Reisebericht: Städtereise Rom - Ewige Stadt am Tiber in Italien

09.05. – 13.05.2017, 5 Tage Klassische Städtereise Rom mit Kolosseum - Forum Romanum - Pantheon - Petersdom - Engelsburg - Vatikan - Vatikanische Museen

Frühstück fast am Petersplatz, Kaffee mit Blick auf die Engelsburg, dazu Frühling in Rom mit üppigsten Blüten und Düften

Rom Ewige Stadt

Dienstag, 09.05.2017
Anreise


italien


Ein Teil der Reisegruppe Eberhardt, pünktlich durch Zubringer zum Flughafen Tegel gebracht, traf gegen 14.15 Uhr im Hotel Columbus an der Via Conciliazione direkt am Petersplatz in Rom ein. Das Hotel befindet sich in einem Palais aus dem 16.Jahrhundert, das wahrscheinlich schon immer als Herberge und später als Hotel diente. Breite Treppe führen zu den Speisesälen, die mit Gemälden und Wandbildern versehen sind.
Alle Müdigkeit war schnell verflogen und so trafen wir uns nach kurzer Ruhepause und dem Empfang der Gäste, die nicht mit unserer Gruppe von Berlin nach Rom geflogen waren, zu einem ersten Spaziergang, der natürlich über den Petersplatz, vorbei an den Vatikanmauern zur Metrostation Ottaviano führte. Hier konnte, unweit des Hotels und der Orientierung durch St. Peter, jeder Reiseteilnehmer auf eigene Erkundung durch die von Geschäften und Gaststätten reich gesäumten Straßen schlendern.
Da das Hotel nur 15 Minuten Fußweg entfernt liegt, waren vor allem die Gäste, die zum Abendessen im Hotel erwartet wurden, sehr schnell und pünktlich wieder zurück.
Der kräftige Duft von Frühlingsblühern und vor allem von Jasmin begleitete uns auf dem kurzen Spaziergang, das quirlige Leben auf den Straßen ließ bei vielen die Neugier auf die nächsten Tage wachsen.

Mittwoch, 10.05.2017
Kolosseum, Forum Romanum, Piazza Venezia, Fontana di Trevi, Spanische Treppe, Pantheon, Piazza Navona



Schon um 08:00 Uhr traf sich unsere gesamte Gruppe im Foyer des Hotels, um
zunächst zur U-Bahn Ottaviano zu gelangen, später bei Termini umzusteigen und dann pünktlich am Kolosseum einzutreffen, wo uns unsere örtliche Stadtführerin Sylvia erwartete. Der Rundgang durch dieses mehr als zweitausend Jahre alte Amphitheater, seinen Aufbau, die Gewaltigkeit seiner Baumassen zu sehen und seine Geschichte zu erfahren, ist immer wieder ein beeindruckendes Erlebnis für alle diejenigen, die noch nie in Rom waren, jedoch aber stets auch für Romkenner.
Anschließend setzten wir den Rundgang über das Forum Romanum fort, das grandiose Eindrücke bietet, denn dieser heutige archäologische Park mit Ruinen aus allen Epochen des römischen Imperiums läßt etwas von der Atmosphäre der Stadt
zur damaligen Zeit aufleben.
Nach einer Pause gelangten wir zur Piazza Venezia, Sylvia erklärte uns das Vittorinao, das Monument für König Vittorio Emanuele II. und zeigte uns den Palazzo Venezia, einen der ersten Renaissancepaläste Roms, der viel später zu faschistischer Zeit Amtssitz von Mussolini war. Über die Via Corso spazierten wir zum Trevi-Brunnen mit seinem dynamischen Figurenensembles. In der Mitte unter einem dreiachsigen Triumphbogen residiert Gott Neptun noch heute und kontrolliert die Münzen, die diesmal in den Brunnen geworfen wurden. Jeder möchte schließlich in diese Stadt zurückkehren – irgendwann...
Auf dem Weg zur Spanischen Treppe (Scalinata della Trinita die Monti) erläuterte Sylvia die Entstehungsgeschichte der berühmten Spanischen Treppe und des Brunnens Fontana della Barcaccia, der die Form eines Bootes hat. Über die Via Condotti erreichten wir das Pantheon, den großartigen, allen Göttern geweihten Tempel der römischen Antike. Später entstand hier die Kirche Santa Maria ad Martyres, ein Glücksfall für das Gebäude, das somit die Zeiten überdauern konnte.
Die Besichtigung der Piazza Navona, einem der bedeutendsten und architektonisch beeindruckendsten Plätze Roms, bildete den Abschluss des Programms. Denn ohne den Vier-Ströme-Brunnen von Bernini hier gesehen zu haben, kann man Rom nicht verlassen.
Nach diesem Tagesprogramm waren die Füße schon recht müde geworden, unser Hotel Columbus aber noch bequem zu erreichen.

Donnerstag, 11.05.2017
Petersdom, Engelsburg


italien


Nach dem Frühstück trafen wir uns am Obelisken auf dem Petersplatz mit Sylvia, die uns die Gestaltung und Geschichte des Platzes erläuterte. Nach dem Anstehen in der Schlange der Wartenden konnten wir auch endlich den Rundgang beginnen.
Der Petersdom ist ein beeindruckendes Moment, geprägt von der Spiritualität und Macht des Glaubens sowie seiner genialen baulichen Manifestation. Glaube kann Berge versetzen, so heißt es und in diesen Stunden auf dem Petersplatz wurde das vorstellbar.
Durch den Dom, vorbei an der ergreifenden Pieta des Michelangelo, führte uns der Umgang zum Hauptaltar, zur Kuppel des Michelangelo, zur Cathedra Petri in der Apsis, zu den Papstgräbern und endete schließlich wieder auf dem Petersplatz.
Nach einer Mittagspause spazierten wir über die Via della Conciliazione, vorbei am Hotel Columbus, dann entlang des Passettos zur Engelsburg, dem ehemaligen Mausoleum Kaiser Hadrians und der späteren Fluchtburg der Päpste.
Sylvia erläuterte uns den Aufbau dieses Monuments und seine durch die Geschichte geprägten Funktionen. Vor dem Aufstieg auf die Plattform sahen wir noch die mit farbenprächtigen Fresken geschmückte Sala Paolina und das Appartamento Farnesiano. Die Aussichtsplattform bot uns nach dem anstrengenden Treppensteigen einen grandiosen Ausblick.
Damit hatten wir unser Tagesziel erreicht und für unsere Reisegäste gab es Anregungen für die nun folgende Freizeit.Freitag,

Freitag, 12.05.2017
Vatikanische Museen, Abendessen in Trastevere, Lichterrundgang


italien


Ein großer Teil der Gruppe traf sich 9 Uhr mit Sylvia zur Führung durch die Vatikanischen Museen. Die Museen bieten über 7 km prachtvolle Kunst, Fresken, Plastiken, Bilder, Gobelins, aber auch unendliche Menschenschlangen, die manchmal ein längeres Verweilen vor den Kunstwerken unmöglich macht. Die Sixtinische Kapelle ist das Ziel aller, seit 500 Jahren wird die grandiose Komposition von Michelangelo von Millionen Besuchern bewundert.Sylvia führte uns noch, zum Verschnaufen, in die „Großparkhalle des Vatikans", wo sich die Kutschen, Fahrzeuge und Autos der Päpste befinden. Der Andrang an Besuchern hielt sich hier in Grenzen,Am späten Nachmittag, gegen 17 Uhr, spazierten wir am Tiberufer nach Trastevere
in das Restaurant „Antica Osteria Rugantino". Zuvor unternahmen wir noch einen kleinen Rundgang durch Trastevere, vorbei an der Kirche Santa Maria in Trastevere.
Das Menü im Restaurant war gut und reichlich, so dass der anschließende Lichtergang mit Sylvia eine in jeder Hinsicht erbauliche Aktion war. Sylvia führte die Gruppe über die Ponte Sisto zur Engelsburg, danach zum Kapitol und weiteren Sehenswürdigkeiten, die in der Dunkelheit magisch wirken.

Sonnabend, 13.05.2017
Abreise


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Pünktlich gelangten wir zum Flughafen und von dort zurück nach Berlin-Tegel.
Insgesamt kann resümiert werden, dass die Rom-Reise mit dem abwechslungs¬reich dichten, aber ausgewogenem Programm als sehr gelungen bezeichnet werden darf.Ich möchte mich bei unseren Gästen herzlichst bedanken und stets Gesundheit und Reiselust wünschen.

Reisebericht
Dr. Jutta Petzold-Herrmann14.04.2017

Bildergalerie zur Reise

Kommentare zum Reisebericht

Vielen Dank für den Bericht und die Fotos . Mit der Reise ist ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gegangen . Das Programm war optimal und die Reiseleitung vorbildlich . Selbst das Wetter hat mitgespielt . Besonderen Dank auch an Frau Dr. Petzhold-Herrmann für die Rücksichtnahme gegenüber meiner gehbehinderten Frau .
Eine gesonderte Bewertung habe ich unter der angegebenen Adresse abgegeben .

Dieter Prescher
07.06.2017
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