Singlereise Ungarn mit Balaton, Puszta und Budapest vom 25.09.2026 bis zum 04.10.2026
Reisebericht: 25.09. – 04.10.2026
10 Tage Busreise für Singles & Alleinreisende mit Sopron – Schloss Esterházy – Balaton – Tihany – Pecs – Burg Siklos – Weinverkostungen Villany – Puszta – Budapest – Sissi-Schloss Gödöllö
Ein Reisebericht von
Dr. Liane Klein
Freitag, 25.09.2026 – Anreise nach Ungarn/Sopron
Unsere Singlerundreise Ungarn startet von Chemnitz aus über Dresden. Unser erstes Ziel ist das charmante Sopron im Nordwesten Ungarns, unweit der österreichischen Grenze. Unsere Unterkunft beziehen wir in dem Hotel „Sopron“, das etwas oberhalb der Stadt liegt. Schon ein erster Abendspaziergang lässt die Geschichtsträchtigkeit der Stadt erahnen. Als Siedlung soll der Ort (dt. Ödenburg) schon um 100 n. Chr. Erwähnung gefunden haben. Die alte Synagoge, die wir entdecken, wurde vom Ende des 12. bis zum Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut. Wir sind begeistert von der historischen Altstadt, den verwinkelten Gassen, einer römischen Ausgrabungsstätte und genießen die ganz besondere Atmosphäre zwischen Tradition und Lebensfreude, mit dem alleinigen Bedauern, dass die Zeit dafür so kurz ist.
Samstag, 26.09.2026 Schloss Esterházy – Porzellanmanufaktur Herend – Weiterreise zum Plattensee
Wir wollen es wissen! In Fertőd werden wir heute das prachtvolle Schloss Esterháza – das nicht ohne Grund als das „ungarische Versailles“ angesehen wird - besichtigen. Den Garten, das Belvedere und das Obergeschoss erkunden wir schon vor der Führung. Danach werden wir dann fachkundig durch die die prunkvollen Säle geführt und erfahren Spannendes über die einstige Fürstenfamilie, die kunstvollen Dekorationen und die glanzvolle Feste, die hier gefeiert wurden! Beim Mittagessen in Fertőd erwartet uns zum Abschluss ein süßer Höhepunkt - die berühmte Eszterházy-Torte – eine himmlische ungarische Spezialität mit feiner Nusscreme und charakteristischer Glasur. Danach besichtigen wir noch das Porzellanmuseum in Herend, ein weiterer glanzvoller Höhepunkt. Dies ist die Heimat der weltberühmten Herend Porzellanmanufaktur. Dort erwartet uns eine Tasse Kaffee bzw. Tee – stilvoll serviert in originalen Herend-Tassen. Im Museum bewundern wir danach die schönsten Stücke der traditionsreichen Produktion, die seit über 150 Jahren für exklusive Tischkultur steht. Zu den Glanzlichtern zählt das berühmte Queen Victoria Service mit seinen filigranen Schmetterlings- und Blumenmotiven. Wir dürfen Einblicke nehmen in die aufwendige Herstellung und kunstvolle Handbemalung der edlen Porzellane. Nach so vielen Eindrücken geht es weiter nach Balatonfüred, wo wir im Hotel Margaréta einchecken. Wir haben den Balaton, das „Ungarische Meer“ erreicht …
Sonntag, 27.09.2026: Schifffahrt auf dem Balaton – Tihany – Weinverkostung in Balatonfüred
Nach dem Frühstück erwartet uns ein ganz besonderer Tag am „Ungarischen Meer“. Mit seinen Grandhotels im Monarchie-Stil, prachtvollen Villen und historischen Badehäusern zählt der traditionsreiche Kurort zu den schönsten Reisezielen am See. Wir spazieren zunächst an einer der berühmtesten Seepromenaden Europas – die nach dem indischen Dichter Rabindranath Tagore benannt ist, der Tagore-Promenade entlang. Dabei entdecken wir unter den schattigen Kastanienbäumen die Statuen und Gedenktafeln zahlreicher berühmter Gäste, die Balatonfüred einst besuchten. Die Thermalheilquellen wurden schon seit dem 17. Jahrhundert gerühmt, weil sie vor allem bei Herz- und Kreislauferkrankungen hilfreich waren. Ein Ort voller Geschichte und besonderer Atmosphäre, und der Dankbarkeit prominenter Kurgäste, die seit Tagore einen Baum anpflanzen, bevor sie wieder abreisen. Welch schöne Geste der Wertschätzung!
Danach gleiten wir mit einem Schiff über den Balaton, genießen die frische Seeluft sowie herrliche Ausblicke über das glitzernde Wasser und auf die sanften Hügel der Umgebung. Es geht mit dem Linienschiff MS Siofok auf die malerische Halbinsel Tihany, die mit ihren vulkanischen Formationen und Geysirkegeln seit 1952 unter Naturschutz steht. Uns begeistert sie mit ihrer ursprünglichen Schönheit. Dort besichtigen wir die berühmte Benediktinerabtei mit der Abteikirche. Von der Terrasse hinter der Kirche eröffnet sich ein überwältigendes Panorama über den Balaton – ein Ausblick, der unvergesslich bleibt. In kleinen Gruppen schlendern wir dann durch den kleinen, schon sehr touristisch geprägten Ort, finden aber ein kleines Freilichtmuseum der Fischerkultur aus den letzten Jahrhunderten vor und versuchen uns mit einem Echoruf vom berühmten Stein auf der Wiese aus. Leider verhallt unser Ruf, aber vielleicht hat ihn ja doch jemand vernommen …
Eine Weinprobe im idyllisch am See gelegenen Weingut rundet den Tag ab. Wir lernen die charaktervollen Tropfen der Region kennen und genießen die Leichtigkeit des Seins. Unser Bus hingegen wird durch unsere Weinkäufe etwas schwerer …
Montag, 28.09.2026: Weiterfahrt nach Süd–Ungarn – Hirschfarm – Pecs
Heute lernen wir unsere ungarische Reiseleiterin Kornelia kennen. Sie wird uns in den nächsten Tagen ihr Land näher bringen. Aber zuerst erzählt sie uns, dass der Forint einmal aus einer großen Liebe heraus entstanden sein soll, aus einer Liebe zu Florenz … Der erste Anlaufpunkt für heute ist die Pilgerkirche in Andocs. Hier befindet sich eine besonders verehrte Marienstatue, die jedes Jahr mehrfach feierlich neu eingekleidet wird. Eine besondere Ausstellung zeigt die kunstvoll gearbeiteten Gewänder vergangener Jahrzehnte – ein eindrucksvolles Zeugnis lebendiger Tradition.
Gespannt sind wir auf unseren nächsten Zielort – Bőszénfa. Hier erwartet uns zunächst eine Kostprobe regionaler Spezialitäten: Wildschinken, Wurst und Salami, dazu Brot und frischer Salat – ein herzhafter Genuss. Danach wird uns die Hirschfarm vorgestellt, die größte Hirschfarm in Europa. Aus einer ursprünglich zu Forschungszwecken angelegten Wildzucht im geschlossenen System entwickelte sich hier einer der bedeutendsten Wildbestände Mitteleuropas. Auf einer Fläche von rund 1.300 Hektar finden mehr als 1.500 Rothirsche, 300 Wildschweine, 200 Damhirsche, 150 Mufflons und zahlreiche Rehe ihren Lebensraum, auf der es aber auch Rothirsche, Damhirsche, Schwarzwild, David-Hirsche und Sika-Hirsche, aber auch Wildschweine, Rehe und Mufflons gibt, die wir aus nächster Nähe betrachten können – und zwar vom Traktoranhänger aus. Ein recht rumpliges und einmaliges Erlebnis, aber bei der Größe des Geländes sind wir ganz froh darüber! Beim weiteren Rundgang auf Schusters Rappen lässt sich dann zahmes Rotwild sogar von uns streicheln. Am Abend checken wir - noch ganz erfüllt von den Eindrücken des Tages - im Hotel Corso in Pécs ein, unserem Domizil für die nächsten beiden Tage.
Dienstag, 29.09.2026: Stadtbesichtigung Pecs
Heute erkunden wir Pécs (dt: Fünfkirchen). Hier erwarten uns mediterranes Flair, eine lebendige Kunstszene und beeindruckende Baudenkmäler. Bei einer Besichtigung entdecken wir unter anderem den imposanten Dom, den weitläufigen Szécheny-Platz und den Barbakan, einer markanten, runden Bastei, die der Stadtmauer zu Verteidigungszwecken vorgelagert war. Wir wandeln durch die Altchristlichen Katakomben, die tatsächlich ein bedeutendes Zeugnis europäischer Geschichte darstellen. Aber als Wahrzeichen von Pécs gilt die im Stadtzentrum gelegene Kirche „Gyertyaszentelő Boldogasszony“ (deutsch: Mariä Lichtmess). Sie gilt als das bedeutendste Werk der türkisch-islamischen Architektur in Ungarn und bildet einen faszinierenden Ort der Begegnung zwischen Ost und West, eine heilige Stätte für verschiedener Religionen, die so miteinander in Wechselwirkung stehen. Und nicht zuletzt wurde hier im Jahre 1938 bei Grabungsarbeiten für Wasserleitungen ein Christogramm gefunden! Die Europäische Kommission nominierte Pécs und seine Umgebung zur Kulturhauptstadt Europas 2010 – eine Auszeichnung, die diese außergewöhnliche kulturelle Vielfalt dieser südungarischen Stadt würdigt. Und tatsächlich: Ungarn ohne Pécs wäre kein vollständiges Bild seiner Geschichte und Kultur - antike Katakomben, die Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert, Baudenkmäler aus der Türkenzeit und prachtvolle Barockbauten verleihen Pécs ein einzigartiges Flair. Dazu kommen köstliche Weine, in denen man förmlich die Wärme des Südens spürt.
Am Nachmittag besuchten wir das beeindruckende Zsolnay Kulturviertel. Diese rund 35.000 m² große Anlage entstand im Rahmen des Projekts „Pécs 2010“ auf dem Gelände der traditionsreichen Zsolnay Porzellanmanufaktur. Neben Ausstellungen und Werkstätten zur Geschichte erfahren wir viel über den Gründer von 1853, seine Kinder, die Enteignung nach 1945, so dass die Familie heute im Ausland zerstreut lebt. Heute wird hier eine Privatsammlung von Weltrang ausgestellt: die aus den Vereinigten Staaten nach Ungarn zurückgebrachte Gyugyi-Sammlung mit herausragenden Jugendstil-Objekten aus dem Hause Zsolnay. Ein Tag voller Geschichte, Kunst und lebendiger Kultur – facettenreich, inspirierend und unvergesslich.
Wie bewältigt man nur die Fülle dieser Eindrücke – natürlich mit einem stimmungsvollen Abend im Brunyai-Familienweinkeller in Siklós, etwa 30 km südlich von Pécs gelegen. Ungarische Gastfreundschaft, regionale Spezialitäten und dazu Ziehharmonikamusik – ein geselliger Abend voller Lebensfreude! Nach einem fröhlichen Abend mit knusprigem Entenbraten und erlesenen Weinen, ungarischen und deutschen Liedern machen wir uns auf den leicht abenteuerlichen Rückweg durch den Weinberg, aber der Mond ist uns wohlgesonnen, und so gelangen wir wohlbehalten zum Bus und wieder in unser Hotel zurück.
Mittwoch, 30.09.2026 Barocke Kirchen und mittelalterliche Burgen – Siklos – Weingebiet Villany mit Weinverkostung
Nach dem Frühstück unternehmen wir einen abwechslungsreichen Ausflug in den Süden Ungarns. Wir fahren nach Máriagyűd und besichtigen die berühmte Wallfahrtskirche. Die zweitürmige barocke römisch-katholische Gnadenkirche zählt zu den ältesten Wallfahrtsorten Ungarns. Der Überlieferung nach hatten hier im Jahr 1687 zwei Hirten eine Marienerscheinung, 1698 wurde eine neue Marienstatue aufgestellt. Zwischen 1723 und 1799 sollen sich hier 302 Wunder ereignet haben! Noch heute strahlt dieser besondere Ort eine eindrucksvolle spirituelle Atmosphäre aus.
Von dort fahren wir weiter nach Siklós, um die imposante Burg zu besichtigen. Sie gehört zu den am besten erhaltenen historischen Bauwerken des Landes. An ihrer Architektur lassen sich nahezu alle Epochen der Baugeschichte nachvollziehen – von der Romanik und Gotik bis hin zum Barock. Beim Rundgang steigen wir in Kellergewölbe hinab, wo sich nicht nur die Kerker befanden, sondern auch eine Gravitationspunkt für geodäsische Messungen. Und uns wird erzählt, dass es eine Zeit gab, in der Frauen beschuldigt wurden, in der Trockenzeit den Regen an die Türken verkauft zu haben. Das war in der damaligen Zeit kein Lapsus! Niedrige Türen gab es nicht, weil die Menschen so klein waren, nein, sie waren zur Verteidigung gedacht, der Gegner musste sich ducken und war in diesem Moment kampfunfähig … woran man aber auch alles gedacht hatte …
Das musste erst einmal verdaut werden, und so fuhren wir anschließend in das berühmte Weinanbaugebiet Villány, eines der renommiertesten Weinbaugebiete Ungarns. Hier erwartete uns bei dem Winzer ein genussvolles Mittagessen mit einer typisch ungarischen kalten Platte. Drei ausgewählte Weine der Region wurden uns vorgestellt, wobei uns interessanterweise der jüngste am besten schmeckte. Aber am meisten beeindruckt hat uns der Weinkeller. Hier werden Weine verschiedenster Hersteller und Besitzer in vermieteten Depots gelagert. Das war schon urig!
Danach fuhren wir nach Nagynyarad weiter – hier gab es etwas ganz Besonderes - eine kleine Blaufärberwerkstatt. Dieses alte Handwerk wird noch heute von dem Eigentümer mit viel Geschick und Erfahrung ausgeübt! Wir staunen über die altertümlichen Herstellungstechniken, die hier noch praktiziert werden. In dem kleinen Lädchen wechselt dann so manche kleine Decke oder Schürze ihren Besitzer. Beim Abschied wünschten wir dem Ehepaar inständig, sie mögen Nachfolger für ihr so tradiertes und kunstvolles Handwerk finden …
Den Abend ließen wir in Pécs mit einem kleinen Bummel sowie einem anschließenden Besuch im „Nana Bistro“ ausklingen, einem gut besuchten Restaurant im historischen Stadtzentrum. Den Heimweg fanden alle zu Fuß zurück, fröhlich und guter Stimmung! Wieder lag ein ereignisreicher Tag hinter uns!
Donnerstag, 01.10.2026: Ausflug in die Puszta Kecskemet mit Mittagessen – Weiterreise nach Budapest
Ungarns Hauptstadt ruft, aber nicht ohne zuvor einen Abstecher in die legendäre Puszta zu wagen! Dort besuchen wir einen traditionellen Einödhof. Empfangen wurden wir zunächst mit Wein, Schnaps und Pogatschen. Die Trachten der Männer bereiteten uns schon auf den Genuss einer spektakulären Pferdeshow mit nicht nur akrobatischen, sondern auch humoristischen Einschüben vor. Dabei wurden auch Bräuche, wie sie auf den Dörfern lange gepflegt wurden, vorgestellt. Brautwerbung vollzog sich hier im Wettkampf zu Pferde mit rotem Tuch und feurigem Temperament … Eine kleine Kutschfahrt in die Puszta sowie ein rustikales Mittagessen mit Wein in einer Csárda rundeten dieses Erlebnis ab, bevor wir unsere Fahrt in Richtung Budapest – der ungarischen Metropole an der Donau fortsetzten …
Ein erster kleiner Rundgang zum Neubau des Ethnografischen Museums in Budapest, von dessen Dach aus man einen wunderbaren Panoramablick hat, führte uns weiter in das Stadtwäldchen, das uns den imposanten Bau der Burg Vajdahunyad in lichtvoller Abendstimmung darbot. Diese war zu Ehren der Budapester Millenniumsausstellung 1896 - aus Anlass der Jahrtausendfeiern der magyarischen Landnahme – gebaut worden und zeigte in ihren Räumen damals die eigens dafür konzipierte Landesausstellung. Fröhlich ausklingen ließen einige von uns dann den Tag im rustikalen „Paprika Vendéglö“. Egészségünkre!
Freitag, 02.10.2026: Budapest – Stadtbesichtigung mit Besuch des Parlaments
Heute wurde es ernst, wir besuchen das ungarische Parlament! Das bedeutete, bitte nicht den Personalausweis vergessen. Diesen Prachtbau betreten zu dürfen bedeutete fast „Tritt ein in den Dom“, sogar ein bisschen Ehrfurcht mochte bei dem einen oder anderen von uns mitschwingen. Schließlich handelte es sich hierbei um eines der größten und schönsten Parlamentsgebäude der Welt. Wir erfahren bei der Führung, dass der Dachboden über der Kuppel ist 30 m hoch ist, da würde ein zehnstöckiges Hochhaus hineinpassen. Der Architekt hatte sogar schon an eine Belüftungsanlage gedacht, dabei wurde die Luft von außen mit Eis gekühlt und im Flur gab es stilvoll gestaltete Zigarrenhalter, die numeriert waren, damit auch jeder in der Parlamentspause wieder zu seiner Zigarre zurückfand … Die prunkvolle Innenarchitektur, die prachtvollen Säle und die ungarische Stephanskrone im Kuppelsaal machten den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die sich anschließende Stadtbesichtigung führte uns dann durch das elegante Pest als auch über die geschichtsträchtige Seite nach Buda. Der prächtige Heldenplatz, das Stadtwäldchen mit der romantischen Vajdahunyad-Burg, die elegante Andrássy-Straße, das imposante Opernhaus und die großzügige Architektur rund um die Stephansbasilika – alles das, was einfach zur Pester Seite gehörte.
Aber ein besonderes Highlight war natürlich auf der Budaer Seite der herrliche Ausblick vom Gellértberg und der Fischerbastei aus. Die historische Matthiaskirche, Schauplatz zahlreicher Krönungen und Hochzeiten ungarischer Könige, rundete das Bild ab. Und wie konnte es anders sein, fröhlich funkelten im Sonnenlicht die Zsolnay-geprägten Dächer …
Samstag, 03.10.2026: Sisi–Schloss Gödöllö – Lichterfahrt Donau
Der letzte Tag unserer Reise ist der Kaiserin Elisabeth gewidmet, wir besuchen das prachtvolle Schloss Gödöllő , das sogenannte Sissi-Schloss und besichtigen damit die Lieblingsresidenz der Kaiserin Elisabeth in Ungarn. Dabei tauchen wir noch einmal in die glanzvolle Welt der Habsburger Monarchie ein. Das barocke Schloss Gödöllő gehört zu den größten Schlossanlagen des Landes und bezaubert mit seinen prunkvoll restaurierten Räumen, liebevoll gepflegten Gärten und einer Ausstellung, die das Leben der „ungarischen Königin“ Sissi eindrucksvoll nachzeichnet. Bei einem Rundgang durch die ehemaligen Gemächer der Monarchin spüren wir der Atmosphäre vergangener Zeiten nach und erfahren Interessantes über das persönliche Verhältnis von Elisabeth zu Ungarn und seinen Menschen.
Den krönenden Abschluss unserer Singlerundreise durch Ungarn bildet eine Lichterfahrt mit Donaupanoramaschiff „MS Graf Szechenyi“. Empfangen werden wir an Bord mit einem Glas Sekt, verwöhnt mit einem deftigen ungarischen Abendessen mit einem genussvollem Dessert zum Abschluss genießen wir Budapest bei Nacht, gleiten vorbei an dem verzauberndem Parlamentsgebäude, unter der Kettenbrücke hindurch, entlang des Burgviertels, an herrlich beleuchteten historischen Bauten vorbei und genießen die Abendstimmung auf dem Wasser. Wir nehmen Abschied von einer Erkundungsreise, die uns viel Spannendes und Neues bot, Sinnliches und Überraschendes und uns neugierig sein lässt für wieder neue Entdeckungen!
Sonntag, 04.10.2026: Heimreise
Heute heißt es nicht nur Abschied von Budapest zu nehmen und von Ungarn, sondern auch voneinander. Noch liegt unsere gemeinsame Rückfahrt mit dem Bus vor uns. Alles ist jetzt vertrauter als auf der Hinfahrt, im Bus geht es fröhlich einher, aber auch besinnlich, die Eindrücke sind in uns, sie wollen ihren Platz finden. Sie werden uns begleiten, immer wieder mal lauter, mal leiser, aber sie werden uns nie mehr verlassen.
Euch als unseren Gästen vielen lieben Dank für diese schöne, fröhliche und vor allem gemeinsame Zeit! Unseren ungarischen Gastgebern, ob in der Stadt, auf dem Weingut oder in den Museen gilt dieser Dank ebenso wie unseren Busfahrern, und unserer Projektmanagerin Claudia Schöpe von Eberhardt-Travel ganz besonders! Es war eine wunderschöne Reise, mit vielen Eindrücken und besonderen menschlichen Begegnungen! Dieses gemeinsame Erleben ist das, was bleibt! Gern auf ein Neues, ich freue mich sehr auf Euch!
Eure Liane
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