Irland verzaubert durch grüne Wiesen, raue Klippen über dem Atlantik, zahllose Schafe und gemütliche Pubs
Reisebericht: 03.05. – 11.05.2026
Kommen Sie mit auf die Grüne Insel im Westen Europas!
Ein Reisebericht von
Constanze Maißel
Anreise nach Dublin, Ahascragh Distillery, Clayton Hotel Galway
Der heutige Tag begann für uns alle sehr früh. Wir flogen von verschiedenen Flughäfen aus nach Dublin, wo sich unsere Reisegruppe sehr pünktlich am Flughafen versammelte. Wir brachten unsere Koffer zum Bus, wurden von unserem Fahrer Elvis schon erwartet. Er verlud unser Gepäck im Heck des Busses, wir stiegen ein und begannen unsere Fahrt auf der grünen Insel, wie Irland nicht ohne Grund genannt wird.
Unser erster Besuch galt der kleinen und recht neuen Destillery Ahascragh im gleichnamigen Ort, wir erhielten eine Einführung in die Geheimnisse des irischen „Lebenswassers“, des Whiskeys, und konnten auch einen drei Jahre und einen Tag gereiften irischen blended Whiskey probieren. Die Destilliere wurde erst vor einigen Jahren in einer stillgelegten historischen Getreidemühle errichtet. Mit Konzentration auf Nachhaltigkeit und auf die Nutzung regenerativer Energieformen werden hier jetzt feinster irischer Whiskey und Gin produziert.
Wir probierten nicht nur irischen Whiskey, wir erlebten auch das typisch irische Wetter. Ein heftiger Regenguss wurde abgelöst von sonnigem Wetter, es gab Wolken und immer wieder etwas Regen.
Den Abend verbrachten wir im Clayton Hotel in Galway bei einem ersten gemeinsamen Abendessen der Gruppe.
Connemara, Kylemore Abbey, Galway
Heute erwartete uns ein Tag mit atemberaubender Landschaft. Nicht weit hinter Galway erreichten wir Connemara. Weite Gletschertäler werden umrahmt von mächtigen Bergen, die sich in den zahlreichen malerischen Seen spiegeln. An mehreren Stellen hielt unser Bus, damit wir besonders schöne Fotos von dieser beeindruckenden Landschaft machen konnten, zum Beispiel vom Killary Fjord. Am späten Vormittag erreichten wir schließlich Kylemore Abbey in der Nähe vom Nationalpark Connemara. Das heutige Benediktinerinnenkloster war einst als Schloss direkt an einem Seeufer errichtet worden. Die Lage des Anwesens ist traumhaft. Wir genossen die herrlichen Ausblicke in eine atemberaubende Landschaft und einen Spaziergang im viktorianischen Garten. Im Shop der Abtei werden auch Produkte aus hauseigener Herstellung angeboten, zum Beispiel Seifen und Schokolade.
Am Nachmittag statteten wir Galway einen Besuch ab. Diese lebhafte Stadt lädt zum Bummel in der Fußgängerzone ein oder zu einem Besuch in einem der zahlreichen urigen Pubs.
Am Abend ließen wir uns in unserem Hotel das Abendessen wieder gemeinsam schmecken.
Wild Atlantic Way, Burren, Cliffs of Moher, Black Head, Poulnabrone Dolmen
Wir verließen Galway und fuhren in Richtung Südwesten, um zum Burren zu gelangen. Zunächst fuhren wir entlang des südlichen Ufers der Galway Bucht, die einen Teil der berühmten Panoramaroute Wild Atlantic Way darstellt. Wir fotografierten die Ruine vom Dunguaire Castle in der Nähe der kleinen Stadt Kinvarra. Bald darauf erreichten wir die Karstlandschaft des Burren. Flache Kalksteinplatten bedecken das Gelände, fast hat man das Gefühl, in einer Mondlandschaft zu sein. Prähistorische Monumente gibt es zahlreich in dieser einzigartigen Gegend. Wir hielten am Corkscrew Hill Aussichtspunkt, von dem wir einen weiten Blick in die karge Landschaft des Burren hatten. In Lisdoonvarna fotografierten wir die farbenfroh gestaltete Fassade eines Hotels, im dem Veranstaltungen des jährlichen Heiratsfestivals stattfinden. Nach einigen weiteren Kilometern erreichten wir schließlich eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten im Land: die Cliffs of Moher. Wir erkundeten die weltberühmten Felsen von verschiedenen Aussichtspunkten aus. Die imposanten Klippen erheben sich hier in einer Höhe von bis zu 214 Metern aus dem Meer. Danach fuhren wir wieder ein Stück auf dem Wild Atlantic Way in Richtung Black Head. Am Aussichtspunkt Poulsallagh spazierten wir auf dem markanten Karstgestein des Burren bis zur felsigen Küste mit Klippen und Buchten. Hier konnten wir den Ausblick auf die Aran Inseln und die Galway Bucht genießen. Ein Besuch am Fanore Beach rundete unseren Tag am Atlantic ab. In Ballyvaughan verbrachten wir unsere Kaffeepause inmitten des kleinen hübschen Ortes an der Galway Bucht. Danach fuhren wir zum sogenannten Mühlsteintor, dem Poulnabrone Dolmen mitten im Burren. Wir staunten über die frühzeitlichen Menschen, die dieses Steingebilde vor etwa fünfeinhalb Tausend Jahren errichtet haben sollen.
Unser Weg zurück führte uns wieder auf den Wild Atlantic Way. Den Abend verbrachten wir in unserem Hotel in Galway bei einem gemeinsamen Abendessen.
Bunratty Castle, Dingle Halbinsel, Killarney Hotel
Am Morgen bestiegen wir unseren Bus und fuhren nach Bunratty. In diesem Ort gibt es eine alte Burg, die aus dem 15. Jahrhundert stammt. Wir erkundeten die schmalen Gänge und Treppen, sahen prähistorische Hirschgeweihe. Im liebevoll neben dem Castle angelegten Freilichtmuseum erfuhren wir viel über das frühere Leben der Iren in dieser Gegend. Gebäude aus verschiedenen Epochen wurden hier wieder aufgebaut, alte Handwerkskunst wird vorgestellt und zahlreiche Haustiere werden gehalten.
Den weiteren Tag verbrachten wir auf einer vergnüglichen Rundreise über die Dingle Halbinsel bei wunderbarem Wetter mit viel Sonne. Im hübschen Städtchen Dingle verbrachten wir unsere Mittagspause, einige probierten Fish & Chips oder leckere Eiscreme.
Auf unserer Fahrt über die Halbinsel sahen wir sogenannte Bienenkorbhütten, das sind frühchristliche Behausungen der Bauern in dieser Gegend. Eindrucksvolle Ausblicke auf den Atlantik und die Dingle Bay boten sich uns vom Slea Head Drive, das ist eine Küstenstraße, von der aus wir auch die Blasket-Inseln sehen konnten. Mehrmals stiegen wir aus dem Bus und genossen den herrlichen Tag und fotografierten die bemerkenswerte Landschaft mit ihren wunderschönen Ausblicken.
Danach fuhren wir in unser Hotel in Killarney, wo wir diesen herrlichen Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen ließen.
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