Reisebericht: Vulkane in Italien - Vesuv, Ätna und Stromboli

04.09. – 13.09.2015, 10 Tage Rundreise auf der Halbinsel von Sorrent - Pompeji - Vesuv - Amalfiküste - Neapel - Ätna - Lipari - Vulcano - Panarea - Stromboli - Taormina

10 Tage Amalfiküste mit vielen neuen Eindrücken und ganz unterschiedlichem Wettern

1.Tag: Flug nach Neapel


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Aus Dresden,Leipzig, Berlin und Köln flogen wir nach Frankfurt und dann gemeinsam weiter bis nach Neapel. Ein Bus brachte uns in unser Hotel Sant'Agata nahe der Amalfiküste. Nachdem wir uns in den typisch italienisch gefliesten Zimmern eingerichtet hatten, nutzten wir die Zeit bis zum Abendbrot für einen Spaziergang durch Sant'Agata oder eine Erfrischung im Pool des Hotels.

2.Tag: Palazzo Reale in Caserta und Neapel


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Bevor wir nach Caserta fuhren, zeigte unsere örtliche Reisleiterin Esther uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Neapel. In der Freizeit erlebten wir einen italienischen Sturzregen,wie wir ihn hier nicht erwartet hatten. Weiter fuhren wir nach Caserta,wo wir die prächtigen Räume des Schlosses von Karl VI. und den kilometerlangen Park mit seinen Brunnenanlagen besichtigten.
Einige nutzten die Möglichkeit an einer Kutschfahrt durch den königlichen Garten dran teilzunehmen.

3.Tag: Fahrt an der Amalfiküste und Pizzakurs.


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Bei herrlichem Sonnenschein genossen wir die Panoramafahrt entlang der romantischen Amalfiküste mit Blick auf kleinen in die Buchten geschmiegten Orte wie Positano.In Amalfi zeigte Esther uns das Dommuseum und die Krypta des Domes. Den Ort mit seinen engen Gassen erkundeten wir individuell. Esthers Vorschlag eine Schifffahrt nach Salerno zu unternehmen,nahmen alle gern an. Später brachte uns der Bus nach Sorrent, wo auch noch Zeit für einen Spaziergang in der Altstadt war. Nachmittags verwandelten wir uns in Pizzabäcker- und aßen natürlich die beste Pizza,die wir je hatten. Schließlich war sie von uns selbstgebacken! Auch der für die Region so typischen Limoncello und die dargereichten Spezialitäten mundeten uns.

4.Tag: Ausflug zum Vesuv und den Phlegräischen Feldern


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Heute machten wir Bekanntschaft mit „unserem" ersten Vulkan, dem Vesuv. Von dort bot sich
ein fantastischer Blick auf die Bucht von Neapel. Nach einem landestypischen Mittagessen statteten wir der Solfatera auf den Phlegräischen Feldern mit ihren schwefelhaltigen Fumarolen einen Besuch ab. Mit der Nachtfähre reisten wir abends von Neapel nach Catania.

5. Tag:Besichtigung von Taormina und Überfahrt nach Sizilien


Im Hafen von Catania holte uns unser örtlicher Reiseleiter Bernardo ab. In Taormina zeigte er neben dem Amphitheater Sehenswürdigkeiten der Stadt und brachte uns auch deren Geschichten näher. Auf dem Weg zur Fähre nach Lipari legten wir Fotostopps mit Blick auf die Strasse von Messina ein. Nachmittags erreichten wir die erste unsrer Äolischen Inseln: Lipari. Nachdem das Gepäck verladen war, erkundeten wir den Ort während eines Spaziergangs von der Marina Lungo zum Hotel. Unser exzellentes Abendessen konnten wir im Freien auf einer Terrasse direkt am Meer genießen.

6.Tag: Ausflug zur Insel Vulcano und Rundfahrt auf Lipari


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Heute war eine Fahrt zur Insel Vulcano mit „ Erklimmen" desselben und evtl. einem Bad im Fan-Gobecken geplant. Doch an diesem Tag erlebten wir, wie Zeus die Himmelsschleusen öffnete und ein Unwetter herab sandte, das die Überfahrt mit der Fähre unmöglich machte. In Lipari verwandelten sich die Strassen in reißende Ströme, die Steine, alte Waschmaschinentrommeln, große Steine- alles, was ihm im Weg war wurde mitgerissen. Auch eine noch gestern völlig sinnlos erscheinende Brücke mitten auf der Strasse erfülte nun ihren Sinn. Nachmittags startete unsere Inselrundfahrt mit Blick auf die benachbarten Inseln. In der Freizeit besuchten einige von uns das Museum mit seinen berühmten Tonmasken , während die Aufräumarbeiten in vollem Gange waren.

7. Tag: Ausflug zur Insel Salina


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Poseidon hat sich ausgetobt: Die Fähre brachte uns zunächst nach Santa Maria auf Salida.
Nach einem Spaziergang ging's weiter zum Dorfmuseum, das leider geschlossen war. So ließen
wir uns gleich die Granita bei Don Alfredo munden. Anschließend nutzten wir die Möglichkeit
zu individuellen Erkundungen oder einer kleinen fakutativen Rundfahrt zu den Bimssteinbrüchen und auf den Spuren des Films „Der Postmannn" über Pablo Neruda. Die Fähre brachte uns zurück nach Lipari.
Abends saßen einige aus unserer Reisegruppe beim Vino und lauschten dem Gesang eines
Italienischen Wirtes und seiner Musikerfreunde, die vom Publikum frenetisch gefeiert wurden.
Wir genossen einen unerwartet sehr stimmungsvollen echt italienischen Abend!

8.Tag: Insel Stromboli mit fakultativem Krateraufstieg


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Nach einem zeitigen Frühstück verließen wir Lipari. Im Hotel auf Stromboli angekommen gab es erst einmal Mittagessen, ehe dann in der Freizeit der Ort erkundet oder ein erfrischendes Bad im Meer genommen wurde. Aus unserer Reisegruppe hatten sich 9 Gäste entschlossen zu Gipfelstürmern zu werden und schafften es auch alle. Nun sind sie unsere „Helden"! Die anderen Reisegäste nutzten die Möglichkeiten einer Fahrt um die Insel oder Abends aufs Meer mit Blick auf den Vulkan und einen unbeschreiblich schönen Sternenhimmel.

9.Tag: Ausflug zum Ätna


Die Fähre brachte uns von Stromboli- wo wir gern noch einen Tag geblieben wären- nach Sizilien, in den Hafen von Milazzo und weiter zum Ätna. Der Bus brachte uns bis zu den Silvestri Kratern; höher hinauf ging's dann mit Seilbahn , Jeep und zu Fuß mit einem Bergführer. Es boten sich weite Ausblicke auf die Bucht von Catania. Nachmittags fuhren wir dann wieder nach Taormina, zu unserem am Berghang gelegenen Hotel. Der sich dort vom Balkon bietende weite Blick auf Taormina, die Buchten des Golfes und das Meer werden sich wohl für immer in unsere Erinnerung an diese unbeschreiblich schöne Landschaft und eine gemeinsame Reise mit zahlreichen schönen (auch ungewöhnlichen) Erlebnissen in einer interessierten und harmonischen Reisegruppe- wird sich wohl für immer in unser Gedächtnis eingegraben haben.

10.Tag: Abreise von Sizilien


Am liebsten hätten wir diesen Tag aus dem Kalender gestrichen, um noch bleiben zu können.
Aber auf dem Flughafen von Catania hieß es Abschied von den Vulkanen, einer Traumlandschaft, der örtlichen Reiseleitung und beim „Zwischenstopp" im München dann auch von einander zu nehmen. Unsere Fotos werden uns an die Vulkane ,die Liparischen Inseln und sehr vielfältige gemeinsame Erlebnisse erinnern.

Ihre Adelheid Fritzsche

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