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Reisebericht Baltikum – Eine Reise voller Geschichte, Kultur und landschaftlicher Schönheit

Reisebericht: 18.06. – 28.06.2026

Es gibt Reisen, die über das reine Unterwegssein hinausgehen. Sie führen nicht nur von Ort zu Ort, sondern auch durch Zeiten, Traditionen und Stimmungen. Das war unsere Reise.

Thomas Krupp

Ein Reisebericht von
Thomas Krupp

Erste Eindrücke von Vilnius (3) – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Klaipeda (Memel) (8) – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Klaipeda (Memel) (1) – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Niden (2) – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Riga (4) – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Burg Turaida (4) – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Tartu (5) – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Tallin (15) – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Tallin (12) – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Tallin (21) – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) Tallin (22) – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL) ...im Laheema N.P (3) – © Thomas Krupp (Eberhardt TRAVEL)

Ankunft in Vilnius

Voller Vorfreude treffen wir, 11 Reisegäste und ich, uns am Flughafen in Frankfurt, gespannt auf die gemeinsamen Tage im Baltikum. Schon beim Abflug liegt diese besondere Reisestimmung in der Luft: Erwartungen, Neugier und die Freude auf neue Eindrücke begleiten uns auf dem Weg nach Litauen.
Zur Mittagszeit erreichen wir Vilnius, die charmante Hauptstadt Litauens, wo wir bereits herzlich von unserer Reiseführerin Lilija und unserem Busfahrer empfangen werden. Schon auf der ersten Fahrt durch die Stadt zeigt sich Vilnius als ein Ort voller Geschichte, kultureller Vielfalt und lebendiger Gegenwart.
Unser erster Weg führt uns zur beeindruckenden Peter-und-Paul-Kirche, einem der schönsten Barockbauwerke des Landes. Hinter ihrer eher schlichten Außenfassade verbirgt sich ein außergewöhnlich reich ausgestalteter Innenraum mit unzähligen Stuckfiguren, die den Besucher sofort in ihren Bann ziehen. Diese Kirche vermittelt schon zu Beginn einen Eindruck von der künstlerischen und spirituellen Tiefe Litauens.
Anschließend fahren wir zu unserem Hotel, beziehen unsere Zimmer und gönnen uns eine kurze Erfrischungspause. Danach brechen wir zu einem ersten gemeinsamen Spaziergang auf, bei dem wir bereits intensiv in die Atmosphäre dieser besonderen Stadt eintauchen.
Unser Weg führt uns über die Rinktines g. vorbei am Denkmal für König Mindaugas, der als einziger gekrönter König Litauens eine bedeutende Rolle in der Geschichte des Landes spielt. Von hier aus geht es weiter in Richtung Gediminas-Turm, dem wohl bekanntesten Wahrzeichen von Vilnius. Hoch über der Stadt gelegen, erinnert er an die große Geschichte des einst mächtigen Großfürstentums Litauen und schenkt zugleich wunderbare Ausblicke sowie erste emotionale Momente des Ankommens.
Ein weiterer Abstecher bringt uns zur St.-Stanislaus-Kathedrale, deren klassizistische Architektur einen reizvollen Kontrast zu den barocken Eindrücken des Tages bildet. Gemeinsam mit dem benachbarten Nationalmuseum bildet sie das historische Herz der Stadt und macht deutlich, wie eng in Vilnius Geschichte, Glaube und nationale Identität miteinander verbunden sind.
Bis zum gemeinsamen Abendessen steht den Gästen Zeit zur freien Verfügung zur Verfügung. Vielleicht werden erste eigene Entdeckungen gemacht, vielleicht genießt man einfach das Flair der Stadt - in jedem Fall wirken die neuen Eindrücke nach und lassen die Vorfreude auf die kommenden Tage weiter wachsen.
Am Abend lassen wir den ersten Reisetag bei einem gemeinsamen, schmackhaften Essen in angenehmer Runde ausklingen. Müde, aber erfüllt von vielen neuen Bildern und Eindrücken, kehren wir schließlich ins Hotel zurück und freuen uns auf alles, was uns auf dieser Reise noch erwartet.

Stadtführung in Vilnius und Ausflug nach Trakai

Nach einem ausgiebigen Frühstück brechen wir gemeinsam mit unserer Reiseführerin Lilija auf, um Vilnius näher kennenzulernen. Während der Stadtrundfahrt und des anschließenden Rundgangs entfaltet die litauische Hauptstadt ihren ganz besonderen Reiz: eine Stadt, in der sich Geschichte, Glaube, Kultur und architektonische Vielfalt auf engstem Raum begegnen.
Unser Weg beginnt am Tor der Morgenröte (Ausros Vartai), dem einzigen erhaltenen Stadttor der alten Befestigungsanlage. Dieser Ort ist bis heute von großer religiöser Bedeutung, denn das Gnadenbild der Madonna zieht seit Jahrhunderten Pilger aus vielen Ländern an. Hier wird spürbar, wie tief Spiritualität und Geschichte in Vilnius verwurzelt sind.
Weiter geht es zum Rathausplatz, einem lebendigen Mittelpunkt der Altstadt, an dem sich das städtische Leben seit Jahrhunderten bündelt. Von dort gelangen wir in das jüdische Viertel mit der Gaonstraße und der Erinnerung an die einst bedeutende jüdische Kultur der Stadt. Vilnius galt früher als das "Jerusalem des Nordens" - ein Hinweis auf seine große geistige und kulturelle Ausstrahlung.
Ein besonderer Kontrast erwartet uns in Uzupis, dem ältesten Stadtteil der Stadt, der sich heute als kreatives und unabhängiges Künstlerviertel präsentiert. Beim Blick auf die Vilnia-Brücke und die bekannte Nixe zeigt sich diese Seite von Vilnius verspielt, fantasievoll und voller Charme. Gerade dieser Wechsel zwischen ernster Geschichte und lebendiger Gegenwart macht den Reiz der Stadt aus.
Weitere Höhepunkte unseres Rundgangs sind die St.-Johannes-Kirche, der Präsidentenpalast, die filigrane St.-Anna-Kirche sowie das Bernhardinerkloster und das historische Universitätsviertel. Besonders die St.-Anna-Kirche begeistert mit ihrer eleganten Backsteingotik und zählt nicht ohne Grund zu den berühmtesten Bauwerken Litauens. Auch die alte Universität mit ihren Innenhöfen, Fassaden und ihrer langen Tradition vermittelt einen Eindruck von der bedeutenden kulturellen Geschichte des Landes.
Beim Spaziergang durch die Altstadt mit der lebendigen Pilies-Straße erleben wir Vilnius noch einmal von seiner schönsten Seite. Kleine Geschäfte, historische Gebäude und das lebhafte Straßenbild verleihen diesem Viertel ein ganz besonderes Flair. Schließlich erreichen wir den Bereich des Großfürstenpalastes, der Unteren Burg und des Gediminas-Denkmals, wo die große Vergangenheit Litauens als einstiges europäisches Machtzentrum sichtbar wird.
Den Abschluss unserer Stadtführung bildet der weite Kathedralenplatz mit der Basilika St. Stanislaus, der eindrucksvollen St.-Kasimir-Kapelle und dem freistehenden Glockenturm. Hier vereinen sich nationale Identität, religiöse Tradition und klassizistische Architektur zu einem harmonischen Gesamtbild, das lange in Erinnerung bleibt.
Am frühen Nachmittag fahren wir weiter nach Trakai, der ehemaligen Residenz der litauischen Großfürsten. Schon die Lage des Ortes zwischen zahlreichen Seen macht seinen besonderen landschaftlichen Zauber aus. Die berühmte Wasserburg Trakai, malerisch auf einer Insel im Galvesee gelegen, gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Litauens. Bei der Besichtigung tauchen wir in die mittelalterliche Geschichte des Landes ein und erhalten einen lebendigen Eindruck von der einstigen strategischen und politischen Bedeutung dieses Ortes.
Ein besonderer Genuss ist die anschließende Bootsfahrt auf dem Galvesee rund um die Wasserburg. Vom Wasser aus zeigt sich die Burg noch einmal aus einer ganz neuen, besonders stimmungsvollen Perspektive. Während wir die Aussicht genießen, verkosten wir die typisch regionalen Kibinai - eine köstliche Spezialität der Karäer, einer kleinen ethnischen Gemeinschaft, die Trakai bis heute kulturell prägt. So verbinden sich Naturerlebnis, Geschichte und landestypische Küche auf besonders angenehme Weise.
Den restlichen Nachmittag nutzen unsere Gäste, um Trakai individuell zu erkunden. Sehenswert sind hier vor allem:
die Karäerstraße mit ihren typischen bunten Holzhäusern, die Kenessa, das Gotteshaus der Karäer,
die Uferpromenaden mit schönen Ausblicken auf die Seenlandschaft, kleine Cafes und Souvenirläden im historischen Ortskern, sowie weitere Aussichtspunkte auf die Wasserburg und die umliegenden Seen.
Gerade diese ruhige, fast märchenhafte Atmosphäre macht Trakai zu einem Ort, der viele Besucher besonders berührt und in schöner Erinnerung bleibt.
Am späten Nachmittag kehren wir mit dem Bus nach Vilnius zurück. Vom Hotel aus unternehmen wir am Abend noch einen gemeinsamen Spaziergang zu einem nahegelegenen Restaurant. Im Restaurant Valdovai lassen wir den Tag bei einem gemütlichen Abendessen in geselliger Runde ausklingen. Mit vielen schönen Eindrücken aus Vilnius und Trakai kehren wir schließlich ins Hotel zurück.

Weiterfahrt nach Kaunas und Klaipeda

Nach einem guten Frühstück setzen wir unsere Reise durch das Baltikum fort und fahren mit dem Bus nach Kaunas, der zweitgrößten Stadt Litauens. Die Stadt liegt reizvoll am Zusammenfluss von Memel und Neris und war über Jahrhunderte hinweg ein bedeutendes wirtschaftliches, kulturelles und religiöses Zentrum des Landes.
Unser erster Halt gilt der Burg von Kaunas, die als wichtige mittelalterliche Festung an die bewegte Geschichte Litauens erinnert. Mit ihren mächtigen Mauern und ihrer strategischen Lage vermittelt sie einen anschaulichen Eindruck von der Zeit, in der das Land seine Grenzen gegen den Deutschen Orden verteidigen musste. Schon hier wird deutlich, wie eng in Litauen Geschichte und nationale Identität miteinander verknüpft sind.
Im Anschluss besuchen wir die Pilgerkirche und spazieren dann entlang der Neris weiter in Richtung Altstadt. Der Weg führt uns zum Rathausplatz, einem der schönsten historischen Plätze des Landes. Umgeben von alten Gildehäusern, der Jesuitenkirche und dem Kloster, entfaltet Kaunas hier seinen ganz eigenen Charme. Die Architektur spiegelt verschiedene Epochen wider und erzählt von der einstigen Bedeutung der Stadt als Handelsplatz und geistliches Zentrum.
Zur Mittagszeit genießen wir eine Pause am Rathausplatz. Dabei bietet sich die Gelegenheit, eine typisch litauische Spezialität zu probieren: Zeppelinas. Diese gefüllten Kartoffelklöße gehören zu den bekanntesten Gerichten des Landes und geben einen schönen Einblick in die herzhafte, bodenständige Küche Litauens.
Nach dem Mittagessen setzen wir unsere Reise fort und fahren weiter nach Klaipeda, das frühere Memel, an der Ostseeküste. Auf der rund 200 Kilometer langen Strecke begleiten uns wechselnde Landschaftsbilder, bis wir schließlich die einzige Hafenstadt Litauens erreichen. Klaipeda unterscheidet sich in Atmosphäre und Architektur deutlich von Vilnius und Kaunas: Hier sind der Einfluss Preußens, die Nähe zum Meer und die bewegte deutsch-litauische Geschichte besonders spürbar.
Bei einem gemeinsamen Spaziergang durch die Altstadt entdecken wir die historischen Gassen und liebevoll restaurierten Fachwerk- und Speicherhäuser. Ein besonderer Anziehungspunkt ist der Ännchen-von-Tharau-Brunnen, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Gemeinsam das berühmte Lied anzustimmen, wird für viele sicher zu einem besonders heiteren und verbindenden Moment dieses Tages. Auch das Alte Theater und weitere historische Gebäude verleihen Klaipeda ein ganz eigenes Gesicht und machen den Bummel durch die Altstadt zu einem stimmungsvollen Erlebnis.
Am Abend lassen wir den Tag bei einem gemeinsamen Essen im Hotel gemütlich ausklingen. Mit vielen neuen Eindrücken - von der geschichtsträchtigen Burg in Kaunas über den lebendigen Rathausplatz bis hin zum maritimen Flair Klaipedas - klingt ein abwechslungsreicher Reisetag in angenehmer Runde aus.

Ausflug auf die Kurische Nehrung

Nach dem Frühstück brechen wir zu einem besonderen Höhepunkt unserer Reise auf: dem Ausflug auf die Kurische Nehrung, eine einzigartige Dünenlandschaft zwischen Ostsee und Kurischem Haff. Mit dem Bus fahren wir zunächst zur Fähre in Klaipeda, von wo aus wir nach Smiltyne übersetzen. Schon die kurze Überfahrt stimmt uns auf einen Tag ein, an dem Natur, Kultur und die besondere Weite dieser Landschaft im Mittelpunkt stehen.
Unsere Fahrt führt weiter nach Juodkrante, einem der ältesten Orte auf der Nehrung. Das ehemalige Fischerdorf besitzt bis heute einen stillen, ursprünglichen Charme. Besonders eindrucksvoll ist hier der Besuch des Hexenbergs, auf dem zahlreiche geschnitzte Holzfiguren aus der litauischen Sagen- und Märchenwelt zu entdecken sind. Dieser Ort verbindet auf ganz eigene Weise Volkskunst, Mythologie und Natur und vermittelt einen lebendigen Eindruck von den kulturellen Wurzeln des Landes.
Ein weiterer Höhepunkt ist die Hohe Düne mit ihrer Sonnenuhr, von der sich ein beeindruckender Blick über die weite Landschaft eröffnet. Sand, Himmel, Haff und Meer verschmelzen hier zu einem Panorama von besonderer Schönheit. Die Kurische Nehrung zeigt sich an diesem Ort in ihrer ganzen Eigenart: rau und zart zugleich, von Wind und Wasser geformt und dabei von fast meditativ wirkender Ruhe.
Anschließend erreichen wir Nida, den wohl bekanntesten Ort der Nehrung. Bei einem Stadtrundgang entdecken wir die gepflegten Fischerhäuser, die entspannte Atmosphäre und den besonderen Charakter dieses kleinen, aber sehr reizvollen Ortes. Nida war über lange Zeit ein Anziehungspunkt für Künstler, Schriftsteller und Erholungssuchende - ein Ort, dessen Licht und Landschaft bis heute inspirieren.
Wir besuchen die Bernsteingalerie, die uns an die lange Tradition des "Goldes der Ostsee" erinnert. Bernstein gehört seit Jahrhunderten zur Kultur und Geschichte dieser Region und ist bis heute eines der bekanntesten Naturprodukte des Baltikums. Auch das Thomas-Mann-Sommerhaus steht auf unserem Programm. Das ehemalige Ferienhaus des Schriftstellers erzählt von der kulturellen Bedeutung Nidas und davon, wie sehr dieser Ort Menschen aus ganz Europa in seinen Bann gezogen hat.
Ein besonderes Erlebnis ist die Bootsfahrt entlang des Kurischen Haffs. Vom Wasser aus zeigt sich die Landschaft noch einmal von einer ganz eigenen, stillen und weiten Seite. Dazu genießen wir Räucherfisch am Hafen, eine typische Spezialität der Region, die wunderbar zum maritimen Charakter dieses Tages passt. So verbinden sich Naturerlebnis und landestypische Küche auf besonders stimmige Weise.
Ein Badestopp an der Ostsee rundet den Ausflug ab. Die frische Meeresluft, der weite Strand und das Gefühl, für einen Moment ganz in diese besondere Landschaft einzutauchen, schaffen Erinnerungen, die sicher vielen lange im Gedächtnis bleiben werden.
Am späten Nachmittag kehren wir zu unserem Hotel zurück. Am Abend unternehmen wir noch einen gemeinsamen Spaziergang zu unserem Restaurant Paszo Smukle, wo wir den erlebnisreichen Tag in geselliger Runde ausklingen lassen. Mit vielen schönen Eindrücken von Dünen, Haff, Ostsee und der stillen Schönheit der Kurischen Nehrung endet ein weiterer besonderer Reisetag.

Berg der Kreuze, Schloss Rundale und Ankunft in Riga

Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von der Küstenregion und setzen unsere Reise in Richtung Lettland fort. Die Strecke führt uns zunächst durch weite Landschaften, vorbei an Feldern, Wäldern und kleinen Ortschaften, die den ländlichen Charakter des Baltikums besonders schön erkennen lassen. Nach etwa 100 Kilometern legen wir eine kurze Pause an einem Rasthof ein, bevor wir unser nächstes großes Ziel erreichen.
Schon bald kommen wir zum berühmten Berg der Kreuze bei Siauliai, einem der eindrucksvollsten und zugleich bewegendsten Orte Litauens. Tausende Kreuze, in unterschiedlichsten Formen und Größen, bedecken hier den Hügel und machen ihn zu einem einzigartigen Symbol für Glauben, Hoffnung und nationale Identität. Gerade in Zeiten politischer Unterdrückung war dieser Ort für viele Menschen ein stilles Zeichen des Widerstandes und der Verbundenheit. Beim Rundgang spürt man schnell, dass der Berg der Kreuze weit mehr ist als eine Sehenswürdigkeit - er ist ein Ort der Erinnerung, der inneren Einkehr und der tiefen Geschichte des Landes.
Von dort fahren wir weiter in die Region Zemgale zum prachtvollen Schloss Rundale, das zu den schönsten Barockschlössern des Baltikums zählt. Bereits die Ankunft vermittelt einen Eindruck von der Eleganz und Großzügigkeit dieser Anlage, die nach Entwürfen des berühmten Architekten Bartolomeo Rastrelli entstand. Das Schloss wird nicht ohne Grund oft als das "Versailles des Baltikums" bezeichnet.
Zum Mittagessen kehren wir in das Restaurant am Haupteingang des Schlosses ein und genießen dort eine angenehme Pause in stilvoller Umgebung. Am Nachmittag folgt die geführte Besichtigung des Schlosses, bei der wir prächtige Säle, kunstvolle Stuckarbeiten und die harmonische barocke Gestaltung kennenlernen. Rundale beeindruckt nicht nur durch seine Architektur, sondern auch durch das Lebensgefühl einer Epoche, in der Repräsentation, Schönheit und höfische Kultur eine große Rolle spielten.
Ein weiteres schönes Erlebnis ist die Rundfahrt mit der kleinen Bahn durch den Rosengarten. Die liebevoll angelegte Gartenanlage ergänzt das Schloss auf wunderbare Weise und lädt dazu ein, die Anlage noch einmal aus einer ganz entspannten Perspektive zu genießen. Gerade dieser Wechsel aus kultureller Pracht, gepflegter Gartenkunst und sommerlicher Atmosphäre macht den Aufenthalt in Rundale besonders reizvoll.
Im Anschluss setzen wir unsere Reise fort und fahren weiter nach Riga, in die lettische Hauptstadt. Nach dem Check-in im Hotel bleibt noch Zeit für erste individuelle Erkundungen der Altstadt. Uns locken schon die engen Gassen, die historischen Fassaden oder die lebendige Atmosphäre zu einem kleinen Bummel und zu ersten persönlichen Eindrücken dieser schönen Stadt.
Am Abend treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Essen im Hotel. Danach geht es in den Dzeguskains Park wo wir die von Lebensfreude geprägten Tänze und Lieder zum Nationalfeiertag bewundern. Mit den bewegenden Eindrücken vom Berg der Kreuze, der barocken Pracht von Rundale und der Vorfreude auf Riga klingt ein abwechslungsreicher und eindrucksvoller Reisetag in angenehmer Runde aus.

Stadtbesichtigung Riga

Nach dem Frühstück brechen wir gemeinsam mit unserer Reiseführerin Lilija zu einer kombinierten Stadtbesichtigung durch Riga auf - teils mit dem Bus, teils zu Fuß. Dabei lernen wir die lettische Hauptstadt in ihrer ganzen Vielfalt kennen: elegant, geschichtsträchtig, kulturell lebendig und architektonisch außerordentlich reizvoll.
Ein erster Höhepunkt ist das berühmte Jugendstilviertel mit der Elizabetes iela und der Alberta iela. Hier zeigt sich Riga von einer besonders kunstvollen Seite. Prächtige Fassaden, verspielte Ornamente, Masken, Figuren und dekorative Linien machen deutlich, warum die Stadt als eine der bedeutendsten Jugendstilmetropolen Europas gilt. Besonders die Werke von Michail Eisenstein beeindrucken durch ihren fantasievollen Reichtum und ihre ausdrucksstarke Gestaltung. Beim Spaziergang durch dieses Viertel wird Architektur beinahe zu einem Erlebnis für sich.
Weiter geht es zur Freiheitsstatue, einem der wichtigsten nationalen Symbole Lettlands. Sie steht für Unabhängigkeit, Selbstbewusstsein und den langen Weg des Landes durch wechselvolle geschichtliche Zeiten. Auch die Nationaloper und der Pilsetas-Kanal prägen diesen Teil der Stadt und verleihen Riga eine elegante, fast großstädtisch-mondäne Atmosphäre.
Anschließend tauchen wir in die Altstadt Vecriga ein, das historische Herz Rigas. Auf unserem Rundgang entdecken wir den Livenplatz, den Pulverturm, das Schwedentor und die schmale Lärmgasse, die mit ihrem mittelalterlichen Charakter noch heute ein Gefühl vergangener Jahrhunderte vermitteln. Ein besonders schönes Beispiel alter Wohnkultur sind die berühmten Drei Brüder, das älteste Häuserensemble der Stadt, das anschaulich zeigt, wie sich Architektur und Stadtleben im Laufe der Zeit entwickelt haben.
Auch die Domkirche, die wir von innen besichtigen, gehört zu den eindrucksvollsten Stationen des Tages. Sie verbindet verschiedene Baustile miteinander und verweist auf die lange religiöse und kulturelle Geschichte Rigas. Weitere bedeutende Bauwerke wie die Petrikirche und das Alte Schloss lassen erkennen, wie reich die Stadt an historischen Zeugnissen ist.
Am Rathausplatz begegnen uns schließlich das Rolandstandbild, das Rathaus, das prachtvolle Schwarzhäupterhaus und das Schwabenhaus. Gerade das Schwarzhäupterhaus mit seiner reich verzierten Fassade zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen Rigas und steht sinnbildlich für den einstigen Wohlstand und die Bedeutung der alten Hansestadt. Den Abschluss der Führung bildet die Markthalle, deren lebendige Atmosphäre einen spannenden Kontrast zu den historischen Monumenten der Altstadt bildet und einen Eindruck vom alltäglichen Leben in Riga vermittelt.
Nach dem Ende unseres Stadtrundgangs bleibt Zeit für individuelle Erkundungen. Vielleicht locken kleine Gassen, Cafes, Geschäfte oder ein weiterer Blick auf die eindrucksvollen Fassaden dieser vielseitigen Stadt. Riga bietet auf Schritt und Tritt neue Perspektiven und überraschende Entdeckungen.
Am Abend treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Essen im Restaurant Melnais Kiploks. In geselliger Runde lassen wir die vielen Eindrücke dieses Tages Revue passieren - von prachtvollem Jugendstil über mittelalterliche Altstadtgassen bis hin zur lebendigen Gegenwart der lettischen Hauptstadt. So klingt ein erlebnisreicher Tag in Riga auf angenehme Weise aus.

Durch den Gauja–Nationalpark nach Tartu

Nach dem Frühstück verlassen wir Riga und fahren in Richtung Sigulda, das oft auch als die "lettische Schweiz" bezeichnet wird. Schon die Landschaft macht deutlich, warum dieser Vergleich so gern gewählt wird: sanfte Hügel, dichte Wälder und das breite Tal der Gauja prägen diese besonders reizvolle Region Lettlands.
In Sigulda legen wir einen kurzen Fotostopp an der Bobbahn ein. Die moderne Anlage bildet einen spannenden Kontrast zur umgebenden Natur und erinnert daran, dass diese Region nicht nur für ihre landschaftliche Schönheit, sondern auch für sportliche Aktivitäten bekannt ist. Von hier aus eröffnen sich zudem schöne Ausblicke auf die Umgebung.
Anschließend fahren wir weiter zur Burg Turaida, einem der bedeutendsten historischen Orte Lettlands. Die Anlage gehört zu einem weitläufigen Freilichtmuseumskomplex und verbindet eindrucksvoll Geschichte, Kultur und Landschaft. Bei unserem gemeinsamen Spaziergang mit Erläuterungen tauchen wir in die Vergangenheit dieser Region ein und erfahren mehr über die Bedeutung Turaidas im Mittelalter.
Zu den eindrucksvollen Stationen gehören die Grabstätte der "Rose von Turaida", deren tragische Liebesgeschichte bis heute zu den bekanntesten lettischen Legenden zählt, die Kirche, der Skulpturenpark, die Bischofsburg und der mächtige Burgfried. Wer den etwa 30 Meter hohen Turm erklimmt, wird mit einem herrlichen Blick über die weite, grune Landschaft des Gauja-Nationalparks belohnt. Gerade dieses Zusammenspiel aus Naturkulisse, Sagenwelt und Geschichte macht den Besuch in Turaida zu einem besonders stimmungsvollen Erlebnis.
Nach den gemeinsamen Erkundungen bleibt noch etwas Zeit fur eigene Entdeckungen, bevor wir unsere Reise fortsetzen. Die Weiterfahrt nach Tartu fuhrt uns uber rund 200 Kilometer in Richtung Estland. Wahrend die Landschaft an uns vorbeizieht, ist Zeit, die vielen Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren zu lassen.
Am Abend erreichen wir Tartu, die traditionsreiche Universitätsstadt Estlands. Mit ihren historischen Wurzeln, ihrer lebendigen Atmosphäre und ihrem geistigen Flair bildet sie einen stimmungsvollen neuen Abschnitt unserer Reise durch das Baltikum.

Entlang des Zwiebelweges zum Peipussee und weiter nach Tallinn

Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Tartu und setzen unsere Reise in Richtung Tallinn fort. Die heutige Strecke führt uns zunächst entlang des berühmten Zwiebelweges, einer landschaftlich reizvollen und kulturell besonders spannenden Route am Westufer des Peipussees. Schon unterwegs eröffnet sich uns eine stille, ländliche Welt, die von Zwiebel- und Knoblauchfeldern, bunten Blumengärten und kleinen Dörfern geprägt ist.
Gerade diese Region vermittelt auf besondere Weise den kulturellen Reichtum des Baltikums. Hier begegnen sich die Traditionen der russischen Altgläubigen, der deutschbaltischen Gutsherren und der estnischen Bauernkultur. Diese Mischung verleiht der Landschaft nicht nur ihren besonderen Charakter, sondern macht sie auch zu einem lebendigen Zeugnis der wechselvollen Geschichte Estlands.
Unterwegs besuchen wir das Schloss Alatskivi, das mit seiner außergewöhnlichen Erscheinung sofort beeindruckt. Das Schloss verbindet auf interessante Weise verschiedene kulturelle Einflüsse: schottisch anmutende Architektur, Bezüge zur Lebenswelt estnischer Bauern und die Erinnerung an die Lebensform des deutschbaltischen Adels. In dieser Verbindung zeigt sich einmal mehr, wie eng im Baltikum unterschiedliche Traditionen miteinander verwoben sind.
Anschließend fahren wir weiter nach Kallaste am Westufer des Peipussees. Die Umgebung ist geprägt von einer steil abfallenden Küste aus rotem Sandstein, die einen reizvollen landschaftlichen Akzent setzt. Der Peipussee, fast achtmal so groß wie der Bodensee, ist nicht nur ein beeindruckendes Naturgebiet, sondern auch ein historisch bedeutsamer Grenzraum zwischen Ost und West, zwischen verschiedenen Völkern, Kulturen und Konfessionen.
Besonders eindrucksvoll ist die Erinnerung an die berühmte Schlacht auf dem zugefrorenen Peipussee im Jahr 1242, bei der das russische Heer unter Alexander Newski den Deutschen Orden besiegte. Dieses Ereignis gilt bis heute als ein bedeutender Wendepunkt, da damit die weitere Ausdehnung des Ordens nach Osten gestoppt wurde. So verbindet dieser stille, weite See landschaftliche Schönheit mit einem bedeutenden Kapitel europäischer Geschichte.
Am späten Nachmittag erreichen wir schließlich Tallinn, das frühere Reval. Schon bei der Ankunft zeigt sich die Stadt mit ihrem unverwechselbaren mittelalterlichen Charakter. Wo das Meer endet, ragen Türme und Festungsmauern empor - ein beeindruckendes Bild, das sofort erkennen lässt, warum Tallinn zu den schönsten alten Hansestädten des Nordens zählt. Die von mächtigen Mauern umgebene Altstadt wirkt zugleich wehrhaft und romantisch und lädt schon auf den ersten Blick zum Entdecken ein.
Unser Hotel liegt nur wenige Gehminuten von der stimmungsvollen Altstadt entfernt - ideal, um die besondere Atmosphäre dieser Stadt schon bald ganz unmittelbar zu erleben. Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel lassen wir den Tag in angenehmer Runde ausklingen. Mit vielen Eindrücken von ländlicher Idylle, reicher Kulturgeschichte und der Vorfreude auf Tallinn endet ein weiterer erlebnisreicher Reisetag.

Stadtbesichtigung in Tallinn

Nach dem Frühstück entdecken wir heute Tallinn, eine Stadt, die mit ihrer hervorragend erhaltenen mittelalterlichen Altstadt sofort begeistert. Zunächst unternehmen wir eine Rundfahrt mit dem Bus, die uns durch verschiedene Stadtviertel führt und erste Eindrücke von der Vielseitigkeit der estnischen Hauptstadt vermittelt.
Unsere Fahrt geht über Kadriorg, das elegante Park- und Villenviertel Tallinns, das bis heute mit seinem grünen, gepflegten Charakter beeindruckt. Weiter führt der Weg zur berühmten Sängerwiese, einem Ort von großer nationaler Bedeutung. Hier finden die estnischen Sängerfeste statt, die eng mit dem kulturellen Selbstverständnis des Landes verbunden sind und eine wichtige Rolle auf dem Weg zur nationalen Identität Estlands gespielt haben.
An der Oberstadt angekommen, steigen wir aus und setzen unsere Besichtigung zu Fuß fort. Hier schlägt das historische Herz des alten Reval, wie Tallinn früher hieß. Bei unserem Spaziergang entdecken wir das Domschloss, das heute das estnische Parlament beherbergt, sowie die eindrucksvolle Alexander-Newski-Kathedrale, deren markante Zwiebeltürme das Stadtbild weithin prägen. Auch wenn im Inneren keine Fotos erlaubt sind, bleibt dieser Ort allein durch seine Atmosphäre und Architektur in besonderer Erinnerung.
Weiter führt unser Weg vorbei an der St.-Marien-Gilde, der Domschule, dem Mariendom und den Botschaftsgebäuden, die der Oberstadt ihr würdevolles und geschichtsträchtiges Gepräge verleihen. Immer wieder bieten sich von den Aussichtsplattformen wunderbare Blicke auf die roten Dächer, Türme und Mauern der Unterstadt - ein Panorama, das sicher zu den schönsten Erinnerungen an Tallinn gehören wird. Eine kleine Verschnaufpause an diesem Aussichtspunkt gibt Gelegenheit, die Szenerie in Ruhe auf sich wirken zu lassen.
Anschließend führt unser Weg über das Lange Bein und das Kurze Bein hinunter in die Unterstadt. Diese historischen Wege verbinden seit Jahrhunderten die verschiedenen Ebenen Tallinns und erzählen ganz nebenbei von der mittelalterlichen Stadtstruktur. Unten angekommen, entfaltet die Altstadt noch einmal ihren ganzen Charme: der Rathausplatz, die Lange Straße, Teile der Stadtmauer und die Katharinengilde vermitteln ein besonders anschauliches Bild vom einstigen Leben in einer blühenden Hansestadt.
Die Mischung aus wehrhafter Architektur, reichen Handelstraditionen und liebevoll erhaltenen historischen Gebäuden macht Tallinn zu einem der eindrucksvollsten städtischen Höhepunkte unserer Reise. Gleichzeitig wirkt die Stadt mit ihren kleinen Gassen, Plätzen und Blickachsen überaus lebendig und einladend.
Am Rathausplatz endet unsere Stadtbesichtigung. Danach bleibt noch Zeit, die Altstadt auf eigene Faust weiter zu erkunden, in kleinen Geschäften zu stöbern oder einfach die besondere Atmosphäre dieser Stadt zu genießen.
Am Abend lassen wir den Tag in einer national geprägten Gaststätte, dem Restaurant Troika, stimmungsvoll ausklingen. Bei Spezialitäten wie Pelmeni, Borschtsch oder anderen regionalen Gerichten erleben wir noch einmal ein Stück der kulinarischen Vielfalt des Baltikums. So endet ein Tag voller Geschichte, eindrucksvoller Ausblicke und lebendiger Altstadtromantik in geselliger Runde.

Ausflug in den Lahemaa–Nationalpark

Nach einem üppigen Frühstück brechen wir zu einem Ausflug in den Lahemaa-Nationalpark auf, eines der schönsten und ursprünglichsten Naturgebiete Estlands. Der Name "Lahemaa" bedeutet sinngemäß "Land der Buchten" und verweist bereits auf die enge Verbindung von Wald, Moor, Küste und kulturlandschaftlicher Tradition. Dieser Tag bietet uns eine besonders reizvolle Mischung aus Naturerlebnis, Geschichte und ländlicher Lebenswelt.
Ein erster Höhepunkt ist unsere kleine Wanderung durch das Hochmoor Viru raba. Auf dem etwa 3,5 Kilometer langen Naturlehrpfad erleben wir diese stille und faszinierende Landschaft aus nächster Nähe. Der Weg führt größtenteils über Holzstege und eröffnet immer wieder schöne Ausblicke auf die Moorflächen, Wasserstellen und die typische Vegetation dieses empfindlichen Lebensraums. Der erste Abschnitt auf Schotter ist etwas uneben, später werden die Stege schmaler, was an einigen Stellen etwas Aufmerksamkeit erfordert - besonders bei Gegenverkehr. Gerade diese unmittelbare Begegnung mit der Natur macht den Reiz des Weges aus. Wer den Aussichtsturm erreicht, wird mit einem besonders schönen Blick über die weite Moorlandschaft belohnt.
Anschließend besuchen wir das Gutsanwesen Palmse, eines der bekanntesten und am besten erhaltenen Herrenhäuser Estlands. Schon die Anlage selbst vermittelt einen lebendigen Eindruck von der Geschichte des deutschbaltischen Adels, der über Jahrhunderte hinweg das kulturelle und wirtschaftliche Leben dieser Region geprägt hat. Sehr empfehlenswert ist der einführende Film im Auditorium, der mit Untertiteln einen anschaulichen Überblick über den Nationalpark und seine Besonderheiten gibt. Bei der Besichtigung des Gutshofes und des Herrenhauses Palmse erleben wir ein Stück baltischer Gutskultur, das Architektur, Lebensweise und Landschaft auf besondere Weise miteinander verbindet.
Ein weiterer stimmungsvoller Programmpunkt ist der kleine Spaziergang im Fischerdorf Altja. Dieser Ort vermittelt mit seinen traditionellen Holzbauten und seiner ruhigen Lage am Wasser einen schönen Eindruck vom früheren Leben an der estnischen Küste. Sehenswert sind vor allem die alten Bootsschuppen, die vom Parkplatz aus gut zu erreichen sind, sowie der Weg zum Aussichtsturm, von dem sich ein weiter Blick über die Küstenlandschaft bietet. Auch der Naturbadestrand unterstreicht den ursprünglichen Charakter dieses Ortes. Die Johannischaukel erinnert zudem an alte estnische Bräuche und verleiht dem Dorf einen besonders heimatlichen und kulturell geprägten Charme.
Im Laufe des Tages zeigt sich der Lahemaa-Nationalpark als eine Region, in der Natur und Kultur auf besonders harmonische Weise zusammentreffen. Moore, Wälder, Gutshäuser und Fischerdörfer ergänzen sich hier zu einem facettenreichen Bild Estlands, das vielen Gästen sicher in besonders schöner Erinnerung bleiben wird.
Am späten Nachmittag kehren wir nach Tallinn zurück. Dort lassen wir den erlebnisreichen Tag bei einem Abendessen in einem mittelalterlichen Restaurant stimmungsvoll ausklingen. In passender Atmosphäre, umgeben von historischem Flair, genießen wir noch einmal gemeinsam die besondere Stimmung dieser Reise. So endet ein abwechslungsreicher Tag zwischen Moorlandschaft, Gutskultur und Küstenidylle auf besonders schöne Weise.

Abschied vom Baltikum und Rückreise

Heute heißt es Abschied nehmen von einer Reise, die uns durch die drei baltischen Länder mit ihrer reichen Geschichte, ihrer vielfältigen Kultur und ihren eindrucksvollen Landschaften geführt hat. Noch einmal begleiten uns die Erinnerungen an historische Altstädte, weite Natur, glanzvolle Schlösser, stille Kirchen, Ostseestrände und viele schöne gemeinsame Momente.
Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen Tallinn. Von hier aus treten wir die Heimreise an - mit dem Rückflug nach Frankfurt und der anschließenden Weiterreise in die Heimat, sei es nach Leipzig, Dresden oder mit dem Zug.
So endet unsere Baltikum-Reise mit vielen bleibenden Eindrücken: den barocken Kirchen und stillen Gassen von Vilnius, der Wasserburg von Trakai, den Dünenlandschaften der Kurischen Nehrung, den kulturhistorischen Höhepunkten in Riga und der mittelalterlichen Atmosphäre von Tallinn. Vielleicht klingt bei manchem noch ein gemeinsam gesungenes Lied nach, der Geschmack von Kibinai, Zeppelinas oder Räucherfisch, das Leuchten des Bernsteins oder der weite Blick über Meer, Moor und Altstadt.
Mit einem Koffer voller Erinnerungen und vielen schönen Bildern im Herzen endet eine abwechslungsreiche und eindrucksvolle Reise durch das Baltikum.


Das Baltikum hat sich uns in diesen Tagen als ein vielgestaltiger Kulturraum gezeigt: geprägt von wechselvoller Geschichte, tief verwurzelten Traditionen, eindrucksvoller Baukunst und Landschaften von groSSer Weite und Ruhe. Vor allem aber bleiben die gemeinsam erlebten Momente - das Staunen, das Entdecken, das gemeinsame Singen, das Geniessen regionaler Spezialitäten und die vielen kleinen Augenblicke, die eine Reise erst wirklich unvergesslich machen.
Ein herzlicher Dank – auch im Namen von Eberhardt Travel - gilt allen meinen Reiseteilnehmern für die angenehme Gemeinschaft und die vielen schönen gemeinsamen Momente. Ebenso danke ich unserer Reiseleiterin Lilija, die uns mit viel Wissen und Engagement die Geschichte und Kultur des Baltikums nähergebracht hat, sowie unserem Busfahrer Stas


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