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barrierefreie Silvesterreise an den Rhein

Reisebericht: 28.12. – 02.01.2026

mit und ohne Rollstuhl zwischen Mittelrhein und Eifel...

Jörg Nesse

Ein Reisebericht von
Jörg Nesse


1. Tag; Anreise nach Remagen

Am heutigen Morgen beginnt die diesjährige barrierefreie Silvesterreise von Eberhardt Travel.
21 Gäste mit und ohne Rollstuhl freuen sich auf eine Fahrt an den Mittelrhein, die wohl schönste Region von „Vater Rhein“. Durch Sachsen, Thüringen und Hessen geht es Richtung Rheinland-Pfalz. Wir erreichen das Bundesland nach der Passage entlang der malerischen Lahn hinter Limburg. Ab Koblenz folgen wir dann dem Rhein linksseitig bis Remagen, wo sich das „Ringhotel Haus Oberwinter" befindet. Wir beziehen unsere komplett behindertenfreundlichen Zimmer und nehmen ein erstes gemeinsamen Abendessen im Hotelrestaurant mit beeindruckendem Ausblick auf unter uns liegenden Fluss ein.

2. Tag; Nürburgring & Ahrtal mit Weinprobe

Die „Grüne Hölle“ erwartet uns; auf zum Besuch am legendären Nürburgring, einer der berühmtesten Rennstrecken der Welt! Gelegen in der malerischen Eifel, so ist schon die Anreise eine wahre Panoramafahrt, vereint dieser Ort Motorsportgeschichte, Nervenkitzel und modernste Technik. Schon beim Fotostopp direkt am der Nordschleife, direkt am „Brünnchen“ spüren wir die unverwechselbare Atmosphäre, die den „Ring“ seit 1927 umgibt. Weiter geht’s zum Motorsport-Erlebnismuseum „ring-werk“, mit interaktiven Ausstellungen, Rennsimulatoren und spektakulären Fahrzeugen. Technikbegeisterte kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Geschichtsliebhaber.
Besonders der Besuch des 4D Kinos mit einem simulierten 24h Rennen sowie die kurzweilige Fahrt mit dem „Nürbus“ bleiben in Erinnerung.
Weiter geht unsere Panoramarundfahrt Richtung Ahreifel. Der Ahr folgen wir bis Waldporzheim, Sitz der traditionsreichen Winzergenossenschaft, die für ihre hochwertigen Ahrweine und ihre lange Geschichte bekannt ist. Hier ist eine Weinprobe ja schon fast verpflichtend, und das nicht nur wegen der immer noch notwendigen „SolidAHRität“ für die Region. Wir erfahren Wissenswertes über die Geschichte der Genossenschaft, den Weinanbau im Ahrtal und die einzigartigen Bedingungen, die diese Region zu einem Paradies für Spätburgunder machen. Während der Verkostung probieren wir eine Auswahl an erlesenen Weinen, die das Können der Winzer widerspiegeln. Beschwingt geht es die letzten Kilometer retour Richtung Rhein.

3. Tag; Vogelsang im Nationalpark Eifel

Bei unserem heutigen Ausflug tauchen wir ein in die faszinierende Welt der Natur und Wildnis bei einem Besuch der Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ im Nationalpark-Zentrum Eifel. Die interaktive Ausstellung bietet einen spannenden Einblick in die Vielfalt der Lebensräume des Nationalparks, von dichten Buchenwäldern bis zu offenen Graslandschaften. Auf über 2.000 Quadratmetern erwarten uns interaktive Stationen, realistische Landschaftsnachbildungen und eindrucksvolle multimediale Installationen, die Idas Gefühl geben, mitten in der wilden Natur zu stehen. Vor allem lebt der Rundgang aber von den Kurzweiligen Anekdoten des erfahrenen Rangers, diese machen den Besuch zu einem lehrreichen und unvergesslichen Erlebnis.
Nach einer Mittagspause im wahrlich aussichtsreichen „Panoramarestaurant“ mit Blick auf den Urft-Stausee beginnt unsere zweite Führung zum Thema „Ordensburg Vogelsang“.
Dieser Ort, der einst der Schulung von NS-Funktionären diente, ist heute ein Ort der Aufklärung, Erinnerung und Verständigung. Zu Beginn der Führung erfahren wir, dass Vogelsang von 1936 bis 1939 als Schulungsstätte für NSDAP-Führungskräfte erbaut wurde. Das monumentale Gelände ist geprägt von der typischen, martialischen Architektur der NS-Zeit, die Macht und Überlegenheit demonstrieren sollte. Heute dient es als Mahn- und Erinnerungsstätte. Danach besichtigen wir die zentralen Gebäude und Plätze der Anlage wie den "Adlerhof und die Türme" und das "Haus des Wissens".

4. Tag; Koblenz

Den letzten Tag des Jahres 2025 verbringen wir in Koblenz, einer der ältesten Städte Deutschlands.
Gelegen am Zusammenfluss von Rhein und Mosel, dem berühmten „Deutschen Eck“, bietet Koblenz eine faszinierende Mischung aus historischen Sehenswürdigkeiten, malerischen Plätzen und modernen Einflüssen.
Vor Ort begrüßt uns ein örtlicher Gästeführer zum gemeinsamen Rundgang. Am Deutschen Eck, wo Vater Rhein und Mutter Mosel zusammenfließen, thront das imposante Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I., das nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wiedererrichtet wurde. Der Platz bietet einen atemberaubenden Blick auf die beiden Flüsse und die gegenüberliegende Festung Ehrenbreitstein. In der Altstadt schlendern wir durch verwinkelte Gassen, vorbei an historischen Fachwerkhäusern, kleinen Cafés und Boutiquen. Am Münzplatz stand einst die kurfürstliche Münzprägeanstalt. Hier befindet sich auch der berühmte „Schängelbrunnen“. Die kleine Bronzefigur eines Jungen (Schängel) spuckt überraschend Wasser – ein humorvolles Wahrzeichen der Stadt.
Rechtzeitig sind wir wieder im Hotel um noch etwas Zeit bis zum Beginn der Silvesterfeier zu haben.
Das Büffet an diesem Abend ist auch ganz gut, leider gelingt es dem Haus aber nicht wirklich die Silvesterfeier so zu adaptieren, dass selbige unseren Inklusionsvorstellungen entspricht.
Dennoch; das mitternächtliche Feuerwerk über dem Rhein ist schon beeindruckend; allen eine gesundes und reisefreudiges 2026!!!

5. Tag; Bonn

Am späteren Vormittag starten wir zu einem Ausflug in die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn.
Schon die Römer wussten diesen Ort zu schätzen, und Bonn hat seitdem eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen.
Von 1949 bis 1999 war die Stadt Sitz der Bundesregierung und von 1973 bis 1990 Hauptstadt der jungen Bundesrepublik Deutschland. Heute präsentiert sich die Stadt als lebendige UN- und Universitätsstadt, die mit ihrem vielfältigen kulturellen Angebot und als wichtiger Standort für Wirtschaft und Wissenschaft überzeugt.
Wir entdecken auf einer Rundfahrt das kulturelle und architektonische Erbe aus über 2.000 Jahren Stadtgeschichte. Das ehemalige Regierungsviertel hat sich zu einem dynamischen, internationalen Zentrum entwickelt. Die Präsenz von Unternehmen wie der Deutschen Telekom und der Deutschen Post DHL steht für den erfolgreichen Strukturwandel Bonns nach dem Ende der Hauptstadtära. Unser Gästeführer verabschiedet sich an der Museumsmeile, die mit ihren bedeutenden Ausstellungen Kunst, Geschichte und Wissenschaft zum Leben erweckt.
Zum Abschluss des Bonn-Ausflugs besuchen wir das Haus der Geschichte, wo wir uns auf eine Reise von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart begeben. Die neue, komplett überarbeitete Dauerausstellung präsentiert auf über 4.000 Quadratmetern mehr als 7.000 Originalobjekte, Fotografien, Filme und Tonaufnahmen und führt durch die wesentlichen politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Ein letztes gemeinsames Abendessen rundet den schönen, erlebnisreichen Neujahrstag ab.

6. Tag; Heimreise

Bei der Vorstellung des diesjährigen Eberhardt Travel Reiseprogramms „mit und ohne Rollstuhl“ und ersten Reiseideen für 2027 wird schon wieder neue Reiselust geweckt…


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