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Reisebericht: Rundreise Frankreich - Normandie und Bretagne

08.09. – 16.09.2018, 9 Tage Rundreise durch Normandie und Bretagne mit Caen - Rouen - Honfleur - St. Malo mit Flugan- und abreise

Eine Reise in die Normandie und die Bretagne, Gesichter und Geschichten, Eindrücke vom Reich der Kelten und mittelalterlichen Christen, und die Vielfalt der kulinarischen Traditionen Frankreich

1. Tag


frankreich

Anreise

2. Tag


frankreich

Fahrt von Paris nach Rouen wo wir hatten dann Zeit zur freien Verfügung und zu einem Mittagessen in der malerischen Altstadt von Rouen. Die Gäste hatten Zeit zum Spazieren und konnten sich in den engen Gassen und auf dem kleinen Platz, wo Johanna von Orléans verbrannt wurde, gedanklich in das Mittelalter zurückversetzen. Auch die Schönheit der Kathedrale, die von Monet gemalt wurde, konnte noch bewundert werden. Dann war unsere Abfahrt in Richtung Normandie Brücke, ein technisches Wunder, viele waren beeindruckt von den Architekten, die diese Brücke gebaut haben, und auch von dem Material dafür. Dann sind wir weiter nach Honfleur gefahren, ein wunderschöner alter Segel- und Fischerort. Es herrschte sommerliche Atmosphäre mit vielen Restaurants und Terrassen, wo man Muscheln, Fisch und viele andere Meeresfrüchte essen konnte. Wir haben außerdem die kleine Holzkirche Sainte Catherine besichtigt, welche noch die originale Holzdecke hat. Diese ist wie ein umgedrehtes Schiff gebaut. Gegen 17:00 kamen wir in einer bedeutenden
Calvados Brennerei, mit anschließender Calvados-Probe.

3. Tag


frankreich

Wir fahren Richtung Ouistreham nach ein kurz Bezichtigung der Schloss in Caen, und weiter Richtung Arromanches-les-Bains, wo sich eine Gedenkstätte und ein 360 Grad Rund-Kino mit Informationen und Dokumenten über die Landung die Alliierten 1944 befindet. Nach diesem besinnlichen Aufenthalt ging es dann nach St.Malo in unser nächste Hotel mit ein kurze Stopp in die Pointe du Hoc.

4. Tag


frankreich

Anreise nach Jersey. Man ist heute sozusagen anglo-frankophil. In Jersey wurden wir schon von unserer örtlichen Reiseleitung erwartet. Die hügelige Landschaft und Klippen der Insel zu erkunden sowie die mediterran anmutenden Palmen prägen das Inselbild. Das Essen ist eher französisch und die Inselsprache dennoch englisch geblieben. Der Ärmelkanal streift die Inseln zwar gerade noch, aber sie kleben eher an der Küste Nordfrankreichs. Deswegen sind sie auch unter dem Namen „Normannische Inseln" bekannt.

5.Tag


frankreich

Um 08:00 Uhr warteten wir am Strand von Saint-Malo auf unsere Abfahrt, um an diesem idyllischen Ort den noch Sonnenaufgang anzusehen, um Saint Malo zu besichtigen, danach direkt nach Cancale, wo uns mit einer Austernverkostung ein für alle einmaliges Gaumenerlebnis erwartete. Serviert wurden 2 Austern pro Person, dazu gab es Muscadet Weißwein und das übrig frische Roggenbrot. Dann, Los zum Mont Saint-Michel, wo wir etwa um 14:00 Uhr ankamen. Vom Parkplatz aus nahmen wir anschließend einen Shuttlebus zur Klosterinsel. Viele kannten den Mont St. Michel bereits von unzähligen Fotos, Filmen, etc, aber trotzdem verschlug es uns die Sprache, dieses gewaltige Bauwerk mit Kloster, Kathedrale und vielen Nebengebäuden live zu sehen.
Wir haben mit einem Audio Guide in deutscher Sprache die Klosteranlage und Kirchen eingehend besichtigt, und sind anschließend durch alte, enge Gassen und kleine Läden wieder runter zum Eingang gelaufen. Sichtlich beeindruckt fuhren wir zurück nach St Malo.

6. Tag


frankreich

Um 08:30 Uhr fuhren wir los Richtung Cap Frehel wo wir um 09:30 Uhr ankamen. Hier liefen wir an der Smaragdküste entlang, als wären wir in einer surrealistischen Welt. Die reiche Flora weckte unsere Neugier, und jeder hatte Gelegenheit, mit den anderen seine Kenntnisse über Botanik zu teilen, um jede Pflanze benennen zu können. Dann erfolgte die Abfahrt nach Guimiliau. In Guimiliau haben wir den sehr eindrucksvollen Kalvarienberg mit seinen einzigartigen Kirchen, Altären und Skulpturen bewundert.
Um 19:00 Uhr kamen wir im Hotel in Quimper an. Unser Hotel lag direkt vor der Altstadt.

7. Tag


frankreich

Nach dem Frühstück fuhren wir zu einem Ausflug besonderen Ort und einer Sehenswürdigkeit der Bretagne: die "Pointe du Raz" , "das Ende der Welt" . Auf unserer Weiterfahrt haben wir einen kleinen Stopp in Confort gemacht. In der Kirche von Confort erfreute uns das Rad mit dem Glockenspiel der wundertätigen Madonna. Dieses Glockenspiel soll einst ein stummes Kind, dessen Familie an die Kirche gespendet hatte, wieder zum Sprechen gebracht haben. Deshalb wird der Ort heute noch von sprachbehinderten Kindern aufgesucht. Wir waren fasziniert von dem harmonischen Klang der 12 Glöckchen. Dann erfolgte die Abfahrt nach Concarneau, in die "Ville Close". Die mauerumschlossene Altstadt hatte auch am frühen Morgen seinen Reiz. Bei einem kleinen Bummel über die Stadtmauer konnten wir einen Blick auf den Hafen werfen. Gegen 17:00 führte uns unsere Weiterreise nach Erdeven und die "Alignements von Ménec" in Carnac und alle Gegenden von Megalithen genossen. Mehr als 3000 eindrucksvolle, aufrecht stehende Hinkelsteine zeugen von einer bis heute weitgehend unbekannten Zivilisation. Dann weiter zu unserem nächsten Hotel in Vannes.

8. Tag


frankreich

Um 08:00 Uhr fuhren wir Richtung Chartres, und verließen damit die Bretagne.
Chartres, dem letzten Besichtigungsziel unserer Reise. Chartres ist berühmt für seine Kathedrale, die zu den schönten der Welt zählt. Um 17:30 Uhr verließen wir dann Chartres und die Pilgerwege in Richtung Paris.
Um 18:30 Uhr kamen wir im Hotel in Jouy-en- Josas an, was westlich von Paris liegt.

9. Tag


frankreich

Heimreise

Maite Floris-Moser
Eberhardt TRAVEL Reiseleiterin

Bildergalerie zur Reise

Kommentare zum Reisebericht

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