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Reisebericht: Treuekundenreise in das Zittauer Gebirge

12.12. – 14.12.2014, 3 Tage Weihnachtsglanz in den Perlen der Oberlausitz: Bautzen, Zittau, Oybin

Wieder einmal war es soweit: der 3. Advent war gekommen und alle freuten sich schon auf unsere traditionelle Adventsreise, die uns dieses Mal in das schöne Zittauer Gebirge führte.

1. Tag: 12.12.2014 Anreise - Stadtführung Bautzen - Besuch Wilthener Weinbrennerei



Voller Vorfreude fuhren wir am Morgen vom Betriebshof in Kesselsdorf in Richtung Bautzen, wo uns unser erster Programmpunkt erwartete. In Bautzen angekommen, begrüßte uns die Türmerin der Stadt herzlich. Bei einem interessanten Stadtrundgang erzählte sie uns einige Anekdoten der tausendjährigen Stadt mit ihren kleinen, verwinkelten Gassen. Der Höhepunkt war die Besteigung des Matthiasturm, denn dieser bleibt sonst dem Tagestouristen der Stadt verwehrt, nur zum Tag des offenen Denkmals ist solch eine Besteigung möglich. Aber für unsere treuen Kunden haben wir es möglich gemacht! Nach 135 Treppenstufen waren wir oben angekommen und hatten einen fantastischen Blick über die Stadt. Unsere Türmerin erklärte uns die schönen Bautz´ner Türme und andere bekannte Gebäude. Nach einem Mittagsbummel auf dem Weihnachtsmarkt, machten wir uns schließlich auf die Weiterreise nach Wilthen. Dort wollten wir sehen, wie der bekannte Wilthener Kräuterlikör hergestellt wird. Die Wilthener Weinbrennerei ist eine der ältesten Brennereien in Deutschland und zählt heute zu den modernsten Spirituosenbetrieben. Wir wurden in zwei Gruppen durch die Hallen geführt und bekamen erklärt welche Stationen die hier hergestellten Spirituosen durchlaufen müssen. Als Abschluss durfte natürlich eine Verkostung der edlen Tropfen nicht fehlen! Wir stießen an auf die kommenden gemeinsamen Adventstage!
Am Abend kamen wir in unserem familiären Hotel "Café Meier" in Oybin an, in dem wir bei einem leckeren Abendessen vom Team des Hauses verwöhnt wurden. Als Überraschungsgast hatten wir einen original Oberlausitzer Mundart-Künstler in petto, der uns neben eines Sprachkurses noch allerlei Geschichten und Lieder aus dem Oberlausitzer Alltag humorvoll präsentierte.

2. Tag: 13.12.2014 Bahnfahrt nach Zittau - Zittauer Fastentuch - Herrnhuter Sterne - Eibauer Brauerei


deutschland

Nach einer ruhigen Nacht am Fuße des Oybins erwartete uns am Morgen... Nieselwetter. Doch zuerst ans leckere Frühstücksbuffet inklusive deftiger Spezialitäten aus der Region und den Kaffee kredenzte der Chef persönlich. So schön das Frühstück war, so schade war die Wettersituation, denn so entschied sich niemand der Gäste für unsere Aktiv-Variante, sondern alle wollten Andreas und mich begleiten auf einem kurzen Ausflug nach Jonsdorf. Uwe war sehr, sehr traurig, da er sich Bewegung am Morgen gewünscht hatte, aber so war es nun einmal. Also starteten wir alle gemeinsam nach Jonsdorf: ruhig und gemütlich. Den ersten verregneten Stopp legten wir am Kurpark ein, dann ging es zum Aussichtspunkt Gondelfahrt mit freiem Blick auf die Nonnenfelsen. Schließlich hatten wir uns dann für einen Besuch im Schmetterlingshaus zu Jonsdorf entschieden und wurden sehr positiv überrascht. Der Leiter des Hauses (ent)führte uns zu allerlei bunten Schmetterlingen und vermittelte uns wichtiges Grundwissen. Doch nicht nur die Flügeltiere, sondern auch Fische, Insekten und Reptilien gab es zu bestaunen. Nach diesem ausgefüllten Vormittag begann nun erst der eigentliche Teil des Programms. Dazu brachte uns Andreas zum Bahnhof von Oybin, wo wir in den vornehmen Mitropa-Speisewaggon der Zittauer Schmalspurbahn einstiegen und während der folgenden 40 Minuten die Lausitzer Landschaft auf dem Weg nach Zittau an uns vorbeiziehen ließen. Der Waggon war übermäßig gut geheizt und für die Wärme von innen sorgten die Eberhardt-Wichtel mit leckerem Wackerbarth-Sekt, so dass wir die eine oder andere Station verpassten. In Zittau angekommen wurde es dann hektisch, denn zwischen der vorbestellten Bordversorgung und dem Besuch der Fastentücher lagen nur einige Minuten. Trotzdem waren wir pünktlich vor Ort, um den kulturellen Teil des Tages zu absolvieren. Eine ausführliche, interessante Führung und Erklärung am Großen Fastentuch und eine etwas schwerer zu verstehende Führung am Kleinen Fastentuch und Stadtmodell informierten uns über Entstehung, Sinn und Bedeutung dieser äußerst seltenen Kulturgüter. Langsam begann es bereits zu dämmern und schon waren die Eberhardt-Wichtel wieder aktiv und schenkten Glühwein aus und es gab den leckeren erzgebirgischen Stollen, den uns Doreen immer aus der Heimat mitbringt. So verging die Zeit schnell bis wir in der Manufaktur der Herrnhuter Sterne ankamen und Uwe verkürzte uns die Zeit mit allerlei Wissenswertem. In der Manufaktur konnten wir in einer kleinen Ausstellung und bei einem Filmchen die Geschichte, Ideen und Entwicklung des Unternehmens kennenlernen. Anschließend blieb Zeit, den Produzenten über die Schulter zu schauen. Vor allem ruhige Hände sind bei der Herstellung der weihnachtlichen Dekoration gefragt. Nachdem der Kaufrausch gestillt war, war noch lange nicht Schluss für heute und nun ging es auf zu Uwes persönlichem Highlight - der Besuch in der Privatbrauerei von Eibau! Nachdem wir zuerst vor verschlossener Tür standen, durften wir dann doch auf's Gelände. Es war bereits vollkommen dunkel und da die Brauerei am Wochenende stillsteht, konnten wir unsere Führung mit Frau Schulz exklusiv für unsere Gruppe genießen. Eine Brauerei zum Anfassen, mit sehr interessanten Hintergrundinformationen, Maschinen hautnah und am Ende der Höhepunkt mit der Verkostung einer der 14 in Eibau produzierten Biere rundeten so den ziemlich alkoholträchtigen Tag ab. Anschließend ging es zurück ins Hotel, wo uns wieder ein leckeres 3-Gänge-Menü erwartete. Doch soviel Zeit hatten wir nicht, schließlich war heute der Tag des Oybiner Weihnachtsmarktes direkt in der Straße vor unserem Hotel. Leider kamen wir nach einem Besucheransturm tagsüber doch etwas zu spät und so waren die Händler schon verschwunden. Eine Bude blieb übrig, dafür gab es da einen leckeren Glühwein und ein paar Weihnachtslieder konnten wir auch noch singen. So endete dieser anstrengende Tag statt auf dem Weihnachtsmarkt an der Hotelbar...

3. Tag: 14.12.2014 Besuch Kloster Marienthal - Stadtführung Görlitz - Heimreise


deutschland

Erwartungsfroh starteten wir nun in den letzten Tag unserer Adventsfahrt durch das Zittauer Gebirge. Die heutige Reiseroute führte uns immer entlang der deutsch-polnischen Grenze mit dem ersten Stopp in Ostritz am Kloster St. Marienthal. Das 1234 gegründete Kloster ist das älteste Frauenkloster des Ordens in Deutschland, das seit seiner Gründung ununterbrochen besteht. Bei leichtem Nieselregen erfuhren wir bei einer interessanten Führung viel Wissenswertes über die Abtei und das Leben der Zisterzienserinnen. Nach dem einige Gäste noch die Gelegenheit nutzten, an den Ständen des Klosterweihnachtsmarktes vorbei zu schauen, erwartete uns unser Chauffeur Andreas bereits vor dem Eingangsportal, um uns nach Görlitz zu bringen. Immer entlang der Neiße erreichten wir pünktlich den Demianiplatz, wo wir unseren örtlichen Gästeführer aufnahmen. Bei einer gemeinsamen Rundfahrt lernten wir die Stadt näher kennen und konnten uns von der schönen Bausubstanz und den vielen bereits liebevoll restaurierten Häusern und Plätzen überzeugen. Anschließend erkundeten wir die Innenstadt zu Fuß, wobei genügend Zeit verblieb, die vielen, interessanten Stände des schlesischen Weihnachtsmarktes individuell zu begutachten und sich für die Heimfahrt zu stärken. Die Heimreise gestaltete sich ebenfalls sehr kurzweilig. Wir ließen einen kleinen Film mit den Eindrücken des winterlichen Thüringens aus dem letzten Jahr auf uns wirken. Außerdem lüfteten wir das Geheimnis des Reisezieles für 2015, bei dem wir erstmalig das Ausland, das schöne Tschechien, näher erkunden wollen. Mit den reibungslosen Ausstiegen am Flughafen, am Hauptbahnhof und dann in der Firmenzentrale in Kesselsdorf endete unsere traditionelle Adventsfahrt.

Wir bedanken uns bei allen für die schöne Reise und würden uns freuen, uns bei der einen oder anderen Reise mit Eberhardt TRAVEL wieder zu sehen. Wir wünschen allen ein gesundes neues Jahr 2015 - Ihr RADAU-Team René, Andreas, Doreen und Uwe.

Bildergalerie zur Reise

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