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Reisebericht: Rundreise Kreta - größte Insel Griechenlands

11.05. – 18.05.2018, 8 Tage Rundreise Heraklion - Knossos - Insel Spinalonga - Agios Nikolaos - Arkadi - Chania

Die Entdeckungen auf Kreta, einer wundervollen griechischen Insel im Mittelmeer, gleichen einer Weltreise! Wir entdeckten die Vielseitigkeit der Insel und auch die unbekannten Regionen der 270 Kilometer langen und nur 60 Kilometer breiten Insel.

11.05.2018 – Beginn einer spannenden Reise


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Beginn unserer kleinen Weltreise! Mit Germania flogen wir ca. 2 Stunden und 40 Minuten von Dresden auf die abwechslungsreiche griechische Insel – Kreta. Pünktlich, bei strahlendem Sonnenschein und etwas Wind erreichten wir den Flughafen in Heraklion. Unsere Reiseleiterin Rena erwartete uns bereits. Auf der kurzen Fahrt zum Hotel King Minos Palace erfuhren wir bereits ein wenig über die 270 Kilometer lange und maximal 60 Kilometer breite Insel. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen, wartete bereits das Abendessen auf uns und so kamen wir in die ersten Genüsse der griechischen Küche. Den Abend ließen wir entweder bei einem Spaziergang zum Meer oder auch bei einer rhythmischen Show an der Poolbar ausklingen. Wir sind gespannt, was wir auf unserer Rundreise erleben werden und was es mit der kleinen Weltreise auf sich hat.

12.05.2018 – Knossos – Tharpsano – Heraklion


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Bei Sonnenschein genossen wir das reichhaltige Frühstücks-Buffet im Hotel und starteten den zweiten Tag unserer Weltreise. Palastruinen – mit dem Besuch der Ausgrabungsstätte von Knossos, besichtigten wir die wichtigste archäologische Stätte der Insel. Bereits auf dem Weg erklärte uns Rena wissenswertes zu der Minoischen Kultur. Während unserer Führung bekamen wir einen bildlichen Eindruck zum Leben in dem über 3.000 Jahre alten Palast des Königs Minos, dem Sohn des Zeus. Beeindruckend sind die Zeugnisse der Zeit...auch wenn uns ein kleiner Schauer überrascht hat, gönnen wir der Insel das so notwendige Wasser. Anschließend fuhren wir in Richtung Ida-Gebirge! In Tharpsano besichtigten wir eine kleine Töpferei und staunten über die Fingerfertigkeit des Töpfers. Zum Andenken noch ein kleines Souvenir gekauft und einen Raki probiert und schon ging es weiter nach Heraklion. Auf dem Weg zum Archäologischen Museum sahen wir den venezianischen Hafen und auch die Stadtmauer. Im Museum weihte uns Rena noch weiter in die Minoische Kultur ein und wir bestaunten die Überlieferungen aus jener Zeit. Anschließend bummelten wir bis zum Löwenbrunnen und zur Titos Kirche und nun hieß es endlich Erholung und Pause. Die freie Zeit genossen wir bei Kaffee oder Eis oder beim Bummeln durch die Gassen ... Herrlich das Leben und Treiben hier in der Stadt. Den Abend ließen wir bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen und wie wird es wohl mit unserer Weltreise weitergehen...???

13.05.2018 – Ausflug in den Osten Kretas


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...oder „Go East" wie Rena immer so schön meinte!
Auf in den Osten! Bereits 8.30 Uhr holte uns Rena und unser Buschauffeur am Hotel ab und wir fuhren durch Malia. Ein junger Ort, der gerade bei Engländern sehr beliebt ist. Wir verließen den Bezirk Heraklion und fuhren in den Bezirk Lassithi. Auf unserer Fahrt stoppten wir an der Ausgrabungsstätte von Gournia. In der minoischen Zeit existierte hier eine große Siedlung. Wir passierten auf unserem Weg zum Kloster Toplou die schmalste Stelle Kretas und warfen einen Blick auf die unendliche Küstenlandschaft Kretas. Nach einer Fahrzeit von knapp zwei Stunden erreichten wir das Kloster, welches berühmt für seine wertvollen Ikonen ist. Kunstwerke der orthodox griechischen Kirche konnten wir im Inneren bestaunen. Unser heutiges Ziel, der Palmenstrand von Vai lag unmittelbar vor uns und wir waren beeindruckt...es war, wie ein Abstecher nach Afrika oder die Karibik. Die Dattelpalmen von Vai sind einzigartig und es gibt nur noch wenige Strände und Buchten auf Kreta, wo diese Palmenart zu finden ist. Die Sonne schien und das Mittelmeer schimmert Türkis...ideales Badewetter??? Ja, wir nutzten die Gelegenheit und gingen kurzerhand im Mittelmeer baden...eine herrliche Erfrischung. Wir genossen die Ruhe des heutigen Tages und den wunderbaren Flair des Palmenstrandes bei einem Kaffee bevor es Abschied nehmen hieß. Für die Rückfahrt statteten wir uns mit Bananen aus! Lecker, diese köstliche Frucht! Nach knapp zwei Stunden Fahrt durch die kurvenreiche Region erreichten wir unser Hotel und nutzten die Gelegenheit für Spaziergänge oder für ein Bad im Pool. Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen...Das war Etappe zwei unserer Weltreise – karibisches Flair und fabelhafte Natur!

14.05.2018 – Den Süden Kretas entdecken


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Heute werden nicht wir von Rena abgeholt, nein! Wir holen Rena ab. Auf Teil 4 unserer kleinen Weltreise passierten wir den schlafenden Zeus und die Messara-Ebene, welche 40 Kilometer lang und zwischen 8-12 Kilometer breit ist. Wir erreichten die Ausgrabungsstätte Gortys. Gortys war die größte Stadt der Antike. Rena erläutert uns die Geschichte um Gortys und den ältesten Gesetzescodex wieder sehr anschaulich und führt uns zum Odeion. Wir bestaunen den aus ca. 17.000 Zeichen langen Codex, in dem es u.a. um Erbrecht, Familienrecht und Strafrecht geht...diese Inschriften stammen ca. aus dem 5. Jh. v. Chr. Im Anschluss erfahren wir im familiengeführten Weingut Zacharioudaki viel über die Weinherstellung und deren Lagerung...bei so vielen Informationen darf die Kostprobe nicht fehlen. Wir genießen bei kleinen Snacks und Käse drei Weine des Gutes und starten freudig unsere Weiterreise zur minoischen Palastanlage von Festos. Rena führt uns voller Begeisterung über die Ruinen, welche wundervoll auf einem Höhenrücken mit Blick auf die Messara-Ebene liegen. Mit fabelhaften Eindrücken fuhren wir weiter in die Stadt der Hippies – Matala. Hier soll Zeus mit der entführten phönizischen Prinzessin Europa an Land gegangen sein...Wir besichtigten auf eigene Faust die Hippie-Höhlen und diesen malerischen, verrückten aber unheimlich liebevollen Ort und genossen Flowerpower pur auf Kreta. Und schon wieder neigt sich ein Tag dem Ende...

15.05.2018 – „Go West" 


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Heute fuhren wir entlang der Küste Richtung Westen mit Blick auf das Gebirge Lefka Ori – die weißen Berge. Nach einem kurzen Fotostopp, an der Oleander gesäumten Straße, erreichten wir das Arkadi-Kloster. Hier begann 1866 der Aufstand gegen die Fremdherrscher, die Türken mit dem Schuss auf ein Pulverfass am 09.11.1866 begann die Befreiung Kretas. Dieser Tag ist heute ein wichtiger Feiertag auf der Mittelmeer-Insel. Am Ende des Besuches des Klosters wurden wir mit einem Ouzo und kleinen Snacks überrascht. Mit dieser geschaffenen Grundlage fuhren wir weiter nach Chania. Was für eine wundervolle Stadt?! Mit türkischen Bauten und Moscheen sowie dem venezianischen Hafen aus dem 14 Jh. versprüht die Stadt einen ganz eigenen Charme. Wir beobachteten das Treiben dieser lebendigen Hafenstadt, welche liebevoll Juwel Kretas bezeichnet wird. Nach zwei Stunden Aufenthalt heißt es auch schon wieder Abschied nehmen. Auf geht es zum letzten Halt des heutigen Tages – Rethymnon. Sie ist eine von 7 historischen Städten und die 3. Größte Stadt der Insel. Schon vom Bus sahen wir die Überreste der venezianischen Stadtmauer aus dem 16. Jh. und bestaunten die kleinen Gassen sowie das Treiben bei einem Stadtrundgang. Am Abend erreichten wir das Hotel und ließen bei typisch kretischen und griechischen Tänzen den Abend an der Poolbar ausklingen. Eine weitere Etappe unserer Weltreise liegt hinter uns. Der Tag heute stand im Zeichen venezianisch und türkischer Einflüsse ...Morgen wird es auf unserer Weltreise wieder mythisch...Lassen Sie sich überraschen.

16.05.2018 – „Unbekanntes Kreta"


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Heute erkundeten wir das unbekannte Kreta und unser erster Halt sah die Besichtigung des Marienklosters Panagidi Kardiotissa in Kera vor. Besonders sehenswert sind die bemerkenswerten Fresken aus dem 14. Jh. in der Klosterkirche. Einige Nonnen waren zum Gottesdienst gekommen und wir mussten ein wenig warten, bis dieser abgeschlossen war. Nach einem kurzen Aufenthalt fuhren wir weiter durch die Lassithi Hochebene, eine Karsthöhe auf 830 Metern Höhe und welche bekannt für seine Windmühlen ist. Einige, auch noch bespannte Windmühlen, haben wir während unserer Rundfahrt gesehen. Hier wird seit der Antike intensiv Landwirtschaft betrieben und wir konnten Bauern auf den Feldern beobachten. Kurze Zeit später erreichten wir Phsychro und somit eine weitere Kultstätte der Minoer. Bereits auf der Fahrt erzählte uns Rena die Geschichte um die Geburt von Zeus und nun wollten wir Sie sehen, die Geburtsstätte. Zu Fuß erklommen wir bei strahlendem Sonnenschein und 30°C den Eingang der Diktäische Höhle. Beeindruckend wirkten die Stalaktiden und Stalakmiten auf uns und ebenfalls der kleine See, wo Zeus getauft worden sein soll. Mit unserem Bus fuhren weiter in eine kleine Ortschaft Tzermiado , wo wir eine Mittagspause machten um uns mit typisch kretischer Küche zu stärken. Hier bot sich der Besuch des kleinen Friedhofes an. Das Bestattungswesen auf Kreta ist speziell aber auch sehr interessant auch den Blick in die kleine Kapelle mit der heiligen Maria blieb uns nicht verwehrt. Gestärkt ging es weiter zu unserem letzten Halt des heutigen Tages – das Dorf Krasi. Ein Bergdorf auf 600 Metern Höhe mit einer ca. 1800 – 2000 Jahre alten Platane. Ihr Stammumfang beträgt ca. 20 Meter und sie ist die älteste Platane Kretas. Zum frühen Nachmittag erreichten wir unser Hotel und es blieb Zeit für eigene Erkundungen oder auch für ein Bad im kühlen Nass. Doch der Tag ist noch nicht zu Ende. 19.30 Uhr trafen wir uns für ein typisch griechisches Abendessen in einer Taverne. Wir probierten die griechische Küche und Weine, genossen das Flair, tanzten und ließen den Tag typisch griechisch ausklingen.

17.05.2018 – Spinalonga & Agios Nikolaos


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Bei sehr warmen Temperaturen starteten wir unseren letzten Ausflug in Richtung Osten. Von Elounda aus fuhren wir mit dem Boot auf die kleine Steininsel. Schon von weitem sahen wir die Grundmauern des im 15. Jh. errichteten Forts. Aufgrund der dicken Mauern, war die Insel uneinnehmbar und bot bis 1900 den türkischen Siedlern Wohnraum. Im Anschluss begann der berühmte Geschichtsabschnitt – Spinalonga wird zu einer Lepra-Station. In Spitzenzeiten lebten hier bis zu 1.000 Kranke – Ruinen der Wohnhäuser, Krankenhäuser und Kirchen konnten wir auf unserem Rundgang sehen. Mit unserem Boot fuhren wir einmal um die gesamte Insel und erreichten nach 30 Minuten Elounda, wo wir die Möglichkeit zum Baden, spazieren oder für ein kleines Essen nutzten. Am Nachmittag fuhren wir weiter in die Hafenstadt Agios Nikolaos. Liebevoll wird sie als „touristische Perle im Osten Kretas" bezeichnet. Bei einem kurzen Spaziergang verschafften wir uns einen Überblick über dieses charmante Städtchen. Sehenswert ist die Europa Statue – Zeus entführte in Stiergestalt die wunderschöne Europa sowie der Voulismeni See, der einst nicht mit Meer verbunden war. 1867 – 1871 errichteten Türken einen 20 Meter langen Kanal zum Hafenbecken. Bereits die Göttin Athene soll hier gebadet haben. Nun auf zu unserem letzten Programmpunkt, dieser abwechslungsreichen Woche. Wir besuchten die Öl-Fabrik Vassilakis. Hier wurden wir in die Produktion des Olivenöls des familienbetriebenen Unternehmens eingeweiht und hatten die Gelegenheit die verschiedenen Öle zu probieren. Mit zahlreichen Eindrücken dieser wundervollen Insel, machten wir uns auf den Weg zum Hotel. Wir verabschiedeten Rena und George, unseren Busfahrer, mit wundervollen Worten und einem kleinen Reise-Lied. Den Abend ließen wir gemeinsam bei einem Drink an der Poolbar ausklingen.

18.05.2018 – Time to say goodbye


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Heute heißt es Abschied nehmen von einer wundervollen Insel, die abwechslungsreicher und interessanter nicht sein könnte. Den Vormittag nutzen wir für eine Entdeckung der Ortschaft Hersonissos. Mit einer kleinen Bahn fuhren wir durch den neuen und alten Ortskern oder nutzten die Zeit für den Sprung ins kühle Nass. Am Nachmittag fuhren wir zum Flughafen und flogen mit Germania wieder zurück in die Heimat. Im Gepäck haben wir eine jede Menge Eindrücke...wir sahen Palastruinen Jahrtausender alter Hochkulturen, fruchtbare Hochebenen, mit leider nur wenig Schnee bedeckte Berge und palmengesäumte, karibisch wirkende Strände und pulsierende aber auch ganz ursprüngliche Ortschaften. Eine Weltreise auf einer wundervollen Insel! Kreta, eine Welt sich!

Lieben Dank für eine wundervolle und gemeinsame Zeit. Bleiben Sie schön gesund und reiselustig und mit Freude auf ein Wiedersehen, Ihre Katrin.

Bildergalerie zur Reise

Kommentare zum Reisebericht

Ein Dankeschön, Frau Hohenstein, für den detaillierten, eindrucksvoll bebilderten sowie erlebnisbezogenen Reisebericht, der von meiner Gattin und mir in jeder Nuance nachvollziehbar ist. Er ist das berühmte Tüpfelchen auf dem "i" und reflektiert die gemeinsamen Erlebnisse in der Gruppe sowie mit der Reiseleitung.
Mit freundlichen Grüßen
Lothar und Bärbel Wieland

Wieland
28.05.2018
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