Reisebericht: Rundreise Kreta - größte Insel Griechenlands

04.05. – 11.05.2015, 8 Tage Rundreise Heraklion - Knossos - Insel Spinalonga - Agios Nikolaos - Arkadi - Chania

Frühling auf Kreta - Eine Rundreise über die griechische Insel, dem Geburtsort von Zeus, seltenen Palmenoasen, jahrtausend alter Palastruinen, fruchtbarer Hochebenen und typischer griechischer Gastfreundlichkeit mit viel Raki ...

1. Tag Ankunft auf Kreta


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Wir trafen uns pünktlich am Flughafen in Dresden und checkten ein. Bei schönstem Sonnenschein flogen wir in Richtung Süden. In Heraklion angekommen begrüßte uns unsere Reiseleiterin Rena. Gleich nach der Ankunft in unserem Hotel Minos Palace begrüßten wir den Teil der Gruppe, welche schon am Vormittag Kreta erreichten. Nach einem ersten reichhaltigen griechischen Abendessen verbrachten wir den Abend mit einem Gläschen Wein, nicht ohne uns auf die kommenden Tage voller neuer Entdeckungen zu freuen.

2. Tag – Zeus´ Geburtsort in der Lassithi-Hochebene


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An unserem ersten Morgen begrüßte uns der wunderschöne blaue griechische Himmel. Nach dem Frühstück erwartete uns Rena in der Hotellobby und die Rundreise startete. Wir fuhren in Richtung Lassithi-Ebene. Unser erster Stopp war das Marien-Kloster Panagia i Kardiotissa in Kera in den Bergen des Dikti-Gebirges. Der innen liegende Garten bot uns einen tollen Ausblick, welcher bis zum Meer reichte. Auch den unechten See konnte man von dem hübschen Innenhof sehen. Das Innere der Kirche überraschte mit alten, jedoch sehr gut erhaltenen Fresken und einem reich verziertem Altar. Einer Legende zufolge, soll die dortige Marien-Ikone mehrmals von den Türken entführt worden seien, jedoch fand sie auf wundersame Weise immer ihren Weg zurück nach Kreta. Während der Weiterfahrt stimmte uns Rena auf das nächste Ziel ein. Sie erzählte uns viel über die griechischen Götter, vor allem dem Göttervater Zeus. Schließlich befanden wir uns auf dem Weg zu seiner Geburtsstätte und fuhren nun auf der Ringstraße der Lassithi-Hochebene. Wir passierten unzählige Olivenbäume, blühende Apfelbäume, kleine und große Schafherden, bunte Felder und einige Windmühlen mit den typischen weißen Segeln. Laut der Inselbewohner soll trotz der umliegenden schneebedeckten Berge soll man hier bis zu dreimal im Jahr die besten Kartoffeln der Insel ernten. Wir erreichten beim kleinen Örtchen Psichro den Ausgangspunkt zur Diktäischen Höhle, vielleicht besser bekannt als Höhle des Zeus, in der er nach der Geburt vor seinem Vater versteckt gehalten wurde. Der Höhleneingang konnte entweder per Esel oder zu Fuß über einen steilen uns kurvenreichen Weg erreicht werden. Wir entschieden uns den Aufstieg zu Fuß zu schaffen, was auch fast allen gelang. Wir, aber auch selbst die Esel schnauften. Über unzählige Stufen ging es hinab in den dunklen Bauch der Höhle mit mythischer Vergangenheit. Nach einem frisch gepressten Orangensaft und wunderschönen Ausblicken auf die umliegende Landschaft der Lassithi-Hochebene fuhren wir ins Dörfchen Tsermiadon um unsere Mittagspause in der örtlichen familiengeführten Taverne ein zu legen. Es gab, was der Küchenchef empfahl – kretische Hausmannskost. Gut gestärkt ging die Fahrt weiter. Wir hielten im Dorf Krasi und sahen die älteste Platane Kretas. Der Stammumfang beträgt stolze 18 Meter! Nach einem weiteren Fotostopp an venezianischen Windmühlenruinen verlassen wir die Lassithi-Hochebene und fahren nach Hersonissos in unser Hotel zurück. Die restliche Zeit des Nachmittages und des Abends konnte nach Lust und Laune genutzt werden. Einige erkundeten die Umgebung, andere genossen das schöne Wetter und die warme Sonne am Hotelpool.

3. Tag – Im Zeichen der Minoer und der Champions-League


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Auch dieser Morgen begann mit fröhlichem Vogelgezwitscher. Nach einem reichhaltigen Frühstück trafen wir uns im Bus und starteten pünktlich in Richtung bekanntester minoischer Palastanlage von Kreta. Diese erreichten wir nach einer kurzen Busfahrt durch die herrliche Landschaft Kretas. Rena führte uns sicher durch die 22.000 Quadratmeter große Palastanlage und erklärte uns Einzelheiten zu den heute übrig gebliebenen Ruinen. Errichtet wurde der einstige Palast von Knossos zwischen 2100 und 1800 v. Chr., bereits um 1750 v. Chr. wurde er von einem gewaltigen Erdbeben wieder zerstört. Knapp zweihundert Jahre später erreichte Knossos seine größte Bedeutung und baute neue, noch größere Palastanlagen auf den Fundamenten der Alten. Die verwinkelten Räume, Durchgänge und Treppenhäuser waren wahrscheinlich die Vorlage zum Mythos des Labyrinthes und seines bekanntesten Bewohners, des sagenhaften Minotaurus. Jener stierköpfige Stiefsohn des Königs Minos wurde Dank der Hilfe der schönen Ariadne von Theseus im Labyrinth getötet. Der Brite Arthur Evans, welcher dreißig Jahre lang Ausgrabungen an den Palastanlagen durchführte, legte auch eine Reihe von wunderschönen, farbigen Fresken frei, welche rituelle Motive zum Inhalt hatten. Leider sind bis auf wenige Rekonstruktionen in vielen Bereichen des Palastes nur die Grundmauern übrig geblieben, so dass man die einstige Größe und Bedeutung der Anlage nur erahnen konnte. Nach so viel Kultur setzten wir uns geschafft in Richtung Thrapsano in Bewegung. Dort besuchten wir eine der vielen Manufakturen und bekamen die Kunst des Töpferns live vor geführt. Wer wollte, hätte sich auch selbst an die Töpferscheibe setzen können allerdings wussten alle, dass es sich dabei um eine nicht ganz saubere Kunst handelt. So ließen wir lieber unser kaufmännisches Auge über die ausgestellten bunten Exemplare schweifen. Das ein oder andere Exponat fand dann auch den Weg in unsere Mitbringseltaschen... ?Anschließend fuhren wir zum Weingut Miliaraki und wurden in die Wein- und Olivenölherstellung eingeweiht. Bei der anschließenden Verkostung konnten wir dann auch den einige gute Tröpfchen kosten. Gut gestärkt ging unsere Fahrt weiter in die größte Stadt der Insel – Heraklion. Unser kleiner Stadtbummel startete am Archäologiemuseum durch die Innenstadt, vorbei am Wahrzeichen Heraklions, dem Morosini-Brunnen bis zur Saint Minas Kathedrale. Wer wollte, konnte den Bummel bis zum Hafen fortführen oder sich in einem der unzähligen Cafés oder kleinen Tavernen nieder lassen. Im Hotel angekommen, hatten wir bis zum frühen Abend Freizeit uns für den Abend vorzubereiten. Uns erwartete ein typisch kretischer Tavernenabend mit viel gutem Essen, Musik und Tanz. Doch bevor es zur ausgelassenen Fröhlichkeit kam, mussten wir die Herzen unserer fußballbegeisterten Gäste stillen denn der heutige Abend lag im Zeichen des Champions League-Spiels. Jeder im Bus gab seinen Tipp ab und der extra eingeräumte Live-Stream versprach Spannendes. Nun konnte es los gehen, zu typisch kretischen Gerichten gab es Wein und Musik, es wurde viel gesungen, geklatscht und gelacht. Männer und Frauen in kretischen Trachten führten traditionelle Tänze auf und nahmen dabei so manchen Gast in ihre Mitte. Unbeteiligt blieb dabei kaum eine(r). Irgendwann ging auch der schönste Abend zu Ende und so machten wir uns kurz vor Mitternacht auf den Heimweg. Da das Fußballspiel noch nicht zu Ende war, fanden sich viele der Gäste noch einmal in der Hotelbar ein um die letzten spannenden Minuten zu verfolgen.

4. Tag – Palmenstrand und Klosteridylle


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Die heutige Rundreise beginnt mit unserem täglichen Ritual, dem Lied, welches Rena uns gleich am ersten Tag bei gebracht hat: „Kalimera, ti kaneis, sagapao polis", was so viel heißt wie „Guten Morgen, wie geht es Dir". Heute geht es in den Osten der Insel, entlang einer schönen gewundenen Route entlang der Klippen. Wir kreuzten die Stadt Agios Nikolaos und legten einen Fotostopp an den Ruinen von Gournia ein. An der Ausgrabungsstätte erkannte man enge gepflasterte Gassen und Mauerreste von verschachtelten Häusern und Vorratsräumen. Unsere kurvenreiche Fahrt ging weiter, wir sahen die schmalste Schlucht der Insel Kreta und durchfuhren das Dorf Pachia, an dessen Stelle Kreta nur knapp 15 Kilometer breit ist. Bei einem kurzen Stopp in Platanos, benannt nach einer uralten Platane, hatten wir die Möglichkeit Fotos der unbeschreiblichen Aussicht zu machen. Wir konnten bis zur Stadt Agios Nikolaos schauen, sahen türkisblaues Meer unterhalb der Klippen und genossen die süßen Gerüche des hier wachsenden und gelb blühenden Ginsters und anderen Frühlingsblühern. Auf unserer Weiterfahrt ließen wir die Stadt Sitia hinter uns liegen und erreichten eine karge Hochebene in der sich das Kloster Moni Toplou befindet. Das im 14. Jh. gegründete Kloster ist eines der reichsten in ganz Griechenland. Wir waren vom hübschen Innenhof des Klosters begeistert. Vor allem der mit Kieselsteinen gepflasterte Boden entfachte unsere Begeisterung. Eine andere Besonderheit ist die vielköpfige Ikone mit 61 Szenen im Inneren der Klosterkirche, welche es in dieser detailreichen Form nur sehr selten gibt. Zur Mittagszeit erreichten wir den einzigen Palmenhain Europas, an dessen Ende man an einen karibikähnlichen Sandstrand kam. Hier hatten wir ausreichend Zeit, den Strand und das Meer zu genießen, Essen zu gehen oder einfach nur die Seele baumeln zu lassen. Bevor wir uns auf den Weg zur südlichsten Stadt Europas machten, kosteten wir noch ökologisch produzierte Bananen von einer nahe gelegenen Plantage. Die Bananen waren schön süß und schmackhaft und Rena fand, dass wohl ein ebenso schmackhafter Raki dazu gut passen würde ;-). Die Hafenstadt Ierapetra an der schmalsten Stelle Kretas, empfing uns am venezianischen Kastell im Hafen direkt am Libyschen Meer. Wir spazierten entlang der Uferpromenade, kauften hier und da ein paar Souvenirs und genossen die idyllische Ruhe am Meer. Da es noch keine klaren Ergebnisse des am Vortrag stattgefundenen Tippspiels gab, fand ein Elf-Meter-Schießen in Form von Lose ziehen auf dem Rückweg zum Hotel statt. Unsere Reiseleiterin Rena war die Glücksfee und so zog sie den Gewinner während dessen wir durch die blühenden Landschaften Kretas fuhren. Unser Busfahrer Gregoris steuerte uns sicher durch die engen Gassen von Malia bis nach Hersonissos. Ein weiterer schöner Tag mit neuen Eindrücken ging damit zu Ende.

5. Tag – Gortys, Festos und die Hippie-Höhlen von Matala


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Auch dieser Tag begann mit einem tollen Frühstücksbuffet und wunderbar blauem Himmel. Auf dem Weg in die Messara-Ebene durchquerten wir Hiraklion und sahen den Berg des schlafenden Zeus, auch Yuchtas-Berg genannt. Tatsächlich hat der Berg aus der Ferne die Form eines Kopfes. Nach einiger Zeit erreichten wir die Ausgrabungsstätte Gortys. Rena führte uns durch die ehemalige antike Stadt, welche für ihre gut erhaltenen Gesetzestexte der griechischen Kultur berühmt ist. Sie stammen aus dem 5. Jahrhundert und sind die ältesten Gesetzestafeln Europas. Die Schriftzeichen auf den Blöcken sind abwechselnd von links nach rechts und in der nächsten Zeile von rechts nach links zu lesen. Interessant ist auch eine große alte Platane, unter der Zeus mit Europa den Minos gezeugt haben will. Unsere Reiseleiterin erzählt, dass junge Paare gern drei Blätter des Baumes nehmen um drei gesunde Söhne zu bekommen. Manchmal werden auch Mädchen daraus, lenkt Rena ein. Nach einer kurzen Kaffeepause und Zeit die ausgestellten Skulpturen zu bewundern fuhren wir nach Festos weiter, die heutige Ausgrabungsstätte der zweitgrößten minoischen Palastanlage nach Knossos. Die Anlage liegt hoch über der Messara-Ebene und ihr Gründer war Rhadamanthys, der Bruder von König Minos. Rena führte uns über die Anlage und zeigte uns u.a. den berühmten Treppenaufgang, den Zentralhof, den Westhof mit dem Theater sowie das Gemach der Königin. Nachdem wir nun geschichtlich gefordert wurden, wurde es an der Zeit, uns eine kleine Pause zu gönnen. Wir fuhren weiter in Richtung Süden und erreichten das einstige Hippie-Paradies Matala. In dem kleinen Fischerstädtchen erwartete uns eine kleine Oase der Entspannung. Viele kleine Läden, Bars und Restaurants entlang des breiten Strandes in einer Bucht gelegen, kennzeichneten das Bild des Ortes. Wir hatten genügend Zeit um ausgiebig zu Mittag zu essen, am Strand zu spazieren oder sich die noch vor nicht allzu langer Zeit bewohnten Wohnhöhlen der Blumenkinder an zu schauen. Gestärkt, gebräunt bzw. gerötet und entspannt machten wir uns dann am frühen Nachmittag auf den Rückweg in den Norden der Insel. Am Horizont begleiten uns die Ausläufer des Ida-Gebirges mit den schneebedeckten Gipfeln. Viele nutzten anschließend das schöne Wetter zum Sonnenbaden oder erfrischten sich bei ein paar Schwimmrunden im Hotelpool.

6. Tag – Der Westen der Insel


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Der heutige Tag führte uns in die Richtung Kretas, welche noch nicht von uns entdeckt worden war. Die Tagestour führte uns in den Westen der Insel, welcher wesentlich grüner und bewachsener ist als der östliche Teil. So fuhren wir an etlichen blühenden Oleandersträuchen, Ginstersträuchern und anderen typischen griechischen Frühjahrsblühern vorbei. Auch unzählige Schafs- und Ziegenherden wurden von uns passiert. Unsere erste Station des Tages war Rethimnon. Die drittgrößte Stadt der Insel wirkte klein und verspielt, mit ebenso kleinen und hübschen Gassen. Wir besichtigten eine örtliche Bäckerei und erfuhren vom Sohn des über 80 jährigen Bäckers, wie man die landestypischen Backlava und die dafür wichtigen Blätterteige herstellt. Ähnlich einem Pizza-Bäcker schaffte er es, einen Blätterteigrohling nur durch die Kunst seiner Hände auf eine quadratische Form von knapp zwei mal zwei Metern Kantenlänge zu formen. Unglaublich. Das Endprodukt sah aus wie ein quadratisches Spannbettlaken, nur das dieses hier essbar war. Nach einer kurzen Freizeit ging die Fahrt weiter nach Chania, Kretas zweitgrößte Stadt. Rena führte uns durch das turbulente Zentrum durch eine große Markthalle, vorbei an der Kathedrale der drei Märtyrer bis zum hübschen venezianischen Hafen. Einmal mehr erkannten wir, dass eine Rena bekannt wie ein bunter Hund ist. Als man sie in den Straßen erkannte, kam es schon mal vor, dass die Geschäftsinhaber aus Ihren Geschäften kamen und sie liebevoll umarmten. Nach einer ausgiebiegen Mittagspause, in der man nach Lust und Laune am Hafen und in den gewundenen Gässchen schlendern konnte, trafen wir uns wieder am Bus und fuhren Richtung Kloster von Arkadi. Wir hatten Glück, als wir ankamen stand kein anderer Reisebus auf dem Parklplatz. So hatten wir wieder einmal die Tour des Tages richtig geplant, denn das Kloster wäre sonst mit anderen Touristen völlig überfüllt gewesen. Wir bekamen eine ausführliche Führung von Rena durch das Klostergelände. Im Anschluss wartete eine kleine Überraschung auf uns – ein kleines griechisches Picknick war mit vielen kleinen Leckereien vorbereitet. Einmal mehr sagten wir gemeinsam "Yamas" und erfreuten uns an der Schönheit der Insel. Die Rückfahrt erfolgte durch die abwechslungsreiche Landschaft, kurvenreiche Straßen und kleine Dörfer. Wieder einmal konnte Gregoris seine Fahrtkünste unter Beweis stellen, denn es war gar nicht so einfach den großen Bus durch die engen kleinen Gassen zu führen. Nicht nur einmal trauten die Einheimischen ihren Augen kaum. Da es ein langer Tag gewesen ist, hatte heute bestimmt keiner Einschlafprobleme …

7. Tag – Muttertag auf Spinalonga


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Allen Müttern wurde im Bus gleich gratuliert und so fuhren wir wieder mit unserem Lied in Richtung Osten der Insel. Rena bereitete uns mit Wissenswerten Informationen und Geschichten auf die Lebrainsel vor. Da wir aber gut in der Zeit lagen, legten wir einen spontanen Stopp am Kloster St. Georgios Selinari ein und erlebten so einen orthodoxen Gottesdienst. Dieses Kloster lag direkt an der Hauptstraße und die Kreter sehen es als Schutzheiligen der Autofahrer an. Daher bekreuzen sie sich jedesmal, wenn sie an dem Kloster vorbei fahren oder gehen hinein und beten für eine gute Weiterfahrt. Unsere Fahrt ging nach dieser kleinen Stipvisite auf einer der vielen Nebenstraßen weiter, was uns wieder tolle Ausblicke und schöne Fotostopps ermöglichte. So z.B. an einem der ältesten Olivenbäume Kretas. Stolze 2.000 Jahre soll er gewesen sein. Als wir durch die alten Dörfer der Hochebene fuhren, erblickten wir gut erhaltene jahrhunderte alte Häuser. In Elounda erwartete uns bereits das Boot, welches uns zur Insel Spinalonga bringen sollte. Der Einstieg war ein bißchen wackelig, dennoch kamen alle gesund und munter auf unseren Zubringer. Die Insel war bis 1957 eine Leprastation und damit eine der letzten Leprakolonien Europas. Einige der Häuser sind restauriert so konnte man sich die Wohn- und Lebenssituation auf der Insel sehr gut vorstellen. Unglaublich, dass zu der Zeit bis zu 2.000 Menschen auf der Insel gelebt haben sollen. Während der Rückfahrt nach Elounda genossen wir die Küstenlandschaft Kretas und ein paar kleine Snacks. In Elounda selbst hatten wir Zeit zur freien Verfügung in der wir am Hafen bummeln konnten oder eine der vielen Tavernen besuchen konnten. Agios Nikolaos stand als nächster Stopp auf unerem Tagesplan – leider auch der letzte dieser schönen Reise. Die Besonderheit des Fischerstädtchens war, dass in der Mitte des Ortes der mit dem Meer verbundene Voulismeni-See lag, um den sich zahlreiche Tavernen und Bars ansiedelten. Wir schlenderten durch den Touristenort, kauften die letzten Souvenirs, kosteten das leckere Eis und genossen die Sonne. Auf der Rückfahrt zum Hotel bedankten wir uns herzlich bei Rena für ihre tolle Reiseleitung, ihre Erzählungen und Erklärungen. Bei Grigoris bedankten wir uns für seinen sicheren und wirklich guten Fahrstil. Dieser Mann schafft es einen Bus durch die engsten kurvenreichsten Straßen Kretas zu lenken, ohne dass auch nur ein Schweistropfen seine Stirn verlässt. Den restlichen Nachmittag hatten wir Zeit für uns, zum Koffer packen oder einfach das schöne Wetter genießen. Am Abend saßen einige Gäste in der Hotelbar und ließen das Erlebte und Gesehene noch einmal Revue passieren.

8. Tag – Heimreise oder Badeverlängerung


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Früh am Morgen verließ ein Großteil der Reisegruppe das Hotel und wurde zum Flughafen nach Heraklion gebracht. Unser Flug verlief ruhig, in Dresden angekommen verabschiedeten wir uns voneinander und wünschten uns allen alles Gute. Andere konnten bis zum Nachmittag auf Kreta verweilen und somit noch einen schönen letzten Tag auf der Sonneninsel verbringen. Die Gäste mit der Badeverlängerung hatten es besonders gut. Sie verweilten noch vier Tage länger auf der Insel und hatten somit Zeit für eigene Erkundungen.

Bildergalerie zur Reise

Kommentare zum Reisebericht

Es war eine schöne Reise
mit vielen bleibenden Erinnerungen.

Straub, Margrit und Wolfgang
29.05.2015

Wir haben die Insel in allen Himmelsrichtungen mit seinen abwechslungsreichen Landschaften und Sehenswürdigkeiten erleben dürfen. Mit der Rundreise wurde uns das Charakteristische der Insel näher gebracht: die spezielle Geschichte basierend auf der minoischen Zeit, die Landschaften und Bauwerke, die fremde Kultur mit ihrer Musik, die Menschen und nicht zu vergessen die Speisen und Getränke. Wir bedanken uns bei Franziska und unseren kretischen Begleitern.

Retzler, Edelgard und Hans-Peter
05.06.2015
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