Große Rundreise Neuseeland – Nordinsel und Südinsel
Reisebericht: 07.02. – 01.03.2026
Wir fliegen ans "andere Ende der Welt", pausieren mit Programm in Singapur und landen voller Vorfreude in Auckland – Auftakt unserer großen Neuseeland-Rundreise über Nord- und Südinsel.
Ein Reisebericht von
Susanne Schirmann
Abflug nach Singapur
Wir blicken zurück und denken uns: Was für eine unglaubliche Reise-was für ein unvergessliches Abenteuer durch Neuseeland. Aber alles schön der Reihe nach... Am heutigen Tag kommt unsere kleine Gruppe erstmals vollständig zusammen. Gemeinsam beginnen wir – begleitet von mir, Susanne Schirmann, Reisebegleiterin von Eberhardt TRAVEL – unsere mit Spannung erwartete Reise Richtung Südhalbkugel. Der Flug verläuft angenehm ruhig und bietet Zeit sich auf die kommenden Wochen einzustimmen, die nun vor uns liegen...
Ankunft in Singapur
Nach über 11.324 Kilometern landen wir am späten Nachmittag in Singapur. Der kleine, hochmoderne Stadtstaat südlich von Malaysia präsentiert sich bereits bei der Ankunft bestens organisiert und so gelingt unsere Einreise äußerst zügig, sodass wir bald unser Hotel, das Grand Park City Hall, erreichen – ideal gelegen zwischen historischen Gebäuden und modernen Stadtvierteln. Nach dem Check-in und einer kurzen Erfrischung zieht es uns am Abend direkt zur Marina Bay. Dort erleben wir zunächst die Spectra-Wassershow, die mit Licht, Musik und eindrucksvollen Wasserchoreografien begeistert. Im Anschluss geht es weiter zu den Gardens by the Bay, wo wir die Garden Rhapsody unter den imposanten Supertrees besuchen. Die farbig illuminierten Baumriesen schaffen eine ganz besondere Atmosphäre und hinterlassen einen bleibenden Eindruck, mit musikalischer Untermalung und vielen Lichteffekten. Danach durchschreiten wir nochmals die lebendige Mall im Marina Bay Sands, die mit ihrer Mischung aus Architektur, Luxusgeschäften und Ausblicken auf die Skyline fasziniert. Anschließend nehmen wir in integrierten Foodcourt ein Abendessen ein, hier findet wirklich jeder was und wir staunen über die schier endlosen Verpflegungsstände. Die Rückkehr zum Hotel erfolgt individuell: Ein Teil der Gruppe nutzt ein Taxi, andere entscheiden sich für einen Spaziergang durch die abendlich warme Stadt. Ein intensiver erster Tag in Asien geht zu Ende – mit vielen Eindrücken und der Vorfreude auf den morgigen Tag und die kommenden Etappen unserer Reise.
Citytour Singapur und Weiterflug nach Neuseeland
Nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir entspannt in den Tag und gestalten den Vormittag ganz nach Lust und Laune. Einige von uns zieht es zu den futuristischen Gardens by the Bay, wo Flower Dome und Cloud Forest mit exotischen Pflanzenwelten und angenehmer Kühle beeindrucken. Andere genießen Singapur ganz gemächlich bei einem Spaziergang entlang des Clarke Quay – bunt, lebendig und mit tollem Blick auf den Fluss. Mittags treffen wir uns wieder und gehen mit Reiseleiter Achim auf Citytour. Wir starten mit dem absoluten Wahrzeichen der Stadt: dem Marina Bay Sands Hotel, wo wir zum SkyPark hinauffahren. Schon am Vortag haben wir das spektakuläre Hotel bestaunt, nun stehen wir selbst auf der Aussichtsplattform. Das Bauwerk mit seinen drei Türmen und dem ikonischen „Surfbrett-Dach“ ist ein architektonisches Statement – riesig, luxuriös und kaum vorstellbar in seinen Dimensionen. In rund 200 Metern Höhe eröffnet sich uns ein atemberaubender Blick über Singapurs Skyline: der Singapore Flyer, die Supertrees, die Gardens by the Bay und sogar die Formel-1-Strecke liegen uns zu Füßen. Wieder unten angekommen, geht es entlang des Finanzdistrikts für einen Fotostopp zum berühmten Merlion. Die wasserspeiende Mischung aus Löwe und Fisch ist ein Magnet für Besucher und natürlich dürfen auch wir diese Attraktion nicht verpassen. Zum Mittagessen geht es nach Chinatown, wo wir uns durch eine große Auswahl an Gerichten schlemmen. Danach besuchen wir einen buddhistischen Tempel, sehen Spannendes zu Symbolik, Glauben und Rituale – ein ruhiger, fast mystischer Kontrast zur pulsierenden Metropole draußen. Weiter geht unsere Tour, denn eine grüne Oase auf uns: der Orchideengarten. Tausende Orchideen in allen Farben und Formen sorgen für Begeisterung, besonders das neue klimatisierte Orchideenhaus beeindruckt uns sehr. Auf der Fahrt vorbei an der Orchard Road und durch Little India erleben wir noch einmal eine weitere Fassette der Stadt Singapur. Am arabischen Viertel begeben wir uns nochmals auf einen kleinen Rundgang. Hier ist es sehr idyllisch und gerne würden wir hier den Abend verbringen. Aber Neuseeland wartet auf uns und wir müssen Richtung Flughafen. Hier darf ein letzter Stopp nicht fehlen: Der spektakulär beleuchtete Wasserfall im Jewel – ein würdiger Abschluss und wir staunen über die Wassermassen, die hier spektakulär mit musikalischer Untermalung mitten im Flughafen in die Tiefe stürzen. Vorab heißt es jedoch Abschied nehmen von Reiseleiter Achim, der uns sehr engagiert und informativ durch seine Wahlheimat geführt hat. Singapur bleibt zurück, und wir heben ab Richtung Neuseeland – mit vielen Eindrücken im Gepäck und großer Vorfreude auf das nächste Abenteuer.
Kira Ora Neuseeland+ Citytour Auckland
Nach einem erneut ruhigen Flug mit Singapore Airlines, wundern wir uns doch alle, wie im Grunde unkompliziert man doch ans andere Ende der Welt gelangt. Bedingt durch den Nachtflug sind wir alle relativ fit, landen fast pünktlich in Auckland, genannt auch die „Stadt der Segel“, bekannt für eine große Menge an Segelbooten in der Marina. Nachdem wir das Einreiseprocedere bestens gemeistert haben, empfängt uns Reiseleiter und gleichzeitig auch Fahrer Rayner, ein gebürtiger Deutscher am Ausgang. Froh, dass wir alle komplett und inklusive aller Gepäckstücke angekommen sind, starten wir und begeben uns auf Entdeckungstour. Auf geht es in die mit 1,7 Mio. große City Auckland. Wir hören schon so manches zu den Besonderheiten des Landes, so auch, dass man sich hier umgeben von 50 Vulkanen befindet. Dies erklärt die zahlreichen Hügel entlang unseres Weges und nun doch beruhigt hören wir, dass diese hier das letzte Mal vor 800 Jahren aktiv waren. Über die Mission Bay am Wasser entlang gelangen wir zum Bastion Point und spazieren über die parkähnliche Anlage zu einem Denkmal. Der Ort ist von besonderer historischer Bedeutung in der neuseeländischen Geschichte, da insbesondere an diesem Proteste der Māori gegen zwangsweise Eigentumsübertragungen von Māoriland durch weiße Neuseeländer war. Von den ca. 5,2 Mio. Bewohnern Neuseelands, lebt somit nun schon ein Großteil hier in Auckland und wir sehen die riesige Fläche des Stadtgebiets. Das Wahrzeichen, der 328 m hohe Skytower ist natürlich ein Blickfang und gilt als höchstes Gebäude der Südhalbkugel. Wir genießen das tolle Wetter und die herrlich trockene Luft. In der City passieren wir die Hauptgeschäftsstraße, die Queen Street, die mit zahlreichen Geschäften und Einkaufzentren zum Bummeln einlädt. Wir fahren zu unserem sehr zentral gelegenen Auckland City Hotel, beziehen unsere Zimmer und genießen ein schmackhaftes Abendessen im Hotelrestaurant mit allen Gästen.
Kauri Museum Matakohe–Tane Mahuta–Paihia
Wir verlassen die „Stadt der Winde“, die Auckland auch genannt wird. Es geht weiter durch die Landschaft der Nordinsel mit deren Hügeln und vor allem der Weite. Sehr idyllisch ländlich wirkt diese auf uns und wir fühlen uns irgendwie heimisch, beinah wie im Allgäu. Zunächst besuchen wir das imposante Kauri-Museum. Der Kauri, auch neuseeländische Kiefer oder Fichte genannt, ist die größte neuseeländische Baumart, die auch gerne als Mammutbaum bezeichnet wird. Mit einem der sehr großen Exemplare ließen sich früher bis zu 20 Häuser errichten und im Museum sehen wir, erklärt durch Führerin Terrie und Guide Rayner, wie die Bäume früher verarbeitet und verwendet wurden. So viel Wissen macht hungrig und durstig und so kehren wir in das schöne Museumscafé, von wunderbarer Natur umgeben, gegenüber ein. Auf der Weiterfahrt erzählt uns Rayner, wie und was ihn vor 40 Jahren nach Neuseeland verschlagen hat. Gebannt lauschen wir dieser als einst kurzer Trip zweier deutscher junger Männer Anfangstage in Neuseeland … Nachmittags besuchen wir den Tane Mahuta, einen der ältesten noch existierenden Kauribäume, der 51 m hoch und ca. 2000 Jahre alt ist. Ein unglaubliches Bild, welches sich uns bietet und wir fühlen uns vor ihm nur noch nichtig und klein ….denn dieser, der nach dem Gott des Waldes benannt wurde (Tane) hat dazu einen Umfang von 13,77 m in Bodennähe. Unsere Reise führt uns weiter zu einem tollen Fotostopp mit Blick auf die Hokainga Bucht, von wo wir einen tollen Blick auf eine vor uns liegende Wanderdüne haben. Hier nutzen wir die tolle Kulisse, um mit einem Glas Sekt auf den tollen Start unserer Reise anzustoßen und uns besser kennenzulernen. Im Anschluss erfolgt noch Fahrt durch Opononi, welches durch eine zahme Delphindame „Opo“ in 1955/56 Berühmtheit erfuhr. Ein Denkmal und ihr Grabstein, denn sie verstarb dort auf mysteriöse Art und Weise, erinnern noch heute daran. Nach einem erlebnisreichen Tag erreichen wir Paihia, unseren Standort für zwei Nächte, unternehmen eine orientierende Ortstour und verstehen schnell, wieso der Name in der Maori Sprache „schön hier“ bedeutet. Den Abend lassen wir gut gestärkt im Hotelrestaurant mit Blick auf die vor uns liegende Bucht ausklingen.
Tag zur freien Verfügung oder Ausflug Cape Reinga
Heute zieht es uns ganz nach oben – dorthin, wo Neuseeland endet und zwei Ozeane aufeinandertreffen. Die gesamte Eberhardt Gruppe entscheidet sich für den Ganztagesausflug zum legendären Cape Reinga. Früh am Morgen holt uns unsere Driver-Guide Jackie ab. Mit rund zwanzig weiteren Gästen starten wir in einen Tag voller landschaftlicher Höhepunkte und spannender Geschichten. Unser erster Halt ist gemütlich und willkommen zugleich: Im Kauri Café & Gallery stärken wir uns mit Kaffee, nutzen die Gelegenheit für eine kurze Pause – und stimmen uns auf das Abenteuer ein, das vor uns liegt. Hierzu tauschen wir auch nochmals den Bus, der sich als geländetauglicher erweist. Je weiter wir nach Norden fahren, desto spektakulärer wird die Szenerie. Links begleitet uns die raue Tasmanische See, rechts glitzert der Pazifik. Die Straße schlängelt sich durch sattgrüne Hügel, vorbei an einsamen Buchten und weitem Farmland. Jackie versorgt uns unterwegs mit faszinierenden Informationen über die Region Northland – über ihre Geschichte, ihre Natur und die besondere Bedeutung dieses abgelegenen Landstrichs. Ein echtes Highlight erwartet uns am berühmten Ninety Mile Beach. Bei Ebbe – und nur dann – dürfen wir mit dem Bus direkt auf dem festen Sand fahren. Das Zeitfenster ist knapp, gerade einmal rund drei Stunden, in denen der „Strand“ überhaupt existiert. Denn eigentlich handelt es sich um einen Küstenabschnitt, der bei Flut vollständig vom Meer verschluckt wird. Wir genießen dieses seltene Erlebnis in vollen Zügen: Der Bus rollt über den scheinbar endlosen Sandstreifen, während Wind und Weite uns das Gefühl geben, am Rand der Welt zu stehen. Ganz in der Nähe warten Sanddünen auf uns – und mit ihnen der Spaßfaktor des Tages: Dünensurfen! Ausgerüstet mit halben Surfboards stürzen sich die Mutigen bäuchlings die steilen Hänge hinunter. Unten wird gelacht, gejubelt und applaudiert, während die Sportlichen sich anschließend mühsam wieder nach oben kämpfen. Wir genießen das Spektakel – entspannt beobachtend – und lassen uns von der ausgelassenen Stimmung anstecken. Zur Mittagszeit erreichen wir den idyllischen Taputaputa Beach. Hier genießen wir unsere Lunchpakete, die Jackie für uns bereithält. Mit Blick auf das türkisfarbene Wasser schmeckt der Snack gleich doppelt so gut. Barfuß im Sand und begleitet vom Rauschen der Wellen erleben wir eine dieser Reisepausen, die man am liebsten festhalten möchte. Am Nachmittag erreichen wir schließlich unser Ziel: Cape Reinga. Bei bestem Wetter zeigt sich der nördlichste Punkt des neuseeländischen Festlands von seiner schönsten Seite. Doch dieser Ort ist weit mehr als ein geografischer Extrempunkt. Für die Māori ist Cape Reinga heilig. Ihrer Überlieferung nach treten hier die Seelen der Verstorbenen ihre letzte Reise an – von hier aus gelangen sie nach Hawaikinui, in die Heimat der Ahnen. Ein Jahr lang, so glauben sie, wandert die Seele, bevor dem Verstorbenen ein Grabstein gesetzt wird. Mit diesem Wissen gehen wir respektvoll den gut ausgebauten Weg hinunter zum Leuchtturm. Unten angekommen eröffnet sich uns ein beeindruckendes Naturschauspiel: Deutlich erkennen wir an den unterschiedlichen Wasserfarben das Zusammentreffen von Tasmanischer See und Pazifik. Ein faszinierendes Schauspiel der Natur. Auf dem Rückweg legen wir noch einen Stopp im Kauri Kingdom Museum ein. Hier bestaunen wir einen gewaltigen Kauri-Baumstamm, der unglaubliche 50.000 Jahre alt ist. Einst im Sumpf konserviert, wurde er geborgen und ausgehöhlt – heute führt sogar eine Treppe in sein Inneres. Wir stehen staunend davor und spüren ehrfürchtig, wie klein wir neben diesem Relikt aus längst vergangener Zeit sind. Als wir am frühen Abend nach Paihia zurückkehren, sind wir uns einig: Dieser Tag vereint Naturwunder, Kultur und Abenteuer auf einzigartige Weise. Cape Reinga ist nicht nur ein Ausflug – es ist ein Erlebnis, das uns noch lange begleiten wird.
Fahrt zur Coromandel–Halbinsel nach Pauanui
Nach einem erneut reichhaltigen und vielfältigen Frühstück verlassen wir Paihia. Unser erster Halt ist alles andere als gewöhnlich: die berühmte Hundertwasser Toilette. Dieses farbenfrohe Kunstwerk ist weit mehr als nur eine Toilette – es ist ein echtes Statement. Der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser lebt von 1973 bis zu seinem Tod im Jahr 2000 in Kawakawa und hinterlässt hier seine ganz eigene Handschrift. Seit 1999 steht das fantasievoll gestaltete Gebäude der Öffentlichkeit kostenlos offen – schiefe Linien, bunte Keramik und viel Naturverbundenheit inklusive. Nach diesem außergewöhnlichen Stopp fahren wir weiter nach Whangārei. Dort legen wir noch einmal eine Pause ein, denn seit Kurzem gibt es hier das neue Hundertwasser Art Centre am Hafen. Leider ist es bei unserer Ankunft noch geschlossen, doch wir bestaunen die markante Architektur von außen. Anschließend genießen wir die maritime Atmosphäre am hübschen Hafenbecken, schlendern ein Stück an der Uferpromenade entlang und lassen den Blick über die Boote im Wasser schweifen. Im weiteren Verlauf passieren wir erneut Auckland und folgen dann der traumhaften Hibiskusküste in Richtung Coromandel-Halbinsel. Diese Region gilt unter Neuseeländern als beliebtes Urlaubsparadies und trägt nicht umsonst den Beinamen „grüne Insel“. Üppige Kiwi- und Avocadoplantagen prägen das Landschaftsbild, dazu kommen weitläufige Weideflächen und Forstwirtschaft. Erwähnt werden soll noch folgendes über die Kiwi: Ursprünglich stammt die Frucht aus China und trägt dort den Namen „Chinesische Stachelbeere“. Eine abenteuerlustige Neuseeländerin bringt die Pflanze einst von einer Reise mit – und legt damit den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte. Inzwischen baut sogar der Mittelmeerraum Kiwis an, unter anderem Italien. Während der neuseeländischen Nebensaison kommen daher tatsächlich italienische Früchte ins Land – Globalisierung auf Kiwi-Art! Am Nachmittag erreichen wir unser Tagesziel Pauanui. In der gemütlichen Pauanui Pines Motor Lodge beziehen wir unsere urigen Bungalows. Nun bleibt noch etwas Zeit, den kleinen Ort zu erkunden und frische Seeluft zu schnuppern, bevor wir uns auf einen geselligen Abend freuen. Heute steht Grillen auf dem Programm! Rayner hat mit sicherem Gespür eingekauft und zaubert im Handumdrehen alles herbei, was zu einem neuseeländischen BBQ dazugehört. Schon bald sitzen wir draußen beisammen, lachen, erzählen Geschichten und genießen saftige Spezialitäten vom Grill. Während langsam das Abendrot erscheint, lassen wir diesen Reisetag entspannt und gut gelaunt ausklingen.
Tag der Strände auf der Coromandel–Halbinsel Opoutere Beach–Hahei Beach–Hot Water Beach
Der Morgen beginnt anders als geplant: Wir erhalten die Nachricht, dass die berühmte Cathedral Cove erneut gesperrt ist. Gleichzeitig setzt kräftiger Regen ein – die Coromandel Peninsula zeigt sich heute von ihrer wilden Seite. Doch wir lassen uns die Stimmung nicht trüben und entscheiden uns für eine wunderbare Alternative. Gemeinsam fahren wir zum abgelegenen Optoutere Beach. Von dort aus unternehmen wir einen herrlichen Spaziergang durch den naturbelassenen Küstenwald. Der Weg führt durch sattes Grün, vorbei an knorrigen Bäumen und Farnen, wie sie typisch für Neuseelands ursprüngliche Vegetation sind. Der Duft des feuchten Waldes liegt in der Luft. Als wir schließlich den weitläufigen Strand erreichen, öffnet sich vor uns eine beeindruckende Kulisse aus Dünen, Brandung und endlosem, wenn heute auch trübem Horizont. Die Bewegung tut gut und die spontane Planänderung kommt bei allen bestens an. Anschließend halten wir an einem geschützten Platz zur Vogelbeobachtung. Mit etwas Glück entdecken wir einige der hier heimischen Küstenvögel – Neuseeland ist bekannt für seine einzigartige Vogelwelt, da sich viele Arten, wie uns Rayner berichtet, über Jahrmillionen isoliert entwickeln konnten. In Hahei erwartet uns später zwar weiterhin Regen, doch der kleine Ort begeistert dennoch mit seinem Charme. Wir nutzen die Gelegenheit für einen gemütlichen Mittagssnack. Es gibt ein Lebensmittelgeschäft, mehrere Cafés und kleine Snackbars – entspannt und typisch neuseeländisch. Bei schönem Wetter wirkt der Strand hier beinahe karibisch: heller Sand, türkisfarbenes Wasser und eine malerische Bucht, so wie ich es auf unserer letzten Reise hier vorgefunden habe. Weiter geht es zum bekannten Hot Water Beach. Dieses Naturphänomen ist eigentlich berühmt dafür, dass man bei Ebbe im Sand graben und in selbst geschaffenen heißen Pools baden kann. Heute allerdings verhindert die Flut dieses Erlebnis. Hohe Wellen rollen an den Strand, die Strömung ist stark – nur eine kleine Gruppe begleitet uns dennoch hinunter ans Meer. Auf der Rückfahrt geraten wir in einen Stau – ein Unfall sorgt für Verzögerungen. Doch mit etwas Geduld erreichen wir Tairua, wo wir noch einen kurzen Stopp einlegen. Wir besorgen frische Zutaten für den Abend, unter anderem Würstchen für den zweiten Teil unseres gemeinsamen Barbecues. Zurück in Pauanui klart das Wetter spürbar auf. Es bleibt trocken, die Wolken lockern auf, und wir genießen einen entspannten freien Nachmittag. Am Abend lassen wir den Tag gemütlich beim BBQ ausklingen. In kleiner Runde sitzen wir beisammen, tauschen Erlebnisse aus und genießen die entspannte Atmosphäre – ein schöner Abschluss eines wettertechnisch wechselhaften, aber dennoch erlebnisreichen Tages auf der Coromandel Peninsula.
Hobbiton–Redwood Forest–Rotorua–Maori Abend
Nach einer angenehm ruhigen Nacht frühstücken wir nochmals ganz entspannt auf unseren Zimmern. Bald darauf rollen die Koffer Richtung Bus und wir ziehen weiter Richtung Süden.
Unsere Fahrt führt uns durch sattgrüne Landschaften nach Hobbiton. Hier betreten einige von uns die zauberhafte Welt aus den Verfilmungen von The Lord of the Rings und The Hobbit. Auf der idyllischen Alexander-Farm ist ein dauerhaftes Filmset entstanden, das mit liebevoll gestalteten Hobbithöhlen, blühenden Gärten und dem berühmten „Green Dragon Inn“ begeistert. Während zwei Gäste hier einchecken, nutzen wir die Gelegenheit für eine kleine Pause, machen uns auf nach Rotorua, während die anderen in diese märchenhafte Kulisse eintauchen. Sanfte Hügel, runde Türen und verschlungene Pfade lassen für einen Moment glauben, Mittelerde sei tatsächlich real. Weiter geht es nach Rotorua – doch zuvor besuchen wir den Redwood Forest. Hier im Whakarewarewa Forest ragen die majestätischen Küstenmammutbäume empor. Diese Redwoods stammen ursprünglich aus Kalifornien und wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts angepflanzt. Beim Tree Walk spazieren einige von uns auf Hängebrücken in luftiger Höhe durch die Baumkronen – ein besonderes Naturerlebnis, welches neue Perspektiven schenkt. Anschließend schlendern wir durch die Government Gardens in Rotorua. Die gepflegten Anlagen mit ihren historischen Gebäuden erzählen von der Zeit, als Rotorua sich zu einem mondänen Kurort entwickelte. Überall steigt Dampf aus der Erde – Rotorua liegt mitten im pazifischen Feuerring, und die geothermische Aktivität ist allgegenwärtig. Schwefelgeruch liegt in der Luft, heiße Quellen blubbern, und wir spüren: Diese Stadt lebt mit der Kraft der Erde. Bei unserer kleinen Stadtrundfahrt erfahren wir Spannendes über Rotoruas Geschichte und die Bedeutung der Region für die Māori-Kultur. Danach genießen wir freie Zeit am Seeufer. Rund um die Tutanekai Street laden zahlreiche Eaterys und Cafés zum Verweilen ein. Wir sitzen entspannt mit Blick auf den Lake Rotorua, beobachten schwarze Schwäne am Wasser und lassen das lebendige Treiben auf uns wirken, zumal hier heute ein ganz besonderer 100 Meilen (ca. 161 km) Marathon endet. Am Hotel erwartet uns eine angenehme Überraschung: Rayner hat bereits alles vorbereitet, die Zimmer sind bezugsfertig, und unsere Koffer stehen schon bereit. So können wir ganz entspannt ankommen und uns kurz ausruhen, bevor am Abend ein kultureller Höhepunkt auf uns wartet. Gemeinsam fahren wir zu Mitai Māori Village. Schon beim Empfang spüren wir die besondere Atmosphäre. Nach einer herzlichen Begrüßung erleben wir am Flussufer, wie ein traditionelles Māori-Kanu lautlos durch das Wasser gleitet – ein eindrucksvoller Moment, begleitet von Gesängen. Wir erfahren mehr über alte Bräuche, sehen, wie ein Hāngi – der traditionelle Erdofen – geöffnet wird, in dem Fleisch und Gemüse langsam gegart werden. Beim anschließenden Abendessen kosten wir diese besondere Zubereitungsart selbst. Danach tauchen wir bei einer mitreißenden Aufführung in die Welt der Māori ein: kraftvolle Tänze, rhythmische Gesänge und natürlich der berühmte Haka, den viele aus dem Rugby kennen – insbesondere von den New Zealand national rugby union team. Stolz, Gemeinschaft und Tradition sind in jeder Bewegung spürbar. Erfüllt von Eindrücken, kehren wir am Abend zurück ins Hotel. Es war ein Tag voller Natur, Filmzauber, geothermischer Wunder und lebendiger Kultur – Rotorua zeigt uns heute eindrucksvoll, wie vielfältig und faszinierend Neuseeland ist.
Rotorua –Te Puia, Kiwi Aufzuchtstation.Wairakei Terraces–Huka Falls– Taupo–Nationalpark Village
Rotorua liegt noch im Morgennebel, als wir uns auf den Weg machen. Die geothermische Kraft dieser Region begleitet uns von Anfang an – wir befinden uns schließlich im Herzen des pazifischen Feuerrings. Unser erster Höhepunkt ist Te Puia, ein faszinierendes Geothermalgebiet im Whakarewarewa-Tal. Als Eberhardt-Gäste dürfen wir das Gelände bereits vor der offiziellen Öffnung betreten und erleben diesen besonderen Ort nahezu ganz für uns allein. Zwischen dampfenden Erdspalten, blubbernden Schlammtümpeln und dem berühmten Geysir Pōhutu, der seine Fontäne meterhoch in den Himmel schießt, fühlen wir uns wie in einer anderen Welt. Die Stille des frühen Morgens, durchzogen vom Zischen und Brodeln der Erde, macht diesen Rundgang zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Natürlich besuchen wir auch das Kiwi-Haus auf dem Gelände. In der abgedunkelten Anlage entdecken wir tatsächlich einen Kiwi – ein seltener Moment, denn die scheuen, nachtaktiven Vögel zeigen sich nicht immer. Einen Kiwi so nah zu sehen, ist etwas ganz Besonderes und wir amüsieren uns über das Tempo, mit welchem er sein kleines Gehege durchschreitet. Gleichzeitig tauchen wir in die Kultur der Māori ein, denn Te Puia ist auch ein Zentrum für traditionelles Kunsthandwerk. Schnitzereien und kunstvoll verzierte Versammlungshäuser erzählen von einer lebendigen Kultur, die hier bis heute gepflegt wird. Anschließend besuchen wir die National Kiwi Hatchery, die größte Kiwi-Aufzuchtstation des Landes. Bei einer sehr interessanten Führung durch Guide Emma erfahren wir, wie empfindlich die Eier und Küken sind und mit welchem Engagement hier gearbeitet wird, um die Bestände des Nationalvogels zu sichern. So wurden hier in den letzten 30 Jahren bereits 2600 Kiwis großgezogen und wieder ausgewildert. Auch hier bekommen wir einen Kiwi zu sehen – faszinierend, wie groß die Füße im Verhältnis zum Körper sind und wie aufmerksam die Tiere ihre Umgebung wahrnehmen. Wir verstehen nun noch besser, warum konsequenter Schutz so wichtig ist, denn in freier Wildbahn sind die Überlebenschancen ohne Hilfe gering. Weiter südlich erreichen wir die Wairakei Terraces. Hoch über dem Waikato River liegen die kunstvoll angelegten Terrassen, deren helle Kalkablagerungen im Kontrast zum satten Grün der Umgebung stehen. Bei einer Führung durch Maori Joseph erfahren wir, wie sich diese Terrassen durch mineralhaltiges Thermalwasser bilden und welche Bedeutung heiße Quellen für die Māori seit jeher haben – als Orte der Reinigung, der Heilung und der Gemeinschaft. Besonders eindrucksvoll ist die Begegnung und das persönliche Gespräch bei Tee und Kuchen mit unserer Māori-Gastgeberin, die uns persönliche Einblicke in Traditionen und Werte gibt. Einige von uns genießen anschließend ein Bad im warmen Thermalwasser und lassen die wohltuende Wirkung auf sich wirken. Ein Naturschauspiel ganz anderer Art erwarten uns an den Huka Falls. Hier zwängt sich der mächtige Waikato River durch eine enge Felsenschlucht, bevor er mit gewaltiger Kraft in ein türkisfarbenes Becken stürzt. Die Wassermassen sind beeindruckend – pro Sekunde rauschen Tausende Liter in die Tiefe. Vorbei und entlang des Lake Taupos erreichen wir schließlich das National Park Village am Rand des Tongariro National Park, Neuseelands ältestem Nationalpark und UNESCO-Weltnaturerbe. Die Vulkane Ruapehu, Ngauruhoe und Tongariro prägen die Szenerie – eine fast mystische Landschaft, die nicht zufällig als Filmkulisse weltbekannt wurde. Wir übernachten im Powderhorn Chateau in Ohakune, einem sehr schönen Ski-Hotel mit uriger, rustikaler Atmosphäre, viel Holz und alpinem Charme. In dieser gemütlichen Umgebung lassen wir einen Tag voller Naturwunder, kultureller Begegnungen und unvergesslicher Kiwi-Momente Revue passieren.
Fahrt nach Wellington
Nach einem tollen Frühstück in unserer „Skilodge Powderhorn Chateau“ verlassen wir die sattgrünen Landschaften der Nordinsel und machen uns auf den Weg in Richtung Süden – unser Ziel ist Wellington, die Hauptstadt Neuseelands. Bevor wir richtig Strecke machen, vertreten wir uns noch einmal die Beine auf dem Rimu Walk. Der kurze Rundweg führt uns durch ursprünglichen Busch mit mächtigen Rimu-Bäumen, deren rotbraune Stämme hoch in den Himmel ragen. Die Rimu gehört zu den charakteristischen Baumarten Neuseelands – einige Exemplare werden mehrere hundert Jahre alt. Zwischen Farnen, Vogelstimmen und feuchtem Waldboden genießen wir noch einmal intensiv die Natur der Nordinsel. Weiter geht es nach Taihape – ein Ort, der sich selbst zwinker, zwinker, als „Gumboot Capital of the World“ bezeichnet. Hier dreht sich alles um den Gummistiefel. Wir lassen uns dieses Spektakel natürlich nicht entgehen und probieren uns im legendären Gummistiefel-Weitwurf. Mit viel Gelächter und ehrgeizigen Würfen-teilweise rückwärts oder in die Höhe-küren wir schließlich unsere Tageschampions. Ein herrlich neuseeländischer Zwischenstopp! Wir fahren weiter durch Bulls – und hier ist der Name tatsächlich Programm. Überall begegnen uns Wortspiele rund um den „Bull“: Die Polizeistation wirbt augenzwinkernd mit „Consta-bull“, das Rathaus heißt „Town Hall“, aber natürlich mit entsprechendem Bull-Schriftzug, und selbst vor Geschäften stehen dekorative Stiere. Die Stadt zelebriert ihren Namen mit viel Humor. Benannt wurde Bulls im 19. Jahrhundert nach James Bull, einem frühen europäischen Siedler der Region. Was einst schlicht ein Nachname war, ist heute Markenzeichen und Identität zugleich – charmant, selbstironisch und typisch neuseeländisch. In Foxton überrascht uns anschließend ein Hauch von Europa. Eine originalgetreu rekonstruierte Windmühle erinnert an die niederländischen Wurzeln einiger Siedler. Tatsächlich pflegt der Ort bis heute seine holländische Tradition – inklusive entsprechender Architektur und Spezialitäten. Ein kurzer Spaziergang, ein Blick auf die Windmühle, frische Luft – und schon geht es weiter. Mittags halten wir in Levin, einem typischen neuseeländischen Provinzstädtchen. Levin liegt zwischen fruchtbaren Ebenen und ist bekannt für Gartenbau und Landwirtschaft. Wir nutzen die Pause für einen Snack, einen Kaffee oder einen kleinen Bummel, bevor wir die letzten Kilometer in Angriff nehmen. Dann nähern wir uns unserem Ziel: Wellington erscheint eingebettet zwischen grünen Hügeln und dem tiefblauen Wasser der Cook Strait. Die Stadt gilt als politisches Herz des Landes – hier sitzt das Parlament im markanten „Beehive“-Gebäude, welches einem Bienenkorb gleicht – und gleichzeitig als kreative Hauptstadt mit lebendiger Kunst- und Kulturszene. Vom Mount Victoria genießen wir zunächst einen atemberaubenden 360-Grad-Blick. Unter uns breitet sich die Stadt amphitheaterartig aus: der ausladende Hafen, moderne Bürogebäude neben viktorianischen Häusern, Fähren, die in Richtung Südinsel aufbrechen. Wellington trägt nicht umsonst den Spitznamen „Windy City“, doch der frische Wind gehört hier einfach dazu. Bei einer orientierenden Rundfahrt verschaffen wir uns einen ersten Eindruck von dieser kompakten Hauptstadt. Wellington zählt nur rund 200.000 Einwohner, die Wege sind kurz, alles wirkt überschaubar und nah beieinander. Schnell ist man wieder am Stadtrand und gefühlt mitten in der neuseeländischen Natur. Am Nachmittag erkunden wir die Stadt individuell. Einige zieht es ins berühmte Museum of New Zealand Te Papa Tongarewa – meist einfach „Te Papa“ genannt. Das Nationalmuseum Neuseelands ist interaktiv, modern und äußerst lebendig gestaltet. Hier tauchen wir tief in die Maori-Kultur ein, erfahren Spannendes über die geologischen Kräfte des Landes und stehen beeindruckt vor Exponaten wie einem riesigen Koloss-Kalmar. Andere schlendern durch die lebendige Cuba Street, das kreative Herz der Stadt. Straßenmusiker spielen, kleine Boutiquen wechseln sich mit Secondhandläden ab, aus den Cafés duftet es nach frisch geröstetem Kaffee. Wellington gilt als Kaffeehauptstadt Neuseelands – die Dichte an unabhängigen, ausgezeichneten Cafés ist hier besonders hoch. Wir lassen uns treiben, stöbern, genießen – und finden ganz sicher eines der zahlreichen charmanten Lokale für ein individuelles Abendessen. So endet unser Tag in einer Stadt, die politisch bedeutend und zugleich herrlich entspannt wirkt. Von Gummistiefel-Wettbewerben über humorvolle Bullen-Ortschaften bis hin zur kreativen Hauptstadt – abwechslungsreicher könnte eine Etappe kaum sein.
Freier Tag in Wellington
Heute genießen wir unseren freien Tag in Wellington, der charmanten Hauptstadt Neuseelands. Nach einem entspannten Ausschlafen treffen wir uns gut gelaunt zum ausgiebigen Frühstück im stilvollen Oaks Wellington Hotel, wo uns das reichhaltige Buffet mit frischem Obst, warmen Speisen und frischem Kaffee verwöhnt – ein perfekter Start in den Tag. Gut gestärkt spazieren wir gemeinsam zur berühmten Wellington Cable Car, die seit 1902 das Stadtzentrum mit dem höher gelegenen Kelburn-Viertel verbindet. Während wir gemütlich hinauffahren, genießen wir herrliche Ausblicke über Stadt, Hafen und die umliegenden Hügel. Oben angekommen schlendern wir durch den weitläufigen Wellington Botanic Garden, eine grüne Oase mit beeindruckender Pflanzenvielfalt, alten Bäumen und farbenfrohen Blumenbeeten. Vom sogenannten Baumhaus aus, haben wir einen tollen Blick über den grünen Teil der Hauptstadt, welches absolut beeindruckend ist. Angekommen im Rosengarten lassen wir uns Zeit und kehren im idyllisch gelegenen Café ein – bei einer Tasse Kaffee, einem Stück Kuchen oder einem kühlen Getränk genießen wir die entspannte Atmosphäre und den Blick ins Grüne. Anschließend spazieren wir über den historischen Bolton Street Cemetery zurück Richtung Stadtzentrum; zwischen alten Grabsteinen und knorrigen Bäumen spüren wir ein Stück der frühen Kolonialgeschichte Wellingtons, während sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Stadt eröffnen. Unten angekommen führt uns unser Weg zum politischen Herzen Neuseelands: Wir stehen vor dem markanten Beehive, dem wegen seiner Form sogenannten „Bienenkorb“, das Parlament Neuseelands, daneben die Parlamentsgebäude und die eindrucksvolle neugotische Parlamentsbibliothek – ein spannender Kontrast zwischen moderner und historischer Architektur. Auch ein Besuch der Wellington Cathedral darf nicht fehlen, mit klarer Architektur und farbigen Glasfenstern. Am Nachmittag zieht es uns schließlich hinunter an den lebendigen Hafen, wo wir bei einem Eis die maritime Atmosphäre genießen, Segelboote beobachten und das besondere Flair dieser oft „Windy Wellington“ genannten Hauptstadt auf uns wirken lassen. Jeder gestaltet die verbleibende Zeit ganz individuell, und so klingt unser freier Tag entspannt, vielseitig und voller schöner Eindrücke aus.
Überfahrt zur Südinsel nach Picton und weiter bis Kaikoura
Nachdem wir nun ca. 1900 Km auf der Nordinsel unterwegs waren, ist es Zeit, sich von dieser zu verabschieden. Der Morgen beginnt früh in Wellington, denn im Hafen liegt unsere Fähre bereit, die uns in 3,5 Std. über die Cookstrait auf die Südinsel bringt. Die Meerenge, benannt nach dem britischen Entdecker James Cook, zeigt sich heute von ihrer Schokoladenseite und wir genießen die Überfahrt in vollen Zügen. Wir blicken hinaus auf das offene Meer, spüren den heute doch sehr stürmischen Wind im Gesicht und erleben schließlich die beeindruckende Einfahrt in den Fjord – eine faszinierende Welt aus grünen Hügeln, stillen Buchten und tief eingeschnittenen Wasserarmen mit beinah türkisfarbenem Wasser. In Picton erreichen wir die Südinsel. Kaum sind wir von Bord, führt uns unsere Route weiter gen Süden. Die Landschaft verändert sich stetig: sanfte Weinberge, weite Ebenen und schließlich die spektakuläre Küstenstraße, die uns immer wieder atemberaubende Ausblicke auf den Pazifik schenkt. In Seddon legen wir eine kurze Pause ein, bevor wir am idyllisch gelegenen Kekerengu Store direkt am Meer einkehren. Hier sitzen wir mit Blick auf die Wellen, genießen einen Kaffee, spazieren am Strand und lassen die besondere Atmosphäre auf uns wirken. Entlang der Küste halten wir Ausschau nach der Tierwelt – und tatsächlich entdecken wir Robben, die sich auf den Felsen sonnen und im Robbenkinderbecken plantschen. Kaikoura ist berühmt für seinen außergewöhnlichen Meeresreichtum. Durch den nahen Tiefseegraben steigen nährstoffreiche Strömungen auf, die Wale, Delfine und Robben anziehen – ein Naturphänomen, das diesen Ort weltweit bekannt gemacht hat. Am Nachmittag erreichen wir unser Tagesziel Kaikoura. Der kleine Küstenort liegt spektakulär zwischen dem tiefblauen Ozean und den oft schneebedeckten Gipfeln der Kaikoura Ranges. Da wir mit einem Kleinbus unterwegs sind, ist der Panorama-Lookout ein absolutes Muss. Von oben eröffnet sich ein grandioser Blick: das Meer glitzert in der Sonne und im Hintergrund ragen die Berge majestätisch in den Himmel. Dieser Kontrast zwischen alpiner Kulisse und Meeresküste ist einzigartig. Am Abend spazieren wir gemeinsam zum The Pier Hotel. Das traditionsreiche Haus empfängt uns mit gemütlichem Ambiente und schmackhafter Küche. Wir genießen die rustikale Atmosphäre, nur wenige Schritte vom Meer entfernt. Zurück in unserer Unterkunft erwartet uns ein besonderer Abschluss des Tages. Unser Reiseleiter Rainer hat für uns eine Weinprobe vorbereitet und die Weine persönlich ausgewählt und besorgt. Wir verkosten drei neuseeländische Weißweine sowie einen neuseeländischen Rotwein. Zu jedem einzelnen Tropfen erzählt er uns Wissenswertes über Herkunft, Rebsorte, Anbaugebiet und die jeweiligen Besonderheiten. Wir erfahren Spannendes über das maritime Klima vieler Weinregionen, über die Bedeutung des Sauvignon Blanc für Neuseeland und über die Charakteristik der heimischen Rotweine. Mit diesem Hintergrundwissen schmecken die Weine gleich noch intensiver. Bei bestem Wetter sitzen wir noch lange beisammen, blicken hinaus auf Meer und Berge, tauschen Eindrücke aus und genießen diesen stimmungsvollen Abend in vollen Zügen. So klingt ein erlebnisreicher 1. Tag auf der Südinsel genussvoll und gesellig aus.
Fahrt durch die Canterbury Region –Christchurch–Lake Tekapo
Nach einer herrlichen Sternennacht in Kaikōura blicken wir von unseren Zimmern direkt auf das Ufer, wo der Tag allmählich erwacht. Noch ein gemütliches Frühstück auf unseren Zimmern, die mit kompletten Küchen ausgestattet sind und dann heißt es, Koffer verladen und weiter geht unsere schöne Reise. Die Fahrt südwärts führt zunächst entlang der Küste, wo Meer und Berge sich beinahe berühren. Bald jedoch wenden wir uns ins Landesinnere, und die Landschaft öffnet sich zu weiten Ebenen und sanften Hügeln. Wir durchqueren die beeindruckende Canterbury Region, deren fruchtbare Canterbury Plains zu den wichtigsten Agrargebieten des Landes zählen. Kilometerweit ziehen sich Felder und Weiden dahin, durchzogen von Flüssen, die in breiten, oft verzweigten Kiesbetten Richtung Ozean fließen. Immer wieder sehen wir große Flächen mit Schaf-, Wild- und Rinderherden. In Christchurch legen wir einen Zwischenstopp ein und unternehmen eine kurze Orientierungsfahrt. Die Stadt zeigt sich als spannender Mix aus Tradition und Moderne. Nach dem schweren Erdbeben von 2011 wurde vieles neu gedacht und kreativ wiederaufgebaut, manche Flächen sind nach wie vor unbebaut oder Häuser noch in sehr desolatem Zustand. Historische Gebäude im neugotischen Stil stehen neben moderner Architektur, bunte Street-Art setzt frische Akzente. Am Arts Centre, dem ehemaligen Universitätsgelände, schlendern wir durch charmante Innenhöfe. Kleine Cafés und Foodtrucks sorgen für lebendiges Treiben, und nur wenige Schritte weiter lädt der Botanische Garten mit alten Baumriesen und gepflegten Anlagen zum Verweilen ein. Zurück im Bus genießen wir erneut die vorbeiziehende Weite. In Geraldine erwartet uns ein genussvoller Halt bei der Geraldine Cheese Company. Regionale Käsespezialitäten und ein cremiges Eis versüßen uns den Tag, während das charmante Städtchen sein eigenes Flair versprüht. Ein besonders origineller Stopp folgt im Bukes Pass Village. Zwischen Oldtimern, Antiquitäten und nostalgischen Fundstücken fühlen wir uns wie in einem Freilichtmuseum vergangener Jahrzehnte. Staunend entdecken wir immer neue Details und genießen diesen ungewöhnlichen Ort mitten im Hochland. Je weiter wir fahren, desto deutlicher verändert sich die Landschaft. Die Hügel werden karger, das Licht klarer, und plötzlich leuchtet er vor uns in intensivem Türkis: der auf 710 m hoch gelegene Lake Tekapo. Seine außergewöhnliche Farbe verdankt er feinsten Gesteinspartikeln aus den Gletschern der Südalpen, die das Sonnenlicht auf faszinierende Weise streuen. Das Mackenzie-Becken, in dem der See liegt, gehört zu den sonnigsten Regionen Neuseelands und ist zugleich Teil eines international anerkannten Dark-Sky-Reservats – perfekte Bedingungen für Sternenbeobachtungen, die uns von Rayner auch wärmstens empfohlen wurden. Unsere Zimmer bieten direkten Seeblick, und nur wenige Schritte entfernt gelangen wir über eine kleine Brücke ans Ufer. Dort steht trotz der vielen Besucher, malerisch auf einer Landzunge, die kleine Church of the Good Shepherd. Seit 1935 trotzt sie Wind und Wetter und ist heute eines der meistfotografierten Motive des Landes. Durch ihr Altarfenster öffnet sich der Blick auf See und Berge wie ein lebendiges Gemälde. Leider ist diese aktuell überwiegend geschlossen, sodass uns nur der Blick von außen bleibt. Gleich daneben erinnert die bronzene Hunde-Statue an die enorme Bedeutung der Hütehunde für die Farmer dieser Region. Abends speisen wir in unserem Hotelrestaurant und versprechen uns und Rayner noch etwas länger wach zu bleiben, um den hier so spektakulär anmutenden Sternenhimmel zu beobachten-wird es uns gelingen oder überwiegt das Reich der Träume?
Lake Pukaki–Moeraki Boulders–Dunedin–Otago Bay
Der Morgen am Lake Tekapo begrüßt uns mit klarer, frischer Luft, als wir uns zum Frühstück wiedertreffen. Bald darauf, frei nach dem Motto: „der frühe Vogel …“, starten wir und unser erster Stopp erfolgt am Lake Pukaki mit einem Anblick, der uns sofort innehalten lässt: Das türkisfarbene Gletscherwasser leuchtet intensiv, gespeist vom Tasman-Gletscher, und dahinter erhebt sich majestätisch der schneebedeckte Gipfel des Mount Cook, der hier offiziell Aoraki heißt und mit seinen 3.724 Metern der höchste Berg Neuseelands ist. Wir genießen diesen Postkartenmoment, bevor wir weiterfahren und am Waitaki-Damm einen kurzen Stopp einlegen, wo wir erfahren, wie bedeutend die Wasserkraft für die Energieversorgung der Südinsel ist und wie sehr diese karge, weite Landschaft vom Zusammenspiel aus Wind, Wasser und Technik geprägt wird. In Oamaru schlendern wir durch die historische Harbour Street mit ihren liebevoll restaurierten viktorianischen Kalksteingebäuden, die an die Zeit des Goldrausches erinnern, und staunen, wie viel Charme diese kleine Stadt versprüht; besonders groß ist die Freude über eine Bäckerei, die uns mit deutschem Brot und vertrauten Spezialitäten überrascht – ein kleines Stück Heimat am anderen Ende der Welt. Am Strand von Koekohe warten die geheimnisvollen Moeraki Boulders auf uns, gewaltige, runde Steinkugeln, wir haben Glück und es ist Ebbe, womit sie besonders eindrucksvoll liegen. Diese sind vor ca. 65 Millionen Jahren als Kalkkonkretionen im Meeresboden entstanden und für besitzen für die Māori eine spirituelle Bedeutung. In Dunedin betreten wir den prächtigen Bahnhof, dessen Fassade aus dunklem Basalt und hellem Oamaru-Stein im flämischen Renaissancestil errichtet ist, ein echtes Schmuckstück der Stadt, die stark von schottischen Einwanderern geprägt wurde und nicht umsonst als „Edinburgh des Südens“ gilt; von hier aus spazieren wir weiter zum Octagon mit der imposanten St Paul's Cathedral, die das Herz der Stadt markiert. Während wir entdecken und staunen, organisiert Rayner im Hintergrund unsere Speisenauswahl für heute Abend, erledigt den Check-in und sorgt dafür, dass unsere Koffer bereits auf den Zimmern stehen – ein Service, der uns allen das Ankommen versüßt, zumal unser Hotel direkt gegenüber des Botanischen Gartens liegt, einer der ältesten des Landes. Doch zunächst steht noch ein anderes Highlight auf dem Programm-die Königsalbatrosse erwarten uns. Rayner nutzt jede Minute und fährt uns zu einem sehr imposanten Aussichtspunkt am Ende der Bucht, wo sich die Otago-Halbinsel vor uns ausbreitet, rau, weit und vom Wind geformt, hier haben wir windtechnisch schon einen Vorgeschmack, was uns vermutlich auf unserer Bootstour erwartet. Wir gehen an Bord unseres Schiffes, das exklusiv für unsere Gruppe reserviert ist und uns mit viel Platz im Innenraum sowie angenehmem Komfort empfängt; auf dem Wasser erleben wir die Tierwelt dieser Region hautnah, beobachten anmutige Königsalbatrosse, die mit beeindruckender Spannweite von bis zu 3,20 m über die Wellen gleiten, entdecken Pelzrobben, die sich auf den Felsen räkeln, und Kormorane, die reglos ihre Flügel trocknen, während der leichte Seegang uns mal sanft, jedoch auch mal heftig schaukelt und die frische Meeresbrise echtes Expeditionsgefühl aufkommen lässt. Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf die legendäre Baldwin Street, die mit bis zu 35 Prozent Steigung als steilste Wohnstraße der Welt gilt; wir bewundern sie aus sicherer Perspektive, denn heute verspürt offensichtlich niemand den Drang, diese sportliche Herausforderung zu Fuß zu meistern, und so endet unser erlebnisreicher Tag voller Naturwunder, Architektur, Tierbeobachtungen und neuseeländischer Geschichten in unserer schönen Dunedin Leisure Lodge sowie einem sehr schmackhaften Abendessen.
Te Anau– Milford Sound
Früh am Morgen brechen wir Richtung Milford Sound auf und legen in Dunedin einen kurzen Stopp an der ehrwürdigen University of Otago ein, deren neugotische Gebäude seit über 150 Jahren das akademische Herz der Stadt bilden und eindrucksvoll an die schottischen Wurzeln der Stadt erinnern. Nun geht die Fahrt weiter durch das südliche Farmland. In Milton kurz die Beine vertreten und schließlich Gore erreichen, das sich selbstbewusst als Country Music Capital Neuseelands bezeichnet und wo wir die verschiedensten Handabdrücke bekannter Country Stars wie beispielsweise Kenny Rogers vorfinden. Gegen Mittag erreichen wir Te Anau, das Tor zum Fjordland-Nationalpark, wo wir uns noch einmal stärken, bevor sich die Landschaft dramatisch verändert und wir in das weite Eglinton Valley eintauchen, ein von Gletschern geformtes Tal, das mit seinen goldenen Gräsern und schroffen Bergen als Filmkulisse diente und uns staunen lässt. An den Mirror Lakes spiegelt sich heute bei Windstille die gegenüberliegenden Berge so klar im Wasser, dass wir herrliche Fotos entstehen lassen können, und wir genießen diesen magischen Moment. Unsere Fahrt führt uns nun weiter in das Herz des Fiordland National Park, dessen zerklüftete Fjorde zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören. Am Nachmittag erreichen wir schließlich den berühmten Milford Sound, der eigentlich ein Fjord ist, vor rund 14.000 Jahren von Gletschern geschaffen und von den Māori als Piopiotahi verehrt, und wir gehen an Bord des Schiffes, das uns bei Traumwetter hinaus bis zur Tasmansee bringt, vorbei an steil aufragenden Felswänden, tosenden Wasserfällen. Zurück im Hafen wechseln wir auf die Milford Mariner, beziehen unsere gemütlichen Kabinen, die mit allem Nötigen ausgestattet sind, und genießen die herrliche Stimmung, während kleine Snacks zur Begrüßung bereitstehen und sich unsere Gruppe zum gemeinsamen Schmausen einfindet. Beim Abendessen erwarten uns frische Salate, zartes Lamm oder Rind vom Buffet, dazu viele schmackhafte Beilagen und ein köstliches Dessert. Die nette Crew lädt noch zu einem informativen Diavortrag ein, der seine Besucher noch tiefer in die Natur- und Tierwelt des Fjordlands eintauchen lässt. Später blicken wir hinaus in die stille Dunkelheit und spüren, wie besonders eine Nacht inmitten dieser gewaltigen Landschaft ist.
Milford Sound–Queenstown
Der Tag beginnt im stillen, majestätischen Milford Sound, wo wir noch einmal die klare Morgenluft und die dramatische Kulisse aus steil aufragenden Felswänden und Fjord genießen, bevor wir uns auf den Weg Richtung Queenstown machen. Die Fahrt durch den Fjordland-Nationalpark ist erneut ein Naturerlebnis für sich – hinter jeder Kurve eröffnen sich neue Ausblicke auf dichte Regenwälder, heute etwas bewegtere Seen und imposante Bergketten. Am Lake Gunn vertreten wir uns die Beine auf einem herrlichen Rundweg, der uns durch einen moosbewachsenen „Märchenwald“ direkt ans Ufer führt und sich uns eine spektakuläre Aussicht bietet. Weiter geht es Richtung Te Anau, wo wir zunächst einen kleinen, liebevoll angelegten Vogelpark besuchen und einheimische Papageien aus nächster Nähe beobachten können – eine schöne Gelegenheit, Neuseelands Tierwelt noch besser kennenzulernen. Hier sehen wir auch den vermeintlich ausgestorbenen Takahé, von dem nur noch wenige Exemplare in Schutzgebieten leben und man viel Mühe aufbringt, diese Vogelart wieder zu vermehren. Anschließend bleibt Zeit für eine entspannte Mittagspause, bevor wir unsere Reise fortsetzen und in Garston bei einer Honigverkostung die süßen Seiten des Landes entdecken; daneben lockt ein Foodtruck mit duftenden Kaffeespezialitäten – genau richtig für eine kleine Genussauszeit. Am Nachmittag erreichen wir schließlich Queenstown, traumhaft gelegen am Ufer des Lake Wakatipu und umrahmt von den Remarkables. Bei einer orientierenden Stadtrundfahrt zeigen wir unseren Gästen die lebendige Fußgängerzone, wo das legendäre Patagonia-Eis verführerisch in der Auslage glänzt, die Schiffsanlegestelle des historischen Dampfschiffs DSS Earnslaw, mit dem wir morgen über den See fahren werden, sowie die Talstation der Gondel hinauf zum Bob's Peak, die ebenfalls auf unserem morgigen Programm steht und grandiose Ausblicke verspricht. Danach genießen alle rund drei Stunden freie Zeit, um Queenstown ganz individuell zu erkunden – sei es beim Bummel durch die Geschäfte, bei einem Spaziergang am Seeufer oder natürlich bei einer Kugel Eis. Am Abend kommen wir wieder zusammen und lassen diesen abwechslungsreichen Tag beim gemeinsamen Abendessen im Hotel ausklingen, während wir uns schon auf die Erlebnisse freuen, die Queenstown morgen für uns bereithält.
Tag zur freien Verfügung in Queenstown–Skippers Canyon–Gondelfahrt zu Bob’s Peak–TSS Earnslaw Dampfschifffahrt zur Walter Peak High Country Farm
Heute genießen wir unseren freien Tag in Queenstown, der wohl schönsten Alpenstadt Neuseelands. Malerisch am Ufer des Lake Wakatipu gelegen und umrahmt von den zerklüfteten Remarkables, versprüht die Stadt eine ganz besondere Mischung aus Naturerlebnis und Abenteuerlust. Queenstown gilt als Wiege des modernen Bungees Sprungs und als Outdoor-Hauptstadt des Landes – und genau dieses Gefühl liegt überall in der Luft. Ein Großteil unserer Gruppe nutzt den Vormittag für einen ganz besonderen Ausflug mit Guide Wolfgang in den Skippers Canyon. Mit geländegängigen Offroad-Fahrzeugen fahren wir über schmale, kurvenreiche Schotterpisten, die sich spektakulär an steilen Felswänden entlangziehen. Der Skippers Canyon ist ein Relikt aus der Goldrauschzeit des 19. Jahrhunderts und zählt zu den eindrucksvollsten Schluchten der Region. Tief unten windet sich der Shotover River durch das Gestein, während viele Fotostopps unternommen werden, um die grandiosen Ausblicke zu genießen. Die Strecke ist abenteuerlich, stellenweise herausfordernd, aber genau das macht den Reiz aus – ein echtes Erlebnis in wilder, ursprünglicher Landschaft. Begeistert und voller Eindrücke kehren unsere Ausflügler nach Queenstown zurück, wo wir sie an der Talstation von Bob’s Peak wiedertreffen. Gemeinsam machen wir uns anschließend auf den Weg zur Skyline Gondola, die uns in nur 10 Minuten hinauf auf den Bob’s Peak bringt. Die moderne Gondelbahn gehört zu den steilsten ihrer Art auf der Südhalbkugel und überwindet auf kurzer Strecke rund 450 Höhenmeter. Oben angekommen stehen wir auf dem Bob’s Peak, benannt nach einem der ersten europäischen Siedler der Region. Der Ausblick verschlägt uns den Atem: Unter uns glitzert der Lake Wakatipu in tiefem Blau, die Bergketten ziehen sich in die Ferne und über allem spannt sich ein wolkenloser Himmel. Bei solchem Traumwetter zeigt sich Queenstown von seiner allerbesten Seite. Wir erkunden die Aussichtsterrassen, entdecken die Möglichkeiten für Spaziergänge und Mountainbike-Trails und beobachten die Wagemutigen auf der Luge-Bahn, die mit kleinen Schlitten rasant talwärts sausen. Wie auch immer, es ist einfach herrlich, diese grandiose Aussicht bei perfektem Bergwetter auf sich wirken zu lassen. Etliche Paraglider schwingen sich hinauf in den Himmel und bieten uns allen nochmals zusätzlich ein tolles Bild und denen die fliegen, sicher ein unvergessenes Erlebnis. Der steile Wanderweg hinauf ist zwar sportlich reizvoll, verlangt viel Kondition und Trittsicherheit, weshalb wir die bequeme Gondelfahrt umso mehr schätzen. Am späten Nachmittag wartet ein weiteres Highlight auf uns: die Fahrt mit der TSS Earnslaw. Der historische Dampfer, 1912 in Dienst gestellt, ist eines der letzten kohlebefeuerten Passagierschiffe der südlichen Hemisphäre. Liebevoll restauriert und oft als „Lady of the Lake“ bezeichnet, gehört sie zu Queenstown wie der See selbst. An Bord fühlt man sich wie in eine andere Zeit versetzt. Während die gewaltigen Kolben der Dampfmaschine arbeiten, genießen unsere Gäste die Fahrt über den Lake Wakatipu. Das Panorama ist schlicht gigantisch – Berge, Wasser, Licht, alles wirkt fast unwirklich schön. Nach etwa 45 Minuten erreicht man die Walter Peak High Country Farm auf der gegenüberliegenden Seeseite. Hier ist ein Stück neuseeländische Farmtradition zum Greifen nah. Zunächst genießen alle ein köstliches Abendessen mit regionalen Spezialitäten, dann wird über das Gelände zu einer kleinen Arena spaziert, die wie ein Amphitheater angelegt ist. Es wird viel Wissenswertes über die Schafzucht in Neuseeland vermittelt– ein Land, in dem es einst deutlich mehr Schafe als Einwohner gab. Nun erfolgt eine Schafschur, wobei man einen Eindruck bekommt, wie schweißtreibend dies für Mensch und Tier ist. Zum Schluss kommt noch einer der Hütehunde zum Einsatz, der die Tiere mit viel Präzision über die Wiese treibt. Als wir am Abend wieder nach Queenstown zurückfahren, liegt ein goldener Schimmer über dem See. Hinter uns ein Tag voller Eindrücke: abenteuerliche Offroad-Passagen im Skippers Canyon, grandiose Ausblicke vom Bob’s Peak, strahlender Sonnenschein über den Remarkables, nostalgischer Dampfschiff-Charme auf dem Lake Wakatipu und authentisches Farmleben auf Walter Peak. Queenstown begeistert uns einmal mehr mit seiner spektakulären Natur, seiner Geschichte und seiner ganz besonderen Atmosphäre.
Arrowtown–Wanaka–Haast Pass–Fox
Heute starten wir bereits recht früh und zu unserem Erstaunen, sind wir nicht die Einzigen. Viele andere Gruppen machen sich auch bereit zur Abreise. Nach wenigen Fahrminuten erreichen wir das charmante Arrowtown, die alte Goldgräberstadt aus dem 19. Jahrhundert, die sich ihren historischen Charakter bis heute bewahrt hat. Wir schlendern durch die kleine Hauptstraße mit ihren liebevoll restaurierten Holz- und Steingebäuden, die an die Zeit des Goldrausches erinnern, als hier Abenteurer aus aller Welt ihr Glück suchten. Um diese frühe Stunde ist es noch angenehm ruhig, wo einst die Goldsucher mit staubigen Stiefeln durch genau diese Gasse zogen. Weiter geht es mit schönen Ausblicken in Richtung Queenstown, bevor wir in Wanaka einen Fotostopp einlegen und den Blick über den weiten Lake Wanaka schweifen lassen, dessen glitzernde Oberfläche heute besonders klar erscheint und wir sogar riesige Aale in Ufernähe entdecken. Auch am Lake Hawea halten wir kurz an und genießen den herrlichen Blick auf diesen tiefblauen See. In Makarora kehren wir in ein wunderbar gemütliches Café ein, das mit vielen liebevollen Kuriositäten überrascht, decken uns hier zugleich mit einem kleinen Mittagssnack ein und setzen unsere Fahrt durch die beeindruckende Landschaft fort. Natürlich haben wir auch heute wieder Traumwetter, womit die Landschaft nochmals besonderer auf uns wirkt. Ein kurzer Spaziergang führt uns zu den kraftvoll rauschenden Thunder Creek Falls, bevor wir später durch dichten, sattgrünen Regenwald bis zur wilden Küste der Tasmansee laufen, um am Strand die frische Meeresluft einzuatmen und uns die Beine zu vertreten– ein herrlicher Kontrast zu den Bergen des Vormittags. Am Nachmittag erreichen wir Fox Glacier, wo die Vorfreude spürbar steigt, denn für unsere Gäste steht heute ein ganz besonderes Erlebnis bevor: Der Helikopterflug über die gewaltige Gletscherwelt kann tatsächlich stattfinden, und in zwei Gruppen heben sie ab zu einem spektakulären Rundflug über den beeindruckenden Fox Glacier und hinüber zum majestätischen Aoraki / Mount Cook. Begeistert und mit leuchtenden Augen kehren sie zurück, noch ganz erfüllt von den grandiosen Ausblicken auf Eis, Schnee und Gipfel. Während ein Teil der Gruppe dieses unvergessliche Abenteuer aus der Luft erlebt, spazieren wir anderen zum idyllischen Lake Matheson, umrunden in aller Ruhe den See und hoffen auf Windstille, damit sich die umliegenden Berge im Wasser spiegeln – ein stimmungsvoller Abschluss eines erlebnisreichen Tages voller erneut landschaftlicher Höhepunkte.
Fox Glacier–Hokitika–Greymouth
Wir genießen in Fox ein richtig gutes Frühstück mit allem, was das Herz begehrt – warme und kalte Speisen, frisches „deutsches“ Brot, Wurst und Käse – und starten bestens gestärkt in den Tag. Ganz besonders wird es, weil wir einen Geburtstag feiern dürfen: Mit einem kleinen Kuchen, Kerzen und einer Überraschung sorgen wir für strahlende Augen, und der mit Ballons geschmückte Bus zaubert nicht nur dem Geburtstagskind ein Lächeln ins Gesicht. So darf der vorletzte Reisetag gern beginnen! Anschließend zieht es uns in den Regenwald, wo wir auf schmalen Wegen zwischen riesigen Farnen und moosbewachsenen Bäumen unterwegs sind. Selbst der feine Regen gehört hier einfach dazu – schließlich befinden wir uns in einer der niederschlagsreichsten Regionen Neuseelands. Die üppige Vegetation, die dichten Baumkronen und das satte Grün zeigen uns eindrucksvoll, warum dieser Teil des Landes so ursprünglich wirkt. Weiter geht unsere Reise Richtung Franz-Josef Gletscher. Ein kleiner Aufstieg bringt uns höher hinauf, doch der Gletscher versteckt sich heute hinter Wolken und Regen – typisch West Coast eben. Aber auch ohne perfekte Aussicht spüren wir diese besondere Atmosphäre aus Nebel, Regen und wilder Natur. Weiter geht es entlang der spektakulären Küstenstraße Richtung Norden, vorbei an Flüssen, alten Goldgräberorten und dichter Wildnis. In dem kleinen Ort Ross legen wir einen kurzen Halt ein – einst ein bedeutendes Zentrum des Goldrausches, heute ein verschlafenes Städtchen mit viel Geschichte. In Hokitika weht uns dann frische Meeresluft um die Nase. Wir spazieren am rauen Strand entlang, wo die Tasmanische See mit kräftigen Wellen ans Ufer rollt und Treibholzskulpturen im Sand stehen. Hokitika ist bekannt für seinen grünen Schmuckstein, den Pounamu, besser bekannt als Jade – ein für die Māori heiliger Stein, der traditionell als Talisman getragen wird. Wir schauen uns um, genießen das entspannte Flair der kleinen Stadt und lassen uns Zeit für eine individuelle Mittagspause. Am Nachmittag erreichen wir Greymouth, die größte Stadt der Region, die ihren Namen vom Grey River hat. Einst vom Kohleabbau geprägt, ist sie heute das wirtschaftliche Zentrum der Westküste und Ausgangspunkt für Bahnreisende des berühmten TranzAlpine-Zuges, den wir morgen kennenlernen werden. Wir drehen eine kleine Runde durch den Ort, erledigen noch ein paar Besorgungen und stoßen schließlich gemeinsam am Strand auf das Geburtstagskind an. Mit einem Glas Sekt in der Hand, dem Rauschen des Meeres im Ohr und dieser wunderbar frischen Westküstenluft lässt sich der Tag wunderbar genießen. Währenddessen ist im Hintergrund hat unser Allrounder Rayner längst alles bestens organisiert – die Zimmer sind vorbereitet, die Koffer stehen bereit – und wir können einfach nur ankommen und genießen. So fühlt sich Reisen an: ein bisschen Abenteuer, ein bisschen Wetter, ganz viel Natur und vor allem viele gemeinsame, unvergessliche Momente, dazu noch schöne freie Stunden am Nachmittag, sodass jeder noch etwas unternehmen kann, wenn er denn möchte.
Pancakes–Greymouth–Tranzalpine–Christchurch
Der Tag beginnt früh in Greymouth und während wir uns auf den Weg entlang der wilden Westküste machen. Unser erster Halt am Irimahuwhero Lookout schenkt uns noch einmal einen weiten Blick über die schroffe Küstenlinie, das Meer glitzert im Morgenlicht und noch einmal begeistert uns dieses Fleckchen Erde– diese West Coast ist einfach rau, ursprünglich und unglaublich fotogen. Wenig später spazieren wir über den Truman Track, ein kurzer, aber spektakulärer Weg durch subtropischen Regenwald, vorbei an Farnen und Nikau-Palmen, bis wir auf der Plattform stehen und tief unten die Brandung gegen die Felsen tobt – genau dieses Zusammenspiel aus dichtem Grün und wilder See macht diesen Küstenabschnitt so besonders. Bei den berühmten Pancake Rocks in Punakaiki staunen wir wieder einmal aufs Neue über die bizarren Kalksteinformationen, die wie übereinandergestapelte Pfannkuchen wirken; Wind und Wasser haben hier über Jahrmillionen ganze Arbeit geleistet, und wenn die Gischt durch die sogenannten Blowholes schießt, versteht man, warum dieser Ort zu den bekanntesten Naturwundern der Westküste zählt. Gegenüber lädt inzwischen ein neues Café zu einer kleinen Pause ein, und im Souvenirladen findet so mancher noch eine hübsche Erinnerung. Ein letzter Halt direkt am Meer wird emotional: Mit Blick auf die Weite des Ozeans bedanken wir uns bei unserem großartigen Guide und Fahrer Rayner und bei einem Glas Wein stoßen wir auf die erlebnisreiche, gemeinsame Zeit an – ein wunderbarer Moment voller Dankbarkeit und Herzlichkeit. In Greymouth angekommen, trennen sich unsere Wege für die Weiterreise ein wenig, einige Gäste fahren mit Rayner im Bus durch die beeindruckende Landschaft der Südinsel hinüber nach Christchurch. Haben dort sogar noch Zeit, die Stadt mit der historischen Tram durch das Zentrum zu erkunden. Der restliche Teil der Gruppe erlebt die Strecke mit dem berühmten TranzAlpine Zug und reist auf einer der schönsten Bahnstrecken der Welt. Schon beim Einsteigen spürt man dieses besondere Reisefeeling, das Caféabteil liegt direkt neben uns, und es gibt sogar einen offenen Aussichtswagen – ideal für Fotos ohne Spiegelung. Langsam setzt sich der Zug in Bewegung und wir gleiten zunächst durch die grünen Täler der West Coast, vorbei an Flüssen und kleinen Ortschaften, bevor sich die Landschaft dramatisch verändert und die Southern Alps immer näher rücken. In Arthur’s Pass legen wir einen kurzen Halt ein, einige steigen aus, atmen die klare Bergluft ein und genießen das hochalpine Panorama; dieser Pass ist mit über 900 Metern der höchste Punkt der Strecke und ein Meisterwerk neuseeländischer Ingenieurskunst, besonders wenn man bedenkt, dass der Zug anschließend durch einen 8,5 Kilometer langen Tunnel fährt. Immer wieder wechseln sich tiefe Schluchten, schimmernde Flussläufe und weite Ebenen ab und wir genießen die Fahrt in vollen Zügen. Natürlich haben wir eine Menge Spaß, sodass die Zeit wie im Flug vergeht. In Christchurch werden wir wieder herzlich von Rayner in Empfang genommen. Am Abend sitzen wir schließlich gemeinsam beim letzten Abschiedsessen, tauschen die Erlebnisse des Tages aus – Busabenteuer hier, Zugromantik dort – und sind uns einig: Dieser Tag verbindet noch einmal alles, was Neuseeland ausmacht, wilde Küste, majestätische Berge und eine Reise, die uns als Gruppe längst zusammengeschweißt hat. Abschließend hat Rayner für uns noch ein kleines Quiz vorbereitet und freut sich, dass wir alle die letzten drei Wochen so gut aufgepasst haben. Leider naht dann auch der Moment des Abschieds, denn Rayner beendet hier die Tour mit uns und reist morgen bereits zum nächsten Einsatz. Wir wünschen ihm alles Gute und so nette Gäste, wie sie in unserer Gruppe waren!
Rückreise mit Flug über Singapur nach Deutschland
Die Koffer sind gepackt, nochmals gemütlich zusammen gefrühstückt, eine letzte Fahrt durch Christchurch zum Flughafen und nun heißt es-Good-bye Neuseeland-Auf nach Deutschland. Mit gemischten Gefühlen verlassen wir dieses schöne Land, in dem wir viele schöne Tage verbracht und so viel Interessantes erlebt haben. Abschied nehmen heißt es nun von unserem liebgewonnenen Reiseleiter und Fahrer Rayner.. Rayner nicht nur ein sehr besonderer Mensch, sondern ein Reiseleiter mit Leib und Seele. Auch nach 30 Jahren Berufserfahrung führt er seine Gäste durch seine Wahlheimat Neuseeland mit besonderer Hingabe und Fürsorge. Mögen noch viele kommende Gäste sich glücklich schätzen dürfen, einen solch grandiosen Reiseleiter erleben zu dürfen, mit ihm ist es besonders und -anders- zwinker-zwinker. Mit viel Sorgfalt, Engagement, Witz und Humor hat er uns die schönsten Seiten dieses Landes gezeigt. Nicht nur die Höhepunkte des Programms, sondern auch viele versteckte Plätze links und rechts des Weges. Immer wieder hat er uns überrascht. Stets aufs Neue begeistert und dafür gesorgt, dass auch die Bewegung nicht zu kurz kam. Er hat uns sicher über 5.126 Km durch atemberaubende Landschaften gefahren, sich um jedes Detail gekümmert und uns eine rundum unbeschwerte Zeit geschenkt. Hierauf ein schallendes: KIA ORA!
Jetzt treten wir die Rückreise über Singapur nach Deutschland an. Beim Zwischenstopp in Singapur am Changi Airport vertreiben wir uns die Zeit mit shoppen, besuchen das Schmetterlingshaus oder verbringen die Zeit im Schwimmbad. Ja, richtig gelesen-es gibt hier sogar ein Schwimmbad mit offenem Dach, sodass es sich direkt wie Urlaub anfühlt. Auf unserer letzten Etappe werden wir von Singapore Airlines nochmals gut versorgt, die reichhaltige Filmauswahl verkürzt die Flugstunden und auch so mancher Singapore Sling an Bord versüßt die Heimreise.
Ankunft in Deutschland und Weiterreise zu unseren finalen Zielen
Auch die letzte Flugetappe haben wir bestens gemeistert. Nun sind wir zurück vom anderen Ende der Welt und treten den letzten Weg zu unseren finalen Zielen an. Es erfolgt eine herzliche Verabschiedung und die Hoffnung, dass wir wieder einmal gemeinsam reisen werden.
Ein herzliches Dankeschön geht an unsere fantastische Reisegruppe. So täglich fröhlich, interessiert, aufmerksam und unkompliziert. Wir haben gemeinsam gelacht, gestaunt und jeden Moment genossen. Zum Abschluss wünschen wir Euch von Herzen alles Gute, vor allem Gesundheit, viele weitere wunderbare Reisen und weiterhin so viel Neugier und Lebensfreude. Wir würden uns riesig freuen, Euch eines Tages wiederzusehen – vielleicht ja auf einer neuen gemeinsamen Entdeckungsreise. Ebenso ein großes Dankeschön an Anna Stiebing, Produktmanagerin von Eberhardt TRAVEL und unseren örtlichen Partner für die sorgfältige Reiseplanung, es hat alles wunderbar funktioniert.
Es hat einfach nur Spaß gemacht. Und es bleibt die Dankbarkeit für drei unvergessliche Wochen am anderen Ende der Welt. 🌏
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