Reisebericht: Rundreise Holland - Holland intensiv erleben

20.07. – 26.07.2015, 7 Tage Rundreise Amsterdam - Delft - Den Haag - Rotterdam - Leiden - Gouda - Kinderdijk - Amersfoort

Es gibt so einige Klischees, die mit den Niederlanden verbunden werden. Natürlich der Käse, die Klompen, die Windmühlen und die Tulpen. Diese Symbole lernten wir bei unserer 7-tägigen Reise kennen und zwei Drittel aller Einwohner leben unter ...

1.Tag, Montag, 20.07.15     Anreise nach Amsterdam


Unser Start am frühen Morgen in Dresden -Flughafen ist pünktlich, alle hier zusteigenden Reisegäste haben ihre Plätze eingenommen. In Meerane übernimmt Jörg Demrich das Steuer und an der Rasstätte "Teufelstal" machen wir unsere Kaffeepause, den hier ist unsere Reisegruppe komplett, insgesamt nehmen 26 Gäste an dieser Erlebnisreise teil. In Eisenach erreichen wir die westliche Landesgrenze Thüringens und können bei schönem Wetter einen Blick auf die "Wartburg" , die "deutscheste aller Burgen" werfen. Durch das schöne Werratal gelangen wir bis Hessisch-Lichtenau, wo wir unser Mittagspause machen. Der Fortgang des Neubau der A44 findet dabei große Beachtung. Bevor wir an die Grenze zu den Niederlanden kommen, muß Jörg unserem modernen Reisebus noch etwas "zu trinken" geben. Nach Arnhem machen wir unsere letzte Pause und esfängt zu regnen an. Gegen 17.30 Uhr erreichen wir unser Hotel "Artemis" in Amsterdam - Sloten und werden freundlich empfangen. Schnell sind die Zimmer bezogen und zum ersten gemeinsamen Abendessen treffen wir uns an unseren reservierten Plätzen. Das Hauptgericht schmackhaft  zubereiteter Fisch fand bei den meisten großes Lob und wer keinen Fisch aß, konnte Steak genießen. So ging dieser lange, erste Tag zu Ende.

2.Tag, Dienstag, 21.07.15     Amsterdam


niederlande

Den heutigen Tg verbrachten wir ausnahmslos in Amsterdam, der Hauptstadt und dieser war mit prallem Programm gefüllt. Es schien zum Glück wieder die Sonne und die Temperaturen lagen bei angenehmen 24°C. Nach dem ersten gehaltvollen Frühstück fuhren wir bis in das Zentrum, zum Damrak. Hier pulsiert das Leben und wir treffen unsere Stadtführerin Cecilia, die uns den ganzen Vormittag begleiten wird. Der belebte Damrak ist mit Ketten Läden, Souvenirshops und Fast-Food- Restaurants gesäumt.  Zuerst sind wir mit dem Bus unterwegs, fahren auf die neue Insel im Hafen von Amsterdam und unsere Fahrt endet unweit des Blumenmarktes. Von da aus sind es nur wenige Schritte bis zun Dam, dem Hauptplatz Amsterdams. Wir sehen den Königspalast, die benachbarte "Nieuwe Kerk", laufen weiter durch die Kalverstraat zum "Historischen Museum" Amsterdams. Dieses präsentiert die Stadtgeschichte, großformatige Bilder werden hier gezeigt. Im benachbarten Begijnhof, einem beschaulichen, hübsch begrünten Innenhof mit restaurierten Giebelhäusern vorwiegend aus dem 17. und 18.Jh. führen noch heute alleinstehende Damen ein zurückgezogenes Leben, am Tag reist der Touristenstrom nicht ab. Am Ende unseres Rundgangs bleibt noch etwas Zeit um den Blumenmarkt zu erleben. Auf der Paulus -Potter- Str. haben wir leider keinen Parkplatz, wir steigen hier aus und Jörg muß mit dem Bus auf den Außenring fahren um dort zu parken. Nach wenigen Minuten erreichen wir unsere Abfahrtsstelle der "Blue Boot Company" um von dort aus eine 75 - minütige Grachtenfahrt zu genießen. Wir fahren auf der Prinsengracht vorbei am "Anne-Frank-Haus", wo viele Besucher geduldig auf Einlass warten. Im Hafen sehen wir das Traditionsschiff "Amsterdam" und das Technologie-Zentrum "Nemo", vorbei an der bekanntesten der"Mageren brug", welche wohlgestaltet und weiß gestrichen ist. Als unsere Fahrt endet, waren alle sehr angetan und natürlich wurde auch viel fotografiert. danach trennte sich die gruppe, ich ging mit 12 Gästen in das "Rijksmuseum", welches  2013 nach über 10-jähriger Renonievung und Sanierung von Königin Beatrix neu eröffnet wurde. Das berühmteste Gemälde die "Nachtwache" gemalt 1642 von Rembrandt ist der Anziehungspunkt. Andere Gäste besuchten das Vincent van Gogh Museum, dessen kurzes Leben so tragisch endete und wiederum waren auch einige zu Fuß in der Hauptstadt unterwegs. Pünktlich um 18.00 Uhr trafen wir uns am Van- Gogh - Museum , um die Fahrt ins Hotel zum Abendessen zurück zulegen.

3.Tag, Mittwoch, 22.07.15     Delft und Den Haag


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Auch heute stand wieder ein anspruchsvolles und interressantes Programm vor uns. Berühmtester Sohn der stadt Delft ist der maler jan Vermeer van delft, welcher seinem Geburtsort ein Leben lang treu blieb. Der Koninkklijke Porceleyne Fles-Roayl Delft statteten wir natürlich einen Besuch statt. Wir erfuhren wie das Porzellan und Fayencen hergestellt und gemalt sowie gebrannt wird. Als Souvenir konnte man kleine Stücke  erwerben. Ein Besuch  rundete den Aufenthalt, der in aller Welt bekannten Stadt ab. Anschließend führte uns der Weg nach Den Haag, derm Regierungssitz der Niederlande. An der Prinsessegracht wurden wir von unserer Gästeführerin, Heester van der Jagt-Marcelis, in Empfang genommen. Rund 1,5 Stunden waren wir mit Ihr unterwegs um die schöne Stadt kennen zu lernen. Im Park, entlang der Botschaftsgebäude sahen wir moderne Kunst. Am Königlichen Schloß  stand ein Eisverkäufer, was natürlich den Eindruck der Würde stark minderte. im Binnenhof mit den Ministerien und dem Abgeordnetenhaus, herrschte reges Treiben. Auch das klassizistische Mauritshaus mit seinen vielen Kunstausstellungen nahm die Aufmerksamkeit in Anspruch. Der frühere Fischerort Scheveningen, einem jetzigen Vorort von den Haag, stellte den Abschluß dieses Tages dar. In Scheveningen kontrastieren elegante Villenviertel mit der volkstümlichen Atmosphäre, an der 3,5 km langen Strandpromenade tummeln sich im Sommer Tausende Schau-und Badelustige. Kibbeling und Nieuw Haring mußte aber auch von unseren Gästen probiert werden. An der Nordsee eine Köstlichkeit, welche man unbedingtkosten sollte. Anschließend fuhren wir zurück ins Hotel "Artemis" um uns das vortreffliche Filet schmecken zu lassen.

4.Tag, Donnerstag, 23.07.15     Volendam und Enkhuizen


Heute verabschieden wir uns von Amsterdam und sind zuerst in der Käserei und Holzschuhmacherei "Simonehoeve". Es ist sehr interressant zu erfahren wie die Klompen hergestellt werden und wie der schmackhafte Käse produziert wird. Kurzweilig und lustig war unser Besuch, es durfte gekostet und natürlich auch gekauft werden. Ganz herzlich wurden wir vom Team der Käserei verabschiedet. Volendam, nicht weit entfernt am Ufer des Markermeer gelegen, präsentiert sich als wahres Bilderbuch-Holland mit schmucken Häusern, Ziehbrücken über den Kanälen und einem malerischen kleinen Hafen.Bei einem Bummel durch den kleinen Ort, den jeder Besucher der Niederlande gesehen haben muß, genossen wir das angenehme Flair. Unsere nächste Etappe war das Zuiderseemuseum in Enkhuizen, gelegen am Ijselmeer. mit der fähre fuhren wir bis dorthin und der erste Weg ist zur Fischräucherei, denn dort gibt es immer frisch geräucherten Hering und Aal. Das Freilandmuseum  stellt das Leben vor rund 200 jahren dar. Man kann anschaulich erleben, wie damals gelebt und hart gearbeitet wurde. Bei schönem wetter, so wie wir es hatten, ist der Besuch ein Erlebnis und die Zeit vergeht schnell. Bei unserer Reise nach Gouda, der Käsehauptstadt, fuhren wir über den Houtribdijk, welcher das Ijselmeer vom Markermeer trennt. Die 1986 neu gegründete Provinz Flevoland besteht aus neu gewonnenem Land. In Lelystad machten wir noch einen Fotostopp am Museumsschiff "Batavia", welches auf der Route der Ostindischen Kompanie die Weltmeere befuhr. Am frühen Abend trafen wir in unserem Hotel "BestWestern plus" in Gouda ein. Nach dem Bezug der Zimmer nahmen wir das erste Abendessen in dem sehr gastfreundlichen Haus ein.

5. Tag, Freitag, 24.07.15        Rotterdam und Leiden


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Eine Hafenrundfahrt in Europas größtem Hafen ist immer ein besonderes Erlebnis, denn das Herz der Stadt schlägt hier. Wir erlebten diese mit der modernen "Abel Tasman" der Reederei Spido. Gigantische Umschlagplätze ziehen sich mehr als 20 km am Nieuwe Waterweg entlang bis zur Mündung in die Nordsee zwischen Hoek van Holland und dem Europort, dem weltweit größten Hafen für Petrochemie. dies 80 Minuten auf dem schönen Schiff vergingen wie im Fluge und alle waren begeistert. Anschließend besuchten wir den Euromast, von der 185 m hohen Aussichtsplattform im Floriade -  Park bietet sich ein weiter Blick über den Hafen und Stadt, bei gutem Wetter bis zur Nordsee. In der Fotogalerie kann man sich diese Bilder nochmals anschauen und die Eindrücke Revue passieren lassen. nach unserem Aufenthalt in Rotterdam war die Stadt Leiden unser weiteres Ziel. In der ältesten Universitätsstadt der Niederlande wurde der Maler Rembrandt van Rijn geboren. Alles Wissenswerte über Mühlen hält das Molenmuseum "van der Valk" bereit. Aber leider erreichten wir die Mühle nicht, denn eine Großbaustelle versperrte die Zufahrt. Unter Polizei - Geleit wurden wir zum Busparkplatz in der Stadt gebracht. Von das aus läuft man ca. 25 Minuten bis zur Mühle und da es leicht zu regnen anfing. Das Stadthaus fällt durch seine elegante Renaissancefassade auf und zieht die Aufmerksamkeit der Besucher an.  Nach der kurzen Fahrt von Leiden nach Gouda nutzten die meisten Gäste die Gelegenheit die Stadt zu besuchen, da sich das Hotel "Best Western plus" nur wenige Minuten vom Markt entfernt befindet. Grachtenromantik, gewürzt mit Käse, prägt das Zentrum. Im Sommer herrscht donnerstagmorgens Hochbetrieb auf dem Platz zwischen Waag und Rathaus, wenn beim Käsemarkt 40-kg-Laibe Goudakäse auf hölzernen Tragegestellen transportiert werden.

6.Tag, Samstag, 25.07.15        Gouda und Kinderdijk


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Heute war für den Nachmittag schwerer Sturm und Regen vorausgesagt und das sollten wir auch erleben. Aber am Vormiittag, als wir in zwei gruppen die Stadt besuchten war noch die Sonne da. Die "Grote Kerk", auch "St.Jans Kerk" besitzt die schönsten Kirchenfenster des Landes. Nach einem geruhsamen Stadtrundgang, entlang der Grachten und schmucken Häuschen  mit unseren beiden Gästeführern, konnten wir diese besichtigen. Wenn das Sonnenlicht durch die "Goudse Glazen" genannten Buntglasfenster in das Kircheninnere strömt, leuchten biblische Szenen und denkwürdige Ereignisse aus der niederländischen Geschichte. Anschließend besuchten wir das Käsemuseum und erfuhren, wie der Gouda - Käse, welcher in alle Welt verschickt wird, seinen berühmten Geschmack erhält. Natürlich durfte auch eine kleine Kostprobe nicht fehlen. Als wir das Museum verliesen stürmte und regnete es. Aber trotzdem machten wir uns auf den Weg nach Kinderdijk, um die 19 Poldermühlen aus dem 18.Jh. welche zum Weltkulturerbe gehören zu besuchen. Auf dem weg dahin sahen wir überall abgebrochene Äste und teilweise umgestürtzte Bäume. Ein Stück der Autobahn nach Rotterdam war gesperrt. Der Sturm wurde immer heftiger und als wir am Bootsanleger ankamen regnete es heftig. Die Schiffsführerin sagte mir, "wir warten noch eine viertel Sunde und dann wird entschieden, ob wir die Bootstour zu den Windmühlen unternehmen." Leider wurde der Sturm immer heftiger und die Fahrt mußte abgesagt werden. So fuhren wir etwas traurig zurück, aber ich hatte für jeden noch ein WOW, ein echtes Stück Gouda, welches von allen mit Freude empfangen wurde.

7.Tag, Sonntag, 26.07.15        Heimreise


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Nach dem letzten Frühstück wurden wir herzlich vom Team des Hotels verabschiedet und eine gute Fahrt gewünscht. Ohne Stau und Probleme erreichten wir in Elten die Grenze und waren wieder in Deutschland.  Während der Fahrt durch das Ruhrgebiet und das Hessische Bergland liesen wir die erlebnisreichen Tage nochmals Revue passieren. An der Raststätte "Teufelstal" verabschiedeten wir die ersten Gäste und auch alle anderen Ausstiegsorte erreichten wir pünktlich. Zusammendfassend kann ich mit Gewissheit sagen, es war eine sehr schöne Reise. Die Niederlande sind nicht nur zur Tulpenblüte ein besuchswertes Land. Ich möchte mich hiermit  auch bei unserem Chauffeur Jörg Demrich ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken. An Sie, liebe Reisegäste geht mein Wunsch für beste Gesundheit, eine gute Zeit und verlieren Sie nicht die Lust am Reisen. Freuen würde ich mich, wenn Sie meinen Bericht gelesen haben, einen Kommentar zu erhalten. Mit freundlichen Grüßen  und vielleicht bei einer anderen Reise ihr Reiseleiter Harald Kühne.

Bildergalerie zur Reise

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