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Reisebericht: Rundreise Frankreich - Normandie und Bretagne

08.06. – 16.06.2019, 9 Tage Rundreise durch Normandie und Bretagne mit Caen - Rouen - Honfleur - St. Malo mit Flugan- und abreise

Eine Reise in die Normandie, Jersey, und die Bretagne, Gesichter und Geschichten, Eindrücke vom Reich der Kelten und mittelalterlichen Christen, sowie die wilde und geriffelte Natur des von Winden und Stürmen geprägten Küstenstreifens.

1 Tag


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Anreise


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Wir sind alle aus ganz Deutschland und der Schweiz im Hotel in Paris angekommen. Einige kamen mit dem Auto nach Paris, andere nahmen den TGV, den berühmten Hochgeschwindigkeitszug, der bei 400 km/h fährt, die anderen mit dem Flugzeug. Wir alle hatten um 18:00 Uhr einen Termin in der Hotel-Lobby, um uns kennenzulernen und eine erste Vorstellung von der Reise zu machen, die uns erwartet, der Normandie, der Insel Jersey und der Bretagne..... Jeder mit seinen eigenen besonderen Erwartungen und Wünschen.

2. Tag


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Rouen-Pont de Normandie- Honfleur - Calvados Brennerei


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Nach einer guten Nacht im Hotel und einem guten Frühstück verließen wir Paris zu unserem ersten Ziel: Rouen. Eine mittelalterliche Stadt, in der der Geist der Jeanne d'Arc herrscht, aber auch der des Malers Claude Monet, der die Kathedrale von Rouen zu jeder Tageszeit und zu jeder Jahreszeit malte. Monumentales Werk der Architekten der großen Kathedralen der gotischen Kunst. Wir haben auch die goldene "Große Uhr" entdeckt, die uns nicht nur die Zeit, sondern auch die Jahreszeiten und die astronomische Zeit gibt, einzigartig auf der Welt. Die Gäste hatten Zeit zum Spazieren und konnten sich in den engen Gassen und auf dem kleinen Platz, wo Johanna von Orléans verbrannt wurde, gedanklich in das Mittelalter zurückversetzen.
Dann überquerten wir die Normandie-Brücke, ein technisches Wunder, viele waren beeindruckt von den Architekten, die diese Brücke gebaut haben, und auch von dem Material dafür. Auf der anderen Seite der Brücke befindet sich Honfleur, ein wunderschöner alter Segel- und Fischerort. Es herrschte sommerliche Atmosphäre mit vielen Restaurants und Terrassen, wo man Muscheln, Fisch und viele andere Meeresfrüchte essen konnte für unser Mittagessen. Wir haben außerdem die kleine Holzkirche Sainte Catherine besichtigt, welche noch die originale Holzdecke hat. Diese ist wie ein umgedrehtes Schiff gebaut.
Gegen 17:00 kamen wir in einer bedeutenden Calvados Brennerei, mit anschließender einer Verkostung von Calvados, genauer gesagt von Pommeau und Calvados, zwei hochprozentigen Getränken, die nur in der Normandie und nur aus Äpfeln hergestellt sind.

3. Tag


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Caen- Landungstrände - Granville - St-Malo


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Nach dem Frühstück besuchten wir die Ruinen der Burg Caen, eher die Überreste davon. Die noch intakten Mauern sind beeindruckend. Aber alle Museen des Schlosses und der Abteien sind noch bis 11:00 Uhr geschlossen, wir konnten nicht warten und sind im Regen zu den Landungsstränden gefahren, angefangen mit dem "Grand Bunquer" in Ouistreham.
Die Küste der Normandie ist weitläufig und wunderschön mit ihrem schönen blonden Sand. Aber hier und da sind diese ausgedehnten Strände mit alten Bunkern durchsetzt, die von den Deutschen im letzten Weltkrieg gebaut wurden. Heute sind diese Bunquer Zeugen eines Krieges, den Europa nicht mehr will. Im Bus sind sich alle darüber einig.
Wir fuhren weiter nach Arromanches-les-Bains, wo sich eine Gedenkstätte und ein 360 Grad Rund-Kino mit Informationen und Dokumenten über die Landung die Alliierten 1944 befindet. Die Alliierten feierten 75 Jahre D-Day. Wir konnten sehen, wie Jeeps in der Parade fuhren, Soldaten mit ihren Dekorationen auf der Brust, Amerikaner, Engländer, Kanadier, die kamen, um den an der Front getöteten Soldaten ihren Respekt zu erweisen. Wir aßen auch in dieser kleinen Stadt mit ihrem normannischen Charme, mit ihren kleinen Häusern aus grauem Granit und ihren kleinen Gassen voller Menschen.
Nach diesem besinnlichen Aufenthalt ging es dann nach Granville und nach St.Malo in unser nächste Hotel mit ein kurze Stopp in die Pointe du Hoc.

4. Tag


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Anreise nach Jersey.


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Man ist heute sozusagen anglo-frankophil. Bei strahlendem Sonnenschein kamen wir auf der Insel Jersey an, im Hafen von St. Hélier, der Hauptstadt. Eine Kleinstadt mit sehr normannischen Aussehen, in der die Straßennamen auf Französisch geblieben sind und in der die Einwohner links fahren und nur Englisch sprechen.
Wir trafen unsere Reiseleiterin Helga, nachdem wir auf dem alten Markt von St. Hélier, der in seinem reinen Jugendstil gebaut wurde, individuell zu Mittag gegessen hatten. Wir fuhren in einem der typischen blauen Busse um die Insel Jersey herum, schmal genug, um die Bäume nicht zu beschädigen. Die hügelige Landschaft und Klippen der Insel zu erkunden sowie die mediterran anmutenden Palmen prägen das Inselbild. Vergessen wir nicht die berühmten Jerseykühe mit ihren Rehaugen, die uns beim Vorbeigehen begrüßen, und die gehörnten Schafe. Der Ärmelkanal umschließt die Insel, aber sie klebt eher an der Küste Nordfrankreichs. Deshalb wird sie auch "die normannische Insel" genannt.

5.Tag


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Saint-Malo - Cancale- Mont Saint-Michel -


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Nach dem Frühstück besuchten wir das "Ville Close" (Festungsstadt) von Saint-Malo mit Fanny, unserem Reiseleiterin. Die ummauerte Stadt Saint-Malo ist beeindruckend und stolz auf ihre Vergangenheit und ihre Stärke. Im letzten Weltkrieg wurde sie fast vollständig zerstört, aber die Bewohner schafften es, sie mit ihrer uneinnehmbaren Mauer, dem Beschützer der Invasoren aus allen Kontinenten, vollständig wieder aufzubauen.
Es war auch die Abreise furchtloser Seeleute, die sich auf den Weg ins Unbekannte machten, um andere Länder jenseits der Ozeane und die Hochburg eines der berühmtesten Piraten König Ludwigs XIV. zu entdecken, Robert Surcouff, dessen Statue uns den großen Westen jenseits des Meeres zeigt.Danach sind wir direkt nach Cancale, wo uns mit einer Austernverkostung ein für alle einmaliges Gaumenerlebnis erwartete. Serviert wurden 2 Austern pro Person, dazu gab es Muscadet Weißwein und das übrig frische Roggenbrot. Schließlich verwandelten wir diese Austern-Degustation in ein Picknick, mit Enten-, Gänse- und Bauernterrinen, mit dem frisch aus der Bäckerei gebackenen Landbrot, das mit einem "Couin Aman", dem berühmten bretonischen Kuchen, der mit Honig und gesalzener Butter tropft, vervollständigt wurde. Eine wahre Gaumenfreude. Wir konnten dabei die Austernzüchter beobachten, die auf den Austernfeldern arbeiteten, da es bei Ebbe war.Nach diesem Picknick machten wir uns auf den Weg zum Mont St. Michel. Wir hatten seine Silhouette bereits in der Ferne gesehen, im Nebel der gleichnamigen Bucht. Die ganze Welt kennt den Mont Saint Michel in Bildern, in Berichten, im Fernsehen, in Reisemagazinen usw...... aber im wirklichen Leben vor dieser ungewöhnlichen Klosterinsel zu stehen, ist unglaublich, großartig, herrlich und geheimnisvoll. Wie war es möglich, dieses Bauwerk mit Kloster, Cripten und vielen Nebengebäuden vor Hunderten von Jahren auf diesem Felsstein zu bauen? Die Baumeister zur Ehre Gottes waren erfinderisch und Experten auf diesem Gebiet. Dank ihnen können wir diese Meisterwerk mit all dem Respekt bewundern, den wir ihnen verdanken, ob Gläubige oder nicht.Vom Parkplatz aus nahmen wir einen Shuttlebus zur Klosterinsel zusammen mit vielen anderen Menschen. Wir haben mit einem Audio Guide in deutscher Sprache die Klosteranlage und Kirchen eingehend besichtigt, und sind anschließend durch alte, enge Gassen und kleine Läden wieder runter zum Eingang gelaufen.Sichtlich beeindruckt fuhren wir zurück nach St Malo.

6. Tag


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Cap Frehel - Guimiliau - Quimper


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Nach drei Nächten in St. Malo setzen wir unsere Entdeckung der Bretagne fort, indem wir zuerst auf die andere Seite der Bucht von St. Malo, Dinart, fahren.
Dinart, heute bekannt als "Nizza von Norden" mit seinen vier Stränden, ist die erste Stadt Frankreichs, die 1880 den Strandtourismus entwickelt hat. Die schönen englischen Villen im Jugendstil dominieren die gesamte Küste.
Dann fuhren wir los Richtung Cap Frehel wo wir liefen an der Smaragdküste entlang, als wären wir in einer surrealistischen Welt. Die reiche Flora weckte unsere Neugier, und jeder hatte Gelegenheit, mit den anderen seine Kenntnisse über Botanik zu teilen, um jede Pflanze benennen zu können.
Bevor wir unsere Reise nach Guimiliau fortsetzten, wir hielten in Ploumanach zum Mittagessen an und gingen den Zollweg zwischen rosa Granitfelsen entlang, die bei Stürmen und Winden magische Formen annahmen. Dann erfolgte die Abfahrt nach Guimiliau. In Guimiliau haben wir den sehr eindrucksvollen Kalvarienberg mit seinen 200 Figuren und seine einzigartigen Kirchen, Altären und Skulpturen bewundert.
Um 19:00 Uhr kamen wir im Hotel in Quimper an.

7. Tag


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Pointe du Raz - Concarneau - Carnac - Vannes


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Bevor wir weiter in den Süden der Bretagne fahre, beschließe ich, Quimper zu zeigen, seine prächtige Kathedrale, seine kleinen Gassen mit Fachwerkhäusern, seine Kanäle "à la Venise du Nord", seine blumige Stadt. Das sonnige Licht am frühen Morgen ist herrlich, die Stadt schläft noch, dieser kleine Morgenspaziergang hat uns in Form gebracht, um "Das Ende der Welt" zu erkunden : die "Pointe du Raz".
Die Pointe du Raz befindet sich am Ende von Finistère (Fini = Ende, Terre = Erde). Am Fuße der "Far de la Vieille" treffen zwei Meeresströmungen aufeinander und verursachen Wirbel, die für viele Seeleute tödlich verlaufen sind. Heute ist das Gebiet sicher. Die Flora ist reich und die Vogelkolonien leben ruhig und ungestört, da es sich um einen von der UNESCO geschützten Naturpark handelt.
Wir aßen dort in einem Restaurant zu Mittag, das gute lokale Küche servierte, wie z.B. köstliche Fischsuppe, Muscheln, Hummer, bretonische Pfannkuchen, die mit Wein oder Apfelwein getränkt waren. Ein echter Genuss.
Auf unserer Weiterfahrt haben wir einen kleinen Stopp in Confort gemacht. In der Kirche von Confort erfreute uns das Rad mit dem Glockenspiel der wundertätigen Madonna. Dieses Glockenspiel soll einst ein stummes Kind, dessen Familie an die Kirche gespendet hatte, wieder zum Sprechen gebracht haben. Deshalb wird der Ort heute noch von sprachbehinderten Kindern aufgesucht.
Dann erfolgte die Abfahrt nach Concarneau, in die "Ville Close". Die mauerumschlossene Altstadt hatte auch seinen Reiz. Bei einem kleinen Bummel über die Stadtmauer konnten wir einen Blick auf den Hafen werfen und hört Musik im alten Theater, wo ein junger Mann mit seiner Geige wunderbar keltische Musik spielte.
Und "least but not last" (zuletzt, aber nicht zuletzt) fahren wir nicht mehr durch Concarneau, ohne nach den Spuren von Kommissar Dupin zu suchen!
Gegen 16:30 führte uns unsere Weiterreise nach Carnac und die "Alignements" von, Kermario und Ménec und alle Gegenden von Megalithen genossen. Mehr als 3000 eindrucksvolle, aufrecht stehende Hinkelsteine zeugen von einer bis heute weitgehend unbekannten Zivilisation.
Dann weiter zu unserem nächsten Hotel in Vannes. Im Juni sind die Tage lang, deshalb schlage ich denen, die es tun wollten, vor, Vannes zu Fuß zu besuchen, da das Hotel im Zentrum liegt, kurz nach dem Abendessen. Wir erkundeten die alten Mauern des Stadtschlosses, die Parks, den Hafen, die alten Wäschereien. Es war ein schöner Spaziergang, der bei Sonnenuntergang sehr angenehm war.

8. Tag


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Paimpont - Rennes - Chartres - Pariser Raum


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Wir begannen den Tag mit einem Besuch in einer kleinen Abtei in Paimpont und einem Spaziergang im Wald von Brocéliande, wo der Geist von Merlin, dem Zauberer, und die Ritter der Tafelrunde von König Artus kamen, um ihre Kräfte an der Quelle der Jugend wieder aufzuladen.
Dann ging es weiter nach Rennes, der Hauptstadt der Bretagne. Es ist Samstag, Markttag. Die Stadt ist ganz diesem Markt gewidmet mit Ständen von Kleinbauern in der Region, die ihr Obst und Gemüse verkaufen, Käseherstellern, Metzgern, Fischern, etc....... Natürlich haben wir den romanischen Dom von Rennes, der mit diesen Vergoldungen geschmückt ist und wo wir ein wunderbares Orgelkonzert erleben durften, nicht verpasst.Wir verließen Rennes in Richtung Chartres und verließen damit auch die Bretagne.Chartres, dem letzten Besichtigungsziel unserer Reise. Chartres ist berühmt für seine Kathedrale, die zu den schönsten der Welt zählt. Die Kathedrale von Chartres ist eines der Juwelen der gotischen Kunst. Wir entdecken den skulpturalen Fries, der das Leben der Heiligen Maria, Mutter Gottes und der Menschen darstellt. Ein Wunder, vor dem wir staunen bleiben. Wir entdecken auch sein Labyrinth, das auf dem Boden, unter den Stühlen dargestellt ist. Geht an einem Donnerstag dorthin, damit ihr diesen Weg "der nach Jerusalem führt" selbst gehen könnt, denn dafür werden alle Stühle entfernt.
Gegen18:30 Uhr verließen wir dann Chartres und die Pilgerwege in Richtung Paris.Am Abend kamen wir in Jouy-en-Josas bei Paris an, um ein wohlverdientes Abendessen zu genießen. Aber vorher haben wir unserem Fahrer Edouardo gratuliert, der uns geduldig und souverän durch diese kleinen Küstenstraßen in der Normandie und der Bretagne führte, ohne jemals die Kontrolle zu verlieren. Er war immer lächelnd und hilfsbereit.Voilà ! Das war's! Wir verbrachten unseren letzten Abend im Hotel bei einem Glas Wein oder so, bevor wir uns am nächsten Tag aufteilten, jeweils zu einem anderen Ziel, um nach Hause zu fliegen.

9. Tag


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Heimreise


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Bevor wir zum Flughafen aufbrachen, machten wir einen kurzen Halt vor dem Eiffelturm und durchquerten Paris von Süden nach Norden, wo sich der Flughafen CDG Roissy befindet. Sonntags ist Paris staufrei.

Abschließend hoffe ich, dass dieser Bericht über Ihre Reise die guten Zeiten, die wir zusammen hatten, ein wenig verlängern wird.
Bleiben Sie gesund, um weiterhin unbekannte Orte auf diesem schönen Planeten zu entdecken und bleiben Sie neugierig.
Ich danke Ihnen allen für Ihre Sympathie und Geduld.

Viele Grüße
Ihr Reiseleiterin
Maite Floris-Moser
Eberhardt-TRAVEL Reiseleiterin

Bildergalerie zur Reise

Kommentare zum Reisebericht

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