Eintauchen in die Renaissance–Pracht, romantische Gärten und 500 Jahre Geschichte
Reisebericht: 23.05. – 31.05.2026
Entdecken der majestätischen Schlösser der Loire auf einer unvergesslichen Rundreise durch Frankreichs "Garten Eden".
Fazit: 9 Tage, 9 Schlösser, ein Abenteuer.
Ein Reisebericht von
Peter Walther
Anreise Dresden – Reims
6 Uhr morgens – Ein Abenteuer beginnt
Sehr früh rollte unser Bus durch von Dresden in Richtung Westen, der A4 entlang. Fünf Bundesländer, ein Ziel: Reims, die Stadt der Krönungen. Die Autobahn flog vorbei, Frankfurt huschte links vorbei, das Saarland wurde durchquert, bevor wir Frankreichs Grenze überquerten. Die Spannung steigt mit jeden Kilometer. Das Wetter kann nicht besser sein.
In Reims angekommen, bezogen wir das Hotel und einige nutzen schon den Pool. Beim Abendessen viel so langsam die Anstrengung der langen Fahrt ab und die Neugierde auf mehr wuchs.
Pfingstsonntag in Reims und Paris – Ein Tag voller Höhepunkte
Ein sonniger Pfingssonntag begann in Reims, der Stadt der Krönungen. Die Kathedrale Notre-Dame, ein Meisterwerk der Gotik, empfing uns mit offenen Armen. Wir schritten durch das imposante Portal, bewunderten die 2300 Statuen und ließen uns von der Geschichte der französischen Könige verzaubern. Die Kathedrale war voll mit Menschen, da der ganze Vormittag Gottesdienste gab.
Nach einem erfüllten Vormittag in Reims ging es weiter nach Paris, der Stadt der Liebe. Unser Bus brachte uns durch die charmanten Straßen, vorbei an berühmten Landmarken, bis zum Eiffelturm. Ein Fotostopp am Champ de Mars – jeder schnappte sich das perfekte Selfie mit dem Eiffel in Sicht.
Der Abend führte uns in ein traditionsreiches Lokal, wo wir uns mit guten Essen verwöhnten.
Unser Hotel am Rande von Paris bot eine willkommene Ruhe nach einem langen Tag.
Fazit: Ein Pfingssonntag, der uns Reims und Paris nähergebracht hat – unvergesslich!
Pfingsmontag; ein Tag voller Entdeckungen – Chartres, Blois und Tours
Nach einer erholsamen Nacht in Paris startete unser Abenteuer mit Reiseführer Philipp. Unser erstes Ziel war Chartres, die Stadt der Kathedrale. Die gotische Meisterin empfing uns mit ihrer atemberaubenden Schönheit. Doch was uns am Tag in Chartres besonders in Erinnerung blieb, war die Ankunft von über 20.000 Pilgern – die Stadt war voller Leben, voller Vorbereitungen für ein großes Ereignis. Wir tauchten ein in die spirituelle Atmosphäre, bewunderten die bunten Fenster und ließen uns von der Geschichte umgeben.
Die Hitze nahm zu, als wir nach Blois weiterreisten. Hier hatten wir Zeit, die Mittagszeit nach Belieben zu verbringen. Das Königsschloss von Blois, ein Juwel der Renaissance, war unser nächster Höhepunkt. Wir erkundeten die prächtigen Räume, die einst Könige bewohnten. Die Pferde schonten wir an diesem heißen Tag – keine Kutschfahrt heute, sondern ein gemütlicher temperierter Bus.
Am Abend bezogen wir unser Hotel in Tours, das für die nächsten vier Nächte unser Zuhause sein würde. Ein kurzer Spaziergang führte uns zu einem gemütlichen Abendessen unweit des Hotels. Die Loire-Region zeigte sich von ihrer besten Seite – herzlich und einladend.
Fazit: Ein Tag, der uns von der Gotik in Chartres über die Renaissance in Blois bis ins charmante Tours führte. Die Loire-Region hat uns im Griff.
Dienstag; ein Tag mit Gärten und Schlösser – Altay–leRideau und Villandry mit Gärten
Der Dienstag begann mit einem Paukenschlag: Zwei Schlösser, zwei Highlights! Zuerst steuerten wir Villandry an, um die legendären Gärten zu erkunden. Die Hitze war schon früh am Morgen spürbar, aber die Schönheit der Anlagen ließ uns vergessen, dass es ein heißer Tag werden würde. Jeder konnte auf eigene Faust die Pracht der Blumen, die Kunst der Hecken und die Ruhe der Wasserflächen genießen – ein wahrer Augenschmaus.
Nach diesem grünen Paradies ging es weiter zum Schloss Azay-le-Rideau, das malerisch an der Indre liegt. Dieses Schloss zählt zu den schönsten der Loire-Region, und es hat uns sofort in seinen Bann gezogen. Die Renaissance-Architektur, die Spiegelung im Wasser – ein Traum!
Zurück in Tours hatten wir den Nachmittag zur freien Verfügung. Die Hitze hatte uns alle ein bisschen geschafft, also beschlossen wir, die Stadtführung auf Mittwoch Vormittag zu verschieben. Ein entspannter Abend in Tours, ein gemeinsames Abendessen in einem gemütlichen Lokal – so ließ es sich leben.
Fazit: Ein Tag, der uns die Schönheit der Loire-Region noch näher gebracht hat
Mittwoch; Ein Tag in Tours und Amboise – Geschichte und Genie
Mittwoch, ein neuer Tag in der Loire-Region. Da die Hitze schon früh am Morgen spürbar war, beschlossen wir, die Stadtführung von Tours vorzuverlegen. Unser kundiger Führer erzählte uns von der reichen Geschichte der Stadt, die einst eine wichtige Rolle im Römischen Reich spielte. Wir schritten durch die Gassen, bewunderten die Kathedrale, die neo-romanisch-byzantinische Basilika mit der Grablegung des Heiligen Martin und das sehenswerte Rathaus. Ein Highlight war auch der Bahnhof, ein Beispiel für die französische Eisenbahnarchitektur.
Nachmittags ging es nach Amboise, wo das Schloss majestätisch über der Stadt thront. Obwohl nur noch ein Teil der ursprünglichen Anlage steht, war der Blick auf die Loire atemberaubend. Ein Gedenkstein erinnert an das Grab von Leonardo da Vinci, der in Amboise seine letzten Jahre verbrachte. Wir besuchten Clos Lucé, das Herrenhaus, in dem er lebte und arbeitete. Die Exponate seines genialen Schaffens waren einfach spektakulär.
Das Abendessen in einer Felsengrotte bei Amboise war ein kulinarisches Highlight. Ein 4-Gänge-Menü und guter Wein begleiteten uns durch den Abend. Der Rückweg nach Tours war kurz, aber die Erinnerungen an diesen Tag werden lange bleiben.
Fazit: Ein Tag, der uns die Geschichte und die Kunst der Loire-Region näher gebracht hat.
Donnerstag; ein Tag auf dem Wasser und im Wein – Chenonceaux und eine Weinprobe
Ein unvergesslicher Tag an der Cher! Wir begannen mit einer Bootsfahrt auf dem Fluss, der an diesem Tag ein bisschen zu wenig Wasser führte. Aber das hinderte uns nicht, das Schloss Chenonceaux vom Wasser aus zu fotografieren. Der Bootsführer hatte seine liebe Mühe, uns ohne Grundberührung zurückzubringen – ein Abenteuer für sich!
Am Ufer angekommen, besichtigten wir das Schloss, das malerisch über die Cher gebaut ist. Die Renaissance-Architektur, der beeindruckende Park und die Gärten – ein Prunkbau von König Francois I., der uns sofort in seinen Bann zog.
Nach dem Schlossbesuch ging es zur Weinverkostung im Weingut Le Père Auguste. Köstliche Tropfen wurden uns angeboten, und wir konnten die Qualität des Loire-Weins genießen. Beschwingt und zufrieden brachte uns der Busfahrer zurück nach Tours, wo wir gemeinsam zum Abendessen gingen.
Fazit: Ein Tag, der uns die Schönheit der Loire-Region und die Freude am Wein näher gebracht hat.
Freitag; Tag der Superlative – Cheverny und Chambord –
Freitag, der Hitze zum Trotz ein unvergesslicher Tag! Unser Ziel waren zwei der prächtigsten Schlösser der Loire-Region: Cheverny und Chambord.
Zunächst haben wir im Hotel Tours ausgecheckt, denn die Rundreise führte uns an dem Tag weiter wieder Richtung Paris.
Zuerst besichtigten wir das Schloss Cheverny, ein schönes Jagdschloss im Privatbesitz. Die Einrichtung ist ein Traum, die Geschichte der Familie lebt in jedem Raum. Die Hundemeute im Hof erinnerte uns daran, dass hier noch heute Treibjagden veranstaltet werden. Der Garten und Park sind eine Augenweide – ein Muss für jeden Schlossliebhaber!
Dann ging es weiter nach Chambord, einem der größten und prächtigsten Schlösser der Loire. Es ist, als wäre Walt Disney hier am Werk gewesen – die Türme, Giebel und Kamine sind einfach atemberaubend. Die doppelläufige Wendeltreppe, vielleicht ein Werk von Leonardo da Vinci, ist berühmt und einzigartig. Das Schloss wurde als Jagdschloss gebaut, aber kaum genutzt – ein Schatz, der uns heute zur Verfügung steht.
Danach galt es von Philipp unseren örtlichen Reiseführer Abschied zu nehmen. Er hat uns soviel über die Könige und Herrscher die in den Schlössern lebten, erzählt, aber auch einiges über Land unnd Leute näher gebracht.
Die Fahrt entlang der Loire nach Fontainebleau war ein Highlight für sich. Unser Hotel bot eine willkommene Abkühlung im Pool, und das Abendessen war lecker. Ein perfekter Abschluss eines unvergesslichen Tages.
Fazit: Ein Tag, der uns die Schönheit und Pracht der Loire-Region noch näher gebracht hat.
Samstag; Abschied von der Loire – Fontainebleau und Metz
Ein leckeres Frühstück im Hotel und ein Check-out, der ein bisschen weh tat – die Loire-Region hatte uns verzaubert.
Unser letzter Tag in der Loire-Region begann mit einem Highlight: dem Schloss Fontainebleau. Das Schloss der Könige, ein Ort, an dem viele Monarchen ihre Zeit verbrachten. Ursprünglich als Jagdschloss gebaut, wurde es von fast jedem König erweitert und verschönert – von Ludwig XIV. bis zu Napoleon.
Wir schritten durch die prunkvollen Räume und Säle, bewunderten die Kunstwerke und die Geschichte, die in den Wänden steckt. Die Hufeisentreppe, ein Meisterwerk der Architektur, war ein Muss für jedes Foto.
Nach dem Schlossbesichtigung ging es weiter nach Metz, vorher haben wir uns von unseren Fluggästen verabschieden müssen.
Ein letzter Abend in Metz – Französisches Flair pur
Nach einem langen Tag kamen wir in Metz an und bezogen unser Quartier. Die quirlige Stadt empfing uns mit offenen Armen. Wir besichtigten die beeindruckende Kathedrale, ein Meisterwerk der Gotik, und schlossen uns dem Stadtbummel an.
Die Stadt war voller Leben, junge Menschen tanzten auf den Plätzen, die Luft war erfüllt von Musik und Lachen. Wir tauchten ein in die französische Atmosphäre, genossen ein Glas Wein und die letzten Momente unserer Reise.
Ein schöner letzter Abend in Metz, der uns die Erinnerung an die Loire-Region und Frankreich für immer bleiben lässt.
Fazit: Ein Abschied, der uns die Erinnerungen an die Loire-Region und ihre Schlösser für immer bleiben lässt.
Sonntag; Rückreise
Ein Abschied mit Wehmut – Zurück in Dresden
Nach einem herzhaften Frühstück hieß es Abschied nehmen von Frankreich, von der Loire-Region, von den Schlössern und der Gastfreundschaft. Der Bus rollte los, vorbei an Saarbrücken, Richtung Osten, zurück nach Dresden.
Die Stimmung war ein bisschen wehmütig, als wir die Erinnerungen an die vergangenen Tage Revue passieren ließen. Die majestätischen Schlösser, die sonnigen Gärten, die Weinproben, die französischen Bistro-Abende... alles zog an uns vorbei.
Was bleibt, sind die Erinnerungen an einen herrlichen Ausflug durch das Loirtal. Viele tolle Eindrücke und Erlebnisse, die wir lange noch in unseren Herzen tragen werden. Die Bilder der Schlösser, die Klänge der französischen Sprache, der Duft von frisch gebackenem Brot... alles wird uns bleiben.
Wir lehnten uns zurück, schlossen die Augen und schwelgten in Erinnerungen. Die Tränen der Rührung kamen, als wir die Schönheit und den Zauber der Loire-Region noch einmal durchlebten. Ein Abschied, der ein bisschen weh tut, aber auch ein Dankeschön an eine unvergessliche Reise
Die Reise ist zu Ende, aber die Erinnerungen bleiben. Wir hoffen, Sie haben genauso viel Freude an der Loire-Region und ihren Schlössern gehabt wie wir. Die Schönheit der Landschaft, die Pracht der Architektur, die Gastfreundschaft der Menschen – alles hat uns verzaubert.
Wir sagen Au revoir, nicht Adieu, denn wir wissen, dass wir wiederkommen werden. Die Loire-Region hat uns im Herzen, und wir werden sie nie vergessen.
Bis zum nächsten Mal, au revoir!
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