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Südtirol Weihnachten und Silvester

Reisebericht: 22.12. – 02.01.2026

Das wirkliche Glück liegt oft im Kleinen. Sich von der Sonne kitzeln lassen, die imposanten Gipfel der Alpen und Dolomiten im Blick, dass ist Entspannung für die Feiertage Weihnachten und Silvester!

Renate Grafe

Ein Reisebericht von
Renate Grafe


Anreise

Wir starteten pünktlich 5:30 Uhr in Dunkelheit mit weihnachtlicher Dekoration in Kesselsdorf Richtung Dresdener Flughafen.
16 Gäste freuten sich auf eine wunderschöne Reise nach Südtirol.
In Chemnitz und Münchberg nahmen wir die weitere Gäste auf.
Gemütlich, mit Blick auf die Dolomiten und Weinberge - Idylle und einer malerischer Aussicht- erreichten wir gegen 17:30 Uhr unser Hotel Spögler am Ritten.
Zum Abendessen begrüßten wir die 4 Selbstanreiser. Einige Gäste genossen die gemütliche Atmosphäre, aber viele waren beizeiten zu Bett gegangen, es war ein langer Tag

Ausflug Meran mit Christkindlmarkt – Schloss Rametz mit Weinprobe

Nach einem abwechslungsreich angerichteten Frühstück starteten wir um 9:00 Uhr in die Kurstadt Meran.
Ein seltsames Bild, wenn Palmen und Tannenbäume eine weihnachtliche Kulisse bilden.
Architektonisch ist Meran eine sehr schöne Stadt.
Sehenswert die Pfarrkirche St. Nikolaus, welche mit Fresken aus dem 15. Jahrhundert geschmückt ist.
Die spätgotische Spitalkirche zum Heiligen Geist zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Stadt und beeindruckt mit einem faszinierenden Eingangsbereich.
Und weiterging es in den Laubengänge entlang, in denen viele Geschäfte zu finden sind, teils jedoch geschlossen waren.
Danach zur Landesfürstlichen Burg, welche in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts von Herzog Sigmund errichtet wurde.
Bei herrlichem Sonnenschein schauten wir uns noch das Stadttheater an, welches, reich an zierlichem Dekor schon von außen beeindruckte.
Der Weihnachtsmarkt, mit seiner reichen Handwerkskunst, sowie Käse-, Wurst- und Schinkenständen verführte viele zum Kauf.
Zurück über dass Flüsschen die Passer, mit Blick auf die beeindruckende Alpenkulisse, fuhren wir weiter zum Weingut Schloss Rametz zur Führung und Verkostung. Im Hintergrund die majestätische Berge mit schneebedeckten Gipfeln und im Blick, dass herrliche Alte Schloss, das echte Schätze im Museum beherbergt.

Rittner Erdpyramiden – Heiligabend

Unweit vom Hotel Spögler ragen die kegel- und turmförmigen Rittner Erdpyramiden in den Himmel. Die beeindruckenden Erdsäulen zählen als Wahrzeichen der Gemeinde Ritten. Wer Lust hatte, wanderte noch bis zur Wallfahrtskirche Maria Saal.
In der Zwischenzeit, hatten wir unsere kleine Bauernstube weihnachtlich geschmückt.
Am Abend empfing uns die Familie Spögler mit einem Weihnachtsprogramm im Hotelfoyer. Eine halbe Stunde lauschten wir den Klängen des Cellos , den Gedichten und wer Lust hatte, konnte zum Schluß sich in das Lied „Oh Tannenbaum…“ mitsingen.
Anschließend wurde zu Abend gegessen und als die Zeit schon weit vorgerückt war, kamen der Weihnachtsmann mit seinem Engel und überreicht die "Eberhardt Geschenke".

Dolomiten–Panoramarundfahrt mit Stopps

Das Wetter war genial, zwar noch etwas frisch, aber es sollten bis zu 6 Grad werden.
Heute stand die Dolomitenrundfahrt mit unser örtlichen Reiseleiterin Frieder auf dem Programm.
Endlich Schnee hautnah erleben.
Unser 1. Stop war am Karer See. Nur Micha dreht eine Runde um den See und war begeistert.
Weiter ging die Fahrt durch - San Giovanni di Fassa - welches vom Rosengarten und der Marmolata- Gruppe (die höchste Gruppe der Dolomiten) umgeben ist.
2. Stop an der Talstation -Funivia del Sass Pordoi - am Pordoijoch.
Wolkenstein in Gröden war unser letzter Stop im Schnee - im Hintergrund das Schlernmassiv und gegenüber, in der Sonne liegend, das Sellamassiv. Herrlich!
Das Dorf St. Ulrich, welches im Herzendes Grödertals liegt, war unser letztes Ziel für heute.
Es ist ein internationales Zentrum für Holzschnitzereien. Bis heute werden Kunstwerke aus Holz gefertigt, ein Zeichen für Qualität und Tradition.
Beim Besuch der Pfarrkirche, sahen wir die Holzskulptur „Die heilige Elisabeth von Thüringen“ wie sie einen armen Bettler Almosen gibt.
In der Ausstellung Art 52 - Musterschau des Grödener Kunsthandwerks, waren viele Schnitzereien zu bewundern. Die Perfekteste für mich war die Holzskulptur „der Heilige Georg auf einem Pferd im Kampf mit einem Drachen“.

Bozen mit Archäologiemuseum – Südtiroler Weinstraße

"Ötzi" hautnah erleben stand heute im Vordergrund.
Die Führung im Museum brachte die Gesichte um den 1990 im Eis entdeckten Zeitzeugen der Steinzeit uns anschaulich nahe.
Die Sonderausstellung, im oberen Teil zeigte , wie Archäologie zwischen 1920 und 1972 in Südtirol ideologisch vereinnahmt wurde.
Bozen, die Stadt mit zahlreichen historischen Bauten, kleinen Gassen, den Lauben, dem Obstmarkt und natürlich den Weihnachtsmarkt auf dem Waltherplatz, lud zum Bummeln ein.
Besonders beeindruckend war die Sparkassenstraße - Häuser welche 1905 im Stil der Nürnberger Spätgotik erbaut wurden.
Dann war es Zeit zur Rittner Seilbahn zu gehen. 900 m vom Stadtzentrum entfernt, ging es dann etwa 950m nach Oberbozen, auf 1.220 Meter Höhe, mit einen herrlichen Blick auf die Weinberge und schon stiegen wir in die Rittner Schmalspurbahn, genossen 7 km Rundumblick bis Klobenstein.
Hier wartete Micha auf uns und ab ging’s ins Hotel.

Tag kulinarische Ausflug Ötztaler Alpen: Schildhofführung & Pfelders Käsereibesuch

Ein Neuer Tag erwartete uns - natürlich wieder mit Sonnenschein!
Heute fuhren wir ins Passeiertal zum Besuch beim Schildhof Obergereuthof nach St. Martin.
Thomas begrüßte uns auf der Terrasse und wir erfuhren viel über die geschichtliche Entwicklung der Gegend. So ist bis heute noch nicht erlaubt, dass Mädchen einen Hof übernehmen dürfen. Des Weiteren arbeitet er in seiner Brennerei noch mit der alten Getreidemühle aus dem Jahre 1831.
Er betreibt die kleinste Brennerei von Südtirol und produziert auf Bestellung verschiedene Brände, Liköre, Gin, Grappa und Brandy.
Unser nächstes Ziel war Pfleders Seppener- Hof- Käserei.
Franz holte uns schon mit seinen 2 Töchtern auf dem Parkplatz ab.
Hier gab es bereits die ersten Informationen zum Hof. Im Sommer werden Wanderungen mit Gästen unternommen und Kräuter gesammelt - zum Ansetzten von Schnäpsen.
Ein Blick in den Ziegen- und Hühnerstall, sowie die Räucherkammer, vermittelte uns den Alltag der Bewirtschaftung dieses Hofes.
Anschließend setzten wir uns in die Stuben, welche eine idyllische Gemütlichkeit entgegenbrachten.
Die Vielfalt der Produkte war schon erstaunlich und echt schmackhaft.
Mittlerweile war es schon dunkel geworden, so genossen wir die Rückfahrt durch enge Straßen und hell beleuchtete Ortschaften an.

Stadtführung im winterlichen Trient – Besuch einer Grapper– Brennerei

Trient, eine Stadt in der Region Trentino, welche uns Piero der örtliche Stadtführer näher brachte.
Er berichtete über den Teufelspalast der Familie Fugger aus Augsburg, welchen eine Sage zugrunde liegt - der Packt mit dem Teufel!
Weiter ging es zum „Torre Civica“ - dem Bürgertum, welcher Mitte des 13 Jahrhunderts erbaut wurde.
Der Dom „Kathedrale San Vigilio“ aus dem 16. Jahrhundert ein Meisterwerk. Der Altar ist eine Kopie des Altars vom Petersdom in Rom, allerdings hier statt in Holz ausgeführt in Marmor.
Freizeit und endlich wieder ein Weihnachtsmarkt zum Schlendern gefunden.
14:00 Uhr ging unsere Reise weiter zur Brennerei Pilzer in Faver, diese ist seit 1956 tätig und mittlerweile in 3. Generation.
Die Führung mit Einblick in die modernste Technologie war sehr interessant und anschließender Verkostung lecker.
Mit gefüllten Taschen fuhren wir gegen 16:30 Richtung Hotel.

Orchideenwelt Südtirol – Südtiroler Weinstraße

Wie alle Tage wieder, fuhren wir die 16km langen Serpentinen Richtung Bozen/ Meran hin zur
Orchideenwelt Südtirols.
Schon mal an einer Orchidee geschnuppert?
Zwei Stunden Autobahnfahrt, mit Blick in die herrliche Bergwelt, vergingen rasch.
11:00 Uhr erreichten wir unser heutiges Ziel.
Der 21 jährige Chef nahm uns mit und lies uns eintauchen in die Welt der vielen Formen, Farben und unterschiedlichsten Arten von Orchideen.
Die Orchideenliebhaber unser Gruppe lauschten gespannt, bekamen Tipps zur Pflege, Hinweise
zum Standort und wann die Pflanzen geschnitten, bzw. vermehrt werden kann. Im Durchschnitt ist
eine Pflanze fast immer 5 Jahre alt, bevor sie zum Verkauf kommt.
Mit viel Wissenswerten im Gepäck verabschiedeten wir uns aus der Gärtnerei.
Heute, Mittag im Bus und danach ging unsere Reise weiter entlang der Weinstraße.

Die riesigen Hänge, im winterlichen Sonnenschein, umgeben von kleinen Ortschaften mit ihren Kirchen und Keltereien, den vereinzelten Burgen und sanften Hügeln wirkten auf uns sehr romantisch und vermittelten aber gleichzeitig einen Einblick in die Größe des Weinanbaugebietes.

Ein Stopp in Eppan, etwas Bewegung in die kleine malerische Stadt, welche scheinbar noch Mittagsruhe hielt, war eine willkommene Abwechslung. Weiter ging die Fahrt bis Salurn dem südlichsten Dorf/ Gemeinde der Weinstraße und gegen 17:00 Uhr hatten wir fast die gesamte Weinstraße abgefahren.
Ein wunderschöner sonniger Tag ging zu Ende.

Erkundung Pustertal mit Toblach und Bruneck & Schaukäserei Drei Zinnen

Nach unserem klassischen Stärkungsfrühstück und etwas Zeit zur Selbsterkundung von Klobenstein oder nochmal ein Spaziergang zu den Erdpyramiden, starteten wir heute erst um 10:30 Uhr Richtung Schaukäserei „Drei Zinnen“.
Im kleinen Museum, welches Rückblicke in die Vergangenheit ermöglichte, begann die Führung.
Weiter ging es zum Produktionsablauf und den Arbeitsabläufen.
Nun wissen wir alle, woher die Löcher im Käse kommen. Eine anschließende Verkostung war das I-Tüpfelchen der Käserei!
Auf dem Rückweg legten wir noch einen kurzen Stopp auf dem Weihnachtsmarkt Bruneck ein.
Ein kleiner aber Feier Weihnachtsmarkt.
Und wie alle Tage, genossen wir schließlich den Sonnenuntergang.

Seiser Alm – Silvester im Hotel

Die Seiser Alm, heute unser Ziel, ist mit 56 Quadratkilometern die größte Hochalm Europas.
Eine Schlittenfahrt stand auf dem Programm.
Pünktlich mit der Gondel erreichten wir 1.700 Meter Höhe angekommen, standen schon die Schlitten bereit.
Los ging die Fahrt an den majestätischen Dolomiten-Gipfel entlang.
Für alle ein tolles Erlebnis.
Anschließend konnte sich jeder mit Glühwein oder Jägertee auf der Sonnenterrasse aufwärmen.
Zum frühen Nachmittag waren wir wieder im Hotel und dann war das Vorbereiten auf die Sylvesterfeier angesagt.
Wir verzierten die Tische mit Silvester-Deko und um 20:00 Uhr gab Kai, der Chef des Hauses, einen Empfangstrunk.
Ein 8-Gang-Menü erwartete uns und zog sich bis 22:00 Uhr hin. Die ersten Gäste verabschiedeten sich dann auch schon.
Es war zwar Live-Musik, aber nur zwei Musiker mit Akkordeon und Tenorhorn, welche abwechselnd durch alle Gasträume zogen und somit ein Tanz leider nicht möglich war.
Mit den restlichen Gäste unser Gruppe zogen wir dann in das kleine Bauernzimmer um, so saßen wir wenigsten alle gemütlich beieinander und um 24:00 Uhr haben wir auf ein glückliches 2026 angestoßen.
Draußen auf der Hotelterrasse gab es anschließend noch einen Glühwein, Feuerwerk war wenig, aber der Grundstücksnachbar hat uns trotzdem mit seinem verzaubert, weil wegen der Trockenheit ein Verbot bestand. Gegen ein Uhr waren alle im Nest verschwunden.

NEUJAHR – Halbtagesausflug nach Brixen

Nach einem entspannten Start ins Neue Jahr fuhren wir heute erst gegen 12:00 Uhr nach Brixen. Endlich durften wir erneut einen Weihnachtsmarkt im Neuen Jahr besuchen.
Wir schlenderten an der Hofburg entlang, vorbei an der Millenniumssäule zum Dom Mariä Aufnahme in den Himmel.
Der Dom, die bedeutendste Kirche Südtirols und Kathedrale der Diözese Bozen-Brixen, beeindruckte mit seiner ehrwürdigen Ausstrahlung.
Wieder sahen wir die lebendigen Laubengänge, die uns durchs Michaelstor führten, weiter vorbei am Georgsbrunnen, der eine Legende von Drachen widerspiegelt, und schließlich durch die kleinen Gassen, in denen mittelalterliche, barocke und moderne Architektur miteinander zu einem stimmigen Stadtbild verschmelzen.
Zur Begrüßung auf dem Weihnachtsmarkt wurden wir mit Musik empfangen – eine warme Melodie, die die herzliche Atmosphäre unterstrich. Gegen 16:00 Uhr trafen wir uns am Bus, stießen mit einem Glas Sekt nochmals aufs neue Jahr an und machten uns auf den Rückweg.
Jetzt hieß es Koffer packen, alle Eindrücke der Reise gut verstauen, damit sie uns noch lange begleiten.

Heimfahrt

Heute nehmen wir Abschied von einer herrlichen Gegend, von 11 Tagen Kennenlernen, Näherrücken und gemeinsamen Erlebnissen. Von täglichen 16 Kilometern Serpentinen mit rund 70 Kurven, die Micha stets perfekt meisterte, und von der symbolischen Übergabe des „Goldenen Lenkrads“ durch die Gäste – doch wir hatten immer Sonnenschein im Gepäck. Das war wohl das Beste, was uns passieren konnte.
Ein Rückblick im Bus lässt die 11 Tage noch einmal Revue passieren, die vielen gemeinsamen Augenblicke, die besonderen Momente, das Miteinander. Die Gondelfahrt mit der Rittner Seilbahn, der Umstieg in die Bimmelbahn, sowie die Zusatz-Schlittenfahrt auf der Seiser Alm setzen weitere unvergessliche Akzente.
Wenn wir unser Endziel auch überall 1 Stunde später erreicht haben, liebe Gäste, hoffe ich, Sie sind alle "Gut und Zufrieden" zuhause angekommen.


Liebe Gäste, es war eine schöne Zeit, die wir mit Ihnen verbringen durften. Wir bedanken uns bei Ihnen, dass Sie mit Eberhardt TRAVEL gereist sind, Micha und ich Sie begleiten durften.
Möge diese Reise als Inspiration bleiben. Begegnungen, die bleiben; Landschaften, die verzaubern; Gemeinschaft, die stärkt und wir blicken dankbar auf unvergessliche Tage voller Freude und gemeinsamer Erlebnisse zurück.
Bleiben Sie gesund und reiselustig. Bis zum nächsten Mal!
Unser Dank gilt natürlich auch Frau Engelhardt unser Reisemangerin.
Michale Dietze & Grafe Renate


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