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18.10. bis 25.10.2026 – Rundreise Barcelona und Katalonien

Reisebericht: 18.10. – 25.10.2026

Von Barcelona über Montserrat bis zur Costa Brava: Wir entdecken Kataloniens kulturelle Schätze, beeindruckende Bauwerke, mittelalterliche Städte und die faszinierende Welt Salvador Dalís.

Franziska Barthel

Ein Reisebericht von
Franziska Barthel

Barcelona - Sagrada Familia (27) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Barcelona (39) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Barcelona (42) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Barcelona - Palau de la Musica (4) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Barcelona - Palau de la Musica (9) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Barcelona - Park Güell (12) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Barcelona - Park Güell (19) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Kloster Poblet (2) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Montserrat (10) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Cadaques (6) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Dali Museum in Figueres (3) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL) Haus von Gala Dali in Pubol (2) – © Franziska Barthel (Eberhardt TRAVEL)

Sonntag, 18. Oktober 2026 – Anreise nach Barcelona

Endlich ist es so weit und unsere Reise nach Barcelona und Katalonien beginnt! Aus verschiedenen Städten Deutschlands machen sich unsere Gäste auf den Weg nach Barcelona. Ein Teil der Gruppe trifft sich zunächst am Flughafen Frankfurt, während andere Gäste direkt nach Barcelona fliegen.

Am Abend kommen wir schließlich alle in unserem Hotel HCC Montblanc im Herzen Barcelonas zusammen. Beim gemeinsamen Abendessen lernen wir uns in gemütlicher Runde kennen und tauschen erste Eindrücke aus. Das Restaurant liegt an der berühmten La Rambla, nur einen kurzen Spaziergang von unserem Hotel entfernt.

Kulinarisch starten wir mit typisch spanischen Tapas als Vorspeise. Anschließend wird ein Rinderbraten serviert, bevor ein Cheesecake das Abendessen abrundet. Bei gutem Essen und netten Gesprächen vergeht die Zeit wie im Flug und die ersten Kontakte innerhalb unserer Reisegruppe sind schnell geknüpft.

So lassen wir unseren ersten gemeinsamen Abend entspannt ausklingen. Wir freuen uns darauf, Barcelona und die vielen schönen Orte Kataloniens in den kommenden Tagen gemeinsam zu entdecken. Mit großer Vorfreude auf unser Reiseprogramm verabschieden wir uns schließlich in die Nacht.

Montag, 19. Oktober 2026 – Die Sagrada Família und Stadtrundfahrt

Für unseren ersten richtigen Besichtigungstag in Barcelona sind Unwetter und Starkregen angekündigt. Zum Glück soll es erst am Nachmittag ungemütlich werden, sodass wir unseren Vormittag zunächst noch für spannende Entdeckungen nutzen können.

Gemeinsam mit unserem örtlichen Reiseleiter Ingo, der uns auch in den kommenden Tagen bis zum Ende der Reise begleiten wird, starten wir in den Tag. Mit der U-Bahn fahren wir zur berühmten Sagrada Família, dem wohl bekanntesten Wahrzeichen Barcelonas. Für uns ist der Besuch der beeindruckenden Basilika ein erster Höhepunkt der Reise.

Ingo nimmt sich viel Zeit, uns die außergewöhnliche Architektur und die Besonderheiten dieses einzigartigen Bauwerks näherzubringen. Besonders faszinierend ist die Gestaltung des Innenraums: Die Säulen verzweigen sich nach oben wie Bäume, während die Decke an ein Blätterdach erinnert. So entsteht der Eindruck, in einem steinernen Wald zu stehen. Auch die farbenprächtigen Fenster, durch die das Licht in den unterschiedlichsten Farben in die Kirche fällt, sorgen für eindrucksvolle Momente. Anschaulich erklärt Ingo, wie die einzelnen Elemente zusammenspielen, wie die Sagrada Família aufgebaut ist und welche Arbeiten bis zur Fertigstellung noch anstehen. Mit seinen lebendigen Erzählungen bringt er uns Gaudís außergewöhnliche Ideen näher und lässt uns die Kirche mit ganz neuen Augen betrachten.

Nach diesem eindrucksvollen Besuch spazieren wir durch Barcelona bis zu unserem Reisebus. Mit diesem geht es weiter entlang des Hafens hinauf zum Montjuic. Dort erwartet uns ein schöner Ausblick über die Stadt, auch wenn sich der Himmel inzwischen immer weiter zuzieht und der angekündigte Regen einsetzt.

Anschließend fahren wir zur Casa Milà, einem weiteren berühmten Werk des katalanischen Architekten Antoni Gaudi. Von dort aus machen wir uns zu Fuß auf den Rückweg zu unserem Hotel. Unterwegs entdecken wir weitere beeindruckende Gebäude Gaudis, die Ingo uns näher erläutert und deren außergewöhnliche Fassaden einmal mehr zeigen, wie unverwechselbar die Architektur Barcelonas ist.

Noch einigermaßen Trocken kehren wir ins Hotel zurück und können die Zeit bis zum Abendessen nach Belieben nutzen.
Da wir nicht wissen, wie sich das Wetter entwickelt, ist ein Tisch direkt nebenan reserviert. Der Tag klingt mit Paella und Tapas gemütlich aus.

Dienstag, 20. Oktober 2026 – Rundgang Gotisches Viertel und Palau de la Musica

Nach den bangen Blicken auf die Wettervorhersage können wir heute erst einmal aufatmen: Das angekündigte Unwetter ist zum Glück weitgehend ausgeblieben. Während Barcelona glimpflicher davongekommen ist, haben die heftigen Regenfälle andere Regionen Spaniens schwer getroffen. Umso erleichterter sind wir, dass wir unser Besichtigungsprogramm wie geplant fortsetzen können.

Auch heute treffen wir unseren örtlichen Reiseleiter Ingo, der uns mit seinem Wissen und vielen interessanten Geschichten durch die katalanische Hauptstadt begleitet. Unser Vormittag steht ganz im Zeichen der historischen Altstadt. Wir erkunden das Viertel El Born und das berühmte Gotische Viertel, das Barri Gòtic. In den engen Gassen und auf den kleinen Plätzen scheint die Zeit teilweise stehen geblieben zu sein. Zwischen historischen Fassaden entdecken wir immer wieder neue Details, die von der langen Geschichte Barcelonas erzählen.

Die Wurzeln der Stadt reichen bis in die Römerzeit zurück. Damals trug sie den Namen Barcino und war von einer Stadtmauer umgeben, von der bis heute Überreste erhalten sind. Später entwickelte sich Barcelona im Mittelalter zu einem bedeutenden politischen und wirtschaftlichen Zentrum am Mittelmeer. Besonders im Gotischen Viertel begegnen uns zahlreiche Zeugnisse dieser bewegten Vergangenheit.

Ein wichtiger Halt ist die Kathedrale von Barcelona, die mit ihrer eindrucksvollen gotischen Architektur begeistert. Auch die umliegenden Gassen laden dazu ein, die besondere Atmosphäre der Altstadt auf sich wirken zu lassen.

Nicht weit entfernt erreichen wir den Plaça del Rei mit dem ehemaligen Königspalast. Hier residierten einst die Herrscher der Krone von Aragón. Der historische Platz vermittelt einen Eindruck davon, welche Bedeutung Barcelona im Mittelalter besaß. Ingo lässt die Geschichte mit seinen Erklärungen lebendig werden und zeigt uns, wie eng die Entwicklung der Stadt mit der katalanischen Geschichte verbunden ist.

Zur Mittagszeit legen wir eine Pause am Mercat de Santa Caterina ein. Der Markt ist nicht nur für seine frischen Lebensmittel und kulinarischen Spezialitäten bekannt, sondern auch für sein außergewöhnliches, buntes Dach, das an die Farben und Formen eines Mosaiks erinnert.

Anschließend führt uns unser Weg zur berühmten La Rambla. Die lebendige Flaniermeile gehört zu den bekanntesten Straßen Barcelonas und verbindet den zentralen Plaça de Catalunya mit dem Hafen. Hier endet unser gemeinsames Vormittagsprogramm, und wir genießen etwas Freizeit, um durch die Straßen zu bummeln, in Geschäften zu stöbern oder bei einem Kaffee das Treiben der Stadt zu beobachten.

Am Nachmittag wartet bereits das nächste architektonische Highlight auf uns: der Palau de la Música Catalana. Bei einer Führung besichtigen wir das beeindruckende Innere des Konzertpalastes, der zwischen 1905 und 1908 nach den Plänen des Architekten Lluís Domènech i Montaner entstand.

Besonders der prachtvolle Konzertsaal zieht unsere Blicke auf sich. Farbenprächtige Glasflächen, kunstvolle Verzierungen und zahlreiche florale Motive verschmelzen hier zu einem außergewöhnlichen Gesamtkunstwerk. Durch das große Oberlicht fällt Tageslicht in den Saal und lässt die Farben besonders schön zur Geltung kommen. Seit 1997 gehört der Palau de la Música Catalana zum UNESCO-Welterbe. Bei unserer Führung erfahren wir, wie Architektur, Kunst und Musik hier zu einer einzigartigen Einheit verbunden wurden.

Doch damit ist unser erlebnisreicher Tag noch lange nicht zu Ende. Am Abend steht ein weiterer Besuch auf dem Programm: die Casa Milà, auch unter dem Namen La Pedrera bekannt. Das von Antoni Gaudí entworfene Wohnhaus fällt durch seine wellenförmige Steinfassade und die außergewöhnlichen Formen sofort ins Auge. Gaudí ließ sich bei seiner Gestaltung von der Natur inspirieren und verzichtete weitgehend auf gerade Linien. So entstand ein Gebäude, das sich deutlich von der traditionellen Architektur seiner Zeit abhebt.

Bei unserem abendlichen Besuch haben wir Gelegenheit, dieses besondere Bauwerk näher kennenzulernen und weitere Einblicke in Gaudís kreative Gedankenwelt zu gewinnen. Ein langer, abwechslungsreicher Tag voller Geschichte, Kunst und architektonischer Besonderheiten neigt sich damit dem Ende entgegen.

Erst spät kehren wir ins Hotel zurück. Hinter uns liegt ein Tag, an dem wir Barcelona von vielen unterschiedlichen Seiten erleben durften – von den mittelalterlichen Gassen der Altstadt bis zu den kunstvollen Meisterwerken des katalanischen Modernisme.

21. Oktober 2026 – Poblet – Tarragona – Freixenet und Montserrat

Heute heißt es früh aufstehen, denn ein erlebnisreicher Tag mit vielen spannenden Stationen liegt vor uns. Wir verabschieden uns von Barcelona und machen uns gemeinsam mit unserem Reiseleiter Ingo auf den Weg, um weitere Facetten Kataloniens kennenzulernen.

Unser erster Halt führt uns zum Königlichen Kloster Poblet, einer der bedeutendsten Klosteranlagen Kataloniens. Die imposanten Mauern und die beeindruckende Architektur lassen bereits von außen erahnen, welche historische Bedeutung dieser Ort besitzt. Das Zisterzienserkloster wurde im 12. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich im Mittelalter zu einem wichtigen religiösen, politischen und kulturellen Zentrum. Seit 1991 gehört die Anlage zum UNESCO-Welterbe.

Bei unserem Rundgang nimmt uns Ingo mit auf eine Reise in das frühere Klosterleben. Wir erfahren, wie die Mönche ihren Alltag gestalteten, welche Aufgaben sie übernahmen und wie das Leben innerhalb der Klostermauern organisiert war. Besonders eindrucksvoll sind die königlichen Grabmäler in der Klosterkirche. Poblet diente über Jahrhunderte als letzte Ruhestätte bedeutender Herrscher der Krone von Aragón. Vor den kunstvoll gestalteten Gräbern wird die enge Verbindung zwischen Kloster, Kirche und Königshaus besonders deutlich.

Anschließend setzen wir unsere Fahrt in Richtung Tarragona fort. Die Weinberge begleiten uns und erinnern daran, dass Katalonien nicht nur für seine Kultur und Architektur, sondern auch für seine Weine und Schaumweine bekannt ist.

In Tarragona angekommen, erkunden wir bei einem Stadtrundgang die historische Altstadt. Die Stadt blickt auf eine bedeutende römische Vergangenheit zurück: Unter dem Namen Tarraco war sie einst eine wichtige Stadt des Römischen Reiches und spielte eine zentrale Rolle bei der römischen Herrschaft auf der Iberischen Halbinsel. Bis heute sind zahlreiche Spuren dieser Zeit erhalten, darunter das berühmte römische Amphitheater, das direkt am Mittelmeer liegt.

Am Nachmittag dreht sich alles um den prickelnden Genuss: Wir besuchen das traditionsreiche Cava-Haus Freixenet. Bei einer Führung erhalten wir Einblicke in die Geschichte des Unternehmens und die Herstellung des katalanischen Schaumweins. Cava wird nach der traditionellen Flaschengärung hergestellt – ähnlich wie Champagner. Die lange Reifezeit und die sorgfältige Herstellung verleihen ihm seine charakteristischen Aromen und die feinen Perlen. Freixenet gehört zu den bekanntesten Namen dieser Tradition und ist eng mit der Weinregion Penedès verbunden.

Doch der Tag hält noch ein ganz besonderes Highlight für uns bereit. Am Abend erreichen wir das Kloster Montserrat, das spektakulär in die zerklüftete Berglandschaft des gleichnamigen Gebirges eingebettet liegt. Schon die Anfahrt ist beeindruckend: Die markanten Felsformationen erheben sich rund um die Klosteranlage und verleihen dem Ort eine beinahe mystische Atmosphäre.

Heute übernachten wir direkt im Kloster – eine außergewöhnliche Gelegenheit, diesen besonderen Ort auch außerhalb des üblichen Besucherstroms zu erleben. Nach dem Bezug unserer Zimmer erwartet uns ein stimmungsvoller Abschluss des Tages: Wir besuchen die Abendmesse, bei der der berühmte Knabenchor von Montserrat zu hören ist.

22. Oktober 2026 – Kloster Montserrat, Besalu und Girona

Der heutige Morgen beginnt für alle, die möchten, mit einem ganz besonderen Erlebnis. Wer früh aufsteht, hat die Gelegenheit, an der Messe in der Klosterkirche von Montserrat teilzunehmen. Die Mönche begleiten den Gottesdienst mit ihren Gesängen, die in der beeindruckenden Kirche eine ganz eigene Atmosphäre entfalten.

Es ist kein gewöhnlicher Gottesdienst, denn am 22. Oktober wird des heiligen Papstes Johannes Paul II. gedacht. Sein Gedenktag erinnert an den Beginn seines Pontifikats im Jahr 1978.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die berühmte Schwarze Madonna, die Schutzpatronin Kataloniens, zu besuchen.

Nach diesem stimmungsvollen Start stärken wir uns beim Frühstück für den bevorstehenden Tag. Anschließend heißt es auschecken und Abschied nehmen von diesem außergewöhnlichen Ort. Bei einer Führung über das Klostergelände erfahren wir noch mehr über die Geschichte und Bedeutung von Montserrat, bevor wir uns am späten Vormittag wieder auf den Weg machen.

Unser nächstes Ziel ist Besalú, eine der schönsten mittelalterlichen Kleinstädte Kataloniens. Schon beim Anblick der berühmten alten Brücke, die über den Fluss führt, fühlen wir uns in eine andere Zeit versetzt. Die befestigte Brücke mit ihren markanten Bögen und dem historischen Zugang ist das Wahrzeichen des Ortes.

Bei unserem Rundgang entdecken wir die verwinkelten Gassen, historischen Gebäude und kleinen Plätze. Das frühere jüdische Viertel zeugt von der vielfältigen Geschichte der Stadt. Nach der Führung bleibt uns Zeit, den Ort auf eigene Faust zu erkunden und die besondere Atmosphäre zu genießen.

Danach fahren wir weiter nach Girona. Auch diese Stadt begeistert uns mit ihrer reichen Geschichte und ihrer hervorragend erhaltenen Altstadt. Bei einem geführten Rundgang lernen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennen und schlendern durch die engen Gassen des historischen Zentrums.
Die mächtige Kathedrale prägt das Stadtbild. Ihre breite Freitreppe und die eindrucksvolle Fassade machen sie zu einem der bekanntesten Wahrzeichen Gironas. Die Baugeschichte erstreckt sich über mehrere Jahrhunderte und vereint unterschiedliche architektonische Stile. Zwischen historischen Mauern, kleinen Plätzen und charmanten Geschäften lässt sich Girona wunderbar entdecken. Nach unserer Führung bleibt auch hier Zeit für eigene Erkundungen und eine kleine Pause.

Am Abend erreichen wir schließlich Malgrat de Mar direkt an der Mittelmeerküste. Für die kommenden Nächte beziehen wir unsere Zimmer im Aqua Hotel Silhouette. Nach einem Tag voller historischer Eindrücke freuen wir uns darauf, anzukommen und uns ein wenig zu entspannen.

Beim gemeinsamen Abendessen bedienen wir uns am Buffet und lassen die vielen Erlebnisse des Tages noch einmal Revue passieren.

23. Oktober 2026 – Auf den Spuren von Dali in Figueres und Pubol

Heute machen wir uns auf den Weg nach Cadaqués. Die Fahrt führt uns durch die bergige Landschaft Kataloniens. Auf den kurvenreichen Straßen geht es durch die Berge, bis wir schließlich den Küstenort erreichen. Cadaqués ist eng mit dem Leben und Schaffen Salvador Dalis verbunden. Hier lernte der Künstler 1929 seine spätere Frau Gala kennen – eine Begegnung, die sein Leben nachhaltig prägen sollte.

Anschließend fahren wir nach Figueres, dem Geburtsort des berühmten Malers. Dort besuchen wir das Dali-Theater-Museum, das 1974 eröffnet wurde. Dali entwarf das Museum selbst und gestaltete es als Gesamtkunstwerk, das die Besucher in seine außergewöhnliche Welt eintauchen lässt. Schon das Gebäude ist ungewöhnlich und macht neugierig auf das, was uns im Inneren erwartet. Zwischen surrealistischen Werken, überraschenden Perspektiven und fantasievollen Installationen wird schnell deutlich, wie eigenwillig Dali die Welt wahrnahm und künstlerisch interpretierte.
Nach diesem Besuch setzen wir unsere Reise nach Pubol fort. Dort befindet sich das Schloss, das Salvador Dalí für seine Frau Gala erwarb. Das mittelalterliche Gebäude wurde für Gala zu einem ganz persönlichen Rückzugsort. Dai schenkte ihr das Schloss als Zeichen seiner Liebe und schuf eine Umgebung, die ganz auf sie zugeschnitten war. Der Künstler durfte sie dort sogar nur nach vorheriger Einladung besuchen.

Bei unserem Besuch entdecken wir einen weiteren, sehr persönlichen Teil der Geschichte des Künstlerpaares. Das Schloss bietet einen Einblick in Galas private Welt. Auch nach ihrem Tod blieb der Ort eng mit beiden verbunden: Gala wurde hier beigesetzt, und Dali verbrachte später selbst noch Zeit im Schloss.

Nach diesem erlebnisreichen Tag mit vielen Eindrücken aus dem Leben und Werk des berühmten Künstlerpaares treten wir die Rückfahrt nach Malgrat de Mar an. Hinter uns liegt ein Tag, an dem wir nicht nur einige besondere Orte Kataloniens kennengelernt haben, sondern auch tiefer in die faszinierende und außergewöhnliche Welt Salvador Dalís und seiner Frau Gala eintauchen konnten.

24. Oktober 2026 – Ausflug nach Tossa de Mar

Heute lassen wir es etwas ruhiger angehen und starten später in den Tag. So bleibt genügend Zeit, das Frühstück in unserem Hotel in aller Ruhe zu genießen, bevor wir uns zu unserem nächsten Ausflugsziel aufmachen: Tossa de Mar.

Der Küstenort liegt an der Costa Brava, deren Name übersetzt etwa „wilde Küste“ bedeutet. Schroffe Felsen, kleine Buchten und das tiefblaue Mittelmeer prägen diesen Abschnitt der katalanischen Küste. Tossa de Mar verbindet diese reizvolle Landschaft mit einem historischen Ortskern, der zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Region zählt.

Dort angekommen, unternehmen wir zunächst einen Spaziergang entlang des Strandes. Unser Weg führt uns auch zur Vila Vella, der historischen Altstadt von Tossa de Mar. Die mittelalterlichen Mauern und Wehrtürme thronen über der Bucht und bilden einen besonders schönen Kontrast zum Meer. Die Befestigungsanlage entstand, um den Ort vor Piratenangriffen zu schützen. Bis heute ist ein großer Teil der historischen Mauern erhalten geblieben. Damit ist Tossa de Mar ein ganz besonderer Ort an der Costa Brava, denn die Vila Vella gilt als die einzige erhaltene befestigte mittelalterliche Altstadt an der katalanischen Küste.
Ein weiteres Erlebnis erwartet uns anschließend auf dem Wasser. Bei einer Fahrt mit dem Glasbodenboot entdecken wir die Küste aus einer ganz anderen Perspektive. Wir fahren entlang der beeindruckenden Felsklippen und passieren kleine Höhlen, die das Meer im Laufe der Zeit in das Gestein geformt hat. Die zerklüftete Küste zeigt sich vom Boot aus noch einmal von ihrer besonders eindrucksvollen Seite.

Zurück an Land bleibt genügend Freizeit für eine individuelle Mittagspause. Wer möchte, kann in einem der Restaurants einkehren, durch die verwinkelten Gassen der Altstadt schlendern oder einfach noch ein wenig die mediterrane Atmosphäre genießen. Zwischen kleinen Geschäften, historischen Häusern und dem Blick auf das Meer lässt sich die Zeit wunderbar verbringen.

Am Nachmittag bringt uns unser Bus zurück nach Malgrat de Mar. Dort bleibt Zeit, sich im Hotel auszuruhen oder den restlichen Tag ganz nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Am Abend kommen wir noch einmal zusammen, um unsere gemeinsame Reise gemütlich ausklingen zu lassen. Bei einem Cocktail an der Bar nehmen wir Abschied voneinander und lassen die vergangenen Tage Revue passieren.

25. Oktober 2026 – Abreise

Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück im Hotel heißt es heute Abschied nehmen. Mit dem Bus fahren wir zum Flughafen Barcelona, von wo aus alle ihre Heimreise antreten.

Hinter uns liegen erlebnisreiche Tage voller beeindruckender Bauwerke, mittelalterlicher Gassen, katalanischer Kultur und faszinierender Einblicke in das Leben und Werk Salvador Dalis. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck ging unsere Reise durch Katalonien zu Ende.


Ihr Lieben ;)
Eine erlebnisreiche Reise mit vielen Eindrücken liegt hinter uns.
Ich möchte euch für die gemeinsame Reise und das rücksichtsvolle Miteinander danken.
Bleibt gesund und reisefreudig!
Ich freue mich, wenn wir uns auf einer anderen Reise wiedersehen!
Franzi


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