Reisebericht: Rundreise im Traumland Kroatien

01.10. – 11.10.2017, 11 Tage Rundreise Kroatien mit dem Reisebus: Zagreb - Nationalpark Plitwitzer Seen - Split - Dubrovnik - Insel Korcula - Trogir - Krka-Wasserfälle - Zadar - Insel Rab - Dalmatinische Küste - Bled

Ob in Dubrovnik oder in Split, bei den Naturwundern von Plitvice oder an den Wasserfällen der Krka; unsere Reisegruppe konnte bei dieser Traumreise eines der schönsten Länder Europas mit vollen Zügen genießen! Die Erinnerungen daran folgen hier.

Die Fahrt in die Steiermark


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1.10.2017. Nach der langen Vorfreude auf diese Reise ist die Zeit nun herangerückt und voller Neugier beginnen wir die Fahrt zum großen Abenteuer. Die Wetterprognose ist gar nicht mal so schlecht und somit starten wir pünktlich um zunächst in der Heimat an den Einstiegstellen die Gäste unserer Reisegruppe zu begrüßen.
Der Weg führt uns zunächst durch das Vogtland; mächtige Wolkenbänke verwehren uns aber den Blick in die schöne Natur.
Dann schwenken wir auf die Autobahn ein die uns zunächst an Regensburg vorbei und entlang der Donau bringen wird. Wir kreuzen einige Male den mächtigen Strom um uns bei Passau mit der Überquerung dieses romantischen Tales vom Fluss zu verabschieden.
Dann geht es hinüber nach Österreich; hinter dem Ort Wels sollten eigentlich schon die ersten Berge zu sehen sein, aber Petrus hat hier Wolken hingehangen. Dennoch, im Nationalpark der Kalkalpen legen wir eine Rast ein um danach die letzte Etappe des Tages hinter uns zu bringen.
Die Landstraße bringt uns in zahlreichen Kurven hinauf nach Semriach und im schönen Hotel „Semriacher Hof" werden wir schon erwartet und wie auf Bestellung kommt nun auch die Sonne heraus, sie lockt uns noch vor dem Abendessen zu einem Bummel durch den schönen Marktflecken, umgeben von Bergen und den schon buntbelaubten Bäumen.
Unsere Gastgeber überraschen uns mit einem leckeren Menü und solchermaßen gut versorgt trifft sich unsere Gruppe zu ersten angeregte Gesprächen verbunden mit der Vorfreude auf die schönen Tage die nun vor uns liegen.

Besuch von Zagreb


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2.10.2017. Die Steiermark begrüßt uns an diesem Morgen mit Sonne. Über Semriach liegt ein leichter Herbstnebel der sich langsam auflöst als wir beim Frühstück sitzen. Dann beginnt die Fahrt bei Sonnenschein; wir gelangen hinunter an die Mur und bald durch eine flache Ebene zur slowenischen Grenze. Diese reizvolle Fahrt führt uns entlang der Stadt Maribor, durch das fruchtbare Draufeld und später zur Hrvatske Zagorie, es ist das Mittelgebirge vor Zagreb. Dann ist es nicht mehr weit bis zur kroatische Hauptstadt; der Grenzübergang gelingt problemlos und am zeitigen Nachmittag treffen wir am Hotel ein, hier erwartet uns die Stadtführerin. Mit dem Bus fahren wir zur direkten Innenstadt und tauchen nun ein in das quirlige Leben der modernen Stadt die doch so viel an Historie zu bieten hat. Zagreb hieß unter den Habsburgern Agram und bei der kleinen Rundfahrt sehen wir viel aus dieser Zeitepoche. Wir statten der einzigartigen Architektur des Mirogojs einen Besuch ab und gelangen wenig später zur Fußgängerzone der Stadt. Nun beginnen wir einen Rundgang der uns zunächst zur und in die Kathedrale führt. Staunend stehen wir vor den Schätzen aus den letzten Jahrhunderten um nach diesem Besuch aufzusteigen in die Oberstadt, hier hat sich die meiste Historie erhalten. Durch das mittelalterliche Steintor bummeln wir hinauf zum Markusplatz, bestaunen die bunten Dachziegel der Kirche und gelangen nach wenigen Minuten zum Aussichtspunkt der uns weit über die Stadt schauen lässt.
Die Führung endet unten am Hauptplatz und mitten im Zentrum; Zeit für individuelle Erkundungen dieser schönen Stadt.

Naturwunder an den Plitwitzer Seen


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3.10.2017. Wir verlassen die Hauptstadt bei recht schönem Wetter und die Autobahn bringt uns zunächst bis zum Ort Karlovac. Der einstige habsburgische Erzherzog Karl ließ sich hier eine Festung gegen die Türken bauen, wir jedoch nehmen langsam Kurs auf eines der Naturwunder von denen Kroatien so viel zu bieten hat. Entlang der Straße liegen die einsamen Dörfer die im Krieg der 1990er Jahre so viel Leid gesehen haben, wir bemerken dabei aber auch, dass neues Leben wieder Einzug hielt, das Rad der Zeit hat sich auch hier weiter gedreht.
Nach einem kleinen Mittagsimbiss geht es los und mit Nikolina haben wir eine vorzügliche Parkführerin die uns nun durch dieses Karstphänomen begleiten wird. Von hoch oben schauen wir auf den großen Wasserfall dem unser erster Besuch gilt. Unten angelangt staunen wir über seine Wucht, fast 80 Meter sendet er das rauschende Nass zu uns herab.
Dann führt uns der Weg aufwärts und entlang der verschiedenen Seen die sich übereinander angeordnet haben um sich das Wasser in zahlreichen Kaskaden zuzusenden.
Am Koziak – See angelangt gönnen wir uns eine kurze Pause, dann beginnt eine romantische Schifffahrt über diesen See die auch sehr erholsam ist. Unterdessen hat sich der Himmel bezogen, vorerst bleibt es aber trocken.
Dann geht es noch hinauf zu den oberen Seen; hier gibt es noch wirklich schöne Wasserfälle und glasklare, grünliche Seen zu bestaunen in denen zahlreiche Fische schwimmen. Welch herrliche Wunder der Natur und wir sind mitten drin!
Diese Eindrücke wirken noch nach als wir längst die Hotelzimmer bezogen haben, nun stört es uns auch nicht, dass Petrus die Schleusen des Himmels geöffnet hat.

Fahrt über Split nach Dubrovnik


4.10.2017. Einsam zeigt sich uns die Landschaft der Lika, Ebenen lösen sich mit Waldflecken ab und auf weiter Flur hütet ein Schäfer seine Herde unter dem weiten Himmel. Es ist eben eine besondere Romantik die uns bei dieser Fahrt begleitet; sie täuscht uns über das harte Leben der Menschen hier und bringt uns dennoch in der herben Schönheit des Balkans mächtige Eindrücke.
Doch lang ist unser Bleiben hier nicht, bald sind wir unten an der Küste angelangt; die tiefhängenden Wolken sind von der Sonne vertrieben und als wir in Split an der Riva unter Palmen stehen ist der Sommer zurück, kontrastreicher konnte der Tag nicht beginnen.
Hier werden wir schon von Alenka erwartet, sie entführt uns nun in die Fundamente des Palastes den sich der römische Kaiser Diokletian vor runden 1 700 Jahren erbauen ließ. Soweit reisen wir in der Zeit zurück, als wir jedoch die Kellerräume verlassen sind wir im Mittelalter und bei den Venezianern angelangt. Schmale Gassen führen uns entlang der Adelspaläste, viele Geschichten könnten uns diese Monumente aus Stein erzählen. Aber Split ist kein Museum, überall gibt es ein buntes Leben und in den alten Häusern sind Menschen zu Hause.
Nach der Führung steht noch ein Bummel auf der sonnendurchfluteten Promenade an; manch Eisstand lockt mit einem leckeren Angebot – die Zeit verfliegt und wir müssen die Fahrt wieder aufnehmen, denn unser Weg ist noch weit.
Reizvoll ist der Weg den wir nehmen. Immer an der Küste entlang steigen die Berge des Biokovos an, in der Adria sehen wir die Inseln und über allem lacht die Sonne die sich nun aber merklich dem Horizont zuneigt. Als wir dann die letzte Etappe in Angriff nehmen ist die Sonne hinter den Inseln verschwunden, dafür ist aber der Vollmond aufgegangen, er bescheint nun fortan unseren Weg mit seinem magischen Licht der in Dubrovnik direkt an unserem Hotel endet. Damit beschließen wir den heutigen sehr ereignisreichen Tag.

Dubrovnik, Perle der Adria!


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5.10.2017. Durch den schönen Park der unser Hotel auf der Halbinsel Lapad umgibt gelangen wir zum Linienbus. Zunächst sind wir hier noch allein, aber auf dem Weg zur Altstadt füllt sich der Bus bald mit Einheimischen und Touristen. Weit ist der Weg zum Pile nicht und nach einer Viertelstunde Fahrt stehen wir schon vor den mächtigen Mauern von Dubrovnik. Hier werden wir von Ivana freundlich begrüßt, sie wir uns nun auf sympathische Art ihre Stadt zeigen.
Über die Zugbrücke gelangen wir zwischen die Mauern und durch das schmale Eingangstor hindurch, stehen wir auf Stradun und sehen dem Wogen der Menschen zu. Der große Onofriobrunnen ist umlagert von Touristen aus aller Welt, der Troubadour in historischer Kleidung verkauft kleine Herzen und wir verschwinden erst einmal in das Franziskanerkloster. Hier bewundern wir zunächst den schönen Kreuzgang durch den die Morgensonne ihre Strahlen sendet und statten auch der uralten Apotheke einen Besuch ab. Dann geht es mit Ivana auf Erkundungen in der alten Ragusa. Schnell sind wir in der Gasse verschwunden die hier Fressgasse geheißen wird, die Angebote sind sehr verlockend!
Dann steht unsere Reisegruppe vor dem Uhrturm in welchen die „Grünen" die volle Stunde zweimal schlagen, doppelt hält besser. Über ein weiteres Tor hindurch öffnet sich dann der Blick auf den Alten Hafen, zahlreiche Ausflugsboote warten leicht schaukelnd auf Kundschaft.
Noch ein kleiner Weg und wir lernen die Kathedrale und den Rektorenpalast kennen, Zeugnisse der einstigen Macht von Adel und Klerus in dieser autonomen Republik. Hier, auf dem sonnigen Platz, verabschiedet sich Ivana von uns und nun steht der Rest des Tages für individuelle Erkundungen zur Verfügung. Durch die einmalige Hotellage kann jeder selbst bestimmen wann er mit dem Bus zurückkommt; ob Bummel auf der Stadtmauer, Fahrt mit der Seilbahn, ein Ausflug mit dem Schiff oder am Nachmittag ein Bad am hoteleigenen Strand in der blauen Adria – an diesem Tag war für jeden etwas dabei, diese Adriaperle hat viel zu bieten!

Korcula – auf den Spuren von Marco Polo


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6.10.2017. Jeder Abschied ist ein Neuanfang; wir verlassen Dubrovnik um heute eine besondere Insel und einen besonderen Ort kennenzulernen. Ein erster Blick aus dem Fenster, was hat uns Petrus für Wetter geschickt? Es ist bewölkt, als wir starten lässt sich aber doch die Sonne manchmal blicken. Es geht auf der Uferstraße und entlang der reizvollen Inselwelt bis zur Halbinsel Pelješac. Mächtig steigen die Schutzmauern beim Ort Ston an, hier förderten die Ragusaner einst ihr Salz und so beschützten sie den Abbau.
Dann setzen wir die Fahrt fort; entlang der Weingärten, hier reift ein edler Tropfen, geht die Tour weiter auf dieser grünen Halbinsel. Petrus hat nun doch Wolken gesandt und lässt es etwas tröpfeln. Doch das stört uns nicht und als wir in Orebic anlagen, lacht schon wieder Sonne. Nun steht eine kurze Fährüberfahrt an; oben von Deck sehen wir die alten Mauern von Korcula näher kommen, das ist unser heutiges Ziel.
Eng ist die Zufahrtstraße zum Hotel, hier werden wir Neda treffen, sie wird uns nun den altehrwürdigen Ort zeigen.
Im Wechselspiel von Wolken und Sonne gehen wir am Wasser der Adria entlang um wenig später den Eingang zur Stadt zu erreichen. Schnell sind wir eingetaucht in den Ort wo Marco Polo geboren sein soll. Die schmale Hauptgasse hinauf geht es zu den ehemaligen Palästen reicher Venezianer. Hier befindet sich heute die Schatzkammer mit schönen Exponaten die wir hier bewundern und das Stadtmuseum zeigt uns die bewegte Geschichte des Ortes.
Überwältigend ist der Besuch der Kathedrale; hier hinterließ der berühmte Maler Tintoretto der Nachwelt ein schönes Werk. Zum Abschluss erfahren wir von Neda noch einiges über Marco Polo selbst, sein Leben und seine Geburt bleiben aber doch vom Dunkel der Geschichte verhüllt, das letzte Geheimnis bleibt uns verborgen. Der Nachmittag steht nun allen zur freien Verfügung und es gibt sehr viel zu entdecken bei der Reise ins Mittelalter hier in Korcula!

Weiterfahrt durchs Hinterland und Besuch von Trogir


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7.10.2017. Von Neda erfuhr ich gestern, kurz nach der Führung, dass sich ein Wetterwechsel einstellen wird. Bora, die stürmische Windsbraut kam schon am Nachmittag und brachte einen Aufruhr der Elemente, aber heute am Morgen hat sich wieder alles beruhigt; die Sonne lacht auch wieder, aber es ist kühler geworden.
Pünktlich legt die Fähre ab und bald sind wir wieder unterwegs, in Neum machen wir eine kurze Pause und erneut führt uns der Weg durch das Tal der Neretva.
Durch Tunnels gelangen wir auf die andere Seite des Biokovogebirges; hier im Hinterland zeigen sich uns die fruchtbaren Hochtäler und recht einsame Siedlungen, ein weiterer schöner Farbtupfer auf unserer Reise.
Am Nachmittag jedoch gelangen wir wieder hinunter zur Adria; die Straße führt uns mehrere hundert Meter über die Berge und vor uns hat sich ein wunderbares Panorama ausgebreitet. Das Meer mit den Inseln und die Küste mit den vielen Siedlungen erfreuen unser Auge aus der Vogelperspektive.
Unten, wieder auf Meeresniveau angekommen, gelangen wir nach Trogir und hier beginnt auch gleich die Führung in dieser im Originalzustand erhaltenen Altstadt. Schnell sind wir in den schmalen Gassen verschwunden, die Zeit scheint um Jahrhunderte zurückgedreht und wir erfreuen uns an dieser Zeitepoche die uns in Stein erhalten blieb. Am Hauptplatz bewundern wir die schönen Adelspaläste, schauen auf das wunderschöne Portal der Kathedrale und lassen uns schließlich auf der Promenade von der Sonne verwöhnen.
Leider vergeht auch hier die Zeit viel zu schnell; die Sonne neigt sich dem Horizont zu und kurz bevor wir in unserem Hotel bei Šibenik ankommen, genießen wir den Sonnenuntergang der sich uns beim Blick aus den Busfenstern zeigt.

Die Wasserfälle der Krka, Zadar und Weiterfahrt zur Insel Rab


8.10.2017. Auch heute steht uns ein ereignisreicher Tag bevor. Um ihn voll genießen zu können starten wir gegen acht und sind schon eine halbe Stunde später an unserem ersten Höhepunkt des Tages angelangt. Gemeinsam mit unserer Führerin Nikol wollen wir uns nun erneut eines der vielen Naturwunder anschauen die Kroatien zu bieten hat. Der Fluss Krka, aus dem Landesinneren kommend, bildet an einigen Stellen eindrucksvolle Wasserfälle und den wohl schönsten wollen wir uns nun anschauen. Eine Serpentinenstraße führt uns bei überwältigenden Panoramen hinab und unten angelangt, beginnt der Rundweg in dieser schönen Natur. Über Weg und Steg gelangen wir über und durch den Wasserfall, sein mächtiges Tosen bietet die Begleitmusik und als wir unten auf der Brücke stehen, halten wir den Atem an. Uns kommen die Wassermassen die über die zahlreichen Kaskaden rauschen, entgegen, das Auge kann sich gar nicht satt sehen an diesem Wunder der Natur, allein die Erinnerung wird bleiben!
Nach einer Stunde Fahrzeit gelangen wir nach Zadar. Sie ist die bedeutendste Stadt in Norddalmatien, ihr gilt unser nächster Besuch. Hier gibt es, beginnend von den Römern bis hin zur Moderne, vieles zu bewundern und somit starten wir erst einmal in der Historie des Mittelalters. Durch das Seetor gelangen wir zur Kathedrale, ihre Geschichte wird uns erzählt und dann machen wir uns auf zur Spitze der Halbinsel auf welcher diese Stadt liegt. Hier, am äußersten Zipfel, sind wir in der Moderne angelangt. Wir bewundern die Sonne und das Planetensystem, bestehend aus Solarzellen und lauschen den disharmonischen Klängen der Orgel deren Organist das Meer höchst selbst ist.
Dann führt uns der Weg entlang der sonnendurchfluteten Promenade zu den römischen Überbleibseln; einer späteren Zeitepoche gehört die Rotunde der Donatskirche an und somit haben wir in dieser schönen Stadt an diesem frühen Nachmittag in wenigen Minuten gleich einige Jahrtausende durchquert, das hat man auch nicht überall!
Der Nachmittag bietet uns eine schöne Fahrt entlang der Küste bis zur Fähre nach Rab. Sie bringt uns hinüber zur Insel und als sich die Sonne dann hinter den Horizont begibt, haben wir auch unser Hotel erreicht.

Entdeckungen auf der Insel Rab


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9.10.2017. Ein ruhiger und sonniger Tag liegt vor uns. Nach einem gemütlichen Frühstück im schönen Restaurant unseres Hotels holt uns Bobana ab, sie wird uns an diesem Tag ihre Heimat zeigen. Zunächst geht es zu Fuß durch den Park mit dem üppigen Grün der unser Hotel umgibt und von hier hinunter zum Hafen. Entlang der am Kai festgemachten Ausflugschiffe gelangen wir in die Altstadt. Über die Treppen die uns entlang der Schutzmauer führen geht es hinauf zur oberen Gasse; hier können wir die zahlreichen Wohnhäuser, aber auch die Kirchen und Klöster, in aller Ruhe bei diesem gemütlichen Spaziergang bewundern. An den Lücken wird dann der Blick auf das Meer und die Inseln im Hintergrund frei.
Dann steht der Bus bereit zur Inselrundfahrt. Hier lernen wir die verschiedenen Aspekte des Lebens der Insel Rab kennen das geprägt ist vom Tourismus welcher den meisten Einwohnern ein ausreichendes Einkommen sichert. Schließlich haben die Menschen auch hier das Recht ordentlich zu leben. Wir sehen die Strände, die schönen Hotels und Pensionen, durchqueren die malerischen Orte und bekommen dabei vom Leben auf dieser Insel ein Gesamtbild geboten welches recht authentisch ist.
Somit haben wir uns dann auch eine Stärkung verdient! Im schönen Restaurant von Dionis werden wir von Josip dem Wirt und seiner Familie in traditionell herzlicher Weise empfangen. Schnell ist der Kontakt geknüpft; Josip stellt uns die verschiedenen Speisen vor und nach der Bestellung wird alles frisch zubereitet auf die Teller gebracht. Wir lassen es uns gut munden und Josip gibt dieses und jenes zum Besten, somit ist dieser kulinarische Besuch noch gewürzt vom Humor und dem Lebensgefühl der hier lebenden Menschen. Solchermaßen gut versorgt beginnt an diesem schönen und sonnigen Nachmittag die Freizeit in einem der schönsten Orte der Adria, denn unser Hotel liegt nur einen Katzensprung von der Altstadt entfernt und der Badestrand in der Bucht von Eufemija ist auch nicht weit weg.

Abschied von der Adria und Fahrt in die Berge


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10.10.2017. Über die Bergkette des Velebits haben sich Wolken gelegt und als wir dann mit der Fähre auf dem Weg zum Festland sind, hat sich eine drohende, dunkle Wolke über dem Wasser festgehangen aus der grelle Blitz zucken. Das ist aber so weit weg dass es für uns keine Gefahr darstellt, nur auf der Küstenstraße treffen uns einige Tropfen. Bald wagt sich aber die Sonne wieder heraus und bestrahlt die kahlen Inseln so dass sie mit dem tiefblauen Wasser einen eigenartigen Kontrast bilden.
Heute heißt es nun von der Adria und Kroatien Abschied nehmen; das angenehm warme mediterrane Klima mit seiner immergrünen Vegetation wird aber noch lange in unserer Erinnerung nachhallen, es waren doch wirklich schöne Tage die wir hier verleben konnten!
Noch ein letzter Blick auf Opatija und das Ende der Kvarner Bucht und schon geht es bergan in die Berge. Fast abrupt beginnt nun auch der Herbst: das Immergrün wird abgelöst von der bunten Laubfärbung des Herbstes welches zunimmt umso weiter wir vorankommen. Die Grenze zu Slowenien passieren wir problemlos, die weitere Fahrt führt uns an Ljubljana vorbei und bald kommen uns die südlichen Ausläufer der Alpen entgegen. Auf der rechten Seite werden wir von der mächtigen Kette der Karawanken flankiert, vor uns liegen der Triglav und die Julischen Alpen, sie sind aber nur zu erahnen denn Wolken haben sich darübergelegt und versperren uns die Sicht dahin.
Dann langen wir in Bled an; es ist Nachmittag und dieser steht uns nun zur Verfügung um an diesem Spätsommertag noch einmal so richtig die Seele baumeln zu lassen. Ein Bummel am See mit den buntgeschmückten Bäumen, eine Bootsfahrt hinüber zur Insel oder einen Kaffee in einem der gemütlichen Restaurants am See – ich glaube an diesem ruhigen uns sonnigen Nachmittag war für jeden etwas dabei.
Ein letztes gemeinsames Abendessen, noch einmal angeregte Gespräche über die Ereignisse des Tages in denen schon etwas Wehmut mitschwingt, denn morgen geht der schöne Urlaub leider schon zu Ende.

Abschied


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11.10.2017. Die Wolken sind verschwunden und als wir dann auf dem Weg zum Karawankentunnel sind, zeigt sich uns der Triglav, der sagehafte Berg der Slowenen mit all seiner Pracht, auch die dahinterliegenden Spitzen der Julischen Alpen sind heute gut zu sehen.
Die Berge zeigen sich uns dann auch in Österreich bei der Fahrt durch Kärnten, bald kommen aber die Nebelbänke in Sicht die besonders im Hebst ganze Täler füllen, so dass wir kaum noch Sicht haben, im nächsten Augenblick ist alles wie weggeblasen und die Sonne lacht uns wieder an. Nein, auch diese Heimfahrt ist nicht langweilig; wir durchqueren die Alpen in der gesamten Breite und zum Abschluss dieser Reise ist es ein weiterer Farbtupfer einer grandiosen Natur die jeder genießt welcher sich darauf einlässt.
Der erste Abschied naht dann hinter Nürnberg, bald gelangen wir nach Sachsen; weitere Gäste verlassen uns und in Dresden, hier wo alles begann, endet diese schöne Reise die uns in das Traumland Kroatien geführt hat.

Steffen Mucke




Die Erinnerung ist das einzige Paradies, woraus wir nicht vertrieben werden können.

Jean Paul

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