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Reisebericht: Single-Wanderreise Pyrenäen - Naturerlebnis Andorra

11.07. – 18.07.2020, 8 Tage Single-Wanderreise in den Pyrenäen mit 4-Sterne-Sporthotel in Soldeu - Gletschertal Madriu - Tal von Incles - Grau Roig - Ransol - Sorteny- und Comapedrosa-Naturpark (ca. 49 Wanderkilometer)

Die schönsten 5 Wanderwege in den andorranischen Pyrenäen mit Gletschertal Madriu, Tal von Incles, Grau Roig, Ransol, Sorteny- und Comapedrosa-Naturpark. Über 49 Wanderkilometer unterwegs mit Marco und Benjamin

1. Tag – 11.07.2020: Flug nach Barcelona - Transfer nach Andorra


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Gemeinsam als Gruppe starteten wir unsere Reise am Frankfurter Flughafen. Die Gruppe hatte sich bereits gefunden. Erkennungszeichen sind die Wanderschuhe. Da wir heute im Hotel nicht mehr zum Abendessen rechtzeitig kommen, findet das Abendessen heute am Flughafen Frankfurt statt. Gut gestärkt fliegen wir heute nach Barcelona. In Corona Zeiten heißt es mit Maske. Da Lufthansa viele Flieger und Strecken gestrichen hat, landen wir erst um 23.30 Uhr. Noch eine Kundin (R.) wartet auf uns am Flughafen und fahren gemeinsam nach Andorra wo wir erst um 3 Uhr Mitternacht ankommen und direkt ab ins Bett. Eine andere Kundin ist schon im Hotel mit dem Bus selbst gefahren und morgen zum Frühstück sind wir dann alle komplett. Am Flughafen in Barcelona erwartet uns bereits unser Chauffeur Emilio. Nach einer über ca. 3 stündigen Busfahrt erreichen wir unserem gemütlichen 3-Sterne-Hotel Bonavida in Canillo, welches traumhaft inmitten der Bergwelt der Pyrenäen in Andorra gelegen ist. Wir verlassen Barcelona und immer schöner werdende Landschaft wartet auf uns wenn es nicht nachts und dunkel wäre. Auf die Rückfahrt werden wir es aber genießen. Da wir einfach ins Bett wollen, machen wir keinen Stopp an einer Raststätte. Im Bett schon und beim schalfen, träumen und freuen wir uns aufs Wandern in der schönsten Zeit, wenn sich die Bergwiesen der Pyrenäen in Spanien und Andorra in ihrer einzigartigen Blütenpracht präsentieren. Mit mehr als sechzig Gipfeln von über 2.500 Meter Höhe, urzeitlichen Gletscher-Tälern, dichten Wäldern und idyllischen Wiesen bieten die Pyrenäen in Andorra eine Vielzahl an Wandermöglichkeiten. Abseits des geschäftigen Haupttales finden sich in den entlegenen Hochtälern noch Ruhe und Abgeschiedenheit, fern ab vom Massentourismus. Wir haben Täler, Wiesen und Bergseen entdeckt. Wir sind ab heute herzlich Willkommen, diese faszinierende Bergregion zu erkunden und lieben zu lernen! Viva Andorra!

2. Tag – 12.07.2020: Wanderung im UNESCO-Weltnaturerbe Gletschertal von Madriu


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Heute ist es soweit und bin zum ersten Mal in Andorra beim Wandern. Und diesmal geht es um eine Reise mit drei Wanderstiefeln. Nach dem Frühstück Yoli als Oberkellnerin treffen wir unseren Wander- und Bergführer Marco und sein Hund Selene. Wir werden die Tage geführt vom sehr beliebten und erfahrenen Wanderreiseleiter Marco. Die Sonne lacht für uns noch und gute Temperaturen begleiten uns. Und so die ganze Woche. Heute und morgen bekommen wir ein kleines bisschen Regen aber wir hatten sehr gutes Wetter. Hier in die Berge ist zum Glück nicht so warm wie in Barcelona bei der Landung gestern. Sehr gutes Luft zum schlafen. Unser Bus holt uns ab und wir halten kurz am Supermarkt um die Picknicks von heute selbst zu kaufen: bisschen Käse, Schinken, Brot, Obst oder Müsli-Riegel ist immer geliebt.
Unsere Wanderung führt uns durch das von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannte Gletschertal Vall del Madriu, das auf engem Raum ein Bild davon gibt, wie die Menschen in der Vergangenheit und heute im Einklang mit der Natur unter den kargen Bedingungen der Pyrenäen lebten und leben. Einsamkeit und Ruhe finden Sie hier in Kombination mit einem prächtigen Naturpanorama. Wir halten erstmal bei der kleine Kirche Sant Miquel d'Engolasters, wo Marco uns heute schon kurz einen kleinen Vorgeschmack auf unsere bevorstehende Wanderwoche. Wir kommen auf eine Aussichtsplattform von der aus wir in das Tal von Andorra La Vella – der Hauptstadt blicken können.
Diese 12 km moderate bis anspruchsvolle Wanderung führt uns durch dichte Wälder aus Kiefern, Pinien und Birken hinauf zu großartigen Aussichtspunkten. Die Wanderung startet nicht weit vom Engolasters See auf 1.600 Meter. Es folgt ein erster Aufstieg bis zum Coll Jovell Pass auf 1.780 Meter. Nach dem ersten Aufstieg des Tages verschnaufen wir schon beim Panorama Blick und steigen langsam ab in das Tal Madriu. Auf Weg wandern wir gemächlich an der alten Siedlung Ramio vorbei. Weiter folgen Sie einem Höhenweg mit kleinen Auf- und Abstiegen bis zur Fontverd-Berghütte. Hier machen wir an der neu renovierten Fontverd Berghütte eine Pause und genießen die Ruhe und das Rauschen des Flusses. Einige mutige strecken sogar die Füße hinein, was eine gute Abkühlung bringt.
Dann heißt es aber wieder hoch hinauf bis zum Pass Coll Jovell mit 200 Höhenmeter und wieder hinab den gleichen Weg, den wir gekommen bis zu unseren Startpunkt zurück. Dort erwartet uns bereits unser Chauffeur heute Vicente zur Rückkehr zum Hotel.
Einige von uns probieren heute schon den Pool im Hotel. Da die Sonne scheint genießen wir am Pool beim Quatschen bis zum Abendessen. Unsere Oberkellnerin Yoli wird uns die ganze Woche servieren und für heute hat sich einen Sektempfang vorbereitet. Anschließend lassen wir es uns beim gemeinsamen Abendessen gut gehen und den ersten Wandern-Tag ausklingen.

3. Tag – 13.07.2020: Wanderung im Naturpark Comapedrosa zur gleichnamigen Schutzhütte


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Der Ausgangspunkt unsere heutigen Wanderung liegt oberhalb von Arinsal im Nordwesten Andorras. Die Wanderung verläuft am Fusse des höchsten Berggipfels Andorras, dem Coma Pedrosa mit 2.943 Metern Höhe. Zunächst wandern wir auf einem breiten, gut ausgebauten Wanderweg, folgen weiter einem schmaleren Pfad durch schattigen Wald. Weiter stetig bergan, entlang wild brausender Bergbäche und über Holzbrücken erreichen wir schließlich auf blütenreichen Bergwiesen die bewirtschaftete Schutzhütte Comapedrosa. In der Hütte können wir uns an einem heißen Süppchen stärken und ein kühles Pils genießen. Wagemutige vor, denn ein Bad im schaurig kalten Bergsee oberhalb der Schutzhütte ist für Wasserratten ein MUSS. Hinterher ist noch etwas Zeit dafür oder einfach sich auf den Bergwiesen auszuruhen, bevor wir wieder ins Tal hinab steigen. Mit dem Bus geht es schließlich wieder zurück zum Hotel.
Insgesamt heute waren es ca. 13 Wanderkilometer mit aber 750 Meter Anstieg und 750 Meter Abstieg. Wir freuen uns auf dem Abendessen. Wie jeden Tag, sehr lecker. Um zu verdauen machen wir immer einen Spaziergang noch. Gestern war die Kirche von Canillo und heute die Alte Schule wo auch daneben eine Kirche offen ist und Benja, wie gestern, für die Gäste singt da die Akustik sehr gut ist.

4. Tag – 14.07.2020: Wandern im Tal von Incles (Vall d'Incles)


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Es ist ein warmer sonniger Tag und die kurze Wanderhose war heute definitiv die beste Wahl. Hektik und Stress lassen wir heute weit hinter sich, denn Sie wandern in das Tal von Incles. Wir fahren erstmals bis Soldeu wo unsere Wanderung anfängt. Zunächst verlassen wir das Dorf über einen ersten, recht steilen Anstieg. Danach wird der Weg unserer Wanderung sehr angenehm und gestaltet sich als gemütlicher Spaziergang. Wir gehen in Richtung Refuge Estany del Siscaro, einer Schutzhütte, die malerisch in den Bergen der Pyrenäen liegt. Der Wald wird lichter und wir haben eine herrliche Aussicht auf El Tarter, das Envalira-Tal und das Tal von Incles. Danach laufen wir weiter Richtung Osten und können erste Ausblicke auf die Juclar-Region genießen. Nun gehen wir in Richtung Siscaro-Tal, zu den Seen von Siscaro und Baix. Hier wandern Sie zwischen beiden Seen Richtung Pas de les Vaques. Nach dem Anstieg erwartet uns ein herrlicher Panoramablick über die Seen des Siscaro-Tals. Nun können wir entweder direkt zum Hotel in Soldeu zurück wandern oder weiter auf den Kamm nach Port Dret. Mit etwas Glück erblicken wir Gänsegeier, die lautlos über die Berge gleiten. Von Port Dret haben wir auf der einen Seite Soldeu und das Envalira-Tal, zur anderen schauen wir bereits nach Frankreich. 2 Gäste, die es weniger anstrengend mögen, haben die Möglichkeit den Weg zu verkürzen oder sozusagen anders gemütlicher mit Benjamin zu gestalten.Unsere heutige Tour begann in Canillo und führte uns durch die wunderschöne Natur Andorras. Auch heute hatten wir treue Begleiter an unserer Seite- Selene Luc, der Hund von Marco kommen immer mit auf Wanderschaft. Die Wanderung am heutigen Tag ist fast schon eine botanische Exkursion – die Pflanzenvielfalt im Tal von Incles ist schlicht überwältigend zu dieser Jahreszeit. Es erwarten uns Alpenrosen, Trollblumen, Enzian in blau und gelb, diverse Hornklee Sorten, wilder Thymian und vieles mehr. Zunächst bei einem ersten Anstieg im Schatten Richtung Vall d' Incles, streiften wir durch das satte Grün des Waldes und kamen schließlich zu einem Pfad mit einem wunderschönen Panorama auf das Tal von Incles. Dann geht es wieder bergauf Richtung Siscaro Tal, mit seinen beiden Bergseen Siscaro und Baix. Beide von unglaublicher blauer Farbe und glasklaren Wasser. Von hier ging es weitere Meter nach oben, und unsere Anstrengung wurde durch eine entspannte Mittagspause an dem Bergsee von Siscaro entlohnt.
Wir wollen aber noch weiter hoch hinaus auf knapp 2.500 m auf den Kamm des Port Dret. Dafür entscheiden wir uns in 2 Gruppe zu teilen. Marco führt die anspruchsvolle Variante - einen steilen Anstieg, der mit einem atemberaubenden Blick über das Siscaro Tal belohnt wird. Die Gruppe mit Marco stieg weiter auf, und erlebte einen atemberaubenden Rundum-Blick auf die Bergwelt von Andorra. Benjamin führt den etwas entspannteren aber genauso wunderschönen Weg direkt ins Tal von Incles vor zog. Den Abstieg für alle machen wir dann direkt über Bergwiesen ganz entspannt zurück zur Terrasse in Soldeu, wo wir uns alle zurück trafen und tranken ein Capuccino, Radler oder Bierchen. Wir genossen die letzten Sonnenstunden des Tages so bei einer Tasse Kaffee. Später im Hotel suchten eine Erfrischung im Pool.

5. Tag – 15.07.2020: Andorra La Vella und Freizeit


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Heute lassen wir die Wanderschuhe im Hotel. Wir erholen uns von den bisherigen Wanderungen. Gemeinsam mit Benjamin fahren wir mit öffentliches Verkehr nach Andorra la Vella. Die Hauptstadt Andorras gilt mit 1013m als höchstgelegene Hauptstadt Europas. Bedeutendstes historisches Bauwerk ist das Casa de la Vall. Das ehemalige Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert ist heute Regierungssitz Andorras. Ein weiteres beeindruckendes Gebäude ist das futuristische Thermalbad Caldea mit auffälliger Silhouette. Es bleibt genug Zeit für uns alle zu unserer freien Verfügung für Mittagessen oder einen kleinen Bummel. Für die, die heute noch wandern wollen, treffen wir uns um 15 Uhr im Hotel. Am Nachmittag kann man unsere Urlaubslektüre auf der sonnenbeschienenen Hotel-Terrasse am Pool genießen oder -wie gesagt- bis zur modernen Basilika Kirche Meritxell. Die alte Kapelle ist romanischen Ursprungs, nach einem Brand 1972 entschied man sich für einen modernen Neubau der Kirche von Andorra. Absolut sehenswert! Wir sind auch heute gewandert und sogar gepilgert und das Abendessen wartet auf uns mit unserer Yoli, die immer freundlich für uns die Teller und Getränke bringt.

6. Tag - 16.07.2020: Gipfelbesteigung in Sorteny Naturpark zum Gipfel Pic de l'Estanyó (2915 Meter)


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Nach dem Frühstück begaben wir uns auf unsere für diese Reise letzte Wanderung. Wir fuhren zu nächst nach Ordino und von hier weiter zum Eingang des Sorteny Parks, einem der beliebtesten Wandergebiete in Andorrra. Heute steht eine Gipfelbesteigung auf unserem Wanderprogramm. Unser Chauffeur bringt uns zunächst zum Rialbparkplatz auf 1.800 Metern. Wir starteten unsere Tour mit einem breiteren Weg und hielten zudem an einem kleinen Botanischen Garten, welcher vor allem die Artenvielfalt der Pflanzen dieser Region darstellte. Im Anschluss liefen wir wieder an einem kleinen Bach entlang und ein Anstieg von knapp 400m lag vor uns. Vorbei an wunderschönen Bergwiesen ging es zu einem herrlich gelegenen Bergsee in 2350m Höhe. Ab hier ist die Wanderung anspruchsvoll und einige Gäste bleiben lieber hier mit Benjamin, wo die Möglichkeit zum Baden in dem Bergsee zur Wahl ist und der ein oder andere wagte die Erfrischung.
Ab hier wird mit Marco langsam aber sicher hoch. Wie so oft, nach einem steilen Aufstieg belohnt einem das umwerfende Panorama zu allen Seiten. Für ein Gast reicht dieser Ausblick und kehrt zurück und wer noch höher hinaus möchte, der konnte zusammen mit Marco den Gipfel des Pic l'Estanyó (2.915 m) erstürmen. Hier fühlte man sich nicht nur wie über den Wolken, man war es auch. Der Pic l'Estanyó gehört zu einem der höchsten Gipfel in Andorra. Der Aufstieg lohnt sich also. Bei klarem Wetter offenbart sich Ihnen von dort ein grandioser Blick über die Pyrenäen. Der Abstieg wieder in das Sorteny-Tal wird uns alle überraschen! Viele endemische Pflanzen können wir hier entdecken. Die, die am Gipfel mit Marco waren, hatten Glück und könnten Berggemsen beobachten. Während die Gipfelstürmer noch den Wolken hinterherhängen, machte Benjamin mit den anderen Gäste gemütlich die Rückkehr zur Berghüte wo wir dann alle gemeinsam uns treffen. Gemeinsam oder getrennt steigen wir dann alle ab bis wir diese tolle bewirtschaftete Hütte betreten. Fast am Ende der Tour erreichten wir die Sorteny-Hütte, wo wir nicht nur ein Bierchen auf der Terrasse genießen könnten sondern ein unvergessliches leckeres Mittagsessen. Mit dieser anschließenden Rast in der Berghütte verwöhnten wir heute auch unseren Gaumen und ließen uns ein tolles Mittagessen schmecken, bevor wir wieder in die Zivilisation eintreten. Nach der Pause ist es nicht mehr weit, vorbei am botanischen Garten und schon erreichen wir den selben Parkplatz wie heute morgen und Endpunkt der Wanderung, wo bereits unser Bus und Emilio auf uns warteten.

7. Tag – 17.07.2020: Wanderung Grau Roig entlang der malerischen 15 Bergseen


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Heute holte uns erneut Emilio vom Hotel ab und wir fuhren bergauf, bis wir im Skigebiet Grau Roig ankamen. Das Skigebiet ist besonders bei Skifahrern beliebt, doch auch im Sommer bietet es mannigfaltige Eindrücke und Natur pur. Von hier startete unsere Tour entlang der malerischen Bergseen von Andorra. Es ist eine Rundwanderung hinauf zu malerischen Bergseen. Insgesamt gibt es in der Region von Pessons 15 große und kleine Bergseen. Wir folgten für eine kurze Weile der Skistrecke und bogen dann rechts auf einen Waldweg ab. Über Stock und Stein ging es bergauf durch einen Kiefernwald und es dauerte nicht lang, bis wir am ersten Bergsee, dem Estany dels Pessons, ankamen. Wir wandern zunächst bis zum See Estany Primer, wo sich die Gruppe aufteilen könnte. Aber da heute unsere letzte Wanderung ist und da Gipfelbesteigung schon hinter uns ist, wollen wir alle uns weniger anstrengen und einfach zu den verschiedenen Seen unterhalb der Pessons-Berge wandern. Hier könnten wir bis zu 15 Bergseen passieren. Wir versuchen mitzuzählen, aber irgendwann verliert man einfach den Überblick – viel zu schön ist die Landschaft, die sich uns bietet. Glasklare Bergseen vor einem riesigen Bergpanorama und hinter jeden weiteren kleinen Anstieg versteckt sich schon der nächste See.
Wir haben den ganzen Tag einen ausgezeichneten Panoramablick auf die spanischen Berge und über das Hochtal von Pessons mit seinen malerisch anmutenden Seen. Von hier stiegen wir weiter auf und folgten einem Trampelpfad, welcher uns durch schier unberührte Landschaft führte. Immer wieder tauchte ein neuer See vor uns auf- einer schöner als der Andere. Beim Mittagsessen nutzten 2 Gäste die große Auswahl an Seen und nahmen ein kurzes Bad im kühlen Nass. Nach einer kurzen Mittagspause starten beide Gruppen wieder zurück entlang an weiteren Seen bis zur Berghütte von Pessons, wo wir auf ein kühles Getränk einkehren und uns von Marco ganz herzlich verabschiedeten. Wir bedanken uns bei Wanderleiters Marco für seine professionelle Führung, die wir alle als sehr angenehm empfunden haben. Wir geben ihm so unsere große Hochachtung und Anerkennung. Marco ist ein Mensch, der seinem Beruf als Berufung sieht. Anschließend geht es auf den „Skipisten" Tal abwärts, wo bereits unser Bus auf uns wartet. Es war eine wirklich wunderschöne Wanderung im Kessel von Pessons. Als wir wieder am Parkplatz ankamen, hieß es dann Abschied nehmen von Marco und sein Hund Selene. Unsere Überraschung Station ist der Aussichtspunkt Roc del Quer. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf Andorra. Hier hat Benjamin eine Überraschung vorbereitet. Eine wunderschöne Reise neigt sich so langsam dem Ende und wir stoßen gemeinsam für die tolle Wandertage mit Blick auf die Bergwelt von Andorra an.
Nach der Ankunft im Hotel, tranken wir zum Teil noch einen Kaffee auf der Sonnenterrasse oder gingen noch ins Pool, bevor wir uns dann beim Abendessen trafen. Bei einem leckeren Abendbrot und einer Flasche Wein ließen wir den Abend ausklingen.

8. und 9. Tag – 18.-19.07.2020: Rückreise über Barcelona


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Nach Tagen der Stille in atemberaubender Natur und des geselligen Beisammenseins fahren wir heute zurück nach Barcelona. Heute genossen wir nocheinmal das leckere und umfangreiche Frühstücksbuffet des Hotels. Dann hieß es langsam Kofferpacken und unsere Heimreise stand vor der Tür. Wir verabschieden uns von einer Gast, die noch paar Tage mehr in Andorra und Barcelona bleibt und wünschen Ihr noch schöne Urlaub.
Mit einem kurzen Stopp auf dem Weg in einem einheimischen Tankstelle, haben wir einen herrlichen Blick auf die Berge von Montserrat. Wir fuhren auf direktem Wege zum Flughafen Barcelona und starteten von hier den Rückflug in die Heimat. Eine wunderschöne und abwechsllungreiche Reise neigt sich nun dem Ende.Wir bedanken uns beim Busfahrer Emilio und örtlichen Wanderreiseleiter Marco ganz herzlich. Durch beide lernten wir die Täler und Gemeinden kennen, die wir auf unseren Wanderungen durchstreiften. Wir erfahren viel Wissenswertes von der Entstehungsgeschichte, den Sitten, den Traditionen und dem heutigen Leben in Andorra. Wir haben schöne Tabakfelder, romantische Kirchen und steile Schluchten entdeckt.
Leider heißt es heute Abschied nehmen, wir starten am Vormittag Richtung Barcelona. Dieses Mal verläuft alles ruhig, keine Unwetter in Frankfurt, keine Streiks über Frankreich und keine Verspätungen. Wir erreichen alle unsere Zielflughäfen und auch unser Endziel. Es war mal wieder eine großartige Reise, tolle Gruppe, Glück mit dem Wetter – alles in allem eine gelungene Reise. Immer wieder gerne!
Wir flogen zurück über Frankfurt und dort gut angekommen verabschiedeten wir uns alle ganz herzlich. Neue Freundschaften sind entstanden. 2 Gäste und Benjamin müssten heute noch in einem Hotel in Frankfurt am Flughafen schlafen, da um die Zeit am Abend kein Zubringer mehr nach Dresden war. Für mich persönlich war es eine Ehre und große Freude, euch während dieser 8-9 Tage begleiten zu dürfen. Insgesamt sind wir über 59 Kilometer zusammen gewandert. Es war eine sehr schöne Reise. Wir haben auch gesungen und gelacht. Wir haben wunderschöne Landschaften entdeckt und die Fotos und Videos sind der Beweis dafür. Ich werde diese Reise nie vergessen und möchte mich nochmals von ganzem Herzen bei Euch allen bedanken. Es war unsere erste Flugreise in Corona Zeiten und wir haben uns schnell auf die Maske daran gewöhnt. Mal ab und zu im Zimmer vergessen aber sich bewegen war unser Ziel. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht euch auf dieser Tour zu begleiten, sodass ich hoffe euch bald wieder zusehen! Macht es gut und lasst es euch gut gehen! Bleibt gesund und bis bald!
Ihr Benjamin Rodriguez Manzanares

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