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Reisebericht: Städtereise Rom - ewige Stadt am Tiber in Italien

17.05. – 23.05.2016, 7 Tage Busreise Rom mit Kolosseum - Forum Romanum - Pantheon - Petersdom - Engelsburg - Vatikan - Vatikanische Museen

Bus-/Flugreise Antikes und Christliches Rom Frühling in der Ewigen Stadt 17.06. - 23.05.2016

Dienstag, 17.05.2016, Anreise


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Nach Rom zu reisen, das war bekanntlich der Wunsch vieler Generationen von Reisenden durch die Jahrhunderte, ob Pilger, Kaiser, Könige, Musiker, Baumeister,
Literaten und seit dem späten 19.Jahrhundert auch Reisende, aus denen im 20.Jahrhundert Urlauber und Touristen wurden.
Wir wählten die traditionelle Route, die uns über Nürnberg, München, Grenzübergang Kiefersfelden, Inntal-Autobahn, Brennerpass nach Südtirol, vorbei an Brixen und Bozen zur Salurner Klause, der Sprachgrenze zwischen Deutsch und Italienisch, führte.
Bis nach Riva del Garda, unserer ersten Übernachtung im ausgesprochen freundlich geführten Hotel Alberello, war es nicht mehr weit.
Nach dem Abendessen war Zeit zur Erholung und einem kleinen Spaziergang in dem Ort unweit des Gardasee-Ufers.

Mittwoch, 18.05.2016 Rom


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Gut ausgeruht fuhren wir weiter, am Ufer des Gardasees entlang, durchquerten die Po-Ebene und ließen so bedeutende Städte wie Mantua, Modena, Bologna entlang der Autobahn hinter uns.
In weitem Bogen näherten wir uns der Hauptstadt der Toskana, Florenz. Bei schönem Wetter kann man den Dom aus der Ferne sehen, leider hatten wir nicht das Glück. Südlich von Florenz fuhren wir 50 km parallel zur Chianti-Straße, die wir jedoch nicht sehen konnten, da das Chianti-Bergland uns die Sicht auf Impruneta, Greve in Chianti, Castellina in Chianti und andere Orte verwehrte.
Einige Kilometer weiter südlich fließt von den Pratomagno-Bergen östlich der Autobahn der Arno herab, einer der längsten Flüsse Italiens, der, nachdem er Florenz und Pisa durchflossen hat, in den Golf von Genua mündet.
Auch die Stadt Arrezo liegt an den Abhängen des Pratomagno, sie ist eine ehemals etruskische Siedlung und heute ein Juwel mittelalterlicher Baukunst. Der eigenartigste Maler der italienischen Frührenaissance, Pierro della Francesca, stammt von hier und verwirrt noch heute seine Betrachter.
Vorbei an Montepulciano und dem Trasimeno-See in östlicher Richtung sahen wir aus der Ferne schon die Stadt Orvieto, die sich auf einem Tuffsteinhügel ausbreitet. Es ist sehenswert zu entdecken, wie Dom, der Papstpalast sowie das Städtchen selbst, eingefasst von einem Mauerring, sich trotzig gegen den Verfall des Tuffgesteins unter seinen Füßen wendet.
In der Nähe von Orte gesellte sich der Tiber zu uns und begleitet uns bis in die Stadt Rom, die wir gegen Abend erreichten.
Unser Hotel Cardinal St. Peter befindet sich in der Nähe des Vatikans und wurde unser Ausgangsort für die nachfolgenden Tage .

Donnerstag, 19.05.2016 Antikes Rom


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Um pünktlich zu unserem Treffpunkt S-Bahn St. Pietro mit unserer örtlichen Reiseleiterin Agnieszka zu kommen, war ein kleiner Weg zurückzulegen und mit dem Bus zu fahren.
Mit ihr gemeinsam fuhren wir anschließend zum Bahnhof Ostiense, teilten uns mit einer anderen Gruppe, die nach Rom geflogen war, in zwei Gruppen und das Besichtigungsprogramm konnte beginnen.
Zunächst besuchten wir das Kolosseum, eines der wichtigsten Bauwerke des antiken Roms aus den (Bau) Jahren 76-81, errichtet von den flavischen Kaisern als Amphitheater für Gladiatoren- und andere Kämpfe und Kampfspiele.
Die wechselvolle Geschichte konnte insgesamt diesem massiven Bau nicht viel anhaben, obwohl nur noch ca. 60 % des ehemaligen Gesamtvolumens dieses Komplexes stehen. Die unglaubliche Leistung der damaligen Baumeister bestand vor allem auch darin, einen Prototyp für Stadien gefunden zu haben, der bis in die heutige Zeit gilt.
Das Forum Romanum, das wir anschließend besichtigten, beeindruckt jeden Besucher durch die imposanten Überreste der antiken Hochkultur. Zunächst durchschritten wir den Titusbogen mit seinen eindrucksvollen Darstellungen des Triumphzuges von Titus nach dem Jüdischen Krieg 66 – 70. Danach gelangten wir über die Via Sacra zu Maxentius-Basilika, weiter zum Vesta-Tempel, wo die Vestalinnen, Jungfrauen aus vornehmen Familien, das Heilige Feuer hüteten. In der Nähe sahen wir auch die Überreste der Basilika Julia und der Gerichtshalle, die Julius Cäsar kurz vor seiner Ermordung bauen ließ. In der Nähe der zur Kirche umfunktionierten Tempelanlage von Faustina und Antonius Pius verließen wir das Forum in Richtung Piazza Venezia, spazierten auf der viel begangenen Via dei Fori Imperiali und schauten uns die gegenüberliegenden Trajansmärkte an.
Zügig begaben wir uns zum Pantheon. Nach einer Mittagspause erläuterte uns Agnieszka die Bedeutung und Bauweise dieses maßstabsetzenden antiken Bauwerkes, das seit mehreren hundert Jahren auch als Kirche genutzt wird.
Der Schwiegersohn von Augustus, Markus Agrippa, ließ es 27 v. Chr. als Lobpreisung an die Götter bauen. Ein Zylinder mit einer Kuppel, so die Konstruktion in genialem Maßverhältnis. Mit einer Kassetten-Konstruktion wird die innere Wölbung gestützt.
Heute befindet sich im Kirchenraum das Grab von Rafael sowie die Gräber italienischer Könige aus dem Haus Savoyen.
Der Trevi-Brunnen, Fontana di Trevi, ist nicht erst aus dem Film „La Dolce Vita" von Fellini bekannt geworden. Mit dem Bau schufen sich die Barockpäpste um 1750 eines der letzten großen Denkmale. Sie nutzen die antike Wasserzufuhr, um sie mit einer dynamischen Figurenkomposition zu umgeben, die den heranbrausenden Meeresgott Oceanus zeigt, der mit einem Gespann von zwei Pferden einen Triumphbogen durchquert. Touristen werfen gern eine Münze in den Brunnen, um sich selbst zu wünschen, wieder einmal an diesen Ort zurückzukehren.
Die Scalinata di Trinita die Monti, die Spanische Treppe, ist ebenfalls ein Meisterwerk barocker Architektur. Sie ist jedoch das Ergebnis eines Streites zwischen den Päpsten und der französischen Kirchgemeinde. Die Franzosen stifteten die Gelder, um den Aufgang zu ihrer Nationalkirche glanzvoll gestalten zu lassen. Jedoch gelang es schließlich den Päpsten, ihre Version durchzusetzen und 1723 wurde dieser elegante Aufgang geschaffen, der, breit schwingend und sich wieder verengend, eine fließende Lebendigkeit vermittelt. Die Fontana della Barcaccia am Fuß der Treppe ließ Pietro Bernini 1629 in Form einer Barkasse bauen, die einen bei Hochwasser gestrandeten Kahn nachempfunden ist.
An der Spanischen Treppe beendeten wir unseren zweiten Tag in Rom und kehrten ins Hotel zurück.

Freitag, 20.05.2016, Christliches Rom


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Dieser Tag war dem Christlichen Rom gewidmet und schon kurz nach dem Frühstück trafen wir uns auf dem Petersplatz, um uns in die Menschenschlange einzureihen, die den Petersdom besichtigen wollte.
Innen angelangt, überraschen immer wieder die unglaublichen Dimensionen dieses Gotteshauses und die kaum abschätzbaren Größenverhältnisse seines figürlichen Schmuckes.
Der Petersdom bedeckt 2,5 Mal die Fläche des Kölner Domes, misst 211 m Länge, 186 m an seiner breitesten Stelle und 132 m Höhe im Kuppelbereich.
Im Inneren beeindruckt St. Peter durch die geniale Kuppel von Michelangelo, die Heilige Pforte, in diesem Jahr geöffnet ist, den Bronzebaldachin von Bernini über dem Grab von Petrus, und viele prächtig ausgeschmückte Seitenaltäre.
Nach mehr als zwei Stunden verließen wir den Petersdom mit vielen Eindrücken und sammelten uns wieder auf dem Petersplatz, um eine Pause zu machen und anschließend die nahe gelegenen Engelsburg zu besuchen.
Die Engelsburg, das ehemalige Mausoleum Kaiser Hadrians und spätere Fluchtburg der Päpste, verdankte ihren Namen einer Legende: Weihnachten 590 erschien Papst Gregor I. der Erzengel Michael und steckte sein Schwert in die Scheide. Die in Rom grassierende Pest war gebannt.
Seit 1281 führt vom Vatikan ein passetto, ein überdachter Gang zur Engelsburg, dort suchte mancher Schutz in dramatischen Tagen. Prunkräume der Päpste fehlen ebenso wenig wie Kellerräume für Ketzer.
Wir alle erfreuten uns am Anblick der Stadt Rom von den Zinnen der Engelsburg. Über die Engelsbrücke gelangten wir zur Piazza Navona, einem Platz, der wie aus einem Guss entstanden zu sein scheint.
Die ehemalige Rennbahn des Kaisers Domitian ist am Häuserrund noch nachvollziehbar, aber inzwischen sind der prächtige Vier-Ströme-Brunnen von Bernini entstanden wie auch die Kirche S. Agnese von seinem Rivalen Boromini.
Insgesamt säumt eine festliche und prächtige Architektur diesen bekannten Platz im Zentrum der Stadt.
Anschließend spazierten wir weiter zum Largo Argentino, einem kleinen Platz mit einem der ältesten Tempelbezirke aus republikanischer Zeit.
Hier beendeten wir unseren Stadtrundgang und kehrten ins Hotel zurück.

Sonnabend, 21.05.2016, Vatikanische Museen


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Der Besuch der Vatikanischen Museen muss stets gut vorbereitet sein und pünktlich erfolgen. Auch wir kamen diesen Anforderungen nach und begannen nach einem Spaziergang über den uns nun schon bekannten Petersplatz mit der Besichtigung.
Der Haupteingang liegt in den Viale del Vaticano und die 14 Museen mit insgesamt 50 000 Objekten bieten einen 7 km langen Rundgang. Wir mussten schon am Eingang mit mehreren hundert Menschen gemeinsam durch die Sammlungen laufen und sahen mit einiger Mühe die prächtigen Säle mit den verschiedenartigsten Kunstwerken. Lange im Gedächtnis bleiben sicher die Wandteppich-Galerie und die Galerie der Karten Italiens mit ihrem stetigen Bezug auf Rom.
Großartig die Sixtinische Kapelle, das Meisterwerk Michelangelos, das uns heute nach fast 500 Jahren sehr lebendig erscheint und infolge seiner grandiosen Zeitlosigkeit überdauern wird.
Am Abend spazierten wir durch den Stadtteil Trastevere zum Restaurant „La Cassetta di Trastevere". Dort war für uns ein Abendessen bestellt. Anschließend begann unser nächtlicher Lichterspaziergang, der uns, beginnend in Trastevere, durch die Altstadt bis ins Jüdische Viertel am Marcellus-Theater führte.
Nach einem langen Tag kehrten wir wieder in das Hotel zurück.

Sonntag 22.05. und Montag, 23.05.2016 Rückfahrt


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Die Rückfahrt erfolgte zunächst wieder bis Riva del Garda und dann weiter bis Dresden.

Sehr geehrte Gäste,gern möchte ich mich bei Ihnen bedanken, ich wünsche Ihnen Gesundheit und schöne Reiseerlebnisse bei Ihren weiteren Unternehmungen.

Ihre Dr. Jutta Petzold-Herrmann

Bildergalerie zur Reise

Kommentare zum Reisebericht

Die Reise war für uns ein einmalig schönes Erlebnis. Es hat alles gestimmt: Die Fahrt mit dem Bus, die Hotelunterkünfte, das Essen, vor allem das Programm. Aber am eindrucksvollsten war für uns die Reiseleitung von Frau Dr. Jutta Petzold-Hermann. Durch ihre Schilderungen aus ihrem reichen Wissensschatz wurden die Landschaften und Orte lebendig: während der Fahrt, um den Gardasee, die verschiedenen Landschaften Italiens. Auch die Führungen in Rom waren ausgezeichnet. Auch die persönliche Betreuung durch Frau Dr. Petzold -Hermann war wunderbar. Sie hatte für Jeden ein freundliches Wort, Geduld und Verständnis. Wir werden von dieser Reise noch lange zehren.

Ortrud und Dorothee Hübl
08.09.2016
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