigartigen Bauwerk einen Höhenunterschied von ca. 20 Metern in einem vollen Kreis. Das einzigartige Viadukt ermöglicht auf kleinstem Raum eine Streckenausweitung. Am Lago die Poschavio mit seinem smaragdgrünen Wasser führt die Reise zunächst nach La Prese und weiter nach Poschavio. Der Hauptort des Puschlav glänzt mit seiner Schönheit mit den vielen Palazzi. Puschlaver Einwohner, die im Ausland gearbeitet und damit sich entsprechendes Vermögen schaffen konnten, schufen diese schönen Gebäude mit ihrem Reichtum. Auf einer faszinierenden Strecke über schwindelerregende Kehren und Kurven, durch Tunnel und über Viadukte erklimmt die Bahn die Steigung zur Alp Grüm. In unser Blickfeld kommt der Palü-Gletscher und der Palüsee. Bei wunderbarer Sicht geht es am Lago Bianco und am Lej Nair mit ihren schönen türkisfarbenen Wasserflächen vorbei. Die Station Ospizio Bernina – deutsch Bernina-Pass - auf 2.253 Metern beherbergt den höchsten Bahnhof auf der Strecke der Rhätischen Bahn. Am Pass befindet sich die Sprachgrenze zwischen dem Engadin, wo deutsch und rätoromanisch gesprochen wird und dem italienischsprachigen Puschlav. Ab jetzt rollt der Zug hinab vorbei am Morteratsch-Gletscher nach Pontresina. Ingo, unser Chauffeur musste die Strecke auf der Straße mit dem Bus bewältigen. Er wartet bereits auf uns am Bahnhof Pontresina. Über den Flüelapass fahren wir zurück nach Davos. Die Fahrt mit dem Bernina Express - unsere erste Bahnfahrt der Reise - war ein tolles Erlebnis.

Entdeckungsreise im Engadin – 158 km

Erwartungsvoll starten wir mit dem Frühstück vom reichhaltigen Buffet herrlichem Sonnenschein in den Tag. Wir wollen das das Engadin erkunden. Ein drittes und letztes Mal überwindet unser Bus den 2.383 Meter hohen Flüela-Pass. Es geht nochmals in das Inntal. Wiederum fasziniert uns die einmalige Bergwelt Graubündens. Unser Ausflug beginnt mit einem Besuch in Zuos. Dieses kleine Dorf im Inntal überrascht uns mit einem einmaligen Ensemble der typischen Engadiner Steinhäuser. Wir entdecken neben den typischen kleineren Bauernhäusern auch beeindruckende Patrizier-Häuser reicher Händler. Wie spielte sich das Leben wohl in den letzten Jahrhunderten hier ab. Wir können es nur erahnen. Die Bauernhäuser vereinen die Wirtschaftsgebäude und den Wohntrakt unter einem Dach. Die Wohnräume lagen früher im höheren Teil des Hauses, welcher durch einen separaten Eingang erreichbar ist. Die ehemaligen Ställe, Scheunen und Vorratslager befinden sich in den unteren Geschossen des Hauses und sind durch große Tore erreichbar. Alle Gebäude sind aus Stein erbaut und haben dicke Mauern und tief eingelassene Fenster. Diese diensten dem Wärmeaustausch. Im Sommer war es kühl und im Winter hielt sich die Wärme in den Häusern hinter den dicken Mauern. Wunderschöne Sgraffitis an den Fassaden zeugen bis heute vom Vermögen der Besitzer und der Kunstfertigkeit der Handwerker. Die großen Häuser der ehemaligen Händler verfügen über mehrere Etagen und zum Teil riesige Lagerräume. In den einmaligen Baudenkmälern wurden teilweise moderne Wohnungen, Hotels oder Büros eingebaut. Die ehemaligen Wirtschaftsräume, wie Ställe und Scheunen nutzen die Besitzer heute meist anderweitig. Anschließend führt uns unsere Tour durch das Inntal nach St. Moritz. Wir unternehmen einen kurzen Rundgang durch den mondänen Kurort. Über die Rolltreppen geht es von St. Moritz Bad nach St. Moritz Dorf in das Zentrum des Ortes. Wir bummeln am berühmten Badrutt‘s Hotel Palace vorbei. Im Winter residieren im bekanntesten 5-Sterne-Hotel die Schönen und Reichen. In der Fußgängerzone sehen wir die berühmte Konditorei Hanselmann und das Rathaus. Reiseleiterin Annette verrät uns, wie der Wintertourismus nach St. Moritz und in die Schweiz kam: Der berühmte Hotelier Johannes Badrutt beherbergte vor über 150 Jahren in seinem Kulmhotel viele englische Gäste im Sommer. Im Winter wollte er sie gern ebenfalls gern in seinem Haus verwöhnen. Deshalb schlug er vier seiner englischen Stammgäste eine Wette vor: Er lud sie ein, im Winter nach St. Moritz zu kommen. Kost und Logis für die Zeit des Aufenthaltes von ihnen wollte er übernehmen, wenn es seinen Gästen gefiel. Sollten Sie sich nicht wohlfühlen, käme er selbstverständlich für die Reisekosten auf. Die Gäste hatten also nichts zu verlieren. Deshalb konnte Johannes Badrutt sie zu Weihnachten begrüßen. Sie blieben, erholten sich gut und traten braungebrannt erst nach Ostern ihre Heimreise an. Damit war der Wintertourismus in der Schweiz angekommen. Am Nachmittag fahren wir vorbei am Silvaplaner See und über den 2.284 Meter hohen Julierpass. Am Pass legen wir eine Pause ein. Es gibt wieder wunderschöne Fotomotive. Anschließend ist Ingo, unser Chauffeur nochmal mit seinem ganzen fahrerischen Können gefordert. Sicher bewältigt er die zum Teil sehr engen Straßen durch die Ortschaften des Landwassertales. In Davos bleibt vor dem Abendessen noch Zeit zu einem Bummel durch den Ort.

Glacier–Express – mit dem langsamsten Schnellzug der Welt von Tiefencastel nach Zermatt – 265 km Zug

Nach dem Frühstück verladen wir das Gepäck in den Bus und unser Chauffeur Ingo bringt uns zum Bahnhof nach Tiefencastel. Mit dem Bus fährt er über den San Bernadino-Tunnel und den Nufenenpass nach Täsch und organisiert, dass unser Gepäck ins Hotel nach Zermatt gebracht wird. In Tiefencastel beginnen wir unsere Fahrt im Panoramawagen der 2. Klasse des Glacier-Express. Der Glacier-Express wird als langsamster Schnellzug der Welt bezeichnet. Die 291 Kilometer lange Strecke bis nach Zermatt bewältigt der Zug in etwas mehr als 8 Stunden Fahrzeit. Auf dieser beeindruckenden Reise erhalten wir interessante Informationen und Geschichten zur Strecke und deren Sehenswürdigkeiten über das Audio-System des Zuges. Während unserer Fahrt erleben wir die Landschaft des Prättigau und sehen Thusis und Reichenau. Bei Reichenau befindet sich der Zusammenfluss von Hinterrhein und Vorderrhein zum Rhein. Nun erreichen wir Chur. Kurz Chur beginnt eine der eindrücklichsten Strecken der Fahrt. Es geht hinein in die Rheinschlucht. Nach der letzten Eiszeit ereigneten sich in dieser Region riesige Bergstürze und erschufen die einzigartige Schlucht. Bizarre Felsgebilde und imposante Wände zeigen sich heute als Swiss Grand Canyon. Eine Älplertasche mit Bergkäse und leckerer Trockenwurst aus Graubünden wird uns zur Mittagszeit gereicht. In der Ferne sehen wir bereits das Benediktiner-Kloster in Disentis. Der Glacier-Express verlässt das Streckennetz der Rhätischen Bahn, auf dem der Zug ohne Steighilfen auskommt. In Disentis wechselt der Zug auf das Netz der Matterhorn-Gotthard-Bahn. Die Lok wird gewechselt. Nun unterstützen Zahnstangen und Zahnräder die Bahn bei der Bewältigung der Steigungen. Der Glacier-Express überwindet nun einige Höhenmeter zum höchsten Punkt der Strecke auf den 2.033 Meter hohen Oberalppass. Unsere Blicke gehen in die abwechslungsreiche Landschaft: die Bergspitzen tragen zum Teil noch Schneehauben, die Gletscher schimmern bläulich im Sonnenlicht. Über einzigartige schwindelerregende Strecken aus Kehrtunneln und Serpentinen schlängelt sich die Bahn 600 Meter hinab nach Andermatt und weiter in das Ursenen- und Hospental nach Realp. Am Bahnhof der Furka-Dampfbahn vorbei reisen wir durch den 15,6 Kilometer langen Furka-Tunnel. In Oberwald endet der Tunnel und unsere Reise geht weiter durch das liebliche Goms. Dieses Hochtal ist geprägt von vielen Dörfern mit den typischen dunklen Walliser Holzhäusern. Die Strecke geht jetzt in einem kühnen Kehrtunnel über einen größeren Höhenunterschied hinab nach Fiesch. Durch das Tal der jungen Rhône schlängelt sich der Glacier-Express nach Brig und Visp. In Visp verlassen wir das Tal der Rhône und erreichen das Vipser und Mattertal. Vorbei an St. Niklaus und Randa geht es hinauf nach Täsch. In Randa entdecken wir eine der längsten Hängebrücken für Fußgänger. Diese überspannt auf deiner Länge von 485 Metern ein Tal und ermöglicht Wanderern eine bequeme Wanderung auf dem Europawanderweg von Grächen nach Zermatt. Der Zug bewältigt nun das letzte Stück bis nach Zermatt. Wir spazieren zu unserem Hotel Arca & Narco. Mit einem leckeren Abendessen im Restaurant Swiss Chalet schließen wir den erlebnisreichen Tag ab.

Erlebnisse auf dem Gornergrat – Raclette–Abend auf Furi

Heute lohnte es sich, früh aufzustehen: Wir dürfen einen fantastischen Sonnenaufgang am Matterhorn erleben. Im Morgenlicht glänzt der Berg der Berge golden – ein einmaliges Bild. Wir fahren mit der Gornergratbahn auf den Gornergrat in 3.089 Meter Höhe. Das Matterhorn mit 4474 Metern, die Douforspitze, der Dom, die Monte Rosa Gruppe und die weiteren Viertausender mit ihren Gletschern erstrahlen mit ihren schneebedeckten Gipfeln im gleißenden Sonnenlicht. Uns verschlägt es im Angesicht dieser Naturschönheiten den Atem. Unsere Blicke streifen auf dem Aussichtspunkt über diese erhabenen Gipfel, jeder findet seine Art für sich. Anschließend kehren alle mit unterschiedlichen Stopps individuell wieder nach Zermatt zurück. Einige Gäste legen einen Stopp an der Station Rothenboden ein und schauen am Riffelsee vorbei. Wir wollen gern die legendäre Spiegelung des Matterhorns sehen. Ein klein wenig ist es gelungen. Am Nachmittag bleibt Zeit zum Bummeln oder Erholen. Am Nachmittag unternehmen wir einen kleinen Ortsrundgang durch Zermatt.
Wir besuchen das alte Zermatt. Die dunklen wettergegerbten Holzhäuser und Spycher, welche teilweise über 500 Jahre alt sind, begeistern uns. Das Lärchenholz, aus dem die Häuser erbaut sind, ist sehr widerstandsfähig und wird nicht behandelt. Die dunkle, fast schwarze Farbe erhalten die Häuser durch die Witterungseinflüsse von Sonne und Regen. Am Beginn der Gasse erblicken wir den Brunnen, der zu Ehren von Ullrich Inderbinen errichtet wurde. Ulrich Inderbinen gilt als ältester Bergführer der Welt. Er bestieg etwa 370 Mal das Matterhorn. Seine letztmalige Besteigung fand im Jahr 1990, als er bereits das 90. Lebensjahr erreicht hatte, statt. Bis zu seinem 95. Geburtstag führte er immer noch Gäste als Bergführer auf seine geliebten Berge. Im Jahr 2004 verstarb er im Alter von 104 Jahren. Wir besuchen den Kirchplatz und sehen das Haus der Familie Taugwalter, den Bergführern, welche an der Erstbesteigung des Matterhorns beteiligt waren. Wir entdecken den neu gestalteten Murmeltier-Brunnen. Wir streicheln die Murmeltiere auf dem Brunnen. Der Legende nach heißt es, dass man dann immer wieder nach Zermatt zurückkommt. Ich denke, dass es bei mir so ist. Untrennbar sind die Geschichte Zermatts und das Matterhorn mit seiner Erstbesteigung im Jahre 1865 verbunden. Im gesamten Ort finden wir Spuren dieser Bergbesteigung.
Am Abend spazieren wir zur Talstation des Matterhorn-Express. Wir fahren mit einer Sonderbahn der Großkabinenbahn auf Furi. Auf der Terrasse vom urigen Bergrestaurant erwarten uns der Alphornspieler Martin mit seinen wunderbaren Melodien und das Restaurant-Team mit einem Glas Walliser Wein. Anschließend wird uns bei herrlichstem Wetter Walliser Trockenfleisch und das typische Roggenbrot gereicht. Ein typisches Schweizer Gericht, das Raclette, gibt es für uns als Hauptgang. Den schmackhaften Käse spannt der Koch unter einer Heizspirale ein und so schmilzt die oberste Schicht. Diese wird auf einen Teller abgestrichen und mit Pellkartoffeln und saurem Gemüse wird das Gericht serviert. Alle genießen dieses typische Gericht aus der Bergbauernküche und es schmeckt ausgezeichnet. Zum Abschluss des Menüs gibt es noch einen leckeren Obstsalat mit einem Schuss Kirschbrand. Viel zu schnell vergeht die Zeit und ein einmaliger, stimmungsvoller Abend mit wunderbaren Emotionen und Gefühlen in dieser herrlichen Bergwelt geht zu Ende. Die netten Bahnmitarbeiter schalten aus der Zentrale die Großgondel für uns ein und bringen uns ganz automatisch wieder gut ins Tal.

Ausflug auf das Kleine Matterhorn – Besuch im Matterhornmuseum

Wir starten zu unserem fakultativen Ausflug auf das Kleine Matterhorn. Wir gehen entlang der Vispa zur Talstation der Gondelbahn oder fahren mit dem Ortsbus zur Talstation. Die Gondelumlaufbahn bringt uns über Furi nach Schwarzsee. Wir sind nun dem Matterhorn ganz nah. Wir entdecken die Hörnlihütte am Fuße des Matterhorns. Sie ist der Ausgangspunkt für jeden Bergsteiger, der den Berg der Berge besteigen möchte. Wir sehen von der Station Schwarzsee bereits unser Ziel - das Kleine Matterhorn. Unsere Fahrt mit der Gondelbahn führt uns weiter bis zur Station „Trockener Steg“. In 2.953 Metern Höhe machen wir ebenfalls eine Pause. Unsere Blicke gehen bereits in die Welt der Viertausender mit Castor und Pollux, dem Breithorn und dem Matterhorn. Nachdem wir auf der Terrasse die Aussicht genossen haben, fahren wir mit der modernen Gondelumlaufbahn, in deren Gondeln 28 Personen Platz auf das Kleine Matterhorn in 3.883 Metern Höhe. Jeder gestaltet seinen Besuch auf dem höchsten Aussichtspunkt nach seinen Wünschen. Wir besuchen die Aussichtsplattform. Im gleißenden Sonnenlicht sind wir den majestätischen Viertausendern ganz nah. Ob das Breithorn mit seiner dicken Schneekappe, der Dom, der höchste Berg der komplett auf Schweizer Boden steht oder die Monte Rosa Gruppe - wir sind einfach nur begeistert von der Schönheit der Berge! Selbst den Mont Blanc sehen wir. Im Gletscherpalast tauchen wir in die Welt des ewigen Eises ein. Wir können wunderschöne Eisplastiken bestaunen. Beim Bummel über den Gletscher begegnen uns die Skifahrer, die hier das ganze Jahr ihrem Sport nachgehen können. Nach einem ausgiebigen Aufenthalt treten wir individuell die Talfahrt mit den Bahnen an. Doch auch dabei fasziniert uns diese einmalige, überwältigende Natur. Bei Traumwetter wandern wir mit einigen Gästen das letzte Stück nach Zermatt zurück.
Am Nachmittag statten wir dem Matterhornmuseum einen Besuch ab. Ganz intensiv können wir in die Geschichte des berühmten Bergsteigerortes eintauchen. Mit vielen originalen Gegenständen ist sehr anschaulich das schwere Leben der Bauern und Einwohner Zermatts in vergangener Zeit erlebbar. Wir sehen unter welch schwierigen Bedingungen und mit welch einfacher Ausrüstung die Berge rund um Zermatt im 19. Jahrhundert meist durch Engländer erstbestiegen worden. Natürlich erfahren wir auch viele Details zur Erstbesteigung des Matterhorns durch die Seilschaft um den Engländer Edward Whymper und die Zermatter Bergführer Taugwalder und das tragische Ende dieser Bergtour. Den interessanten Tag lassen wir mit einem schmackhaften Abendessen ausklingen.

Abschied von Zermatt – Fahrt nach Flüeli–Ranft – 155 km

Es heißt leider Abschied nehmen von Zermatt und dem Matterhorn. Nach dem Frühstück bummeln wir zum Bahnhof. Mit dem Pendelzug der Matterhorn Gotthard Bahn geht es nach Täsch. Ingo, unser Chauffeur, ist mit dem Gepäck schon früher nach Täsch gefahren und hat das Gepäck bereits im Bus verstaut. Wir beginnen unsere Panoramafahrt in die Zentralschweiz. Die Tour führt uns durch das Mattertal ins Rhônetal. Weiter geht unsere Reise durch das liebliche Goms, mit seinen hübschen Dörfern mit den typischen Walliser Holzhäusern. In Oberwald beginnt die Fahrt nach Gletsch, wo die Furka- und die Grimselpassstraße aufeinandertreffen. Ein atemberaubender Anblick eröffnet sich uns auf die beiden Straßen, die sich in kühnen Serpentinen die Berge hinaufwinden. Wir reisen über die gut ausgebaute Route auf den Grimselpass. In 2.165 Metern Höhe entdecken wir schöne Fotomotive. Anschließend erreichen wir ins Berner Oberland. Das Grimselgebiet ist das Wasserschloss der Schweiz. In diesem Gebiet wird in 9 Kraftwerken Energie aus der Wasserkraft erzeugt. Wir haben Zeit und wollen wenigstens für eine kurze Zeit den heißen Temperaturen entfliehen. Deshalb besuchen die Aareschlucht. Diese beeindruckende Schlucht hat das Wasser der Aare in tausenden von Jahren geschaffen. Wir spazieren durch dieses Naturwunder. Dabei sehen wir einziartige Gletschermühlen und beeindruckende, vom Wasser gestaltete Felsformationen. Wir sind beeindruckt, welche Kraft das Wasser hat und welch ein Naturwunder es geschaffen hat und immer noch schafft.
Nun reisen wir ins Haslital, von wo die Straße gleich wieder ansteigt auf den 1.008 Meter hohen Brünigpass. Unsere Fahrt führt uns vorbei am Lungernsee und am Sarnersee hinauf nach Flüeli-Ranft. Im Hotel FlüeMatte erwartet uns schon der nette Hotelier und begrüßt uns herzlich. Den Tag beenden wir mit einem leckeren Abendessen.

Ausflug nach Brienz und zum Brienzer Rothorn – 68 km

Unser Weg führt uns heute über den Brünig-Pass ins Berner Oberland. Zunächst fahren wir vorbei am Sarnersee und am Lungernsee nach Brienz am gleichnamigen See. Uns bleibt Zeit für einen kurzen Bummel am See. Nun erwarten uns die netten Kollegen von der Brienzer Rothornbahn. Der Dampfzug steht mit seinen historischen Wagen bereit. Die Bahn bringt uns auf das Brienzer Rothorn in 2.350 Metern Höhe. Der Bau der Bahn erfolgte bereits 1892. Dieser stellt eine technische Meisterleistung des Bahnbaues dar. Nach einer atemberaubenden Fahrt mit immer wieder wechselnden faszinierenden Ausblicken auf den Brienzersee erreichen wir den Berg. Die Sicht auf den Brienzersee und die umliegende Landschaft und auf das Luzerner Hinterland ist sehr schön. Eiger, Mönch und Jungfrau sehen wir aus einer anderen Perspektive. Im Restaurant nehmen wir ein kleines Mittagessen ein. Es gibt Älplermagronen – ein typisches Schweizer Bergbauerngericht. Wir spazieren noch zum Gipfel oder genießen die Aussicht. Mit der Dampfbahn fahren wir wieder ins Tal. Bei schönstem Sonnenschein aber auch wieder hohen Temperaturen bleibt noch Zeit zu einem Bummel in Brienz am See oder für ein Eis. Über den Brünig-Pass bringt uns der Bus zum Hotel zurück.

Ausflug mit dem Gotthard Panorama Express – 71 km

Nach dem Frühstück beginnt unser Ausflug zunächst mit der Busfahrt nach Luzern. Hier spazieren wir über die Kapellbrücke, das Wahrzeichen der Stadt. Einige der historischen Bilder im Giebel der Brücke und die Spuren des Brandes vom 17.08.1993 können wir noch sehen. Die schönen Bürgerhäuser und das Rathaus prägen die wunderschöne Ansicht der Stadt am Vierwaldstättersee. Unser kleiner Rundgang bringt uns zum Fritschi-Brunnen und zum Fritschi-Haus. Fritschi mit seiner Frau stellen die Hauptfiguren der Luzerner Fasnacht dar. Anschließend treffen wir uns an der Anlegestelle des Schiffes. Wir gehen auf den Raddampfer „Stadt Luzern“ an Bord. Das historische Schiff der Flotte der Vierwaldstättesee-Schifffahrts-Gesellschaft ist nach mehrjähriger aufwendiger Restauration erst seit 2024 wieder auf dem See unterwegs. Mit dem Schiff gleiten wir in der 1.Klasse über den See. Dabei sehen wir die Rigi, den Pilatus und die Mythen. Im Urnersee grüßen uns der Schillerstein und die Rütli-Wiese, wo 1291 der berühmte Rütlischwur vollzogen wurde. Der Schwur besiegelte die Geburtsstunde der Schweiz. Die Route führt uns vorbei an der Tellsplatte und der herrlichen Landschaft rund um den See nach Flüelen. Hier steht bereits der Gotthard Panorama Express bereit. Im Panoramawagen der 1.Klasse sind unsere Plätze reserviert und unsere Reise in den Süden beginnt. Reinhard, der nette Reiseleiter versorgt uns mit vielen interessanten Informationen zu der imposanten Bahnstrecke. Wir bestaunen die Meisterleistungen der Erbauer der Strecke mit ihren vielen Viadukten, Kehrtunneln und dem 15 Kilometer langen alten Gotthard-Tunnel. Die Eröffnung des Tunnels erfolgte nach 8jähriger Bauzeit 1880. Über 3.000 meist italienische Arbeiter erbauten unter widrigen Bedingungen das für damalige Zeiten einmalige Tunnelbauwerk. Wir sind fasziniert. In Bellinzona, der Hauptstadt des Kantons Tessin verlassen wir den Gotthard Panorama Express. Nach einem kurzen Aufenthalt besteigen wir den EuroCityZug. Jetzt geht die Fahrt durch den Gotthard Basistunnel, den mit 57 Kilometern längsten Tunnel der Welt. Er wurde 2017 eröffnet und stellt eine Meisterleistung des modernen Tunnelbaus dar. Nur 20 Minuten fährt der Zug mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 210 km/h durch den Tunnel. Von Arth-Goldau reisen wir mit dem Bus zum Hotel zurück. Auch dieser Tag hat uns schöne Erlebnisse beschert.

Fahrt mit der Furka–Dampfbahn – 200 km

Auch heute begrüßt uns am Morgen strahlender Sonnenschein. Unser Ziel ist zunächst Realp, denn dort beginnt unsere Fahrt mit der Furka-Dampfbahn. Über die alte Gotthardstraße führt unsere Route vorbei an Wassen zunächst zur Schöllenenschlucht. Wir legen Fotostopp an der Teufelsbrücke ein. Der Legende nach sollen die Urner Bürger beim Bau der Brücke den Teufel um Hilfe gebeten haben. Als Lohn verlangte er das erste Lebewesen, welches über die Brücke geht. Der Teufel hoffte auf ein schönes junges Mädchen. Aber die Urner ließen einen Ziegenbock als erstes über die Brücke gehen. Beleidigt verzog sich der Teufel mit dem Bock. Nach einem kurzen Aufenthalt in Andermatt reisen wir durch das Hospental nach Realp. Heute erwartet uns ein einmaliges Bahnerlebnis. Mit der Dampfbahn geht es über die imposante alte Furka-Bergstrecke. Die Strecke wurde nach Eröffnung des Furka-Basistunnels 1981 stillgelegt. Eisenbahnfans aus der ganzen Welt gründeten einen Verein. Die einmalige Eisenbahnstecke wurde durch den Verein wieder aufgebaut, instandgesetzt und erneut in Betrieb genommen. Viele engagierte Eisenbahnfreunde sorgen nun dafür, dass die Bahn zur Freude vieler Touristen und Bahnbegeisterter von Realp weiter unterhalb des Furka-Passes bis nach Oberwald auf der Originalstecke fährt. Unterwegs gibt es einen Stopp in Tiefenbach. Dort wird die Lok mit Wasser aufgetankt und die Fahrt geht weiter. Vor dem Furka-Scheiteltunnel legt der Zug eine weitere längere Pause ein. Auf der folgenden Fahrt eröffnen sich uns wunderschöne Ausblicke auf das Bett des Rhône-Gletscher. In den letzten 15 Jahren hat sich der Gletscher sehr stark zurückgezogen. Nun sehen wir die Furka-Passstraße und die Grimsel-Passstraße – wahre Meisterleistungen des Straßenbaus. Viel zu schnell vergeht die wundervolle Fahrt bei Traumwetter. Ingo erwartet uns mit dem Bus in Oberwald. Während wir mit dem Zug unterwegs waren, musste er mit dem Bus über den Furka-Pass fahren. Wir erklimmen den Grimselpass in 2.165 Metern Höhe. Hier legen wir einen kurzen Stopp ein und genießen die Aussicht. Wir fahren ein Stück weiter runter auf das Plateau im Grimselstausee. Auch hier gibt es imposante Bauwerke zu bestaunen. Vor die alte Staumauer wurde in den letzten Jahren eine zweite Staumauer gesetzt. Ein imposantes Bauwerk, welches in den letzten Jahren erst entstand. Anschließend reisen durch Meiringen und über den Brünig-Pass nach Flüeli-Ranft zurück.

Fahrt mit dem historischen Zug auf die Rigi und Depotführung bei den Rigibahnen

Unsere Reise führt uns nach Vitznau zum Bahnhof der 1871 erbauten Rigi-Bahn. Eigentlich wollten wir mit der Dampflok auf die Rigi fahren. Aber aufgrund der anhaltenden Hitzewelle und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr dürfen die Dampfloks nicht fahren. Mit einem historischen Wagen geht es auf die 1.790 Meter hohe Rigi. Wir genießen die Fahrt, auch wenn die Sicht nicht so gut ist. Leider hängen einige Wolken über den Bergen und es ist dunstig. Das Panorama vom Säntis bis in die Berner Alpen zeigt sich uns nur eingeschränkt. Dennoch gibt es auf dem Berg einiges zu entdecken. In der Remise auf ist eine Ausstellung zur legendären Lok 7. Sie steht zurzeit im Original in der Remise auf dem Gipfel. Sie ist eine der wenigen Loks auf der Welt, die über einen stehenden Kessel. Für das Jubiläum der Bahn im Jahr 2022 wurde die Lok aus dem Verkehrshaus der Schweiz geholt restauriert und ist wieder fahrtüchtig. In den letzten Jahren konnten Sonderfahrten mit dieser Lok gebucht werden. Nach unserem Aufenthalt treten wir die Rückfahrt nach Vitznau im historischen Wagen an. In Vitznau werden wir von zwei Mitarbeitern der Rigibahn erwartet. Sie öffnen für uns das Depot der Bahn. Wir sehen die Dampflok Nr. 17 und Nr. 16. Wir bestaunen die historischen Wagons, welche alle noch im Einsatz sind. Wir erfahren, dass die Zahnstangen, welche als Steighilfen für die Bahn unumgänglich sind, original aus dem Jahr 1871 sind und immer wieder in einer aufwendigen Technologie aufgearbeitet werden. Wir sind fasziniert. Zum Schluss sehen wir noch die Drehscheibe, mit der die Wagen in das Depot gefahren werden in Aktion. Auch diese ist mit einer einzigartigen Technik ausgestattet. Es war eine tolle Führung und hat uns viele schöne Einblicke in die faszinierende historische Technik gegeben. Ingo erwartet uns bereits mit dem Bus und wir fahren nach Flüeli-Ranft zurück. Wir sind alle einer Meinung: Dieser Tag war wieder ein tolles Erlebnis.

Ausflug auf die Schynige Platte

Nach dem zeitigen Frühstück erklimmen wir nochmals den Brünig-Pass und unser Ziel sind Interlaken und Wilderswil im Berner Oberland.
Zunächst führt uns unsere Tour nach Interlaken. Der beliebte Ferienort befindet sich zwischen dem Thunersee und dem Brienzersee. Er ist das Tor zur Jungfrau-Region. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen bummeln wir durch den Ort oder tätigen letzte kleine Einkäufe. Sogar die Jungfrau zeigt sich nun noch in ihrer ganzen Pracht. Viel Zeit bleibt allerdings nicht. Wir werden in Wilderwil erwartet. Hier steht die nostalgische Zahnradbahn bereit, um uns auf die Schynige Platte zu bringen. Die Bahn ging 1893 in Betrieb. Sie schlängelt sich im gemütlichen Tempo von nur 10 Kilometern pro Stunde auf ihren Schienen in unzähligen Windungen auf den 1.970 Meter hohen Berg. Dabei eröffnen sich uns immer wieder neue Blicke über den Brienzer- und den Thunersee und Interlaken mit dem Hausberg Hader Kulm. Auf dem Berg bieten sich uns verschiedene Möglichkeiten. Zunächst zieht es uns in Alpengarten mit über 700 Pflanzen aus dem Alpenraum. Wir staunen über die zum Teil in voller Blüte stehenden Pflanzen. Trollblumen, Enzian, verschiedene Berganemonen-Arten, wilde Orchideen und viele weitere Frühlingsblüher haben den Alpengarten in einen farbenfrohen Blütenteppich verwandelt. Wir können uns nicht sattsehen und immer wieder halten wir die herrlichen Bilder mit der Kamera fest. Einige Gäste unternehmen eine kleine Wanderung auf dem Flower & Panorama Trail. Eiger, Mönch und Jungfrau verstecken sich aber leider heute in den Wolken. Im Restaurant nehmen wir einen kleinen Imbiss ein. Wir genießen ein letztes Mal den Blick in die Berge des Berner Oberlandes, bevor uns die Zahnradbahn zurück ins Tal nach Wilderswil bringt. Anschließend reisen wir wieder über den Brünig-Pass zum Hotel zurück. Am Abend verwöhnt uns das Hotel wieder mit einem schmackhaften Abendessen.

Heimreise – 810 km

Am Morgen heißt leider wieder Abschied nehmen von den netten Gastgebern in der Schweiz, die uns mit viel Herzenswärme und Leidenschaft einen tollen Aufenthalt gestaltet haben. Mit wunderschönen Erinnerungen an einzigartige Bahn- und Dampfbahnfahrten, Bergerlebnisse und nette Begegnungen mit den Schweizern aber auch in unserer Reisegruppe im Gepäck kehren wir begeistert nach Hause zurück.


Wir, Ingo unser Chauffeur und Annette Ihre Reiseleiterin, möchten uns ganz herzlich bei Ihnen, liebe Reisegäste bedanken. Gemeinsam durften wir wunderbare Tage mit faszinierenden Bahnfahrten erleben, nette Menschen kennenlernen und einzigartige Landschaften entdecken. Es hat uns großen Spaß gemacht, mit Ihnen gemeinsam unterwegs sein zu dürfen. Ich habe Ihnen sehr gern einige meiner Lieblingsecken in „meiner“ Schweiz gezeigt. "Uf Wiederluerge", vielleicht bis zu einer nächsten Reise – ich würde mich sehr freuen - Ihre Annette Probst-Weise


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