Große Schottland–Rundreise für Genießer
Reisebericht: 24.05. – 02.06.2026
Bereisen wir Schottland, ein Teil Großbritanniens, wo die Einwohner besonders stolz auf ihre Wurzeln und ihre Geschichte sind.
Ein Reisebericht von
Dr. Burkhard Herpich
Pfingstsonntag, 24.05.2026 Deutschland – Edinburgh – Glasgow
In den frühen Morgenstunden geht es von verschiedenen Orten per Auto bzw. Zubringerflug zum Frankfurter Flughafen. Am Abfluggate am Terminal 1 haben wir uns alle getroffen. Ein allerletzter Check von Reisepass/ETA und Bordkarte war noch zu meistern. Endlich geht es ins Flugzeug.
Nach knapp zwei Stunden kommen wir pünktlich mit dem Flieger in Edinburgh, der Hauptstadt Schottlands, an. Passkontrolle und Gepäckaufnahme waren erstaunlich flott erledigt. Aber da war doch noch was? Richtig, der Zeitunterschied zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich. Wir sind zwar zwei Stunden geflogen, ortszeitmäßig waren wir aber nur eine Stunde weiter in Schottland. Also, ein Uhrencheck war angesagt.
Unser letzter Reisegast, der von Berlin über Amsterdam nach Edinburgh geflogen war, stieß zu uns. Unser Busfahrer Robert wartete bereits auf dem Busparkplatz, wenige Gehminuten von der Ankunftshalle entfernt, auf uns. Das Abenteuer Schottland kann beginnen. Das heutige Tagesziel heißt Glasgow, die größte Stadt Schottlands.
Bei sonnigem Wetter nach gut einstündiger Fahrt sind wir am Parkplatz bei der Kathedrale von Glasgow angekommen. Nach ein paar Schritten ist die St. Mungo’s Kathedrale erreicht, wo schon Sabine, unsere Stadtführerin für die nächsten Stunden, auf uns wartete.
An einer Laterne vor der Kathedrale sind vier Symbole zu erkennen: ein Baum, ein Vogel, ein Fisch mit einem Ring und eine Glocke. Diese Symbole repräsentieren das Leben und die Wunder des Heiligen Mungo, dem Schutzpatron und Gründer der Stadt Glasgow. Danach besichtigen wir die Kathedrale und die Krypta. Sabine erzählt uns, dass es in Schottland viele Kathedralen und Klöster gibt, die allermeisten wurden während der schottischen Reformation zerstört. Nur drei Kathedralen sind mit Dach erhalten geblieben: Edinburgh, Orkney-Inseln und Glasgow.
Anschließend gehen wir auf den Gräber-Hügel, östlich hinter der Kathedrale gelegen, die Necropolis. Einfach beeindruckend! Zentraler und fast höchster Punkt ist das John-Knox-Denkmal. Oben von der Necropolis hat man einen wunderbaren Blick auf Glasgow.
Mit unserem Bus geht es weiter zur Doulton Fountain (Brunnen), dem Peoples Palace (Museum), der OVO Hydro Hall (Veranstaltungsarena) und dem Finnieston Crane, ein stillgelegter Riesen-Auslegerkran, ein Wahrzeichen schottischer Ingenieurs-Kunst aus vergangenen Tagen, wo der Schiffbau in Glasgow am Fluss Clyde noch blühte.
Weitere Haltepunkte wie zum Beispiel der George Square mit dem Rathaus und dem Denkmal von Sir Walter Scott waren leider nicht möglich, da das Stadtzentrum von Glasgow derzeit eine einzige große Baustelle ist und viele Straßen gesperrt sind. Ein paar Versuche, doch noch irgendwie ins Zentrum zu gelangen, scheiterten leider kläglich. Trotzdem konnten wir viele interessante Eindrücke über Glasgow sammeln.
Das Einchecken in unserem Hotel in Glasgow ging schnell und unproblematisch von statten.
Ein anstrengender langer Tag neigte sich nun wesentlich relaxter seinem Ende entgegen. Wem nach dem gemeinsamen Abendessen die nötige Bettschwere fehlte, konnte an der Bar noch einen Absacker nehmen…
Pfingstmontag, 25.05.2026 Glasgow – Dumbarton Castle – Loch Lomond – Fort William
In Schottland ist der Pfingstmontag nicht arbeitsfrei. In diesem Jahr fällt aber der Spring Bank Holiday (Frühlingsfeiertag, immer letzter Montag im Mai) zufällig auf den Pfingstmontag. So haben auch die Schotten heute arbeitsfrei, was wir noch merken werden.
Nach dem Frühstück ist erst mal Gepäckladen angesagt. Unser Busfahrer Collin, der uns die nächsten Tage von Glasgow über die Highlands bis wieder hinunter in die Lowlands nach Edinburgh fahren wird, ist pünktlich an unserem Hotel.
Bei schönstem Sonnenschein geht es los zum Dumbarton Castle, das unweit von Glasgow auf einen Basaltfelsen liegt. Das Dumbarton Castle gilt als die älteste Burg Schottlands. Die erste urkundliche Erwähnung einer Burg auf Dumbarton Rock stammt aus den Jahren um 450 nach Christus. Die heutigen Gebäude stammen zum größten Teil aus dem 18. Jahrhundert. Es handelt sich hauptsächlich um Militäranlagen. Die Erkundung der Burg ist schweißtreibend, müssen doch zahlreiche Treppen überwunden werden. Der Blick über den Firth of Clyde ist spektakulär und hat alle die entschädigt, die bis oben waren.
Und weiter geht unsere Fahrt. Der nächste Halt ist der kleine denkmalgeschützte Ort Luss, gelegen in einem Naturschutzgebiet am Westufer des Loch Lomond. Vielleicht hört man ja auch das traditionelle Lied über den Loch Lomond: „The Bonnie Banks o‘ Loch Lomond“? Unser Busfahrer Collin hat diesen Song im Bus gespielt, als der Loch Lomond in Sicht kam. In Luss kann man die pedantisch gepflegten bunten Blumengärten bewundern oder die Seele am Seeufer einfach baumeln lassen. Heute auch? Luss und der Loch Lomond sind das Naherholungsgebiet der Glasgower und sind heute sehr gut besucht, sowohl an Land als auch im Wasser. Halt Spring Bank Holiday! Der sonst recht leere Parkplatz platzte quasi aus allen Nähten. Doch für unseren Bus gab es noch einen Parkplatz und für den ein oder anderen PKW auch ein Knöllchen...
Und weiter geht unsere Fahrt durch die atemberaubende Natur Schottlands in Richtung Glencoe. Wo möglich, wurden unterwegs Fotostopps eingelegt. Die Pause zur Stärkung in Tyndrum im Green Valley Stop ist sehr gut angekommen. Ein paar Kilometer vor dem Glencoe Visitor Centre ging es plötzlich nur noch im Stop-and-Go weiter. Was ist passiert? Durch Felsabgänge in den letzten Tagen muss die Straße beräumt und repariert werden. Durch den heutigen Spring Bank Holiday sind deutlich mehr Autos unterwegs. Und das hat jetzt zeitlichen Tribut gefordert. Mit knapp einer Stunde Verspätung sind wir am Glencoe Visitor Center angekommen. Das Besucher-Cafe war zwar schon zu, das Besucherzentrum ist aber noch auf. Und da außer uns kaum noch Besucher da waren, hatten wir freie Fotosicht auf fast alle Motive. Wer wollte, konnte sich sowohl über Flora und Fauna, Wandern und Bergsteigen als auch über das Massaker von Glencoe im 17. Jahrhundert (Film) informieren. Das Massaker von Glencoe am 13.02.1692 war ein politisch motiviertes Massaker gegen den Clan der MacDonalds. In den frühen Morgenstunden wurden 38 Männer in ihren Häusern bzw. während der Flucht in die umliegenden Berge ermordet. 40 Frauen und Kinder starben, da sie der winterlichen Witterung ungeschützt ausgeliefert waren, nachdem ihre Häuser niedergebrannt worden waren. Ein Mahnmal erinnert heute an das Massaker an den MacDonalds.
Weiter geht es zum heutigen Tagesziel Fort William. Unser Hotel, am Ortseingang von Fort William am Loch Linnhe gelegen, war schnell erreicht. Das Check-in im Hotel war wieder sehr schnell und unkompliziert. Ein schöner Tag liegt hinter uns. Das Abendessen entpuppte sich als leckeres Drei-Gänge-Menü. Es hat allen sehr gut geschmeckt, denn am nächsten Tag war wieder Sonnenschein und blauer Himmel.
Im Bar-Bereich konnte man den Tag noch mal Revue passieren lassen.
Dienstag, 26.05.2026 Ben Nevis Range – Fort William – Glenfinnan Viaduct – Neptuns’s Staircase
Nach einem ausgiebigen Frühstück heißt heute mal nicht Gepäckladen.
Heute geht es mit der einzigen Kabinenseilbahn Schottlands in das Ben Nevis Range. Nach knapp 20-minütiger Busfahrt ist der Parkplatz an der Talstation erreicht. Die Fahrt mit der Seilbahn zur Bergstation am Aonach Mòr dauert rund 15 Minuten. Wir sind nun 650 Meter über dem Meeresspiegel. Wer Lust hat, kann noch zum Panoramaausblick Sgurr Finniosg-aig laufen (ca. 40 Minuten hin und zurück) und bei Sonnenschein und blauen Himmel den grandiosen Blick auf Fort William und das Great Glen genießen. Die Bergstation hat auch ein Restaurant, wo man sich stärken kann.
Mittags sind wir wieder zurück in Fort William und haben Zeit zur freien Verfügung.
Wer wollte, konnte am Nachmittag mit nach Glenfinnan, einem idyllischen winzigen Dörfchen mit zwei Attraktionen, dem Glenfinnan Monument und dem Glenfinnan Viadukt, fahren. Allein schon wegen dem Glenfinnan Viadukt, bekannt geworden durch die Harry Potter-Verfilmungen, der Hogwarts-Express fährt über dieses Eisenbahnviadukt, haben sich fast alle für diese Alternative entschieden.
Nach einer 45-minütigen Busfahrt sind wir am hoffnungslos überfüllten Parkplatz angekommen. Wir haben wieder Glück und können mit unserem Bus irgendwie parken. Zum Glenfinnan Viadukt gibt es zwei Wege, einen ebenerdigen und eine leichte Kletterwanderung. Beide lohnen sich! Wir sind aber leider nicht allein unterwegs! Das Glenfinnan Viadukt ist beeindruckend, eine technische Pionierleistung aus Stampfbeton! Es ist 380 Meter lang, besteht aus 21 Pfeilern und wurde 1901 für den Eisenbahnverkehr eröffnet.
Ich hatte mich im Vorfeld bereits erkundigt, ob ein Dampfzug über das Viadukt fährt. Die Auskunft: Leider nein, die Dampflok befindet sich zurzeit in Revision. Das muss auch regelmäßig sein. Immerhin besitzt so eine Dampflok einen Druckkessel (= Druckbehälter), der regelmäßig überprüft werden muss. In dieser Saison ist jedenfalls noch kein Dampfzug über das Viadukt gefahren. Das habe ich unseren Reisegästen mitgeteilt. Aber auch ohne Dampfzug ist das Viadukt äußerst beeindruckend. Das ist die einheitliche Meinung.
Das Glenfinnan Monument, 1815 errichtet, zeigt einen unbekannten Highlander. Es liegt idyllisch am Loch Shiel. Wer möchte, kann für 5 GBP über eine kleine Wendeltreppe im Denkmal auf die obere Plattform gelangen. Aber, oben können maximal vier Personen stehen! Die Treppe lässt jeweils nur eine Person durch! Der Gegenverkehr hat Pech! Die Ausstiegsluke ist recht eng und erfordert akrobatisches Geschick.
Auf der Rückfahrt zum Hotel haben wir noch kurz vor Fort William an der Neptune’s Staircase (Schleusentreppe) gehalten. Die Neptune’s Staircase besteht aus acht Schleusenkammern und überwindet einen Höhenunterschied von knapp 20 Metern. Ein Schiff benötigt etwa 90 Minuten, um alle acht Schleusenkammern zu passieren.
Am Hotel wieder angekommen, waren alle recht froh, mal nicht einchecken zu müssen, sondern gleich aufs Zimmer zu können.
Mittwoch, 27.05.2026 Spean Bridge – Fort Augustus – Invermoriston – Loch Ness – Inverness – Aviemore
Heute ist nach dem Frühstück wieder Gepäckladen angesagt. Langsam kommt Routine auf.
Das Wetter lässt uns nicht im Stich. Blauer Himmel, Sonne und kaum Wolken. Einfach untypisch für Schottland. Unser erstes Ziel heute ist der sagenumwobene Loch Ness.
Doch bis wir dort ankommen, machen wir noch Stopps am Commando Memorial bei Spean Bridge, in Fort Augustus an der Schleusentreppe und in Invermoriston an der imposanten Steinbrücke und den Stromschnellen des Flusses Moriston.
Am späten Vormittag erreichen wir das direkt am Loch Ness strategisch günstig gelegene Urquhart Castle. Im Visitor Center lernen wir in einem 8-minütigen Film mit deutschen Untertiteln die Geschichte vom Urquhart Castle kennen. Anschließend ist ausreichend Zeit für eigene Erkundungen im Castle und den ein oder anderen Schnappschuss bei bestem Sonnenschein. Vielleicht wird heute Nessie von uns gesichtet???
Die erste bekannte Erwähnung des Seeungeheuers ist auf 561 nach Christus datiert. Seitdem ist die Legende von seltsamen Lebewesen im Loch Ness über die Jahrhunderte hinweg lebendig geblieben. Der moderne Nessie-Kult beginnt vor knapp 100 Jahren, als Mr. und Mrs. Spicer an einem heißen Julinachmittag im Jahr 1933 am Loch Ness „seltsame, einen langen Hals ähnlich, sich windende“ Kreaturen sahen.
Nach der Besichtigung des Urquhart Castle haben wir noch eine einstündige Bootsfahrt auf dem Loch Ness unternommen. Unser Boot, ein Katamaran, legt später ab, was uns aber nicht stört.
Während der Bootsfahrt wurde über die Bordlautsprecheranlage viel Wissenswertes über den Loch Ness und das Ungeheuer von Loch Ness erzählt, natürlich in Englisch. Zum Beispiel hat der Loch Ness eine konstante Wassertemperatur von 6°C über das ganze Jahr und friert im Winter aufgrund der Dichteanomalie von Wasser nie zu. Der Nessi-Kult geht einher mit Filmen wie „King Kong und die weiße Frau“ von 1933 bzw. der Entdeckung des Quastenflossers vor der ostafrikanischen Küste 1938. Die Notwasserung eines britischen Bombers im Loch Ness am Silvesterabend 1940 hat auch zu den wildesten Theorien und Spekulationen geführt.
Auch während unserer Bootsfahrt auf dem Loch Ness konnte keiner von uns trotz intensivster Beobachtungen Nessie entdecken. Sehr sehr schade!
Wieder an Land ging es weiter nach Inverness, der heimlichen Hauptstadt der Highlands. Hier residierte im 11. Jahrhundert König Macbeth (Shakespeare lässt grüßen). Anstelle seiner Burg steht seit dem 19. Jahrhundert ein repräsentatives Burgschloss. Für einen kurzen Stadtrundgang blieb aufgrund der später gestarteten Bootstour leider keine Zeit.
Unser nächstes Ziel war die 2023 eröffnete Uile-Bheist Distillery & Brewery mit Führung und Tasting. Der Name Uile-Bheist stammt aus dem Gälischen und bedeutet „Monster“. Er knüpft an die 561 nach Christus dokumentierte Begegnung mit einem „Wassermonster“ an. Die Brauerei & Brennerei hat diesen Mythos als identitätsstiftendes Thema aufgegriffen. Der bekannte Cover-Illustrator Ken Taylor (u.a. Metallica, Pearl Jam, Bob Dylan, Rolling Stones) machte mit seinem trademark-geschützten Artwork die Verbindung zwischen Moderne und Legende sichtbar. Wir konnten uns davon überzeugen.
Nach sehr viel Theorie des Bierbrau- und des Whisky Destillationsprozesses während der Besichtigung wurden endlich drei Biere verkostet. Unsere Kehlen waren schon ziemlich trocken. Na dann Prost, auf schottisch Slàinte Mhath.
Nach der Bier-Verkostung war noch eine gute Stunde Busfahrt durch die wunderschöne Landschaft der schottischen Highlands bis zu unserem nächsten Hotel in Aviemore angesagt. Das Hotel, ein Familienhotel aus dem Jahre 1965, hatte zwar nur zwei Etagen, aber unheimlich viele Zimmer und zum Bedauern aller, keinen Fahrstuhl! Und es war so gut wie ausgebucht. Dieses Hotel ist nun unser Domizil für die nächsten zwei Tage. Zum Frühstück und zum Abendessen haben wir feste Zeiten und Sitzplätze. Dieses Hotel ist bei den wenigsten von uns gut weggekommen.
Donnerstag, 28.05.2026 Culloden Battlefield – Cawdor Castle – Nairn
Das sonnige Wetter der letzten Tage setzt sich auch heute fort.
Nach dem Frühstück geht es zum Culloden Battlefield unweit von Inverness. Hier im Moor fand am 17. April 1746 die letzte große Feldschlacht auf britischen Boden statt. Sie markiert das Ende des Jakobiten-Aufstandes von 1745/46, in dem die aufständischen schottischen Clans versuchten, den Thron für die Stuart-Dynastie zurückzugewinnen. Eine Armee von rund 5.000 Jakobiten kämpfte gegen rund 8.000 englische Regierungstruppen. Die Schlacht begann gegen 13 Uhr. Die Truppen der Jakobiten wurden binnen einer Stunde vernichtend geschlagen. Mehr als 1.000 Tote auf der Seite der Jakobiten waren zu beklagen! Ihre Niederlage besiegelte das Ende der schottischen Clan-Kultur und den Zusammenbruch der Jakobiten als politische Macht.
Im Besucherzentrum wurden die Schlacht und ihre Hintergründe an Hand von zahlreichen Fundstücken, bildlichen Darstellungen und einem sehenswerten Film über die Schlacht sehr gut und anschaulich erläutert.
Auf dem weitläufigen Freigelände hinter dem Besucherzentrum war die Schlachtordnung durch rote und blaue Fahnen abgesteckt. Gänsehaut!
Weiter geht es zum Cawdor Castle, einem lebendigen Beispiel schottischer Geschichte, mit seiner Zugbrücke und seinen schönen Gärten. Nach gut 20-minütiger Busfahrt ist das Cawdor Castle erreicht. Uns empfängt über 600 Jahre Familiengeschichte. Im 15. Jahrhundert als Festung von der Familie Calder erbaut, ging es später durch Heirat an den Clan Campbell über, der es bis heute bewohnt. Einige der Räume und Gänge sind für Besucher freigegeben. Man kann wertvolles Mobiliar, seidene Wandteppiche und ausdrucksstarke Gemälde sowie antiken Kunstgegenstände bewundern.
Auch draußen gibt es viel zu entdecken: den ummauerten Garten, den Blumengarten, und einen wildromantischen Garten mit zahlreichen Rhododendren, Azaleen, Frühlingsblühern und Bambus. Die Gärten gehen in einem 300 Hektar großen historischen Laubwald über.
Da uns die Sonne heute weiter verwöhnte, sind wir im Anschluss noch zu dem kleinen Örtchen Nairn gefahren. Nairn liegt am Südufer des Moray Firth und ist bekannt für seine kilometerlangen Sandstrände. Hier hat auch schon Charlie Chaplin Urlaub gemacht. Nun wir!
Schließlich heißt es Abschied nehmen von Sand, Sonne und Wasser und wieder zurückfahren zu unserem Hotel in Aviemore.
Ein Tag voller Erlebnisse liegt hinter uns.
Freitag, 29.05.2026 Elgin – Aberdeen
Nach einem ausgiebigen Frühstück laden wir wieder unser Gepäck in unseren Bus.
Heute führt uns unsere Fahrt zunächst nach Elgin. Der Besuch der Speyside-Whiskybrennerei Glen Moray steht als erstes auf unserem Plan.
1897 wurde eine ehemalige Bierbrauerei umgebaut und als Glen Moray Whiskybrennerei eröffnet. Seit ihrer Eröffnung durchlebte die Glen Mory Whiskybrennerei äußerst wechselvolle Zeiten. 2004 wurde das neue Besucherzentrum eröffnet. Mittlerweile gehört die Glen Moray Whiskeybrennerei der französischen Unternehmensgruppe La Martiniquaise bzw. deren schottischer Tochtergesellschaft Glen Turner Distillery Ltd. an.
Wir haben eine Führung durch die Whiskybrennerei. Die Whisky-Herstellung kann man in drei Prozesse unterteilen: die Fermentation (alkoholische Gärung), die Destillation (= Brennen) zur Aufkonzentrierung des Alkohols und die Lagerung des Alkohols in Holzfässern. Das Wasser stammt aus dem Fluss Lossie. Das Malz kommt aus fremden Mälzereien, hauptsächlich von Pauls and Simpon‘s. Zur Lagerung werden vor allem amerikanische Bourbon-Fässer verwendet. Verkosten durften wir zwei Drums. Lecker!
Die Glen Mory Whiskybrennerei ist auch Teil des rund 116 Kilometer langen Speyside Whisky Trails. Mann oh Mann, wie viele Tage wird man wohl brauchen, wenn man jede Whiskybrennerei besichtigt und den Whisky dort auch verkostet???
Weiter geht es. Ein paar Minuten später ist die Kathedrale von Elgin erreicht. Erbaut im 13. Jahrhundert, war sie einst eine der größten Kathedralen Schottlands. Dreimal wurde sie niedergebrannt und wieder aufgebaut. Im Zuge der schottischen Reformation wurde die Kathedrale aufgegeben, verfiel und ist heute nur noch als Ruine erhalten. Besonders schön die Lichtanimation der Steinfigur von Archibald, dem Bischoff von Moray, der im Chorraum der Kathedrale beigesetzt wurde.
Weiter geht unsere Fahrt in Richtung Aberdeen, der drittgrößten Stadt Schottlands, unserem heutigen Etappenziel, an der Nordsee gelegen. Unterwegs haben wir noch eine kleine Pause zur Stärkung in Inverurie eingelegt.
Am King College in Aberdeen treffen wir Fiona, unsere Stadtführerin für die nächsten Stunden. Nun zu Fuß unterwegs, erfahren wir sehr viel Wissenswertes über die Universität von Aberdeen, das Kings College, in dessen Kirche gerade eine Hochzeit stattfindet, und das Powis Tor mit seinem nachgelagerten alten Friedhof.
Weiter geht es mit unserem Bus zur St. Machar's Kathedrale, die wir auch besichtigen. Am Schluss fahren wir noch ins Fischerviertel mit seinen vielen kleinen Häuschen und zum Hafen. Wir steigen aus und gehen weiter zu Fuß. Traditionell gab es in Aberdeen den Fischfang, Werften und die Textil- und Papierindustrie. All diese Branchen erlebten ihren Niedergang. Mit der Entdeckung von bedeutenden Erdölvorkommen in der Nordsee gegen Ende des zwanzigsten Jahrhunderts wurde Aberdeen zum Zentrum der Erdölindustrie in Europa. Mit einem der größten Heliports der Welt werden die Off-Shore-Bohrinsel vor der Küste bedient. Ein Taucherdenkmal im Hafen erinnert an die vielen Taucher, die in Nordsee-Ölindustrie ihr Leben ließen.
Nun geht es endlich zu unserem Hotel in Aberdeen. Möglichst schnell einchecken heißt die Devise, dann zum Abendessen und den Tag entspannt ausklingen lassen.
Wir haben uns heute schon von unserem Busfahrer Collin verabschiedet, der uns sicher und souverän durch Schottland gefahren hat. Morgen würde der Abschied sicherlich untergehen.
Samstag 30.05.2026 Aberdeenshire Cattle Farm – Dundee – Scone Palace – South Queensferry – Edinburgh
Bei bestem Wetter starten wir in den Tag. Das Gepäckladen nach dem Frühstück ist schon zur Routine geworden und wie immer unproblematisch. Jeder hat sich inzwischen mental darauf eingestellt.
Heute sollen wir nun endlich die berühmten Highland-Rinder sehen, die wir bisher kaum zu Gesicht bekommen haben. Immer nur Schafe, Schafe, Schafe. Wenn ein schwarzes darunter war, dann war das ich.
Nach einer knappen Stunde fahrt haben wir die Aberdeenshire-Rinder-Farm erreicht. Die Besitzerin Grace hat uns auf das Herzlichste begrüßt, rumgeführt und alles erklärt. Der Star, die Highland-Kuh Duchess, war bald auch der Blickfang aller. Star? Besser Star-Model, denn Duchess ist äußerst fotogen und vielfach abgelichtet. Und sie liebt es, gekämmt zu werden. Davon hat sie die ein oder andere von uns selbst überzeugen können.
Im Anschluss gab es noch leckere Wurst aus eigener Herstellung und die typischen schottischen Mürbteig-Plätzchen. Bei Kaffee und Tee erzählte uns Grace, wie sie 2017 hier angefangen hat und ihre spezielle Beziehung zum englischen Königshaus. Balmoral Castle, der Sommersitz des britischen Königshauses, ist nicht allzu weit entfernt.
Weiter geht es nach Dundee, der viertgrößten Stadt Schottlands. Das Wetter hat sich geändert. Es regnet ab und zu. Wir steigen an der Hafen-Promenade in der Nähe der RRS „Discovery“ aus. Das Königliche Forschungsschiff „Discovery“ wurde 1901 in Dundee gebaut. Mit der „Discovery“ hat Robert Scott seine erste Antarktis-Forschungsreise von 1901 bis 1904 unternommen. 1979 wurde es vor der Abwrackung gerettet. Nach einer sehr kostspieligen und aufwendigen Restaurierung wurde die „Discovery“ nach Dundee überstellt und liegt dort zur Besichtigung in Kombination mit einer Ausstellung über die Antarktis-Expedition von Robert Scott.
Robert Scott erreichte mit seiner Mannschaft am 18. Januar 1912 als Zweiter den Südpol. Roald Amundsen und seine vierköpfige Mannschaft waren rund einen Monat zuvor am 14. Dezember 1911 am Südpol angekommen. Auf dem Rückweg zum Basislager starben Scott und seine vier Begleiter an Unterernährung, Krankheit und Unterkühlung unweit eines Versorgungsdepots in einem Schneesturm.
Weiter geht es zum Scone Palace, bei Perth gelegen. Heute war am Scone Palace eine Art Frühlings- und Gartenfest. Trotz des durchwachsenen Wetters sehr gut besucht.
Scone war jahrhundertelang der Krönungsort fast aller schottischen Könige, darunter Robert The Bruce und Macbeth. Auf dem Krönungshügel wurden die schottischen Könige auf dem legendären Königsstein sitzend gekrönt. Der Krönungsstein wurde 1296 von den Engländern geraubt und erst 1996 wieder nach Schottland zurückgebracht. Wo heute das neogotische Schloss steht, erbaut von den Earls of Mansfield im 19. Jahrhundert, stand im 12. Jahrhundert die Scone Abbey. Ein Kloster, in dem auch das erste schottische Parlament stattfand. Die Scone Abbey wurde während der schottischen Reformation völlig zerstört.
Der Scone Palace beherbergt heute eine beeindruckende Sammlung an historischen Möbeln, feiner Porzellane, Elfenbeinschnitzereien, flämischer Wandteppiche und historischer Gemälde. Wer’s mag, der mag’s. Für mich war der Film über die Geschichte von Scone, leider nur in Englisch, wesentlich interessanter!
Bevor wir unser heutiges Tagesziel, Schottlands Hauptstadt Edinburgh, erreichen, haben wir noch ein kleines Highlight vor uns.
Wir überqueren den Firth of Forth auf der Forth Road Bridge und machen in South Queensferry am Aussichtspunkt Halt. Wir bestaunen die drei Brücken aus drei Jahrhunderten über den Firth of Forth. Die älteste Brücke ist die Forth Bridge, eine zweigleisige Eisenbahnbrücke, eröffnet 1890. Sie wurde im zweiten Weltkrieg teilzerstört und wieder aufgebaut. Die Forth Road Bridge ist eine vierspurige Hängebrücke, eröffnet im September 1964. Die neuste Brücke ist die Queensferry Crossing, eine vierspurige Schrägseilbrücke, eröffnet im September 2017. Alle drei Brücken sind ungefähr 2.500 m lang!
Endlich ist unser Hotel, das uns die letzten drei Tage beherbergen wird, erreicht. Schnell das Gepäck schnappen und ab aufs Zimmer. Heute steht noch ein kurzer Spaziergang zu einem schottischen Pub an, wo wir unser gemeinsames Abendessen haben werden. Es ist ein uriges Pub, laut, Fußballübertragungen auf Monitoren, Live-Musik! Lecker Essen und Trinken. Mein Eindruck, es hat allen riesig gefallen.
Sonntag, 31.05.2026 Edinburgh
Gestärkt durch ein ausgiebiges Frühstück waren wir bereit, Edinburgh zu erkunden. Um 9 Uhr sollte uns ein Bus vom Hotel abholen. Unser Stadtführer Ian kam pünktlich ins Hotel. Was nicht kam, war unser Bus. Nach einigen Anrufen war klar, mit dem Bus wird es noch dauern. Wie lange war allerdings nicht ganz so klar. Ian hat inzwischen die Zeit genutzt, um unseren Reisegästen in der Hotel-Lobby Edinburgh näher zu bringen. Unser Bus kam und kam nicht. Also erneut Anrufe, wo unser Bus denn nun bleibt. Es würde noch dauern… Wie lange, leider unklar. Klare Entscheidung von Ian und mir, wir laufen los. Zustimmung aller Reisegäste! Wir haben für die Besichtigung des Edinburgh Castles einen festen Termin, den wir einhalten müssen. Glücklicherweise ist unser Hotel recht zentrumsnah gelegen.
Wir sind zu Fuß in Richtung Castle Terrace losgegangen. Ein Halt bei einem Friedhof mit einem Turm. Die Frage Ians: warum ein Turm? Damit frische Leichen nicht gestohlen werden. Zweck? Anatomische Untersuchungen. Ja, andere Zeiten, andere Sitten. An der Ross-Fountain angekommen, bekam ich einen Anruf vom lokalen Busunternehmen. Der Bus kann uns aufnehmen. Endlich! Ian hat einen Treff ausgemacht, Charlotte Square. Gut zwei Stunden später sitzen wir nun endlich im Bus. Noch eine Stunde für eine Stadtrundfahrt ist okay. Wir haben zentrumsnah alles Sehenswerte abgefahren. Gegen Mittag sind wir in Castle-Nähe ausgestiegen. Ian hat unseren Gästen noch einiges gezeigt, beispielsweise Hinterhöfe und deren Bedeutung, während ich mich um die Karten für das Edinburgh Castle gekümmert habe. Gemeinsam mit Ian sind wir ins Edinburgh Castle gegangen. Unter freien Himmel hat Ian noch viel Wissenswertes erzählt. In den Gebäuden durfte Ian nichts erzählen. Kenne ich aus anderen Ländern.
Das Edinburgh Castle steht auf dem Castle-Rock, der vulkanischen Ursprungs ist. Auf dem Platz direkt vor dem Eingang zum Edinburgh Castle findet seit 1950 jedes Jahr im August das Royal Edinburgh Military Tattoo Festival, Schottlands größtes Musikfestival, statt. Ursprünglich war das Edinburgh Military Tattoo Festival ausschließlich der Militär¬musik gewidmet. Heute verfügt es über ein stark erweitertes Programm. Neben dem nach wie vor dominierenden militärischen Teil werden seit einigen Jahren auch zivile Tanz- und Gesangsdarbietungen gezeigt. Wir konnten bereits jetzt schon einen Eindruck von der Tribünengröße des Military Tattoo Festivals gewinnen, da deren Aufbau bereits begonnen hatte.
Wir haben Ian verabschiedet. Nun konnte jeder nach Herzenslust das Castle und Edinburgh auf eigene Faust erobern. Wer sich das Gefängnis im Castle angeschaut hat, freute sich sicherlich umso mehr auf unser Hotel.
Am Abend haben wir uns alle in der Hotel-Lobby getroffen und sind gemeinsam zu unserem heutigen Pub, wo unser Abendessen gebucht war, spaziert.
Montag 01.06.2026 Melrose Abbey – Rosslyn Chapel
Heute geht es noch einmal mit dem Bus in die Umgebung von Edinburgh.
Unser erster Halt, das Leaderfoot Viadukt, ein ehemaliges Eisenbahn Viadukt, ist nach einer Stunde Fahrzeit erreicht. Das 19-bögige Leaderfoot Viadukt über den Fluss Tweed wurde 1863 offiziell eröffnet und ist rund 276 Meter lang. 1965 wurde der Zugverkehr über das Viadukt eingestellt. Im Unterschied zum Glenfinann Viadukt bestehen die Pfeiler aus rotem Sandstein, während der obere Teil und die Bögen aus Backstein ausgemauert wurden.
Von unserem Parkplatz haben wir einen fantastischen Blick auf Leaderfoot Viadukt und die beiden anderen Brücken über den Tweed. Die moderne Road Bridge, über die wir gekommen sind, wurde Anfang der 1970er Jahre gebaut. Die ältere Steinbrücke wurde 1779/80 aus Buntsandstein und Basalt errichtet.
Da wir heute gute Fernsicht haben, sind wir weiter zum Aussichtspunkt Scott’s View gefahren.
Hier haben wir einen herrlichen Blick über das Tweed-Tal. Melrose ist auch zu sehen. Benannt wurde dieser Ausblick nach Sir Walter Scott, der hier öfters gehalten haben soll. Ob das wirklich stimmt oder nur eine Legende ist?
Weiter geht es zum nur wenige Fahrminuten entfernten knapp 10 Meter hohem William Wallace Monument aus rotem Sandstein. Um zum William Wallace Monument zu gelangen, ist allerdings noch ein kurzer Fußweg notwendig.
Nun aber auf nach Melrose zur Melrose Abbey. Die Melrose Abbey wurde im 12. Jahrhundert von Mönchen des Zisterzienserordens gegründet. Die Melrose Abbey ist, ungewöhnlich für Zisterzienserbauten, bekannt für ihr in Stein gehauenes figürliches Dekor, in welchem sowohl Heilige als auch Drachen, Wasserspeier und Pflanzen erscheinen. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Melrose Abbey mehrmals zerstört und wieder rekonstruiert. Mitte der 16. Jahrhunderts wurde Melrose schwer zerstört und niemals wieder vollständig aufgebaut. Die Melrose Abbey gilt als legendäre Ruhestätte des einbalsamierten Herzens des schottischen Nationalhelden Robert The Bruce.
Ein letzter Höhepunkt steht noch auf unserer Agenda. Das kleine Örtchen Roslin mit der Rosslyn Castle-Ruine und dem Rosslyn Chapel. Beide haben Weltruhm erlangt durch die Verfilmung des Dan Brown Bestsellers „Der Da Vinci Code – Sakrileg“.
Wir sind bewusst früher da und haben genügend Zeit für einen Abstecher zum Rosslyn Castle. Das Rosslyn Castle ist rund 15 Minuten Fußweg vom Parkplatz entfernt. Der Weg lohnt sich!
Im Unterschied zum Rosslyn Chapel ist das Rosslyn Castle kaum besucht.
Im Rosslyn Chapel darf nicht fotografiert werden. Es gibt alle 90 Minuten eine 20-minütige Einführung in Englisch. Die Kirche ist bis auf dem letzten Platz besetzt. Es ist schon beeindruckend, wie durch Spielfilme berühmte Drehorte fast völlig überlaufen werden. Jeder möchte hin, uns eingeschlossen. Der ein oder andere verliert vielleicht den Blick dafür, was ist Realität und was ist Fiktion. Rosslyn Castle und Chapel sind auf jeden Fall bewegende Orte.
Nach einer kurzen Busfahrt sind wir wieder in Edinburgh in unserem Hotel.
Kurz darauf trafen wir uns alle wieder in der Hotel-Lobby und sind zu einem Pub unweit des Edinburgh Castles gelaufen, wo wir unser letztes gemeinsame Abendessen hatten. Ein sehr schickes Pub. Allerdings waren einige Treppenstufen zu bewältigen.
Dienstag, 02.06.2026 Edinburgh – Deutschland
Heute heißt es Abschied nehmen von Schottland. Nach dem Frühstück konnte jeder noch einmal zu Fuß das Zentrum von Edinburgh nach seinen Interessen erkunden.
Am frühen Nachmittag geht es mit dem Bus zum Flughafen nach Edinburgh.
Was ich allerdings nicht ahnte, war, dass wir noch ein letztes gemeinsame Abenteuer zu bestehen hatten. Der Bus, der uns abholte, war etwas zu klein. Zum einen wurde damit das Gepäckladen eine echte logistische Herausforderung, zum anderen hatten vier Reisegäste und ich keinen Sitzplatz. Nach gut 20-minütiger Fahrt war der Flughafen Edinburgh erreicht.
Nun teilte sich unsere Gruppe. Amsterdam, Frankfurt und München heißen die nächsten Zielorte.
Tschüss, bis zum nächsten Mal und nicht vergessen, in Deutschland ist es eine Stunde weiter!
Der nachfolgende Satz des französischen Philosophen Voltaire aus dem 18. Jahrhundert war im Scone Palace an einer Wand zu lesen: „Wir blicken nach Schottland, wenn es um unsere Vorstellungen von Zivilisation geht.“
Ein beeindruckender Satz!
Eine wunderschöne und abwechslungsreiche Reise liegt hinter uns. Wir haben sehr viel gesehen und einen guten Überblick über Schottland in vielen Facetten erhalten. Wir konnten nur an der Oberfläche kratzen. Jetzt liegt es an jedem selbst, ob er noch tiefer eintauchen möchte…
16.06.2026 Burkhard Herpich
Europa
Asien
Orient
Nordamerika
Südamerika
Afrika
Ozeanien