Reisebericht: Rundreise Sizilien und Liparische Inseln

08.04. – 15.04.2018, 8 oder 10 Tage Rundreise Taormina - Ätna - Syrakus - Villa Romana - Agrigent - Selinunte - Palermo - Madonie-Gebirge - Cefalù - Liparische Inseln - Nebrodi-Gebirge - Alcantara-Tal - Giardini Naxos

Ein Dreieck am großen Stiefel mitten im Mittelmeer, Geschichte zwischen Griechen, Arabern und Rom, Mafia und Moderne, Apfelsinenbäume, Vulkane und weite Ebenen. So erträumt man sich Sizilien.Ob es wirklich so ist, wollten wir in einer kleinen Reisegruppe erkunden. Doch beginnen wir am Anfang und damit mit der Anreise in den Süden Italiens.

1. Reisetag, Sonntag, 08.04.2018
Aufbruch von zuhause, Flug nach Catania


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Jemand sagte einmal, „Wohin man fährt, ist egal. Wichtig ist, einzusteigen."
Bei dieser Reise betraf das erst einmal weder Zug noch Bus, sondern das Flugzeug.
Am Morgen des Anreisetages trafen sich die ersten Reisegäste mit ihrem Reisebegleiter Stefan auf dem Flughafen in Dresden, um bald nach München zu fliegen. Nach einem kurzen und ruhigen Flug trafen wir auf weitere Gäste aus Stuttgart, Leipzig und der Umgebung von München und gemeinsam ging es weiter per Lufthansa nach Catania im Osten der Insel.
Pünktlich und ohne Komplikationen erreichten wir Süditalien, bekamen bald unsere Koffer und trafen am Ausgang des Sicherheitsbereiches im Ankunftsterminal auf unsere Reiseleiterin Gertraude, die uns nach kurzem Durchzählen hinaus zum modernen Reisebus vor dem Terminal führte. Auf der Fahrt ins Hotel Naxos Beach wählten sie und Giovanni, unser Fahrer für diesen Tag, bewusst die Durchquerung der Innenstadt, denn der Außenring um Catania sollte sogar am Sonntag Nachmittag sehr dicht befahren sein. Gertraude nutzte die Zeit der Fahrt, um uns erste Informationen über Italien, Sizilien und natürlich Catania zu geben. Angeregt von Stefan gab sie uns dann noch weitere Hinweise, wie man sich am Besten auf der Insel verhält, ob das Wasser aus dem Wasserhahn Trink- oder eher Nutzwasser ist, wo wir nach dem Check-In im Hotel etwas Einkaufen konnten und wie die nächsten Stunden, auch der nächste Morgen ablaufen würden.
Wenig später erreichten wir unser Hotel auf einer alten Lavazunge am Meer und bezogen bald darauf unsere Zimmer im Haupthaus. Die Zeit bis zum Abendessen verbrachten wir mit einem Bummel oder Krafttanken und trafen uns am Abend am umfangreichen Buffet wieder. Dabei verkosteten wir sizilianischen Fisch, verschiedene Gemüse und die berühmten südlichen Süßspeisen und ließen uns dazu Wasser und Wein schmecken. Für manchen von uns klang der Tag an der Hotelbar aus und wir freuten uns auf die kommenden Tage.

2. Reisetag, Montag, 09.04.2018
Hinauf auf den Ätna, den freundlichen und trotzdem aktivsten Vulkan Europas, sowie nachmittägliche Erkundungen in Syrakus


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Für Urlaub war es vielleicht etwas früh, als der Hotelweckdienst uns anklingelte, doch gut gelaunt trafen wir uns kurz darauf am umfangreichen Frühstücksbuffet. Später erwartete uns Gertraude mit unserem heutigen Busfahrer Luca und Stefan erklärte uns grob den heutigen Tagesablauf. Wir fuhren darauf ein Stück in Richtung Palermo, bogen dann ab und fuhren vom Fuße des Ätna bis hinauf auf ca. 1.900 Meter Höhe. Hier konnten wir uns entscheiden, da das Wetter es zuließ, ob wir nur mit der Seilbahn auf rd. 2.500 Meter oder noch weiter mit den Allrad-Jeeps auf 2.900 Meter fahren wollten. Nach der Wahl ging es hinauf und wir erlebten unvergessliche Einblicke an den Silvesterkratern oder fast an der Spitze des 3.300 Meter hohen Vulkans bei einer geführten Wanderung zu den drei Kratern des letzten großen Ätna-Ausbruches 2002. So manch Stückchen Lava und viele eindrucksvolle Fotos kehrten nach rd. 3 Stunden mit uns zurück auf die untere Ebene der Auffahrt. Die Wolken zogen sich derzeit schon zusammen und die Seilbahn hinunter zum Bus verschwand laufend mitten in den Wolken. Schon das zu erleben, war ein Erlebnis! Zurück am Bus ging es gen Süden und nach einiger Zeit erreichten wir die Archäologischen Ausgrabungen von Syrakus. Mit einem ersten Blick auf die unzähligen Souvenirstände erreichten wir bald die Nekropole und das Theater. Dieses ist aufgrund seines Alters und des guten Erhaltungszustandes sehr beeindruckend. Danach ging es hinab in den Steinbruch und zur Grotte „Ohr des Dionysios", deren Klangverstärkung wir natürlich ausprobieren mussten. Später fuhren wir in den Ort Syrakus, bummelten mit Gertraude und von Stefan als Gruppe zusammen gehalten durch den Ort, sahen Tempelruinen und Dom, ehe wir am Hafen noch eine der teuersten modernen Segeljachten erblickten und die Promenade zurück zum Busparkplatz liefen. Nach einer Rückfahrt durch Orangen- und Zitronenpantagen, immer mit Blick zum alles überragenden Ätna erreichten wir wieder unser Hotel und trafen uns bald darauf zum gemeinsamen Abendessen, ehe der Tag individuell ausklang.

3. Reisetag, Dienstag, 10.04.2018
Besuch der Villa Romana und des Tales der Tempel in Agrigento


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Der frühe Vogel... war kaum eher wach als wir. Das Frühstück am Buffet schmeckte hervorragend und das Kofferladen in Paolos Bus verlief darum recht schnell. Dann begann die lange Fahrt zur Villa Romana. Vulkanasche, Lava und das schnelle Vergessen der Menschen im heute recht abgeschiedenen Tal der Villa führten einst dazu, dass dieses römische Herrschaftshaus nicht geplündert, sondern fast vollständig erhalten uns, also der Nachwelt erhalten blieb. Wir staunten über die alte Fußbodenheizanlage, die knapp 2.000 Jahre alte Kanalisation, die zugehörigen Sitztoiletten, die klare Struktur der Raumaufteilungen und vor allem die sehr gut erhaltenen Mosaike auf den Raumböden. Gertraude führte uns mit viel historischem Wissen und erläuterte uns Bau, Erweiterung, Auszug, Vergessen und Wiederfund der Villa, ehe wir noch einmal mehr in die sizilianische Geschichte eintauchen würden. Doch vorher gab es eine kleine Mittagspause am Museum und dann wieder einige Kilometer Fahrt zum legendären Tal der Tempel, wo über Kilometer hin einst der große und bedeutende Ort Agrigento existierte, von dem heute nur noch Ruinen zeugen. Jedoch die dort angelegten Straßen, die gewaltige Größe der Säulen der meist verfallenen Tempel, aber auch der fast vollständig erhaltene Concordia-Tempel zeugen heute noch von der Macht der Erbauer, jedoch auch vom Untergang jener Macht. Vielleicht symbolisiert dies die absichtlich liegend angelegte Figur des gefallenen Ikarus sehr deutlich. Dass der Mensch auch einst Mächtiges leicht zerstören kann, zeigte die hiesige Nekropole, die man in die meterdicke Stadtmauer einbrachte und die dadurch eben diese Mauer wie einen Käse durchlöcherte, was deren Schutzfunktion arg schmälerte. Mit vielen tollen Eindrücken im Gepäck, die uns immer wieder in Gedanken nach Griechenland zu versetzen schienen, ging es nun von der Küste ins Landesinnere zu unserer nächsten Unterkunft, einem Landgut mit Olivenbäumen, zugehöriger Ölproduktion und ländlich-sittlichem Charme. Hier checkten wir bald in unsere Zimmer ein und trafen uns nach einer kleinen Ruhepause zum Abendessen wieder. Es erwartete uns ein Feuerwerk der sizilianischen Küche, schmackhafte Vorspeisen, leckere Hauptgänge, ein süßes Dessert und dazu die Atmosphäre des Landgutes. Das passte irgendwie alles prima zusammen. Nach dem Essen war es schon dunkel und wir legten uns bald zur Ruhe.

4. Reisetag, Mittwoch, 11.04.2018
Ruinen in Selinute, Salzgewinnung in den Salinen von Marsala und Ausflug nach Erice


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Noch einmal Ruinen? Vielleicht dachte das der Eine oder Andere von uns, doch was wir in Selinunte sahen, war einzigartig. Zweigeteilt, links und rechts der ehemaligen mächtigen Stadt Selinunte zeugen heute noch riesige Tempelruinen vom Reichtum und dem Gottvertrauen der einstigen Bewohner. Und da diese über eine sehr umfangreiche Götterwelt verfügten, dabei stets darauf achteten, keinen der wichtigen und ihr Leben bestimmenden Gottheiten zu vergessen, entstanden eben für jeden der wichtigen Götter Tempel. Einer größer und schöner als der andere. Dazwischen gab es Straßen, die heute noch als solche gerade und ohne Verwerfungen die verschiedensten Herrscher, aber auch Vulkanaktivitäten, Erdbeben, tektonische Verwerfungen und Erdrutsche überlebten. Nach dem Besuch der beiden Teile der Ausgrabungen von Selinunte fuhren wir ein Stück am Meer entlang, stoppten für Fotos am ersten Salinegebiet, wo riesige Wasserbecken durch Wasserpumpmühlen befüllt und geleert werden, um schließlich gutes Meersalz abbauen zu können. Riesige Haufen des weißen Goldes lagen an den Beckenrändern und selbst die Luft schien nach Salz zu schmecken. Von hier fuhren wir weiter und erreichten ein Agrarrestaurant direkt an einer Saline. Hier gab es gut gesalzene, aber trotzdem köstlich gekochte und zubereitete Speisen für uns zu verkosten, dazu Wein der Region und das eine oder andere zum Stopfen unserer Wissenslücken über die Entwicklung der Salzgewinnung am Meer. Salz wurde in vergangenen Jahrhunderten wirklich wie Gold gehandelt und so ist es nicht verwunderlich, dass auch nahe der Salinen gelegene Orte vom Salzabbau und Handel profitierten. So auch Erice auf einem der nahen Felsen. Trotzdem waren wir verwundert, dass Erice eigentlich eher eine Stadt der Süßigkeiten war und ist. Wenn wir schon gut salzig aßen, so kosteten wir nun gern Schokolade, Kekse, Pistazienmarzipan und anderes Edles. Manch einer nahm noch das eine oder andere Stück für die Lieben zuhause zum dortigen Verkosten mit. Gut gestärkt und mit vielen neuen Eindrücken und Fotos versehen, ging es darauf zur Rückfahrt auf ‚unser' Landgut, wo wieder köstlich und liebevoll zubereitete ländliche Abendkost auf uns wartete, ehe wir uns vom Tag erholten und in der Ruhe der Einsamkeit gut schliefen.

5. Reisetag, Donnerstag, 12.04.2018
Besuch der Inselhauptstadt Palermo und der Kleinstadt Cefalu


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Palermo. Hochburg der Mafia? Wir bemerkten davon nichts. Gertraude berichtete uns auf einer unserer Fahrten etwas über diese Organisation, ihre Entstehung und ihre heutige Bedeutung. Trotzdem oder gerade darum fühlten wir uns in Palermo gut, auch wenn wir zum ersten Mal nach dem Flughafen sehr intensiv kontrolliert wurden, als wir den königlich-kaiserlichen Staufer-Palast mit der berühmten Capella Palatina besuchen wollten. Der palastbau an sich ist schon sehr sehenswert, die vorhandenen Wandgemälde zeugen von viel Kunstverstand vergangener Zeiten und die Kapelle selbst, über und über mit Gold versehen und mit einer sehr ungewöhnlichen Deckenkonstruktion, war allein schon eine Reise nach Sizilien wert. Nach ausgiebiger Besichtigung spazierten wir durch die nun fast vollständig zur Fußgängerzone gewordenen Innenstadt, besichtigten die Kathedrale, in der auch die Staufergräber z.B. von Friedrich Barbarossa, dem schlafenden Wächter des Kyffhäusers am Deutschen Harzrand, befinden. Durch schmale Gassen, vorbei an grünen Plätzen, immer freundlich angestrahlt von Einheimischen und gemeinsam mit vielen anderen Touristen, schlenderten wir später über den ‚Arabischen Markt', hatten dann in der Nähe des Theaters Zeit für individuellen Bummel und Mittagessen, ehe wir später an der Uferpromenade wieder in unseren Bus stiegen und in den kleinen Ort Cefalu fuhren. Nach einem Besuch des dortigen Domes, hatten wir Zeit, ein altes Öllager und einen ehemaligen Waschplatz der Frauen zu besichtigen, genossen etwas Freizeit im Ort und fuhren weiter in unser nächstes Rundfahrt-Hotel in Milazzo. Hier würden wir nur eine Nacht bleiben, waren jedoch mit Ambiente, Sicht und Essen sehr zufrieden. So ging wieder ein ereignis- und eindrucksreicher Tag zu Ende.

6. Reisetag, Freitag, 13.04.2018
Bootsausflug zu den Liparischen Inseln


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Will man an Land von A nach B, kann man zur Not auch laufen. Über Wasser könnte man schwimmen, doch im April ist das Meerwasser noch nicht sehr warm. So nahmen wir nach Frühstück und Kofferladen doch erst einmal Paolos Bus, der uns zum Hafen von Milazzo brachte. Hier bestiegen wir unser Schiff nach Lipari, bekamen zur einfachen Identifikation kleine gelbe Armbänder angeklebt und schauten bald aufs Land zurück, während unser Boot sich recht schnell der ersten und größten Äolischen Insel näherte. Ein befestigter Berg zeugte von alten Verteidigungswünschen der nördlich von Sizilien gelegenen Inselgruppe. Im Hafen angekommen, begann unser Fußweg durch den Hauptort zum Ausflugsbus, denn in rd. 1,5 Stunden wollten wir die Schönheiten der Insel erkunden. Dass auch hier die Erde laufend in Bewegung ist, erfuhren wir von Gertraude, denn zum Glück hatten wir einen kleinen und genau auf unsere Gruppengröße zugeschnittenen Bus. Größere mussten nach dreiviertel der Strecke wieder zurück. Wir konnten eine schmale Straße zurück zum Ausgangspunkt nehmen. Denn ein Erdrutsch hatte die eigentlich zu nutzende Straße natürlich gesperrt. Interessante Sichten hinüber nach Vulkano und Salina, spannende Geschichten rund um die Inseln und ihre Bewohner und neue Erkenntnisse zu verschiedensten von den Vulkanen ausgestoßenen Gesteinsarten begleiteten uns, ehe wir wieder im Hafen von Lipari ankamen und später nach einem individuellen Imbiss an Bord gingen. Doch noch ging es nicht zurück auf die sizilianische Hauptinsel. Wir sahen uns von Bord aus verschiedene Gesteinsformationen an den Inselkanten an, ehe wir Vulkano erreichten. Hier hatten wir wieder die Qual der Wahl. Einige wählten den Aufstieg auf den Vulkan von Vulkano, einige schauten sich die Schlammbäder der Insel an und wieder andere genossen Ruhe und ein gutes Mittagessen in einem der kleinen Restaurants im Ort oder im Hafen. Später am Nachmittag ging es dann wieder an Bord und wir erreichten später Milazzo, stiegen um in unseren Bus und fuhren zurück ins Naxos Beach Hotel, unserem ersten Hotel auf der Insel, welches nun auch die letzten beiden Nächte auf Sizilien unser Reise-Zuhause war. Gewohnte Atmosphäre umfing uns und wir bedienten uns vor der Nacht noch ausgiebig am Abendbuffet.

7. Reisetag, Samstag, 14.04.2018
Ausflug ins Gebirge und Abschluss-Bummel durch Taormina



Schon nach Hause? Ach was, noch ein Tag blieb uns auf Sizilien und das war auch gut so! Quer durch die Ebene bei Catania fuhren wir mit ständigem Blick auf den leider etwas umwölkten Ätna, sahen noch einmal viele Orangen- und Zitronenplantagen, mussten auch erkennen, dass Gertraudes Worte, der Tourismus ist heute in Sizilien die Haupteinnahmequelle, wirklich zutraf, denn schon die Apfelsinenbäume mit Früchten und Blüten zeugten davon, dass man mit den Früchten keine den Lebensunterhalt bestimmenden Gewinne mehr machen kann. Verlassene und dem Verfall preisgegebene einst herrschaftliche Landgüter oder auch leere Läden und Häuser in den kleinen durchquerten Orten stellten die Schwierigkeit des Lebens auf Sizilien in unseren so fortschrittlichen und zivilisierten Tagen klar und deutlich dar. Und doch gefiel uns der darauf besuchte kleine Ort Montalbano Elicona mit seinen schmalen Gassen, Wappen an den alten Häusern und dem alles überthronenden Castel. Gern kauften wir etwas Süßes oder ein Waser, tranken einen Espresso und nutzten dafür die Toilette in einer kleinen Bar, in der Weihnachtsschmuck neben Osterhasen zu finden war, ehe wir wieder in unseren Bus stiegen und weiter über Land zu einem kleinen Gut fuhren, wo seit Jahrhunderten Wein angebaut und Käse hergestellt wird. Sturm kam auf und wir waren froh, jetzt eine mittägliche Verkostung im Haupthaus beginnen zu können. Selbst hergestellte Wurst, verschiedene Käse, Hauswein, eingelegte Früchte vermittelten uns noch einmal mehr einen tollen Eindruck der sizilianischen Küche. Später wurde der Wind einsichtig und ruhiger. So konnten wir mit dem Bauern einen kleinen Hofrundgang unternehmen. Er berichtete, dass erst kürzlich ein Fuchs den Hühnerstall aufbrach und 80 seiner Hühner riss, ehe er, ohne wirklich etwas gefressen zu haben, wieder von Dannen zog. Im Käselager sahen wir, wie die großen, runden Käse entstehen und die alte Weinpresse wurde uns ebenso erklärt. Wer wollte, konnte noch etwas Käse für zuhause kaufen. Dann ging es weiter über die Ebene. Ein Zwischenstopp an interessanten vulkanisch entstandenen Felsformationen entlang eines Flusses zeigte uns, welch Naturwunder ohne jegliches Zutun des Menschen existieren... und wie der Mensch, in diesem Fall ein Einzelner, daraus als Landbesitzer Gewinn mit Touristen schlagen kann. Nun, das gehört heute allerorts auf der Welt zusammen. Später erreichten wir den mittleren Parkplatz von Taormina und wir stiegen von Paolos Bus um in einen kleinen Shuttlebus, der uns in die Altstadt von Taormina brachte. Hier bestaunten wir hoch oben auf den Felsen ein griechisch-römisches und fast vollständig erhaltenes Theater, bummelten dann individuell durch den Ort und ließen so unsere Reise schon etwas ausklingen. Dann ging es per Bus zurück zum Hotel, wo wir Gertraude und Paolo herzlich verabschiedeten, und bald gab es unser vorerst letztes sizilianisches Abendessen am Buffet, danach packten wir schon einmal unsere Koffer vor und schliefen dem Abreisetag entgegen.

8. Reisetag, Sonntag, 15.04.2018
Rückflug nach Hause


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Frühstück besonders zeitig. Unser Flieger nach Frankfurt musste ja erreicht werden. Pippo holte uns am Hotel ab und bald darauf erreichten wir den Flughafen von Catania. Stefan half uns beim Einchecken, wobei wir auch unser Gepäck abgaben. Dann ging es zur Sicherheitskontrolle und wenig später wurde das Gate zu unserem Flieger geöffnet. Wolken verhinderten leider, noch einen Blick auf den Ätna zu werfen, doch die Zeit bis Frankfurt verging nicht nur sprichwörtlich wie im Fluge. In Deutschland angekommen, trennten sich bereits unsere Wege. Nach Stuttgart, Leipzig, Dresden gingen später unsere Anschlussflüge und wir verabschiedeten uns bereits jetzt herzlich voneinander. Alle kamen gut zuhause an und sicher werden wir nun einige Freizeit damit verbringen, unsere Reise für uns nachzubereiten.

Fazit



Es war eine schöne Flugreise mit Ihnen, liebe Gäste, und natürlich mit unserer Reiseleiterin Gertraude und unseren Busfahrern Giovanni, Luca, Paolo und Pippo. Viel gab es zu erleben, wovon wir alle noch eine Weile zehren werden und uns sicher gern daran erinnern. Allen an Bord hat es gefallen und vielleicht treffen wir uns auf einer meiner nächsten, anderen Reise durch Deutschland, Europa oder die Welt einmal wieder.
Ich würde mich sehr darüber freuen und wünsche Ihnen bis dahin eine gute Zeit.

Ihr Reisebegleiter
Stefan Jahnke

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