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Reisebericht: Städtereise Rom - ewige Stadt am Tiber in Italien

12.05. – 18.05.2015, 7 Tage Busreise Rom mit Kolosseum - Forum Romanum - Pantheon - Petersdom - Engelsburg - Vatikan - Vatikanische Museen

Fast 3.000 Jahre Menschheitsgeschichte bietet diese faszinierende Stadt. Von den Etruskern, über das antike Rom bis zum Zentrum der christlichen Welt. Aber Rom ist kein Museum. Die Stadt lebt, am besten erlebbar im Stadtteil Trastevere.

Reiseblog: Städtereise Rom – Ewige Stadt


(12.05.2015 – 18.05.2015)



Eberhardt-Reiseleitung: Martin Büchner
Eberhardt-Reisebegleitung: Lisa Hiecke
Bus-Unternehmen: Puschmann Reisen
Chauffeur: Rainer Augustin

Tag 01 – 12.05.2015 Anreise nach Riva del Garda


italien


Wir reisen über Dresden, Chemnitz und Nürnberg nach Oberbayern. Unsere Reise in die Ewige Stadt Rom beginnt mit herrlichem Frühsommerwetter. Bedingt durch den reibungslosen Verkehr, ist es uns möglich über den Tegernsee nach Österreich zu gelangen. Den herrlichen Sonnenschein nutzen wir für unsere Mittagspause direkt in Tegernsee (Ort). Anschließend geht es weiter über den Achensee und dem Aussichtspunkt in Richtung Zillertal. Wir bestaunen bei sehr guter Sicht die umliegende Bergwelt aus Tuxer- und Zillertaleralpen, Rofan bis hin zum Kaisergebirge. Nach einem Fotostopp geht es weiter in Richtung Innsbruck und Brenner. Den Brenner Pass haben schon die Römer genutzt und viele Kulturen vor Ihnen. Auch heute ist es immer noch eine erstaunliche Leistung über einen Hochgebirgespass jenseits der 1.300 m zu fahren. Am Brennerpass folgen die meisten Gäste meiner Einladung auf ein kleines Luftdruck-Experiment. Fast leere Getränkeflaschen werden am Brenner geöffnet und bis nach Riva geschlossen gehalten. Das Ergebnis verblüffte viele Gäste. Am Abend erreichen unser Hotel in Riva del Garda Ortsteil Torbole. Das Klima ist merklich mediteran geworden, wer Lust hat, muss auf ein erfrischendes Bad im Hoteleigenen Pool nicht verzichten. Anschließend werden wir vom freundlichen Personal des Hotels mit einem guten Abendessen verwöhnt.

Tag 02 – 13.05.2015 Fahrt nach Rom


italien


Wir starten sehr früh, was uns die Möglichkeit bereitet unsere Fahrtroute am Ostufer des Gardasees zu gestalten. Über Malcesine geht es in den idyllischen Ort Garda, dem Namensgeber des Lago di Garda, wie der See auf italienisch heißt. Wir haben eine halbe Stunde Zeit und sind noch fast allein im Ort. Zeit für einen kurzen Bummel durch die Stadt und entlang der Seepromenade, sowie das erste italienische Eis. Anschließend geht es über die Autobahn vorbei an Verona und Bologna. Mit Don Camillo und Peppone überwinden die Po-Ebene. Vorbei an Bologna geht es in die Toskana. Es wird merklich wärmer, um nicht zu sagen heiß. Vorbei an Florenz durch Umbrien und das Latium erreichen wir am späten Nachmittag die Ewige Stadt Rom. Der Verkehr ist nun nicht mehr mitteleuropäisch. Verkehrsregeln, insbesondere Rote Ampeln nur noch informativ.
Im Hotel treffen wir auf die Gäste, die mit dem Flugzeug aus Berlin angereist sind. Unser Hotel liegt direkt im Zentrum, unmittelbat an der Via Nazionale.
Je nach Buchung gab es Gäste, die in einem nahegelegenen Restaurant gespeist haben, völlig individuell unterwegs waren oder in einer kleinen Gruppe mit mir ein Restaurant aufgesucht haben.
Die Wahl unseres ersten Restaurant fiel auf ein Restaurant im wahrsten Sinne des Wort "auf der Straße". Allein das ein Erlebnis. Mitten in Rom auf der Straße ein Abendessen serviert bekommen, etwas geschützt von Pflanzen, aber dennoch auf der Straße.
Nachdem die klein bestellten Abendessen doch größer waren als erwartet, kam die Idee auf, nach dem Essen noch etwas spazieren zu gehen. Bevor wir dazu starteten, musste das Abendessen mit einem erfrischenden Limoncello abgeschlossen werden, ein erfrischender Zitronenlikör. Das Ziel unseres Abendspazierganges war schnell bestimmt: Das Kolosseum sollte es sein.
In Termini nutzten wir die Metro Linie B um in wenigen Minuten vor dem Kolosseum zu stehen, welch ein Anblick. Fast 2.000 Jahre Geschichte stehen vor uns. Bedenkt welche berühmten Persönlichkeiten dieses Bauwerk schon bewunderten. Spätestens seit heute gehören wir auch dazu.
Mittlerweile ist es dunkel geworden. Die Temperaturen haben sich angenehm abgekühlt. Es sind nur noch vereinzelte Touristen da, man sogar fast von Ruhe am Kolosseum sprechen, welch ein Genuss. Über die Via Imperiale (das Forum Romanum ist nachts leider geschlossen) geht es zum Kapitol. Unterwegs probieren wir bei einem Straßenhändler sonnengereigtes italienisches Obst. Trotz vorgerückter Stunden steigen wir auch die Stufen zum Kapitol hinauf. Außer uns sind nur ein paar verstreute Wachleute anwesend. Etwas linker Hand, erhaschen wir auch einen Blick auf den gut beleuchteten Petersdom. Zu Fuss geht es über die Piazza Venezia, den Trajans Märkten und der Via Nazionale zurück zum Hotel.

Tag 03 – 14.05.2015 Antikes Rom



Am Morgen treffen wir uns mit unserer Stadtführerin Sylvia am Kolosseum. Auf dem Weg dorthin über die Station Termini wird in der Metro das erste Portmonee dieser Reise gestohlen. Zum Glück keine Papiere. Bei herrlichem Sommerwetter starten wir unseren Rundgang im antiken Rom mit dem Besuch im Kolosseum. Die größte römische Arena konnte in 15 Minuten besetzt und auch wieder geräumt werden und ist noch heute Vorbild für den ein oder anderen Stadienneubau.
Nach einer Sicherheitskontrolle gelangen wir auch in das Innere des Kolosseums. Anschließend geht es durch das berühmte Forum Romanum. Das politische, wirtschaftliche und kulturelle Herz des Imperium Romanum. Hier gab es Basiliken, Märkte und natürlich den Senat. Die Stelle an der Gaius Iulius Caesar feuerbestattet wurde ist noch erhalten.
Auf den Stufen des Senats sind sogar noch antike Spielbretter erhalten, falls die Reden doch wieder einmal länger dauerten.
Direkt dahinter liegt das moderne politische Zentrum Roms. Das Kapitol mit Rathaus und Kapitolmuseum. Vor dem Gebäude befindenen sich zwei große Statuen. Der linke personifiziert den Nil (er erhält die Sphinx) fest, der andere ist der Tiber, erkennbar an Romulus und Remus.
Die beiden Säuglings, die in einem Weidenkorb ausgesetzt und ihrem Schicksal übergeben wurden, später von der Lupa gefunden und aufgezogen wurden. Mythologisch wird Lupa mit "die Wölfin" übersetzt, im alten Rom stand der Begriff "Lupa" jedoch Begriff für eine Prostituierte.
Die Wahrheit schwingt in beiden Fällen sicher mit. Die Skulptur der säugenen Wolfsmutter ist weit bekannt und ist in Kopie vor dem Rathaus zu bestaunen.
Über den Piazza di Venezia geht es weiter in das barocke Rom. Bekanntester Repräsentant ist der Fontana di Trevi, Trevibrunnen. Im Moment leider eingerüstet, ist auch er ein großer Besuchermagnet. Wirft man eine Münze über Schulter bringt das eine sichere Wiederkehr nach Hause und nach Rom.
Unsere Stadtführung endet an der Spanischen Treppe. Im Anschluss Freizeit. Abendessen (individuell) war ein Restauarnt in der Nähe der Spanischen Treppe.

Tag 04 – 15.05.2015 Christliches Rom


italien


Früh am Morgen vor Beginn des Metro-Streikes fahren wir in den Vatikan. Von der Metrostation sind es nur wenige Momente bis man in das Herz des Vatikan gelangt, Zentrum der christlichen (katholischen) Welt. Petersplatz und Petersdom bilden ein eindrucksvolles Ensemble. Vorbei an der geschlossenen Heiligen Pforte betreten wir den Petersdom. Direkt am Eingang erwartet uns die Madonna von Michelangelo. Die Größe ist immer wieder beeindruckend. Am Boden finden sich Markierungen der größten Kirchen der Welt. Der Petersdom ist mehr als doppelt so groß, wie die nächst kleinere Kirche. Vorbei am Grab Petris,dem ersten Bischof von Rom, der Apostel, der als Märthyrer am Kreuz gestorben ist.
Nach unserem ausführlichen Rundgang folgen wir dem Fluchtweg der Päpste in Richtung Engelsburg. Eine beeindruckende Schutzburg in Gehweite zum Petersdom. Ursprunglich als Mausoleum für römische Kaiser errichtet, wurde sie später als Wohn- und Verteidigungsanlage der Päpste genutzt.
Unmittelbar vor der Engelsburg liegt die Engelsbrücke, für viele Jahrhunderte die einzige Brücke über den Tiber, sie ist gesäumt von Engeln und versprach den Pilgern Heil und Vergebung.
Wie überqueren den Tiber und tauchen ein in das Mittelalter. Durch schmale Gassen erreichen wir die Piazza Navona mit den beeindruckenden Springbrunnen. Durch noch mehr enge Gassen, entlang kleiner Läden kommen wir zu einem weiteren Platz, hier steht das Pantheon. Es ist eines der am besten erhaltenen römischen Bauwerke der Antike. Das Schicksal als Steinbruch und Baumaterialspender zu dienen, blieb dem Pantheon erspart, da es schon früh in eine Kirche umgewandelt wurde und unter päpstlichem Schutz stand. So können wir die beeindruckende römische Architektur samt gigantischer Kuppel und Original Bronze Türen noch heute bestaunen. Licht fällt über ein Loch in der Decke ein. Das einfallende Licht dient gleichzeitig als Sonnenuhr.
Unsere Stadtführung endet am Piazza de Argentina, hier sind ebenfalls noch antike Reste zu sehen. Der Rest des Tages ist Freizeit in Rom.

Tag 05 – 16.05.2015 Freizeit/Vatikanische Museen/Trastevere


Heute ist der Metrostreik glücklicherweise beendet. Wir fahren mit der Metro erneut zum Vatikan. Diesmal jedoch sind die Vatikanischen Museen unser Ziel. Dank Reservierung müssen wir uns nicht an die langen Schlangen anstellen. Wir werden durch die Ausstellungsräume geführt, vorbei an vielen Gemälden und Skulpturen. Höhepunkt ist für die meisten Gäste ist die Sixtinische Kapelle. Der Ort an dem seit Jahrhunderten die Päpste gewählt werden, gestaltet von Michelangelo. Das berühmteste Werk ist die "Erweckung Adams". Gott als bärtiger Mann berührt Adam mit seinem Finger und erweckt ihn so zum Leben.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Am Abend fahren wir gemeinsam nach Trastevere. Tras = Jenseits, Tevere = Tiber; Trastevere = jenseits des Tibers. Das Stadtviertel ist bekannt für seine Restaurants und sein Nachtleben. Ein absoluter Geheimtipp für jeden Rom-Reisenden. In einem wunderschönen Restaurant, genießen wir unser Dinner an einem milden Frühsommerabend. Anschließend folgt ein geführter Spaziergang durch dieses wunderbare Viertel.

Tag 06 – 17.05.2015 Rückreise nach Riva del Garda


italien


Am frühen Morgen starten die Busreisegäste mit mir in Richtung Norden. Den Fluggästen bleiben noch einige Stunden, bevor auch sie sich in Richtung Heimat begeben. In der Toskana verlassen wir die Autobahn und folgen der Landstraße in Richtung Siena. In Monteriggioni haben wir unsere Mittagspause. Der Ort ist eigentlich eine mittelalterliche Festung, auf einer kleinen Anhöhe gelegen. Sie wurde bereits im Jahr 1213 begonnen. Anschließend geht es über die Autobahn nach Florenz, Bologna bis hinauf nach Riva del Garda.

Tag 07 – 18.05.2015 Rückreise nach Deutschland


italien


Ein letzter Blick in Richtung Gardasee, danach wenden wir uns nach Norden zu. Über die Brennerautobahn, Innsbruck und den Achensee geht es zurück nach Deutschland. Im sommerlichen Tegernsee (Ort) machen wir Mittagspause. Anschließend geht es auf dem schnellsten Wege nach Hause. Staufrei erreichen wir am Abend unser Ziel.

An dieser Stelle möchte ich bei Ihnen, unseren Gästen, für das entgegengebrachte Vertrauen recht herzlich bedanken.
Dank auch an unseren Chauffeur Rainer und unsere Stadtführerin Sylvia, die selbstverständlich einen großen Anteil zum Gelingen dieser Reise beigetragen haben. Danke auch an meine Kollegin Lisa Hiecke.

Alles Gute und bis bald wünscht Ihnen

Ihre Eberhardt-Reiseleitung

Martin Büchner

Leipzig, 20.05.2015

Bildergalerie zur Reise

Kommentare zum Reisebericht

Vielen Dank für die schönen Fotos und die unvergessliche wunderschöne Zeit in Rom. Es war ein Highlight mit vielen Eindrücken und ein tolles Erlebnis.
Vielen herzlichen Dank.
Evelin Schlehahn

Evelin Schlehahn
26.06.2015

Mit viel Interesse lasen wir Ihren Reisebericht und freuten uns über die zahlreichen tollen Fotos. Beides nutzen wir auch für unser persönliches Fotoalbum. Wir denken gern an die schöne Romreise zurück, die unsere Erwartungen voll erfüllte.Nicht zuletzt durch Ihr besonderes Engagement, lieber Herr Büchner.

Peter Schwartz u. Margarete Freund
29.06.2015

Mit viel Interesse lasen wir Ihren Reisebericht und freuten uns über die zahlreichen tollen Fotos. Beides nutzen wir auch für unser persönliches Fotoalbum. Wir denken gern an die schöne Romreise zurück, die unsere Erwartungen voll erfüllte.Nicht zuletzt durch Ihr besonderes Engagement, lieber Herr Büchner.

Peter Schwartz u. Margarete Freund
29.06.2015
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