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Ausführliche Rundreise Sardinien und Korsika im Mittelmeer

Reisebericht: 20.04. – 03.05.2026

Zwischen Sardinien und Korsika, wo das Meer zwei Inseln umspült und der Wind alte Mythen flüstert, lernt das Herz, was Freiheit ist:
Jede Reise verbindet Horizonte – und manchmal auch Menschen.

Allina Anderer

Ein Reisebericht von
Allina Anderer

Gardasee – © Allina Anderer (Eberhardt TRAVEL) Küstenstraße von Alghero nach Borsa – © Allina Anderer (Eberhardt TRAVEL) Palau mit La Maddalena – © Allina Anderer (Eberhardt TRAVEL) La Maddalena – © Allina Anderer (Eberhardt TRAVEL) ehemaliges Regierungsgebäude – © Allina Anderer (Eberhardt TRAVEL) 1000207984.jpg – © Allina Anderer (Eberhardt TRAVEL) Ajaccio – © Allina Anderer (Eberhardt TRAVEL) Sant Antoninio – © Allina Anderer (Eberhardt TRAVEL) Calvi – © Allina Anderer (Eberhardt TRAVEL) Bastia – © Allina Anderer (Eberhardt TRAVEL) Hafen Bastia – © Allina Anderer (Eberhardt TRAVEL) Cremona Baptisterium – © Allina Anderer (Eberhardt TRAVEL)

Anreise nach Arco

Unsere Reise begann frühmorgens in Dresden, wo die Sonne gerade hinter den historischen Dächern hervorkroch. Mit dem Bus und einer größeren Reisegruppe machten wir uns auf den Weg gen Süden, die Straßen führten uns durch das malerische Bayern und weiter in die italienische Lombardei. Nach etwa 800 Kilometern erreichten wir unseren ersten Halt den Kleinen Ort Arco in der Nähe des Gardasees.
Der Gardasee empfing uns mit seinem sanften, blauen Wasser, eingerahmt von steilen Bergen und mediterraner Vegetation. Die Luft war erfüllt vom Duft der Zitronenbäume und blühenden Oleandern. Wir genossen einen Spaziergang entlang der Uferpromenade in Garda. Diese Zwischenstation war eine perfekte Gelegenheit, Kraft zu tanken und die Seele baumeln zu lassen, bevor es weiterging.

Weiterfahrt nach Genua und Fährüberfahrt nach Sardinien

Nach einem erholsamen Aufenthalt am Gardasee machten wir uns früh am Morgen auf den Weg Richtung Westen. Die Fahrt führte uns durch die sanften Hügel Norditaliens, vorbei an malerischen Dörfern und üppigen Weinbergen, bis wir schließlich die ligurische Küste erreichten.
Am Hafen von Genua angekommen, empfing uns die lebendige Atmosphäre des größten Seehafens Italiens. Containerkräne ragten in den Himmel, und die Schiffe lagen dicht an dicht, bereit für ihre nächsten Reisen. Der Duft von Salz und Meer mischte sich mit dem geschäftigen Treiben der Hafenarbeiter und den Rufen der Möwen. Hier spürten wir die jahrhundertealte maritime Geschichte der Stadt, die einst als Tor zur Welt galt.
Unsere Reise setzte sich an Bord der Fähre fort, die uns über das tiefblaue Mittelmeer nach Sardinien bringen sollte. Die Überfahrt nach Porto Torres war ein Erlebnis für sich, ruhige See und sehr nette Reisegäste machten diese Überfahrt besonders.

Ankunft auf Sardinien – Stadtführung in Alghero und Reise nach Arborea

Nach einer ruhigen Fährüberfahrt mit leckerem Abendessen, erreichten wir am frühen Morgen Porto Torres, den Torbogen Sardiniens im Norden der Insel. Der Hafen empfing uns mit seinem ruhigen, blauen Wasser und dem Duft von Meer und Pinien. Die frische Meeresbrise versprach einen vielversprechenden Start in unser sardisches Abenteuer.
Von Porto Torres aus fuhren wir nur wenige Kilometer weiter nach Alghero, eine charmante Stadt, die mit ihrer katalanischen Geschichte und dem mediterranen Flair begeistert. Bei einer geführten Stadtbesichtigung schlenderten wir durch die engen Gassen der Altstadt, bewunderten die gut erhaltenen Stadtmauern und die imposante Kathedrale Santa Maria. Die Mischung aus italienischer und spanischer Architektur verlieh Alghero einen ganz besonderen Charme. Am Hafen genossen wir den Blick auf das glitzernde Meer, während die Sonne langsam höher stieg.
Unsere Reise führte uns anschließend entlang der wilden und faszinierenden Westküste Sardiniens weiter nach Süden. Die Straße schlängelte sich durch mediterrane Landschaften, vorbei an steilen Klippen und kleinen Buchten, die die Möglichkeit für spektakuläre Fotos bietete. Unser nächster Halt war Bosa, ein malerisches Städtchen, das sich farbenfroh am Ufer des Flusses Temo schmiegte. Die pastellfarbenen Häuser und die mittelalterliche Burg Castello Malaspina thronten stolz über der Stadt und boten einen herrlichen Ausblick auf die Umgebung. Ein Spaziergang durch die verwinkelten Gassen und ein Kaffee in einem der kleinen Cafés rundeten unseren Besuch ab.
Am späten Nachmittag erreichten wir unser Hotel in Arborea, einem ruhigen Ort im Landesinneren nahe der Küste. Das Hotel bot eine angenehme Atmosphäre zum Entspannen nach einem erlebnisreichen Tag. Umgeben von grünen Feldern und der Nähe zum Meer, war Arborea der perfekte Ort, um die Eindrücke der Westküste Sardiniens wirken zu lassen und neue Energie für die kommenden Tage zu sammeln.

Ausflug nach Cagliari und Besichtigung der Nuraghe Santu Antine

Heute führte uns unser Weg in den Süden Sardiniens, zu einem spannenden Ausflug in die lebendige Hauptstadt Cagliari um anschließend am Poetto Strand die Sonne und das mehr zu genießen.
Der Vormittag begann in Cagliari, einer Stadt voller Geschichte und mediterranem Flair. Wir schlenderten durch die engen Gassen des historischen Viertels Castello, bewunderten die imposanten Stadtmauern und genossen den Panoramablick vom Bastione di Saint Remy über die Dächer der Stadt bis hin zum glitzernden Meer. Die Mischung aus römischen Ruinen, mittelalterlichen Kirchen und lebhaften Märkten verlieh Cagliari einen unverwechselbaren Charme. Bei einem Kaffee auf der Piazza del Carmine ließen wir das bunte Treiben auf uns wirken.
Anschließend fuhren wir zu dem nahegelegenen Poetto Strand und ließen dort bei einem Strandspaziergang und einem kühlen Naß im Meer
die Seele baumeln.
Zurück im Hotel ließen wir die Eindrücke des Tages Revue passieren. Der Ausflug nach Cagliari und an den Strand zeigte uns die Vielfalt Sardiniens.

Weiterfahrt nach Orgosolo, Hirtenessen in Orgosoolo

Am Vormittag führte uns die Reise weiter ins Landesinnere zur Nuraghe Santu Antine, einem der größten und besterhaltenen Nuraghenkomplexe Sardiniens. Diese prähistorischen Turmbauten, die vor über 3.000 Jahren errichtet wurden, sind Zeugnisse einer geheimnisvollen Kultur, die bis heute fasziniert. Wir erkundeten die mächtigen Steinmauern, die kunstvoll angeordneten Räume und die beeindruckende Architektur, die von der Bedeutung dieses Ortes zeugt. Die Atmosphäre hier war ehrfurchtgebietend – ein stiller Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart .
Am Nachmittag führte uns unser Weg tief ins Herz Sardiniens, in die wilde und traditionsreiche Region rund um Orgosolo. Bekannt für seine beeindruckenden Wandmalereien und seine lebendige Hirtenkultur, versprach dieser Ausflug ein authentisches Erlebnis voller Geschichte, Musik und kulinarischer Genüsse.
Wir besuchten die nahegelegene Ortschaft Orgosolo, berühmt für ihre politischen und sozialen Wandmalereien, die die Wände der Häuser wie lebendige Geschichtsbücher schmücken. Die farbenfrohen Murals erzählen von Widerstand, Freiheit und den Herausforderungen des Lebens auf Sardinien. Beim Spaziergang durch die Gassen betrachteten wir die Kunstwerke, die nicht nur beeindruckend sind, sondern auch zum Nachdenken anregen.
Inmitten der grünen Weiden und unter dem weiten Himmel Sardiniens wurden wir herzlich von einer Hirtenfamilie empfangen. Bei einem traditionellen Hirtenessen genossen wir hausgemachte Spezialitäten: frischer Pecorino-Käse, herzhaftes Brot, gegrilltes Fleisch vom Lamm und begleitet von lokalem Wein. Die einfachen, aber geschmackvollen Gerichte spiegelten die Verbundenheit der Hirten mit ihrer Natur und ihren Tieren wider.
Nach dem Essen erfüllte die Musik die Luft – eine Folklore-Darbietung mit traditionellen Instrumenten und Gesängen erzählte von der Geschichte und den Legenden der Region. Die rhythmischen Klänge und die leidenschaftlichen Stimmen ließen uns tief in die sardische Seele eintauchen und vermittelten ein Gefühl von Gemeinschaft und Stolz, sie luden uns ein mit zutanzen.
Der Ausflug zu den Hirten und nach Orgosolo war ein intensives Erlebnis, das uns die sardische Kultur und Lebensweise auf besondere Weise näherbrachte – geprägt von Tradition, Naturverbundenheit und künstlerischem Ausdruck.

Ausflug an die Costa Smeralda Porto Cervo und Porto Rotondo

Nach einem ausgiebigen Frühstück in unserem Resort an der Costa Smeralda, führte unser heutige Ausflug an die wohl berühmtesten Orte der Costa Smeralda.
Unser erster Halt war Porto Rotondo, ein eleganter Yachthafen, der mit seinem mediterranen Flair und den charmanten Boutiquen begeistert. Beim Bummel durch die gepflasterten Gassen genossen wir den Blick auf die glitzernden Segelboote und die pastellfarbenen Häuser, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen. Ein Kaffee in einem der Cafés am Hafen lud zum Verweilen ein, während die Sonne sanft auf das Meer schien.
Weiter führte uns die Fahrt nach Porto Cervo, das Herzstück der Costa Smeralda und ein Synonym für Luxus und Glamour. Die exklusive Atmosphäre war überall spürbar – von den eleganten Villen über die schicken Boutiquen bis hin zu den luxuriösen Yachten, die im Hafen ankerten. Wir schlenderten entlang der Promenade, bewunderten die kunstvollen Skulpturen und genossen die spektakuläre Aussicht auf das azurblaue Meer und die felsige Küste. Einige von uns besuchten die Kirche Stella Maris, die etwas oberhalb von Porto Cervo liegt und einen gigantischen Ausblick bietet, bereits hier können wir die nachegelegene Insel Korsika sehen.
Auf unserer Rückreise zu unserem Hotel führte uns der Weg auch nach San Pantaleo, ein kleines Dorf, das uns sofort in seinen Bann zog. Schon bei der Ankunft waren wir beeindruckt von der Kulisse: San Pantaleo liegt eingebettet zwischen zerklüfteten Granitbergen, die im Sonnenlicht fast rosa schimmern.
Im Ort herrschte eine entspannte, fast künstlerische Atmosphäre. Wir schlenderten durch die engen Gassen, vorbei an Galerien, kleinen Läden und Cafés. Besonders lebendig wurde es auf dem zentralen Platz, wo ein paar Einheimische in aller Ruhe Karten spielten und Kinder herumtollten. Die Kreativität des Ortes war überall spürbar – viele Künstler haben sich hier niedergelassen und prägen das Bild mit ihren Werken.
Nach diesen eindrucksvollen Eindrücken setzten wir unsere Reise fort und erreichten nach kurzer Zeit unser Resort, mit dem hauseigenen Strand am türkisblauen Meer. Das Hotel bot eine ruhige und entspannte Atmosphäre, ideal um die Schönheit der Costa Smeralda nach einem ereignisreichen Tag in Ruhe ausklingen zu lassen.

Ausflug auf die Inseln La Maddalena, San Pantaleo

Von unserem Hotelzimmer aus konnten wir den zauberhaften Sonnenaufgang über dem Meer genießen. Die ersten goldenen Strahlen tauchten den Himmel in warme Farben und spiegelten sich sanft auf der glatten Wasseroberfläche wider. Dieses friedliche Morgenritual war ein perfekter Start in einen weiteren ereignisreichen Tag auf Sardinien.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zu einem Ausflug in den Archipel von La Maddalena, einer Inselgruppe vor der Nordostküste Sardiniens, die für ihre unvergleichliche Naturschönheit bekannt ist. Mit der Fähre setzten wir von Palau über und erreichten bald die Hauptinsel La Maddalena. Die Insel empfing uns mit kristallklarem Wasser, weißen Sandstränden und einer unberührten, mediterranen Vegetation.
Wir erkundeten die charmante Ortschaft La Maddalena mit ihren bunten Häusern, kleinen Cafés und dem lebhaften Hafen. Die Atmosphäre war entspannt und zugleich lebendig, ein Ort, an dem Geschichte und Natur harmonisch verschmelzen.
Ein besonderes Highlight war die Weiterfahrt zur Insel Caprera, die eng mit Giuseppe Garibaldi verbunden ist, dem italienischen Nationalhelden. Hier konnten wir das ehemalige Wohnhaus des Freiheitskämpfers sehen, eingebettet in eine atemberaubende Landschaft aus Macchia und Felsen. Die Insel strahlt eine besondere Ruhe aus und erzählt von Mut, Freiheit und der Liebe zur Heimat.
Der Ausflug nach La Maddalena und zur Insel von Giuseppe Garibaldi war eine wunderbare Kombination aus Natur, Geschichte und Kultur – ein unvergessliches Erlebnis, das uns die Vielfalt Sardiniens auf eindrucksvolle Weise näherbrachte.

Abschied von Sardinien und Überfahrt nach Korsika, Stadtbesichtigung in Bonifacio

Heute heißt es Abschied nehmen von Sardinien. Früh am Morgen verließen wir unser Hotel in Cannigione, und fuhren nach Santa Teresa di
Gallura einem charmanten Küstenort im Norden der Insel. Die frische Meeresluft begleitete uns auf der kurzen Fahrt zum Hafen, wo wir die Fähre nach Korsika bestiegen.
Die Überfahrt nach Bonifacio war ein besonderes Erlebnis: Das Schiff glitt sanft über das türkisfarbene Wasser, während die steilen Kalksteinfelsen von Bonifacio immer näher rückten und majestätisch aus dem Meer emporstiegen. Die beeindruckende Kulisse dieser Hafenstadt, die wie ein Adlernest hoch über dem Meer thront, ließ uns staunen.
Nach der Ankunft in Bonifacio begaben wir uns auf eine Stadtbesichtigung durch die mittelalterliche Altstadt. Die engen, verwinkelten Gassen führten uns vorbei an historischen Gebäuden, kleinen Boutiquen und gemütlichen Cafés. Besonders beeindruckend war die Zitadelle, die hoch über der Stadt thront und einen herrlichen Panoramablick auf den Hafen und das Meer bietet. Wir besuchten auch die Kirche Saint-Dominique mit ihrer schlichten, aber eindrucksvollen Architektur.
Ein weiteres Highlight war die Treppe des Königs von Aragon („Escalier du Roi d'Aragon“), eine steile, in den Kalkstein gehauene Treppe mit 187 Stufen, die von der Oberstadt hinunter zum Meer führt. Die Aussicht von hier war atemberaubend – das tiefblaue Wasser schlug sanft gegen die weißen Klippen.
Nach unserer Abreise aus Bonifacio machten wir uns auf den Weg zum Hotel Paradisu bei Grosseto. Die Route führte uns entlang der Küste und durch beeindruckende Landschaften, vorbei an Olivenhainen und kleinen Dörfern. Die Vorfreude stieg, als wir schließlich das Hotel erreichten, das direkt am Meer liegt. Schon beim Aussteigen spürten wir die frische Meeresbrise und hörten das Rauschen der Wellen.

Das Hotel Paradisu begeisterte uns sofort mit seiner entspannten Atmosphäre und dem herrlichen Blick aufs offene Wasser.
Statt eines Pools gab es hier den direkten Zugang zum Strand. Nach dem Einchecken nutzten wir die Gelegenheit, noch einmal am Meer spazieren zu gehen und die salzige Luft zu genießen. Der Tag klang mit einem Abendessen im Restaurant aus und dann passierte etwas ganz Besonderes: Plötzlich tauchten draußen im Wasser mehrere Delfine auf! Wir konnten sie vom Restaurant aus beobachten, wie sie spielerisch durch die Wellen sprangen. Dieser Moment war wirklich magisch und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben

Stadtführung in Ajaccio

Heute stand eine faszinierende Stadtführung in Ajaccio auf dem Programm, die uns tief in die Geschichte und Kultur der Stadt eintauchen ließ – mit besonderem Augenmerk auf zwei herausragende Persönlichkeiten, die eng mit der Region verbunden sind: Napoleon Bonaparte und seinen Onkel, General Joseph Fesch.
Unsere Bustour durch Ajaccio führte uns nicht nur durch die belebten Straßen der Stadt, sondern auch zu zwei besonders eindrucksvollen Stationen: dem Napoleon-Denkmal und dem historischen Friedhof.
Erster Halt war das imposante Denkmal zu Ehren Napoleons, der in Ajaccio geboren wurde. Die Statue thront auf einem Hügel mit weitem Blick über die Stadt und das Meer. Unser Guide erzählte spannende Anekdoten aus Napoleons Kindheit und seinem späteren Aufstieg – es war faszinierend, diese geschichtsträchtige Stätte einmal aus nächster Nähe zu erleben. Anschließend gings zu Fuß. Besonders spannend war die Verbindung zu Napoleon Bonaparte, der hier geboren wurde und dessen Leben und Wirken die Stadt bis heute prägt.
Weiter ging es zur Kathedrale von Ajaccio, wo wir die Grabstätte von General Joseph Fesch besichtigten. General Fesch, Napoleons Onkel, war ein bedeutender Militärführer und Erzbischof, der nicht nur durch seine militärischen Erfolge, sondern auch durch seine umfangreiche Kunstsammlung bekannt wurde. Sein Einfluss auf die Stadt war enorm, und sein Mausoleum in der Kathedrale ist ein beeindruckendes Zeugnis seiner Bedeutung.
Unser Guide erzählte lebendig von den familiären Verbindungen, politischen Intrigen und der Zeit Napoleons auf Korsika. Wir erfuhren, wie die Stadt durch die Bonaparte-Dynastie geprägt wurde und welche Spuren diese bis heute hinterlässt – sei es in der Architektur, in Denkmälern oder im kulturellen Leben.
Die Führung führte uns auch zu weiteren historischen Stätten wie dem Place Foch, benannt nach dem berühmten französischen Marschall, und dem Rathaus, das mit seiner prächtigen Fassade beeindruckte. Überall spürte man den Geist der Geschichte, der die Stadt durchdringt.
Diese Stadtführung war nicht nur eine Reise durch die Zeit, sondern auch eine Begegnung mit den Persönlichkeiten, die Ajaccio und Korsika geprägt haben. Ein unvergessliches Erlebnis, das Geschichte lebendig werden ließ und uns die Bedeutung Napoleons und General Feschs auf besondere Weise nahebrachte.
Nach der Besichtigung von Ajaccio und den Eindrücken beim Napoleon-Denkmal machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Hotel. Die Rückfahrt bot noch einmal schöne Ausblicke auf die korsische Küste, bevor wir schließlich unser Hotel erreichten.
Dort nutzten wir die Gelegenheit für eine wohlverdiente Pause. Einige von uns entspannten sich auf der Terrasse oder im Zimmer, andere zogen es vor, direkt ins erfrischende Meer zu springen und ein paar Runden zu schwimmen. Das Wasser war angenehm und klar – die perfekte Abkühlung nach einem erlebnisreichen Tag in der Stadt.
So konnten wir neue Energie tanken und den Rest des Tages ganz entspannt genießen.

Fahrt durch die Les Calanches – Porto – Spelunca Schlucht – Scala die Regina

Am heutigen Morgen hieß es Abschied nehmen vom schönen Hotel am Meer. Nach einem letzten Blick auf das glitzernde Wasser und einem entspannten Frühstück packten wir unsere Sachen und setzten unsere Reise fort – unser nächstes Ziel war L’Île-Rousse.
Heute erwartete uns ein spektakulärer Tag voller atemberaubender Naturerlebnisse und beeindruckender Landschaften. Unsere Reise begann mit einer Panoramafahrt entlang der berühmten Felsformationen von Les Calanches, die mit ihren schroffen roten Granitklippen und steilen Schluchten zu den beeindruckendsten Naturwundern Korsikas zählen. Die Straße windet sich hoch über dem Meer und bietet immer wieder spektakuläre Ausblicke auf das tiefblaue Wasser und die zerklüftete Küste.
Unser nächster Halt war der malerische Hafen von Porto, ein idyllischer Ort, der von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt ist. Von hier aus starteten wir zu einer Bootstour durch den Golf von Porto, vorbei an versteckten Buchten und bizarren Felsformationen, die das Meer in eine faszinierende Kulisse verwandelten. Das klare Wasser lud zum Staunen ein, und die frische Meeresbrise machte die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Ein echtes Highlight war, als wir während der Tour erneut Delfine entdeckten. Plötzlich tauchten sie neben unserem Boot auf und begleiteten uns ein Stück durch die Wellen. Es war faszinierend zu beobachten, wie sie spielerisch durchs Wasser glitten – dieser Moment hat die Bootsfahrt für uns unvergesslich gemacht.
Die Schönheit und Ursprünglichkeit dieser Landschaft, kombiniert mit der Begegnung mit den Delfinen, wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben – der Golf von Porto war definitiv eines der Highlights unserer Reise.
Nach der Bootstour setzten wir unsere Fahrt fort und durchquerten die beeindruckende Spelunca-Schlucht. Die Straße schlängelte sich durch enge Passagen, vorbei an steilen Felswänden und üppiger Vegetation, die den Kontrast zur rauen Küste perfekt ergänzte. Höhepunkt der Fahrt war der Pass des Col de Vergio, mit 1477 Metern der höchste Gebirgspass Korsikas, von dem wir einen atemberaubenden Ausblick auf die umliegenden Berge und Täler genossen.
Weiter ging es durch die malerische Scala di Santa Regina, eine spektakuläre Schlucht mit schroffen Felsen und kristallklaren Flüssen, die uns tief in die wilde Natur Korsikas eintauchen ließ.
Am späten Nachmittag erreichten wir unser Hotel in L’Île-Rousse, einem charmanten Küstenort im Norden Korsikas. Das Hotel lag ideal, um die Schönheit der Region zu genießen und den Tag entspannt ausklingen zu lassen.
Am Abend unternahmen wir einen gemütlichen Spaziergang entlang der Küste und ließen uns von den stürmischen Wellen begleiten. Unser Ziel war das hauseigene, traditionelle Restaurant des Hotels, das mit einem köstlichen 3-Gänge-Menü aufwartete. Frisch aus dem Meer zubereitet, begeisterten die Gerichte mit ihrer Vielfalt und Qualität – von delikatem Fisch über aromatische Meeresfrüchte bis hin zu feinen Desserts. Die Kombination aus regionalen Zutaten und liebevoller Zubereitung machte das Abendessen zu einem kulinarischen Höhepunkt unseres Tages.

Ausflug nach Sant'Antonino und Calvi

Heute führte uns unser Weg in das malerische Bergdorf Sant’Antonino, das zu den ältesten und schönsten Dörfern Korsikas zählt. Hoch über der Küste thronend, bot der Ort atemberaubende Ausblicke auf das umliegende Meer und die zerklüftete Landschaft. Beim Spaziergang durch die verwinkelten, engen Gassen mit ihren traditionellen Steinhäusern spürten wir den authentischen Charme und die Ruhe dieses historischen Ortes. Kleine Handwerksläden und gemütliche Cafés luden zum Verweilen ein, während die Geschichte des Dorfes in jeder Ecke lebendig wurde.
Nach dem Besuch in Sant’Antonino setzten wir unsere Reise fort und erreichten Calvi, eine lebhafte Küstenstadt mit einer faszinierenden Mischung aus Geschichte, Kultur und mediterranem Flair. Die imposante Zitadelle, die über der Stadt thront, war unser erster Anlaufpunkt. Von den Stadtmauern aus genossen wir einen herrlichen Blick auf den Hafen und das tiefblaue Meer.
Im historischen Zentrum schlenderten wir durch die charmanten Gassen, vorbei an kleinen Boutiquen, Cafés und Restaurants. Der Hafen von Calvi mit seinen bunten Booten und dem regen Treiben lud zu einer Pause ein, bei der wir das mediterrane Leben in vollen Zügen genießen konnten.
Der Aufenthalt in Calvi bot die perfekte Balance zwischen kulturellem Erleben und entspanntem Genießen – ein Tag voller Eindrücke, die uns die Vielfalt Korsikas auf wunderbare Weise näherbrachten.

Rundfahrt über die Cap Corse und Überfahrt nach Frankreich Toulon

Heute starteten wir zu einem abwechslungsreichen Ausflug entlang der Nordküste Korsikas. Unser Ziel die Umrundung des Cap Corse, der markanten Halbinsel im Norden Korsikas. Die Küstenstraße schlängelte sich entlang steiler Klippen, vorbei an kleinen Fischerdörfern und einsamen Buchten. Die wilde Schönheit der Landschaft beeindruckte uns tief – hier verschmelzen Meer und Berge zu einem einzigartigen Panorama. Hier besichtigten wir die berühmte Moulin Mattei, eine restaurierte Windmühle, die hoch oben auf einem Hügel thront. Schon die Anfahrt war beeindruckend: Die schmale Straße schlängelte sich durch die raue Landschaft, vorbei an Weinbergen und mit spektakulären Ausblicken auf das Meer.
Oben angekommen, bot sich uns ein atemberaubender Panoramablick über die Küste und das Hinterland. Die Moulin Mattei selbst ist nicht nur ein beliebtes Fotomotiv, sondern auch ein Symbol für die Region. Von hier oben konnten wir den Wind in den Haaren spüren und die Weite der korsischen Landschaft in vollen Zügen genießen.
Der Abstecher zur Moulin Mattei war eine lohnende Ergänzung unserer Reise und zeigte uns noch einmal die Vielseitigkeit und Schönheit von Cap Corse.
Nach dem beeindruckenden Besuch an der Moulin Mattei führte unser Weg weiter entlang der Küste, vorbei an Macinaggio – einem kleinen, charmanten Hafenort am Cap Corse. Die Fahrt bot noch einmal traumhafte Ausblicke auf das Meer und die ursprüngliche Landschaft Nordkorsikas mit Blick auf die Insel Elba.
Schließlich erreichten wir Bastia, die lebendige Hafenstadt im Nordosten der Insel. Hier nutzten wir die Zeit für eine Stadtbesichtigung: Wir schlenderten durch die engen Gassen der Altstadt, bewunderten die pastellfarbenen Häuser und ließen uns vom Flair der Place Saint-Nicolas treiben.
Nach dem Stadtbummel machten wir uns auf den Weg zum Hafen von Bastia. Dort hieß es Abschied nehmen von Korsika – mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck.
Nachdem wir in Bastia an Bord der Fähre gegangen waren, bezogen wir zunächst unsere Kabinen und machten es uns dort für die Überfahrt nach Toulon gemütlich. Später gingen wir zum Abendessen ins bordeigene Restaurant. Während wir dort saßen und das köstliche Essen genossen – frischer Fisch, Meeresfrüchte und leckeres Panna Cotta, sowie ein gutes Glas Wein – konnten wir durch die großen Fenster einen spektakulären Sonnenuntergang über dem Meer beobachten. Das warme Licht tauchte den Speisesaal in eine ganz besondere Stimmung und bot einen wunderschönen Abschied von Korsika.
Es war ein stimmungsvoller und genussvoller Abschluss unserer Reise, bevor wir entspannt in unsere Kabinen zurückkehrten und die Überfahrt nach Toulon antraten.

Fahrt nach Auer in Südtirol

Nach der Überfahrt von Korsika erreichten wir am frühen Morgen den Hafen von Toulon an der französischen Mittelmeerküste. Die frische Meeresluft und das geschäftige Treiben im Hafen empfingen uns, während wir das Schiff verließen und unsere Reise auf dem Festland fortsetzten.
Unsere Fahrt führte uns entlang der berühmten Côte d’Azur, einer der schönsten Küstenstraßen Europas. Vorbei an glamourösen Städten wie Saint-Tropez, Cannes und Nizza genossen wir den atemberaubenden Blick auf das azurblaue Mittelmeer, die luxuriösen Yachthäfen und die malerischen Strände. Die Sonne spiegelte sich im Wasser, während die Palmen und bunten Häuser der Küstenorte ein mediterranes Flair verbreiteten.
Von der Côte d’Azur aus setzten wir unsere Reise fort und machten einen Zwischenstopp in Cremona, einer charmanten Stadt in der Lombardei. Dort gönnten wir uns eine wohlverdiente Pause mit einem köstlichen italienischen Eis – ein Genuss, den wir uns nicht entgehen lassen wollten. Während wir durch die hübschen Gassen schlenderten, spürten wir das typisch italienische Lebensgefühl und ließen uns das Eis auf der Zunge zergehen.
Nach dieser Erfrischung ging es weiter Richtung Norden, vorbei am beeindruckenden Gardasee. Die Landschaft änderte sich allmählich: Aus den sanften Hügeln wurden die majestätischen Gipfel der Alpen, als wir schließlich Südtirol erreichten. Hier erwarteten uns wieder neue Eindrücke, kulinarische Highlights und die besondere Mischung aus italienischer und alpiner Kultur.
In Südtirol angekommen, machten wir Halt in dem kleinen Ort Auer. Dort bezogen wir für eine Nacht unser Hotel und ließen die Erlebnisse des Tages in entspannter Atmosphäre ausklingen. Nach der langen Fahrt war es schön, inmitten der idyllischen Weinberge und der ruhigen Umgebung zur Ruhe zu kommen.
Am Abend genossen wir ein leckeres Abendessen mit regionalen Spezialitäten und ließen den Tag gemütlich ausklingen. Die Kombination aus südtiroler Gastfreundschaft, gutem Essen und der herrlichen Landschaft machte unseren Aufenthalt in Auer zu einem rundum gelungenen Abschluss dieser Etappe unserer Reise.

Rückreise nach Dresden

Mit dem Blick zurück auf die vielfältigen Eindrücke und Erlebnisse unserer Reise durch Sardinien und Korsika endet ein unvergessliches Kapitel. Die Schönheit der Landschaften, die Geschichte und Kultur sowie die Herzlichkeit der Menschen haben uns tief beeindruckt. Voller Dankbarkeit und mit vielen schönen Erinnerungen treten wir nun die Heimreise an – bis zum nächsten Abenteuer.

Nach einer erholsamen Zwischenübernachtung in Auer begann unsere Rückreise nach Dresden. Früh am Morgen verabschiedeten wir uns von der idyllischen Bergwelt Südtirols und machten uns auf den Weg gen Norden.
Die Fahrt führte uns durch die beeindruckenden Alpen, vorbei an malerischen Dörfern und imposanten Gipfeln, die im Morgendunst mystisch wirkten. Über den Brennerpass gelangten wir nach Österreich, wo wir die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren grünen Tälern und klaren Flüssen genossen.
Weiter ging es durch Tirol und Bayern, vorbei an Seen und Wäldern, die uns an die Schönheit Mitteleuropas erinnerten. Unterwegs legten wir immer wieder kurze Pausen ein, um die frische Luft zu genießen und die Beine zu vertreten.
Die letzten Kilometer führten uns durch die sächsische Landschaft, bis wir schließlich Dresden erreichten – unsere Reise endete dort, wo sie begonnen hatte. Mit vielen neuen Eindrücken, Erinnerungen und Erlebnissen im Gepäck blickten wir zufrieden auf eine abwechslungsreiche und erlebnisreiche Reise zurück.


Diese Reise war für uns nicht nur wegen der beeindruckenden Landschaften und unvergesslichen Erlebnisse etwas ganz Besonderes. Vor allem die Reisegäste haben diese Zeit einzigartig gemacht: Die herzliche, freundliche und gemeinschaftliche Atmosphäre in unserer Gruppe sorgte dafür, dass wir uns von Anfang an wohlfühlten. Jeder brachte seine eigene Persönlichkeit mit ein, es wurde viel gelacht, gegenseitig geholfen und schöne Momente geteilt. Dank dieser wunderbaren Gemeinschaft bleibt uns die Reise nicht nur als landschaftliches, sondern auch als menschliches Highlight in bester Erinnerung. Ich wünsche allen Mitreisenden weiterhin alles Gute und freue mich schon auf ein Wiedersehen. Lieben Dank
Ihre Reiseleiterin Allina Anderer


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