Reisebericht: Mexiko - Große Rundreise zu den Mayas und in die Karibik

16.02. – 03.03.2019, 16 Tage Rundreise mit Mexiko-Stadt - Teotihuacan - Taxco - Oaxaca - Monte Alban - San Cristobal de las Casas - San Juan de Chamula - Palenque - Campeche - Merida - Chichen Itza - Cancun

Azteken, Mixteken, Zapoteke, Olmeken - dazu unendliche Kakteenfelder, leckerer Mezcal, schwarze Bohnen, Avocado und Chili - eine gute Mischung für eine spannende Reise durch Mexiko

Tag 1: Sonnabend,16.2.2019 Flug nach Mexico City


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Aus Dresden, Stuttgart, Leipzig, und Berlin fliegen die meisten Teilnehmer unserer Reisegruppe nach Frankfurt am Main. Mittags startet unser Jumbojet nach Mexico City. Wir fliegen mit Lufthansa und der Service ist gut. Es gibt zwei warme Mahlzeiten, wir können wählen zwischen Pasta und Gulasch oder Pasta und Hähnchen. Nach zwölf lange Stunden kommen wir in Mexico City an. Gemeinsam mit uns wollen circa 800 weitere Passagiere das Flugzeug verlassen und nach Mexiko einreisen. Diese Prozedur geht zwar zügig voran, dennoch benötigen wir mehr als eine Stunde, bevor wir durch die Grenzkontrolle sind. Nun heißt es noch Pesos eintauschen, aber auch hier brauchen wir viel Geduld, die Kassierer machen gerade einen Kassensturz und es interessiert sie wenig, wie viele müde Touristen vor ihrem Fensterchen warten. Aber auch das ist bald erledigt und wir fahren in unser Hotel Regente City. Unsere örtliche Reiseleiterin Ruth hat bereits die Zimmerschlüssel für uns besorgt und im Hotel wartet das Abendessen auf uns. Es gibt Birnenkompott mit Vanillesoße, eine große Pastete und Reibekuchen. Nach diesem anstrengenden Tag fallen wir müde aber glücklich in unsere Betten.

Tag 2: Sonntag 17. Februar 2019 Mexico City


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Den Vormittag verbringen wir im anthropologische Museum. Hier tauchen wir tief in die mexikanische Geschichte ein. Das Museum ist sehr groß. Insgesamt gibt es 23 Ausstellungshallen. Der Bau stammt aus den 1960er Jahren. Es gibt einen so genannten Regenschirm der 16,80 m hoch ist und aus einer Stahl Beton-Aluminiumskonstruktion besteht. Wir besuchen einige Hallen im Erdgeschoss wo wir viele kostbare Skulpturen zu sehen bekommen. Beeindruckend ist die filigrane Gestaltung der Theaterurnen, die zum verbrennen von Harz dienten. Unser Interesse wird auch vom so genannten Maya Codex geweckt, von dem es insgesamt nur drei Exemplare gibt, und von diesen wiederum befindet sich eines in Dresden. Das wichtigste Ausstellungsstück, den Stein der Sonne, bekommen wir am Ende unserer Besichtigung zu sehen. Dieser Sonnenstein stammt aus dem Haupttempel von Tenochtitlan. Nach dem Museumsbesuch fahren wir nach Xochimilco. In diesem Teil von Mexico City befinden sich die berühmten Kanäle eines von den Azteken erbauten Bewässerungssystems. Ursprünglich soll das Wasser so klar gewesen sein, dass man bis auf den Grund schauen konnte. Davon ist heute nichts mehr zu bemerken. Allerdings tobt heute hier das Leben, in dem in kunterbunt angemalten Booten fröhliche Menschen über die Kanäle geschippert werden. Auf den Booten wird gegessen und getrunken und laute Musik gespielt. Die Musik dröhnt entweder aus großen Lautsprechern oder wird live von Bands gespielt. Da die Kanäle sehr eng sind und die Boote sehr viele, verwirren sich diese oft zu einem fast unentwirrbaren Knäuel. Aber die Bootsführer haben die Ruhe weg, und fitzeln die Boote immer wieder irgendwie auseinander und die Fahrt geht weiter. Am Haus einer Familie legt unser Boot an und wir werden kulinarisch versorgt. Es gibt eine Gemüsesuppe und anschließend Hühnchen mit Reis. Nachdem wir eine Stunde durch die Kanäle gefahren sind, legen wir wieder an. Unser Bootsführer hat eine etwas ungünstige Stelle erwischt und wir müssen fast einen halben Meter hoch klettern, um wieder an Land zu kommen. Nach diesem Abenteuer fahren wir zurück ins Zentrum von Mexico City wo wir am Zocalo Ausgrabungen aus der Atztekenzeit und die Kathedrale besuchen. Zocalo wird der Platz der Verfassung benannt, welcher heute der zweitgrößte Platz auf der Welt ist, nach dem Platz des himmlischen Friedens in Peking und vor dem Roten Platz in Moskau. An diesem Ort stand einst ein Palast von Montezuma II. aus dem 15. Jahrhundert. Von diesem Palast sind heute nur noch Ruinen zu sehen. Der Platz wird umrahmt von der großen Kathedrale von Mexico City, dem Stadtpalast und dem Nationalpalast. Die Kathedrale wurde Ende des 16. bis Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut und gehört zu den ältesten und größten Kirchen der Welt. Wir besuchen auch das Innere der Kathedrale und können einen Nebenaltar bewundern.
Der Königsaltar ist wegen Gottesdienst gesperrt. Wenn man durch die Kathedrale geht, hat man das Gefühl, schief zu stehen, Ruth sagt, das linke Bein wird länger. Tatsächlich ist es so, dass die Kathedrale auf sumpfigen Boden steht und langsam versinkt. Nun ist es Zeit, ins Hotel zurückzukehren und sich kurz von den Eindrücken des Tages zu erholen. Das Abendessen nehmen wir heute in einem argentinischen Restaurant gleich in der Nähe von unserem Hotel ein.


Tag 3: Montag, 18. Februar 2019 Mexico City



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Nach einem etwas aufregenden Frühstück besuchen wir noch einmal die Kathedrale am Platz der Verfassung. Heute sind wir hier ganz alleine und wir können den Königs Altar von allen Seiten bewundern. Anschließend fahren wir zur Basilika Unserer Lieben Frau von Guadalupe. Diese Kirche ist das Nationalheiligtum von Mexico. Sie befindet sich auf einem Hügel im Stadtteil Guadalupe nördlich vom Zentrum der Stadt. Wir besuchen zunächst die neue Basilika. Diese wurde zwischen 1974 und 1976 gebaut und in dieser Kirche soll das Gnadenbild der Jungfrau von überall zu sehen sein. Die Kuppel ist 42 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 100 Meter. Bis zu 40.000 Menschen können gleichzeitig die Kirche besuchen. Damit ist diese Kirche eine der größten Kirchen auf der Welt.Wir treten ein und fahren zunächst auf einem Rollband am Gnadenbild vorbei. Dieses Rollband gewährleistet, dass niemand zu lange vor dem Gnadenbild verweilt und allen die gleiche Zeit zur Verfügung steht, das Gnadenbild zu bewundern. Anschließend laufen wir durch die Kirche und sind beeindruckt von der unglaublichen Größe. Nun treten wir hinaus auf die Plaza del las Amerikas von dem aus sowohl die neue als auch die alte Basilika zu sehen sind. Die alte Basilika wurde im 17. Jahrhundert errichtet, nachdem auf dem Hügel, auf dem sie sich heute befindet dem Indio Juan Diego eine Jungfrau erschienen war. Die alte Basilika musste geschlossen werden, weil der Untergrund abgesunken ist. Es ist erstaunlich, dass dieses schiefe Gebäude noch nicht umgekippt ist.
Unser Weg führt uns weiter nach Teotihuacan, eine der bedeutendsten prähistorischen Ruinenstädte Mexikos, die sich circa 45 Kilometer nördlich vom Zentrum von Mexico City befindet. Etwa 100-650 n. Chr. war die Stadt bewohnt und ein kulturelles Zentrum der Region. Man nimmt an, dass hier bis zu 200.000 Menschen gelebt haben. Man weiß nicht genau warum, aber die Stadt wurde verlassen und bereits die Azteken fanden sie als Ruinenstadt vor.
Teotihuacan hatte ein zeremonielles Zentrum mit Sonnen- und Mondpyramide. Die Sonnenpyramide enthält Kammern und einen Tunnel. Die Mauern waren aus Lehmziegeln und wahrscheinlich mit bemaltem Stuck überzogen. Weiterhin befindet sich in der Anlage die Straße der Toten mit dem Tempel des Quetzapapalotl. Dieser ist mit Masken des gefiederten Schlangengottes verziert. Die Bezeichnung Quetzapapalotl erklärt sich aus den Begriffen Quetzal für Vögel und Papotl für Schmetterling. Die Menschen glaubten, dass Schmetterlinge und Kolibris das gleiche Tier sind. Sie dachten, dass im Winter die Kolibris ihren Schnabel in einen Ast treiben und ihr Körper dann leblos herunter hängt. Ihre Federn fielen ab und zurück blieb ein Beutel. Daraus, so nahmen sie an, schlüpfte dann im Frühjahr ein neuer Schmetterlingsvogel. Bei dem Beutel handelte es sich in Wirklichkeit um die Larvenpuppen der Schmetterlinge.
Wir besuchen zunächst einen Aussichtspunkt von dem wir einen guten Blick sowohl auf die Sonnenpyramide als auch auf dem Mondpyramide haben. Anschließend besichtigen wir original erhaltene Wandmalereien im Palast des Quetzalpapalotl. Es sind grüne, Wasser speiende Papageien dargestellt, auch gefiederte Schnecken und vierblättrige Blüten sind zu sehen. Der Palast soll das prachtvollste Bauwerk die Ruinenstadt sein. Teotihuacan ist die größte archäologische Stätte in Mexiko. Über die Menschen, die dort wohnten, weiß man so gut wie gar nichts. Die Palast- und Tempelanlage ist über mehrere Jahrhunderte entstanden und hatte ihre Blütezeit vom vierten bis zum siebenten Jahrhundert. Während des achten Jahrhunderts ist sie aus noch nicht geklärten Gründen untergegangen. Man vermutet, dass die Bevölkerung zu groß wurde und Abholzung, Bodenerosionen, Wassermangel und falsche Politik zu einer ökologischen Katastrophe führten. Nun spazieren wir durch die große Anlage unter sengend heißer Sonne. Einige Wagemutige lassen sich dennoch nicht davon abhalten auf die Sonnenpyramide zu klettern. Weiter geht es für uns zur Mondpyramide. Auch hier besteht die Möglichkeit, Aufzusteigen und den Blick von oben zu genießen. Die Sonne brennt und brennt, was die vielen Souvenirverkäufer nicht davon abhält, uns ihre Waren (erfolgreich) zum Verkauf anzubieten. In einem großen Buffetrestaurant genießen wir die mexikanische Küche, musikalisch begleitet von einer Liveband. Nachmittags besuchen wir den Tempel der gefiederten Schlange mit beeindruckenden Masken an der Mauer, deren Nachbildung wir im Museum gesehen haben. Abends kehren wir in ein elsässisches Restaurant ein, dass sich gleich in der Nähe unseres Hotels befindet. Wir amüsieren uns darüber, dass es hier Bratwurst mit Sauerkraut gibt, entscheiden uns aber für andere Gerichte.


Tag 4: Dienstag, 19.02.2019 Taxco


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Nach einem gemütlichen Frühstück starten wir in den neuen Tag. Unser Ziel ist Taxco, die Silberstadt. Warum die Stadt diesen Namen hat, erfahren wir bei Ankunft. In einem Geschäft, wo Silberschmuck verkauft wird, sind wir freundlich eingeladen, das WC zu benutzen und einen Tequila zu kosten. Dass wir nebenbei ein paar Andenken erwerben, versteht sich von selbst. Anschließend bummeln wir durch die schmalen Gassen der Stadt und müssen aufpassen, dass wir nicht überfahren werden. Es gibt viel Tinnef zu kaufen, aber auch ein paar Läden für die Einheimischen. Wir besuchen den Gemüsemarkt, der nun wirklich nicht für Touristen angelegt ist. Seltsame Begegnung: in einer Gemüsekiste liegt ein ca. zweijähriges Kind und schaut sich ein Video auf einem Handy an. Neben ihm sitzen drei junge Menschen, alle ebenfalls mit ihren Handys beschäftigt. Am Zocalo kehren wir zum Mittagessen ein. Wir sitzen auf den kleinen Balkonen mit Blick auf den Marktplatz. Höhepunkt der Stadtbesichtigung ist die Fahrt mit alten weißen VW Käfern, zu der Eberhardt TRAVEL uns eingeladen hat. Am Abend erreichen wir die Hacienda Vista Hermosa, wo wir heute übernachten. Vorher jedoch nehmen wir ein erfrischendes Bad im Pool und lassen uns das Abendessen vom Buffet schmecken.


Tag 5: Mittwoch, 20.02.2019 Puebla


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Auf Wunsch unserer Gäste beginnen wir den Tag mit einer Hotelführung. Das Ambiente der Hacienda ist so außergewöhnlich, man muss das Gelände einfach erkunden, am besten mit jemanden, der sich auskennt. Und das hat Ruth für uns organisiert. Die Hacienda verfügt heute über 350 Gästebetten, im Restaurant können bis zu 800 Personen speisen. Wir besichtigen unter anderem die Suite, in der bereits Kaiser Maximilian mit seiner Frau Charlotte genächtigt hat. Kaiser Maximilian war der Bruder von Kaiser Franz Josef von Österreich ( dessen Frau übrigens Sissy war). Er hatte kein glückliches Leben in Mexiko und ein bitteres Ende.Die Kolonialstadt Puebla empfängt uns mit Wohntürmen, modernen Einkaufszentren und vierspurigen Straßen. Wir besuchen die Rosenkapelle im Dominikaner Kloster, das Zuckerbäckerhaus und die Jesuiten Kirche. Am Zocalo schauen wir noch in die Kathedrale, bevor wir zum Mittagessen mexikanische Spezialitäten probieren. Mehr als 300 Kilometer Busfahrt liegen nun vor uns. Wir lauschen den Erzählungen von Ruth und ab und zu fallen einem die Augen zu. Bald legen wir eine Kaffeepause ein. Dann schläft keiner mehr. Zuerst wird die Straße links und rechts von Kakteen gesäumt. Große, kleine, dicke, dünne. Tausende! Anschließend fahren wir durch eine Mondlandschaft. Es ist faszinierend. Es ist dunkel, als wir unser Hotel erreichen.



Tag 6: Donnerstag, 21.02.2019 Monte Albán


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Monte Albán ist wohl mit die eindrucksvollste historische Stätte, die wir besuchen. Es ist noch relativ zeitig am Morgen und außer uns sind nur wenige Gruppen vor Ort. Monte Albán heißt Weißer Berg und befindet sich auf einer künstlich angelegten Plattform. Über Jahrhunderte gab es hier Tempel. Paläste und Gräber. Schon im 7. Jahrhundert v. Chr. sollen die Olmeken hier gesiedelt haben. In voller Blüte stand Monte Albán unter den Zapoteken bis ca. 800, wurde dann nur noch als Grabstätte genutzt, bis es endgültig verfiel.
1932 wurde bei archäologischen Ausgrabungen das Grab Nummer 7 entdeckt. Es enthielt eine Vielzahl von Schmuckstücken aus kostbaren Edelmetallen, Edelsteinen und Gold. Wir besichtigen zuerst den Ballspielplatz bevor wir über den Hauptplatz zum Südtempel spazieren. Am Palast Los Danzantes befinden sich Reliefbilder mit seltsam verrenkten Figuren. Früher nahm man an, dass es sich um die Darstellung von Tänzern handelt, heute geht man eher von gefangenen oder sogar getöteten Kriegern aus. Was wohl Eric van Dänicken dazu meint?
Wir fahren zurück nach Oaxaca und besuchen einen kleinen Laden, in dem Schokolade und Kakao produziert wird. Nachdem uns vorgeführt wurde, wie beides entsteht, dürfen wir kosten und kaufen, was wir auch tun. Nun bummeln wir durch eine mexikanische Markthalle, bestaunen das Angebot an Früchten, Gemüsen, Heilmittelchen und wieder wandern etliche Waren in unser Gepäck. Zu Fuß geht es weiter zur Kathedrale, wo heute ein Fest der Kulturen stattfindet. Wir beobachten den Tanz der Schwarzmasken, bevor wir die Kathedrale besichtigen. Es ist heiß und einige wollen zurück ins Hotel, andere gehen Kaffee trinken und besuchen zum Schluss die Santo-Domingo-Kirche. Nun aber reicht es für alle, wir kehren zurück ins Hotel und erholen uns von den Eindrücken des Tages.



Tag 7: Freitag, 22.02.2019 Erst Kirche, dann Weberei, dann Schnaps


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Wieder heißt es, früh aufzustehen. Wir haben einiges vor und müssen eine kurvige Strecke bewältigen. Am Morgen besuchen wir die San Denomino Kirche in Tlacochahllaya die vor allem mit ihren floralen Elementen besticht. Die Kirche ist über und über mit Blumen bemalt. Über eine schmale Wendeltreppe gelangen wir zu einer Orgel, die vom Aussehen an einen Berliner Leierkasten erinnert. Wir dürfen auch hinter die Kulissen schauen, in einen Innenhof, wo heute Leute darauf warten, ins Pfarramt vorgelassen zu werden. Vielleicht wollen sie eine Hochzeit oder eine Taufe anmelden?
Nun besuchen wir eine Weberei. Ein freundlicher Mexikaner, namens Hernandes, zeigt uns, wie Wolle gereinigt, gekämmt, gesponnen und gefärbt wird. Anschließend sehen wir, wie aus der Wolle komplizierte Teppichmuster entstehen. Keine Frage, dass die fertigen Produkte erworben werden können und dies auch tun.
Weiter geht es zu einer Schnapsbrennerei. Eine junge Mexikanerin erläutert uns die Prozedur. Ein Teil der Agavepflanze, der aussieht wie ein überdimensionaler Kienapfel, wird in einer großen Grube geröstet (?). Anschließend fermentiert, gemahlen und sonst noch was, bevor dann der bekannte Mezcal destilliert wird. Nun geht es zur Verkostung. Zuerst der junge, dann der mit Maden, der fünfjährige und der achtjährige Mezcal. Und dann kommen die Mädchen, die uns die Getränke reichen erstmal richtig in Form. Mezcal mit Mocca, mit Schokolade, mit Kirschgeschmack, mit Pinacolada u.s.w., u.s.w.. Die Gläschen füllen und leeren sich im Reigen. Die Stimmung steigt, es wird gekauft. Ziel erreicht. Gäste glücklich, Verkäufer glücklich. Ab in den Bus.
Wir durchqueren die Sierra Madre. Kurve um Kurve legen wir hinter uns. Kahle Kapokbäume mit weißen Puscheln dran und Kakteen so groß wie Bäume säumen unseren Weg. Die Sonne brennt, aber die Klimaanlage im Bus macht das Reisen erträglich. An mehr oder weniger geeigneten Stellen legen wir Fotopausen ein. Erst im Dunkeln erreichen wir unser Hotel.



Tag 8: Sonnabend, 23.02.2019


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Nach einem frühen Frühstück (6.30 Uhr), es gibt Pfannkuchen und Rührei, setzen wir unsere Reise fort. Die kurvige Strecke haben wir bewältigt, heute geht es schnurgeradeaus. Unser Bus schwankt im Wind. Kein Wunder, dass es hier ringsherum hunderte Windräder gibt. Gegen zehn Uhr legen wir eine Kaffeepause ein, dann geht es weiter durch die mexikanische Landschaft. Unterbrechungen gibt es nur durch Straßenkontrollen, die wir aber unproblematisch passieren. Langsam fahren heißt es, als sich ein Zementtransporter vor uns die Straße hoch quält. Glück für die Fotografen unter uns.




Tag 9: Sonntag, 24.02.2019 San Cristóbal


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Wir fahren nach San Juan Chamula auf 2200 Metern Höhe. 90.000 Chamulas gibt es (vielleicht), offiziell 56.000. Sie sprechen Tzotzil, eine Untersprache der Maya. Zunächst jedoch muss sich unser Bus durch die schmalen Gassen von San Cristóbal schlängeln.
Gestern schon sind wir hier angekommen. Noch vor dem Abendessen waren wir in der Stadt unterwegs. Was für ein Gewimmel! Und was für eine angenehme Atmosphäre. Am Zocalo versuchten diverse Händler, ihre Waren an den Mann zu bringen. Von einer Bühne dröhnte laute Musik aus einem Lautsprecher. Das Rathaus und die Kirche von San Cristóbal leuchteten im Licht der untergehenden Sonne. Das war gestern.
Heute ist Sonntag. Nach einer halben Stunde erreichen wir San Juan Chamula. Die Chamula haben oft zwei Frauen, die mit ihrem Mann in einem Haushalt leben. Die Farbe der Kerzen in der Kirche ist eng mit der Feldbestellung verbunden. Weiß heißt: warten auf Regen, grün: wir erwarten eine gute Ernte. Wir spazieren über den Sonntagsmarkt und nehmen ein Bad in der Menge. Hier gibt es alles zu kaufen, was das Chamulaherz begehrt. An der Kirche findet gerade eine Zeremonie statt, die sich als Vorbereitungsversammlung auf den Karneval entpuppt. Fotografieren ist streng verboten. Darauf werden wir von einem freundlichen Dorfpolizisten hingewiesen. Der Boden der Kirche ist mit Piniennadeln bedeckt, überall lodern Kerzen. Ein Priester (?) streicht einer Frau mit einem Hahn über den Körper. Der Hahn soll die Krankheit, von der die Frau geplagt wird, in sich aufnehmen. Sein gutes Werk bezahlt er mit dem Leben. Nachdem ihm, noch in der Kirche, der Hals umgedreht wurde, wird er begraben und nimmt alles Böse mit sich. Wir schlendern weiter durch das Dorf und lassen das Chamulaleben auf uns wirken . Fast alle Frauen tragen schwarze Fellröcke und farbige Tücher auf dem Kopf. Die Männer sind dagegen in weißen Fellwesten unterwegs und tragen Cowboyhüte. Auf dem Weg zum Bus machen wir eine Chamulafrau glücklich, in dem wir bei ihr reichlich Tücher einkaufen. Nach eineinhalb Stunden setzen wir unseren Weg fort. In Zinacantán besuchen wir eine Familie. Hier sieht alles ganz anders aus als bei den Chamulas. Die Frauen tragen weinrote Tücher, die mit Blumenmuster bestickt und mit Gold und Silber durchwirkt sind. Juana begrüßt uns und lädt uns in hier Haus ein. Vier Frauen sind hier dabei, wunderschöne Tücher und Decken zu weben und zu besticken. Maria bäckt Tortillas für uns, die mit schwarzen Bohnen, Schafskäse und anderen Zutaten gefüllt werden und sehr lecker schmecken. Gegen Mittag kehren wir zurück ins Hotel. Allerdings nur kurz, denn schon sind wir wieder unterwegs. Zum Mittagessen genießen wir mexikanische Spezialitäten in einem urigen Restaurant in der Stadtmitte. Den Nachmittag verbringen wir damit, über den Markt zu schlendern und noch einmal all die bunten Waren zu bewundern und auch zu erwerben. Kurz vor dem Abendessen besuchen einige von uns Sergio. Sergio ist eine bekannte Persönlichkeit in der Region, der schon seit 52 Jahren hier aktiv ist. Einst kam er als Praktikant aus dem Norden. Von Beruf ist er Ingenieur, aber seine hauptsächliche Arbeit besteht heute darin, Brandopfern zu helfen. Und diese gibt es hier reichlich. Vor allem Kinder, die in offene Feuer fallen, von heißem Wasser oder kochendem Essen verbrannt werden. Darüberhinaus ist er ein Sammler und Hüter der Kultur. Er hat so etwas ähnliches wie ein Museum angelegt, wo er uns die verschiedenen Trachten der Teilgebiet der Region Chiapas erklärt und wie schwierig es ist, miteinander auszukommen, wenn überall eine andere Sprache bzw. ein anderer Dialekt gesprochen wird. Mit einem uralten Diaprojektor lässt er uns dann noch weiter in das Leben von Chiapas eintauchen, nur wenige Bilder beschäftigen sich mit seiner medizinischen Tätigkeit. Er neigt nicht zur Selbstdarstellung. Bevor wir uns verabschieden, übergeben wir ihm zehn Packungen Flamazyne, das ist eine Salbe zur Linderung von Brandverletzungen, die uns Kollegen von Eberhardt TRAVEL mitgegeben haben. Aktiv beteiligt an der Besorgung der Medizin war auch ein ehemaliger Reisegast. Allen Beteiligten der Aktion gilt unser Dank und vor allem der Dank der vielen Menschen, denen nun damit geholfen werden kann.


Tag 10: Montag, 25.02.2019 Fahrt nach Palenque


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Heute fahren wir durch den Regen. Daran sind die Chamulas Schuld. Schließlich haben sie mit ihren weißen Kerzen den Regen herbeigebetet. Und Ruth. Sie hat gestern bei Sergio gesagt, immer, wenn sie die Figur des Regengottes bei Sergio angeschaut hat, hat es am nächsten Tag geregnet. Sergio meinte, die Figur wäre der Maisgott. Aber, wie man sieht, es war wohl doch der Regengott. Es ist kalt. 13 bis 17 Grad. Am späten Vormittag erreichen wir den Stausee. Trotz Regens halten wir zu einem Fotostopp. Wir fahren weiter durch die grau-grüne Landschaft. Die Wolken hängen tief über den Bergen. Ruth berichtet von Franz Blohmen und über das Grab von Herrn Pacal. Ruth sagt: dort steht ein Touristenbaum und dort der Frühling (auch ein Baum). Aber, welchen meint sie denn? Hier sind überall Bäume. Wir fahren durch ein Dorf. Ein Haus, ein Huhn, ein Pferd. Menschen sind nicht zu sehen. In einer engen Kurve kommt uns ein Bus entgegen. Für Francesco kein Problem. Die Landschaft bleibt grau-grün mit gelben und rosafarbenen Tupfen. Auf saftigen Wiesen weiden schwarze und weiße Kühe. Ab und zu tauchen in dem grünen Gestrüpp Betonhäuschen auf. Manche sind bunt bemalt. Mal geht es die Straße rauf, dann wieder runter. Immer weiter und weiter. Hinter mir wird laut gegähnt und leise geschlafen. Ein Haus, ein Tümpel, Gegenverkehr. Kühe und Reiher. Weiße Reiher. Irgendwann erreichen wir das Tal. Inzwischen ist es auch etwas wärmer geworden. Ein Traktor, ein Hund, ein Huhn und viele weißer Reiher. Kühe und Reiher leben in einer Interessengemeinschaft. Die Reiher befreien die Kühe von lästigen Insekten. Diese stehen offenbar auf dem Speiseplan der Reiher ganz oben. Scheinbar reicht das aber nicht zum satt werden, denn viele Reiher sind auf den Wiesen unterwegs, um sich mit weiterem Futter zu versorgen. Über einen braunen Fluss erreichen wir Tabasco. Hier hört es auf zu regnen. Das Land ist flach und grün. Kokospalmen, Bananen, Ananas. Ein Dorf mit bunten Häuschen. Ach, nein, das ist ein Friedhof. Die Friedhofshäuser sind bunter als die Häuser, in denen die Lebenden wohnen. Nach einer kurzen Pause fahren wir durch einen Ort mit vielen Häusern. Es gibt ein Hotel und einen Zahnarzt. Früher kam hier mal eine Eisenbahn vorbei, der ausgemusterte Zug steht noch auf den Schienen. Im ehemaligen Unterstand der Bahn lebt heute eine Familie. Die Männer schauen aus dem Fenster, um etwas Abwechslung zu haben, einer spricht sogar englisch. Die Frauen sitzen auf dem Boden, die Kinder liegen schlafend dazwischen. Bei uns würde man sagen - verwahrlost, hier ist es wohl bittere Armut.
Zum Mittagessen kehren wir im Vips in Villahermosa ein, eine saubere Schnellgaststätte, deren Speisekarte so abwechslungsreich ist, wie das, was wir uns bestellen. Gegen 15 Uhr erreichen wir den Museumspark La Venta.Es ist bereits dunkel, als wir unser Hotel erreichen. Zum Abendessen gibt es einen mexikanischen Cäsarssalat und vegetarische Lasagne. Zum Nachtisch Wackelpudding in Vanillecreme. Während wir speisen, fängt es an, wie verrückt zu regnen. Es pladdert, was das Zeug hält. Aber als wir fertig sind, hat es sich wieder beruhigt und wir kommen einigermaßen trocken in unseren Bungalowzimmern an. Als ich meines betrete, ergreift ein großer schwarzer Käfer die Flucht. Der war mindestens zehn Zentimeter lang! (Ok, vielleicht auch nur fünf, aber gefühlt zehn). Gut, ich habe ihn wahrscheinlich aus seinem Revier verscheucht. Etwas nervös suche ich das ganze, wirklich geräumige Zimmer ab, aber es sind keine weiteren Bewohner auszumachen. Trotzdem lasse ich vorsichtshalber nachts das Licht an. Kaum eingeschlafen, schrecke ich wieder hoch. Was sind denn das für Geräusche? Schnarcht der Nachbar oder faucht der Jaguar? Keines von beiden. Es sind die Brüllaffen, die mich nicht zur Ruhe kommen lassen.



Tag 11: Dienstag, 26.02.2019 Palenque


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Gott sei dank ist es Zeit aufzustehen. Ich muss aus dem Zimmer raus, weg von dem Käfer, der wahrscheinlich längst über alle Berge ist und weg von den Brüllaffen. Ich bin die Erste im Restaurant, doch hier ist das Gebrüll noch lauter. Aber wenigstens bin ich nicht alleine hier, ein paar Kellner wuseln schon fleißig herum. Es dauert auch nicht lange, bis nach und nach alle Gäste eintreffen und endlich auch das Brüllaffengeschrei versiegt. Dann wird es richtig schön. Der Kaffee schmeckt und das Rührei auch und bald schon wissen wir, in welchem Päckchen sich die Butter und in welchem sich die Marmelade versteckt. Es ist noch nicht so heiß und im Hintergrund dudelt Panflötenmusik. So gemütlich kann der Tag beginnen. 8.50 Uhr ist es mit der Gemütlichkeit vorbei, das Gepäck wird verladen, wir steigen in den Bus und fahren zur archäologischen Stätte von Palenque. Da sich unser Hotel in unmittelbarer Nähe befindet, steigen wir nach zehn Minuten wieder aus und beginnen unseren Rundgang.Die archäologische Stätte Palenque befindet sich im Bundesstaat Chiapas im tiefen Dschungel. Bisher wurden nur knapp fünf Prozent der Bauten frei gelegt. Aber was wir zu sehen bekommen, ist einfach atemberaubend. Wir beginnen mit dem Tempel der Inschriften. Dieser ist eine Stufenpyramide, zwanzig Meter hoch und im Jahr 690 erbaut. Im Jahr 1949 entdeckte ein mexikanischer Archäologe auf dem Dach einen Eingang und einen verschütteten Gang. Drei Jahre sollte es dauern, bis beides freigelegt worden war. Aber dann: was für ein fantastischer Fund! Das Grab von Pakal war entdeckt. In einer Grabkammer von sieben mal zehn Metern und sieben Meter hoch, befand sich ein Sarkophag mit den sterblichen Überresten von Herrn Pakal. Einen besonderen Schatz bildet die kostbare Jademaske, die man heute im Nationalmuseum in Mexico City besichtigen kann. Wir gehen weiter zum Palast von Palenque. Auf einer Fläche von 80 mal 100 Metern befindet sich diese Ruine. Man nimmt an, dass der Bau 120 Jahre gedauert hat, na da haben wir für unseren Flughafen ja noch Zeit. Innen befindet sich ein vierstöckiger Turm, der vielleicht als Wachturm oder als Observatorium genutzt worden ist. Im Palast wurden drei Tafeln gefunden, auf denen die Machtübergaben von König zu König dargestellt sind. Die letzte Inschrift, die in Palenque gefunden wurde, stammt von 799. So nimmt man an, dass Palenque eine der ersten Mayastätten war, die zu dieser Zeit untergegangen sind. Die Ursachen sind bis heute umstritten.
Zum Mittag gibt es heute Bananen und Tortillas, ein Eberhardt-Picknick. An einer Zahlstelle halten wir an, denn hier gibt es ein WC und außerdem wollen wir einen Friedhof besuchen. Im Damen-WC geschieht ein kleines Unglück. Ruth schneidet sich tief an einer scharfen Stelle der Toilettentür und muss versorgt werden. Wir spazieren kurz ohne Ruth über den Friedhof, die Erklärungen gibt es dann im Bus. Am Nachmittag halten wir an einem Restaurant zum Kaffee trinken. Kurz darauf erreichen wir zuerst eine Lagune und dann den Golf von Mexiko. Jetzt fahren wir immer an der Küste entlang. Das Wasser ist türkis blau, der Strand von Palmen gesäumt. Pelikane in kleinen und großen Formationen begleiten uns auf dem Weg. Den spektakulären Sonnenuntergang beobachten wir vom Bus aus.




Tag 12: Mittwoch, 27.02.2019 Campeche


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Was wir heute am Vormittag in Campeche besichtigen, geht zurück auf das Jahr 1633. In diesem Jahr wurde die Stadt von Piraten in Schutt und Asche gelegt. Daraufhin haben die Spanier beschlossen, die Stadt zu befestigen. Die Stadtmauer wurde errichtet. Es gab zwei Tore und mehrere Festungen. Wir spazieren von einem Tor zum anderen und bewundern die bunt angestrichenen Hausfassaden. Eberhardt TRAVEL lädt uns ein, auf die Stadtmauer zu klettern und von oben auf Campeche zu schauen. Gegen 9.30 Uhr sind wir zurück im Hotel, packen unsere Sachen und setzen unseren Weg fort. Wir besuchen Uxmal, eine ehemals große und bedeutende Stadt der Maya. Uxmal bedeutet soviel wie dreimal gebaut. Bewohnt war die Stadt im neunten und zehnten Jahrhundert. Besonders beeindruckend ist die Pyramide des Zauberers, die alle anderen Gebäude überragt. Wir besichtigen den Gouverneurspalast, der sich etwa in der Mitte der Anlage befindet. Es gibt viele verschiedene Räume, die Wände sind mit Mustern geschmückt. Über den Türen befanden sich Balken aus Holz, von denen zwei noch im Original erhalten sind. Die Fassaden sind aufwändig gestaltet, besonders beeindruckend ist der große Schlangenkopf. Überall sind eckige Spiralen, Rauten-Gittermuster und Chaak-Masken zu sehen. Die Sonne brennt wieder unheimlich heiß und wir sind froh, als wir endlich nach der Besichtigung das Café erreichen. Hier nehmen wir heute unser Mittagessen ein, es schmeckt gut, auch wenn nicht jeder das erhält, was er bestellt hat. Vorzuheben ist dabei der Kartoffelbrei mit Würstchen, der sich nach Mayaart in gefüllte Tacos mit schwarzen Bohnen verwandelt hat. Nun ja, wir sind eben in der Nähe der Pyramide des Zauberers.
Vor dem Abendessen bleibt ein wenig Zeit, um auszuruhen oder einen ersten Spaziergang durch Merida zu unternehmen. Nach dem Abendessen, bestellen wir uns drei Kutschen und fahren durch die mexikanische Nacht.


Tag 13: Donnerstag, 28.02.2019 Merida - Cenote - Riviera Maya


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Wir besuchen den Gouverneurspalast von Merida, dessen Patio mit Gemälden eines einheimischen Künstlers geschmückt ist. Im Rathaus klettern wir auf die Balustrade und werfen von oben einen Blick auf den Zocalo und die Kathedrale. Zurück zum Hotel wird das Gepäck verladen und weiter gehts. Am Denkmal auf dem Kreisverkehr in Merida legen wir noch einen Fotostopp ein, ein freundlicher Polizist sperrt für uns den Verkehr. Jetzt liegen drei Stunden Fahrt bis zur Cenote vor uns. Manch einer nimmt ein erfrischendes Bad, bevor wir weiterfahren Richtung Chichen Itza. Unser Hotel Mayaland liegt in einer traumhaft schönen Parkanlage direkt am Eingang zur archäologischen Stätte. Heute Nachmittag gönnen wir US etwas Ruhe, es ist genügend Zeit, in der Anlage spazieren zu gehen oder in den Pool zu springen. Am Abend bedienen wir uns am leckeren Buffet in lauer Abendluft.



Tag 14: Freitag, 01.03.2019 Chichen Itza und Tulum


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Noch einmal heißt es, früh aufstehen, bereits um 6.15 Uhr klopft es an der Tür, ein Zimmertelefon gibt es hier nicht. Schon kurz vor acht stehen wir am Eingang zu Chichen Itza. Hier müssen wir ein bisschen Geduld haben, der Kartenverkauf dauert eine längere Mayaminute. Aber auch die geht vorbei und bald schon erobern wir das Gelände. Wir besichtigen die Tausend Säulen Halle, den Kriegertempel, die Venusplattform, spazieren zur Cenote, zum Ballspielplatz und Ruth erzählt uns die Geschichte vom Schlangenphänomen. Zum Abschluss besuchen wir das Observatorium, das sogenannte Kloster und die ebenfalls sogenannte Kirche. Nach zweieinhalb Stunden reicht es, wir haben alles gesehen. Auf dem Weg nach Tulum kehren wir ein letztes Mal zum Mittagessen ein, es gibt die typische Supa Limona. Tulum ist die einzige Mayastätte, die am Meer liegt. Vom Kartenverkauf bis zum Eingang ist es ein ganzes Stück zu laufen, aber wir fahren mit einem Truck. Noch immer scheint die Sonne und es ist heiß. Der frische Meereswind pustet uns um die Ohren und so ist es hier einigermaßen erträglich. Wir bewundern den Tempel des herabsteigend Gottes, Den Freskentempel und viele andere ehemalige Gebäude. Mit dieser Besichtigung endet der kulturelle Teil unserer Reise. Wir fahren in unser Hotel und der Riviera Maya. Hier erleben wir zu unserer Überraschung eine recht komplizierte Eincheckprozedur, vor allem das finden der Zimmer gestaltet sich schwierig und ohne die Hilfe der Gepäckträger hätten wir uns sicher verlaufen. Trotzdem finden alle das Restaurant, in dem wir mit einem köstlichen Buffet verwöhnt werden. Da wir alles inklusive haben, lassen wir uns auch die Getränke reichlich schmecken.



Tag15: Sonnabend, 02.03.2019 Am Meer


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Der letzte Tag steht heute im Zeichen von Erholung. Wir können entweder von Restaurant zu Restaurant ziehen und davor oder danach im Meer und im Pool baden. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich in die klimatisierten Zimmer zurückzuziehen und es sich auf dem Balkon gemütlich zu machen. So erholsam endet unsere abenteuerliche Reise. Am Abend holt uns Francesco mit dem Bus ab und bringt uns zum Flughafen.


Tag 16: Sonntag, 03.03.2019 zu Hause





Nach einer Nacht im Flugzeug kommen wir wieder zu Hause an. Nun heißt es, Koffer auspacken, Sachen waschen und Fotos aussortieren.


Liebe Reisefreunde,


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vielen Dank, dass ich euch auf der Rundreise durch Mexiko begleiten durfte. Ich wünsche Euch, dass Ihr Euch lange und gerne an unsere Erlebnisse erinnert. Ich würde mich freuen, wenn wir uns auf einer anderen Reise einmal wieder sehen. Bleibt schön gesund und bis bald
Eure Reisebegleiterin Sabine

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