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Reisebericht: Mexiko - Große Rundreise zu den Mayas und in die Karibik

02.02. – 17.02.2013, 16 Tage Rundreise mit Mexiko-Stadt - Teotihuacan - Taxco - Oaxaca - Monte Alban - San Cristobal de las Casas - San Juan de Chamula - Palenque - Campeche - Merida - Chichen Itza - Cancun

Viva Mexico! Dem kalten Winterwetter in Deutschland entflohen wir auf eine interessante Reise nach Mexico. Lassem Sie sich von unseren Erlebnissen von Mexico begeistern.

1. Tag – 02.02.2013 – Mexico, wir kommen!


Schmuddeliges Februar-Wetter in Deutschland, nicht mit uns! Wir flüchteten bei einsetzendem Schneefall schnell in südlichere Gefilde, mit kurzen Zwischenstopp in Frankfurt, flogen wir direkt nach Mexico City, welches wir am späteren Abend erreichten. Nachdem wir die Stempel in unseren Pässen hatten, empfing uns schon unsere örtliche Reiseleiterin Ruth und auch ein wollig-warmes Wetter. Auch wenn wir mit der Sonne geflogen sind, war diese inzwischen untergegangen. Da auch die Müdigkeit unserer Herr war, verschwanden wir dann recht schnell mit einer kleinen Snack-Box in unsere Betten.

2. Tag – 03.02.2013 – Erkundungen in Mexico City


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Der Jetlag hatte uns diese Nacht noch voll im Griff, die meisten waren mitten in der Nacht wach, doch es half alles nichts, unser Programm musste starten. Um uns besser in die Geschichte Mexicos einzustimmen und auch erste Einblicke von dem zu bekommen, was wir die kommenden zwei Wochen sehen werden, ging es zunächst ins Nationalmuseum.
Nachdem der Kopf gesättigt war, sollten nun auch die Mägen mit den ersten mexikanischen Genüssen gesättigt werden. Dazu fuhren wir nach Xochimilco, wo wir auf Booten durch die Kanäle der „Schwimmenden Gärten" schipperten. Aufgrund des Sonntags waren auch viele Familien unterwegs, so dass es zwar recht voll war, aber wir auch eine angenehme Stimmung einfangen konnten. Am Nachmittag ging es dann noch zum Zócalo, wo wir den Nationalpalast und die Kathedrale besichtigten.
Zum Abend hatten dann noch einige von uns ganz besondere Essenserlebnisse. Mit dem Wunsch, etwas typisch Mexikanisches zu essen, bestellten wir nahezu blind auf der Karte unsere Gerichte. Doch mit Schweinepfoten oder Hähnchen mit Mole wurden nicht unbedingt unsere Geschmäcker getroffen. Doch wir nahmen es mit Humor, wir waren ja nicht zu Hause.

3. Tag – 04.02.2013 – Basilika von Guadalupe – Teotihuacán


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Bevor wir uns heute aus Mexico Stadt raus bewegten, hielten wir noch kurz am Palast der schönen Künste, von wo wir unter anderem einen kurzen Blick auf die Hauptpost, das Nationale Kunstmuseum und den Lateinamerikanischen Turm werfen konnten. Für alle Interessierte, sollte es heute Abend nochmal hier hin gehen, doch unser Weg führte uns weiter.
Vorbei am Platz der drei Kulturen erreichten wir nach einer knappen Stunde die  Basilika von Guadalupe. Zunächst gingen wir in die neue Basilika, wo gerade eine Messe stattfand, bevor wir uns auch im weiteren Gelände umsehen konnten. Bei unserem Verlassen, konnten wir dann noch einige Rituale beobachten.
Unser nächstes Ziel: Teotihuacán. Es war unsere erste Ruinenstätte der Reise und hoch motiviert bestiegen wir hier sowohl Mond- als auch Sonnenpyramide – stetig beeindruckt, wie das alles so gebaut und die Zeit überlebt hat bzw. auch welche Gedankengänge hinter diesen Bauten steckten.
Kurzzeitig verließen wir die Ausgrabungsstätten, zunächst stoppten wir an einer kleinen Destillierie, wo uns erklärt wurde, wie man den Saft der Agave für den Mezcal gewinnt und was man sonst noch so alles mit der Agaven-Pflanze anstellen kann. Wenig später begleitete uns dann eine Musikgruppe mit typischer mexikanischer Musik zum Mittagessen.
Anschließend kehrten wir nochmal zurück, über die Straße der Toten, die 4 Kilometer bis zur Mondpyramide führte, gingen wir zur Zitadelle. Kurze Zeit später saßen wir dann auch schon wieder bei Jesus im Bus, der uns sicher wieder in unser Hotel brachte.
Am Abend folgten dann die meisten noch der Einladung, gemeinsam vom Lateinamerikanischen Turm über Mexico Stadt zu schauen. Leider trübte ein abendlicher Regenschauer die Eindrücke ein wenig, aber wir hatten keine Wahl – entweder heute oder gar nicht mehr.

4. Tag – 05.02.2013 – Cuernavaca – Taxco


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Heute klingelten unsere Wecker früh, denn wir wollten keine Zeit verlieren. Nicht etwa weil wir heute Mexico City verlassen mussten, sondern viel mehr damit wir in unserem heutigen Hotel ausreichend Zeit für die wunderschöne Hotelanlage haben werden. Auch wenn das ein Vertrauensbeweis war, das frühzeitige Aufstehen und los fahren hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Aber zunächst standen natürlich auch heute noch ein paar Prorammpunkte auf dem Plan. Unser Weg führte uns zunächst raus aus Mexico City, wobei wir auch hier einen kleinen Abstecher wagten, denn der Weg führte uns vorbei am Olympiastadion und dem dazugehörigem olympischen Dorf von 1968. Auch die Universität konnten wir erspähen, bevor es dann über den Bergkamm nach Cuernavaca ging. Hier besichtigten wir zunächst die Basilika, wo wir u.a. ein seltenes Abbild des versammelten Dreigestirns besichtigen konnten. Weiter zum Zócalo erhaschten wir einen Blick auf den Regierungspalast bevor es weiter ins Brady-Museum ging, wo wir einen Blick die Lebensweise und die Sammlungen des Robert Brady bekamen.
Schon ging es weiter – und führte uns auf der Fahrt nach Cuernavaca noch ein Unfall auf einen kleinen Umweg – so stoppte uns auf unserer Weiterfahrt eine kurze Polizeikontrolle. Und siehe da, wir trafen auf korrupte Polizisten, die unserem Busfahrer direkt Geld abknöpfen wollten, weil das Busunternehmen eine reine Weste hat und wohl sonst nicht zu holen ist. Hiermit sind wir dann endgültig in Mexico angekommen! Unser Busfahrer hat sich leider dieser Staatsmacht ergeben, dafür ging es recht schnell weiter. Auf anderem Wege wäre uns wohl ein Vergehen angedichtet worden.
Kurz vor dem als Silberstadt bekannten Taxco ein kurzer Halt und ein erster Blick auf die Stadt, bevor wir dann im unteren Stadtgebiete aus dem Bus aussteigen mussten. Denn bis zum Zócalo würden wir mit dem Bus nicht kommen, die Gassen hinauf sind schmal und verwinkelt. Hier wurde uns bei einer leckeren Magarita erklärt, auf was wir beim Silberkauf achten müssen. Als Alternativen für den folgenden Weg standen uns die eigenen Füße oder die Käfertaxis zur Verfügung. Wir entschieden uns für ersteres und Ruth konnte uns so auf dem Weg zur Kathedrale noch so manches erklären. Nach deren Besichtigung noch ein erlebnisreicher Gang über den Markt, bevor unsere Mittagspause eingeläutet wurde. Nach dieser ließen wir uns das Käfererlebnis natürlich nicht entgehen. Zu zweit oder dritt ging es mit diesen wieder hinab zum Bus, welch ein Spaß.
Mit dem Bus ging es nun zur unserer heutigen Unterkunft. Vorbei am Teques-See erreichten wir die Hacienda Vista Hermosa. Zum Glück waren wir früh genug da, so dass wir noch bei Tageslicht die bezaubernde Hotelanlage für unsere Fotoalben belichten konnten und uns auch im Pool erfrischen konnten. Das frühe Aufstehen hatte sich also gelohnt und nach einem leckeren Abendessen fielen wir zufrieden in die Betten.

5. Tag – 06.02.2013 – Puebla – Oaxaca


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Zum heutigen Frühstück blieb uns das Suchen am Buffet erspart, wir wurden bedient. Beim amerikanischen Frühstück stärkten wir uns für den Tag. Leider mussten wir die alte Zuckerrohrfabrik schon wieder verlassen, ein Tag mehr hätte sicherlich allen gefallen, aber unser Weg in die die Karibik ist noch weit und wir mussten vorankommen.
Es standen gute 500 Kilometer auf dem heutigen Programm, entsprechend machten wir es uns im Bus bequem. Mit einem steten Blick auf den wolkenverhangenen Popocatepetl und seine Nachbarvulkane steuerten wir auf Puebla zu. Einen kurzen Stopp nutzten wir für Fotos, der Gipfel blieb aber in den Wolken versteckt.
In Puebla stiegen wir an der Schmetterlingskapelle aus, die wir als erste besichtigten. Anschließend führte uns Ruth weiter zum Zuckerbäckerhaus und über den Markt bis zum Zócalo. Hier besichtigten wir noch die Kathedrale, bevor sich unsere Wege für die Mittagsstärkung trennten.
Nach dem Mittag war dann wieder Sitzfleisch gefragt und mit einem kleinen Kaffeestopp erreichten wir am späteren Abend unsere Hacienda in Oaxaca, wo wir nach unserem Abendessen noch jeder individuell eine Runde am Markt drehten und das bunte Treiben genossen.

6. Tag – 07.02.2013 – Monte Alban – Oaxaca


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Innerhalb einer knappen halben Stunde brachte uns unser Bus heute auf etwa 2000 Meter Höhe nach Monte Alban. An diesem Ort hat sich Ruth damals entschieden, dass sie in Mexico ihre neue Heimat finden würde. Entsprechend viel konnte Sie uns auch hier über die alten Gebäudekomplexe der Zapoteken, deren Hauptstadt Monte Alban war, erklären. Abschließend ging es dann noch ins Museum, wo einige gefundene Gegenstände ausgestellt waren, bevor wir eine Pause im Café einlegten.
Zurück ging es nach Oaxaca, zunächst in ein Schokoladengeschäft, wo wir zuschauen konnten, wie die Kakaobohnen verarbeitet werden – anschließend durften wir aus dem Resultat frisch hergestellten Kakao probieren und natürlich auch ein wenig Schokolade. Auch über die Zutatenliste der Mole bekamen wir einen gewissen Eindruck, als eine bunte Mischung aus allerlei Essbarem in der Maschine landete. Am Ende sah es tatsächlich aus wie die typische Chili-Schokoladensoße. Gemeinsam besichtigten wir den Markt und gingen über den Zócalo bis zur Kathedrale, nach deren Besichtigung wir uns in unsere Mittagspause verabschiedeten.
Den Nachmittag sollten wir eigentlich bei einer Kochvorführung über die Mole Negro, fas Hühnchen mit Chili-Schokoladensoße, verbringen. Leider verhinderte eine Straßensperrung, dass wir aus Oaxaca hinaus konnten. Um nicht den restlichen Tag im Stau zu verbringen, kehrten wir lieber um. Wir besichtigen als Ausgleich das Regionalmuseum, wodurch wir auch einen Bogen zum heutigen Vormittag schließen konnten, denn hier sind die Schätze des Grab Nr. 7, welches wir heute Vormittag mit besichtigten, ausgestellt.

7. Tag – 08.02.2013 – Santa Maria del Tule – Mitla – Teahuantepec


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Das frühe Aufstehen waren wir inzwischen gewohnt, doch heute sollte es nochmal ein paar Minuten früher los gehen – doch auf Ruth war Verlass, denn es hat sich wieder gelohnt. In der noch aufgehenden Sonne, erreichten wir Santa Maria del Tule, wo wir „Ruths Freund" besuchten, den angeblich weltweit dicksten Baum. Mit einem Alter von über 2000 Jahren, ist er auf jeden Fall einer der ältesten,  und wir durften Ihn bei herrlichem Licht- und Schattenspiel besichtigen und fotografieren.
Entlang der Panamerica ging es weiter nach Tlacochahuaya, wo wir das Kloster San Jerónimo aus dem 16. Jahrhundert besuchen wollten. Doch hier waren wir dafür etwas zu früh, denn die Türen waren noch verschlossen. Ruth machte sich aber direkt auf in das Dorf um den Schlüsselbesitzer ausfindig zu machen. Wir warteten geduldig und wenig später traf Ruth auch mit einem Tuk Tuk und froher Kunde bei uns ein. Wenige Minuten später konnten wir das Kloster auch betreten und die hübsche Blasbalgorgel bestaunen.
Auf der Weiterfahrt nach Mitla stoppten wir an einer Teppichweberei, wo wir das Handwerk miterleben konnten. In Mitla angekommen erkundeten wir die dortigen Ruinen der ehemaligen Palaststadt, anschließend hatten wir Zeit, auf eigene Faust über den Markt zu schlendern. Als kleine Mittagsüberraschung gab es einen kleinen Snack von Eberhardt – wir mussten ja alle etwas im Magen haben, denn nun ging es zur Mezcal-Verkostung nach Santiago Matatlán. Mezcal unterschiedlichen Alters oder auch als Likör konnten wir hier ausgiebig probieren und natürlich wurden die am besten schmeckenden Sorten für daheim mitgenommen.
Bis zu unserem Hotel Calli in Tehuantepec lag noch einiges an Fahrzeit vor uns, denn auf der kurvenreichen Strecke kamen wir nicht wirklich zügig voran. Jesus brachte uns aber wieder sicher ans Ziel und er konnte sogar einer französischen Reisegruppe helfen, deren Bus einen technischen Defekt hatte.

8. Tag  – 09.02.2013 – Sumidero Canyon – San Cristobal


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Den heutigen Vormittag verbrachten wir zunächst weiter auf kurvigen Straßen, über Tuxtla Gutiérrez war unser erstes Ziel Chiapa de Corzo. Vor unserem kommenden Abenteuer gab es aber erstmal Stärkung am Mittagstisch im Restaurant „Mirador".
Am Fluss Rio Grijalva wurden wir dann sicher mit Schwimmwesten ausgerüstet und schon konnte die rasante Bootsfahrt durch die Sumidero Schlucht starten. Entlang unseres Weges stoppten wir immer wieder, unser Bootsführer zeigte uns die verschiedenen Vogelarten, die hier lebten. Auch Brüllaffen und Krokodile begegneten uns auf unserem Weg durch den Canyon mit seinen teilweise 1000 Meter hohen Felswänden. Am „Weihnachtsbaum" wendeten wir, nach insgesamt etwa 2 Stunden hatten wir dann wieder festen Boden unter den Füßen und waren um einige Erfahrungen reicher.
Am späten Nachmittag erreichten wir dann San Cristobal, die letzten Meter zum Hotel mussten wir allerdings zu Fuß zurücklegen, denn durch die engen Gassen passte unser Bus nicht durch. Aber das Gepäck mussten wir zum Glück trotzdem nicht schleppen, sondern das wurde gebracht. Unser Zimmer waren alle über einen schönen Innenhof erreichbar und das Hotel selbst lag mitten in der Stadt, so dass wir noch zu einem gemeinsamen abendlichen Spaziergang durch die Altstadt aufbrachen. So mancher verschätze sich dabei mit der Temperatur, denn durch die hohe Lage von San Cristobal wurde es dann doch recht kühl.

9. Tag – 10.02.2013 – San Juan Chamula – Agua Azul


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Erfreuliche Umstände beschwerten uns heute beste Erlebnisse, denn in Mexico war Karneval – so auch in San Juan Chamula, unserem ersten heutigen Ziel. In Chamula selbst herrscht eine ganz spezielle traditionelle Kultur und wir mussten dabei so einige Dinge beachten. So ist es hier verboten, die streng gläubigen Chamulas zu fotografieren. In der Kirche ist Fotografieren sogar ganz verboten, so dass wir die Eindrücke aus dieser nur in unseren Köpfen behalten können. Auf den mit Kiefernnadeln bedeckten Boden wurden hier die religiösen Zeremonien durchgeführt. Durch unser respektvolles Auftreten lud uns ein Heiler sogar ein, bis zum Altar vorzutreten. Dies ist nicht jedem einfach gestattet. Wieder auf dem Platz standen wir auf einmal zwischen knallenden Feuerwerkskörpern, die Affenmenschen kreisten gerade um den Zócalo und bei jeder Umrundung wurden wieder die Knallkörper gezündet – ganz typisch für den hiesigen Karneval. Auf dem Weg zurück zum Busparkplatz mussten wir noch ein paar Mal den anlaufenden Chamulas ausweichen.
Am Nachmittag erreichten wie dann die Wasserfälle von Agua Azul, die uns mit Ihrer wunderschönen blauen Farbe beeindruckten. Wer gewollt hätte, hätte auch baden gehen können, manch einer zog aber auch lieber einen frischen Fisch vor. Die Besichtigung hatte uns alle ein wenig erschöpft, so dass wir uns erstmal gemeinsam mit Kaltgetränken wieder ein wenig erfrischen mussten.
Am Abend erreichten wir unser Hotel in Palenque, wo sich einige erstmal im Pool erfrischten, bevor es auf einer schönen Balkonterrasse unser Abendbuffet gab.

10. Tag – 11.02.2013 – Palenque – Campeche


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Am frühen Morgen wurden wir durch wunderliche Geräusche geweckt, ein Brüllaffe sehnte die Sonne herbei und nahm dabei auf uns keine Rücksicht. Doch wir wollten sowieso  wieder zeitig aus den Betten. Nach einem Frühstück auf der Terrasse ging es auch schon los in den Nationalpark von Palenque. Hier waren wir so ziemlich die ersten, selbst die Hitze war noch nicht da, so dass wir die Anlage in Ruhe erkunden und die alten Gemäuer zum Teil auch noch besteigen konnten.
Um unseren Aufenthalt im Dschungelgebiet abzurunden gingen wir noch einen sehr schönen Pfad hinab zum Bus. Mitten durchs Grün ergaben sich hier wieder einige Fotomotive, ebenso waren wir vor der Hitze geschützt, die nun doch schon etwas drückend wurde – es ging ja auch schon wieder dem Mittag zu, wie doch die Zeit vergeht. Doch zuvor hielten wir noch an einer kleinen Kautschukplantage, wo uns die Zucht der Gummibäume, sowie die Ernte und Verarbeitung des Kautschuks näher gebracht wurden.
Jetzt hatten wir unser Essen wahrlich verdient, nach einer Brokkoli-Suppe durften wir uns am Buffet stärken für die weitere Fahrt. Beim Verlassen des Hotels entdeckten wir noch so einige Leguane, die uns als Fotomotive herhielten. Den Nachmittag verbrachten wir dann leider wieder im Bus, es standen immerhin nahezu 400 Kilometer bis Campeche an. Bei einem kleinen Zwischenstopp an einem Friedhof wurde uns von Ruth erklärt, wie auf Yukatan traditionell bestattet wird. Campeche erreichten wir dann in der Abenddämmerung, so dass wir zumindest noch ein paar schöne Fotos schießen konnten.

11. Tag – 12.02.2013 – Campeche – Uxmal – Merida


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Da wir am vorhergehenden Abend erst spät Campeche erreichten, starteten wir den Tag zunächst mit einem kleinen Stadtrundgang. Wir bestaunten dabei einige Kunstwerke von Jorge Marín, den Zócalo mit der Bibliothek und der Kathedrale und auch die verschiedenen Figuren, die die Stadtgeschichte ein wenig darstellten.
Unser Bus brachte uns dann innerhalb von etwa 2 Stunden weiter nach Uxmal. Ob Pyramide, Kloster oder Ballspielplatz, inzwischen konnten wir die einzelnen Gebäude schon recht gut selbst erkennen. Für die besten Fotos mussten diese natürlich auch wieder erklommen werden.
Auch wenn die ersten Hungerserscheinungen langsam zum Vorschein kamen, einen kurzen Halt in Muna mussten wir noch einlegen. Hier besuchten wir die Töpfereikünstlerin Patricia, die alte Maya-Schriften mit feinsten Pinselstrichen auf Tonkrügen nachmalte. Auch den Dresden-Codex hatte sich schon nachgemalt, was uns natürlich an unsere Heimat erinnerte. Nun konnte es zum Essen gehen, welches auf die „Hacienda Ochil" auf uns wartete. Ein wenig verwundert waren wir zunächst beim Eintreffen, denn wir mussten zunächst ein wenig durch den Gärten mit Königspalmen laufen, bis wir die restaurierten Gebäude sehen konnten.
Es war nun nicht mehr weit bis nach Merida, dem heutigen Ziel. Zum Hotel mussten wir uns dann durch ein Netz von Einbahnstraßen schlängeln, aber auf Jesus war wie immer Verlass. Nach einer kurzen Erfrischung im Pool, nahm uns Ruth dann auch noch mit auf einen Stadtrundgang – glücklicherweise lag unser Hotel wieder sehr zentral, so dass einige auch individuell die Stadt weiter erkundeten.

12. Tag – 13.02.2013 – Merida – Izamal – Chichén Itzá


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Bevor es mit dem Bus weitergehen sollte, stoppten wir kurz in Merida am Rathaus. Gestern Abend war es uns nämlich vergönnt, einen Blick vom Rathausbalkon auf den Zócalo zu werfen, aber diesmal hatten wir mehr Glück und konnten auch einen kurzen Rundgang im Rathaus machen. Bei der Ausfahrt aus Merida hielten wir dann auch noch am Denkmal entlang der Prachtstraße Paseo De Montejo. Ein örtlicher Polizist war uns dabei behilflich die stark befahrene Straße zu überqueren, was sogar ohne lautstarkes Hupen von statten ging.
In Tehmak erlebten wir dann wohl die Karneval-Nachwehen der Mexikaner. Eigentlich wollten wir einer Sisal-Fabrik einen Besuch abstatten. Die Bänder der Anlage standen aber still und kein Arbeiter war zu sehen. Nur eine verschlafene Person kam an und wir durften uns das Gelände zumindest mal anschauen. Die Maschinen waren wahrscheinlich schon bereit fürs Museum, aber die Anlage soll wohl noch funktionieren, wo aber die anderen Arbeiter sind, darauf konnte uns der liebe Mexikaner auch keine Auskunft geben. Ebenso scheiterte er daran, wie man aus dem Sisal einen Strick herstellen kann – er habe es „gerade vergessen". Wir mussten lachen und probierten es einfach selbst, mit deutlich mehr Erfolg als er.
Nach einem weiteren Stopp an einem Maya-Friedhof, wo wir auch ein paar Handwerkerzeugnisse kauften, erreichten wir Izamal, die Stadt der Hügel. Hier besuchten wir den Konvent, was in seiner Größe doch schon beträchtliche Ausmaße annahm.
Zur Mittagspause erreichten wir auch schon unsere Hotelanlage Mayaland, die direkt neben Chichén Itzá liegt. Nach einer Stärkung ging es auf Erkundungstour. Wir merkten recht schnell, dass wir nun an der bekanntesten Ruinenstätte waren, denn es waren allerhand Touristengruppen unterwegs, so dass kaum ein Foto ohne Mensch möglich war. Auch die Händler hatten hier schon einen eigenen Bereich bekommen. Interessant war, dass die Pyramide des Kukulcán schon nach astrologischen Gesichtspunkten errichtet wurde. Exakt 365 Stufen hatte die Pyramide und diese bildeten zweimal im Jahr ein interessantes Schattenspiel. Denn immer wenn die Sonne genau über dem Äquator steht, bilden die Schatten der Stufe eine Schlangendarstellung.
Wieder im Hotel Mayaland zurück gab es eine sehr erfreuliche Nachricht, wir durften in den Bungalows übernachten. Das bescherte uns zwar eine kurze Suche, aber es war mal was anderes als ein Hotelzimmer.

13. Tag – 14.02.2013 – Tulum – Playa del Carmen


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Unser letzter Tag der Rundreise war nun bereits gekommen. Aufgrund der bekannten und steten Pünktlichkeit unserer Gruppe, war es möglich einen weiteren kleinen zusätzlichen Halt zu machen: Wir besuchten den Ort Villadoid bevor es nach Tulum weiter ging. Um die „verlorene" Zeit wieder aufzuholen entschieden wir uns, den Weg vom Busparkplatz bis zur Ausgrabungs-Anlage von Tulum mit der Bimmelbahn zurück zu legen – Eberhardt bezahlte natürlich. In Tulum trafen wir dann auch schon auf die ersten Karibik-Urlauber, die sich wohl weniger an den Bauwerken, sondern vielmehr für das Wasser interessierten. Das blaue Meer bot uns aber wundervolle Motive, einige wären auch gern schon ins Wasser gesprungen, aber das ist hier nicht ganz so ungefährlich. Auch hatten wir ja den späteren und den morgigen Tag ausreichend Zeit das nachzuholen. Auf der Anlage hatten wir uns dann vor lauter Träumerei etwas verloren – wir bildeten nun zwei Grüppchen, fanden uns aber am besprochenen Treffpunkt alle wieder zusammen.
So konnte es dann auch weiter gehen, auf unsere letzten Kilometer an die Playa del Carmen. Im Hotel angekommen, war das ganze zunächst ein wenig chaotisch, was wir erklärt bekommen haben – die Anlage ist auch einfach sehr groß und bietet sehr viel. Wir sollten uns aber später selbst zurechtfinden. Wir verabschiedeten Jesus und Ruth und starteten unseren All-Inclusive-Aufenthalt.
Bis zu unseren Zimmern mussten wir ein wenig laufen, dafür hatten wir es dann nur wenige Meter bis zum Strand, den wir nach einem kleinen Imbiss auch das erste Mal genossen. Am Abend traf man sich dann zu dem ein oder anderen Getränk auf der Promenade oder verbrachten in zweisamer Atmosphäre den Valentinstag.

14. Tag – 14.02.2013 – Playa del Carmen


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Freier Tag auf der Hotelanlage, den wir endlich mal zum Ausschlafen nutzen konnten. Anschließend genossen wir dann Sonne, Strand und Meer – einige auch etwas zu viel, was sich insbesondere an den rötlichen Gesichtern zeigte. Einige verschlug es auch in den Ort von Playa del Carmen, aber auch auf der Hotelanlage hatte man genug zu entdecken. Ein wenig Ruhe tat dem einen oder anderen auch mal ganz gut, es sollte ja Urlaub sein.

15./16. Tag – 14.02.2013 – Heimflug nach Deutschland


Es war leider soweit, unsere Reise endete nun. Noch einmal mussten wir früh aufstehen, so früh wie während der ganzen Reise nicht, aber die Flugzeiten können wir uns leider nicht raussuchen. Aus unseren Zimmern mussten wir uns noch hinaus tasten, da die Beleuchtung noch ausgeschaltet war. Zurück ging es den Weg bis zur Hotellobby, wo wir noch ein kleines Frühstück erhielten, bevor wir mit dem Bus zum Flughafen Cancun abgeholt wurden. Beim Check-In hatten wir ein paar kleine Probleme mit einigen Bordkarten, die wir aber in Houston, unserem ersten Flugziel, alle klären konnten.
Von Houston ging es dann weiter mit dem A380 – für manch einen ein ganz besonderes Erlebnis und ein später Höhepunkt der Reise – weiter über Frankfurt nach Dresden oder Leipzig. Hier wurden wir wieder vom kalten Winterwetter in Empfang genommen, das war es dann also. Schade, aber die Erlebnisse werden uns die kommenden Tage noch ausreichend wärmen und dann ist auch schon Frühling.


Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei Ihnen allen bedanken. Es war eine super Gruppe, die mir zu keiner Zeit Schwierigkeiten bereitet hat. An manchen Stellen waren Sie vielleicht sogar etwas zu bescheiden. Ich wünsche Ihnen noch viele weitere schöne Reiseerlebnisse mit Eberhardt TRAVEL und würde mich freuen, wenn wir uns bei einer meiner kommenden Reisen wiedersehen würden.

Ich wünsche Ihnen alles Gute,
Ihr Martin Jentzsch

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