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Kreuzfahrt Mittelamerika & Karibik mit Mein Schiff 1

Reisebericht: 14.01. – 31.01.2026

Unsere unvergessliche Reise mit 10 Halten in 8 Ländern Mittelamerikas und der Großen Antillen.

Frank Nimschowski

Ein Reisebericht von
Frank Nimschowski


Mittwoch, 14.01.2026, Flug in die Dominikanische Republik

Für die meisten von uns beginnt der Tag sehr zeitig, um die frühen Flüge von Dresden bzw. Berlin nach Frankfurt zu bekommen. Wer individuell nach Frankfurt anreist, kann es etwas entspannter angehen. Zum Glück haben wir heute in Frankfurt einen normalen Flugtag - kein Schneefall oder Glatteis, Streik oder Drohnen stören den Flugbetrieb. So starten wir mittags pünktlich mit Discover Richtung Karibik. 10 Stunden dauert der Flug nach Punta Cana in der Dominikanischen Republik. Bei sommerlichen Temperaturen und noch bei Tageslicht steigen wir aus dem Flieger.
Nach unkomplizierter Einreise und einer Fahrtstunde mit dem Bus checken wir abends in unser Strandhotel in La Romana ein. Am gut gedeckten Buffet lassen wir den Tag ausklingen.

Donnerstag, 15.01.2026, Ausflug Altos de Chavon und Tropfsteinhöhle

Der Tag beginnt mit strahlendem Sonnenschein und angenehmen sommerlichen Temperaturen. Dazu kommt ein sehr ansprechendes Frühstücksbuffet.
In der Hotellobby treffe ich Reiseleiter Alexis, den ich schon von der letzten Reise kenne.
Unsere Gruppe erklärt er zu seiner „heiligen Familie“. Das erste Ziel unseres Ausfluges ist das Künstlerdorf Altos de Chavon. Es handelt sich um eine Art Künstlerdorf im Stile eines mediterranen Dorfes des 16. Jahrhunderts. Faszinierend ist der Ausblick von der Anhöhe (Altos) in das Flußtal des Chavon.
Anschließend besichtigen wir die Tropfsteinhöhle Cueva de la Maravillas. In der Höhle ist ein Rundweg angelegt, auf dem wir Felszeichnungen und bizarre Tropfsteinformen sehen können. Außerdem ist auch das Umfeld der Höhle interessant, weil wir hier viele Leguane beobachten können.
Den Nachmittag verbringen wir dann in der weitläufigen Hotelanlage, wo wir die Annehmlichkeiten des Strandresorts nutzen oder einen Strandspaziergang unternehmen.
Abends sitzen wir beim gemeinsamen Essen auf der Terrasse des World Cafes, unterhalten uns angeregt und genießen den lauen Sommerabend.

Freitag, 16.01.2026, Zigarrenmanufaktur und Einschiffung auf Mein Schiff 1

Vormittags nutzen wir noch unser Strandhotel Dreams Dominicus. Vor der Abreise werden unsere Koffer noch mit Kofferbanderolen fürs Schiff versehen, das Hotelpersonal ist sehr hilfsbereit.
Nun geht es endlich zum Schiff. Unterwegs legen wir eine Zwischenstopp am „Cigar Country“ ein. Es ist eine kleine Zigarrenmanufaktur mit angeschlossenem Geschäft oder man könnte auch sagen, großes Zigarrengeschäft mit angeschlossener Schaumanufaktur. Auf jeden Fall ist es mal interessant, den Frauen und Männern über die Schulter zu schauen, wie eine Zigarre entsteht. Auf meine Nachfrage wird mir übrigens mitgeteilt, dass der meiste Tabak nicht aus der DomRep, sondern aus anderen Ländern der Region bis zu den USA kommt. Auch der farblose natürliche Klebstoff wird importiert. Dieser stammt von einer Pflanze in Afrika und ist geschmacklos.
Gleich nebenan gibt es noch ein großes Schokoladengeschäft mit leckeren Kostproben. Da kann man schon schwach werden und Geld ausgeben😊
Mittags erreichen wir dann das Kreuzfahrtterminal von La Romana. Es ist schon gewaltig, wenn man das erste Mal vor diesem riesigen „Kahn“ steht. Wie wir später erfahren, sind über 2.800 Passagiere an Bord. Wir müssen noch ein paar Formalitäten erledigen und dann können wir dank der gebuchten frühen Zustiegszeit schon mittags an Bord gehen. Bei einigen Gästen ist sogar schon die Kabine fertig. Nach einer Stärkung im Restaurant Anckelmannsplatz und Bezug der Kabinen unternehmen die meisten einen Schiffsrundgang, den ich erstmals und mit großer Freude selbst durchführen kann, da ich auf dem Schiff kein Greenhorn mehr bin. Ich hoffe Ihr wart zufrieden.
Am Abend findet die Sicherheitseinweisung statt. Diese ist ganz entspannt, indem man sich einfach nur auf seiner Musterstation meldet und dort die wichtigsten Informationen erhält.
Pünktlich um 22.00 Uhr setzt sich unser Schiff dann ganz langsam in Bewegung, begleitet von der von mir so geliebten Auslaufmusik „Große Freiheit“ von Unheilig. Das Auslaufmanöver übernimmt der dritte Offizier, der Kapitän meint, er muss nur zwischen der grünen und der roten Boje durchfahren, das kriegt er hin😊

Samstag, 17.01.2026, Erholung auf See

Am Vormittag treffen wir uns alle zu einem Briefing (klingt doch besser als Sprechstunde), ich habe einiges mitzuteilen und möchte auf Jamaika einstimmen.
Es wird ein entspannter Tag. Bei ca. 3 m hohe Wellen, Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen fahren wir entlang der Südküste von La Hispaniola Richtung Jamaika.
Zu den interessantesten Veranstaltungen heute zählt aus meiner Sicht der Jamaikavortrag von Thorsten Greuer, der schon seit mehreren Jahren als Lektor an Bord tätig ist.
Am Abend sind wir dann zum Essen im Bedienrestaurant Atlantis auf Deck3 und verbringen hier einen schönen Abend. Dann wären noch die vielen Bars an Bord mit der großen Auswahl an Cocktails zu erkunden, heute oder an den kommenden Abenden.

Sonntag, 18.01.2026, Ocho Rios – Jamaika

Noch vor Sonnenaufgang erreichen wir Ocho Rios in Jamaika. Wir verteilen uns heute je nach Interessenslage auf verschiedene Landausflüge. Die meisten Gäste kommen mit mir zu einem Ausflug in die Blue Mountains. Erfreulicherweise haben wir mit Marina eine Deutsch sprechende Jamaikanerin als Reiseleiterin. Unser Bus fährt links, denn Jamaika war britische Kolonie. Als Commonwealth Mitglied ist das Staatsoberhaupt König Charles III. Allerdings erfahren wir, das die Jamaikaner eine Republik anstreben. Unsere ersten Eindrücke von Jamaika sind gemischt – da ist einerseits ein üppig grünes Land, eine tolle Berglandschaft, viele Flüsse…in dieser herrlichen Landschaft wurden James Bond Filme gedreht und andererseits liegt da weit verbreitet so viel Müll rum. Während der Fahrt in die Blue Mountains versorgt uns Marina mit vielen interessanten Informationen zu Land und Leuten und ausführlich auch über typische Speisen und Getränke. Und das Thema Musik darf natürlich nicht fehlen. Von Zeit zu Zeit singt uns Marina etwas vor. Auch Sport – von Leichtathletik bis Bobfahren, Rastafaris, Marihuana und Rum sind spannende Themen.
Bei Buff Bay verlassen wir die Küstenstraße, um in kurvenreicher Fahrt in die Blue Mountains zu gelangen. Der Name „Blaue Berge“ stammt von dem blau schimmernden Nebel, welcher sich besonders an Regentagen über dem Gebirge bildet. Wir haben mehrere Pausen an fotogenen Punkten wie an der Hängebrücke sowie an einem Aussichtspunkt in 650 Meter Höhe. Wir stoßen auf eine artenreiche tropische Flora -von Weihnachtstern, riesigem Bambus, Mango- und Brotfruchtbäumen über verschiedene Blütenpflanzen sowie Pflanzen, die bei uns nur als Zimmerpflanze gedeihen bis zum Kaffeestrauch. In einer Höhe von über 2.000 Fuß wächst der berühmte Blue Mountain Kaffee. Das Klima, die Höhenlage und insbesondere der Lavaboden machen den Kaffee zu einem der besten und teuersten der Welt. Klar, dass wir den Kaffee kosten müssen. In einer einfachen Hütte probieren wir den mild schmeckenden Kaffee…wirklich gut. Allerdings geht mit ca. 80% der Ernte der größte Teil nach Japan.
Bei Charles Town besuchen ein Maroon-Dorf. Die Vorfahren der Maroons kamen aus Afrika. Sie waren Sklaven bzw. flüchteten sie einst in die Berge, um der Sklaverei zu entkommen. Im Dorf erfahren wir interessante Details über ihre Geschichte. Mittags wird uns eine typische Speise der Maroons offeriert: ökologisch vorbildlich wird das Essen mit Holzgabel in Schalen der Kalabaschfrucht serviert. Der Reis mit Kidneybohnen wurde in Kokosnusswasser gekocht, dazu gekochte Ackee (das ist die Nationalfrucht, sieht aus wie Rührei) und Salat. Als Getränk gibt es einen vitaminreichen Saft aus Kokosnusssaft, jamaikanischen Apfel, Ingwer und Pflaume – serviert in einer Kokosnussschale. Einige Dorfbewohner unterhalten uns dazu mit Tanz und Musik.
Nachmittags sind wir zurück in Ocho Rios, Gelegenheit, um noch den kleinen Ort zu erkunden oder bei Starbucks die gute Internetverbindung zu nutzen.

Montag, 19.01.2026, Montego Bay – Jamaika

Montego Bay, im Westen Jamaikas gelegen, wurde vom Hurrikan Melissa schwer getroffen und hat beträchtliche Schäden hinterlassen. Deshalb können nicht alle Landausflüge durchgeführt werden und wir müssen zum Teil kurzfristig umdisponieren. Ich begleite den Ausflug nach Falmouth mit Kaffeeverkostung. Mit Blossom haben wir eine sehr gut Deutsch sprechende Reiseleitung. Sie hat in Münster unsere Sprache gelernt. Unsere Kaffeeverkostung erweist sich als eine interessante Veranstaltung mit vielen wissenwerten Informationen. Und neben Kaffee kosten wir auch Kakao bzw. Schokolade. Im Verkaufsraum kann man dann noch Rum und Liköre testen. Nur mit den Preisen haben wir so unsere Probleme…15 Dollar für eine 70g Tafel Schokolade ist doch ganz schön heftig.
Unterwegs und auch bei unserem Halt im Küstenort Falmouth sind immer wieder erhebliche Hurrikanschäden zu sehen. Insbesondere Hausdächer sind beschädigt und oft notdürftig mit Folien gesichert. Blossom unternimmt mit uns einen Rundgang durch Falmouth. So bekommen wir mal einen Eindruck, wie man hier so lebt. Da sind die Männer, die beim Dominospielen etwas wohltuendes Rauchen, Verkäufer mit kleinen mobilen Straßenständen, farbige Hausfassaden, einige historische Gebäude im georgianischen Stil (beschädigtes Gerichtsgebäude) und die Bronzestatue von Usain Bolt am Water Square. Usain Bolt stammt aus dieser Region. Mit der Statue in seiner weltberühmten „Blitz“-Pose wird er geehrt und sicherlich werden damit auch Besucher angezogen.
Bei der Rückfahrt zum Schiff sehen wir am Flughafen von Montego Bay zwei deutsche Flieger. Sie bringen neue Passagiere für Mein Schiff 1 und nehmen andere mit nach Hause.
Am Abend verlassen wir Jamaika weiter Richtung Westen mit dem Ziel Mexiko.

Dienstag, 20.01.2026, Erholung auf See

Der Tag beginnt mit einem leckeren Lachsfrühstück. Bei unserem zweiten Briefing stimmen wir uns auf die nächsten Tage ein. Das Bordprogramm bietet viele Beschäftigungsmöglichkeiten für diesen Seetag. Hervorheben möchte ich die interessanten Ländervorträge von Schiffslektor Thorsten Greuer zu Mexiko, Belize und Honduras. Außerdem hat mich meine Frau überzeugt zum Fitnesskurs in die Arena mitzukommen…ich habe jetzt schon Muskelkater.
Im Außenbereich sind die Sonnenliegen, der Poolbereich und kühle Getränke sehr begehrt.
Wer es ruhiger mag, wird dennoch einen passenden Platz auf dem Schiff finden. Zum Abendessen verabreden wir uns im Bedienrestaurant Atlantik, wo wir ein leckeres Menü genießen.
Das Abendprogramm bietet auf dem Pooldeck eine Lateinamerikanische Nacht und im Theater stellt sich die Crew von Mein Schiff 1 vor.

Mittwoch, 21.01.2026, Cozumel – Mexiko, Eberhardt Ausflug nach Tulum

Cozumel gehört zu den größten Kreuzfahrthäfen der Welt. Es gibt 7 Anlegestellen für Kreuzfahrtschiffe plus eine Tenderposition. Wir haben das Los der Tenderposition. Mit 8 Kreuzfahrtschiffen sollen so um die 35.000 Passagiere hier sein. Das haben wir heute mal erlebt, muss man aber nicht öfters haben. Strömungs- und Windverhältnisse erschweren das Tendern und führen zu Verzögerungen. So kommen wir erst 1,5 Stunden später als geplant mit dem Tender „Dänemark“ nach Cozumel. Unsere Taxen zur Fähre müssen wegen eines Unfalls noch eine Umleitung fahren…so verpassen wir unsere 10.00 Uhr Fähre knapp. Zum Glück können wir gleich mit der nächsten Fähre 10.30 Uhr Richtung Playa del Carmen auf dem mexikanischen Festland fahren. Das wars dann auch für heute mit den Unannehmlichkeiten, ab jetzt läuft´s - ¡Hola! und Bienvenidos Mexiko 😊 Wir befinden uns auf der Halbinsel Yucatan. Mit Javier, unserem mexikanischen Guide fahren wir mit dem Bus Richtung Süden nach Tulum. Obwohl Tulum ein beliebtes Ausflugsziel für Badetouristen aus Cancun und Playa del Carmen ist, ist die Besucherzahl überschaubar, gut für uns.
Während des Rundgangs durch die Ruinenstadt ergeben sich viele schöne Fotomotive. Insbesondere die Lage am Meer macht den Besuch noch attraktiver. Wir sehen u. a. den „Tempel des herabsteigenden Gottes" und natürlich machen wir ein ausführliches „Fotoshooting“ am berühmten Castell, welches auf einer Anhöhe über dem Meer liegt. Tulum ist die einzige bekannte Maya-Stätte, welche sich direkt am Meer befindet.

Anschließend sind wir zum Mittagessen im Hotel „Mundo Maya“ (Welt der Maya). Hier haben wir ein 3-Gänge-Menü mit Hühnersuppe, Tortilla, also ein dünnes mexikanisches Fladenbrot aus Mais in diesem Fall mit Haifischstücken sowie einen leckeren Nachtisch. Das angekündigte inkludierte Glas Wasser erweist sich als leckerer Margarita (Tequila, Orangenlikör, Limettensaft und gesalzter Glasrand). Dann geht es auch schon wieder zurück Richtung Playa del Carmen und Cozumel. Eberhardt spendiert noch ein typisches Getränk aus der Yucatán-Region. Der sogenannte Xtabentún wird traditionell aus fermentiertem Honig und dem Nektar der Xtabentún-Blüte sowie Anissamen hergestellt und mit Rum veredelt. Er soll eine lange Geschichte haben, welche bis zu den Mayas zurückreicht.
Ich habe unsere geplante Fährüberfahrt um eine halbe Stunde verschoben und bin glücklich, dass wir so unser geplantes Programm schaffen.
Gegen 18.00 Uhr besteigen wir unser Tenderboot und kommen zurück „nach Hause“, wo wir den Abend gemütlich ausklingen lassen. Viele besuchen abends die Zaubershow im Theater.

Donnerstag, 22.01.2026, Costa Maya – Mexiko

Am Morgen in Costa Maya an der mexikanischen Riviera sind neben uns nur zwei weitere Kreuzfahrtschiffe an der Pier. Das größte unter ihnen ist die Harmony of the Seas (Royal Caribbean International RCCL), mit über 6.780 Passagieren.
An dieser dünn besiedelten Küste Yucatans hat Mexiko für den insbesondere amerikanischen Kreuzfahrttourismus eine touristische Infrastruktur aufgebaut: ein Einkaufszentrum im Stile eines mexikanischen Dorfes, Restaurants, Bars und ein großer Pool. Immerhin hat das Hinterland einige Mayastätten zu bieten, welche die meisten von uns auch besuchen.
Mit einigen Gästen bin ich heute unterwegs zu den „Tempelpyramiden von Chacchoben“. Andere unternehmen eine Floßfahrt durch Mangroven, zur Maya-Stätte Kohunlich oder lernen Maya-Heilrituale kennen.
Die Maya-Stätte Chacchoben, geriet nach ihrem Untergang in Vergessenheit und wurde erst 1972 bei einem Hubschrauberüberflug wiederentdeckt. Über Jahre wurden dann die Anlagen freigelegt und für Besucher erschlossen. Chacchoben bedeutet „Ort des roten Maises“, was die zentrale Bedeutung des Maisanbaus für die Ernährung der Mayas zeigt. Unser mexikanischer Reiseleiter erzählt während der Busfahrt von erstaunlichen Details aus dem Leben der Maya, von den vielen verschiedenen Kalendern, Geburtenplanung, Raubbau an der Natur u. a. m.
Wir erreichen Chacchoben während eines tropischen Regenschauers. Aber nach 5 bis 10 Minuten ist das vorbei und es scheint wieder die Sonnen. Wir besichtigen den großen Stufentempel und etwas weiter erreichen wir ein Plateau mit zwei weiteren Tempelpyramiden. Die grüne tropische Vegetation bildet einen guten Kontrast zu dem grauen Gestein der Mayabauten. Zwischenzeitlich können wir in den Bäumen auch Affen beobachten.

Wieder an Bord von Mein Schiff 1 bietet das Unterhaltungsprogramm heute die legendäre weiße Nacht, die „White Night Poolparty“ mit tollen Kostümen und Showeinlagen sowie einem leckeren Dessertbuffet.

Freitag, 23.01.2026, Belize City – Belize

Eine weitere Zeitumstellung beschert uns eine längere Nacht. So haben wir jetzt 7 Stunden Zeitunterschied zu Deutschland. Dass man bald die Uhren wieder in die andere Richtung drehen muss, verdrängen wir mal lieber einstweilen….
Belize hieß bis 1973 noch Britisch Honduras und wurde 1981 unabhängig von Großbritannien. Englisch als offizielle Amtssprache ist weit verbreitet. Aus naheliegenden praktischen Gründen wie der durchführenden Panamericana und den Nachbarländern mit Rechtsverkehr herrscht auch in Belize Rechtsverkehr. Belize ist gerade mal so groß wie Mecklenburg Vorpommern. Es ist das einzige Englisch sprachige Land des lateinamerikanischen Festlandes und hat nur etwas über 400.000 Einwohner.

Der kleine Stadthafen von Belize City kann keine größeren Kreuzfahrtschiffe aufnehmen. Das ist ganz gut so, denn so kommen die großen amerikanischen Schiffe eher nicht hierher. Für uns bedeutet das, dass wir wie schon in Cozumel tendern.
In Belize verteilen wir uns auf verschiedene Ausflüge, darunter den „Ausflug Altun Ha und Belize City“ und „Tierwelt von Belize und Bootsfahrt“. Letzteren begleite ich, allerdings wurde der Teil mit der Bootsfahrt bereits vorab gestrichen. Uns bleibt der Besuch eines weitläufigen und mit viel Grün angelegten Tierparks, wo wir die bekanntesten Vertreter der hiesigen Fauna sehen können, z. B. Tukane, Tapire, Jaguar oder den Harpyie (Harpy Eagle) - einen der größten und kräftigsten Greifvögel der Welt.
Am Ende unserer Ausflüge ist noch Zeit, um Belize City zu erkunden.
Zum Ausklang des Tages kann man im Theater eine Aufführung von ABBA Hits anschauen.

Samstag, 24.01.2026, Roatan – Honduras

Was für ein Ausblick an diesem Morgen! Vor uns liegen ein schmuckes Kreuzfahrtterminal und die üppig grüne Bergkette Roatans. Und wir sind hier das einzige Schiff.
Genau genommen liegen wir am Ort Coxen Hole, Honduras. Roatan ist die Hauptinsel der Inselkette Islas de la Bahía.
Auch hier verteilt sich unsere Gruppe auf verschiedene Landausflüge. Einige unternehmen einen Dschungelspaziergang. Die meisten Gäste begleite ich auf dem Ausflug „Inselrundfahrt in den Osten Roatans“. Carol zeigt uns heute ihre Inselheimat. Wir haben einen halbtägigen Ausflug ohne längere Fahrtzeiten und verschieden Halten. Das sind:
- Ausblick auf das Barriere Reef,
- Aufenthalt im Dorf Punta Gorda, hier probieren Wir Fladenbrot aus Cassava (Maniok) und sehen eine Tanzdarbietung der Garifuna. Garifuna werden die Nachfahren afrikanischer Sklaven genannt, welche sich mit den Einwohnern der Karibik vermischt haben.
- Oak Ridge am östlichen Ende Roatans mit Blick auf das „Venedig von Honduras“,
- Halt am Piratenschiff „Isery“, welches ein Restaurant ist und
- Aufenthalt in French Habour mit Museum und Cafe.

Mit diesem Ausflug bekommen wir eine guten Überblick über diese tropische Insel in Bananenform. Roatan ist etwa 60 km lang und maximal 6 km breit. An einigen Stellen können wir während unserer Rundfahrt Nord- und Südküste gleichzeitig sehen. An den Straßenrändern werden tropische Früchte wie Kokosnüsse, Papaya, Ananas und Bananen verkauft. Carol stellt uns außerdem einige Pflanzen vor, zum Beispiel die Nonifrucht, welche als Superfrucht gegen verschiedene Krankheiten gilt.

Kurz nach Sonnenuntergang haben wir eine wunderschöne Ausfahrt. In der Abenddämmerung verlassen wir diese wunderschöne Insel, von unserer Auslaufmusik „Große Freiheit“.

Später dann an Bord gibt es eine vielfältige Auswahl im Unterhaltungsprogramm wie die Lesung „Innenkabine mit Balkon“, im Theater den Film „Wunderschöner“ oder auf dem Pooldeck die 80er und 90er Poolparty mit den „Flying Cooks“ – das Buffet kommt zu den Passagieren😊

Sonntag, 25.01.2026, Erholung auf See

Nach vier aufeinander folgenden Tagen mit Landausflügen haben wir uns heute einen Seetag verdient. Man kann den Tag ruhiger angehen und Angebote des Bordprogramms nutzen.
Am Vormittag treffen wir uns erst einmal zum Seetagsbriefing, denn wir haben die kommenden Tage noch einige interessante Ausflüge geplant.
Großer Beliebtheit an Bord erfreuen sich immer wieder die Ländervorträge des Lektors. Er ist heute gleich zweimal aktiv, mit Beiträgen zu Panama und Costa Rica. Hervorheben möchte ich noch das Angebot der offenen Suiten-Besichtigung und die abendliche Musical Gala.
Für Sonnenanbeter könnte es heute am Pool etwas eng werden. Würde jeder Passagier die Regel befolgen, keine Liege zu reservieren, wäre es sicher einfacher, Platz zu finden.
Wer mag, verabredet sich heute Abend zum Essen im Bedienrestaurant Atlantik classic.

Montag, 26.01.2026, Puerto Limon – Costa Rica, Eberhardt Ausflug

Mit Puerto Limon erreichen wir eine Ort von historischer Bedeutung. 1502 setzte hier Kolumbus als erster Europäer seinen Fuß auf das amerikanische Festland (ohne zu wissen, dass er einen neuen Kontinent betritt). Auf Kolumbus ist auch der Name Costa Ricas „reiche Küste“ zurückzuführen.
Costa Rica wird auch gern als die „Schweiz Mittelamerikas“ bezeichnet. Die Armee hat man hier schon lange abgeschafft und das gesparte Geld besser und sinnvoller in Gesundheitswesen und Bildung investiert. Die Natur des Landes weist eine unglaubliche Artenvielfalt auf. Und die Natur steht heute auch im Mittelpunkt unseres Exklusivausfluges.
Mit Konstantin haben wir einen erfahren Kenner des Landes mit uns. Er ist aus Deutschland ausgewandert und lebt seit vielen Jahren hier. Er hat seine 15-jährige Tochter Samoa mitgebracht.
Eine Stunde lang geht es mit dem Bus durch üppig grünes Land, über Flüsse und vorbei an großen Bananenplantagen. Der Ort Cahuita ist Ausgangspunkt für unsere Wanderung im Nationalpark Cahuita. Der Wanderweg durch den Regenwald verläuft parallel zum Karibikstrand. Immer wieder kann man einen Abstecher zum Strand unternehmen, um Fotos zu machen. Es ist fast wie auf einer Safari zu Fuß, es gibt immer wieder Tiere zu beobachten: neben Leguanen, Brüll- und Kapuzineraffen, Waschbären sind vor allem die schwer zu entdeckenden Faultiere und die ziemlich scheuen Tukane zu nennen. Auch eine Gelbe Wimpern-Viper können wir aus der Nähe sehen. Ungefähr in der Mitte des Nationalparks legen wir eine Pause am Strand ein. Einige waten durch einen kleinen Fluß, um noch weiter zu gehen, machen aber keine besonderen Entdeckungen.
Anschließend können wir uns beim Mittagessen in Cahuita etwas ausruhen. Es gibt leckere lokale Küche mit wahlweise Fisch oder Hühnchen sowie einem frischen Fruchtsaft.
Dann geht es zurück Richtung Puerto Lemon, wo wir den nördlich der Stadt gelegenen Tortuguero Nationalpark besuchen. Hier haben wir exklusiv für uns ein Motorboot, mit dem wir durch die Kanäle des Regenwaldes fahren. Unsere Bootsfahrt durch das sogenannte „Amazonien Costa Ricas“ wird zur Bootssafari. Gut ist, dass wir mit Konstantin und dem Bootsführer geübten Augen an Bord haben, um Tiere in diesem üppigen Grün entdecken zu können. Auch hier begegnen wir Brüllaffen, gut getarnten Leguanen und Faultieren. Wir sehen ein Krokodil und verschiedene Reiherarten, darunter auch Tigerreiher. Zuerst können wir einen Tigerreiher ganz aus der Nähe anschauen, später sehen wir noch einen Kampf zweier Männchen. Zum Schluss geht es mit vollem Speed zurück zur Anlegestelle.
Bis 16.30 Uhr sind wir alle wieder an Bord von Mein Schiff 1. Es war ein schöner Tag. Wir hatten Glück und haben viele Tiere gesehen. Jetzt müssen viele Fotos gesichtet und sortiert werden😊

Dienstag, 27.1.2026, Colon – Panama

Nach der Zeitumstellung letzte Nacht mit einer Stunde vor sowie einem geplanten frühen Ausflugsbeginn müssen wir heute sehr zeitig aufstehen. Bereits 6.00 Uhr startet unser Bus Richtung Panama-Kanal. Außer vier Gästen nimmt die gesamte Gruppe teil. Ziel ist der Ort Gamboa, welcher sich ungefähr in der Mitte des Kanals befindet. Hier steigen wir auf ein doppelstöckiges Ausflugsschiff um. Passagiere von 6 Bussen finden hier Platz. Allerdings müssen wir noch über eine Stunde bis zur Abfahrt warten, „bis der Lotse kommt“. Von Gamboa aus schließen wir uns der Fahrtrichtung der Frachter an. Vormittags fahren diese vom Pazifik zum Atlantik. So erreichen wir bald den riesigen Gatunsee, ein aufgestauter Süßwassersee. Der interessanteste Teil unser Fahrt auf dem Panama-Kanal folgt dann an den Gatunschleusen. Über drei Kammern wird unser Ausflugsschiff stufenweise um 26 Meter nach unten auf Atlantikniveau geschleust. Mit in unserer Schleusenkammer befindet sich ein riesiger Autofrachter aus Südkorea mit 4.500 PKWs an Bord. Der Frachter hat links und rechts gerade mal noch 60 cm Platz. Zum Abschluss durchfahren wir noch die beeindruckende 75 Meter hohe Atlantikbrücke „Puente Atlantico“ (2.820 m lang, 2019 eröffnet).
Schließlich erreichen wir nach ziemlich langen 7 Bootsstunden die Hafenstadt Colon am Atlantik. Bei der kurzen Busfahrt durch die Stadt bekommt man einen flüchtigen Eindruck vom verblassenden Charme der Kolonialarchitektur. Individuelle Erkundungen in der Stadt sind aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Shoppen in der Duty Free Zone des Hafens ist dagegen kein Problem.

Mittwoch, 28.01.2026, Cartagena – Kolumbien

Es ist wohl die schönste Hafeneinfahrt unserer Reise. Bereits eine Stunde vor der geplanten Ankunftszeit in Cartagena lohnt es sich, die Einfahrt in den Hafen zu verfolgen.
Zunächst passieren wir eine alte Festung aus der spanischen Kolonialzeit, dann zeigt sich die Skyline von der langgezogene Halbinsel Bocagrande, welche künstlich aufgeschüttet wurde. Die Skyline wird gern mit jener von Panama City oder Miami verglichen. Weiter entfernt sind die höchsten Wahrzeichen der Altstadt, Kathedrale und Uhrturm zu erkennen. Das alles erleben wir bei Sonnenschein, 30 Grad und wolkenlosem Himmel.
Um Verwechslungen mit dem in Südosten Spaniens gelegenen Cartagena auszuschließen, heißt Cartagena mit vollständigen Namen „Cartagena de Indias“. Aufgrund ihrer Schönheit wird die Stadt „die Königin der Karibik“ (La Reina) genannt. Sie gehört zu den prächtigsten Kolonialstädten Südamerikas. In meinem Reiseführer wird Cartagena als „heiß, sinnlich, romantisch und geheimnisvoll“ beschrieben. Cartagena ist eine sehr farbenfrohe Stadt. Die Häuser in den schmalen Gassen der Altstadt tragen schmucke Balkone und die Palenqueras sind schon von weitem zu erkennen. Die Palenqueras sind Frauen afroamerikanischer Abstammung. Sie fallen durch ihre farbenfrohen Kostüme in den Nationalfarben und Obstkörben auf.
Wir lernen die Altstadt auf verschiedenen Ausflügen mit unterschiedlichen Schwerpunkten näher kennen. Die meisten kommen mit mir zu einem Besuch der Altstadt und des Getsemaní Viertels. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind die Festung (Castillo) San Felipe de Barajas, der Parque de Bolivar, die Kathedrale, der Plaza de la Aduana mit den alten Zollhäusern und dem Kolumbusdenkmal, der Plaza de San Pedro Claver (Jesuitenpriester), der Uhrturm, die Stadtmauer und das Stadtviertel
Aber ich denke, die beeindruckendste Sehenswürdigkeit ist die Altstadt als Ganzes, in der man sich einfach durch die Gassen treiben lässt und Architektur, Farben, Gerüche und das Leben auf sich wirken lässt. Begleitet wird man von „aufmerksamen“ Straßenhändlern und den schon beschriebenen Palenqueras, den Obstverkäuferinnen in farbiger Tracht, die alle nur unser Bestes wollen. Die Schönheit der Stadt hat sich rumgesprochen, es zieht viele Touristen an.

Neben der Altstadt liegt Getsemaní, ein früheres Arbeiterviertel. 2018 wurde es vom Forbes Magazin
als eines der "coolsten Viertel der Welt" ausgezeichnet. Getsemaní wurde für seine lebendige Street-Art, Afro-Karibik-Kultur, farbenfrohe Gassen und das pulsierende Nachtleben bekannt. Man kann es auch eine große Freiluftgalerie nennen, denn Wandgemälde von kolumbianischen und internationalen Künstlern verleihen dem Viertel seinen ganz eigenen Charme. Das Zentrum bildet der Plaza de la Trinidad. Dieser Platz ist für einige von uns der Ausgangspunkt für eine Extrarunde nach dem offiziellen Ausflug.

Am Kreuzfahrtterminal befindet sich eine Art Tiergarten, wo Aras, Ameisenbären, Pfauen, Leguane etc. zu sehen sind. So kann man die letzten Minuten vor dem Auslaufen noch einen Ara füttern und schöne Fotos schießen.
Nach der interessanten Einfahrt heute Morgen wird auch die Abfahrt am Abend ein Erlebnis. Pünktlich zum Sonnenuntergang heißt es Leinen los und in der Abenddämmerung hören wir ein letztes Mal die große Freiheit von Unheilig.

Donnerstag, 29.01.2026, Erholung auf See

Letzte Nacht wurde wieder an der Uhr gedreht und uns eine Stunde genommen.
Der Tag beginnt mit einem Kaviarfrühstück, wer sowas mag.
Vormittags treffen wir uns zum letzten Briefing an Bord. Zwischendurch hören wir dem Kapitän bei seiner morgendlichen Durchsage zu. Er spricht von Kaltluft (25 Grad) und Mopsgeschwindigkeit, um morgen rechtzeitig La Romana zu erreichen. Und ein weiteres Kapitel „Wissen auf See“ darf auch nicht fehlen.
Das Bordprogramm bietet wieder für jeden etwas. Von aktiver Betätigung bis zu Vorträgen und Veranstaltungen im Theater, darunter die nautisch-technische Fragestunde mit dem Kapitän.
Am Abend treffen sich die meisten von uns zum letzten Abendessen an Bord im Atlantik classic. Eine gute Gelegenheit, sich über unsere Reiseerlebnisse auszutauschen.
Auf dem Pooldeck sagt die Crew „Danke“. Über 1.000 Männer und Frauen aus 41 Nationen haben an Bord für unser Wohl gesorgt.
Spätestens um 22.00 Uhr, wenn die Koffer vor die Kabinentür stehen sollen, wird uns klar, dass diese Reise sich nun mit großen Schritten dem Ende nähert.

Freitag, 30.01.2026, La Romana, Freizeit oder Isla Catalina

Am Morgen erreichen wir Start- und Endpunkt unserer Kreuzfahrt, La Romana. Zunächst haben wir die Einreiseformalitäten zu erledigen. Die meisten von uns gehen bis zur Abreise am Nachmittag den Tag ruhig an und genießen die letzten Stunden auf dem Schiff. Mit 8 Gästen unternehme ich noch eine Badeausflug zur Insel Catalina. Isla Catalina liegt ca. drei Kilometer vor der Küste. Am Strand stehen für uns Liegen bereit, das warme und klare Wasser lädt zum Baden ein…die letzten Stunden Sommer nutzen, bevor es in die frostige Heimat geht.
Viel zu schnell vergeht die Zeit, 15.00 Uhr geht´s von Bord. Inzwischen wissen wir, dass unser Flieger eine reichliche Stunde Verspätung haben wird. Schließlich starten wir 20.45 Uhr mit Discover mit Mops-Geschwindigkeit Richtung Heimat. Starke Rückenwinde sorgen für eine Reisgeschwindigkeit von etwas über 1.000 km/h und einer Rekord verdächtigen Flugzeit von nur 7,5 Stunden.

Samstag, 31.01.2026 zurück in der Heimat

Statt T-Shirt, Sandalen und Shorts heißt es jetzt wieder Winterjacke, Mütze, Schal und Handschuhe…Ich wünsche Euch ein gutes Ankommen im Alltag und bleibt bzw. werdet gesund. Solltet Ihr bei diesem Wetter mal frieren, dann denkt einfach zurück, an diese wunderbare Zeit, die wir hatten.
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die zum Gelingen der Reise beigetragen haben. Einen herzlichen Dank an Anne Schröder und ihr Team in der Reisefabrik Dresden-Kesselsdorf, unseren lokalen Reiseleitern sowie allen anderen fleißigen Helfern.
Ich danke Euch für eine ganz besondere Zeit und den Zusammenhalt. Ihr alle hattet Euren Anteil, dass wir etwas Besonderes wurden - eine tolle Gruppe und „heilige Familie“. Es war mir eine große Freude mit Euch zu reisen und ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns mal wieder sehen.
In diesen bewegten Zeiten wünsche ich Euch alles Gute, eine friedliche Zukunft, Gesundheit und weiterhin viel Freude am Reisen!
Alles Liebe, Euer Frank.

@Anne Schröder: wenn Du mir bei der nächsten Kreuzfahrt eine Innenkabine buchst, dann bitte mit Balkon😊


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