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Silvesterreise Saale Unstrut vom 30.12.2024 bis 2.1.2025

Reisebericht: 30.12. – 02.01.2025

Unsere Silvesterreise führte uns in die Saale Unstrut Region, die sich sowohl durch ihre liebliche Gegend mit den vielen Weinbergen und Flüssen als auch durch eine umfangreiche, interessante Geschichte auszeichnet.
Zu recht bezeichnet man diese Region auch als die Toskana des Nordens.

Carola Gastmeier

Ein Reisebericht von
Carola Gastmeier


30.12.2024 Anreise ins Saaletal – Dornburger Schlösser mit Führung

Pünktlich 8.00 Uhr fuhr unser Bus vom Flughafen Dresden Klotzsche ab und „sammelte“ alle Gäste auf der Autobahn ein.
10.30 Uhr waren wir bei strahlendem Sonnenschein in Dornburg und besichtigen zuerst den wunderschönen Schlossgarten mit einer fachkundigen Führung. Vom „Balkon Thüringens“ hatten wir einen herrlichen Blick auf das Saaletal.
Später hatten wir die Möglichkeit, das Rokokoschloss zu besichtigen, obwohl es für Besucher im Winter geschlossen ist. Wir erfuhren sehr viel über den Großherzog Carl August und Johann Wolfgang von Goethe, der oft auf den Dornburger Schlössern weilte.
Im Anschluss daran nahmen wir ein wohlschmeckendes Mittagessen im Dornburger Ratskeller ein.
Gut gestärkt und mit bester Laune wurden wir nun zu unserem Hotel Artrium Amadeus in Osterfeld gefahren. Dort blieb uns genügend Zeit zu Kaffeetrinken und gegenseitigen Kennenlernen. Es gab auch die Möglichkeit, die Sauna und den Fitnessbereich zu nutzen.
Das Abendessen wurde uns ab 18 Uhr serviert und wir ließen den Abend bei einem geselligen Zusammensein ausklingen.

31.12. Sektkellerei Rotkäppchen, Naumburger Dom und Stadtbesichtigung Naumburg

Heute starteten wir erst 9.30 Uhr nach einem reichhaltigen und ausführlichen Frühstück.
Unser moderner Reisebus brachte uns zuerst nach Freyburg, wo sich die Rotkäppchen Sektkellerei befindet. Auf dem Weg dahin erfuhren wir einiges Wissenswertes über das zu Erwartende und stimmten uns mit Rätseln und Gedichten auf den Jahreswechsel ein.

10.30 Uhr begann unsere individuelle audiovisuelle Führung, nachdem wir vom Sekt probieren durften.
Alle lernten viel über die Tradition und die Herstellung des Sektes und hatten sogar noch Zeit, im Anschluss auf der herrlichen Terrasse die Sonne und den Blick auf die Weinberge zu genießen.
Ganz nach dem Motto „Der Moment seid ihr“ hatten wir auch die Möglichkeit, individuelle Fotos zu machen. Ob hoch hinaus im Ballon oder ganz entspannt in der Badewanne entstanden schöne Erinnerungsfotos.

Dann ging es weiter nach Naumburg, wo wir zuerst eine sehr interessante Führung durch den Dom hatten. Die beiden Gästeführer erklärten uns nicht nur die Besonderheiten des Doms, sondern auch geschichtliche Zusammenhänge.
Während des anschließendem Stadtrundgangs durch die historische Altstadt präsentieren versierte Gästeführer einzigartige Bauwerke, Kunstdenkmäler aber auch eine Vielzahl liebenswerter Details. Das
Besichtigungsprogramm umfasste Gebäude und bauliche Anlagen, Straßen und Plätze der alten
Ratsstadt und der Domfreiheit.

Gerne verbrachten wir noch einige Zeit in der Stadt, um das Gehörte Revue passieren zu lassen oder uns bei Kaffe und Glühwein wieder aufzuwärmen.

Rechtzeitig trafen wir im Hotel ein, um uns etwas auszuruhen und für die heutige Silvesterfeier zurechtzumachen.

Was wir dann erlebten, übertraf die Erwartungen von fast allen Gästen.
Der Raum und unsere Tische waren liebevoll geschmückt und es gab kaltes und warmes Speiseangebot von einer Vielfalt, die alle überraschte. In zwei verschiedenen Räumen gab es eine Vielzahl von warmen und kalten Speisen, die ständig nachgefüllt wurden. Eine Kapelle spielte zum Tanz auf, was fleißig genutzt wurde.
Um Mitternacht zählten wir mit einem Gläschen Sekt in der Hand die Sekunden und dann erwartete uns draußen schon das hauseigene Feuerwerk, was wunderschön war.

1.1. 2025 Besichtigung Arche Nebra und Schloss Neuenburg

Nach einem weiteren reichhaltigen Frühstück verließen wir 9.15 Uhr das Hotel und es ging bei strahlendem Sonnenschein zu einem besonderen Ausflug in die Bronzezeit- zur Arche Nebra.
Das Informations- und Erlebniszentrum faszinierte uns nicht nur durch seine spannende Fundgeschichte, sondern auch durch die vielschichtigen Informationen zur Himmelsscheibe und der Planetariumskuppel.
Im Anschluss an unsere Führungen hatten wir genügend Zeit, im Panoramakaffee eine Pause einzulegen, oder zum Fundort der Himmelsscheibe auf den Mittelberg zu wandern. Einige der Gruppe nutzten die Gelegenheit für diese knapp zweistündige Wanderung und bestiegen sogar den Aussichtsturm, von dem man eine Aussicht ins Umland bis zum Brocken hat.

Danach fuhren wir nach Freyburg.
Hoch über dem Winzerstädtchen liegt die um 1090 von dem Thüringer Grafen Ludwig dem Springer gegründete Neuenburg, die Schwesterburg der Wartburg. Bis 1150 entstand die erste machtvolle Anlage. Mit dem Aufstieg der Landgrafen von Thüringen verband sich der weitere prachtvolle Ausbau. Schon um 1230 war die Neuenburg ungefähr dreimal so groß wie die Wartburg! Architektonisches Kleinod ist noch heute die um 1170/75 errichtete romanische Doppelkapelle. Den Abschluss ihrer hochmittelalterlichen Blütezeit erlebte die Neuenburg unter Landgraf Ludwig IV. und seiner Gemahlin, der heiligen Elisabeth. Nach dem Aussterben der Ludowinger 1247 kam die Burg an die Markgrafen von Meißen. Umbauten zum Wohn- und Jagdschloss erfolgten vom 16. bis zum 18. Jahrhundert unter den Kurfürsten von Sachsen und den Herzögen von Sachsen-Weißenfels. 1815 gelangte die Neuenburg in preußischen Besitz, 1935 erfolgte die erste Einrichtung eines Museums. Nach der existenzgefährdenden Schließung von 1970 bis 1989 wurde die Burg durch engagierte Bürger gerettet. Heute gehört Schloss Neuenburg zur Kulturstiftung Sachsen-Anhalt. Als „3-Sterne“ Objekt klassifiziert ist es eines der bedeutendsten Baudenkmale an der „Straße der Romanik“.
Wieder durften wir eine erlebnisreiche Führung in der Burg erleben und im Anschluss daran ging es zurück zum Hotel.
Wir genossen das letzte Abendessen und ließen den Tag bei schönen Gesprächen ausklingen.

2.1.2025 Rückfahrt

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist und welche Eindrücke sie bei allen hinterlassen wird.
Heute zum Abschied verabschiedete sich auch unser Kaiserwetter von uns und bei stürmischen Wind und Regen traten wir um 11 Uhr die Heimreise an.
Pünktlich konnten wir alle Gäste an Ihrem Ausstiegsort entlassen und verabschieden.


Es war eine sehr informative Reise, die den Gästen viel Neues bot. Einige wunderten sich, dass sie in ihrer näheren Umgebung noch so viel Neues entdecken konnten.
Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt und einem würdigen, fröhlichen Jahreswechsel stand nichts entgegen.
Ein Dankeschön gilt hier den Organisatoren vom Eberhardt Travel Team sowie den örtlichen Gästeführern und natürlich dem Hotelpersonal, was grossartiges geleistet hat und zum Gelingen wesentlich beigetragen hat.
Auch unser Busfahrer Hartmut machte alles möglich, damit wir uns wohlfühlen konnten.
Ich freue mich auf weiter schöne Reisen im Jahr 2025 und bin schon jetzt gespannt, was wir gemeinsam erleben dürfen.

Carola Gastmeier
Reiseleiterin auf dieser Reise


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