Die weissen Rockies, blauen Seen, tiefer Urwald, unberuehrte Straende und tolle Staedte begluecken das Wanderherz.
Reisebericht: 12.09. – 27.09.2024
Den Westen Kanadas erkundend, wandern wir in den Rockies sowie im Regenwald, fahren Kanu auf abgelegenen Seen, gehen ueber Haengebruecken und beobachten Wale, Baeren, Wapitis und viele Arten von „Hoer
Ein Reisebericht von
Elisabeth Fox-Maerki
Zuhause – Frankfurt – Calgary
Die Wanderschuhe stehen bereit um auf eine unvergessliche Reise zu gehen. Der stolze Schuhbesitzer ist bereit seinen/ihren Traum zu verwirklichen. Auf gehts in den Westen Kanadas. Passen die Wanderschuhe noch in den Koffer ? Notfalls koennen sie ja auch jetzt schon die Fuesse zieren. Der Rucksack wird ja auch zum Handgepaeck. In Frankfurt treffen wir uns alle beim Gate nach Calgary aber leider sind wir 2 Personen weniger. Sie mussten kurz vor Abreise die Tour absagen. Dies tut uns allen sehr leid und wir wuenschen Ihnen das Allerbeste. Unser Abenteuer kann beginnen. Erst mal den Pass abstempeln lassen und ploetzlich kommt der Aufruf zum Einstieg in den Flieger. An die 60 quadratische Zentimeter Spielwiese die jedem angeboten werden, koennen wir uns schlecht gewoehnen aber wir haben ja fast 9,5 Stunden Zeit um uns damit anzufreunden. Herr Dieter Werner Martin ist unser Kapitaen heute. Alles laeuft wie am Schnuerchen, unser Flieger ist ein Discovery und nicht das neueste Modell, aber das Flugpersonal ist sehr freundlich und jung. Wir kommen in Calgary mit derselben 1/2 Stude Verspaetung an, wie wir abgeflogen sind. Also am Nachmittag desselben Tages. Unser Bussfahrer, Chris sieht uns schon kommen und bald sind wir unterwegs um das Zentrum dieser neuen Glaeserpalast-Stadt von einer Terrasse aus zu sehen. Es regnet, der Bow River fliesst still um das Downtown und die Hochhaeuser kaempfen um vielleicht doch noch aus den Wolken hinaus in die Sonne schauen zu koennen. Ein paar Fotos spaeter fahren wir nun Richtung Berge, d.h. in den Westen. Beim Olympia Zentrum fahren wir vorbei und denken gerne an 1988. Hier glaenzte unsere Katarina Witt als Goldmedalien Siegerin, Eddy the Eagle war das Kukuksei, die jamaikanische Bobmanschaft war der Liebling dieser aussergewoehnlichen Winterolympiade. Wir sind alle ganz schoen geschaffen und doesen nun ein Stuendchen im Bus ehe es mit einchecken in Banff weitergeht. Noch ein Orientierungs-spaziergang ins Zentrum und zum Supermarkt dann sind wir geschafft. Mit einem Picknick fuer die morgige Wanderung versorgt, finden wir auch wieder unser Hotel und unsere Zimmer. Ohhh der Schlaf in dem weichen Bett, wir koennen es kaum erwarten.
Calgary – Banff National Park Wanderung – Banff
Ein herrlicher Tag bricht an. Wir erwachen im Banff National Park. Oh wie majestaetitsch sie doch in den Himmel ragen, wie eindrucksvoll sie doch gezeichnet sind und wie imposant sie doch wirken, diese herrlichen Rocky Mountains. Gleich nach dem Fruehstueck sind wir schon bereit, denn heute ist die Wanderung in einer Schlucht angesagt. Also begeben wir uns vorerst auf die Highway und horchen, unter anderem der Entstehungsgeschichte Kanadas zu. Ohh schaut mal wie toll, der Schlossberg ist heute besonders imposant denn er schaut aus als waere er soeben aus einer Wolke gekrochen. Schnell ein Foto. Nun geht die Kanada-Geschichte weiter und wir erfahren alles ueber Kanadas erste Startup Firma die Hundsons Bay Company.
In Johnston Canyon angekommen, gehts nun los. Wir wandern bis ganz hinauf zu den Ink Pots. Das sind insgesamt gute 14 Kilometer mit stetigem leichten An-und Abstieg. 400 Meter Hoehendifferenz. Der erste Kilometer ist geteert und zieht deshalb auch viele Spaziergaenger an. Wir ueben uns im Slalomlauf und kurven geschickt um die Leute, Kinder und Hunde. Schoene Wasserfaelle begleiten diese Schlucht. Nach dem 3. Wasserfall haben wir den Weg fast ausschliesslich nur noch fuer uns alleine. Der Pfad fuehrt uns nun durch einen lichten Wald und steigt staendig leicht an. Auf einmal aber wissen unsere Muskeln nicht mehr was mit ihnen geschieht denn nach gut 2 Stunden bergan, gehts auf einmal bergab. Oh nein, wir verlieren an Hoehe, da muessen wir uns danach wieder hinauf bemuehen ! Aber es ist nicht mehr weit, da sind sie schon, die Tintenfaesser in diesem Hochtal. Es sind kleine Seen die unterirdisch von Gletscherwasser gespiesen werden. Da der Boden aus Sand und Kalk besteht sieht man grosse und kleine Ringe in den Seen wo das Wasser hinaufgestossen wird. Bei manchen Seelein sprudelt es regelrecht. Nun ist Zeit zum ausspannen, Fotos knipsen und picknicken. Es ist ploetzlich kaelter geworden und so ziehen wir wieder alle Schichten ueber das T-Shirt an. Mit einem kanadischen Whisky und Ahornsirup-Kekse stossen wir nun auf eine wunderbare Reise an. Vorgestellt haben wir uns auch, wir sind eine super Gruppe. Spaeter wandern wir schwatzend, kichernd und diskutierend wieder gute 2 Stunden hinunter zu unserem Bus. Wir waren geschlagene 5 Stunden unterwegs.
Die Busfahrt zurueck nach Banff beinhaltet daher eine kleine Siesta. In Banff besuchen wir noch die Hoodoos also die Steinformationen und dann noch die tolle Terrasse mit Blick auf das beruehmte Banff Spring Hotel, ehe es weitergeht zu den Banff Hot Springs. Das ist genau das Richtige fuer unsere armen und mueden Muskeln und Glieder. Nach 30 Minuten sind wir gar-gekocht in dem 39 Grad warmen Schwefelwasser. Chris steht auch wieder bereit und faehrt uns nun ins Hotel zurueck. Unser Abendessen ist heute in einem nahe gelegenen Restaurant. Auch das ist gelungen und das Rindsfilet ist sehr lecker, wie das Bierchen dazu auch. Jetzt aber nichts wie ab in unsere Zimmer, sonst kommt der Elisabeth noch was in den Sinn. Wir schlafen wie die Herrgoettchen in den grossen Zimmer.
Banff – Lake Louise, Wanderung – Banff
Im Wolkenschein doch gut gelaunt, geht es gleich zum schoenen Fruehstuecksbuffet. Chris faehrt uns nun auf der Hwy no 1 nach Lake Louise. Dort angekommen nieselt es ganz leicht also besichtigen wir schon einmal das maechtige Luxushotel Chateau Lake Louise von aussen und knipsen viele feuchte Fotos. Jetzt gehts auf die Wanderung zum Teehaus bei Agnes Lake. Die Hearte dieser Wanderung erkennt man an den verschwitzten T-Shirts unter der Regenbekleidung. Gleich duerfen auch die eleganten Regencapes der Rucksaecke aus den jeweiligen Taschen rausgezogen werden, sie breiten sich nun farbenfroh ueber die Rucksaecke. Es geht im Nieselregen ganz schoen steil hinauf bis zu Mirror Lake, da machen wir auch Verschnauf-Pause. Nun ist es nicht mehr weit zu Agnes Lake bloss noch 20 Minuten, Treppen inklusive ! Es ist wahrlich eine wunderbare Wanderung mit einer gebuehrenden Belohnung fuer die Strapazen. Die Sicht auf den schimmernde See inmitten hochragender Berge ist heute sehr feucht. Hier am Seeufer wollen wir uns auch setzen und das Mitgebrachte essen. Aber es regnet noch immer, also verstecken wir uns unter Baeume und knabbern halb im stehen halb auf Aesten und Baumstaemmen sitzend etwas von dem Picknick. Den Rest wollen wir dann gemuetlich im Bus verzehren. Die Whisky Jacks und der schoene Blue Jay, beobachten uns staendig und erhoffen sich ein Kruemel. Bald wandern wir mutig ueber Stock und Stein wieder runter zu unserem Bus. Nun gehts mit Chris weiter nach Lake Moraine. Dieser See ist so beruehmt und atemberaubend, dass die alte 20 Dollar Note dieses Motiv aufgedruckt hatte. Die Wolken reissen ploetzlich auf, die Sonne erscheint und wir haben das unsagbare Glueck diesen herrlich schoenen See und seine 10 Bergspitzen in voller Pracht zu sehen. Einfach super dieses tuerkisblau des Sees. Solche Farben kann man kaum beschreiben. Sehen um zu glauben. Noch ein Kaffe und los geht es wieder zurueck nach Banff.
Ehe wir jedoch in Banff zur Gondel fahren gibts noch einen kurzen Abstecher zum beruehmten Banff Springs Hotel. Das schlossartige Gebaeude aus Stein inmitten des tiefgruenen Waldes wird von Prominenz sowie asiatischen Besuchern gern besucht. Die Skulptur von Cornelius Van Horn bewacht das ganze. Bald gehts weiter zu der Gondel womit wir alsobald auf Sulphur Mountain schweben. Oh, die tolle Sonne und diese herrliche Aussicht auf Banff hinunter. Alle 5 Hausberge kann man von hier oben sehen und noch weiter 500 Berge des Banff National Parks. Wir geniessen die frische Luft und den schoenen Fussweg zu Samson’s Huettchen. Das Panorama ist einfach ein Traum und die Geschichte von Mr. Samson inspirierend. Gemuetlich spazieren wir wieder zurueck zur Gondel und viele Fotos spaeter gondeln wir wieder ins Tal wo Chris bereits auf uns wartet. Was fuer ein toller Tag.
Banff – Gletscherstrasse – Revelstoke
Heute geht es eine 1/2 Stunde frueher als gewohnt los. Also treffen wir uns alle um 7 beim ueppigen Fruehstuecksbuffet denn wir wollen um 8 Uhr bereits abfahren. Nur gut dass die Koffer am Vorabend bereits gepackt wurden, denn nach 3 Tagen, haben sich einige Kleider, Schuhe, Sonnenbrillen und so im ganzen Zimmer verteilt und teilweise sogar versteckt ! Gleich bei der Ausfahrt von Banff werden wir ueberrascht. Eine ganze Herde Wapiti ueberqueren die Strasse vor uns. Erst ein paar Kuehe mit ihren Kids dann ein paar junge Damen die von dem riesen Wapiti Hirsch ueber die Strasse getrieben werden. Wir koennen es kaum fassen, so ein Glueck, es sind insgesamt etwa 22 Tiere die da alle vor unserer Nase ueber die Strasse spazieren. Schaut Euch die Fotos an, es ist wunderschoen. Ach ja, das Wetter, es ist so mittelpraechtig da noch Nebel im Tal liegt. Es wird uns aber versprochen, dass sich der Nebel nach Lake Louise aufloesen soll. Ein kurzes Stuendchen spaeter sind wir in Lake Louise und fahren auf die beruehmte Gletscher Parkstrasse…..und es ist noch immer neblig. Aber ploetzlich erreichen wir die 1600 Meter ueber Meer Grenze und tatsaechlich, beim Bow Gletscher reisst es auf.
Wie im Prospekt, so ist es hier. Der grosse, tiefblaue See, die maechtigen Felsenberge, der glitzernde Gletscher, die endlosen Waelder und das Blockhaus am See mit dem roten Dach. Unfassbar schoen. Nun haben die Handys und Kameras auch Hochbetrieb, den der Fotokurs Seelandschaft 101 ist in vollem Gang. Alle liegen und kriechen wir am Ufer des Bowsees um das beste Foto zu erhaschen. Bei der Bruecke geht der Kurs mit Spiegelungen weiter. So unterhalten wir uns koestlich und geniessen danach auch gleich einen heissen Schokoladekaffee in dem Blockhaus mit rotem Dach.
Der naechste Stop ist bei Peto Lake. Die Aussicht auf diesen tollen See wird uns allen in Erinnerung bleiben. Aufgewaermt, gehts nun weiter, dem Waterfowl Lake entlang. Dieser See wartet noch immer geduldig auf seine vielen Wasservoegel um seinem Namen gerecht zu werden. Auf der Parkstrasse schauen die Gletscher von jedem Berg auf uns hinunter. Es ist eine reine Pracht. Mittagspause machen wir heute auf einer natuerlichen Terrasse mit Sicht auf den Saskatchewan River wie er sich in seinem Tal ein Flussbett sucht. Die Sonne strahlt, der Himmel ist dunkelblau und wir sind uebergluecklich. Ach wie herrlich sind doch diese Rockies und ach wie sehr werden wir von Mutter Natur verwoehnt. Auf dem Weg zu unserem Highlight heute sehen wir Schneeziegen auf einer Felswand und erfahren auch, dass es in Kanada sogar Kurven auf der Strasse gibt !! Mit unserer Hilfe schaffen wir auch die Kurve, sodass wir heil beim Columbia Icefield Center ankommen.
Ach ne, so viele Leute stehen da herum….uuups….ein Feueralarm…..also stehen wir auch mal einfach so herum und verrsuchen herauszufinden, was hier wohl wo passiert sei. 5 Minuten spaeter pirscht Elisabeth ueber die Bruecke, wir hinten nach und siehe da, es war ein Fehlalarm und E hat auch bereits unsere Eintrittskarten. Aber vorerst kommt der obligate Toi Stop. So viele Damen-Toiletten ! Sie sind sogar im Guiness Book of Records vermerkt und das muessen wir natuerlich gleich ausforschen. Einige entscheiden sich fuer eine Moraene-Wanderung am Fusse des Athabasca Gletschers aber die Mehrheit faehrt mit dem riesen Snowcoach aufs Eis. Wir fahren vorerst mit einem normalen Bus auf eine Seitenmoraene und dann steigt man in den Snowcoach um. Damit fahren wir auf den Athabasca Gletscher. Die Fahrer sind alle echt nett und sehr gespraechig. 30 Minuten koennen wir nun auf dem ewigen Eis herumrutschen und kraxeln. Gott Sei Dank gibt es nun ein Schluck Whisky, denn unsere Finger sind ganz schoen kalt geworden mit dem Abfuellen unserer Flaeschchen mit dem „ewig jung“ Gletscherwasser. Wieder unten angekommen, treffen wir unsere Wanderfreunde und sind bald bereit weiter zu fahren.
Wir haben nun eine lange Strecke zu fahren bis wir zu unserem Nachtquartier in Revelstoke gelangen. Geschlagene 4 Stunden fahren wir ueber Lake Louise, in den Yoho National Park wo wir einen Zug in den Spiral Tunnel fahren sehen und dann weiter nach Golden und ueber den legendaeren Rogers Pass im Glacier National Park. Die Fahrt ist sehr interessant und wir werden von verschiedenen Bergketeen begleitet. Die Selkirks beim Rogers Pass sind sehr steil und viele Lawinenhaenge sind jetzt im Herbst auch verfaerbt. Unser Hotel in Revelstoke ist sehr schoen auf einer Anhoehe gelegen und im Restaurant essen wir einen leckeren, frischen Sockey Lachs. So ein herrlicher Tag, nun sind wir aber geschafft und die schoenen Zimmer warten auf uns. Gute Nacht liebe Wanderfreunde.
Revelstoke – Revelstoke National Park Wanderung – Clearwater
Nach dem schoenen Fruehstueck mit herrlicher Aussicht auf Revelstoke und seinen Columbia Fluss warten auch bereits zwei Minibusse auf uns. Unser heutiges Picknick ist bereit zur Abholung und wir stehen mit unseren Rucksaecken und Wanderschuhe bereit fuer diese Wanderung. Tom und Rob sind die beiden Fahrer und mit den Minibussen fahren wir nun auf den Parkway of the Sky. Ja, 26 Km fahren wir hinauf auf den Berg dieses National Parks. Wir befinden uns auf 1830 Meter ueber Meer, die Luft ist frisch, die Sonne Lacht, kein Woelkchen ist zu sehen. Echt perfektes Wanderwetter. Dem Balsam See wandern wir entlang auf die andere Seite und nehmen gleich schon mal einen falschen Weg der bloss eine Schlaufe macht. Nun aber sind wir auf dem richtigen Pfad der uns zu Millet Lake und Eva Lake fuehren wird. Gluecklich und gespraechig, wandern wir auf einem sehr schoenen Wanderweg an Wiesen vorbei ein bisschen bergauf und dann wieder bergab. Dieser National Park ist im Selkirk Gebirge und die Aussicht auf das Monashee Gebirge gegenueber ist einfach atemberaubend. Dazwischen sehen wir ihn auch immer wieder weit unten im Tal. Es ist der maechtige Columbia River. Nach 2 Stunden, entscheiden wir uns nicht hinunter zu den Seen zu wandern sondern hier auf einer schoenen trockenen Wiese mit tollem Panorama zu verschnaufen und unser Picknick auszupacken. Nach dieser erholsamen Pause wandern wir wieder zurueck und sehen diese Bergwelt nun nochmals aber von der anderen Seite. Angekommen beim Parkplatz haben wir noch Zeit um die Aussicht von dem Feuerwachturm aus zu bestaunen und noch mehr Fotos zu knipsen. Ach schau, da sind sie ja, unsere Minibusse mit Rob und Tom, sie fuehren uns nun wieder den Berg hinunter mit einem kurzen Fotostop dazwischen. Da sehen wir sie auch, 2 Weisskopfadler kreisen ueber unseren Koepfen und nutzen die Thermik um schwebend Hoehe zu gewinnen, immer kleiner werden sie, bis sie nicht im Himmel verschwinden.
Beim Hotel angekommen steigen wir um in unseren Bus und Chris fahrt uns nach Revelstoke hinein und zum Ufer des Columbia River. Ein tolles kleines Staedtchen dies Revelstoke, mit ein paar historischen Haeuser, viel Gruen, und schnurgeraden Strassen. Die Eisenbahn, der Tourismus und die Stromerzeugung ist hier wohl dass wichtigste. Nun aber weiter denn wir haben noch einen langen Weg vor uns. In Craigallachie schauen wir uns den historisch so wichtigen Punkt an. Mitten im Nirgendwo wurde naemlich im 1885 der letzte Nagel eingeschlagen, der die Eisenbahnlinie vom Osten Kanadas mit dem Westen Kandas fuer immer verbinden wird. Ein Zug kommt auch vorbei, wie schoen, das gibt ein schoenes Bild. Nun aber weiter mit einem kurzen Halt bei der Eisdiele einer hollaendischen Farm. Das schmeckt gut und macht uns aber auch etwas muede. Also machen wir nun ein Nickerchen und wachen erst bei Kamloops wieder auf. Noch 1 1/2 Stunden dann sind wir in Clearwater. Das war nun ein sehr langer und auch sehr schoener Tag.
Clearwater – Wells Grey Park – Clearwater Lake Kanufahrt
Ruhig und gut haben wir hier in Clearwater geschlafen und beim oeffenen der Balkontuere sehen wir Sonne und bewaldete Berge. Ein wahrlich koenigliches Fruehstueckbuffet, welches nur fuer Eberhardt Gaeste bereitet wird, starten wir den Tag. Uuuups wir waren ploetzlich doppelt so viele Eberhardt Gaeste in dem kleinen Speisesaal, die Ost-West Tour hat uns wieder eingeholt…das ist lustig, da wir sie bereits in Banff kennengelernt haben. Sie gehen heute bereits in den Westen wobei wir noch einen Tag verbringen. Wir beginnen gleich mit den Spahat Faellen in demWells Grey Provinz Park. Diese 18 Meter hohen Wasserfaelle sind eines von drei ganz besonders schoenen Wasserfaellen hier in diesem Park. Aber, au weh, von den Spahat Falls ist im Moment nichts zu sehen, es ist Herbst und ein Nebel huellt das ganze Tal der Faelle in Watte. Vielleicht koennen wir abends nochmals vorbei kommen. In Wells Grey Park gibt es rund 300 Wasserfaelle und in den ersten 20 km auch Farmen und eine davon gehoert den schweizer Daniel und Elvira. Mike, der wilde Oesterreicher hat die Kanu Firma, wir fahren zu ihm, niemand da. Wir fahren weiter zu den Schweizer, denn die haben ein Sateliten Telefon. Nach vielen Telefonaten stellt sich heraus, dass Mike seine Firma gerade verkauft hat. Hmmm, also findet Elisabeth Fred, der Kanu Guide von vielen Jahren und presto, haben wir auch eine organisierte Kanutour mit Picknick. Wir sind bereit fuer unser Kanu Abenteuer aber vorerst muessen wir zum Clearwater Lake fahren. Schoen ist es durch diesen Park zu fahren, so viel schoene Natur. Die Dawson Faelle, welche wir nun besichtigen sind aehnlich den Niagara Faellen bloss nicht so hoch und weit, jedoch ohne Hochhaeuser und Beleuchtung. Nach einem Spaziergang durch den Wald und einer Weiterfahrt kommen wir bei Helmcken Falls vorbei. Die sind toll, sie sind auch die hoechsten Wasserfaelle von BC. So kurz nach Mittag erreichen wir Clearwater See. Nun faengt unser heutiges Highlight an. Wir werden von Fred eingewiesen wie man so ein Kanu fuehrt, wer vorne und wer hinten sitzt, wer Richtung und wer Tempo angibt und wie man geradeaus faehrt. Wir lernen auch Kurven fahren, was wir jedoch bloss einigermassen verstehen. Eine unserer Damen, geht es heute nicht so gut, sie moechte gerne beim Steg bleiben und etwas ruhen. No Problem. Im zig zag Muster paddeln wir anderen froehlich nicht allzuweit bis zu einem schoenen Strand. Einige unter uns fahren erst einige Runden im Kreis bis auch sie das zig zag Muster meistern ? Die Sonne hat sich hinter den Wolken versteckt und der Clearwater Lake ist spiegelglatt. Am Caribou Strand «parken» wir unsere Kanus und inspizieren vorerst die Gegend. Wir sind mitten in einem herrlichen Urwald, es gibt sogar einen Camping Tisch und eine Feuerstelle. Frank zaubert in windeseile ein tolles Picknick auf den Tisch. Ein Lagerfeuer wird angefacht und schon bruzeln die Bockwuerste auf dem Grill. Mmhh BBQ Hotdog ist ein Genuss. Als Nachtisch gibt es Chacolate Chips Cookies, Fruechte und Granola Bars. Gestaerkt paddeln wir nun fleissig auf dem grossen See Richtung Steg. Es ist wunderbar ruhig, der See glitzert spiegelglatt, es ist sehr gemuetlich, man hoert nur die Paddel wie sie das Wasser ruehren. Wie im Bilderbuch. Etwa 1/2 Stunde spaeter sind wir wieder beim Steg, wo wir natuerlich gleich Ausschau halten fuer die dagebliebene Dame. Hmm ein Krankenwagen ist bereits unterwegs denn sie fuehlt sich noch nicht besser. Ihr Gemahl bleibt bei ihr und faehrt mit im Krankenwagen ins Clearwater Hospital. Unterdessen raeumen wir die Kanus weg, und Chris faehrt uns wieder Richtung Clearwater. Der Abschluss dieses Tages gestaltet sich fuer uns sehr angenehm, denn auf der Ranch wird fuer uns ein BBQ Dinner vorbereitet und an der Theke gibts unter anderem auch ein gutes Bierchen dazu. Fuer uns war dies ein herrlicher Tag, mit bloss 5.5 Km Wanderung jedoch, so scheint uns, mindestens 20 Km im Kanu paddelnd !! Sagen die Oberarme !! Zurueck im Hotel erfahren wir, dass unsere liebe Mitreisende unterdessen im Spital Clearwater aufgenommen und behandelt wurde. Sie kann morgen frueh wieder mitreisen und das ist so schoen.
Clearwater – Hat Creek Ranch – Whistler
Heute geht unsere Reise von Clearwater nach Whistler. Auf der Fahrt nach 100 Mile House sprechen wir ueber Universitaeten in Kanada, das Gesundheitswesen, die Forstwirtschaft, das Leben unserer Studenten und natuerlich ueber den Goldrausch. Wir fahren ueber Lone Bute, wo auch noch so eine historische hoelzerne Wasserzisterne steht fuer die Dampflokomotiven seinerzeit. So gelangen wir auf die Cariboo Highway, es ist die Goldgraeberstrasse die nach Barkerville und Dawson City fuehrt. Wir fahren aber in den Sueden und kommen auch bald an Salzseen vorbei. Die Natur hat sich total veraendert von dichtem Wald in eine richtige Wuestengegend. Mittags erreichen wir die historische Hat Creek Ranch. Dort werden wir schon erwartet und Heidi begleitet uns in ihrem Kostuem von Anno Dazumal zu dem Posthotel auf der Cariboo Wagenstrasse, genauso wie die Goldgraeber um 1856. Nun erfahren wir noch mehr ueber die interessante Goldgraeber Zeit in Britisch Columbien. Wir besuchen das Posthotel und bewundern unter anderem die gut erhaltene Seidentapete, die kleinen Zimmer, das englische Porzellan und die Bar mit dem Kartenspiel ohne Nummern auf dem Tisch. Gleich daneben haben die Sushwap Erste Nationen eine kleine Kulturstaette aufgebaut. Jerry, unsere Begleiterin, ist eine moderne Frau der Sushwap Nation. Sie erzaehlt uns in Kuerze Interessantes ueber ihre Kultur und ihre Gebraeuche. Wir kriechen alle in ein Tepee und sehen dort ein Model eines Kekuli und stellen uns nun vor, wie ein Winter in dieser Behausung, mit ca 40 Familienmitglieder wohl sein wuerde... Das feine BBQ zu Mittag bringt uns wieder ins heutige Leben zurueck, es schmeckt vorzueglich, wenn es auch etwas grosszuegig fuer unseren Hunger ist. Nach dem wohlverdienten Mittagsschlaefchen im Bus erreichen wir Fraser Canyon. Wir horchen den Lebensgeschichten einiger kanadischen Pioniere zu und lernen die Fortsetzung des Werdegangs des Westen Kanadas. Die Pioniere, Goldgraeber und Chinesen muessen schon wilde Abenteurer gewesen sein. Die Strasse klebt geradezu am Abhang dieser Schlucht, aber Chris faehrt uns sicher und geduldig nach Lillooet. Am Strand von Seaton Lake gibt es nun ein Schluck Champagner fuer alle und wir stossen auf die Genesung an.
Nun geht es auf die Duffy Lake Road, auch die Rock‘n Roll Strasse genannt, da sie, aehnlich einer Passtrasse, das wasserarme Mittelland verlaesst und nach tausenden von abenteuerlichen Kurven das Kuestengebirge erreicht. Chris entpuppt sich nun als echter Kurvenkoenig. Whistler ist unser Ziel und wir kommen auch planmaessig um 18:30 Uhr an. Dieses Olympiadorf und Spielwiese der Vancouveriten, hat eine Fussgaengerzone die wir gleich erforschen. Elisabeth hat hier auch 2 Jahre gelebt und gibt uns alle Insider Tips. Bei der Gondel schauen wir den Mountain Biker zu wie sie die Pisten hinuntersaussen in ihren kriegerischen Ausruestungen. In Whistler ist was los, so viele junge Leute beleben dieses Dorf, es jagen sich geradezu Bars, Restaurants, Sportgeschaefte, Clubs und Pubs. Jeder findet auch «sein» Restaurant. Es ist erst Donnerstag, doch jeder feiert bis lange in die Nacht hinein. Nur gut, dass unser Hotel laermgedaemmte Fenster hat. Oder sollen wir nicht doch in so eine wilde Bar gehen und einfach mitfeiern ?
Whistler Wanderung
Guten Morgen in Whistler. Es gibt ein paar tiefhaengende Wolken vor der Sonne, es regnet nicht, so ein riesen Glueck ! Fruehstueck gibt es heute in einem nahegelegenen Restaurant. Heute gibt es Ei Benedikt und sie schmecken wirklich sehr gut. Der Capuccino oder Latte sind auch koestlich, endlich wieder einen Kaffee wie daheim. Gestaerkt gehen wir nun die 8 Minuten ins obere Dorf am Fusse des Blackcomb Mountain. Alsobald werden wir mit Tageskarten bestueckt und auf gehts zur Blackcomb Gondola. Mit dieser neuen Gondel schweben wir hinauf. Da gibt es auch einen Zwischenhalt und wir wollen natuerlich gleich aussteigen, ahhh nein, Elisabeth hat doch gesagt, wir sollen sitzen bleiben bis wir ganz oben auf dem Berg sind. Ploetzlich ist aus mit der Sicht, wir sind in der Wolke....grosse Freude kommt jedoch auf, wenn wir oben sind, praechtiger blauer Himmel erwartet uns auf Blackcomb Mt.
Die Murmeltiere, wovon es hier so viele gibt, schlafen wohl alle noch. Der heutige 3-stuendige Wanderweg , schlaengelt sich entlang des Berges. Es ist ein schoener Pfad ueber Stock und Stein mit Sicht auf Whistler Mountain vorbei an kleinen Seen. Die Sicht ist wie von einem Flugzeug aus. Ueber den dicken Wolken, die nun das Tal bedecken, lugen herrliche schneebedeckte Berggipfel heraus. Die perfekten Bonsai-Tannen und Fichten begleiten uns auf dieser Wanderung. Wir goennen uns auch eine Picknick Pause an einem groesseren See, ehe wir wieder zurueck zur Gondel wandern. Ach schau, da ist ja ein Murmeltier, es ist riesenross, richtig aufgedunsen schaut er nun in die Runde und wundert sich wahrscheinlich, was wir hier herumstehen. Viele Fotos spaeter gehen wir auch weiter zur Peak 2 Peak Gondola. Diese schwebende Verbindung der zwei Berge hatte, zur Zeit der Konstruktion, die laengste Seilspanne der Welt und ist nicht nur ein Erlebnis sondern auch eine technische Hochleistung. Die ganze Gruppe wuerde in eine Gondel passen, aber wir teilen uns auf, da es bloss wenige andere Passagiere gibt. Bald schweben wir hoch ueber dem Fitzsimmons Tal von Blackcomb Mt nach Whistler Mt. Auf Whistler Mt. machen wir kurz Pause um Fotos der Olympia-Ringe zu schiessen, auf Murmeltier-Pirsch zu gehen oder einfach einen feinen heissen Kaffee zu bestellen. Whistler Peak schaut stolz auf uns hinunter und man sieht auch die verrueckte freistehende Bruecke die zu dieser Jahreszeit jedoch gesperrt ist. Alsobald setzen wir uns wieder in die Peak 2 Peak Gondel, zurueck nach Blackcomb Mt und danach in die kleinere Gondel ins Dorf hinunter. Leider sehen wir heute keine Baeren auf den Pisten dabei sind wir doch ganz artig und ruhig in der Gondel. Unten angekommen gehen nun einige ins Dorf oder zurueck zum Hotel, aber die meisten begleiten Elisabeth auf eine schoene Wanderung zum, und um den Lost Lake herum. Wieder in Whistler, gestaltet nun jeder seinen spaet Nachmittag selbst und wir treffen uns erst wieder zum gemeinsamen Abendessen im Caramba Restaurant und Pizzeria. Am Fusse der Whistler Gondel schauen wir noch den Mountain Biker zu, wie sie die Pisten hinuntersaussen in ihren kriegerischen Ausruestungen. Das Abendessen verlaeuft sehr lustig wenn auch etwas laut. Wir haben so vieles zum austauschen, wir lachen viel und sind wie eine grosse Familie geworden.
Whistler – Tofino
Heute ist ein Wolkentag angesagt, das ist OK da wir viele Kilometer zuruecklegen muessen und unsere Kamera auch mal Urlaub machen moechte. Auf der Sea to Sky Highway fahren wir zuegig in Richtung Vancouver. Oh schau, wie schoen die Tantalus Berge mit ihren riesen Gletscher welche in der Sonne glitzern. Also ist aus mit dem Urlaub fuer unsere Handys und Kameras. Wir steigen alle aus, um diese Aussicht zu geniessen und festzuhalten. Naechster Halt ist Horseshoe Bay, das ist einer der zwei Faehrehafen fuer die vielen Faehren welche Vancouver mit Vancouver Island verbinden. Die Faehre bringt uns in 1 Stunde 35 Minuten auf die Insel von Vancouver. Wir fahren gleich mit dem Bus auf die Faehre und steigen aus um dem Auslaufen beizuwohnen. In der Ferne kann man die Hochhaeuser von Vancouver sehen. Es ist wunderschoen hier inmitten der Inseln. Die Perle des Pazifiks werden wir jedoch erst in 4 Tagen besuchen ! Wir wollen heute nach Tofino, es liegt an der Westkueste der Insel. Der kurze Stop beim Markt in Coombs ist unterhaltsam, die Ziegen stehen auf dem Markthallendach und der Picknickeinkauf fuer Morgen ist daher sehr unterhaltsam in dieser lustigen und farbenfroher Markthalle. Die ½ Stunde vergeht sehr schnell, da es hier so viel anzuschauen gibt. Waeren die Koffer nicht schon so voll, haetten wir gerne so einen Riesenbudda fuer den lieben Nachbarn, ein Holzspielzeug fuer die Enkelchen oder einen handgefertigten Tontopf fuer den eigenen Garten mitgebracht. Leider, leider. Fuers Picknick hats gerade noch gereicht. Spaeter gehen wir ganz vertraeumt in einem Urwald spazieren. Die Riesen in Cathedral Grove schauen auf uns Zwerge hinunter und viele Baeume sind von Moos so umgeben, es scheint sie haetten Pelzmaentel an. Jetzt fahren wir aber weiter, denn die Strecke nach Tofino zieht sich immer in die Laenge. Wir fahren zuegig durch den Wald in praechtigem Sonnenschein und durchqueren so die ganze Insel von Vancouver um an die Westkueste zu gelangen. Dort angekommen, gehen wir gleich mal an einen wilden Strand. Ahh die Luft, das Meer, die Muscheln, das gesunde Kelp, die leeren Krebshuelsen und das viele Schwemmholz, alles passt in dieses Bild. Die Sonne lacht, die Luft ist lau, es ist perfekt. Die kleinen Felsen am Strand lassen die Wellen hochsteigen, das Meer zieht sich in die Ebbe zurueck und hinterlaesst einen 100 Meter breiten hellen Sandstrand. Viele Holzstaemme liegen wie ein riesen-Mikadospiel am Ufer und die Kelp Pflanzen haben sich ineinander gewickelt, sodass sich richtige Kelp-Knoten vom Sand erheben. Mit einer Pflanze springen wir auch Seil, zwei halten die Enden und schwingen die Pflanze und wir springen wie die kleinen Maedchen damals auf dem Schulhof. Wir geniessen diesen Aufenthalt und bleiben auch eine Weile. Nach diesem schoenen ersten Eindruck an der Westkueste fahren wir noch einige Kilometer und checken alsobald in unser Hotel am Hafen von Tofino ein. Noch schnell runter zum Hafen, um diesen tollen Sonnenuntergang zu verewiger. Alle beziehen wir unsere Zimmer und gehen auch gleich ins Dorf Tofino hinein, um ein geeignetes Restaurant zu suchen. Es gibt hier wirklich alles, von kleinen Fisch Kneipen bis zu luxus Restaurants. Nun aber schnell ins Bett denn, den morgigen Tag koennen wir kaum erwarten.
Tofino – Pacific Rim National Park Wanderungen
Es ist unser Westkuesten-Tag, der Regenwald-Tag, und es regnet nicht, es scheint prachtvoll die Sonne, so ein Glueck. Und ein Mitreisender hat heute auch Geburtstag. Was fuer ein Glueckspilz ! Heute gibt es ein gemuetliches Fruehstueck am Meer fuer die paar Mitreisenden die sich nicht fuer die Baerenbeobachtung eingeschrieben haben und fuer alle anderen wartet bereits frueh morgends ein schoenes verpacktes Fruehstueck in der Lobby des Hotels. Oh nein, einem Mitreisenden geht es heute nicht so gut, er und seine Frau moechten heute in Ruhe bleiben bis zum Nachmittagsprogramm.
Puenktlich um 8 Uhr frueh gehts fuer die anderen bereits los. Bei der Marine Firma werden wir nun in rote Mars-maennchen verwandelt denn so schauen wir aus in diesen riesen Anzuegen. Noch schnell aufs Klo und ab gehts auf einen grossen weissen Zodiak. Wir haben das ganze Boot fuer uns. Rasant fahren wir ueber die glatte Meeresbucht an vielen Straenden, Berge, 1 Dorf und viel, viel Wald vorbei bis hinter einen riesen Berg. Maers Island heisst diese Insel. Tatsaechlich gehts abrupt langsamer und da sehen wir sie auch. Wirklich, eine grosse schoene schwarze Mama Baer mit 2 Zoeglingen. Sie dreht fast jeden Stein um, um da nachzuschauen, ob sich nicht darunter Krebschen verstecken, oder Muscheln sich angehaftet haben. Das sind alles Lieblingsspeisen von Mama Baer. Die jungen tummeln sich derweilen. Die rasante Fahrt mit unserem riesen Schlauchboot geht nun weiter zu einem anderen Strand wo sich anscheinend ein grosser maennlicher Baer aufhaelt. Auch er besorgt sich gerade das heutige Fruehstueck. So toll, so einmalig, wir werden das niemals vergessen. Auf dem Rueckweg zum Hafen sehen wir noch Felsen mit vielen Seehunden die sich, wie die Wuerstchen auf dem BBQ an der Sonne aufwaermen. Wieder an Land gehen wir schleunigst weiter zum Abenteuer no 2 heute.
Mit 2 gecharteten Wasserflugzeuge, ein Beaver und einer Cessna, fliegen wir alsobald 30 Minuten lang ueber die tolle Inselwelt von Tofino und den Urwald. Wir schauen und staunen und ploetzlich sehen wir auch Wale. Gleich 3 Buckelwale tummeln sich unter uns im Wasser. Von oben gesehen sind sie ganz hell und noch immer riesengross. Was fuer ein Glueck. Der Abflug und die Landung erfolgen natuerlich auf dem Meer gleich im Hafen von Tofino. Es war ein tolles Erlebnis. Nun aber gleich weiter zum Abenteuer no 3 heute.
Durch das Dorf und dann durch einen vertraeumten Wald geht es wandernd zu einem Strand. Ein Fels liegt in der Mitte von Tonquin Beach und wir sollen nun aber alle brav hier stehenbleiben. Es wird vorerst Geburtstag gefeiert. Mit einem feinen Prosecco stossen wir nun auf das Geburtstagskind an und singen DAS Lied. Ueber die Festivitaet und das ueberreichte Geschenk und die Karte freut er sich offensichtlich sehr. Nun ist Zeit fuer das Picknick und viele baden danach auch im Pazifischen Ozean, aber bloss ihre Fuesse. Das Meer hat sich auf ca 14 Grad gesenkt. Brrr…. Bald darauf wandern wir zurueck ins Dorf und jeder hat nun 1 1/2 Stunden Freizeit bis zum Ausflug no 4 heute.
So treffen wir uns wieder bei der Lobby. Ja wir sind wieder vollzaehlig, oh wie schoen, der Schwindelanfall ist vorbei und unsere kleine Welt ist wieder in Ordnung. Auf, mit dem Bus zu einer naechsten kurzen Wanderung durch den Urwald zu einem ganz tollen Strand. Bei Combers Bay geniessen wir nun das Strandleben des Pacific Rim Nacional Parcs. So viel Holz liegt da am Strand, so lang ist diese schoene Bucht, so dicht ist der Wald der den Strand saeumt, so energievoll ist der Ozean….wir tanken, spannen aus und geniessen. Zurueck beim Hotel haben wir nun wieder 1 1/2 Stunden Zeit um uns auf den naechsten und letzten Ausflug no 5 heute vor zu bereiten.
Mit dem Bus fahren wir nun zum Abendessen. Am Strand wollen wir eigentlich den Sonnenuntergang miterleben aber die Wolken spielen da nicht mit. Also gehen wir hinein und bestellen schon mal ein erstes Getraenk…..ach wie lieb….das Geburtstagskind laedt uns dazu ein, das wird echt sehr geschaetzt da nicht sehr ueblich und sehr grosszuegig. Danke ! Bald darauf kommt auch schon das individuel bestellte Essen und nun verkuendet uns Elisabeth, dass Eberhardt unsere Speisekosten uebernehmen wird wegen der Konfusion in Clearwater und Whistler. Wir freuen uns natuerlich sehr und bedanken uns auch fuer die liebe Geste.
Ein wunderbarer Tag mit vielen Erlebnissen geht nun singend zu Ende. Wir fallen regelrecht in unsere Betten.
Tofino – Ucluelet Wanderung – Victoria
UUUps, man erblickt keinen blauen Himmel, das Zimmer ist sehr gross und angenehm temperiert und die Decken sind warm, wer will da schon aufstehen.....Aber eben. Zum Fruehstueck fahren wir wieder zum selben Restaurant wie gestern zum Abendessen. Schoen ist es hier mit der Aussicht auf den Strand und das Meer. Da schmeckt der Kaffee gleich noch mal so gut. Heute wollen wir in der Frueh auf eine kleine Wanderung gehen.
In Ucluelet beginnt sie, unsere «Romantische Wanderung». Da das Nieseln nun leichter Regen ist, wandern wir anstelle von einer Stunde, bloss 3/4 Stunde der Kueste entlang wieder in einem bezaubernden Regenwald. Die Moose an den Riesen, die Wurzeln, die Farne im Unterholz und die Aussichten aufs Meer lassen uns staunen , die Eindruecke sind haftend. Der Wanderweg ist relativ trocken da neu angelegt also gut zum gehen und stehen. Beim Leuchtturm biegen wir zum Parkplatz ab.
Da steht auch bereits unser gute Chris und wartet auf uns. Da wir so einen riesen Bus fuer uns haben, koennen wir unsere nassen Jacken und Hosen einfach zum Trocknen aufhaengen Die Rueckfahrt nach Nanaimo wird kurz mit einem Besuch bei einem legendaeren Tim Hortons unterbrochen, ansonsten doesen wir einfach vor uns hin, reden ueber Schulen in Kanada, und die Soziale Struktur sowie das Gesundheitswesen.
Der naechste Halt ist in einer Freilicht-Gallerie. In Chemainus sind naemlich viele Hauswaende mit historischen Gemaelde bemalt. Man kann von einem Bild zum anderen gehen und sich manchmal sogar in ein Gemaelde hineinfotografieren. Das ist alles sehr schoen und amuesant und das Eis ist auch wunderbar. Die Sonne zeigt sich auch wieder, die Welt ist in Ordnung. Daraufhin gehts weiter in Richtung Sueden bis nach Victoria, unser heutiges Ziel der Reise.
Die Stadtfuehrung zu Fuss durch die Hauptstadt von BC ist nicht sehr lange, denn die Innenstadt ist eher klein mit seinem alten Chinesenviertel, der Governement Street und dem Hafen mit dem gewaltigen Empress Hotel und dem Regierungsgebaeude. Die Geschichten von Francis Rattenburry, Mr. Dunsmuir, James Cook und vielen anderen Herrschaften vergangener Zeiten sind interessant, unterhaltsam und auch lustig. Morgen haben wir am Nachmittag Freizeit, dann werden die Geschaefte durchstoebert und nochmals diese Stadtteile angeschaut, welche besonders gefallen haben. Der Hafen mit seinen vielen Attraktionen sowie die Pubs stehen ganz oben auf der Victoria Lieblings-liste. Unser Hotel ist am inneren Hafen gelegen, ganz toll. Anhand des Stadtplanes finden auch alle ein geeignetes Restaurant, oder man isst im Hotel oder auch gleich im Zimmer mit der herrlichen Aussicht auf die Stadt, den Hafen oder das Parlament. Gute Nacht.
Victoria – Walbeobachtung – Freizeit
Es ist unser freier Tag in Victoria, aber wir haben ein ganz tolles Programm. Stahlblauer Himmel begleitet uns und schon sind wir unterwegs zum heutigen Highlight. Wir gehen naemlich auf Walbeobachtung. Das Boot wartet bereits am Hafen auf uns. Scott, der Kapitaen winkt und die junge Marine-Biologin begleitet noch andere Gaeste auf dieses Boot. An Kaffee, Tee und heisser Schokolade kann man sich hier kostenlos bedienen. Es ist etwas kuehl, aber die Sonne will uns aufwaermen. Das Meer, ist heute spiegelglatt, kein Wind jedoch lange weiche Wellen halten das Meer in leichter Bewegung. Wir fahren und fahren, schauen und suchen. Wir sehen viel Wasser und in der Ferne auch Nebel. Auf einmal aber geschieht es, ein Rueckenflosse, nichts wie hin....es ist ein Buckelwal, nein es sind gleich zwei. Es soll eine Mama mit Kalb sein meint die Marine-Biologin. Sie sind unterwegs in den Sueden. Immer wieder sieht man die grossen Fontaenen der riesen grossen Buckelwale. Gute 15 Minuten spielen sie sich im Wasser bis sich auf einmal ihr Koerper absonderlich kruemmt, und sie uns ihre tolle Schwanzflosse zeigt ehe sie abtaucht. Wie wild hoert man nun das Knipsen der Kameras, denn wir wollen alle die Schwanzflosse erwischen. Nun koennen wir wieder atmen, aber nach ein paar Minuten kommt wieder ein Buckelwal hoch, veschwindet, kommt hoch, verschwindt und kommt danach noch einmal hoch ehe er sich wieder kruemmt…. Gespannt wie eine Violinsaite warten wir auf das erscheinen der Schwanzflosse. Was fuer ein tolles Erlebniss. Lange schauen wir den Buckelwale zu, aber irgendwann gehts weiter zu einigen grossen und kleinere Felsen, Race Rocks heissen sie, wie Schaeren, einige Kilometer vom Land entfernt. Auf der groessten steht ein Leuchtturm. Ueberall liegen Seeloewen und Seehunde. Die besichtigen wir auch, das oink oink oink hoert man schon von weitem und der Geruch verraet das Versteck der Tiere. Diese Stellar- und Kalifornia-Seeloewen machen hier jeweils Station auf dem Weg nach Alaska oder, im Herbst, hinunter nach Kalifornien. Wir sehen sie schwer, dick und riesig. Bereit um den Maedel in Kalifornien zu imponieren. Ein herrlicher Ausflug geht so zu Ende.
Zurueck im Hafen geht nun jeder seinen Weg, da alle etwas vor haben. Die einen besuchen das BC Museum, andere das Parlament, einige machen Einkaeufe und einige gehen auf eine Stadtwanderung wieder andere spannen einfach aus und setzen sich in ein Kaffeehaus oder ins Empress Hotel und geniessen diesen herrlichen sonnigen Nachmittag. Unser Abendessen ist mit Sicht auf das beleuchtete Parlamentsgebaeude. Besser und schoener geht es nicht. Die Musik im Irish Pub laedt zum Tanz ein, doch wir gehen noch in weitere Pub‘s auf unserer Pub-Safari. Erst weit nach Mitternacht gehts dann ins Land der Traeume.
Victoria – Vancouver
Abreise von Victoria steht heute auf dem Programm. Sobald die Koffer im Bus verstaut sind, fahren wir vorerst zur Meile 0 der Trans Canada Highway. Das Hotel war in der Sonne aber hier, etwa 1 Km entfernt stehen wir in einem tiefen dichten Nebel. Weiter geht die Fahrt durch die vornehmen Wohnviertel dieser Stadt. Am Meer entlang fahrend vermissen wir die herrliche Aussicht auf die olympischen Berge von Washington State aber wir hatte dies ja gestern auf der Walbeobachtung bereits gesehen. Die herrschaftlichen Haeuser hier in Victoria haben alle eine tolle Aussicht wir koennten da glatt einziehen. In den Uplands, geht es dann etwas zu steiff zu und her, bloss die Englaender durften hier wohnen und die Villen hier sind enorm gross wenn auch sehr schoen.
Danach gehts weiter in die Butchart Gardens. Eine riesengrosse Anlage mit verschiedenen Gaerten erwartet uns hier. Elisabeth darf uns hier leider nicht mehr begleiten, also bekommen wir die ganze Fuehrung beim Eingang, sodass wir uns hier nun wie in unserer Hosentasche auskennen. Vorerst der haengende Garten, dann den Wald-Garten, der versunkene Garten mit seiner Fontaene, den Rosengarten, den japanischen Garten, der franzoesische- und, zu guter Letzt, der italienische Garten. Bis wir wieder beim Kaffeehaus sind, sehen wir nur noch Blueten und Blumen vor unseren Augen. So beeindruckend sind diese Gaerten, dass ueber eine Million Gaeste sich jaehrlich diese Pracht anschauen. Wir auch !
Mittags sind wir auf der Faehre und sehen auch den schwebenden Mount Baker im Staate Washington in den USA. Die Sonne strahlt, es ist wie eine Mini-Kreuzschiffahrt durch die Inside Passage. Die 1 ½ Stunden sind sehr schnell vorbei. Bei Ankunft auf dem Festland fahren wir in Richtung Norden nach Vancouver.
Wir lernen die Stadt auch gleich kennen, denn die Stadtfuehrung fuehrt uns vorerst vorbei dem Flugplatz, ueber den Fraser River, bei Elizabeth Park vorbei. Uii die riesen Sequoia sind bereits so gross, dass man hier in Vancouver sicher bald die Strasse durch den Baumstamm leiten muss. Ueber Cambie Bruecke kommen wir nach Chinatown. Anschliessend gehts nach Gastown. Es ist der aelteste Stadteil Vancouvers mit seiner interessanten Geschichte und seiner Dampfuhr die man auf jedem Vancouver Prospekt auch sehen kann. Hier gehen wir auch zu Fuss durch die Strasse und stehen bald schon vor der Dampfuhr. Die Stunde wird durch viel Dampf im Big Ben Muster angezeigt und durchs Glass kann man das Getriebe anschauen. Ganz schoen einfallsreich der britische Lok-Ingenieur ! Nun sehen wir noch viele Sehenswuerdigkeite der Perle des Pazifiks und halten wieder in Stanley Park bei den Totem Pfaehlen. Auch hier weiss Elisabeth noch Geschichten dazu. Die lustige Kinder-Trockenanlage beim Spielplatz ist sehr amuesant und die Loewenbruecke ist beeindruckend. Bald gelangen wir so zu unserem Hotel wo wir uns von Chris mit einem dicken Umschlag und besten Wuenschen verabschieden. Wir werden ihn vermissen, er hat uns sicher und gut gefahren. Heute Abend ist freies Abendbrot und so ziehen wir alle, mit unseren Stadtplaene ausgeruestet, durch die Strassen Vancouvers. Wichtig ist jedoch das Rendez-vous am englischen Strand zum Sonnenuntergang.
Vancouver – North Shore Wanderung – Grouse Mountain
Oh wei oh wei, heute regnet es hier im Regenwald. Es schuettet so richtig wie in einem Regenwald! Eigentlich wollen wir gar nicht aufstehen. Nach dem Fruehstueck warten wir dann eine Weile bis unser heutige Fahrer vorfaehrt. Unterdessen kommt nun die Auslosung, wer die gefahrene Kilometerzahl dieser Reise erratet. Gar nicht einfach aber Eva ist die absolute Gewinnerin. Ich gratuliere Dir.
Unterdessen ist John vorgefahren mit seinem aelteren Bus. John ist Koreaner und lebt seit 30 Jahren in Vancouver. Er faehrt uns ueber die Lions Gate Bruecke nach North Vancouver und gleich hinauf zum Cleaveland Damm. Man sieht von dem grossen Stausee kaum was, da die Wolken so niedrig haengen. Wir sind alle ausgeruestet mit wasserdichter Bekleidung und Schirm. Da kommen uns doch tatsaechlich Leute entgegen die lachend mit kurzen Hosen und Pulli gekleidet ihre Hunde gassi gassi spazieren. Pudelnass die Hunde und ihre Herrchen und Damchen auch. So starten wir unsere Regenwald-wanderung. Wir gehen Wald-baden, im wahrsten Sinn der Worte. Vorerst ueber den Damm und dann in den Wald hinein. Ueber Stock und Stein fuehrt uns der Wanderweg durch einen wunderschoenen Wald mit altem Baumbestand, hinunter bis zu der Lachs-Aufzucht Station. Sie ist so interessant, hier springen die Lachse und Lachs-forellen die Stufen der Lachsleiter hinauf bis sie in einem Bassin landen wo die kuenstliche Befruchtung stattfindet. Wir machen natuerlich 100 Bilder der springenden Lachse, aber bloss ganz wenige Fotos haben dann tatsaechlich einen springenden Lachs im Bild !
Es ist nun bereits 11:30 und John kommt um uns zu der beruehmten Haengebruecke zu bringen. In Capilano Suspension Bridge Park wird nun unser Mut getesten. Schon ganz schoen beeindruckend. Wir machen uns einen Spass daraus, indem wir versuchen ohne uns am Gelaender der Haengebruecke anzuhalten ueber die wackelige, hohe und lange Bruecke zu gehen. Gar nicht einfach. Gott Sei Dank, sind wir fast die einzigen heute. Wieso bloss !! Es schuettet wie aus Kuebeln. Wir schaffen es fast alle und haben promoviert den Baumwipfelweg zu unternehmen. Das ist nun wirklich imposant. Um zur Mittagspause zu gelangen, muessen wir nun wieder ueber die verrueckte Haengebruecke, der Magen knurrt jedoch so wild, dass wir uns dem Schicksal einfach hingeben, wir sind ja nun geuebt. Gleich nach der Mittagspause beginnt das naechste Abenteuer. Der neueste Felssteig in diesem Park wartet bereits auf uns. Wir sind gut, wir koennen das und werden deshalb auch mit einem Zertifikat belohnt, welches wir zu Hause natuerlich rahmen und aufhaengen werden. OK, bloss im Gaesteklo !
Der naechste Halt ist Grouse Mountain. Wir verabschieden uns von John und rennen unter dem weinenden Himmel in das Ticket Haeuschen. Hier steht auch schon Claudia, Freundin von Elisabeth und Besitzerin des hiesigen Vertragspartners von Eberhardt. Wir plaudern ein wenig und dann gehts hinauf mit der riesen Gondel auf den 1250 Mt hohen Skiberg der Vancouveriten. Oben auf Grouse Mountain leben 2 Grizzly in einem grossen Gehege und beide zeigen sich heute trotz des Regens von der besten Seite. Es ist bereits Herbst, nein, es schneit noch nicht aber die Fuetterung wird in ihrem offenen Winterbau serviert. So gewoehnen sie sich langsam wieder an die Tenne. Wir beobachten Grinder und Coola eine Weile ehe wir, total durchnaesst zur Station zurueckgehen. Hier gibt es ein Kaffeehaus mit Kamin, eine Bar unten, ein Theater wo interessante Dokumentar Filme ueber die Baeren und Grouse Mountain gezeigt werden und auch ein paar Geschaefte, die nun ihre Sommerkollektion an den Mann oder die Frau bringen moechten. So vergeht die Zeit allzu schnell und es ist Zeit fuer unser tolles Abendessen im oberen Restaurant. Unser elegantes Abschiedsessen nehmen wir hier oben in dem Luxusrestaurant in unser Wanderbekleidung ein. Toll, wenn man sich so verwoehnen lassen kann. Die Speisen sind vorzueglich und wir amuesieren uns koestlich. Von der Sicht sieht man bis zum Dessert eigentlich nichts. Aber dann, ploetzlich oeffnet sich der weisse Vorhang und die Stadt zeigt sich unter uns. Bei der Talfahrt mit der Gondel schauen wir nochmals auf die hell erleuchtete Perle des Pazifiks hinunter. Wie schoen doch dies Vancouver ist. Unten angekommen, ist unser Bus bereits da und mit dem indischen Dave fahren wir durch die Stadt zurueck zu unserem Hotel. Viele schoene Lieder werden auf dieser Rueckfahrt lauthals gesungen, Kareoke ahoi ! Wir sind eine tolle und sehr froehliche Truppe. Im Hotel angekommen, muessen wir nun die noch immer feuchte Bekleidung und vor allem die Socken ausziehen und ich bin sicher, dass sich nun einige unter der Dusche oder im Bad aufwaermen. Gute Nacht liebe Freunde, es war so ein nasser und doch so ein froehlicher Tag.
Vancouver – Heimflug
Beim Fruehstueck reden wir noch immer von dem gestrigen Tag, denn niemand will das Thema Abreise in den Mund nehmen. Nach dem Fruehstueck gibts nun noch den Quiz. Alle sind wir Gewinner, denn wir haben es fertig gebracht so viel zu lachen, so eine schoene Zeit miteinander zu verbringen und so vieles gemeinsam zu Erleben. Wir haben es geschafft in eine Reisefamilie zu verschmelzen. Eine Person ist jedoch am Ende des Quizes immer der Gewinner. Bravo Eva, wir sind stolz auf Dich. Nun haben wir noch ein paar Stunden Zeit die letzten Einkaeufe zu erledigen oder einfach den Morgen fuer uns zu gestalten. Die Zimmer haben wir bis zur Abreise um 12:30.
Der Flug nach Hause
Der Flug nach Hause hat auch wieder eine halbe Stunde verspaetung wie auch der Hinflug, aber sonst
verlaeuft alles ereignislos also bestens und wir koennen es auch kaum erwarten, untereinander Fotos auszutauschen und durch unsere Whatsup Gruppe in Verbindung zu bleiben.
In Zuerich gelandet muessen nun einige sich sehr beeilen um den Anschlussflug nach Frankfurt zu erwischen (alle haben es geschafft !) und wir anderen, haben gemuetlichere Fluege nach Hause.
Meine liebe Wapiti-Gruppe, eine Baerenumaermelung an Euch alle, es war toll mit Euch reisen und wandern zu duerfen und noch besser, Euch alle kennenlernen zu duerfen. Danke fuer die vielen gute Gespraeche und danke fuer die vielen schoene Momente und Geschenke. Es war echt «dr Plausch» mit Euch und ich hoffe, dass wir wieder einmal in dieser schoenen, weiten Welt miteinander reisen koennen ?. Danke Eberhardt fuer eine tolle Tour und danke liebe Reisefamilie fuer eine wunderbare gemeinsame Zeit. Carpe Diem liebe Freunde und auf Wiedersehen.
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