Reisebericht: Italien - Wandern an der Amalfiküste und auf Capri

14.10. – 21.10.2018, 8 Tage Wanderreise Amalfi - Neapel - Positano - Insel Capri - Vesuv - Pompeji - Ravello - Scala (48/56 Wanderkilometer)

Strahlendes Licht, tiefes Blau, sommerliche Temperaturen, warmes Meerwasser das uns im Oktober noch das Baden ermöglichte, dazu viele, viele Blumen - es war eine wunderschöne Reise!

Tag 1: Anreise nach Minori


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Von verschiedenen Orten in ganz Europa starteten wir. Helsinki, Zürich, Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Dresden und Leipzig waren die Orte, von denen wir abflogen. Eine bunt gemischte Gruppe also. Ich erwartete die Gäste aus Leipzig und Dresden am Flughafen von Neapel. Die anderen Gäste wurden dort von Taxis abgeholt und direkt zum Hotel gebracht, was problemlos funktionierte. Die letzten Gäste erreichten mit mir erst am Abend das Hotel. Es war schon dunkel, denn im Oktober verschwindet die Sonne schon etwas früher. Also hatten wir auf der Anreise am Schluss nicht das blaue Meer vor uns, sondern viele Lichtchen, die die steilen Küstenhänge beleuchteten, denn überall hoch oben stehen Häuser, erstrecken sich Dörfer. Mitte Oktober hatten wir aber noch sommerliche Temperaturen am Tag. Nur abends wurde es kühler. Und das bemerkten wir, denn am Hafen von Minori mussten wir noch eine kleine Zwangspause einlegen, bis unser Gepäck auch sicher ins Taxi verstaut war, denn der Bus kann nicht direkt zum Hotel anfahren. Frische Meeresluft wehte uns um die Nasen und am Strand war die Brandung zu hören. Auf der Uferpromenade war auch noch jede Menge Leben. Unter freundlich strahlenden Laternchen spielten die Kinder und flanierten die fein herausgeputzten Dorfbewohner, denn es war Sonntag Abend, also Zeit zum Ausgehen. Minori ist einer der wenigen Orte an der Amalfitana, der sich sein italienisches Flair bewahrt hat. Im Hotel trafen wir dann auf alle Gäste, die schon vorher angereist waren und diesen sommerlichen Herbsttag in Minori noch genossen hatten. Das Meer wäre noch angenehm warm wurde mir mitgeteilt. Alle zusammen ließen wir uns nun noch das leckere Abendessen im Hotel gut munden und verschwanden dann zumeist schnell ins Bett, denn Anreisetage machen müde.

Tag 2: Wanderung von Amalfi ins Valle dei Mulini


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Der Bus brachte uns nach Amalfi. Wir durchquerten den geschichtsträchtigen Ort, bewunderten die ganzjährig aufgestellten Weihnachtskrippen und ließen uns schließlich durch das Papiermuseum führen. Dann wanderten wir los, durch Zitronenhaine aufwärts ins Mühlental. Schon recht schnell hatte ich herausgefunden, dass wir ungewöhnlich schnell vorwärts kamen, denn selbst die Langsamsten von uns hatten ein flottes Tempo drauf. Bald schon ließen wir die Zitronenbäumchen hinter uns und durchwanderten das herrliche Valle dei Mulini, das Mühlental. Wir passierten überwucherte alte Gemäuer, die von verfallenden Papiermühlen stammen, und malerische Wasserfälle. Unser Weg schlängelte sich durch Wald aufwärts. Überall blühten Kyklamen, wilde kleine Neapolitanische Alpenveilchen. An einer alten Eisenhütte machten wir einen Abstecher und suchten uns eine Stelle für eine kleine Pause direkt am Wasser. Dann folgte ein letzter Anstieg und es bot sich eine herrliche Aussicht auf Amalfi hinunter, bevor wir in Pontone auf dem Kirchplatz leckere Antipasti und Salate aufgetischt bekamen. Nun klarte es auf, denn am Vormittag war das Wetter zwar warm aber eher trüb. Jetzt strahlte die Sonne vom blauen Himmel. Wir stiegen ab nach Atrani ans Meer, wanderten weiter nach Amalfi und besichtigten dort den interessanten Dom Sant' Andrea, bevor wir in See stachen. Die Rückreise nach Minori erfolgte nämlich mit einem flotten Linienschiff. In diesem Jahr war es im Oktober wirklich noch sommerlich warm und viele Gäste landeten bald schon in den erfrischenden Fluten des Mittelmeers. Aber die Sonne verschwindet im Oktober früh aus der Bucht und dann wird es schnell kühler. Also mussten sich die Badefreunde nach der Ankunft in Minori ohne allzu große Verzögerung sofort ins Meer stürzen. Um 17:30 Uhr war der Spaß am Meeresbaden nämlich vorbei. Zum Abschluss dieses schönen ersten Wandertages ließen wir uns wie jeden Abend das Abendessen munden.

Tag 3: Besichtigung der Villa Cimbrone und Wanderung zur Villa Maria


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Bei nun strahlend blauem Himmel fuhren wir nach Ravello. Die Straße ist eng und der Verkehr gewöhnungsbedürftig. Dass Mofas und Radfahrer überall Platz finden, auch wenn wirklich nur noch wenige Zentimeter zwischen den Fahrzeugen verbleiben hat uns doch irgendwie verblüfft. Und seltsamerweise kam dabei auch gar niemand zu Schaden. Oben angekommen besuchten wir den Dom und machten einen Abstecher zu einem aussichtsreichen Gärtchen zwischen alten Palazzi, die nun alle als 5-Sterne-Hotels dienen. Dann wanderten wir durch den Ort und erfreuten uns der herrlichen Blumen, der schönen Aussicht und der malerisch plazierten Plastiken im Park der Villa Cimbrone. Glitzerndes Blau prägte unseren Blick. Im Herbst ist das Licht einfach toll. Und der Blick über die ganze Küste begeisterte uns. Astern, buntes Weinlaub, Kyklamen, Hortensien, Hibiskusblüten und die letzten Rosen – welch ein schöner Garten ist dies doch! Dann starteten wir zu unserer Wanderung. Auf einem ruhigen Weg spazierten wir rund um Ravello herum und abwärts nach Torello und weiter über einen Treppenpfad zwischen Weinlaub und Blumen hinunter nach Minori. Dann mussten wir zur Villa Maria aufsteigen. Dort erwartete uns frischer gesüßter Zitronensaft und ein leckeres Menü mit Lasagne. Anni, der Haushund räkelte sich in der Sonne und streckte das kugelrunde Bäuchlein in die Luft. Am Nachmittag stiegen wir ab nach Minori. Und wieder ging es ins Meer für die Badefans.

Tag 4: Sentiero degli Dei – Der Wanderweg der Götter


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Auch die Götter empfingen uns mit strahlend blauem, fast wolkenlosen Himmel, und zwar bei angenehmen 22 Grad. 2018 war ein ungewöhnlich warmes Jahr – auch in Italien ist es Mitte Oktober normalerweise etwas kühler. Und wir erfreuten uns am strahlenden Blau, wohin wir auch schauten. In Bomerano gönnten wir uns noch einen Kaffee. Dann ging's los. I suoni degli Dei nennt sich eine Konzertreihe. Musiker stellen sich mitten in die Landschaft und machen klassische Musik. Und wir hatten das Vergnügen, dass man das Violinkonzert beim unterhalb gelegenen Klösterchen auch noch oben am Wanderweg hören konnte. Eine kleine Pause machten wir an einer aussichtsreichen Stelle unter einer Felswand. Die große Pause folgte dann in Nocelle, einem kleinen Weiler, der hoch oben am Hang klebt. Die Pause hatten wir uns nun nach diesem Wegstück redlich verdient. Erfreulich war, dass an diesem wunderschönen Herbsttag der Götterwanderweg nicht so voll war wie sonst. Und in Nocelle erwartete uns mal wieder Leckeres aus der Küche. Sehr gute Antipasti – und wir hatten die ganze Terrasse für uns alleine. Einige Gäste genossen nun die Weiterreise per Bus, während andere sich mit mir zu Fuß auf den aussichtsreichen Pfad nach Positano begaben. Wir waren eine flotte Gruppe und so blieb uns noch genügend Zeit zum Bummel durch Positano. Den Rückweg traten wir übers Wasser an. Wir hatten ein eigenes Boot gechartert, so dass der Kapitän auf unsere Wünsche reagieren konnte und daher nicht direkt nach Hause fuhr sondern an der Küste entlang mit Abstechern. So wurden uns die liebenden Elefanten gezeigt, ein Felsentor. Und wir machten einen Abstecher zum Fjord von Furore und konnten noch einige schöne Felsenhölen am Ufer sehen. Wir dankten es der netten Bootscrew und auch dieser Tag klang, wie immer, mit einem leckeren Essen in unserem Hotel aus.

Tag 5: Ausflug zum Vesuv, nach Herculaneum und Pompei


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Um 9 Uhr erfuhr ich, dass der Krater des Vesuvs wegen eines Erdrutsches gesperrt war. Wir starteten aber trotzdem ganz normal auf der Küstenstraße in Richtung Vietri sul Mare, genossen die herrlichen Blicke auf die Küste und die Tatsache, dass wir hier selbst nicht hinterm Steuer saßen. Dann sausten wir über die Autobahn zum Vesuv und fuhren hoch bis zum Parkplatz. Blitzblau schimmerte das Meer und der Himmel und wir genossen die Aussicht von oben auf Neapel und nach Ischia hinab. Aber die Eingangspforte war verschlossen und ein Bagger reparierte den abgetragenen Weg, das konnten wir sehen. Also plante ich um und die restliche Zeit nutzten wir für den Besuch der zweiten 79 n.Chr. vom Vesuv verschütteten Stadt: Herculaneum, von den Italienern Ercolaneo genannt. So wurde dies ein Tag voller Kultur, denn nach unserem entspannten Bummel durch diese sehenswerte Ruinenstadt erholten wir uns zwar zunächst bei einer Weinprobe mit den Tränen Christi, wie der Wein genannt wird, der am Versuv wächst. Und dazu gab es wieder etwas Leckeres zum Essen. Aber am Nachmittag folgte dann die zweite Ruinenstadt: Pompei. Dort trafen wir Esther, die uns mit großem Wissen durch diese ausgegrabene Stadt führte. Nun konnten wir die beiden Städte gut vergleichen. Was ist Pompei doch riesig! Wir sahen nur einen kleinen Zipfel, während wir Herculaneum fast ganz ergründen konnten. Wir besichtigten in Pompei Villen, die Unterkünfte der Gladiatoren, das Theater, alte Ladenstraßen, machten einen Abstecher in eine Herberge der besonderen Art, wo man die Dienstleistungen der dort arbeitenden Damen auf Wandbildern enträtseln konnte und begaben uns schließlich zum Forum, wo die Tempel in wunderschönem Abendlicht vor dem Vesuv lagen. Am Forum warfen wir einen Blick auf die Gipsfiguren, die die gefundenen Hohlräume abbilden, die die Toten in Pompei hinterlassen haben. Ein Hund, ein Kind, ein Mann. So wie sie diese Welt verließen. Beeindruckend. Im letzten Tageslicht starteten wir von Pompei und fuhren nach diesem Kulturtag voller neuer Bilder aber müde zurück zum Hotel. Zum Baden blieb heute keine Zeit, aber ein gutes Essen wartete wieder, wie immer, auf uns.


Tag 6: Fakultativer Ausflug nach Capri



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Einige Gäste brauchten einen Tag für sich und zogen getrennt los. Die anderen wollten mit mir nach Capri. Und so zogen wir bei blitzblauem Himmel am frühen Morgen los. Wir hatten Glück, denn obwohl wir nicht die ersten Gäste an Bord waren – alle konnten oben auf dem Dach sitzen. Dann fuhren wir über Amalfi und Positano nach Capri. Dort fuhren wir an der Südküste entlang, sahen hinauf zur Villa Malapartes und näherten uns den berühmten Faraglioni-Inseln. Die Wellen waren zwar genau dort etwas höher, aber unser mutiger Kapitän ließ sich davon nicht abhalten – wir fuhren durch den natürlichen Felsentunnel hindurch! In Marina Grande besorgte ich ein Picknick und ab ging's mit der Funicolare aufwärts zum Hauptplatz von Capri. Im Herbst ist Capri lange nicht so voll wie im Frühjahr, und das lässt die Warteschlange vor der Funicolare schrumpfen. Wir spazierten zu den Augustusgärten und genossen den Ausblick auf die Via Krupp, die sich nach Marina Piccola den Hang hinunter schlängelt. Die Sonne lachte mal wieder und das Meer schimmerte in türkisblauen Tönen und wir wanderten los zur Punta Tragara. Auch dieses Mal war unser Mittagessen sehr gut. Panini – kleine Brötchen, die man eigentlich treffender „Riesenbrot" nennen könnte. Dann wanderten wir oberhalb der Villa Malaparte vorüber, stiegen hoch zur Grotte Matermania und machten einen Abstecher zum Felsentor Arco Naturale. Ach diese vielen Stufen... sie lagen zwar im Schatten, wollten aber irgendwie nicht mehr enden. Wieviele waren es nun eigentlich?? Zuerst 150. Oder 153?? Und dann nochmals 200. So ungefähr. Vielleicht auch ein paar mehr. Wir haben uns natürlich immer wieder verzählt. Und hinter dem Felsentor, das da aus den leuchtend grünen Bäumen ragte, schimmerte das Meer blitzblau. Dann wanderten wir zurück nach Capri. Hier trennten wir uns, denn einige Gäste wollten den Nachmittag etwas ruhiger angehen. Die anderen wanderten noch weiter mit mir hoch zur Villa Jovis. Überall strahlendes Blau. Wir waren wirklich eine besonders schnelle Gruppe. Und das ermöglichte uns noch einen nicht fest eingeplanten Abstecher zum wunderschönen Parco Asteria. Atemberaubende Aussichtspunkte an der Steilküste erwarteten uns. Und dann genossen wir noch die Aussicht auf die Küste vom Palast des römischen Kaisers Tiberius. Er hatte sich schon ein sehr schönes Plätzchen für seinen Sitz ausgesucht! Dann ging's abwärts, an herrlich blühenden Gärten vorüber zum Hafen hinunter. Am Hafen von Marina Grande trafen wir uns alle wieder und zum Abschluss besorgte ich noch Eis für alle. Danach genossen wir die Abendstimmung auf dem Wasser bei unserer Rückreise per Boot.

Tag 7: Wanderung durch das Valle delle Ferriere


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An unserem letzten Tag wanderten wir ins Tal der Eisenhütten, Valle delle Ferriere. Von Campidoglio aus schlängelt sich der Weg hoch über Ravello am Hang entlang. Auch hier faszinierte das Blau, das Schimmern des Meeres im Gegenlicht. Dann wanderten wir an Felswänden vorüber in rund 400 m Höhe am Hang entlang. Ein strahlender Herbsttag. Unten im Tal wurden früher Papiermühlen betrieben, hoch oben in den Bergen standen früher Eisenhütten, die dem oberen Tal den Namen gaben, denn der untere Teil des Tales wird Valle dei Mulini genannt, das wir ja bereits ergründet hatten. Die Wasserkraft wurde hier überall genutzt. Die Farne waren teils orange, teils ockerbraun vertrocknet und sorgten so für herbstliche Stimmung. Und die roten Beerchen des Weißdorns gaben schöne Fotomotive ab. Ganz hinten im Tal mussten wir bei einigen schönen Wasserfällen den Bach überqueren, was uns gut gelang. Zur Stärkung hatte ich noch Zitronenkekse mitgebracht. Es folgte nun nämlich ein etwas mühsameres Stück, aber wir schafften es spielend. Abwärts durchstreiften wir Esskastanienplantagen. Am Boden viele braune Stachelreste, denn die meisten Kastanien waren nun schon abgeerntet. Und immer wieder tolle Aussichten. Das ist eine schöne Tour – und wir hatten fast das ganze Tal für uns. In Pogerola gab es dann nebst leckerer Antipasti auch noch eine Pizza. Wer wollte konnte per Bus nach Amalfi weiterreisen. So blieb genügend Zeit für einen letzten Bummel durch Amalfi. Einige flotte Wanderer erreichten Amalfi aber mit mir zusammen zu Fuß. Dann fuhren wir mit dem Schiff wieder zurück nach Minori. Ein letztes Mal tauchten einige Gäste ins Meer, während die anderen sich schon mit ihren Koffern beschäftigten. Und bei einem guten Essen ließen wir diese herrliche Wanderreise ausklingen.

Tag 8: Heimreise


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Nun trennten sich unsere Wege. Einige Gäste verlängerten nämlich ihre Reise noch, teils auf Capri, teils mit anderen Zielen. Und einige Gäste flogen erst am Abend zurück und nutzten diesen Tag noch aus. Der Großteil der Gruppe musste aber nach einem letzten leckeren Frühstück mit mir zusammen das Hotel verlassen und los ging's, in Richtung Neapel. Unsere Bus fuhr durchs Gebirge. Alles lief gut und wir erreichten den Flughafen pünktlich. Die Gäste nach Dresden und Leipzig erreichten zügig ihren Flug, während nach Berlin und Stuttgart noch etwas Geduld angesagt war, v.a. bei den Warteschlangen. Die waren schon ein bisschen hinderlich... Trotzdem – alles ging gut und wir erreichten die passenden Flugzeuge ohne Komplikationen. Das war eine tolle Reise! Und vielleicht sehen wir uns ja bald mal wieder. Wie wär's denn mit der Wanderreise Cinque Terre Anfang Mai 2019??? Die würde Euch sicher auch gut gefallen – blau in blau! Es hat mir viel Spaß gemacht mit Euch zu reisen, ciao, macht's gut meine Lieben!

Es grüßt Euch Eure Reiseleiterin

Margret van Blokland

Bildergalerie zur Reise

Kommentare zum Reisebericht

Nach der schönen erlebnisreichen Reise konnten wir diese durch den Reisebericht und den wunderbaren Fotos von Margret van Blokland nochmals gut revue passieren lassen.
Vielen Dank an Margret von Angelika und Frank!

Frank und Angelika Richter
04.11.2018

Nach der schönen erlebnisreichen Reise konnten wir diese durch den Reisebericht und den wunderbaren Fotos von Margret van Blokland nochmals gut revue passieren lassen.
Vielen Dank an Margret von Angelika und Frank!

Frank und Angelika Richter
04.11.2018
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