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Irland – Eine Insel, von der man nicht genug bekommen kann

Reisebericht: 17.05. – 27.05.2026

Eine Reise durch beeindruckende Landschaften, lebendige Geschichte und herzliche Begegnungen – begleitet von guter Stimmung, Musik und vielen besonderen Augenblicken.

Natalie Hady

Ein Reisebericht von
Natalie Hady

Giant's Causeway  – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Glenveagh Gardens – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Magherrorarty Pier Discovery Point – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Atlantic Sheepdogs  – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Megalithgräber von Carrowmore  – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Carrowmore – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Irish Coffee in Leenaun – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Burren Nationalpark  – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Küche im Bunratty Castle  – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Waterville Wandmalereien  – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Loher Stonefort  – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Ring of Kerry – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL)

Tag 1: Belfast

Schon in Dublin fing alles wunderbar an,
aus vielen Städten reisten wir gespannt an.
Dort trafen wir auf Joe mit irischem Charme und Witz,
elf Tage lang begleitete er uns, ein echter Glücksbesitz.

Gemeinsam ging es Richtung Norden, Stück für Stück,
nach Belfast voller Geschichte, Spannung und auch Glück.
Guide Ian brachte uns mit lockerer Art ganz nah,
was zwischen Protestanten und Katholiken einst geschah.

Wir sahen Mauern voller Hoffnung in der Stadt,
auf denen einige ihren Friedensgruß geschrieben hat.
Am Rathaus und durchs Viertel fuhren wir vorbei,
bis unser schönes Hotel uns willkommen hieß dabei.

Tag 2: Causeway Coastal Route

Am nächsten Morgen hieß es: Belfast, leb wohl,
denn neue Abenteuer warteten schon wundervoll.
Noch einmal zog Nordirlands Geschichte an uns vorbei,
bevor die Republik Irland uns begrüßte mit dabei.

Am Carrickfergus Castle machten wir Halt am Meer,
die Küste, der Wind, beeindruckend sehr.
Entlang der Causeway Coastal Route, mal Sonne, mal Regen im Nu,
doch genau dieses Wetter gehört zu Irland dazu.

In Carnlough spazierten wir entspannt am Hafen entlang,
während Möwen uns begleiteten mit ihrem Gesang.
Dann kam der Moment, auf den jeder sich freut:
der Giant’s Causeway lag vor uns heut.

Die sechseckigen Steine, geschaffen laut Sage von Finn McCool,
wirkten zugleich geheimnisvoll und einfach unglaublich cool.
Wir wanderten dort staunend durch die besondere Natur,
mit Meeresrauschen, Wind und beeindruckender Basaltstruktur.

Bevor es weiterging in die Republik hinein,
sollte Derry noch einmal Teil unserer Reise sein.
Auf der alten Stadtmauer gingen wir Stück für Stück
und blickten auf die Wandmalereien mit Geschichte zurück.

Am Abend erreichten wir schließlich unser neues Quartier,
und viele zog es direkt weiter ins Pub-Revier.
Dort spielte ein Musiker voller Talent und Elan,
der gleichzeitig sang, Geige und Gitarre spielen kann.

Nebenbei plauderte er noch, ganz locker und frei,
und sorgte für Stimmung in uriger Atmosphäre dabei.

Tag 3: Donegal

Im County Donegal, dort wo Joe zuhause ist,
waren wir unterwegs, ganz ohne Stress und ohne List.
Alle waren beeindruckt von dieser rauen, schönen Welt,
die sich so echt und ursprünglich vor uns hinstellt.

Am Morgen ging’s in den Glenveagh National Park hinein,
Natur so still, so weit, so klar und rein.
Wir staunten über Berge, See und grüne Weiten,
die uns durch diesen Tag so wunderbar begleiteten.

Für viele ging es hoch zum Aussichtspunkt geschwind,
wo man das Castle von oben sieht, ganz im Wind.
Wir spazierten durch die Gärten, entspannt und leicht,
ein Ort, der sofort ins Herz der Erinnerung reicht.

Am Nachmittag dann weiter durch das County gefahren,
die Landschaften, die kaum in Worte zu fassen waren.
Am Mount Errigal vorbei, so majestätisch und groß,
lag die wilde Natur ringsum einfach grandios.

Auch die alte Dunlewey Church kam in unser Blickfeld hinein,
still und geschichtlich, im rauen irischen Schein.

Und entlang der Wild Atlantic Way Punkte am Meer,
wurden die Ausblicke nochmal besonders und mehr.
Mal Sonne, mal Wolken, doch genau richtig gemischt,
bis der Tag sich verabschiedet hat, ganz schlicht.

Tag 4: Hütehunde und Galway

IIm County Sligo wurden wir empfangen mit Herz und mit Hand,
von Martin und Trish in diesem schönen Land.
Er zeigte uns stolz seine Border Collies so klug,
wie sie Schafe bewegen im perfekten Flug.

Seit Jahrzehnten schon diese Arbeit so fein,
und Geschichten vom Vater flossen mit ein.
Vom Benbulben, so mächtig und klar,
wo er morgens nach Schafen unterwegs immer war.

Die Hunde als Helfer, eine Idee so genial,
die uns allen erschien einfach unglaublich real.
Wir staunten, wir lachten, die Sonne begleitete den Tag,
ein Erlebnis, das jeder im Herzen bewahren mag.

Dann ging’s weiter zu einem Ort voller Geschichte,
zu den Megalithgräbern in Carrowmore im irischen Lichte.
Zwischen Wiesen und Steinen, alt und geheimnisvoll still,
wo die Zeit fast zu stehen scheint, wie sie will.

Dolmen und Kreise im offenen Feld,
ein Fenster in eine längst vergangene Welt.
Wir spazierten dort ruhig, ganz ohne Eile und Zeit,
und waren für diesen Moment glücklich und bereit.

Am Nachmittag dann Galway mit Leben und Klang,
bunte Fassaden, Musik und Gesang.
Die Kathedrale so eindrucksvoll, stark und groß,
dann weiter zur Spanish Arch, geschichtlich famos.

Am Wasser entlang, durch die Straßen geschlendert,
Souvenirs gekauft und Erinnerungen verlängert.
Einige im Pub, wo die Musik nie verstummt,
wo Galway im Takt seiner Lebensfreude brummt.

In Oranmore dann schließlich das Hotel erreicht,
nach einem Tag, der dem nächsten kaum gleicht.

Tag 5: Connemara Region mit Kylemore Abbey

Im Connemara National Park ging es für uns los im Regengewand,
durch Irlands Landschaft, rau und unbekanntes Land.
Auf dem Weg zur Kylemore Abbey, unserem großen Ziel,
gab es einen Fotostopp, der uns gut gefiel.

Schafe kamen ganz nah, ganz selbstverständlich und frei,
und wir sahen Torfabbau im Vorbeifahr’n dabei.
Ein Stück alte Tradition, ganz ursprünglich und klar,
so wie Irland schon immer gewesen war.

An der Abbey angekommen, trotz Regen und Wind,
genossen wir die Zeit, so wie wir sie sind.
Manche aßen Irish Stew, warm und sehr fein,
und schauten in die Gärten hinein.

Auf dem Rückweg war das Wetter weiterhin nass,
doch im Bus hatten wir trotzdem viel Spaß.
Eine Dame machte einen Witz, ganz spontan und heiter,
sie meinte, sie wolle einen Irish Coffee und so ging es weiter.

Der Witz wurde Realität, keiner blieb still,
und viele bestellten das Getränk, wie jeder es will.
Eberhard Travel lud uns darauf ein,
das hob die Stimmung, das konnte nicht besser sein.

Wärme, Getränke und Gelächter dabei,
und plötzlich war der Regen uns allen einerlei.
Ein Tag, der zeigt, wie Irland wirklich ist:
nicht perfekt, aber genau das, was man nicht vergisst.

Tag 6: Cliffs of Moher und Bunratty Castle

Durch den Burren National Park fuhren wir heute früh,
eine Steinlandschaft diesmal in grau statt grün.
Dann kamen wir zu den Cliffs of Moher, so hoch und so weit,
über 200 Meter fällt hier die Küstenzeit.

Weiter ging’s dann mit Geschichte und Zeit,
das Bunratty Castle sorgte für Heiterkeit.
Im Schloss sahen wir Leben aus längst vergangener Zeit,
enge Treppen, alte Räume, Geschichte ganz nah und breit.

Im Folk Park dann ein Dorf aus dem 19. Jahrhundert gebaut,
wo man in das frühere Leben ganz direkt hineinschaut.
Butter machen, Schule, Post, alles war da,
so echt und anschaulich, als wäre es noch nah.

Am Abend dann schließlich in Tralee angekommen,
ein Hotel, lebendig, wir wurden direkt aufgenommen.
Und später zog es einige noch in den Pub hinein,
mit Musik und Gesprächen im irischen Schein.


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