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RUNDREISE MONTENEGRO – ADRIA KÜSTE UND NATIONALPARKS 20.05.–27.05.2026

Reisebericht: 20.05. – 27.05.2026

„Schwarze Menschen küssen keine Ketten!“ sagte einmal einer der größten und berühmtesten Söhne des Montenegros, Petar Petrovic Njegos..............

Marta Rass

Ein Reisebericht von
Marta Rass

Unsere liebe Frau von den Felsen  – © Marta Rass (Eberhardt TRAVEL) auf die Strassen von Perast – © Marta Rass (Eberhardt TRAVEL) Wunderschön... – © Marta Rass (Eberhardt TRAVEL) Bar - durch Zugfenster – © Marta Rass (Eberhardt TRAVEL) Vegetation  – © Marta Rass (Eberhardt TRAVEL) Blick von der Brücke aufs Moraca Tal  – © Marta Rass (Eberhardt TRAVEL) Die Hängebrücke über Moraca – © Marta Rass (Eberhardt TRAVEL) gehts auch mit dem Boot – © Marta Rass (Eberhardt TRAVEL) Ein Wanderstock wartet auf den Benutzer... – © Marta Rass (Eberhardt TRAVEL) Felsformationen aller Art und Form – © Marta Rass (Eberhardt TRAVEL) Die Bewohner von Cetinje sind sehr stolz auf die Größen aus der Geschichte Montenegros – © Marta Rass (Eberhardt TRAVEL) von da geht´s nach................. – © Marta Rass (Eberhardt TRAVEL)

Anreise

..................Die 5 Worte sagen uns, ohne viel zu erklären, was für Volk lebt in Montenegro, in einem kleinen Land mit einer ganz großen Geschichte. Ein stolzes Volk, der sein Land unbegrenzt liebt. Ein Land der unzähligen Berge, Wälder und Felder einerseits und ein Land mit tiefblauem Meer mit bewegter, facettenreicher Küste und historischen Orten. Eine Perle des Balkans, die auf einer Reisekette nicht fehlen sollte.



Eine warme, trockene Brise hauchte uns an, als wir aus dem Flieger aufs freie Gelände, des ziemlich überschaubares Flughafens Podgorica, ausstiegen. Nach einigen Formalitäten und einem fremdgegangenen Koffer trafen wir eine Person, die uns alle die Tage nicht von der Seite weichen wird. Er hieß Andri und ist, so wie wir später alle erlebt haben, ein wahrer Kenner seines Landes in jeder Hinsicht. Schon die Fahrt zu unserem Hotel war ein erster, beeindruckender Moment des Kennenlernens eines Landes, dass unser Gastgeber für die nächsten 8 Tage sein wird. Die Straße schlängelte sich durch die Landschaft aus Berge und Täler, Steinen und grünen Gräsern, niedrigen Gebüschen und duftenden mediterranen Gewächsen. Dann ging es plötzlich bergrunter. Vor unseren Augen öffnete sich die Bucht von Budva, eng am Fuß des Berges liegend und von anderer Seite sanft von Meer umarmt. Weiß-blau-grüne Schattierungen verliehen etwas Magisches und die Herzen schlugen schneller. Die warme Luft ließ sich leicht atmen, als wir unser Bus für diesen Tag verließen und uns im Hotel einquartierten, dass den Namen eines des schönsten Flusses des Landes trägt, Tara. Und die warme Nacht, gefüllt mit dem Duft von blühenden Jasmin, wiegelte uns in den verdienten Schlaf.

Besuch von Perast und Kotor (Bucht von Kotor)

Ein herrlicher Tag kündete sich an: leichter Wind und angenehme Temperatur, genau richtig für die erste Erkundungstour Richtung Bucht von Kotor. Auf dem Weg zu Perast, einem Städtchen, das im Mittelalter eine ganz andere Rolle spielte als heute, nämlich eine militärische- bzw. Verteidigungsrolle. Heutzutage ist dieses Fleckchen belagert durch die Touristenmenge. Das hat auch einen Grund: nicht weit vom Strand liegen 2 Inseln: eine künstlich erschaffene, Maria von Felsen, und die andere eine Friedhofinsel, dem St. Georg gewidmet, der Zutritt ist den Besuchern verwehrt.
Die Kiche von Maria von Felsen bot uns nicht nur einen angenehmen Schatten, sondern enthüllte vor unseren Augen hunderte von Schätzen – ob das Malereien waren, die Gegenstände aus Silber und Gold, oder die Brautsträuße von den vielen Bräuten, die hier ihre Ehe geschlossen hatten und den Blumenstrauß in der Hoffnung auf Glück, als Opfergabe dagelassen haben.
Ein Schlendern durch die Gassen von Perast verschaffte jedem von uns etwas Wohltuendes – für den Leib und die Seele!
Auf dem Weg nach Kotor reihten sich auf unserem Weg kleine Orte mit blühenden Hecken, mediterranen Obstbäumen wie Granatapfel, Feigen, Kiwis…. Weiter im Meer lagen die angelegten Muschelfelder und Fischzuchtbecken. Am Horizont im Lichte die hohen Berge, und das Wasser des Fjordes schimmerte wie eine breite Straße für unzählige Boote und Schiffe.
Kotor, die Stadt ist ein Juwel per se. Die Altstadt versteckt hinter der Stadtmauer mit vielen kleinen, engen, bunten Gassen, und jede von ihnen bietet dem Besucher etwas Einzigartiges. Ob das die mächtige St. Tryphon Kathedrale oder die kleine Kirche St. Lukas ist, oder die unzähligen Ornamente auf den aneinander gereihten steinigen Häusern des Kotors.
Die Souvenir - und Juwelierläden, Kaffeebars, Restaurants…. Alles, was so ein Besucherherz begehrt. Und die Katzen, die Wahrzeichen der Stadt. Echte lebendige, aber auch in der Form von allermöglichen Mitbringsel. Und außerhalb der Mauer: der Marktplatz mit allerlei, was den Magen Freude macht: frisches Obst und Gemüse, Olivenöl in Fülle, Schinken und Wein, und und und.
Im Hafen lag nebst den vielen Jachten auch ein Kolos von Kreuzfahrtschiff, der gar nicht so ins Bild passte und vermittelte eher ein: „wir müssen draußen bleiben“. Na ja, für Kotoraner bedeutet sowas doch eine Menge Umsatz.
Der Tag neigte sich, aber er war noch nicht Ende: vielleicht Nachtbaden oder ein Spaziergang entlang der Promenade. Für mich endete er bei einer Eisdiele mit dem besten Pistazieneis ever.

Zur freien Verfügung oder ein Ausflug nach Budva

An dem Tag konnte man das Frühstück ausgiebig genießen – jeder gestaltete sich seinen Tag nach seiner Vorstellung und der Rest, der sich für einen gemeinsamen Besuch der Stadt Budva entscheiden hatte, startete auch einiges später. Eine Auswahl von Köstlichkeiten hat zwei Vorteile: man probiert allerlei und findet vielleicht eine Lieblingsspeise. Und zweitens: man braucht an eine Diät keinen Gedanken verlieren, weil man es einfach nicht schafft.
Eine Bootsfahrt entlang der Bucht von Budva bot auf jedem Fall ein anderes Bild, als wenn man die Umgebung von der Küste aus beobachtete. Die groß angelegten Strände mit Sonnenschirmen wie Fliegenpilze für alle Sonnenanbeter, die kleinen, versteckten Strände für all die, die eher das Meer in Ruhe genießen wollten. Ein vorbeifahrendes Boot am Horizont, ein Mastsegelschiff und dann die Insel St. Stefan von der Meeresseite. Der Felsen und die darauf gebaute Kleinstadt – man würde sich gern in die vergangene Zeit zurückversetzen lassen, um zu beobachten, wie man es mit dem Bau schaffte. Und wie genau entstanden die Felsformationen.
Zurück in der Altstadt Budva: man lauschte den interessanten Geschichten um die Altstadt, erzählt von Andri und beim Schlendern durch die Gassen ließ man das Erzählte auf sich wirken. Es herrschte ein hin und her – wahrscheinlich so wie in der Vergangenheit, im Mittelalter vielleicht. Man konnte wählen zwischen Läden, Bars oder Gaststätten. Die kleinen und größeren Kapellen und Kirchen, lieblichen schattigen Plätzchen zum Chillen, einer flötenspielenden Schönheit unter dem Goldregen auf einem Marktplatz …… Und hinter der Stadtmauer ein Badestrand – nach dem Einkaufen schnell ins Meer hupfen, bevor man wieder Heim eilt….
Der Tag war gewiss für jeden mit Gewünschtem ausgefüllt: baden, sich schön machen lassen, die Stadt besuchen oder einfach chillen und die Seele baumeln lassen…

Besuch von Kloster Ostrog, die Weinverkostung und ein Hauch der Hauptstadt Podgorica

Die kleinen Ortschaften, die Felder, die kurvige Straße am Rande der emporhebenden Prekorica Gebirgskette – das ist das Tal des Zeta Flusses. Ein fruchtbares Tal. Man stellte sich vor, wie in jener Zeit im 17.Jahrhundert, der Mönch Vasilie Jovanovic durch das Tal wanderte und letztlich ein Plätzchen hoch auf einem Felsen fand und dort ein Kloster (montenegrinisch: Manastir) bauen ließ. Sein Leben endete dort und heutzutage ist dies ein heiliger Ort für viele Pilger und andere Besucher. Er gilt als ein Ort, wo man die guten Wünsche äußern kann, egal ob es sich um eigene Gesundheit und Wohl oder Wohl der Menschen, die man liebt, handelt. Und letztendlich ist es nicht von Wichtigkeit, welcher Religion man angehört, den Heil gebührt jedem.
Nach dem seelischen Heil kam auch schon das körperliche Heil: bei den erlesenen, lieblichen Weintröpfchen mit der Begleitung von Karstschinken, Käse und Brot, Oliven und Tomaten aus eigenem Garten. Auf dem Weingut Zenta erholten und klärten sich die Gemüter. Mit der Fahrt Richtung Budva, einer Panoramafahrt durch Podgorica und im Anschluss eine kurze Besichtigung der Auferstehungskirche, – die Montenegriner sagen eher Tempel – einem neuzeitlichen, aber wunderschönen Gebetshaus, endete unser Tag, voll von Eindrücken, wie die Steinchen für das Mosaik namens Montenegro.

Besuch von Ulcinj und Bar

Unterwegs nach Ulcinj machten wir einen kurzen Fotostopp oberhalb der Küste mit einem herrlichen Blick auf Insel St. Stefan. Da stand schon eine fröhliche Gruppe von chinesischen Touristen, die hocherfreut ein Foto mit jedem einzeln und der Insel machten. Weiter folgten wir der Hauptstraße, Olivenhaine erstreckten sich entlang der Küste und man versuchte die wunderbaren Motive während der Fahrt zu ergattern – nicht immer Erfolg bringend.
Ulcinj ist die letzte größere Stadt Montenegros vor der albanischen Grenze. Eine heitere Stadt mit einer wunderschönen Altstadt. Sie ist allerdings schon orientalisch angehaucht, vieles deutet auf die Präsenz von östlichen Völkern. Menschen, die in der Vergangenheit die Stadt in Ketten betraten mussten, hatten sicher kein Auge für die Schönheit dieser Stadt. Sklavenhandel ist noch immer ein Schandfleck der Geschichte.
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Noch etwas südlicher, am Fluss von Bojana, erreichten wir den tatsächlich südlichsten Punkt Montenegros. Ab da ging es dann wieder Richtung Bar. Auch da besuchten wir das alte Bar, das oberhalb der jetzigen Stadt liegt. Die einzige Hauptstraße führte hinauf zum Überbleibsel der ursprünglichen Stätte, die heutzutage viele Touristen anlockt. Die alten Mauern und Gebäude erzählen ihnen eine alte Geschichte aus den früheren Zeiten. Die vielen kleinen Läden bieten Spezialitäten aus der Region: Granatapfelsaft/Sirup und Olivenöl. Es wäre wirklich schade, dies nicht zu probieren.

Zugfahrt Bar–Kolasin, Fahrt bis Nationalpark Biogradska Gora, Besuch vom Kloster Moraca und Fahrt entlang der Schlucht von Moraca

Der Weg bis Bar war uns schon bekannt, von da ab ging es dann mit dem Zug weiter. Diese Strecke ist ein Teil der Bahnstrecke von Bar nach Belgrad in Serbien. Und es ist eine der schönsten und spektakulärsten Bahnstrecken Europas. Über 2 Stunden Fahrt, wo man aus dem Staunen nicht herauskam. Zuerst fuhr man an den lieblichen Weinbergen vorbei, dann kam ganz nah am Ufer des Skutari Sees vorbei, der in den frühen Morgenstunden wie ein impressionistisches Bild auf den Beobachter wirkte. Danach kam langsam die Schlucht der Moraca. Weit unten kam jemanden vor wie ein türkisblaues Band, der sich zwischen den weißen Felsenwänden und dem grünen Tal windete. Man huschte von einem Fenster zum anderen um ein Foto, ja, DAS Foto zu ergattern. Im Hinterland kam uns die neue Autobahn vor die Augen, ein Projekt, das jeden Montenegriner stolz macht. Kein gewöhnliches Projekt, sondern eine Herausforderung, sogar für die Spezialisten auf diesem Gebiet. Die Brücken, die Tunnels, die Felsen und Schluchten von hunderten von Metern Tiefe….
In der kleinen Ortschaft im Skigebiet Kolasin fand ich eine Bäckerei, wo ich das beste Pita gegessen habe.Zuvor kaufte ich zwar schon ein Burek, den ich aber mit den 2- und 4-Beinern teilte (ich konnte den Glubschaugen von 2 Hunden und den vielen Spatzen nicht widerstehen). Von da ging es Richtung Biogradska Gora – einem Nationalpark oder besser einem Urwald mit den ältesten Buchen und einem See. Wer weiß, was diese hunderte von Jahren alten Methusalems schon alles gesehen haben. Die Natur hat uns gutgetan, auch die frische, saubere Luft ……. Man sollte öfters in den Wald gehen und neue Energie tanken.
Das kleine Kloster Moraca verbirgt wunderbare und ungewöhnliche Fresken, die mir den ägyptischen sehr ähnlich vorkamen. Leider war auch hier, wie schon in vielen Kirchen und Klöster, fotografieren nicht erlaubt und es stand auch kein Büchlein zur Verfügung, um sich das ganze später anzuschauen. Dafür lud der Klostergarten förmlich zum Verweilen ein. Rosen und andere duftende Schönheiten, Kräuter und auf der anderen Seite das kleine Federvieh hinter dem Zaun, ja, es war wie ein Stückchen Himmel auf Erden.
Die Schlucht von Moraca ist wirklich spektakulär, besonders wenn man auf der richtigen Seite und Reihe im Bus sitzt. Ansonsten blieb nichts anderes übrig, als mit dem Herzen alles aufzunehmen und in Erinnerung zu behalten. Letztendlich zählt ja das.

Fahrt nach Lovcen und kurzer Besuch vom Dorf Lovcen, Besuch von Cetinje, weiter ein Stopp und eine Mittagsjause in Restaurant Konak, Bootsfahrt auf dem Fluß Crnojevica und Skutari See

An dem Tag ging es wieder in die Innere des Landes – zu dem, fast heiligen Berg von Montenegro: Lovcen. Nicht gerade hoch zum Gipfel, wo sich das Mausoleum bzw. die höchste Grabstätte Europas befindet, die letzte Ruhestätte von Petar Petrovic Njegos, sondern zum Dorf Njegosi. Da hatten wir auch die Möglichkeit, ein Stück von Njegosi Schinken oder ein Stück Käse zu kaufen und die älteste Poststelle Montenegros zu besichtigen. Eine Landschaft, wo man gerne einige Spaziergänge oder Wanderungen machen würde.
Cetinje war in der Vergangenheit die Hauptstadt Montenegros. Sie ist eine Kleinstadt, mit niedrigen Häusern, wirkte etwas verschlafen aber mit einer guten Seele. Es war von Weiten nicht so sehr warm wie woanders – das Klima meint es mit Cetinje sehr gut und die ladet die Bewohner Podgorica´s ein, um hier zu verweilen und die angenehme Kühle zu genießen. Das Königshaus schien sehr schlicht, man könnte es nicht als Palast bezeichnen. Aber es war das Heim der Königsfamilie und ein Hauch von Familiären kam uns entgegen. Die Gegenstände, die Möbel, die Bilder – alles ermöglichte uns ein kleiner Einblick in das Leben der königlichen Familie, dem Königspaar und den zahlreichen Kindern.
Und bevor wir hin zum Fluss fuhren, um aufs Boot zu steigen, verweilten wir im Restaurant Konak bei herrlichem Schinken und ein paar Sorten von Käse, abgerundet mit einem Glas Wein oder einem anderen Getränk. Wäre unser Plan für den heutigen Tag nicht so bunt gewesen, wären wir gern noch eine Weile dageblieben.
Wir fuhren die berühmte Schleife des Flusses Crnojevica langsam mit dem Boot entlang. Das ganze Ufer voll von Seerosen, Schilf und anderen Gräsern. Die Weiden und Eichen am Ufer spiegelten sich im ruhigen Wasser, man hörte viel Gezwitscher von Vögeln aller Art, aber zu sehen bekamen wir nur einige. Es war eine ruhige, ganz angenehme und eindrucksvolle Bootsfahrt. Man sah sogar 2 Exemplare von Pelikanen. Diese Vögel kommen normalerweise etwas später in Juni und verweilen auf dem See bevor die weiter nach Süden ziehen.
Man konnte glatt die Zeit vergesse. Nach fast 2-stündige war dann die Fahrt zu Ende und so endete auch unser letzter Ausflug auf diese Rundreise. Auf dem Weg zu unserem Hotel und unserem letzten Abend in Budva verspürte man ein Hauch von Melancholie – Montenegro ist uns lieb geworden.

Rückfahrt Richtung Heimat

Ein ausgiebiges Frühstück, vielleicht nochmal schnell ins Geschäft, um noch ein Mitbringsel zu kaufen, oder einfach nochmal ganz entspannt in einem Kaffee oder am Strand zu verweilen, bis uns der Bus und Andri abholte. Das war mehr oder weniger, was man an dem Tag noch in Budva gemacht hatte. Und, wenn man ehrlich ist, mit einem Gedanken und einem Schritt war man schon in der Heimat.
Die Straße von Budva, über den Berg, bei Cetinje vorbei und dann nach Podgorica zum Flughafen, der uns jetzt schon ziemlich bekannt war – man wusste schon, was nach einer Kurve zum Vorschein kam. Nochmal lief ein Film ab, eine Collage von all dem, was wir erlebt hatten, in unserem inneren Auge. Schön war es, Montenegro. Du hast unsere Herzen verzaubert und ich bin mir sicher, die/der ein oder andere wird dich mit Sicherheit in der Zukunft nochmal besuchen. Aber bis dahin bleibst du in unseren Gedanken und unseren Herzen.


Nichts ist schöner, als wenn die Erwartungen in die Erfüllung gehen. Und ich denke, diese Rundreise lang und quer durch Montenegro hat diese Erwartungen erfüllt und vielleicht sogar übertroffen. Wir konnten mit allen Sinnen das Land genießen, durch die Geschichten konnten wir ein abgerundetes Bild davon bekommen, was da in der Vergangenheit und Gegenwart passierte. Uns wurde ein bisschen Einblick in das Leben der Montenegriner gewährt, um ihre Seele und Natur zu begreifen.
Ich danke allen Busfahrer, die uns jeden Tag heil durch das Land gebracht haben, wo man seine Fahrkünste richtig zum Vorschein bringen musste und ich danke dir, Andri, für alles, was du uns nähergebracht hast
Danke dir, Montenegro, dass es dich gibt. Dovidjenja! Wir sehen uns wieder!
Eure Marta


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