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Irland – von wegen Regen: Sonne, grüne Natur, Küsten und Kultur

Reisebericht: 14.06. – 24.06.2026

Entgegen des Klischees hatten wir fast ausschließlich Sonne: grüne Landschaften, Schafe, Küstenstraßen und kleine Städte – Irland zeigte sich von seiner schönsten Seite.

Natalie Hady

Ein Reisebericht von
Natalie Hady

Belfast Wappen – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Glenarm  – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Fahrt zum Glenveagh Nationalpark – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Atlantic Drive – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Burren Nationalpark  – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Bunratty Castle – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Pubabend in Killarney – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Killorglin Puck Fair – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Coomakista Viewpoint  – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Muckross House – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Slea Head Drive – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL) Jameson Whiskey Distillery  – © Natalie Hady (Eberhardt TRAVEL)

Tag 1: Belfast

Aus Deutschland reisten wir fröhlich an,
auch wenn nicht jeder Koffer gleich kommen kann.
Die Sonne schien warm, die Stimmung war fein,
so konnte der Urlaub nur herrlich sein.

In Belfast zeigte Bibi uns manches Detail,
vom Rathaus bis Titanic, eine spannende Weil.
Die Queen's University sahen wir dabei,
und mit guter Gesellschaft verging der Tag im Nu vorbei.

Tag 2: Causeway Coastal Route

Die Causeway Coastal Route führte uns ans Meer,
mit Schafen und grünen Hügeln gefiel sie uns sehr.
Bei klarer Sicht konnten wir bis nach Schottland seh’n,
an Brücken und Aussichtspunkten blieben wir steh’n.

Am Giant's Causeway staunten wir nicht schlecht,
die sechseckigen Basaltsäulen waren beeindruckend echt.
In Derry gingen wir auf der Stadtmauer entlang,
Geschichte und Lieder begleiteten unseren Gang.

Im Pub in Letterkenny war die Stimmung wunderbar,
Tanya McCole begeisterte mit Gitarre und Gesang sogar.
Bei Guinness und anderen Getränken verging die Zeit im Flug,
die Musik war so mitreißend, dass uns nichts nach Hause zog.

Tag 3: Donegal

Im Glenveagh National Park begann unser Tag,
mit Wegen und Ausblicken, die jeder gerne mag.
Das Castle und die Gärten waren wunderschön anzuseh’n,
und luden dazu ein, noch etwas länger dort zu geh’n.

Am Atlantic Drive fuhren wir durch Donegal dahin,
Joes Heimat zeigte ihren ganz besonderen Sinn.
Fast niemand war dort, nur Strände und Meer,
die herrlichen Aussichten beeindruckten uns sehr.

Für das Autorennen standen schon Fahrzeuge bereit,
am Wochenende war es dann endlich so weit.
In Downings klang der Tag am Strand gemütlich aus,
und Donegal zeigte uns Irland von seiner schönsten Seite durchaus.

Tag 4: Galway

Richtung Süden ging es früh am Tag hinaus,
zu Carrowmore führte uns der nächste Stopp voraus.
Megalithgräber lagen still im grünen Land,
Steinkreise die man als alte Spuren dort fand.

In Galway dann die Kathedrale, hell und klar,
während Orgelmusik dort besonders schön war.
Zur Spanish Arch und ans Wasser gingen wir zu Fuß,
die alte Stadtmauer lag hier einst am Fluss.

Durch Straßen voll Musik und Leben zogen wir weit,
Souvenirshops und Pubs in lebendiger Zeit.
Dann checkten wir ein, ganz traditionell und fein,
in Oranmore mit irischem Charme sollte unser Abend sein.

Tag 5: Connemara Region

Durch den Connemaras Nationalpark fuhren wir,
Schafe und grüne Natur erlebten wir hier.
Felsen und Hügel, elegant und schön,
selbst der Regen ließ die Schönheit besteh'n.

Bei Kylemore Abbey gab es gutes Essen aus der Region,
danach die Gärten und die Abbey als beeindruckende Station.
Als der Regen aufzog, wurde alles noch klar,
die Stimmung dort oben einfach besonders war.

Am einzigen Fjord Irlands hielten wir an,
sahen die Muschelzucht und das Wasser daran.
Beim Screebe Waterfall war der nächste Blick bereit,
die Gillies Hut mit Räucherlachs zeigte uns irische Tradition und Zeit.

Tag 6: Cliffs of Moher und Bunratty Castle

Durch den Burren ging es, rau und weit,
wir staunten dort in jeder Zeit.
Erst Regen, typisch irisch, klar und dicht,
doch bald verzog sich das Wolkengewicht.

Über Stein und Küste liefen wir zum Meer,
ein besonderes Gefühl, es freute uns sehr.
Bei den Cliffs of Moher riss der Himmel auf,
wir gingen entlang und nahmen die Aussicht in Kauf.

Zum Bunratty Castle ging unsere Reise dann fort,
mit Folkpark und Geschichte an diesem Ort.
Eine Dame erzählte vom Leben der Zeit,
von Treppen, Räumen und Vergangenheit.

Dann ging es nach Killarney, unser nächstes Ziel,
ein schickes Essen und Stimmung, das gefiel.
Später noch Pubs, Musik und Stadt in Bewegung pur,
ein lebendiger Abend in irischer Kultur.

Tag 7: Ring of Kerry

In Killarney auf dem Ring of Kerry ging es los,
die Landschaft war grün und einfach grandios.
Im Red Fox Inn ein Irish Coffee in der Hand,
ein Hund auf dem Esel, das sah jeder im Land.

Ein Mann flocht Kreuze aus Binsen so fein,
der Segen von Brigid sollte mit uns sein.
Wir fuhren nach Waterville direkt ans Meer,
danach ein Viewpoint er beeindruckte uns sehr.

In Sneem waren Häuser bunt, wir gingen spazieren,
am Ladies View konnten wir den Nationalpark studieren.
Seen und grüne Straßen, die Fahrt war ein Glück,
und überall Natur, wir blickten oft zurück.

Im Muckross Garden endete dann der Tag,
ein schöner Spaziergang, so wie ihn jeder mag.
Deutschland spielte Fußball, viele haben’s verfolgt,
wir haben gewonnen, die Stimmung war gold.

Tag 8: Dingle und Celtic Steps

Auf der Dingle-Halbinsel begann unser Tag,
der Slea Head Drive, der uns sehr gut gefiel und lag.
Buchten und Klippen, so grün und so weit,
die Blasket Islands im Blick, eine schöne Küstenzeit.

In Dingle am Hafen war viel Leben zu seh’n,
Fungi der Delfin war dort einst zu seh’n.
Fish and Chips direkt am Meer war sehr gut,
die Küste zeigte sich in Sonne und Mut.

Am Inch Beach standen wir im Sand so hell,
manche gingen ins Wasser, das ging ziemlich schnell.
Zum Schluss die Celtic Steps Show voller Klang,
schnelle Füße, Musik und Applaus im Saalgesang.

Tag 9: Cobh und Jameson Distillery

Killarney ließen wir heute zurück,
Cobh wartete schon Stück für Stück.
Zur Kathedrale ging's hoch hinan,
wo man weit über den Hafen sehen kann.

Von Auswanderern erzählte der Ort,
für viele begann hier einst die Fahrt fort.
Dann zog uns Jameson magisch an,
wo Jill uns alles auf Deutsch erklären kann.

Die Verkostung bereitete große Freud',
die Gruppe genoss sie ganz ungescheut.
Am Abend kamen wir in Waterford an,
wo man durch bunte Straßen schlendern kann.

Tag 10: Kilkenny und Dublin

Am Morgen zeigte Paul voller Schwung,
Kilkennys Gassen bei unserer Rundung.
Er kämmte sich die Glatze mit viel Humor,
da kam aus allen Reihen Gelächter hervor.

Dann weiter nach Dublin, auf jeder Tour ein Muss,
Corina zeigte uns in die Stadt aus dem Bus.
Danach zogen wir noch alleine los,
die Stimmung der Hauptstadt war wirklich groß.

Beim letzten Essen saßen wir vereint,
und mancher hat dabei gemeint:
Wie schnell doch die schönen Tage vergeh'n,
doch die Erinnerungen bleiben besteh'n.

Im Pub fand der Abend sein spätes Ziel,
mit selbstgebrautem Bier saßen wir hier.
Bei unzähligen Sorten fiel die Wahl schwer,
doch gesellige Stunden gefielen uns sehr.

Tag 11: Heimreise

Am letzten Morgen strahlte die Stadt,
wie man es in Irland eigentlich selten hat.
Bei Sonnenschein gingen wir nochmals los,
die Freude darüber war riesengroß.

Wir sahen Orte ganz ohne Hast,
die zuvor nur aus dem Busfenster gepasst.
Dann brachte uns das Flugzeug nach Haus,
und leider war die Reise nun aus.

Mit vielen Erinnerungen im Gepäck,
denken wir gern an die Insel zurück.
Die gemeinsame Zeit bleibt wunderbar,
und Irlands Erinnerungen bleiben für immer da.


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