Reisebericht: Rundreise West-Griechenland und Ionische Inseln

08.05. – 18.05.2019, 11 Tage Inseln Korfu & Lefkada - Dodona - Ioannina - Meteora-Klöster - Zagoria

Azurblauer Himmel, kristallklares Meer, berauschende Schluchten, uralte Klöster und dazu die griechische Küche - der Mix macht diese Reise zum Erlebnis

Die Insel Korfu,


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unsere erste Station dieser Reise, ist die zweitgrößte der Ionischen Inseln und eine der grünsten Inseln Griechenlands. Wir befinden uns nordwestlich vom griechischen Festland. Im Norden ist Korfu nur durch eine schmale Meerenge von Albanien getrennt, wovon wir uns mit eigenen Augen überzeugen können. Während unserer Fahrt über die Insel sehen wir vor allem Olivenbäume, die das Landschaftsbild prägen. Kein Wunder, denn einst zahlten die Venezianer für jeden gepflanzten Olivenbaum eine Prämie, da Olivenöl ein wichtiges wirtschaftliches Produkt war. Darüber hinaus gibt es hier über zweihundert (oder sogar mehr?) verschiedenen Baumarten, darunter auch viele endemisch, was bedeutet, dass sie nur hier und nirgendwo anders wachsen. Wir sehen vor allem Zypressen, aber auch Platanen, Feigen, Kiefern, Pinien, Akazien, Kakteen und Orangen- und Zitronenbäume.


Tag 1: Mittwoch, 08.05.2019 Flug von Leipzig nach Korfu


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Vier Damen fliegen voraus, zwei ab Frankfurt und zwei ab München. Sie können bereits den ganzen ersten Tag die Sonne auf Korfu genießen. Aber der größte Teil der Gruppe fliegt am Nachmittag ab Leipzig. Eigentlich soll der Flug zwei Stunden und zwanzig Minuten dauern, da wir aber gewaltigen Rückenwind haben, landen wir bereit nach einer Stunde und fünfzig Minuten. Auch die ersten Koffer werden ruck zuck ausgeladen und am Ausgang wartet Aris, unser örtlicher griechischer Reiseleiter. Nach einer knappen halben Stunde erreichen wir unser Hotel und erhalten unsere Zimmerkärtchen. Das köstliche Buffet ist auch schon angerichtet und so fallen wir am Anreisetag satt und zufrieden in unsere Betten.
Abendessen und Übernachtung im Hotel Elea Beach in Dassia


Tag 2: Donnerstag, 09.05.2019 Inselrundfahrt Korfu


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Am Vormittag fahren wir nach Paleokastritsa. Unser erster Besuch gilt dem bekannten Kloster, das 1225 von einem einzigen Mönch gegründet wurde. Um das Kloster zu erreichen, müssen wir jedoch zunächst einmal einen etwas steilen Anstieg bewältigen. Durch ein Tor betreten wir den malerischen Innenhof. Unter bunten Blumen aalen sich dicke Katzen in der Sonne. Uns interessiert der barocke Glockenturm und die wunderschönen Gewölbedecken, die aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen. Aris, der schon auf der Fahrt hierher vieles Interessantes aus der griechischen Geschichte berichtet hat, weiß auch über das Kloster Bescheid. Wir erfahren, wie wichtig der 15. August als Feiertag für die Griechen ist. Und dass man Maria hier nicht mit dem Namen ausspricht, sondern nur mit Umschreibungen, wie zum Beispiel: Mutter Gottes oder die Gottesgebärerin. Wir besuchen die Kirche auf dem Klostergelände und spazieren durch den Garten. Einen traumhaften Blick haben wir von hier aus auf das Meer. Auf dem Weg zum Ausgang kommen wir an einem kleinen Museum vorbei, es verbirgt sich hinter dem Souvenirgeschäft. Wer es gefunden hat, wird mit der Ansicht von uralten Schriften und kirchlichen Gewändern belohnt. Auch ein paar gewaltige Mammutknochen und die Schale einer Riesenmuschel werden hier ausgestellt. Wir setzen unseren Weg fort und Aris berichtet weiter: Olivenöl mit der Angabe 0,5 Prozent Säure ist gut, aber 0,1 Prozent ist am besten. Das Wort Tourist hat im Griechischen keinen guten Klang, deshalb sagt man hier: der Gastfreund. Unter den Olivenbäumen liegen oft schwarze Netze. Diese werden, entweder gleich nach der Ernte oder aber kurz vor der nächsten Ernte unter den Olivenbäumen ausgebreitet und damit werden die reifen Oliven, die vom Baum abfallen, aufgefangen. Unser Bus schraubt sich durch enge, sehr enge Straßen und scharfe, sehr scharfe Kurven den Berg hinauf. Wir erreichen Bella Vista, einen Aussichtspunkt mit einem Café und Souvenirshop. Vom Balkon des Cafés haben wir eine fantastische Aussicht, die von den Inhabern, in der Hoffnung, wir kaufen auch einen Kaffee oder ein Stück Kuchen, kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Nach zehn Minuten geht es weiter bis zum nächsten Fotostopp bei Truubertas. Wir durchqueren Acharvati, einen Ort mit prächtiger historischer Vergangenheit und erreichen gegen Mittag eine hübsch über dem Meer gelegene Taverne, in die wir einkehren. Fast glauben wir an einen Geheimtipp, da wir ganz allein hier sind. Aber nach einer halben Stunde ändert sich das Bild. Busladung auf Busladung wird hier ausgekippt und im Nu ist das Restaurant voll besetzt.
Vom kleinen Fischerdorf Kassiopi, das wir am Nachmittag besuchen, haben wir einen Blick auf die Berge von Albanien. Während der Römerzeit spielte Kassiopi eine wichtige Rolle. Cicero, Nero und Kaiser Tiberius hielten sich nachweislich hier auf. Im Laufe der Jahrhunderte ging die Bedeutung der Stadt verloren. Noch einmal taucht der Name während einer Seeschlacht 1084 auf, als die Normannen von den Venezianern geschlagen wurden. Dann dauert es bis ins 13. Jahrhundert, bevor Kassiopi urkundlich wieder erwähnt wird. Aris spaziert mit uns durch die Hauptstraße, die links und rechts von Souvenirläden, Restaurants und Cafés gesäumt ist. Die kleine Kirche mit der wundertätigen Ikone ist aber geschlossen. Wir flanieren am Hafen entlang, essen Eis oder trinken einen Kaffee mit Blick auf das Meer. Noch einmal legen wir einen Fotostopp mit Blick auf Albanien ein, dann kehren wir zurück zum Hotel.
Übernachtung im 4-Sterne-Hotel Elea Beach in Dassia


Tag 3: Freitag, 10.05.2019 Sissi auf Korfu – das Venezianische Korfu – Mon Repos, ein königliches Sommerschloss – Mäuseinsel


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Im Jahre 1861 kam die junge Kaiserin Sissi zum ersten Mal nach Korfu. Sie litt damals an einer schweren Lungenkrankheit und wollte dem ihr unerträglichen Leben am Wiener Hof entfliehen. Während ihrer vielen Europa-Reisen in den darauffolgenden Jahren entwickelte sich Korfu zu ihrer Lieblingsinsel. 1889 erwarb Sissi das Anwesen und ließ darauf von einem bekannten italienischen Baumeister einen prächtigen Sommerpalast errichten und nach ihrem Lieblingshelden Achill benennen. Nach ihrer Ermordung stand die Villa etwa zehn Jahre leer, bevor Kaiser Wilhelm II. sie erwarb und bis zum Ausbruch des 1. Weltkriegs seine Sommerferien hier verbrachte. Später, während des ersten und zweiten Weltkrieges wurde das Achilleion als Hauptquartier und Lazarett verwendet, geplündert und zerstört. Erst 1962 wurde das Gebäude von einer deutschen Firma angemietet und restauriert. Im Erdgeschoss entstand ein Museum, im Obergeschoss ein Spielcasino. Dieses wurde 1993 aufgelöst und seitdem ist die gesamte Anlage ein Museum. Da das Achilleion heute recht gut besucht ist, gehen wir zunächst in den Garten, wo sich die Skulpturen von Achilles befinden. Anschließend besuchen wir die Räumlichkeiten und dürfen sogar einen Blick in Sissis Schlafzimmer werfen. Nach einer Stunde beenden wir den Rundgang und fahren zur Mäuseinsel. Da die Boote, die Besucher dorthin übersetzen, gerade alle belegt sind, besuchen wir zunächst die kleine Kirche am Ufer. Hier erklärt uns Aris, was es mit den silbernen Schildchen auf sich hat. Diese kleinen Bilder, auf denen verschiedene Sachen abgebildet sind, zum Beispiel Körperteile von Menschen, werden in den Kirchen von den Menschen angebracht, die sich diesbezüglich ein Wunder oder eine Heilung erhoffen. Auch auf der Mäuseinsel, die wir später mit dem Boot erreichen befindet sich eine kleine Kirche. Faszinierend für uns ist aber vor allem der Blick auf den Flughafen von Korfu, mit seiner beeindruckend kurzen Landebahn, auf der es zugeht wie im Berufsverkehr in Berlin. Immer wieder starten und landen hier die Ferienflieger. Plötzlich hallt ein lauter Ruf durch die Luft: ICH BIN OPA GEWORDEN! Aris lacht und freut sich. Und wir gratulieren. Das erste Enkelkind und dazu noch ein Sohn! Herzlichen Glückwunsch Opa Aris!
Unser Boot bringt uns zurück und wir fahren weiter zum königlichen Sommerschloss – Mon Repos. Dies war der Sommersitz der britischen Gouverneure und von 1864 bis 1967 Residenz der griechischen Königsfamilie. Der Gatte der Königin Elisabeth II., Prinz Philipp, wurde hier 1921 geboren. Die Villa sieht ganz schön mitgenommen aus, aber Innen befindet sich eine interessante Ausstellung zur Geschichte Korfus. Nach dem Besuch von Mon Repos fahren wir weiter nach Korfu-Stadt und unternehmen einen Spaziergang durch die Altstadt. Wir besuchen die Kirche des Schutzheiligen der Insel Korfu, Spiros (?), in der Aris zunächst versucht, uns Erklärungen zu geben, er aber von Wächtern ausgebremst und um Ruhe gebeten wird. Nun kehren wir in ein typisch griechisches Restaurant ein, wo einige ein spätes Mittagessen einnehmen. Andere wiederum suchen sich gleich einen eigenen Weg, zum Bummeln und Entspannen reicht die Zeit.
Übernachtung im 4-Sterne-Hotel Elea Beach in Dassia


Tag 4: Sonnabend, 11.05.2019 Mit dem Boot nach Igoumenitsa – Orakelstätte Dodona – Eingang zur Unterwelt Acheron – Festung Parga


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Mit gepackten Koffern geht es zur Fähre, mit der wir nach Igoumenitsa übersetzen. Die Fahrt dauert etwas mehr als eineinhalb Stunden.
In Dodona wandeln wir auf den Spuren antiker Priester. Im Rauschen der Blätter einer großen Eiche, im Zwitschern der Vögel oder aus dem Klang eines angeschlagenen Kessels hörten die Priester die Stimmen der Götter und verkündeten ihre Orakel. Heute besichtigen wir die Fundamente einer Tempelanlage und die Überreste einer Basilika, die sich einst hier befanden. Imposant ist vor allem das große Theater, in dem schon im dritten vorchristlichen Jahrhundert 18.000 Menschen Platz fanden. Teile des Theaters sind im ursprünglichen Zustand erhalten, andere sind restauriert. Wir spazieren durch blühende Wiesen und staunen über die Blumen, die zwischen den Mauersteinen wachsen. Über eine steile Treppe steigen wir hinab ins Nekromanteion. Dies ist das Totenorakel, das Herodot erwähnt, als er über Periander, den Tyrannen von Korinth berichtet. Dieser soll Gesandte geschickt haben, um mit seiner toten Ehefrau in Kontakt zu treten.
Das idyllische Städtchen Parga wurde bereits vor uns von vielen anderen Reisenden entdeckt. Dennoch haben wir von der venezianischen Festung aus dem 16. Jahrhundert einen schönen Blick auf die Stadt.
Am Abend erreichen wir Lefkada (oder Lefkas), wo wir heute übernachten.
Übernachtung im Hotel Ionian Blue in Nikiana


Tag 5: Sonntag, 12.05.2019 Insel Lefkada – Wasserfall von Dimosari – Bucht von Vlicho


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Heute heißt es, feste Schuhe anziehen, wir wandern zum Wasserfall von Dimosari. Vom Hotel aus fahren wir aber erst einmal mit Spiros und unserem Bus. An einem Parkplatz steigen wir um in einen Minibus, den Aris extra für uns bestellt hat. Allerdings passen wir nicht alle gleichzeitig hinein, so dass wir uns in zwei Gruppen aufteilen. Nach ca. eineinhalb Kilometern steigen wir an der Taverne „O Platanos", die jetzt aber noch geschlossen ist, wieder aus und nun beginnt die Wanderung. Von hier aus sind es noch circa 350 Meter. Der Weg ist etwas uneben und es geht bergauf. Wir wandern an einem Flüsschen entlang und werden von laut quakenden Fröschen begrüßt. Hier wird der Weg auch etwas rutschig, denn es ist nass, wir müssen vorsichtig sein. Am Ende werden wir jedoch mit einem Blick auf den prächtigen Wasserfall belohnt. Auf gleiche Weise kehren wir wieder zurück zu unserem Bus.
Jetzt beginnt unsere romantische Bootsfahrt. Wir durchqueren die Bucht von Vlicho und erreichen unseren ersten Anlegepunkt nach etwa fünf Minuten. Hier befindet sich die kleine Kirche Agias Kiriakis und das Grab von Wilhelm Dörpfeld. Wilhelm Dörpfeld war ein guter Freund von Heinrich Schliemann und mit diesem an den Ausgrabungen von Olympia und Troja beteiligt. Er gilt als einer der bekanntesten archäologischen Bauforscher. Unser Boot kreuzt weiter durch die griechische Inselwelt. Nach einer Stunde erreichen wir eine Höhle, um die sich eine in Griechenland sehr bekannte Geschichte rankt. Im zweiten Weltkrieg hat sich hier ein U-Boot erfolgreich vor den Feinden verstecken können. Am ROTEN FELS, unserem nächsten Stopp besteht die Möglichkeit zum Baden. Allerdings ist es im Mai noch zu kalt und so halten wir uns nur ein wenig am Steinstrand auf und genießen die Ruhe und den Blick auf das Meer. Auf der Insel Meganisi legen wir einen Mittagsstopp ein. Eberhardt TRAVEL hat uns zum Mittagessen eingeladen. Es gibt griechischen Salat, Tsatsiki, Grillspieße und Brot und dazu ein Gläschen Wein. Am späten Nachmittag sind wir zurück am Hotel.
Übernachtung im Hotel Ionian Blue in Nikiana


Tag 6: Montag, 13.05.2019 Lefkada


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Nachdem alle Koffer im Bus verstaut sind, beginnt unsere Rundfahrt auf Lefkada. Aris hat für uns den Besuch eines Olivenölmuseums organisiert. In Sivros werden wir freundlich empfangen. Der Inhaber zeigt uns die alten Maschinen mit denen früher das Olivenöl produziert wurde. Im Anschluss dürfen wir das Öl, eine Olivenölpaste und Olivenlikör probieren. Es ist so köstlich, dass anschließend fleißig eingekauft wird.
Nun fahren wir zur Festung Santa Maura. Schon um 1300 wurde hier eine Burg errichtet, um den Kanal, der den Seefahrern den Weg Richtung Peloponnes oder zum Golf von Patras verkürzte, zu überwachen. Um die Festung kämpften immer wieder Venezianer und Türken. Heute kämpft vor allem der Wettergott mit uns und will uns den Besuch vermiesen. Es herrscht gewaltiger Wind und es regnet. Bald ziehen wir uns wieder in den Bus zurück.
Auf einem Hügel, westlich der Stadt Lefkada, befindet sich das Kloster Faneromeni, dass wir anschließend besuchen. Es verbirgt eine Jahrhunderte alte Geschichte und ist das einzige Kloster, das noch heute auf Lefkas in Betrieb ist. Vielleicht befand sich hier einmal der Tempel der Göttin Artemis? Berichtet wird, dass die Jünger von Apostel Paulus hier das Christentum verkündeten.
Einen letzten Fotostopp legen wir heute an der Brücke von Arta ein.
Übernachtung im Grand Serai Congress und Spa Hotel in Ioannina


Tag 7: Dienstag, 14.05.2019 (Meteora-Klöster) Ioannina & Perama Höhle


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Im Vertrauen darauf, dass die Wettervorhersage stimmt, tauschen wir die Programme von heute und morgen. Im Nachhinein wird sich herausstellen, dass diese Entscheidung richtig war.
Wir sind in einem vornehmen Hotel untergebracht. Die Möbel des Restaurants schmückt künstl(er)ische Patina. Das Geschirr hat einen Goldrand und der Kaffee wird in Kännchen serviert. Wenn die blonde Kellnerin noch lächeln würde, wäre der Tagesbeginn perfekt. Wir spazieren durch Ioannina, am Uhrturm vorbei bis zur Altstadt. Diese verbirgt sich hinter einer Festungsmauer. Weiter geht es an der antiken Bibliothek vorbei bis zur Aslan Pasha's Moschee, in der sich das Volkskundemuseum befindet. Hier sind unter anderem traditionelle Kleider und alte Pistolen ausgestellt. Aris berichtet auch über das Schicksal der jüdischen Gemeinde. Nach der Besichtigung und einem kleinen Spaziergang fahren wir mit dem Boot über den Pambotisee zu einer Insel. Wir besuchen das Haus von Ali Pascha und erfahren, dass dieser sich dem Sultan widersetzte und dafür mit dem Leben bezahlte. Er wurde verraten, ermordet und sein Kopf dem Sultan übergeben. Sein tragisches Schicksal inspirierte Künstler wie Lord Byron, Alexander Dumas und sogar Goethe. Heute ist sein Haus ein Museum, in dem ebenfalls traditionelle Gewänder, Geschirr und Schmuck zu bewundern sind.
Am Nachmittag fahren wir in die Tropfsteinhöhle von Perama. Den Ankündigungen nach, soll sie eine der Schönsten der Welt und laut Aris die Zweitschönste von Griechenland sein. Solche lobenden Worte im Voraus machen skeptisch. Allerdings müssen wir bestätigen, noch nie eine solch große Tropfsteinhöhle mit so interessanten Stalagniten und Stalagtiten gesehen zu haben. Die Ankündigung war nicht übertrieben. Wir sind beeindruckt.


Tag 8: Mittwoch, 15.05.2019 (Ioannina & Perama Höhle) Meteora Klöster


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Die Meteora Klöster sind die spektakulärste Sehenswürdigkeit in Thessalien und für manchen ein Grund, genau diese Reise mit Eberhardt TRAVEL zu unternehmen. Die Klöster gehören zum Weltkulturerbe und stehen unter dem Schutz der UNESCO. Auf imposanten Felsen haben sich im 11. Jahrhundert zunächst Eremiten niedergelassen. (Wahrscheinlich wollten sie einfach ihre Ruhe haben, denn so leicht kamm da oben keiner hin). Im 14. Jahrhundert richtete Athanasios Meteoritis die erste organisierte Klostergemeinde auf dem Felsen Megalo Meteoro ein. Nun entstanden nach und nach immer mehr Klöster auf den Felsen, insgesamt vierundzwanzig, die über sechshundert Jahre in Betrieb waren. Heute existieren noch sechs Klöster, die bewirtschaftet werden und die man auch besuchen darf. Wir besuchen Aghios Stefanos, das leicht über eine Brücke zu erreichen ist und Varlaam. Für den Besuch von Varlaam müssen 137 Stufen bewältigt werden. Aris führt uns zu mehreren Fotospots, an denen wir ausreichend und nach Herzenslust fotografieren können. In den Klöstern besuchen wir kunstvoll bemalte Kirchen und Aris erklärt uns die Bedeutung der kirchlichen Malereien. (Man könnte Alpträume danach kriegen).
Auf dem Rückweg zum Hotel besuchen wir, ebenfalls zusätzlich zum geplanten Reiseprogramm, eine Ikonenmalerei. Wir erfahren, wie eine Ikone entsteht und dass noch heute mit traditionellen (teuren) Farben gemalt wird.


Tag 9: Donnerstag, 16.05.2019 Epirus


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Wir fahren ins Gebirge. Aris sagte gestern, es wird warm, also sind wir entsprechend gekleidet. Er meinte aber, dass es auf Korfu warm wird und dahin kommen wir erst am Abend. Egal. Die Aussicht ist wieder einmal fantastisch. Allerdings sehen wir nicht, was die Programmplaner im Sinn hatten – nämlich Berge. Stattdessen schweben wir über einem Wolkenmeer. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wir sind sozusagen im Siebten Himmel. Doch ab und an lichtet sich das Wolkenmeer und wir bekommen einen Eindruck, was wir hätten sehen sollen. Auch schön. Aris fährt mit uns in den Steinwald. Spektakulär türmt sich hier Steinplatte auf Steinplatte. Wir erreichen Monodendri. Unklar ist zunächst, warum wir uns hier zwei Stunden aufhalten werden. Aris? Ah! Wir besuchen die Vikos Schlucht. So so. Tatsächlich erklärt sich der Ablauf erst währenddessen. Also zunächst geht es ca. 350 Meter Richtung Dorfplatz. Hier befinden sich zwei kleine Restaurants, wo sich gehmüde aufhalten können. Ab hier geht es weitere 600 Meter leicht bergab und über Schotterwege (Aris meinte, sie wären gepflastert, aber das hat wohl schon im Mittelalter stattgefunden) bis zum (verlassenen) Kloster Agia Paraskevi. Ein Träumchen. Wieder ein anderer faszinierender Blick. Wieder sich wundern über das, was die Mönche hier errichtet haben. Wieder eine kleine Kirche – hübsch, mit uralter Wandmalerei. Toll! Zurück in Monodendri kehren wir ein und laben uns an landestypischen Pitas, gefüllt mit Käse, Pilzen und Spinat.
Am Abend lädt uns Eberhardt TRAVEL zu einem Abschiedstrunk ein. Wir bedanken uns bei Aris, für den heute seine Arbeit mit uns endet. Der morgige Tag steht ganz im Zeichen der Erholung.


Tag 10: Freitag, 17.05.2019 Erholung im 5-Sterne Hotel auf Korfu


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Frühstück – Freizeit – Abendessen – so schön kann Urlaub sein.
Direkt vor dem Hotel kann man in den Linienbus steigen und nach Korfu-Stadt fahren. Fahrscheine gibt's im Hotelshop, für 1,70 € pro Person und Strecke. Alternativ kann man am Strand spazieren gehen oder auf dem Balkon sitzen. Jeder nach eigenem Wunsch.


Liebe Gäste,


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eine spannende, abwechslungsreiche Reise liegt hinter uns. Noch einmal möchte ich mich bedanken, dass Sie mit uns dieses Abenteuer gewagt haben. Es hat mich sehr gefreut, Sie zu begleiten. Ich wünsche Ihnen alles Gute auf dem Weg, bleiben Sie gesund und immer reisefreudig.Ihre Reisebegleiterin Sabine

Bildergalerie zur Reise

Kommentare zum Reisebericht

240 Fotos in bestechender Qualität
von jedem Tag die wichtigsten Erinnerungen
Danke, dass Sie die große Kamera für uns immer in Bereitschaft hatten.
Liebe Grüße Ihr S. Koegler

Koegler
22.05.2019

Liebe Frau Koegler, lieber Herr Koegler,
vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich freue mich, wenn Sie beim Lesen des Reiseberichts sich gern an unsere gemeinsame Reise erinnern.
Herzliche Grüße
Sabine

Sabine Letzybyll
23.05.2019
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