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Reisebericht: Rundreise Süditalien - Kultur & Genuss in Apulien

13.09. – 20.09.2012, 8 Tage Flugreise Bari - Castellana-Grotten - Alberobello - Castel del Monte - Trani - Locorotondo - Otranto - Lecce - Matera (Kulturhauptstadt 2019)

Mit 26 netten und lustigen Reisegästen trafen wir uns am Donnerstagmorgen kurz nach 8 Uhr und checkten pünktlich bei Air Berlin ein. Ein weiterer Reisegast erwartete uns bereits am Abfluggate, denn sie kam von Köln angereist und somit waren wir mit 27 Personen komplett.Mit nur einer halben Stunde Verspätung hob unsere Maschine auch schon ab und gute 2 Stunden später setzten wir auf italienischem Boden auf und befanden uns in Bari. Unser Gepäck kam auch gleich übers Band angefahren und schon begrüßte uns unsere örtliche Reiseleiterin Mirella für die folgende Woche. Ein großer Bus stand für uns bereit, der nette Fahrer verstaute unser Gepäck und so ging es gegen 13 Uhr in Richtung Hotel. Da die Hotelküche 14 Uhr schließen sollte, und die Reisegäste von der Anreise hungrig waren, legten wir einen kleinen Stopp ein, wo wir uns ein belegtes Baguette oder einen Kaffee schmecken ließen. Die Fahrt zum Hotel dauerte insgesamt 1,5 Stunden und so waren wir gegen 16 Uhr am Hotel, checkten ein und hatten genügend Zeit bis zum Abendessen, die große Hotelanlage zu erkundschaften. Das Hotel Sierra Silvana (http://www.sierrasilvana.com) liegt in Selva di Fasano, einem kleineren Ort, etwa 15 Kilometer vom Meer entfernt auf einem Hügel. Einige Gäste aus unserer Gruppe erkundeten noch die nähere Umgebung des Hotels, andere trafen sich auf einen Drink an der Bar des Hotels oder ruhten sich einfach von der Anreise aus. Kurz nach 19 Uhr trafen wir uns in der Hotellobby und wurden von Mimmo, dem Barmann, freundlich in Empfang genommen. Er arbeitet seit vielen Jahren an der Hotelbar und hieß uns mit Sekt und kleinen Häppchen in Apulien herzlich Willkommen. Kurze Zeit später begaben wir uns in den zweiten Stock, wo das Restaurant und gleichzeitig der Frühstücksraum zu finden sind. Wir nahmen unsere Plätze an vier großen Tischen ein und waren gespannt, was es köstliches zu essen gab. Wir wurden heute mit Fisch überrascht! Wer diesen nicht mochte, bekam selbstverständlich eine Alternative geboten. Nach dem Essen waren wir alle mehr als satt und begaben uns mehr oder weniger schnell aufs Zimmer zum schlafen, denn der Tag war für die meisten doch lang und anstrengend.

14.9. Martina Franca und Ostuni


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Ab 7 Uhr gab es Frühstück und kurz vor neun Uhr traf unser Buschauffeur Salvatore mit einem anderen Bus ein, der uns diese Woche begleiten wird. Auch Mirella war wieder bester Laune und begrüßte uns freundlich mit einem „Buongiorno a tutti". Wir fuhren zunächst in den nahe gelegenen Ort Martina Franca, wo wir einen kleinen Rundgang unternahmen und eine Toilettenpause einlegten. Anschließen fuhren wir weiter nach Ostuni und nahmen dazu eine der wunderschönen Landstraßen, die rechts und links von Weinstöcken, Olivenbäumen und Feldern gesäumt war. Eine unglaublich interessante Landschaft und mittendrin immer wieder einzelne Trullis, die oft als Zweitwohnung genutzt werden. Kurz nach 11 Uhr kamen wir an und waren erstaunt über das viele Weiß, was es hier zu sehen gab. Nicht umsonst wird die Stadt auch: „die weiße Stadt" genannt. Mirella lief mit uns in die Altstadt, zeigte uns die Hauptkirche der Stadt sowie ein paar enge und kleine Gassen, die sehr hübsch anzuschauen und zu fotografieren waren. Weiter brachte uns der Bus zur Masseria Refrigerio (www.masseriarefrigerio.com), die 20 Minuten von Ostuni entfernt liegt. Unterwegs stoppte Salvatore kurz, damit wir aussteigen konnten, um die uralten Olivenbäume zu fotografieren. In der Masseria war ein mehr als leckeres Menü für uns vorbereitet. Zuerst servierte man uns drei typische Antipasti aus Auberginen, Artischocken, Käse und Korn mit Oliven. Anschließend wurde der erste Gang serviert: es gab die typischen Orecchiette Nudeln mit einem Pesto aus Mandeln und Oliven. Anschließend eine leckere Scheibe Schweinefleisch mit Kartoffeln und zum Desert ein Stück Kuchen. Dazu wählten wir weißen oder roten Hauswein und waren anschließend kugelrund. Wieder im Bus fuhren wir in Richtung Norden, wo Eberhardt TRAVEL eine Überraschung für uns eingeplant hat und so erreichten wir kurze Zeit später die Masseria „Brancati" (www.masseriabrancati.com), wo uns der Besitzer freundlich empfang und uns sehr viel über Oliven erzählte. Zu seiner Masseria, die aus 30 ha Land besteht, stehen ca. 1.300 Olivenbäume unterschiedlichsten Alters. Wir erfuhren etwas über die Bäume, die Ernte, die Verarbeitung und der Pflege. Dann zeigte er uns den Keller, wo die Verarbeitung stattfindet und anschließend nahmen wir im Hof Platz und ließen uns drei verschiedene Sorten Olivenöl verkosten, die unterschiedlich im Geschmack waren – aber jede Sorte anders gut. Wer wollte, konnte sich etwas für zu Hause mitnehmen – das nahmen natürlich einige in Anspruch, denn solch gutes Öl bekommt man bei uns selten. Gegen 18 Uhr traten wir die Heimfahrt an und kamen gute 30 Minuten später im Hotel an und freuten uns eigentlich weniger auf das Abendessen – schon wieder essen L - Am Morgen waren wir noch voller Euphorie und kreuzten an, was man abends essen wollte  - dies war aber kaum zu schaffen. Man kann nur hoffen, dass die folgenden Tage weniger gehaltvoll enden J

15.9. – Castellana-Grotten und Alberobello


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Gut gestärkt begann auch dieser Tag und wir verließen pünktlich um 8:30 Uhr das Hotel und fuhren mit unserer Reiseleiterin Mirella nach Castellana. Die Fahrt dauerte ca. 45 Minuten und man begrüßte uns bereits mit italienischer Musik durch einen Straßenmusiker, der mehr oder weniger gut versuchte ein paar Adriano Celentano Stücke zu spielen. Unser Einlass in die Grotten von Castellana war für 9:30 Uhr vorgesehen und eine lokale Führerin empfing uns auch gleich am Eingang und absolvierte mit uns in einer knappen Stunde den Rundgang durch die Grotte. Zuerst ging es einige Treppen bergab, dann standen wir in der ersten großen Grotte, wo noch Tageslicht von oben einfiel. Ab der zweiten Grotte gab es nur noch künstliches Licht – dafür umso mehr Stalagmiten und Stalaktiten. Beeindruckend schön! Kurz vor elf, vorher tranken wir noch einen Espresso, ging die Fahrt weiter nach Alberobello, wo wir 11:30 Uhr ankamen und bis 15 Uhr verweilten. Zunächst zeigte uns Mirella den alten Teil der Stadt, wo wir auch in einen Trulli hineingehen konnten und sahen, wie man wohnt – anschließend gingen wir in den „neueren" Teil der Stadt, der von Touristen überlaufen ist und es ein Geschäft am anderen gibt. Aber die Trullis sind sehr hübsch anzuschauen und Mirella brachte uns ganz bis oben, wo die Kirche der Stadt steht. Anschließend gab es Freizeit. Einige haben Eis gegessen oder einen Kaffee getrunken. Weiter brachte uns dann Salvatore nach Cisternino – wir spazierten kurz zu einem Aussichtspunkt und dann brachte uns Salvatore zur Enoteca Semeraro – hier waren wir von Eberhardt TRAVEL zur Weinverkostung eingeladen – welch eine Überraschung. Man zeigte uns etwas von der Weinherstellung, denn die Lese hatte bereits begonnen. Anschließend durften wir oben an langen Tischen Platz nehmen und bekamen weißen als auch roten Wein zu kosten. Dazu typische kleine Snacks und etwas Süßes hinterher. Um 18 Uhr traten wir den Heimweg zum Hotel an und pünktlich um 19:30 Uhr war jeder wieder zum Abendessen bereit. Ob man Hunger hatte oder nicht...

16.9. Castel del Monte – Trani – Bari


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„Buongiorno a tutti" hieß es um 8:30 Uhr morgens wie jeden Morgen im Bus, als uns Mirella pünktlich empfang. Heute starteten wir gen Norden zum berühmten Stauferschloss Castel del Monte. Etwas über zwei Stunden dauerte die Fahrt und starker Regen war einer unserer kurzen Begleiter der Fahrt. Kurz darauf war die Wolke aber auch schon wieder verschwunden und purer Sonnenschein kam zum Vorschein – wie wir uns das gewünscht und bestellt hatten! Der Bus brachte uns zum Parkplatz unterhalb des Castels und wir stiegen in einen Shuttlebus um, der uns noch etwa 5 Minuten den Berg hinauf brachte. Das letzte Stück Fußweg legten wir zu Fuß zurück und dann thronte es vor uns – das gewaltige Schloss von Friedrich dem II. Mirella machte mit uns die Innenbesichtigung: zuerst das Erdgeschoss und anschließend stiegen wir 44 Treppen hinauf in den ersten Stock und schauten uns auch hier alle Räume an, die sich so ähnlich sehen. Von oben kann man in den Innenhof hinein sehen, der mit seinen acht Ecken schon besonders aussieht. Nach der Besichtigung gingen einige zu Fuß hinab zum Busparkplatz und bestaunten die vielen gelb blühenden Krokusse. Der Rest nutzte wieder den Shuttle. Gegen 12:30 Uhr starteten wir und fuhren nach Trani, wo wir unsere Mittagspause verbrachten. Ein wunderschönes Fischerdörfchen, was besichtigt werden wollte. Die meisten nutzten die Zeit für ein Eis oder ein erfrischendes Getränk.  Um 15:30 Uhr kamen wir dann in Bari an und nutzten die Zeit für einen Rundgang durch die Altstadt. Wir schauten auf der Nudelgasse vorbei, wo die italienischen Frauen rechts und links des Weges ihre hausgemachte Pasta verkaufte und wir schauten in die Kirche des heiligen Nikolaus. Nach einer guten Stunde trafen wir uns wieder am Bus und fuhren zurück zum Hotel.

17.9. Kochkurs – Locorotondo


Heute Morgen dauerte die Fahrt nur etwa 30 Minuten und wir waren in Pezze di Greco angekommen, wo uns Angela überschwenglich begrüßte. Sie arbeitet in der Masseria di Priore (www.farpuglia.it) und ihre heutige Aufgabe war es, uns italienisch kochen beizubringen. Aber zunächst besichtigten wir die Masseria mit der dazugehörigen Kapelle und dem hübschen Orangengarten. Von der Dachterrasse hatten wir ebenfalls einen unglaublichen Blick über die Umgebung. Anschließend hieß es jedoch: aufpassen und lernen! Angela zeigte uns Schritt für Schritt ein paar typische Sachen. Wer wollte durfte die typischen Orechiette-Nudeln formen und dann ging es auch schon ans Fleisch. Angela zeigte uns, wie man die typischen Rouladen (ohne Speck und Senf J) herstellt und brät. Dazu köstliche Tomatensoße und die Nudeln als Beilage. Anschließend holte sie Verstärkung und Tina zeigte uns, wie man den Mozzarella zupft und verschiedene Sorten daraus herstellt. Denn: jede Form hat ihren eigenen Namen. Anschließend durften wir auch hier verschiedene Sorten Olivenöl verkosten und dann durften wir Platz nehmen. Alle Gerichte, die wir vorher gesehen und gelernt haben herzustellen, wurden uns nun der Reihe nach aufgetischt. Manche haben mitgezählt und kamen wohl insgesamt auf etwa 12 Gänge. Dazu gab es Wasser, Weißwein oder Rotwein. Alle waren nach dem Essen mehr als satt, aber Spaß gemacht hat es sogar den Männern und sicher hat auch jeder etwas dabei gelernt – und das war ja das Ziel des heutigen Vormittages. Nach dem üppigen Mahl brachte uns Salvatore in das etwa 30 Minuten entfernte Städtchen Locorotondo. Hier bummelten wir gemütlich am Nachmittag durch die engen Gassen der Altstadt und kurz vor 17 Uhr waren wir wieder zurück am Hotel. Für die Hälfte der Gruppe war das Programm aber noch nicht beendet, denn Salvatore spazierte mit einigen noch zu einer schönen Aussichtsstelle, von wo man über das weite Tal schauen konnte. Pünktlich zum Abendessen waren alle wieder beisammen.

18.9. Lecce – Otranto


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1,5 Stunden Fahrt hieß es heute Morgen, denn auch der Süden der Region will doch auf dieser Reise erkundet werden. So fuhren wir von Fasano aus gen Süden und erreichten zunächst Lecce, wo wir am Stadttor den Bus verließen und die Altstadt zu Fuß unsicher machten. Wir besichtigten die bekannte Kirche Santa Croce und auch das Amphitheater. Dann gab es eine weitere Überraschung zum Mittag, denn wir stoppten an einem bekannten Café der Stadt, nahmen  draußen Platz und jeder bekam einen Teller mit allerlei leckeren Gebäck der Region serviert. Dazu einen italienischen Cappuccino – so kann man es sich gut gehen lassen! Sehr köstlich und typisch von der Region Apulien: das Gebäck aus Mandeln! Danach hatten wir ein wenig Zeit zum shoppen. Der ein oder andere hat auch etwas gefunden J. Von Lecce aus starteten wir um 13 Uhr nach Otranto. Wir bummelten zunächst ein Stück am Hafen entlang und bogen dann durch die gewaltige Festungsmauer in die Altstadt ab und gingen ein wenig bergauf bis zur Kirche mit den tollen Bodenmosaiken und der Krypta mit den 800 aufbewahrten Schädeln. Auch hier blieb uns wieder ein wenig Zeit für individuelle Erkundungen und kurz vor 17 Uhr begannen wir die Rückreise mit musikalischer Untermalung, die gute zwei Stunden in Anspruch nahm.

19.9. Matera – Altamura


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Unser heutiger Ausflug führte uns zunächst in die Stadt der Sassi – nach Matera. Wir verließen die Region Apulien und erreichten die Basilikata. Matera ist seit 2002 in Deutschland bekannt geworden, da diese Stadt Filmkulisse zum Mel Gibson Film „Die Passion Christi" war. Salvatore entließ uns aus dem Bus und wir marschierten frohen Mutes in die Stadt hinein. Dann ging es immer wieder Treppen hinauf und Treppen hinab. Dabei besahen wir die zahlreichen Höhlenbehausungen, die teils restauriert aber auch teils verlassen vorhanden sind. Wir schauten uns solch eine Höhlenwohnung an und auch eine Kirche in der Höhle. Unglaublich, wie man hier zu damaliger Zeit hauste. Nach drei Stunden Stadtspaziergang legten wir eine Mittagspause ein und anschließend gingen wir gemeinsam wieder zum Bus. Weiter fuhren wir mit Salvatore nach Altamura. Hier gibt es eine besondere Spezialität und Eberhardt TRAVEL hat wieder eine Überraschung für uns parat: wir besichtigen eine Bäckerei und dürfen zahlreiche Brotsorten kosten. Dazu gab es Wasser und Saft und auch kleine Mozzarella-Kügelchen. Lecker! Anschließend spazierten wir noch kurz in die Altstadt von Altamura, wo man gerade dabei, zahlreiche Lichterkränze und Dekorationen von den Häuserfassaden zu entfernen. Sicher wurde hier vor ein paar Tagen ein Patronenfest gefeiert. Kurz vor 17 Uhr brachte uns der Bus wieder zurück nach Selva di Fasano, wo wir 18:15 Uhr wieder ankamen und uns auf das letzte gemeinsame Abendessen vorbereiteten.

20.9. Heimflug nach Deutschland


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Mit gepackten Koffern und unglaublich vielen Mitbringseln (meistens lokale Spezialitäten für die Küche), fuhren wir zum Flughafen nach Bari, wo wir planmäßig zwei Stunden vor Abflug eintrafen. Wir verabschiedeten uns von Salvatore und auch von Mirella und checkten ein. Fast pünktlich hob unsere Maschine von Air Berlin nach Berlin-Tegel ab und 15:30 Uhr hatten wir wieder deutschen Boden unter den Füßen. Wir verabschiedeten uns alle voneinander und die Transferchauffeure standen bereits vor Ort und verluden unsere Koffer in die Autos. Und somit ging es wieder in die Heimat.


Ich bedanke mich bei allen netten und lieben Reisegästen. Bleiben Sie weiter so reisefreudig und lustig und vor allem auch gesund! Ich würde mich freuen, Sie wieder einmal sehen zu dürfen und wünsche Ihnen alles erdenklich Gute.
Bis bald, Ihre Kerstin Heintzel

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